Wien

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Wien ist die Hauptstadt Österreichs und liegt an der Donau und am Übergang von den östlichsten Ausläufern der Alpen zur Pannonischen Tiefebene. Die Stadt Wien hat ca. 1,6 Millionen Einwohner und ist zugleich auch Bundesland, das komplett von Niederösterreich umschlossen ist. Im Juni 2008 war Wien Austragungsort der UEFA EURO 2008.


Wiener Hofburg
Wiener Hofburg
Kurzdaten
Fläche: 414,65 km²
Höhe: 151 - 542 m
Einwohner: 1.670.347
Telefonvorwahl: 01
Postleitzahl: 1010 - 1239, 1400, 1450
Internet URL: http://www.wien.gv.at

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Stadtteile

Wien ist politisch in 23 Gemeindebezirke unterteilt.

Karte

Die Stadtbezirke sind wie konzentrische Kreise rund um den ersten Bezirk 'Innere Stadt', das eigentliche historische Wien angeordnet, die "Innenbezirke 2 bis 9 bilden einen ersten Kreis außerhalb der Ringsstraße, die Bezirke 10 bis 19 einen zweiten außerhalb des Gürtels. Die Bezirke 21 und 22 liegen auf der anderen Seite der Donau und werden von WienerInnen aus diesem Grund auch "Transdanubien" genannt. Der 23. Bezirk ist das Überbleibsel vom "Großwien", das während des Nationalsozialismus mehrere niederösterreichische Gemeinden umfasste und das nach dem Krieg wieder - mit dieser kleinen Änderung - auf seine ursprüngliche Größe schrumpfte.

Die Innenbezirke entstanden im Jahr 1850 durch Eingemeindung der Vorstädte rund um Wien nach der Schleifung des Verteidigungswalls, an dessen Stelle heute die Ringstraße verläuft. Viele Außenbezirke entstanden Anfang des 20. Jahrhunderts durch Eingemeindung von Vororten ( Sievering, Grinzing, Nußdorf, Floridsdorf, Strebersdorf, Stammersdorf, Jedlersdorf u.a.) im Anschluss an die Regulierung der Donau, die zuvor eine weitverzweigte Aulandschaft bildete. In den nord-westlichen Außenbezirken sind die traditionellen Heurigenlokale angesiedelt, die von Touristen stark frequentiert werden. Über den im 19. Bezirk gelegenen Stadtteil Grinzing gelangt man auf die Höhenstraße, die auf den Kahlenberg und Leopoldsberg führt – zwei Naherholungsgebiete und zugleich Aussichtspunkte, die einen wunderbaren Blick auf das Stadtgebiet gewähren.

[Bearbeiten] Hintergrund

[Bearbeiten] Anreise

[Bearbeiten] Flugzeug

Wiens internationaler Flughafen, Wien-Schwechat, liegt ca. 20 km südöstlich von Wien. Die gute Verkehrsanbindung in die Stadt macht die Anreise per Flugzeug sehr angenehm.

PKW, Taxi: Fahrtroute Autobahn A4 Wien –> Flughafen Schwechat, Abfahrt Flughafen (ca. 25 Minuten Fahrtzeit). Je nach Tageszeit ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und Staus zu rechnen. Fährt man mit dem Taxi zum Flughafen oder in die Stadt, empfiehlt es sich ein Flughafentaxi zu bestellen, da diese einen Pauschalfahrpreis anbieten, der ca. 1/3 günstiger als der Normalpreis ist. Jedenfalls gilt: Fahrpreis im Vorhinein festlegen! Eine Alternative zum Taxi ist die Miete eines Wagens mit Chauffeur (z.B. c+k airportservice: ca. 26 €, telefonische Reservierung notwendig)

