Würzburg
Aus Wikivoyage
| Lage
| |
| Kurzdaten | |
| Fläche: | 87,63 km² |
|---|---|
| Höhe: | 177m |
| Einwohner: | 131.320 |
| Telefonvorwahl: | 0931 |
| Postleitzahl: | 97018–97084 |
| Kfz-Kennzeichen: | WÜ |
| Internet URL: | http://www.wuerzburg.de |
| Zeitzone: | UTC+1 |
| Notrufnummer(n) | |
| Notruf: | 110/ 112 |
Würzburg ist die Hauptstadt von Unterfranken und liegt damit im nördlichen Bayern.
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Hintergrund
Würzburg - die Universitäts- und Kongressstadt - liegt, inmitten von Weinbergen, überragt von ihrem Wahrzeichen, der Festung Marienberg am Main. In der Altstadt dominiert das Turmensemble von Kiliansdom, Neumünster, Rathaus und Marienkapelle neben dem Weltkulturerbe, der fürstbischöflichen Residenz, Balthasar Neumanns bekanntem Prunkbau und Meisterwerk barocker Baukunst. Ihr herausragendes Merkmal ist das größte Deckengemälde der Welt, geschaffen von Tiepolo.
[bearbeiten] Anreise
| Entfernungen (Strassen-km) | |
| Schweinfurt: | 47 km |
|---|---|
| Bamberg: | 97 km |
| Fulda: | 109 km |
| Nürnberg: | 119 km |
| Frankfurt am Main: | 122 km |
| Erfurt: | 194 km |
| München: | 285 km |
| Köln: | 303 km |
| Berlin: | 489 km |
| Hamburg: | 511 km |
[bearbeiten] Mit dem Flugzeug
Die nächstgelegenen Flughäfen sind Frankfurt Main (124 km) und Nürnberg (112 km).
Mit dem am Schenkenturm gelegenen Flugplatz bietet Würzburg außerdem kleinen Propellermaschinen die Möglichkeit direkt zu landen.
[bearbeiten] Bahn
Würzburg ist an das ICE-Bahnnetz angeschlossen und ist z. Bsp. von Hamburg (in 4 Stunden) erreichbar.
[bearbeiten] Bus
Würzburg ist mit verschiedenen Buslinien zu erreichen. z.Bsp. über die Romantische Straße verkehren täglich Reisebusse von und nach Füssen.
[bearbeiten] Auto
Über die BAB A3 aus Frankfurt und Nürnberg und A7 von Kassel und Ulm sowie die A81 von Stuttgart und Heilbronn.
[bearbeiten] Schiff
Der Main in der Gegend Würzburg ist schiffbar. Es verkehren verschiedene Ausflugsschiffe sowohl mainaufwärts in Richtung Randersacker als auch mainabwärts Richtung Veitshöchheim.
[bearbeiten] Mobilität
Würzburg hat ein Straßenbahnnetz und ein Busliniennetz. Der zentrale Busbahnhof ist, von der Stadt aus gesehen, links vom Hauptbahnhof.
[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
[bearbeiten] Residenz
Die Residenz Würzburg ist der Stadtpalast der Würzburger Fürstbischöfe und gilt in ihrer Geschlossenheit als der schönste Schlossbau des Barocks in Deutschland. Die Anlage ist seit 1981 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.
Zur Geschichte:
Erste Planungen begannen unmittelbar nach der Wahl des Grafen Johann Philipp Franz von Schönborn zum Fürstbischof unter Beteiligung der gesamten europaweiten Verwandtschaft. Reichskanzler Kurfürst Lothar Max von Schönborn aus Mainz brachte seine Architekten Maximilian von Welsch und Johann Dientzenhofer ein, Reichsvizekanzler Friedrich Karl von Schönborn aus Wien brachte seinen Hofarchitekten Lucas von Hildebrand ein. Außerdem wurden die französischen Hofarchitekten Germain Boffrand und Robert de Cotto hinzugezogen. Für den Bauherrn war Balthasar Neumann (Wikipedia) tätig, dem es gelang, aus den verschiedenen Entwürfen und Ideen aller Beteiligter ein einheitlich geschlossenes Ganzes zu schaffen.
