Weimar
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Weimar, die Stadt Goethes und Schillers, ist die viertgrößte Stadt Thüringens. Die kreisfreie Stadt wird umschlossen vom Territorium des mittelthüringischen Landkreises Weimarer Land. Die nächsten größeren Städte sind Erfurt, Jena und Apolda.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Hintergrund
Weimar soll schon im 9. Jahrhundert erbaut sein und gehörte seit der Mitte des 10. Jahrhunderts einem Seitenzweig der Grafen von Orlamünde. Noch vor dem Aussterben dieses Geschlechts (1376) fiel der Ort an die Landgrafen von Thüringen und nach deren Erlöschen (1440) an Kursachsen. Bei der Teilung zwischen Ernst und Albert (1485) kam Weimar mit Thüringen an die Ernestinische Linie und wurde bei der Teilung Johann Wilhelms mit seinen Neffen, den Kindern Johann Friedrichs des Mittlern (1572), Residenz. Im August 1560 fand hier das Kolloquium zwischen Flacius und Strigel wegen der synergistischen Streitigkeiten statt. Der Glanzpunkt in der Geschichte Weimars war die Regierungszeit Karl Augusts, während welcher es durch die von diesem Fürsten berufenen Koryphäen der deutschen Literatur, Goethe, Schiller, Wieland, Herder u.a., den Namen des deutschen Athen erlangte.
[Bearbeiten] Anreise
[Bearbeiten] Flugzeug
Der nächstgelegene Flughafen mit überregionaler Bedeutung befindet sich bei Erfurt. Bei Nutzung der Erfurter Straßenbahn zum dortigen Hauptbahnhof ist die Weiterreise mit der Bahn gewährleistet. Fährt man mit dem Auto, benutzt man am besten die unweit entfernte A 71 und anschließend die A 4, wodurch sich die Fahrt durch die Erfurter Innenstadt erübrigt.
[Bearbeiten] Bahn
Aus Richtung Westen und aus Richtung Berlin/ Dresden ist die Anreise mit dem ICE (Taktlinie 50) gewährleistet. Hinzu kommen zweistündlich verkehrende IC-Züge der Linie 51 Düsseldorf–Stralsund, wobei einzelne Züge jeweils bis nach Köln und Binz auf Rügen verlängert werden, andere wiederum bereits in Dortmund oder Berlin Gesundbrunnen beginnen/ enden. Die ICE-Züge aus Richtung Köln wurden zum Fahrplanwechsel im Dezember 2007 eingestellt, dafür stellen jetzt ICE- und IC-Züge die Möglichkeit her, aus dem Rhein-Main-Gebiet praktisch jede halbe Stunde mit einem umsteigefreien Zug nach Weimar zu gelangen. Anzumerken sei, dass die Stadt ihren hervorragenden Anschluss an das deutsche Fernbahnnetz dem Umstand verdankt, dass sich die Fertigstellung der Schnellfahrstrecke von Leipzig/ Halle nach Erfurt noch um einige Jahre verzögern wird.
Aus Richtung Chemnitz und Zwickau verkehren im Zweistundentakt (nicht immer pünktliche) Regionalexpresszüge. Diese Züge fahren weiter nach und von Göttingen, wo Anschluss mit den ICE-Zügen nach/ von Hamburg besteht. Vom Bahnhof gelangt man über die Carl-August-Allee in die etwa 750 m entfernte Innenstadt.
[Bearbeiten] Bus
- Linienplan des Landkreises Weimar
- Busanmietungen sind möglich, siehe Busunternehmen Weimar-Tour
[Bearbeiten] Auto
| Entfernungen | |
| Halle: | 130 km |
|---|---|
| Eisenach: | 80 km |
| Gera: | 70 km |
| Gotha: | 56 km |
| Erfurt: | 24 km |
| Jena: | 23 km |
Weimar ist in erster Linie über die A 4 erreichbar. Von Westen her ist sie ab Gotha inzwischen sechsspurig ausgebaut. Da im Osten der Flaschenhals bei Jena noch lange auf seine Fertigstellung warten wird, muss man sich dort oft auf Stau einstellen. Brauchbare Umgehungen gibt es dort leider auch nicht, da auch die parallele B 7 zumindest in Stoßzeiten im Stadtbereich von Jena chronisch überlastet ist. Die beiden Anschlussstellen sind Weimar-West und Weimar.