S7 Flughafenschnellbahn: Vom Flughafen Wien zum Bahnhof Wien Mitte in ca. 25 Minuten Fahrzeit, dann weiter über Wien Nord Richtung Wien Florisdorf. Die S7 verkehrt im Halbstundentakt, Verkehrszeiten: 06.00-22.00 Uhr. Kosten insgesamt: 3,40 € (2 Zonen, Stand 11/ 2007). Mit diesem Ticket kann man dann die Fahrt auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb von Wien fortsetzen. Wer schon ein Ticket für die Kernzone Wien hat (Zone 100), braucht nur eine Außenzone ab Stadtgrenze zu lösen (1,70 €). Die Flughafenschnellbahn stellt die günstigste Möglichkeit dar, in die Stadt oder zum Flughafen zu gelangen. Achtung: Die Ausschilderung am Flughafen lenkt den Passagierstrom zum teureren CAT. Richtung Flughafen wird die S7 teilweise nur mit ihrer Endstation Wolfsthal ausgezeichnet. Nicht verwirren lassen.

CAT - City Airport Train: Fährt direkt zum Bahnhof Wien Mitte (ca. 16 Minuten Fahrtzeit). Die Züge fahren im Halbstundentakt, Kosten: 9 € (Stand: 04/2007). Der seit Dezember 2003 eröffnete CAT ist die schnellste Verbindung zwischen Stadt und Flughafen (und ist allerdings nur ca. 5-10 Minuten schneller als die S7). Ob dies die 5 EUR-Preisdifferenz rechtfertigt, liegt im Ermessen jedes Reisenden. Das Einchecken inkl. Gepäckaufgabe am CAT-Terminal Bahnhof Wien Mitte ist - zur Zeit nur bei Star Alliance und Air Berlin- bzw. Niki-Flügen - bereits 24 Stunden vor Abflug möglich.

Bus Vienna Airport Lines: Fahrtziele sind

  • Wien Schwedenplatz (ca. 20 Minuten Fahrzeit)
  • Wien UNO-City (ca. 20 Minuten Fahrzeit)
  • Wien Südtirolerplatz (ca. 20 Minuten Fahrzeit)
  • Wien Südbahnhof (ca. 25 Minuten Fahrzeit)
  • Wien Westbahnhof (ca. 35 Minuten Fahrzeit)

Die Busse verkehren meist im Halbstundentakt, Kosten: 6 € (Stand: 8/ 2005). Kaum langsamer als der CAT und lange Betriebszeiten.

[Bearbeiten] Bahn

Es verkehren täglich Direktzüge aus Hamburg, Berlin, München, Zürich, Basel SBB, Straßbourg, Moskau, Bratislava, Budapest, Prag, Belgrad, Bukarest usw.

Es gibt in Wien zwei große Bahnhöfe, die beide relativ zentral gelegen sind:

  • Der Westbahnhof liegt an der Mariahilferstraße. Von dort ist man mit der U-Bahn U3 in 10 Minuten im Zentrum (U3 Richtung Simmering).
  • Der Südbahnhof/ Ostbahnhof liegt leider nicht direkt an einer U-Bahn-Linie. Die U1 (Station Südtiroler Platz) ist eine Straßenbahnstation (Linie 18 oder O) entfernt. Mit der U1 ist man dann in 10 Minuten im Stadtzentrum (U1 Richtung Leopoldau). Von Süden kommend, ist es günstiger, bei der Station Meidling auszusteigen, wo die meisten Züge Richtung Südbahnhof halten, dort in die U6 (Richtung Floridsdorf) einzusteigen und dann an der Station Westbahnhof in die U3 umzusteigen. Vom Südbahnhof kommend, kann man auch in die Straßenbahnlinie D einsteigen und gemütlich Richtung Ring zu zuckeln. Wenn man es nicht eilig hat, ist das sicher die empfehlenswerteste Variante.

[Bearbeiten] Bus

[Bearbeiten] Auto

Entfernungen
München: 436 km
Prag: 307 km
Budapest: 243 km
Graz: 187 km
Linz: 186 km
Bratislava: 67 km

Die Wiener Stadtautobahnen (Südosttangente A23, Donauuferautobahn A22, Nordbrücke) sind ebenso wie die Überlandautobahnen vignettenpflichtig! Es gibt Autobahnvignetten für 10 Tage, 2 Monate und 1 Jahr (14 Monate).