Die Grundsteinlegung erfolgte 1720. Mit dem Tod des Bauherrn im Jahre 1724 stoppten zunächst auch die Arbeiten. Der Nachfolger Fürstbischof Hutten wollte kein Geld mehr investieren, erst ein Fünftel des Bauwerks war vollendet.
Im Jahre 1729 wurde Reichskanzler Karl von Schönborn neuer Fürstbischof, die Arbeiten wurden fortgesetzt der Rohbau 1744 abgeschlossen.
Das Gebäude hat die Abmessungen von ca. 197 x 97 m und hat fast 400 Räume.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude der Residenz zu 98% zerstört, aber wie durch ein Wunder blieben die Gewölbe des Zentralbaus über der Eingangshalle, über dem Treppenhaus, dem Weißen Saal und dem Kaisersaal weitgehend unbeschädigt. Dank sofortiger Schutzmaßnahmen durch den amerikanischen Kunstschutzoffizier David Skilton konnten diese Teile im Original gerettet werden. Viele Teile der Inneneinrichtungen und Wandverkleidungen waren zuvor abgebaut und ausgelagert worden. Der Wiederaufbau des Gebäudes wurde 1987 mit der Eröffnung des rekonstruierten Spiegelkabinetts abgeschlossen.
Sehenswürdigkeiten im Inneren der Residenz sind:
- Das Treppenhaus.
- Die im unteren Teil frei stehende und nach dem Treppenpodest oben doppelläufige Treppe gilt wegen ihrer Raumwirkung als die größte Leistung Neumanns.
- Größtes zusammenhängendes Deckenfresko der Welt von Giovanni Battista Tiepolo (1750–53) an dem stützenfreien Gewölbe über dem Treppenhaus. Motiv sind die vier Erdteile. Im Jahre 2006 wurden umfangreiche Restaurationsarbeiten abgeschlossen. Abmessungen des "Muldengewölbes" über dem Treppenhaus: 18 x 32 Meter;
- Weißer Saal in schlichtem Weiß als Kontrast zum Treppenhaus, mit bewegten Rokokostukkaturen Antonio Bossis an Wänden und Gewölbe;
- Kaisersaal in prächtiger Stuckausstattung Antonio Bossis, Fresken von Tiepolo;
- Spiegelkabinett
- Grünes Kabinett
- Venezianisches Zimmer
- Hofkirche, von Neumann genial in den Rythmus der ganzheitlichen Außenfassade der Residenz integriert, Seitenaltäre gemalt von Tiepolo. Die Kanzel wurde im frühklassizistischen Stil von Materno Bossi geschaffen. Das Kirchengewölbe hat die Sturmnacht im Zweiten Weltkrieg ebenfalls überstanden, wurde jedoch vom Brand und durch Löschwasser schwer beschädigt.
- Hofkirche tagsüber frei zugänglich;
Besichtigung der Innenräume der Residenz im Rahmen einer Führung;
- Öffnungszeiten Apr.-Okt.: 9-18 Uhr, Nov.-März: 10-16.30 Uhr;
- Eintritt Erwachsene: 5.-€
[bearbeiten] Hofgarten der Residenz
Entstanden ist die Anlage des Hofgartens von 1756 bis 1793 erst nach der Fertigstellung der Residenz auf einem Friedhof und auf vormals bebautem Stadtrandgebiet an der Stadtmauer. Gartenarchitekt war Johann Prokop Mayer aus Böhmen, die Fläche beträgt ca. 9ha; Geplant war zunächst die gesamte Anlage im aufwändigen Stil des Rokoko. Diese Planungen wurden im Ostteil und Südteil weitgehend umgesetzt, mit dem Tod des Bauherrn Adam Friedrich von Seinsheim im Jahre 1778 erlosch jedoch auch die Geldquelle, sodass der westliche Gartenteil sparsamer im Stil der damals modernen Landschaftsgärten gestaltet wurde.
