Zillertaler Alpen

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Die Zillertaler Alpen sind Teil des Alpenhauptkammes und Grenzgebirge zwischen Italien und Österreich .

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Regionen

[Bearbeiten] Orte

[Bearbeiten] in Österreich / Tirol

  • Mayrhofen (633m), Tourismus und Wintersport im Zillertal Info;
  • Gerlos (1247m), am Gerlospass, Tourismus und Wintersport, Info;

[Bearbeiten] in Südtirol / Italien

[Bearbeiten] Hintergrund

Die Zillertaler Alpen werden im Westen vom Wipptal (oberes Eisacktal und Stilltal) im Süden durch das Pustertal zwischen Brixen und Bruneck, im Südosten vom Ahrntal, im Osten durch das Krimmler Achental und im Norden vom Gerlospaß und nördlichem Zillertal begrenzt. Die Tuxer Alpen werden nach neuester Einteilung als eigene Gebirgsgruppe geführt.

Angrenzende Gebirgsgruppen sind im Westen die Stubaier Alpen, im Süden die Dolomiten, im Osten die Riesenfernergruppe und Venedigergruppe im Norden die Kitzbühler Alpen und die Tuxer Alpen im Nordwesten.

Geologisch gehören die Zillertaler Alpen zum sogenannten Tauernfenster, das ist Urgestein, das im Laufe der Entstehung der Alpen durch die überlagerten Kalkschichten hindurchgeschoben wurde, und so die Nördlichen Kalkalpen von den Dolomiten / südliche Kalkalpen trennt. Wegen der Festigkeit dieses Materials ist das Gebirge gegen Erosion widerstandfähiger und stellt daher die höchsten Gipfel im Umfeld.

[Bearbeiten] Sprache

[Bearbeiten] Anreise

[Bearbeiten] mit dem Auto:

Von Norden über die Inntalautobahn und das Zillertal;
Von Westen über die Brennerautobahn bzw. die Brenner-Bundesstrasse im Wipptal;
Von Süden über das Pustertal.

[Bearbeiten] Mobilität

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Berge und Gipfel

(nach Höhe sortiert)

Hochfeiler, Nordwand im Sommer 2007
Hochfeiler, Nordwand im Sommer 2007
  • Hochfeiler (3.510 m), Grenzgipfel (A/I) und höchster Gipfel der Zillertaler Alpen; die italienische Übersetzung des Namens in "Gran Pilastro" ist unzutreffend, da sich die Bezeichnung von "Hoher Feile" herleitet. Die Nordseite zum österreichischen Schlegeisgrund war einmal mit 300m Wandhöhe bei einer Neigung von bis zu 60° eine der bedeutendsten Eiswände in den Ostalpen und eine echte Herausforderung für kühne Bergsteiger, spärliche Schneereste zeugen heute vom Gletscherschwund.
Zustieg für erfahrene Bergwanderer: Über den Südwestgrad auf der italienischen Seite von der Hochfeilerhütte (2710m) in ca. 2.5h, der Gipfelgrat ist meist schon im Sommer schneefrei.
  • Großer Möseler (3.478m), zweithöchster Gipfel der Zillertaler Alpen;
Zustiege für Bergsteiger:
Von der Berliner Hütte, auch als Skitour im Winter;
Der Zustieg von Westen (Furtschaglhaus) kann nicht mehr uneingeschränkt empfohlen werden: Die Felsrinne ist im Sommer mittlerweile vollkommen firnfrei und stark steinschlaggefährdet (Selbstauslöser und durch Voraussteigende, Stand: Sommer 2007);
  • Olperer, (3.476m) bekannt durch das Tuxer Gletscherskigebiet an der Nordseite des Berges;
Zustiege für Bergsteiger:
von der Olpererhütte (2388m) über den Südostgrat, dem Normalweg, in ca. vier Stunden;
von der Geraer Hütte (2324m) über den Nordgrat in ca. vier Stunden;
  • Hochfernerspitze (3470m), benachbart zum Hochfeiler;
Zustieg für Bergsteiger: über den Weißkarferner auf der italienischen Seite von der Hochfeilerhütte in ca. 3.0h;
  • Turnerkamp (3418m), wohl der schwierigste Kletterberg in den Zillertaler Alpen;
  • Schrammacher (3.411m),
  • Großer Löffler (3.376m),
  • Hoher Weißzint (ital. Punta Bianca) (3.371m),
  • Schwarzenstein (3.368m),
  • Reichenspitze (3.303m),
  • Hoher Riffler, (3.231m),
  • Wilde Kreuzspitze (3.134m),

[Bearbeiten] Täler

[Bearbeiten] in Südtirol / Italien

  • Taufer- und Ahrntal vom Fremdenverkehr noch nicht so überlaufen Tourist Info;
  • Pustertal, Toursimus, Wintersport und Industrie, Tourist Info;
  • Pfitschertal bei Sterzing

[Bearbeiten] in Österreich / Tirol

Die Täler der Nordseite sind enge tiefeingeschnittene und wilde Hochtäler.