Die A23 Südosttangente ist eine der meistbefahrenen Straßen Europas und wochentags im Berufsverkehr (8-10 Uhr, 16-18 Uhr) nicht zu empfehlen.

Auf der A22 Donauuferautobahn wird im Kaisermühlentunnel (Bereich Alte Donau) mittels Streckenradar („Section Control“) die Geschwindigkeit überwacht, d.h. es wird jedes Fahrzeug am Tunneleingang und am Ausgang fotografiert und die gefahrene Geschwindigkeit auf dieser Strecke berechnet. Unbedingt die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/ h einhalten! Häufig wird die Geschwindigkeitsbeschränkung dort auf 60 km/ h gesenkt und auch kontrolliert.

Kurzparkzonen: In den Bezirken 1-9 und 20 ist ganztags Kurzparkzone, und zwar in den Hauptstraßen von 8-18 Uhr und den Nebenfahrbahnen von 9-20 Uhr. Tafeln beachten! Die Kurzparkzonen gelten nicht an Sonn- und Feiertagen, am Samstagen in den Hauptstraßen nur am Vormittag und in den Nebenstraßen überhaupt nicht. Dies gilt nicht für Motorradfahrer > Kostenlose Benutzung, auch ganztags (rein rechtlich müsste aber auch mit einspurigen Fahrzeugen nach zwei Stunden weggefahren werden).

Parken: In der Innenstadt (1. Bezirk innerhalb der Ringstraße) wochentags nur bedingt zu empfehlen (Parkplatznot!). Entweder die gutliegenden Tiefgaragen benutzen (teilweise sehr teuer!) oder in einem Außenbezirk parken und auf öffentliche Verkehrsmittel (U-Bahn, Straßenbahn, Citybus) umsteigen.

[Bearbeiten] Schiff

Es gibt eine Verbindung per Schiff von Budapest und von Krems aus. Als Anreise ist es allerdings extrem ungewöhnlich und eher als Ausflugsvariante zu betrachten.

Seit neuestem gibt es dreimal täglich mit dem Twincityliner eine Verbindung von Bratislava nach Wien (Dauer 90 Minuten) und retour (Dauer 75 Minuten) (15 bis 25 Euro je Strecke).

[Bearbeiten] Mobilität

Öffentlicher Verkehr: Ein Einzelfahrschein kostet 1,70 €. Mit diesem ist die Fahrt in eine Richtung bis zur Erreichung des Ziels innerhalb der Stadtgrenze möglich. Für Wienbesucher empfiehlt sich die 8-Tage-Streifenkarte (27,20 €), bei der ein entwerteter Streifen eine Netzkarte für ganz Wien für eine Person am jeweiligen Kalendertag ist. Sie kann auch von mehreren Personen gemeinsam genutzt werden (z.B. zwei Streifen für zwei Personen, die gemeinsam unterwegs sind) und ist nicht an bestimmte Verkehrsmittel gebunden. Kinder unter 6 Jahren fahren gratis. Interessant ist auch die "Wien-Karte", die am Tag des Kaufs und den drei folgenden als Fahrausweis gilt und gleichzeitig diverse Ermäßigungen bietet. Ab etwa 4 bis 5 Tagen Aufenthalt empfiehlt sich eine Wochenkarte, die allerdings immer nur ab Montag gültig ist.

Die U-Bahnen fahren ca von 5:00 Uhr bis 0:30 Uhr in der Nacht. Einige Bus- und Straßenbahnlinien fahren auch kürzer. Zwischen 1:00 Uhr und 4:30 <uhr fahren im Halbstundentakt Nachtbusse, am Wochenende auch häufiger. Auch dort gelten die normalen Fahrscheine und Tarife. Es gibt einen eigenen Nachtbusplan der Wiener Linien.

Informationsstellen der Wiener Linien gibt es zum Beispiel in der U-Bahnstation Westbahnhof.