Sehenswürdigkeiten im Hofgarten sind:
- Im Ostgarten das kreisrunde Parterre mir Springbrunnen, der äußere Laubengang aus Maulbeerbäumen, der innere Laubengang aus Hartriegel und Lärchen, die Gartenplastiken des Bildhauers Johann Peter Wagner im klassizistischen Stil.
- Im Südgarten die 200-jährigen, kegelförmig geschnittenen Eiben um das Brunnenbecken und die Kirschbaumallee vor der Südfassade;
- Der Westgarten als landschaftlicher Gartenteil mit Heckenzone und dem Hofgartentor von Georg Oegg;
Öffnungszeiten Hofgarten: täglich bis zur Dunkelheit, spätestens 20 Uhr;
[bearbeiten] Residenzplatz
1765 bis 1774 nach Plänen von Johann Philipp Geigel gestaltet,
- Franconiabrunnen errichtet auf dem Residenzplatz 1894 von Balthasar Schmitt mit den Sockelfiguren dreier Würzburger Künstler, die bei ihren jeweiligen Tätigkeiten dargestellt sind:
- Der Minnesänger "Walther von der Vogelweide" (verstorben möglicherweise in Würzburg)
- Der Würzbuger Bildschnitzer "Tilmann Riemenschneider"
- Der Maler Mathis Gotthard Neidhart (Grünewald), gebürtiger Würzburger (zwischen 1460 und 1483)
- Über dem Brunnen schwingt die Patronin Frankens hoch erhoben die Würzburger Flagge,
- Bronzedenkmal für den fürstbischöflichen Hofschlosser "Johann Georg Oegg" (gest. 1783), 1952 vom Bildhauer Julius Bausenwein vor dem Hofgartentor errichtet;.
Adresse: Schloss- und Gartenverwaltung Würzburg, Residenzplatz 2, Tor B; 97070 Würzburg
- Tel. 0931 / 355 17-0, Fax 0931 / 355 17-25;
Links zur Residenz:
- www.residenz-wuerzburg.de
- Bei Wikipedia;
- Bayerische Schlösserverwaltung: www.schloesser.bayern.de
- Informationen zur Restaurierung der Deckenfresken: www.tiepolo-wuerzburg.net
[bearbeiten] Burgen, Schlösser und Paläste
- Festung Marienberg: Von weither sichtbares Wahrzeichen der Stadt auf dem Marienberg. Entstanden ab 1200 und in den folgenden Jahrhunderten ausgebaut und erweitert. Nach der fast vollständigen Zerstörung 1945 erfolgte der Wiederaufbau, der bis 1990 dauerte.
Auf der Festung befinden sich das Mainfränkische Museum und das Fürstenbaumuseum.
Die Festung ist mit dem Bus Nr. 9 (April -Oktober) von der Juliuspromenade (Innenstadt) aus zu erreichen.
- Steinburg
[bearbeiten] Kirchen
- Dom St. Kilian
- Bei der Kirche handelt es sich um eine romanische Pfeilerbasilika mit Doppelturmfassade und barocker Innenausstattung. Das Gebäude gilt mit einer Länge von 105 Metern als die viertgrößte romanische Kirche in Deutschland und wurde im zweiten Weltkrieg teilweise zerstört. Im Folgewinter stürzten weitere Teile ein, das Gebäude wurde dann bis 1967 teilweise reromanisiert wieder aufgebaut.
- Im Frühjahr 2008 wurde das Geläut des Doms um das Zimbelgeläut erweitert, acht weitere Glocken im Klang eine Oktave über den bereits vorhandenen zwölf. Mit insgesamt 20 Glocken verfügt der Dom damit über das zahlenmäßig größte abgestimmte Geläut in Deutschland. Die größte ist die Salvator-Glocke mit 9 Tonnen und 2,31m Durchmesser, die älteste ist die Lobdeburg-Glocke aus dem Jahre 1257, die auch als einzige den Krieg überstanden hat, da sie vor dem großen Feuer vom 16. März 1945 abgenommen worden war. Die computergestützte Steuerung des Geläutes kann 40 verschiedene Klangmotive abspielen.
