Trondheim

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Trondheim ist eine Stadt in Norwegen.

Speicherhäuser am Ufer des Flusses Nidelva
Speicherhäuser am Ufer des Flusses Nidelva

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Hintergrund

Die im Trondheimfjord an der Mündung des Flusses Nid (auch Nidelva) gelegene Stadt, ist die drittgrößte Stadt Norwegens. Sie ist zugleich der Bezirkshauptort von Sør-Trøndelag. Trondheim ist geschichtlich gesehen die wichtigste Stadt Norwegens, wurde doch die damals noch Nidaros genannte Stadt zur ersten Hauptstadt des norwegischen Reiches und auch Sitz des Erzbischofes. Die Stadt wurde 997 gegründet, die Gegend war aber nachweislich schon früher besiedelt.

[Bearbeiten] Anreise

[Bearbeiten] Flugzeug

Rund 35 Kilometer nordöstlich liegt der Flughafen Vænes. Der Flughafen hat einen eigenen Bahnhof sowie einen direkten Flughafenbus nach Trondheim.

[Bearbeiten] Bahn

Am Bahnhof Trondheim, fahren Tag und Nachtzüge nach Oslo und Bodø. Tageszüge gibt es zusätzlich nach Røros und Storlien. Die Nahverkehrszüge (und auch Fernverkehrszüge) haben samstags und vor allem sonntags sehr ausgedünnte Fahrpläne.

[Bearbeiten] Bus

Expressbusse gibt es nach Bergen, Røros und Ålesund.

[Bearbeiten] Auto

Die Europastraße E6 von Oslo über Narvik zum Nordkap, ist sicher die wichtigste Straße zur Anreise. Daneben führt die E39 von Kristiansand über Stavanger Bergen und Molde nach Trodheim. Von Trondheim führt die E14 über Storlien nach Schweden. Røros ist über die Hauptstraße 30 zu erreichen.

Die Straßen der Stadt Trondheim sind mautpflichtig.

[Bearbeiten] Schiff

Täglich legen die Schiffe der Hurtigrute in Trondheim an.

[Bearbeiten] Mobilität

Es gibt ein dichte Busnetz sowie eine Straßenbahnlinie nach Munkvoll. Die meisten Sehenswürdigkeiten können aber problemlos zu Fuß erkundet werden.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Kirchen

Nidarosdom
Nidarosdom

Ohne den Nidarosdom (Trondheimer Kathedrale) wäre Trondheim nicht Trondheim. Der Grundstein zur Krönungskirche der norwegischen Könige wurde 1152 gelegt, obwohl schon vorher über dem Grab des heiligen Olav eine kleine Kirche stand. Der Bau wurde in romanisch-nordischen Baustil begonnen, dies kann man noch in den unteren Teilen des nördlichen und südlichen Querschiffes erkennen. Beim Bau des Chores und Hochchores Ende des 12. Jahrhunderts setze sich die englische Gotik durch. Danach setze wegen Streitigkeiten zwischen Kirche und Staat eine kleine Unterbrechung ein. Danach wurde das romanisch geplante Hauptschiff um 1230 als gotisches Hauptschiff ausgeführt. Dennoch handelt es sich hierbei um eine typisch norwegischen Bau, lassen doch viele Verzierungen ihre Wurzeln in den Wikinger-Holzschnitten nicht verleugnen. Auch die Westfassade und die beiden Haupttürme wurden nach englischen Vorbildern begonnen. Doch der Dombau wurde 1320 eingestellt, er war bis auf die Türme und die Hauptfassade vollendet. Die Hauptfasade war nicht komplett ausgeschmückt und den Türmen fehlte der oberste Aufbau. Damit waren sie aber soweit fertig, dass sie vor Witterungseinflüssen geschützt waren. Danach begann der Zerfall durch Brände, Reformation und plündernden Schwedentruppen, so das der Dom immer mehr zu Ruine verkam. Ab dem Jahre 1869 begann man, unter großen Anstrengungen, den Dom wieder aufzubauen. Der Wiederaufbau wurde erst 1980 abgeschlossen. Die Glasfenster wurden unter Leitung von Gabriel Kielland hergestellt, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hatte den Dom zu schönen Fenstern zu verhelfen. Er stand deswegen von 1908 bis 1934 der Werkstatt vor, die die Fenster fertigte.

Weitere sakrale Bauten der Stadt:

  • Liebfrauenkirche
  • Die Synagoge von Trondheim ist die Nördlichste der Welt.