Auto: Prinzipiell ist in Wien selbst ein Auto nicht notwendig. Das öffentliche Verkehrsnetz ist sehr dicht und praktisch jeder Ort ist innerhalb einer dreiviertel Stunde von überall zu erreichen. In den Bezirken 1-9, 20 und Teilen des 15. Bezirks (rund um die Stadthalle) gilt Parkraumbewirtschaftung, d.h. dass alle diese Bezirke zur Gänze Kurzparkzonen sind. Es ist nicht ratsam ohne Parkschein (in Trafiken erhältlich) zu parken, die Frequenz der "Parksheriffs", die in diesen Zonen patroullieren, ist außerordentlich hoch. Für Ausflüge in die nähere Umgebung Wiens bietet sich ein Auto jedenfalls an, wenn das Ziel nicht mit der Schnellbahn (Verkehrsverbund Ostregion - VOR) erreichbar ist.

Eine Fiaker-Fahrt gehört zu jedem Wienbesuch einfach dazu.
Eine Fiaker-Fahrt gehört zu jedem Wienbesuch einfach dazu.

Mit einem typischen Wiener Fiaker, einer historischen Kutsche, macht eine Fahrt duch die Stadt besonders viel Spaß. An strategischen Punkten im Zentrum findet man mehrere Abfahrtsstationen. Eine Fahrt ist allerdings nicht gerade billig, weswegen ein normaler Wiener wohl eher nicht mit einem Fiaker von A nach B fahren würde.

Weitere Fortbewegungsmöglichkeiten:

Vieles ist auch zu Fuß einfach erreichbar und Spaziergänge in der Stadt oder in einem der Parks und Gärten sehr zu empfehlen.

Touristen können für 2 € pro Tag eine Citybikecard erwerben und damit die öffentlichen Fahrräder von Citybike benutzen.

Weitere Informationen hier:

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Die Wien-Karte (18,50 Euro, Stand 01.09.08), mit der man 72 Stunden lang sämtliche öffentliche Verkehrsmittel nutzen kann und (unterschiedlich hohe) Ermäßigungen bei den Eintrittspreisen der Museen, Sehenswürdigkeiten, Stadtführungen, usw., erhält, kann in Hotels, der Tourist-Info (Albertinaplatz) oder an den Verkaufsstellen der Wiener Linien erworben werden. Sie lohnt sich aber nur, wenn man auch mehrere der ermäßigten Sehenswürdigkeiten besichtigen will. Auch sollte man prüfen, ob die Ermäßigungen nicht auch anderweitig zu erhalten sind. Beispielsweise kann man auf die bereits günstigere Kombikarte Wiener Riesenrad und Tiergarten Schönbrunn keinen zusätzlichen Rabatt bekommen. Hingegen gilt der Rabatt für die ebenfalls schon günstigere Kombikarte Tierpark, Palmenhaus und Wüstenhaus.

Hundertwasserhaus
Hundertwasserhaus

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten (weitere in den Stadtteilartikeln):