  • Wildgerlostal;
Zufahrt von Gerlos;
  • Zemmtal mit Floitengrund und Zemmgrund;
Zufahrt vom Mayrhofen;
  • Zillergrund Hochtal und Ursprungstal der Ziller mit Hundsgrund- und Bodengrund;
Zufahrt vom Mayrhofen;
  • Zamser Grund mit Schlegeissspeicher;
Zufahrt vom Mayrhofen über das Zemmtal, Mautstrasse (10€/PKW Stand 2007);

[Bearbeiten] Gewässer und Seen

  • Schlegeisspeicher im Schlegeisgrund, Stausee zur Energiegewinnung in pahntastischer Alpenkulisse; Zufahrt von Mayrhofen über das Zemmtal;
  • Stillupspeicher im Stillupgrund, Stausee zur Energiegewinnung; Zufahrt von Mayrhofen;
  • Krimmler Wasserfälle mit drei mächtigen Kaskaden über insgesamt 380mH; Zufahrt über Krimml am Gerlospaß;

[Bearbeiten] Sonstige Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Aktivitäten

[Bearbeiten] Wandern und Bergsteigen

  • Berliner Höhenweg, die "Haute Route" der Zillertaler Alpen und einer der großartigsten Höhenwege der gesamten Alpen.
Die Rundtour beginnt und endet in Mayrhofen und verbindet in sechs Tagesettappen fünf Hütten der DAV-Sektion Berlin.
1. Etappe: Mayrhofen (628m) - Edelhütte (2238m) - Kasseler Hütte (2177m); 14km, Gehzeit: 7 - 9 Std.;
2.Etappe: Kasseler Hütte (2177m) - Lappenscharte (2700m) - Greizer Hütte (2226m); Gehzeit: ca. 4 1/2 Std.;
3.Etappe: Greizer Hütte (2226m) - Mörchenscharte (2870m) - Berliner Hütte (2040m); Gehzeit: ca. 5 1/2 Std.;
4.Etappe: Berliner Hütte (2040m) - Schönbichler Horn (3133m) - Furtschaglhaus (2295m); Gehzeit: ca. 5 Std.;
5.Etappe: Furtschaglhaus (2295m) - Schlegaiesspeicher (1800m) - Olpererhütte (2389m) - Friesenberghaus (2498m); Gehzeit: ca. 5 1/2 Std.;
6.Etappe: Friesenberghaus (2498m) - Gamshütte (1916m); Gehzeit: ca. 6 - 8 Std.;
Abstieg von der Gamshütte in ca. 2 Std. steil ins Zemmtal zum Wirtshaus Gamsgruber, oder in ca. 2Std. nach Finkenberg;
Kernstück und großartigster Teil ist die 4. Etappe von der Berliner Hütte zum Furtschaglhaus;
Die Gehzeiten gelten für erfahrene und konditionsstarke' Bergwanderer auf der markierten Strecke. Anforderungen: gute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, Orientierungsvermögen besonders bei Nebel; Voraussetzung für eine sichere und erholsame Tour: trockenes und vorhersehbar gutes Wetter
Infos: Downloads des DAV-Berlin zum Berliner Höhenweg; Info wikipedia;

[Bearbeiten] Mountainbiken

[Bearbeiten] Wintersport

[Bearbeiten] Skitouren

[Bearbeiten] Ski Alpin

Skigebiete in den Zillertaler Alpen siehe Zillertal;

[Bearbeiten] Ski nordisch

[Bearbeiten] Küche

[Bearbeiten] Unterkunft / Berghütten

Liste der Berghütten des deutschen Alpenvereins (DAV) und des österreichischen Alpenvereins (OeAV) sowie Privathütten für Wanderer, Bergsteiger und MTBiker (Stand März 2007).