- weitere Infos: www.dom-wuerzburg.de;
- Marienkapelle
- Käppele
- Neumünster
- Stift Haug ist das ehemalige Kollegiatsstift St. Johannis in Haug;
- Kennzeichen sind die mächtigen Kuppeln und die Turmhelme. Erbaut 1670 bis 1690 durch Antonio Petrini. Die Restaurierung der Zerstörungen des zweiten Weltkriegs wurden erst 1964 abgeschlossen, die Orgel stammt aus dem Jahre 1971.
- Bedeutende Sehenswürdigkeit im Kircheninneren ist das riesige Kreuzigungsbild aus dem Jahre 1583 von Jacobo Tintoretto (Wikipedia), ein Schüler Tizians;
- Deutschhauskirche
- Augustinerkirche
- Franziskanerkirche
- St. Burkard
- St. Peter
- St.Johannis
- Adalbero-Kirche
- St. Bruno
Kirchen in Würzburg bei Wikipedia;
[bearbeiten] Bauwerke
- alte Mainbrücke ("Marienbrücke");
- An der Stelle der heutige Brücke stand einst eine der ersten deutschen Steinbrücken.
- Diese erste Brücke wurde um das Jahr 1133 vollendet, aber im Jahre 1322 von einem Hochwasser schwer beschädigt und dann 1442 durch auf dem Main geflößte Holzstämme endgültig weggerissen.
- Von dem heutigen Nachfolgebau wurden die Brückenpfeiler vermutlich um 1488 fertiggestellt, die Bogenwölbungen im Jahre 1543.
- Die Spannweite der Bögen beträgt ca. 15.74 m bis 17.53 m, die Gesamtlänge der Brücke ist 192 m.
- Die früher vorhandenen Brückentore gibt es heute nicht mehr, dafür kennzeichnen das Bauwerk die zwölf überlebensgroßen Brückenheiligen aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, mit schwingenden Gewändern im Stil des Barock. Das sind die Frankenapostel St. Kilian, Kolonat und Totnan, der Brückenheilige Nepomuk, Bischöfe der Stadt und weitere Könige mit Kaiser Karl dem Großen.
- Die südliche Reihe wurden von den Haßfurter Brüdern Sebastin und Volkmar Beck unter Fürstbischof Hutten geschaffen, die nördkiche Reihe von Claude Cure unter Friedrich Karl von Schönborn.
- Weblinks zur "alten Brücke":
- Bei Wikipedia
- Bei www.brueckenweb.de
- Das Rathaus Grafeneckart mit dem Vierröhrenbrunnen
- Das Haus zum Falken
- Alter Kranen
[bearbeiten] Denkmäler
Grab des Walther von der Vogelweide im Lusamgärtchen.
[bearbeiten] Museen
- Mainfränkisches Museum auf der Feste Marienberg: einzigartige Sammlung von Werken Tilman Riemenschneiders, außerdem eine vorgeschichtliche Sammlung, Zeugnisse fränkischer Weinkultur und eine Volkskunde-Abteilung. Öffnungszeiten: April - Oktober Di - So 10 - 17 Uhr, November - März Di - So 10 - 16 Uhr. Letzter Einlass 30 Minuten vor Schließung. Eintrittspreise: Erwachsene € 3,-, Gruppen ab 20 Personen € 2,- pro Person, Schüler, Studenten € 1,50, Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Tel. 0931/205940, Fax 0931/2059456
- Museum im Kulturspeicher: Konkrete Kunst in Europa nach 1945 - die Sammlung Peter C. Ruppert, Städtische Sammlung (19. - 21. Jahrhundert); Wechselaustellungen. 2005 erhielt das Museum den bayerischen Museumspreis für qualitätvolle und innovative Museumsarbeit. Veitshöchheimer Str. 5, Öffnungszeiten: Montag geschlossen, Dienstag 13-18 Uhr, Mittwoch, Freitag bis Sonntag 11-18 Uhr, Donnerstag 11-19 Uhr, Tel. 0931/32225-0, Fax: 0931/32225-18.