  • Burgtheater
  • Hundertwasserhaus - Das Hundertwasserhaus ist eines der weltweiten Häuser, die vom Künster Friedensreich Hundertwasser gestaltet wurden. Es wurde 1985 gebaut. Hundertwasser hat es im Auftrag der Stadt Wien als kommunale Wohnanlage entworfen, die normale Mietwohnungen beinhaltet. Lage: Ecke Kegelgasse/ Löwengasse, 3. Bezirk.
  • Belvedere - Barocke Parkanlage mit zwei Schlössern. Im 18. Jahrhundert erbaut (vom Architekten Johann Lucas von Hildebrandt, im Auftrag des Feldherrn Prinz Eugen von Savoyen) beherbergen die Schlösser heute Museen mit Kunstsammlungen von Weltrang (vom Mittelalter bis zur zeitgenössischen Kunst). Im Park lädt auch ein botanischer Garten mit teils exotischen Pflanzen zum Spazieren ein. Lage: 3. Bezirk, zwischen Schwarzenbergplatz und Südbahnhof.
  • Gasometer (U-Bahn Station Gasometer Linie U3) - Die Gasometer sind vier ehemalige Gasspeicher des städtischen Gaswerkes Wien-Simmering, welches 1896 im Einfluss der historischen Ziegel-Industriearchitektur errichtet wurde. Sie zählen zu einer der größten Gasometer ihrer Art auf dem Europäischen Kontinent und wurden nach ihrer Außerbetriebnahme aufwendigst revitalisiert. Die vier Architekten Jean Nouvel, Coop Himmelblau, Manfred Wehdorn und Wilhelm Holzbauer entwarfen eine eigene Stadt in der Stadt innerhalb der historischen Gasometer-Ziegelaußenhülle und füllten diese mit Wohnungen, Büros, einem Einkaufszentrum, einem Kino, einer Veranstaltungshalle für Konzerte und einem Studentenwohnheim. Besonders für Architekturinteressierte zu empfehlen. (Es werden Führungen von Architektur- und Technikexperten für Besucher angeboten).
  • Hofburg - Sitz des Bundespräsidenten, beherbergt in einem anderen Gebäudeteil auch die Nationalbiliothek. Lage: 1. Bezirk, an der Ringstraße im Bereich Heldenplatz, Nähe Station Volkstheater und Herrengasse
  • Ring (Ringstraße) - Umschließt, weitgehend der früheren Stadtmauern folgend das Stadtzentrum (1. Bezirk, "Innere Stadt"). Entlang der rund 4 km langen Ringstraße ist eine Vielzahl historischer Bauwerke zu finden: die beiden großen klassizistischen Museen (siehe oben), Rathaus, Parlament, Burgtheater, Universität, Urania, Staatsoper etc.. Am Ring liegen auch einige große Parkanlagen (Stadtpark, Burggarten, Volksgarten). Bei einer Fahrt mit der Straßenbahnlinie 1 oder 2 auf dem Ring (Beginn an der Haltestelle Schottenring) bekommt man auch bei Schlechtwetter in kurzer Zeit einen schönen Eindruck von diesen Bauten.
  • Schatzkammer - befindet sich in einem Teil der Hofburg
  • Schloss Schönbrunn - Barockes Weltkulturerbe mit weitläufiger Gartenanlage. Interessante Führungen über die Kaiserfamilie im Schloß. Der prächtige Garten ermöglicht ausgedehnte und erholsame Spaziergänge.
  • Staatsoper - Nähe Karlsplatz, an der Ringstraße
  • Stephansdom - Am besten erreichbar mit den U-Bahnlinien U1 und U3 Station Stephansplatz

Insgesamt verfügt Wien über mehr als 300 Museen und Sammlungen. Die wichtigsten sind:

  • Museumsquartier - befindet sich am östlichen Rand des 7. Bezirks gegenüber von Kunst- und Naturhistorischem Museum, einst "kaiserliche Hofstallungen", dann Messepalast und nun Museumsquartier. Es beherbert mit einem Schwerpunkt auf dem 20. und 21. Jahrhundert mehrere Institutionen wie das Leopold Museum und das Museum moderner Kunst (Mumok), teilweise sind diese auch kostenlos zugänglich (z.B. Quartier 21). Der Innenhof lädt besonders im Sommer zum Verweilen ein und bietet auch einen kostenlosen Internetzugang über WLAN. Homepage Museumsquartier
  • Kunsthistorisches Museum
  • Pathologisch - anatomisches Museum (Narrenturm). Der so genannte Narrenturm wurde 1784 unter Kaiser Josef II. als psychiatrisches Krankenhaus erbaut. Im Narrenturm befindet sich das genannte Museum mit vielen Präparaten und Schauobjekten. Adresse: Altes Allgemeines Krankenhaus, Spitalgasse 2. Der Zugang zum Narrenturm befindet sich in der Van-Swieten-Gasse, jedoch kann man auch durch die Höfe des ehemaligen Allgemeinen Krankenhauses via Spitalgasse den Narrenturm erreichen)

Stadtführungen zu Fuß, mit dem Bus, Fahrrad oder Elektroroller werden von etlichen Veranstaltern angeboten. Empfehlenswert sind unter anderem die Touren des Vereins Wiener Spaziergänge. Ganz anderer Vorschlag: Audiostadtführung mit eigenem mp3-Player oder iPod durch Wien (kostenpflichtig).