Aus Richtung Süden (Rudolstadt) fährt man über die B 85 an, aus Richtung Norden (Anschluss der A 38 von Göttingen) ebenfalls. Östlich der Stadt kreuzt die B 87 Naumburg–Ilmenau die B 2.
[Bearbeiten] Schiff
Da die Ilm nicht schiffbar ist, ist Weimar wie die übrigen Städte Thüringens nicht mit dem Schiff erreichbar.
[Bearbeiten] Mobilität
Acht Stadtbuslinien decken das gesamte Stadtgebiet gut ab, wobei sich alle Linien am Goetheplatz treffen. Alle Busse sind rollstuhlgerecht. Ein Linienplan befindet sich auf der Rückseite des Stadtplanes, der für 20 Cent (unter anderem in Hotels) erhältlich ist. Die Stadtbuslinien:
- Linie 1 Weimar Nord–Hauptbahnhof–Goetheplatz–(Belvedere–) Ehringsdorf–Taubach
- Linie 2 Shakespearestraße–(Merketal–) Goetheplatz–(Hauptbahnhof–) Bodelschwinghstraße
- Linie 3 Tiefurt–Goetheplatz–Tröbsdorf–Gaberndorf–Weimar Nord
- Linie 5 Klinikum–Goetheplatz–Hauptbahnhof–Lützendorf–Weimar Nord
- Linie 6 Niedergrunstedt/ Possendorf–Legefeld–Goetheplatz–Hauptbahnhof–Ettersburg/ Buchenwald
- Linie 7 Weimar West–Goetheplatz–Hauptbahnhof–Schöndorf–Altschöndorf
- Linie 8 (Döbereinerstraße–) Dürrenbacher Hütte–Hauptbahnhof–Goetheplatz–Klinikum–Merketal
- Linie 9 Tiefurt–Goetheplatz–Süßenborn
Der Verkehr mit Oberleitungsbussen wurde erst 1993 eingestellt.
Autoverleih für Mitglieder beim teilAuto-CarSharing. Ansonsten bei den üblichen Verdächtigen Sixt, Hertz, Avis und Europcar. Transporter gibt es auch bei den lokalen Vermietern Xtra, ATF (Tel. +49 (0)3643 773282) und Roland's (Tel. +49 (0)3643 5436-0) sowie für Studenten beim Hababusch Hostel (Geleitstr. 4, Tel.: +49 (0)3643 850737).
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Kirchen
In der evangelischen Herderkirche, eigentlich die Stadtkirche St. Peter und Paul (1498/ 1500 erbaut)
befinden sich interessante Grabmäler weimarischer Fürsten (darunter das des Herzogs Bernhard, des Kurfürsten Johann Friedrich des Großmütigen und seiner Gemahlin Sibylle) sowie das berühmte Altargemälde Cranachs, die Kreuzigung Christi darstellend. Ihren heute geläufigen Namen verdankt die Kirche dem langjährigen Hofprediger J. G. Herder.
Im Nordwesten der Altstadt liegt die Jakobskirche von 1712, dahinter der Jakobsfriedhof mit Begräbnissen bedeutender Persönlichkeiten (u.a. Lucas Cranach d.Ä.).
Goethe und Schiller haben hingenen ihre letzte Ruhestätte im Süden der Stadt gefunden, im Friedhof vor dem Frauentor
. Neben der Goethe- und Schiller-Gruft findet man hier auch die Fürstengruft, wo die Herrscher des Hauses Sachsen-Weimar und Eisenach begraben liegen. Gleich dahinter die Russische Kapelle (1862) mit dem Grab der Großherzogin Maria Pawlowna.
