Westerzgebirge
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Das Westerzgebirge erstreckt sich zwischen dem Vogtland im Westen und dem Flöhatal (Osterzgebirge) im Osten.
Annenkirche, Annaberg-Buchholz
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Regionen
- Fichtelberggebiet - das touristisch gut frequentierte Gebiet rund um den höchsten Berg Sachsens.
- Geyerscher Wald und Greifensteingebiet - die Felsformation der Greifensteine erstreckt sich zwischen Geyer, Ehrenfriedersdorf, Jahnsbach und Thum. Westlich von Geyer schließt sich der Geyersche Wald mit einem Langlaufloipennetz an.
- Silberberg - dicht besiedelter Städteverbund mit Aue, Schneeberg und Schwarzenberg als Zentren.
- Zschopautal - entlang des gleichnamigen Flusses unterhalb von Crottendorf bis nach Flöha, wo sich das Tal als Unteres Zschopautal fortsetzt.
[Bearbeiten] Orte
Exulantenkirche in Johanngeorgenstadt
- Annaberg-Buchholz - hier hielt sich von 1523 bis zu seinem Tode (1559) der Mathematiker Adam Ries auf.
- Aue - bekannt durch den FC Erzgebirge Aue.
- Bad Schlema - Radonbad.
- Eibenstock
- Johanngeorgenstadt - Stadt der Meilensteine und Postmeilensäulen, ehemaliger Uranerzbergbau, in der näheren Umgebung der 1.019 m hohe Auersberg.
- Kirchberg - Stadt an der Grenze zum Vogtland.
- Lößnitz - sehenswerte Altstadt mit Rathaus und St.Johanniskirche - größter klassizistischer Sakralbau des Erzgebirges.
- Marienberg
- Oberwiesenthal - Wintersportzentrum mit dem Fichtelberg, Schmalspurbahn nach Cranzahl.
- Schneeberg
- Schwarzenberg - bildete 1945 mit Aue die von den Alliierten vergessene „Freie Republik Schwarzenberg“.
[Bearbeiten] Weitere Ziele
- der Auersberg, der zweithöchste Berg des sächsischen Erzgebirges
- Fichtelberg
- Talsperre Eibenstock
- Zschopautal
[Bearbeiten] Hintergrund
[Bearbeiten] Sprache
[Bearbeiten] Anreise
Das Eisenbahnnetz des Westerzgebirges wurde wie in ganz Sachsen hauptsächlich in den 1960er Jahren und dann nach der politischen „Wende“ stark ausgedünnt. Heute erreicht man das Gebiet nur noch über drei Strecken (von West nach Ost):
- Zwickau–Aue–Schwarzenberg–Johanngeorgenstadt: In den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts war diese Strecke - abgesehen von der Fernbahn von Dresden nach Zwickau am Nordrand - die wichtigste Eisenbahn des Erzgebirges, denn über diese Bahn wurde Uran für die Sowjetunion abgefahren. Heute fahren hier stündlich Regionalbahnen. Aue erreicht man in einer halben Stunde, Schwarzenberg in 45 Minuten und Johanngeorgenstadt in 1 Stunde 16 Minuten.
- Chemnitz–Aue ist nur ein Teilstück einer Verbindung, die früher bis in das Vogtland reichte. Regionalbahnen verbinden die beiden Städte zweistündlich in 1 Stunde 17 Minuten.
- (Chemnitz–) Flöha–Annaberg-Buchholz–Cranzahl–Vejprty: Cranzahl, das im Zweistundentakt in 1 Stunde 20 Minuten erreicht werden kann, ist Ausgangspunkt der schmalspurigen Fichtelbergbahn nach Oberwiesenthal, die aber eher touristischen als verbindenden Charakter hat und deshalb hier nicht mit aufgelistet ist. Vejprty ist der Grenzbahnhof nach Tschechien.
[Bearbeiten] Mobilität
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Sankt-Annen-Kirche, Frohnauer Hammer und Besucherbergwerk "Markus-Röhling-Stolln" in Annaberg-Buchholz
- das Schloss Augustusburg mit Motorradmuseum
- die Greifensteine zwischen Geyer, Ehrenfriedersdorf, Jahnsbach und Thum
- Das Westerzgebirge ist ein Mekka für Freunde der sächsischen Schmalspur (750 mm): Fichtelbergbahn, Eisenbahnmuseum Rittersgrün sowie die wiederaufgebauten Schmalspurbahnen Schönheide–Stützengrün und Jöhstadt–Steinbach.
- Schneckenstein - Topasfelsen am Übergang zum Vogtland.