[Bearbeiten] Aktivitäten

Als erste Annäherung an das historische Wien ist es ratsam, einfach an einer beliebigen Station in eine der beiden "Ringlinien" (Straßenbahnlinie 1 oder 2) einzusteigen und eine Runde entlang der Ringstraße rund um den 1. Bezirk zu fahren und die historischen Gebäude und Parks links und rechts der Prachtstraße aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf sich wirken zu lassen. Die Fahrt einmal rundherum dauert etwa eine halbe Stunde.

[Bearbeiten] Einkaufen

Zum Einkaufen in Wien empfehlen sich die folgende Einkaufsstraßen:

  • 1., Kärntner Straße (erreichbar mit U1, 1A, 2A, 3A) - tendenziell elegant und teuer
  • 1., Kohlmarkt (erreichbar mit U1, 1A, 2A, 3A), die Nobelmeile Wiens - Flagshipstores diverser sehr teurer und eleganter Marken.
  • 6., Innere Mariahilfer Straße (erreichbar mit U2, U3, 2A, 13A, 14A) - die Wiener Einkaufsstraße, die alles für den „Normalverbraucher“ bietet.
  • 7., Neubaugasse (erreichbar mit U3, 13A, 14A, 48A, 49) - viele kleinere Boutiquen, Second-Hand Stores (v.a. im Bereich zwischen Mariahilfer Straße und Burggasse).
  • 12., Meidlinger Hauptstraße (erreichbar mit U4, U6).
  • 15., Äußere Mariahilfer Straße (erreichbar mit U3, U6, 5, 6, 9, 18, 52, 58) - der außerhalb des Gürtels gelegene Teil der Mariahilfer Straße zieht seit kurzem auch internationale Ketten an.

Im 1. Bezirk lohnt es sich auch immer, in den Seitengassen zu stöbern!

[Bearbeiten] Küche

Essen: Ob 5-Sterne-Restaurant, Gasthaus, Beisl oder Würstelstand - das Gastronomieangebot ist in Wien umfassend und trotz eines Teuerungsschubs nach der Einführung des Euros im europäischen Vergleich sehr günstig. Besonders zu empfehlen sind die Wiener Kaffee- und Gasthäuser, in denen neben einer großen Auswahl an Kaffee auch typische Wiener Küche angeboten wird (siehe auch Kategorie "Wiener Küche" im Rezepte-Wiki).

Berühmt ist Österreich für seine Süßspeisen, wie z.B. die Sachertorte, den Kaiserschmarrn, den Germknödel oder die Palatschinken.

Die ausländische Küche ist durch viele Pizzerien, chinesische, griechische Restaurants, Sushi-Bars usw. vertreten. Auch die internationalen Fast-Food-Ketten wie McDonalds, Burger King, Starbucks und KFC findet man, ergänzt durch europäische Gegenstücke wie Schnitzel- und Kebabhäuser, hier.

Trinken: Das Wiener Wasser ist - ein Unikum bei Großstädten - von höchster Qualität und kann bedenkenlos aus der Leitung getrunken werden. Es stammt aus zwei Hochquellen in den Alpen und wird kilometerweit über historische Wasserleitungen ins Stadtgebiet transportiert. In der Inneren Stadt und in den größeren Parks finden sich immer wieder Trinkwasserbrunnen. In den Wintermonaten werden diese jedoch aufgrund Vereisungsgefahr abgedreht. In diesem Fall kann man auf ein 16er-Blech zurückgreifen, dem Bier der letzten Wiener Großbrauerei.

[Bearbeiten] Nachtleben

In Wien gibt es viele Möglichkeiten, das Nachtleben zu genießen. Der bekannteste Spot, das sogenannte "Bermuda-Dreieck" im 1. Bezirk hat in den vergangenen Jahren leider viel von seinem Flair verloren, die Bars und Clubs werden heutzutage nur noch von Touristen und Jugendlichen im Schüler- und Lehrlingsalter besucht, die sich billig betrinken wollen.