- Museum am Dom:Kiliansplatz(Domstraße), Schwerpunkte der Dauerausstellung sind Arbeiten der Moderne und zeitgenössischer international bekannter Künstler wie Joseph Beuys, Otto Dix und Käthe Kollwitz. Aber auch Meistern der Romanik, der Gotik und des Barock begegnet man in Werken von Johann Zick, Georg Anton Urlaub und Tilman Riemenschneider. Öffnungszeiten: April bis Oktober: Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr, November bis März: Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr.Montags geschlossen. Eintrittspreise: Erwachsene 3,50 €, Gruppen ab 10 Personen 2,50 € pro Person Verbundkarte für Museum am Dom und Domschatz: 4,50 €, Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Ermäßigungen gelten für Schüler, Studenten, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Gruppen ab 10 Personen, Freunde des Museums am Dom e.V.,Tel. 0931/38665600,Fax 0931/38665609
- Domschatz: Plattnerstraße.Grabbeigaben, Goldschmiedearbeiten und liturgische Gewänder des 11.-20. Jh. aus dem Würzburger Dom St. Kilian. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 14-17 Uhr, montags geschlossen. Eintrittspreise: Erwachsene 2 € / ermäßigt (Schüler, Studenten, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Gruppen ab 10 Personen) 1,50 €, Verbundkarte für Museum am Dom und Domschatz: 4,50 €. Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Tel. 0931/38665600, Fax 0931/38 66 56 09
- Fürstenbaumuseum: auf der Festung Marienberg, mit fürstbischöflichen Wohnräumen, Schatzkammer und Abteilung zur Stadtgeschichte Würzburgs. Öffnungszeiten: April - Oktober Dienstag-Sonntag 9-18 Uhr, November - März geschlossen, Kassenschluss 30 Minuten vor Schließung. Eintrittspreise: Erwachsene 4,00 €, Gruppen ab 15 Personen 3,00 € pro Person, Verbundkarte für Burgführung und Fürstenbaumuseum 5,00 €, Gruppen ab 15 Personen 4,00 €, Verbundkarte für Mainfränkisches Museum und Fürstenbaumuseum 5,00 €
- Spitäle: An der Alten Mainbrücke. Seit über 40 Jahren ist das Spitäle, die ehemalige „Hofspitalkirche zu den 14 Nothelfern“ Kunstgalerie der VKU (Vereinigung Kunstschaffender Unterfrankens), eine Galerie mit wechselnden Ausstellungen zeitgenössischer Kunstrichtungen. Öffnungszeiten: Di-Do 11-18 Uhr, Fr 11-20 Uhr, Sa+So 11-18 Uhr, Montag geschlossen, Eintritt frei.
- Kunstschiff Arte Noah: Jährlich 5-6 Ausstellungen zeitgenössischer Künstler des Kunstvereins Würzburg e.V.; Willy-Brandt-Kai (Oberer Mainkai). Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag 15-18 Uhr, Sonntag 13-17 Uhr, Montag u. Dienstag geschlossen. Eintrittspreise: Erwachsene: 1 Euro. Tel. 0171/5454325
- Martin-von-Wagner-Museum: Im 2.u.3. Stock im Südflügel der Würzburger Residenz. Zugang durch den Innenhof neben der Hofkirche. Fahrstuhl vorhanden. Eines der größten Universitätsmuseen Europas. Es besteht aus einer Antikensammlung, einer Gemäldegalerie, in der auch Skulpturen gezeigt werden, und einer Graphischen Sammlung. Öffnungszeiten je nach Abt. unterschiedlich. Eintritt frei, Tel.: 0931/312866
- Mineralogisches Museum: Universität am Hubland. Edelsteine, Mineralien, Kristalle, Erze, Meteoriten. Öffnungszeiten: Mi 14 - 16 Uhr, So 14 -17 Uhr (in den Weihnachtsferien geschlossen). Eintritt frei. Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Tel. 0931/8885407
- Röntgen-Gedächtnisstätte: Originallabor, in dem Wilhelm Conrad Röntgen die nach ihm benannten Strahlen entdeckte. Röntgenring 8; Öffnungszeiten: Montag -Donnerstag 9-16 Uhr, Freitag 9-15 Uhr, Eintritt frei. Führungen und Gruppen nach Vereinbarung, dann Kosten 2,50 / Person. Tel. 0931/3511103
- Siebold-Museum: Ständige Sammlung und Wechselausstellungen u.a. mit Exponaten aus dem Nachlass des Würzburger Japanforschers Philipp F. v. Siebold. Original Japanisches Teehaus. Frankfurter Straße 87. Öffnungszeiten: Montag geschlossen, Di - Fr 15-17 Uhr, Sa u. So 10-12 Uhr und 15-17 Uhr u. nach Vereinbarung. Eintrittspreise: Erwachsene 3 €, Schüler u.Studenten 2 €. Tel. 0931/413541, Fax 0931/6192240
[bearbeiten] Straßen und Plätze
[bearbeiten] Parks
- Ringpark
- Botanischer Garten
- Gartenschaugelände
[bearbeiten] Verschiedenes
[bearbeiten] Aktivitäten
[bearbeiten] Einkaufen
[bearbeiten] Küche
[bearbeiten] Günstig
- Zum Lamm - Man kann im Stammbiergarten "Zum Lamm" draußen in der Innenstadt gut essen.