[Bearbeiten] Burgen, Schlösser und Paläste

  • Der Erzbischöfliche Palast liegt südlich neben dem Dom. Er wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts erbaut. Die dreiflügelige Anlage diente bis zur Reformation dem katholischen Bischof als Residenz. Danach ließ sich hier der dänische Statthalter nieder. Der nördliche Teil ist der älteste und dient dem Land und Stadt als Repräsentationsgebäude. Es brannte 1983 teilweise ab und wurde zum 1000- Jahrjubiläum 1997 in seinem ursprünglichen Zustand wiederaufgebaut.
  • Die Festung Kristiansten ist zwar ein rund 20 minütigen Fußmarsch vom Zentrum entfernt, aber die Aussicht über die Stadt vom Hügel, auf dem sie steht, ist vor allem am Morgen grandios. Die Festung wurde im 17. Jahrhundert errichtet. Sie ist zugänglich, wenn die große norwegische Fahne weht.
  • Die Festung Munkholmen, auf der gleichnamigen Insel im Trondheimfjord. Hier ließen sich um das Jahr 1000 Benediktiner nieder, obwohl es schon seit Stadtgründung der Richtplatz war. Das von dem Mönchen aufgebaute Kloster fiel 1531 einem Brand zum Opfer. Im 17. Jahrhundert wurde dann eine Festung darauf aufgebaut. Sie verfiel, wurde im Zweiten Weltkrieg von den Deutschen als Flakstellung gebraucht. Die Festung wurde teilweise wieder rekonstruiert und ist heute ein Ausflugsziel mit Restaurant und Badestrand. Beim Fischmarkt fahren die Boote zur Insel ab, sie verkehren täglich zwischen 10 und 18 Uhr.

[Bearbeiten] Bauwerke

  • Die Bybroa sind eine Reihe alter Pfahlhäuser, die sich an der alten Holzbrücke (Gamle Bygro) am Flussufer der Nid befinden.
  • Der Stiftgården (Stifthof) gilt als größter Holzpalast Skandinaviens. Er wurde im Rokokostil für die Geheimrätin Schøller erbaut. Er ist heute im Besitz des norwegischen Staates, und dient der königlichen Familie als offizelle Residenz in Trondheim.

[Bearbeiten] Denkmäler

[Bearbeiten] Museen

  • Dommuseum
  • Jüdisches Museum
  • Kunstgewerbemuseum
  • Das militärhistorische Museum befindet sich zusammen mit dem Museum der Widerstandsbewegung 1940-45, in einem Flügel des Erzbischöflichen Palastes.
  • Trønlag Kunstgalleri
  • Universitätsmuseum

[Bearbeiten] Straßen und Plätze

  • Der Marktplatz liegt an der Kreuzung der beiden stadtprägenden Achsen der Straßen Munkegaten (Mönchsstraße) und Kongens Gate (Königsstraße). In der Mitte des als Rondell ausgeführten Platzes befindet sich eine hohe Säule mit dem Standbild des Olav Tryggvason.

[Bearbeiten] Parks

[Bearbeiten] Verschiedenes

[Bearbeiten] Aktivitäten

[Bearbeiten] Einkaufen

[Bearbeiten] Küche

[Bearbeiten] Günstig

[Bearbeiten] Mittel

[Bearbeiten] Gehoben

[Bearbeiten] Nachtleben

Als Universitätsstadt bietet Trondheim ein breites Spektrum an Aktivitäten.

[Bearbeiten] Unterkunft

[Bearbeiten] Günstig

Trondheim hat eine Jugendherberge, die nicht dem internationalen Jugendherbergsverband angehört und deshalb ohne jede Mitgliedschaft besucht werden kann. Der Standard entspricht anderen Jugendherbergen mit Mehrbettzimmern usw. . Trondheim Vandrerhjem, Weidemanns vei 41, N-7043 Trondheim, +47 73 87 44 50, Trondheim Vandrerhjem

[Bearbeiten] Mittel

[Bearbeiten] Gehoben

[Bearbeiten] Lernen

[Bearbeiten] Arbeiten

[Bearbeiten] Sicherheit

[Bearbeiten] Gesund bleiben

[Bearbeiten] Klarkommen

Tourist Information Office, Munkegata 19 (am Marktplatz linke Ecke an Straße zum Dom)

Postadresse:

Visit Trondheim AS
Visitors and Convention Bureau
P.O. Box 2102
N-7411 Trondheim
Tel. +47  73 80 76 60
Fax  +47  73 80 76 70

Das Tourismusbüro bietet im mehreren Sprachen einen PDF-Guide zum Runterladen: deutsch

[Bearbeiten] Post und Telekommunikation

Es gibt keine Vorwahl in Norwegen. Aus dem (europäischen) Ausland wählt man 0047 als Vorwahl.

Geldwechsel ist nur bei der Post (teilweise Hotels) und nicht bei Banken möglich.

  • Hauptpostamt, Dronningens Gaten 10, Öffnungszeiten Mo-Fr 8-17 Uhr Sa 9-15

[Bearbeiten] Ausflüge

  • Das Volkskundemuseum (Trøndelag Folksmuseum) westlich der Stadt am Fuß des Sverresborg, auf dem sich die Reste einer alten Festung befinden.
  • Das musikhistorische Museum Ringve.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

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