Ein beliebter Treffpunkt der studierenden Szene sind die Strassenbahnbögen am Gürtel die durch die U6 leicht zu erreichen sind. Die größeren dieser Lokale (Chelsea, B72, Cafe Concierto)befinden sich entlang den U-Bahnstationen U6 Thaliastraße und U6 Währingerstraße. Die Wiener Szene (Adabeis) feiert in Clubs wie dem Volksgarten (1., Burgring 1), Club Hochriegl (19., Billrothstrasse 51), Passage - ehemals Babenberger Passage (1., Burgring Ecke Babenbergerstrasse), manchmal auch im Moulin Rouge (1., Walfischgasse 11) oder nun wieder in der wiedereröffneten U4 Diskothek (12., Schönbrunner Strasse 222) wo täglich gefeiert werden kann. Nicht zu vergessen sind die unzähligen Bars und Kaffeehäuser im 1. Bezirk und auch im Museumsquartier die bis spät in die Nacht geöffnet haben. Vor allem im Sommer sind auch die Events im Kursalon Hübner, den Gasometern und andere spezielle Events, wie das jährliche Donauinsel-Fest zu beachten.

Eine sehr empfehlenswerte Location im Sommer ist in jedem Fall der Rathausplatz, auf dem in den Monaten Juli und August täglich bei Einbruch der Dunkelheit Opernfilme (oder auch Operetten oder Konzerte) auf Großleinwand gezeigt werden, während man die Möglichkeit hat, an verschiedenen Ständen den ganzen Tag über Speisen und Getränke aus Wien und aller Welt zu probieren. Weitere Open-Air-Filmveranstaltungen, bei denen für das leibliche Wohlergehen gesorgt ist, gibt es unter anderem im Wiener Augarten, bei der Augarten-Porzellanmanufaktur, im Prater, in der Wiener Krieau und im Schloss Neugebäude in Simmering.

Da in Wien, im Vergleich zu anderen Grossstädten Europas, relativ spät ausgegangen wird (oft ist bis 1 oder 2 Uhr in der Früh nicht viel los und die Höhepunkte der Parties werden gegen 4 oder 5 erreicht), gibt es viele Möglichkeiten Afterparties zu besuchen. Dafür bieten sich zum Teil speziell dafür ausgerichtete Lokale, wie zum Beispiel dem Robert Goodman (4., Rechte Wienzeile 23), dem Studio 54 (1., Riemergasse 13) an. Auch öfters finden Afterparties im Empire Club (1., Rothgasse 9) statt.

Auch für Lesben, Schwule und Transgender hat Wien eine vielfältige Szene zu bieten, welche sich besonders im Bereich um den Naschmarkt (U4 Kettenbrückengasse, U4 Pilgramgasse) etabliert hat. Aktuelle Informationen dazu sowie Partytipps findet man aktuell auf gayboy.at.

Auf Event-Homepages wie cycamp.at, falter.at, eventszene.at und ubivo.de, können sich Nachtschwärmer einen guten Überblick über aktuelle Veranstaltungen machen.

Stets aktuelle Informationsquelle über Gastronomie- und Kulturaktivitäten in Wien ist [1]. Angenehm: keine lästigen Werbebanner oder Popups. Praktisch: der interaktive Stadtplan von Wien.

Auch nett: www.kulturpfad.at - Literatur, Musik und Kabarett-Seite für Wien.

[Bearbeiten] Unterkunft

[Bearbeiten] Allgemein

In einer Weltmetropole wie Wien ist das Angebot an Unterkünften entsprechend vielfältig.

Das Angebot reicht von Luxus-Fünf-Sternhotels vornehmlich am inneren Ring bis zu Pensionen, Appartements und Jugendherbergen. Gerade zu den Feiertagen, wie Ostern und Silvester, sowie zwischen Mai bis September kann die Suche für den Touristen mit eher geringeren Budget zu einem Albtraum werden. Die Reservierung sollte man daher möglich früh vornehmen.