- Zum Erdinger - Das "Erdinger" in der Pleich ist ein schönes Lokal mit günstiger fränkischer, kroatischer und italienischer (die Pizza Spezial ist empfehlenswert) Küche.
- Gaststätte zum Stift Haug - Der ehemalige "Alte Grenadier" in der Bahnhofstraße hat eine gute Auswahl an Biersorten und eine gute Küche.
- Zum Schützenhof - Das Restaurant mit großem Biergarten "Zum Schützenhof" ist besonders in lauen Sommernächten der Treffpunkt für die Jugend und die Studenten Würzburgs.
[bearbeiten] Mittel
[bearbeiten] Gehoben
- Hotel-Restaurant Steinburg - Internationale Küche in gehobenem Ambiente bietet das Hotel-Restaurant Steinburg hoch über den Dächern von Würzburg. Den Ausblick auf Würzburg am besten im Sommer, bei warmem Wetter, draußen sitzend genießen.
- Hotel Rebstock
- Ratskeller im Rathaus
[bearbeiten] Ausgehen
[bearbeiten] Feste und Feiern
Saisonabhängige Veranstaltungen:
- Mozartfest (im Hofgarten)
- Weindorf (Am Marktplatz)
- Weinfest (Nähe Talavera)
- Kiliani (Talavera)
- Frühjahrsfest (Talavera)
- Africa Festival, größtes Festival für afrikanische Musik und Kultur in Europa, alljährlich im Frühsommer auf der Talavera (Mainwiese); Info;
- UMSONST UND DRAUSSEN-FESTIVAL (Talavera)
[bearbeiten] Theater
- Mainfranken Theater
- Dreispartenhaus mit "Großem Haus" für Opern, Operetten, Musicals und Schauspiel sowie Kammerspiel im Stammhaus des Theaters; Konzerte des Philharmonischen Orchesters Würzburg im Konzertsaal der Hochschule für Musik; Insgesamt ca. 420 Vorstellungen im Jahr; feierte im Jahr 2004 sein 200 jähriges Bestehen;
- Kartenvorverkauf: Tel.: 0931 / 3908-124; Fax: 0931 / 3908-104;
- Preise: Musiktheater 12 bis 29 €; Schauspiel 9 bis 19 €; Kammerspiele 11 €; Sinfoniekonzerte 12 bis 23 €;
- Öffnungszeiten: Di-Fr: 10-19 Uhr, Sa: 10-14, 17-19 Uhr;
- Anfahrt Öffentliche Verkehrsmittel: Bus Linien 6, 15, 16, 17 (Kardinal-Faulhaber-Platz); 12, 20, 26, 28 (Ludwigstrasse);
- Adresse: Theaterstr. 21, 97070 Würzburg; Tel: 0931 / 3908-0, Fax: 0931/3908-100; www.theaterwuerzburg.de/
- Torturmtheater Sommerhausen, im nahen Sommerhausen.