[Bearbeiten] Burgen, Schlösser und Paläste
Das bemerkenswerteste Gebäude ist das großherzogliche Residenzschloss
(bis 1651 Hornstein, dann Wilhelmsburg genannt), ein nach dem Brand von 1774 unter Goethes oberster Leitung von 1790 bis 1803 ausgeführtes Bauwerk, im Innern ebenso reich wie geschmackvoll ausgestattet. Es enthält unter anderem das Zimmer des Herzogs Bernhard, die Goethe, Schiller, Herder und Wieland gewidmeten, mit trefflichen, auf deren Dichtungen bezüglichen Freskogemälden von Neher, Preller und Jäger geschmückten vier „Dichterzimmer“ etc.
[Bearbeiten] Bauwerke
Das Nationaltheater
am Theaterplatz, dessen Bühne unter Goethes und Schillers Leitung zu den ausgezeichnetsten Deutschlands gehörte, wurde 1825 neu aufgeführt und 1868 im Innern durchaus umgebaut und renoviert.
Am Markt befindet sich das Cranachhaus
, wo der Maler Lucas Cranach der Ältere und sein Sohn Lucas Cranach der Jüngere im 16. Jahrhundert lebten.
Zu den sehenswertesten Gebäuden zählt das langgestreckte Wohnhaus Goethes
, weiter südlich am Frauenplan gelegen und deshalb in der Literatur auch Haus am Frauenplan genannt. Der linke Trakt des Gebäudes ist Stammhaus des Goethe-Nationalmuseums (vgl. Museen).
[Bearbeiten] Denkmäler
Von den zahlreichen Monumenten und Denkmälern sind hervorzuheben: das Doppelstandbild Goethes und Schillers von Rietschel (1857 auf dem Theaterplatz aufgestellt
), das Wielanddenkmal von Gasser (1857) auf dem Wielandsplatz, Herders Standbild von Schaller (1850) vor der Stadtkirche und die Erzbüste des Großherzogs Carl August im Garten des Armbrustschützenhauses (1825).
[Bearbeiten] Museen
Ein Großteil der Museen wird von der Klassik-Stiftung Weimar - Museen und Schlösser der Weimarer Klassik unterhalten.
Das Bauhausmuseum am Theaterplatz stellt über 500 Exponate aus der Zeit von 1900 bis 1930 aus.
Das Weimar Haus ist ein privates, kommerzielles Museum zur Geschichte der Stadt Weimar von der Steinzeit bis zur Weimarer Klassik. Die einzelnen Epochen werden in Dioramen durch Wachsfiguren mit aufwändigen Lichtinstallationen und passender Geräuschkulisse präsentiert. Das Museum befindet sich in der Fußgängerzone nahe dem Deutschen Nationaltheater. Im Weimar Haus können Touristen auch Taschencomputer als elektronischer Wegweiser mit Erklärungen für eine Stadtführung mieten.
[Bearbeiten] Straßen und Plätze
Ein Teil der Innenstadt Weimars ist als Fußgängerzone ausgeweiesen. Die Fußgängerzone beginnt am Markt und zieht sich über die Schillerstraße bis zum Theaterplatz hin.
[Bearbeiten] Parks
Vor dem Residenzschloss zieht sich der reizende Park hin, in welchem sich das Römische Haus, das Tempelherrenhaus und viele durch die Erinnerung an Goethe geweihte Stellen befinden. Jenseits der Ilm, in der Nähe des Parks, liegt Goethes Gartenhaus
.
[Bearbeiten] Verschiedenes
Im Bahnbetriebswerk Weimar ist der Thüringer Eisenbahnverein angesiedelt, dessen Sammlungsschwerpunkt bei Elektro- und Diesellokomotiven liegt. Zum Fahrzeugbestand zählen u.a. gleich vier E 44 und Vertreter der klassischen DDR-Großdiesel-Reihen 219 und 228 (V 180). Der Verein ging 1991 aus der Arbeitsgemeinschaft 4/69 des Deutschen Modelleisenbahnverbandes der DDR hervor, zog 1994 in die Schuppen des Bw Weimar ein und umfasst heute 50 Mitglieder. Im Mai eines jeden Jahres findet ein großes Eisenbahnfest mit wechselnden Parolen statt; dabei werden auch Fremdfahrzeuge ausgestellt. Kontakt: TEV Thüringer Eisenbahnverein e.V. - Freizeitgruppe des Bahnsozialwerkesaddress. Öffnungszeiten: Di-So 8 bis 14 Uhr. Eintritt: 3 €, ermäßigt (Schüler, Rentner, Arbeitslose, Kinder) 2,50 €.