Für einen Jugendlichen oder Studenten mit zumeist schmalen Geldbeutel bieten sich für einen kurzfristigen Aufenthalt, neben der Jugendherberge wie z.B. direkt im Zentrum von Wien die Jugendherberge-Myrthengasse bzw. das Vienna City Hostel (Eröffnung: Mai 2008) auch eines der zahlreichen Kolpinghäuser an. Für den längeren Aufenthalt sollte man sein Glück in einer Wohngemeinschaft oder einem Studentenwohnheim versuchen.

Innere Stadt (1. Bezirk)

Leopoldstadt (2. Bezirk)

Mariahilf (6. Bezirk)

Alsergrund (9. Bezirk)

Simmering (11. Bezirk)

Hietzing (13. Bezirk)

Döbling (19. Bezirk)

13 Ferienwohnungen

6 Ferienwohnungen

2 Jugendherbergen

2 Ferienwohnungen

1 Ferienwohnung

1 Jugendherberge

1 Jugendherberge

[Bearbeiten] Lernen

[Bearbeiten] Arbeiten

[Bearbeiten] Sicherheit

Notruf: 122 / 133 / 144

Wien ist eine der sichersten Städte der Welt. Auch Frauen können sich rund um die Uhr in praktisch allen Stadtteilen bedenkenlos bewegen. Übergriffe auf Lesben, Schwule und TransGender kommen praktisch nicht vor und beschränken sich in der Regel auf verwunderte oder amüsierte Blicke. Trotzdem ist es natürlich ratsam, sich vor gelegentlichen Taschendieben im Gedränge (z.B. öffentliche Verkehrsmittel) in Acht zu nehmen.

[Bearbeiten] Gesund bleiben

[Bearbeiten] Klarkommen

  • Gratis-Stadtpläne sind im Informationsbüro im Rathaus (U2-Station „Rathaus“) und bei den Informationsstellen der Wiener Verkehrsbetriebe (z.B. U3/ U6-Station „Westbahnhof“) zu erhalten. Es gibt eigene Stadtpläne für Lesben/ Schwule/ Bisexuelle/ TransGender. Diese sind in der Rosa Lila Villa im 6. Bezirk, U4-Station „Pilgramgasse“ erhältlich.
  • Begrüßung: Ein herzliches „Grüß Gott“ hat sicherlich nichts mit einem tiefen Glauben der Österreicher zu tun, sondern ist eine der vielen liebgewonnen Traditionen. Auch als Gast - egal welcher Religion - kann man diesen Gruß daher verwenden. Um die Mittagszeit herrscht in vielen öffentlichen Gebäuden, Ämtern etc. die Grußformel „Mahlzeit“ vor. Diese hat nichts mit dem Essen zu tun, sondern dient dem Gruß in der Zeit von 11-14 Uhr.
  • Dialekt: Wien ist zwar eine Weltstadt, aber das goldene Wienerherz kann man im Prinzip nur dadurch gewinnen, wenn man sich wissentlich bemüht, österreichische Bezeichnungen zu wählen. Bitte keine „Stullen“, „rote Beete“ oder „Weißweinschorle“ ordern, das wird maximal mit einem Stirnrunzeln belohnt. Am besten belässt man die Intonation der eigenen Sprache und versucht sich mit den so fremd klingenden österreichischen Wörtern. Die Wiener werden es einem mit einem Lächeln danken. Man ahnt gar nicht, wie schnell sich eine lustige Runde bildet, die einem versuchen wird, das „rl“ in „Sackerl“ und „Mäderl“ richtig aussprechen zu helfen (nicht wundern - genießen).

[Bearbeiten] Post und Telekommunikation

Die Vorwahl für Wien lautet 01.

Wien hat ein umfassendes Netz an Gratis-WLAN-Hotspots: Liste freier Internetzugänge.

[Bearbeiten] Ausflüge

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

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