In alphabetischer Reihenfolge:

  • Berliner Hütte (2040m) in (A) am Berliner Höhenweg im Floitental am Ende des Zemmgrunds; Die Hütte spiegelt das Selbstverständis des Alpenvereins der Reichshauptstadt Berlin zum Zeitpunkt ihrer Entstehung im Jahre 1879, und steht mit dem repräsentativen Speisesaal und Treppenhaus als einzige Alpenvereinshütte unter Denkmalschutz.
Anfahrt mit Bus oder PKW bis zum gebührenpflichtigen Parkplatz am Gasthaus Breitlahner (ca.1250m) im Zemmgrund, Zustieg durch den Zemmgrund über die Grawandhütte und Gasthaus Alpenrose in ca. 3Std. (ca. 800mH);
Tourenmöglichkeit für Bergwanderer:
Übergänge: zum Furtschaglhaus (2295m) in ca. 5-6 Std. (Berliner Höhenweg), mit Gipfelmöglichkeit Schönbichler Horn (3133m); zur Greizer Hütte (2226m) in ca. 5-6Std.;
Öffnungszeiten: Mitte Juni bis Ende Sept.;
Tel. Hütte: +43/5286/5223, Tel. Mobil: +43/676/7051473; Info;
  • Edelhütte (2238m)
  • Furtschaglhaus (2295m) in (A) am Berliner Höhenweg über dem Schlegeisspeicher im Zamsergrund;
Tourenmöglichkeit für Bergwanderer: Übergang zur Berliner Hütte (2048m) in ca. 5-6 Std. (Berliner Höhenweg), mit Gipfelmöglichkeit Schönbichler Horn (3133m);
Anfahrt über Mayerhofen bis zum Parkplatz am Schlegeispeicher (Maut: 10€/PKW, Stand 2007);
Anfahrt mit dem Bus bis zum Schlegeisspeicher;
Zustieg: am Ufer des Schlegeisspeicher (1.785 m) entlang über den Furtschaglboden in 2½ Stunden zur Hütte;
Öffnungszeiten: Mitte Juni bis Ende Sept.;
Tel. Hütte: +43/676/9579818; Info;
  • Friesenberghaus (2498m)
  • Gamshütte (1916m)
  • Geraer Hütte (2324m)
  • Greizer Hütte (2226m) im Floitental (A);
Zustieg: Von Ginzling in 4 bis 4½ Stunden, bzw. Parkplatz an der Tristenbachalm in 3 bis 3½ Std.;
Übergänge: zur Berliner Hütte in ca. 5-6Std.; zur Schwarzensteinhütte (I) in ca. 3.5Std.; zur Kasseler Hütte ca. 5Std.; zur Grüne-wand Hütte ca. 3Std.;
  • Hochfeilerhütte (2710m) in (I) an der Südwestseite des Hochfeilers;
Anfahrt: über die Pfitscherjochstrasse im Pfitschertal (durch St.Jakob), Parkmöglichkeit an der 3.Kehre nach der Ortschaft Stein;
Aufstieg: in 3 Stunden (ca. 1000mH);
Tourenmöglichkeit für Bergwanderer: Hochfeiler, 3.510m, Gehzeit ca. 2 1/2 Std.;
Tourenmöglichkeit für Bergsteiger: Hochferner (3470m), Gehzeit ca. 3.0Std.;
Öffnungszeiten: Ende Juni bis Anfang Okt.; Winterraum;
Tel. Hütte: +39/0472/646071, Tel. Tal: +39/0472/767402; Info;
  • Kasseler Hütte (2177m)
  • Landshuter Europa-Hütte (2693m)
  • Nevesjochhütte (2419m), auch Chemnitzer Hütte, ital.: Rifugio Giovanni Porro (2419m);
  • Olpererhütte (2389m) in (A) am Olperer und am Berliner Höhenweg über dem Schlegeisspeicher im Zamsergrund;
Anfahrt über Mayerhofen bis zum Parkplatz am Schlegeispeicher (Maut: 10€/PKW, Stand 2007);
Tourenmöglichkeit für Begsteiger: Olperer über den Südostgrad;
  • Schwarzensteinhütte
  • Zittauer Hütte

[Bearbeiten] Klima

[Bearbeiten] Literatur

  • Birgit&Harald Antes : ZILLERTALER ALPEN. rosenheimer, 1992, ISBN 3-475-52713-8 (deutsch).

[Bearbeiten] Kartenmaterial

  • freytag&berndt (1:50.000) Blatt WKS4, WK151, WK152 (Wanderer, Rad und Schitourenkarte);
  • Alpenvereins Karten (1:25.000) Blatt 35/1, 35/2, 35/3; (für Bergsteiger);

[Bearbeiten] Weblinks

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