- Geleitet seit 1976 vom Theatermacher, Maler und Zeichner Veit Relin; lebendiges, zeitgenössisches Theater;
- Adresse: Hauptstraße 1, 97286 Sommerhausen; Tel. 09333 / 268; www.torturmtheater.de/
[bearbeiten] Günstig
[bearbeiten] Mittel
[bearbeiten] Gehoben
[bearbeiten] Unterkunft
[bearbeiten] Günstig
- Pension Siegel. Die Pension Siegel in der Reisgrubengasse 7 hat mit die günstigsten Übernachtungspreise und ein kontinentales Frühstück. Sie liegt, besonders für den Bahnfahrer, mit nur ca. 250 m vom Hauptbahnhof Richtung Innenstadt sehr günstig. Kongresszentrum, Juliusspital und viele Sehenswürdigkeiten liegen quasi um die Ecke. Die Residenz ist beispielsweise auch bei langsamem Schritt in ca. 10 Minuten zu erreichen. Trotzdem liegt sie in einer verkehrsberuhigten Seitenstraße mit Nachtfahrverbot, so dass es dort sehr ruhig ist. Allerdings kosten fast alle Parkplätze in der Nähe Geld und die kostenlosen sind meist besetzt. Inzwischen gibt es in der Pension auch einen kostenfreien WLAN-Hotspot, der aus allen Zimmern zu erreichen ist.
- Das Babelfish Hostel. Würzburgs erstes Backpacker Hostel ist verbunden mit dem Backpacker Network Germany.
[bearbeiten] Mittel
[bearbeiten] Gehoben
[bearbeiten] Lernen
Würzburg ist Universitätsstadt. Die Julius-Maximilians Universität ist bei den Geistes- und Sozialwissenschaften führend. Die Fachhochschule bietet viele Ingenieur-Studiengänge sowie sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge. Hochschule für Musik
[bearbeiten] Arbeiten
Würzburg wird häufig auch als Beamtenstadt bezeichnet, was bedeutet, dass der weitaus größte Teil der Arbeitsplätze in der öffentlichen Verwaltung bestehen. Größte Arbeitgeber sind die Hochschulen und die Stadt Würzburg selbst. Weitere große öffentliche Arbeitgeber sind die Regierung von Unterfranken, deren Sitz in Würzburg ist, sowie die Sparkasse Mainfranken.
Größter Industriebetrieb ist die König & Bauer AG (KBA), die weltweit zu den größten Druckmaschinenherstellern zählt.
[bearbeiten] Sicherheit
[bearbeiten] Gesund bleiben
[bearbeiten] Klarkommen
[bearbeiten] Post und Telekommunikation
Die Umgangssprache ist das "Meefrängisch" (dt. Mainfränkische). Kürzest möglicher Satz ist "E Ä ü.", was ins Hochdeutsche übersetzt bedeutet: Ein Ei übrig. Der Würzburger kennt in der Aussprache sowohl zwischen "B" und "P", als auch "D" und "T" keinen Unterschied, was allerdings in der Regel nur bei Nichtfranken zu Missverständnissen führt. Will der Würzburger hervorheben um welchen der Buchstaben es sich tatsächlich handelt, so spricht er entweder vom "weichen B" oder vom "harten B", also dem "P". Gleiches gilt für das "weiche D" oder das "harte D" ("T").
- Hotspots:
- Würzburger Hotspots - allerdings nur mit der Sicherheitslücke javascript benutzbar!
- Cafés
- Liste - allerdings nur mit der Sicherheitslücke javascript benutzbar!
[bearbeiten] Ausflüge
- Mit dem Schiff von den Anlegestellen Alter Kranen und Weißer Kiosk in ca 40 Min. Fahrtzeit in das nahe Veitshöchheim mit seinem Schloss und Rokokogarten; Infos Schifffahrt siehe im Artikel Veitshöchheim;
[bearbeiten] Literatur
- Ralf Nestmeyer: Franken. Ein Reisehandbuch, Michael-Müller-Verlag, Erlangen 2007, ISBN 3-89953-278-4
[bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Stadtseite: Würzburg Online
- Würzburg bei der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V.