[Bearbeiten] Aktivitäten
Zu den bekanntesten Großveranstaltungen zählt der alljährlich stattfindende Zwiebelmarkt mit bis zu 350.000 Besuchern. Er wurde bereits am 4. Oktober 1653 als „Viehe- und Zippelmarkt“ erwähnt.
Radwanderwege, die durch Weimar verlaufen:
- Ilmtal-Radwanderweg
- Laura Radweg
- Feininger Radweg
- Radfernweg Thüringer Städtekette: 244 km (Eisenach–Gera)
[Bearbeiten] Einkaufen
- Windischenstraße - idyllische Altstadtstraße mit Tradition, direkt über den Weimarer Marktplatz zu erreichen.
- Schillerstraße - Weimars wichtigste Einkaufsstraße mit Schillerhaus und dem Multimedia-Museum „WeimarHaus“ führt vom Theaterplatz zum Frauenplan, wo sich das Goethehaus befindet.
[Bearbeiten] Küche
- Überblick über die Weimarer Gastronomie auf den Seiten der Bauhaus-Universität
[Bearbeiten] Günstig
- Lababa, Rudolf-Breitscheid-Str. 2a, Tel.: +49 (0)3643 7468-28, Fax: 03643 7468-30, Email: mail@lalaba-catering.de. Wochentags bis 22 Uhr, Samstags bis 18 Uhr geöffnet. Sandwichbar, sympathische Atmosphäre. Liegt als Mensa-Substitut direkt neben der Uni.
- C-Keller Galerie und Teestube, Markt 21, Tel.: +49 (0)3643 502755, Fax: 03643 502840, Email: postkasten@c-keller.de. Öffnungszeiten: Mo-Do 13 bis 1 Uhr, Fr 13 bis 2 Uhr, Sa 16 bis 2 Uhr, So 16 bis 1 Uhr. Eine Weimarer Kultur-Institution seit Wendezeiten, junges Publikum, Mittagstisch, sowie einfache, günstige Speisen bis Mitternacht.
- Zum Falken, Trierer Str. 7, Tel.: +49 (0)3643 505566, Email: Franzi@zumfalken.de, donnerstags Musik, manchmal auch sonntags, mittwochs oft Volksküche.
- Gerber3, Gerberstr. 3, Tel.: +49 (0)3643 514476, Fax: 03643 512714, ehemals besetztes Haus, sozio-kulturelles Zentrum mit Volksküche jeden Mittag ab 12 Uhr, abends ab 20 Uhr.
[Bearbeiten] Mittel
- ACC-Café, Burgplatz 1, Tel.: +49 (0)3643 851161 o. +49 (0)3643 259238, Fax: 03643-851162, Email: post@acc-cafe.de. Kleines Restaurant im Kulturzentrum, gesundes, leckeres Essen, günstiges Mittagsgericht, kostenloses WLAN, Übernachtungsmöglichkeit im Haus (FeWo).
- Creperie am Palais, Am Palais 1, Tel.: +49 (0)3643 40158-1, Fax: 03643 40158-2, Email: info@creperie-weimar.de. Im historischen Stadtzentrum von Weimar, an der Rückseite des Wittumspalais liegt diese französische Crêperie. Es wird nach original bretonischen Rezepten gekocht. Neben Galettes und Crêpes gibt es Suppen, Salate, französischen Rohmilchkäse und Wurst zu essen und erlesene französischen Weine, Biere und Cidre zu trinken. Die Produkte kommen zum großen Teil direkt aus Frankreich.
- Sushibar in Weimar, Schützengasse 9 (gegenüber dem „Cinestar“ Kino), Tel.: +49 (0)3643 492331, Email: weimar99@hanmail.net. Öffnungszeiten: Mo-Fr 11 bis 23 Uhr, Sa 18 bis 23 Uhr. Ursprünglich war der Name „Divan“. Der Besitzer war jedoch nicht durchsetzungsfähig genug und nun heißt das ebenfalls empfehlenswerte türkische Restaurant nebenan in der Brauhausgasse so. Günstigere Preise als in vergleichbaren Sushibars in Großstädten.
[Bearbeiten] Gehoben
- Osteria Bertagnolli, Seifengasse 16, Tel.: +49 (0)3643 8083-43, Fax: 03643 8083-44. Öffnungszeiten: Täglich 11.30 bis 15.00 Uhr & 17.30 bis 1.00 Uhr. Preise: Hauptgerichte 7 bis 20 €. Möglicherweise das beste Restaurant der Stadt. Norditalienische Küche in zeitlos stilvollem Interieur in einem hochklassig renovierten mittelalterlichem Häuschen in der Seifengasse. Herr Bertagnolli war Küchenchef in Weimars exklusivstem Hotel, dem Hotel Elefant. Wie überall in Thüringen sind die Preise im nationalen und internationalen Vergleich noch erträglich.
[Bearbeiten] Nachtleben
[Bearbeiten] Unterkunft
[Bearbeiten] Günstig
- Hababusch Hostel, Geleitstraße 4, Tel.: +49 (0)3643 850737, Fax: 03643 402615, Email: post@hababusch.de. Preise (ohne Frühstück): Mehrbettzimmer 10 bis 14 €, Doppelzimmer 12 bis 25 €, Einzelzimmer 15 bis 30 €, Bettwäsche 2,50 €. Mahlzeiten können in der Gästeküche selber zubereitet werden. Ein alternatives Hostel für anspruchslose Rucksackreisende. Das 200 Jahre alte, nicht modernisierte Haus liegt mitten im Zentrum der historischen Altstadt. Das Hostel ist ein gemeinschaftliches (& gemeinnütziges) Wohnprojekt von Studenten, die im Dachgeschoss des Hauses wohnen. WG-ähnliche Gäste-Unterkunft. Sehr einfacher Standard.
- Jugendgästehaus „Maxim Gorki“, Zum Wilden Graben 12, Tel.: +49 (0)36343 850750, Fax: 03643 850749, Email: jgh-weimar@djh-thueringen.de. Jährlich vom 22.12. bis 27.12. geschlossen. Preise incl. Halbpension und Bettwäsche: 24 € (unter 27 Jahren) bzw. 27 € (ab 27 Jahren). Ab der 2. Nacht reduziert sich der Preis um 1,50 €. Eine Mitgliedschaft ist erforderlich und kostet 12 € (unter 27 J.) bzw 20 € (ab 27 J.) jährlich. Jugendherberge nahe des Zentrums, 60 Betten, 1 Tagesraum, vorwiegend familiengerechte Zimmer, 1 Seminarraum, Speiseraum, Kellerbar mit Disko.
- Jugendgästehaus „Am Ettersberg“, Ettersberg-Siedlung (nördlich der Stadt Weimar auf dem Ettersberg), Tel.: +49 (0)3643 421111, Fax: 03643 421112, Email: jgh-weimar@djh-thueringen.de. Es gelten die gleichen Preise wie im erstgenannten Jugendgästehaus. Jugendherberge, 66 Betten, Speiseraum, Clubraum, Seminarraum; ganzjährig geöffnet; Reservierung über Jugendgästehaus „Maxim Gorki“.
[Bearbeiten] Mittel
- Hotel Thüringen, Brennerstr. 42 (unmittelbar neben dem Hauptbahnhof), Tel.: +49 (0)3643 903675, Fax: 03643 903676, Email: rezeption@hotel-thueringen-weimar.de. Preise: EZ 49-56 €, DZ 77-87 €, sehr gute Küche!
- Ginkgo-Appartments, Windischenstr. 1 (direkt am Markt), Tel.: +49 (0)3643 805452, Fax: 03643 805453, Email: Ginkgoferien@AOL.com. Preise: ab 35 €/ Tag, max. 90 €/ Tag (sinkende Preise bei längeren Aufenthalten). 2 Appartements, mitten in Weimar: Die Ginkgo Appartements „Johann Wolfgang“ und „Marianne“.
[Bearbeiten] Gehoben
- Hilton Weimar, Belvederer Allee 25 (stadtauswärts Ri. Mellingen), Tel.: +49 (0)3643 722-0, Fax: 03643 722-2320, Email: info.weimar@hilton.com.
- Romantik Hotel Dorotheenhof Weimar, Dorotheenhof 1, Tel.: +49 (0)3643 459-0, Fax: 03643 459-200, Email: E-Mail info@dorotheenhof.com E-Mail. Romantikhotel am Stadtrand Weimars, im eigenen Park gelegen, 60 Zimmer (davon 4 Suiten), 90 Betten, Restaurant „Le Goullon“.
- Grand Hotel Russischer Hof, Goetheplatz 2 (unweit der Hauptpost), Tel.: +49 (0)3643 774-804, Fax: 03643 774-841, Email: reservierung@russischerhof.com. Preise: Einzelzimmer Komfort 142-213 €, Doppelzimmer Komfort 163-245 €.
- Hotel Elephant, Markt 19, Tel.: +49 (0)3643 8020, Fax: 03643 802610, Email: elephant.weimar@arabellasheraton.com. Preise (ohne Frühstück): EZ 106-209 €, DZ 106-209 €, Frühstück p.P. 20 €. In der DDR Interhotel, gehört es jetzt zur Starwood-Gruppe.
[Bearbeiten] Lernen
- Bauhaus-Universität, Geschwister-Scholl-Straße 8, Tel.: +49 (0)3643 58-0.
- Hochschule für Musik „Franz Liszt“, Platz der Demokratie 2-3, Tel. +49 (0)3643 555-0.
- Weimarer Mal- und Zeichenschule, Seifengasse 16, Tel.: +49 (0)3643 505524. Für Gruppen von Touristen und Gästen der Stadt werden Malstunden im Atelier oder im nahegelegenen Park angeboten, Teilnahme an einer Sommerakademie und an Wochenendveranstaltungen.
[Bearbeiten] Arbeiten
Informationen zu Jobangeboten gibt es bei der Arbeitsagentur Erfurt.
[Bearbeiten] Sicherheit
[Bearbeiten] Gesund bleiben
- Sophien- und Hufeland-Klinikum, Henry-van-de-Velde-Straße 2, Tel.: +49 (0)3643 57-0. Modernes Allgemeinkrankenhaus am Rande der Stadt, erreichbar mit dem Auto über die B85 Ri. Autobahnanschlußstelle Weimar (A4), oder mit den Stadtbuslinien Nr. 2, Nr. 5 und Nr. 8.
[Bearbeiten] Klarkommen
- Tourist-Information Weimar, Markt 10, Tel.: +49 (0)3643 745-0, Fax 03643 745420, E-Mail. Geöffnet: Mo-Fr 09.30-18.00, Sa, So und feiertags 09.30-14.00.
- Piazza der Bauhaus-Universität, „Marktplatz“ für Veranstaltungen, Zimmer und Wohnungen, Mobiliar, Mitfahrgelegenheiten, Jobs und viele weitere Informationen.
- Lokaltermin, intelligente Stadtführungen und Informationen über Weimar.
- Lernort Weimar, Stadtführungen des „Stattreisen Weimar e.V.“ und des „Instituts für Demokratie und Geschichte“
- Bauhaus-Spaziergang, Selbstauskunft: „Spazieren Sie auf den Spuren des frühen Bauhauses durch Weimar und erleben Sie dabei Geschichte und Gegenwart der Bauhaus-Universität Weimar!“
- m18 - Haus der Studierenden der Bauhaus-Universität, u.a. Sitz des Studierendenkonvent, für alle Fragen rund ums Studentenleben (oder ähnlichem).
[Bearbeiten] Post und Telekommunikation
Die Vorwahl für Weimar lautet 03643. Aus dem Ausland wählt man 00493643 als Vorwahl.
Die Postleitzahlen für Weimar sind 99401 bis 99441.
[Bearbeiten] Ausflüge
Für mehr als ein Jahrzehnt war die Nation der Dichter und Denker ein Land der Richter und Henker. 10 km nördlich der ehemaligen Nazihochburg befindet sich die Gedenkstätte Buchenwald, die einen scharfen Kontrast zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten bietet.
Weitere Ziele in der Umgebung sind:
- Oßmannstedt (13 km nordöstlich, B 7/ B 87 bis Schwabsdorf), am Ilm-Radwanderweg zwischen Weimar und Apolda gelegen, kann man sich per Rad oder zu Fuß über den idyllischen Wanderweg durch Tiefurt und Denstedt erwandern. In Oßmannstedt erwartet den Besucher das restaurierte Wielandgut mit Museum und Gedenkstätte.
- Apolda (18 km nordöstlich, B 7/ B 87), Sitz des Landratsamtes „Weimarer Land“, erreicht man per Bahn in 15 Minuten, mit dem Auto in ca. 25 Minuten. Sehenswert und eine kleine Reise wert sind das Kunsthaus Apolda, das Glockenmuseum, die Sonderausstellung „Olle DDR“. Abendliche Unterhaltung gibt es Di-Fr ab 19 Uhr in der Literatur.Weinstube mit Lese- und Musikprogram von regionales Künstlern.
- Jena (23 km östlich, B 7) ist nur eine viertel Stunde entfernt. Für eine Fahrt nach Leipzig benötigt man weniger als eine Stunde und mit einer direkten Bahnverbindung (kein Umsteigen) kann man auch Göttingen innerhalb von zwei Stunden erreichen.
- Erfurt (24 km westlich, B 7) liegt nur zehn Bahnminuten entfernt und ist die Landeshauptstadt Thüringens.
- Sömmerda (29 km nordwestlich) - mitten im Thüringer Becken gelegene Kreisstadt; teilweise erhaltene Stadtmauer mit Stadttor und sechs Stadtmauertürmen.
- Arnstadt (39 km südwestlich, A 4 bis Abfahrt Neudietendorf/ Arnstadt-West) - älteste Stadt der neuen Bundesländer; Liebfrauenkirche aus dem 13. Jahrhundert und Bachdenkmal.
- Ilmenau (51 km südwestlich, B 85/ B 87) - eine weitere Goethestadt, denn hier und in der Umgebung ließ der Politiker Goethe den Bergbau wieder flottmachen.
[Bearbeiten] Literatur
- Meyers Konversationslexikon - Weimar, 4. Aufl. 1888/89, Bd. 15, S. 489
- Annette Seemann: Weimar - ein Reisebegleiter, Insel Verlag, ISBN 3-458-34766-6
- Alberto Schwarz: Weimar, E.A. Seemann, Leipzig 1993, ISBN 3-363-00582-2
- Peter Merseburger: Mythos Weimar - Zwischen Geist und Macht, dtv, ISBN 3-423-30787-0
- Merian - Weimar, Jahreszeiten Verlag, ISBN 3-7742-9901-3
- Angela Pfotenhauer , Elmar Lixenfeld: Weimar – Welterbe, Monumente-Edition. Monumente-Publikation der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Bonn 2006, ISBN 3-936942-65-X oder ISBN 3-936942-66-8
- Heinrich Pleticha (Hrsg.): Das klassische Weimar - Texte und Zeugnisse, Lizenzausgabe für Komet Verlag, vom Deutschen Taschenbuch Verlag, Köln 1983, ISBN 3-89836-517-4
- Justus H. Ulbricht: Klassikerstadt und Nationalsozialismus, Kultur und Politik in Weimar 1933 bis 1945, Weimar 2000, ISBN 3-931743-55-1
- Norbert Korrek, Justus H. Ulbricht, Christiane Wolf: Das Gauforum in Weimar. Ein Erbe des 3. Reiches, Weimar o.J., ISBN 3-86068-146-X
- Jens Schley: Nachbar Buchenwald. Die Stadt Weimar und ihr Konzentrationslager 1937-1945, Köln, Weimar, Wien (Böhlau) 1999, ISBN 3-412-15298-6
- Andrea Dietrich, Jörg Sauerbier: Weimar. Ansichten und Einblicke, Militzke Verlag, Leibzig 1996, ISBN 3-36189-082-8
[Bearbeiten] Weblinks
Allgemein:
Webcams:
- Blick auf den Theaterplatz - Kamera des MDR

