Thema:Werratal-Radweg

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Die Werra entspringt bei Masserberg im Thüringer Wald. Hier am Hauptkamm des Gebirges startet auch der Werra-Radweg. Die Route folgt dem Fluss durch das Werratal in Südthüringen und Nordhessen. Auf der abwechslungsreichen Strecke warten Fachwerkdörfer und -städte auf den Besucher. Auch viel Landschaft gibt es zu entdecken. Bei Hann. Münden in Südniedersachsen vereinigt sich die Werra schließlich mit der Fulda zur Weser.

Der Werra-Radweg bei Hedemünden
Der Werra-Radweg bei Hedemünden

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Streckenprofil

Profil des Werratal-Radwegs zwischen Dorndorf und Wernshausen
Profil des Werratal-Radwegs zwischen Dorndorf und Wernshausen
  • Länge: 276 km (Hessische Angabe); 300 km (Thüringische Angabe)
  • Ausschilderung: Die Strecke an der mittleren und unteren Werra ( Vacha - Hörschel - Hann. Münden) ist mit Zwischenwegweisern ausgeschildert. Normgerechte Hauptwegweiser fehlen weitgehend. Die Ausschilderungsqualität kann als ausreichend bewertet werden (Befahrungen Benutzer:Celsius in 2006 und 2007). Auf Abschnitten, die mit der D-Route D4 parallel geführt werden, gibt es jetzt Rechteckwegweiser mit Einschublogos. Die Wegweisung leidet unter einer Fülle alter Schilder, die nicht dem derzeitigen Verlauf entsprechen.
  • Steigungen: Der Radweg verläuft nicht immer direkt an der Werra, einige Steigungen sind zu meistern. (siehe Höhenprofil z.B. bei Tiefenort und Wernshausen). Unterhalb von Hörschel ist die Strecke aber weitgehend eben. Hier gibt es nur noch ganz vereinzelt kleinere Hügel mit maximal 20 Höhenmetern (z. B. vor Bad Sooden-Allendorf und bei Blickershausen)
  • Wegzustand: Die Strecke der unteren Werra (ab Frankenroda) ist bis auf die Werraschleife bei Lindewerra gut ausgebaut. Im thüringischen Mittelteil wird es schlechter. Landstraßen ohne Radweg wechseln mit geschotterten Wegen unterschiedlicher Breite (gelegentlich so schmal, dass der Gegenverkehr kaum passieren kann). Im Oberlauf der Werra finden sich teilweise noch schlechtere Abschnitte.
  • Verkehrsbelastung: An der mittleren und unteren Werra (Hörschel - Hann. Münden) werden hin und wieder wenig befahrene Ortsverbindungsstraßen benutzt. Für die obere Werra (Südthüringen) liegen keine Daten vor.
  • Geeignetes Fahrrad: Am besten Tourenrad mit 7-Gangnabe oder bergtauglicher Kettenschaltung, da es hin und wieder Hügel gibt.
  • Familieneignung: Der Weg ist im Bereich der mittleren und unteren Werra (Hörschel - Hann. Münden) für Familien mit Grundschulkindern geeignet. Für die übrige Strecke liegen keine Daten vor.
  • Inlinereignung: lokal gegeben, durchgängig nein

[Bearbeiten] Hintergrund

[Bearbeiten] Vorbereitung

[Bearbeiten] Anreise

[Bearbeiten] Öffentliche Verkehrsmittel

Bahnanreise in den Bereich der Werraquellen:

  • von Norden: Bahnstrecke Erfurt - Saalfeld (Saale) bis Rottenbach; von hier mit der Schwarzatalbahn (Dieseltriebwagen) bis Katzhütte. Wer möchte kann auch noch die Oberweissbacher Bergbahn bis Cursdorf auf 678 m nutzen (kostenloser Fahrradtransport möglich; für die Bergbahn ist eine separate Fahrkarte nötig)
  • von Süden: Bamberg - Coburg - Sonneberg. Hier Umstieg in die Rennsteigbahn bis Neuhaus am Rennweg. Vorteil dieser Variante: Die Bahn bringt einen direkt auf den Hauptkamm des Thüringer Walds auf 830 m.

[Bearbeiten] Fahrrad

Der Werraweg ist gut in das Netz der Radfernwege eingeschlossen. Die wichtigsten Anschlüsse sind:

[Bearbeiten] Auto

Da der Werra-Radweg eine Streckentour ist, wird es bei dieser Anreisevariante komplizierter. Entweder Rückfahrt zum KFZ mit der Bahn oder "Konstruktion" einer Rundtour. Vorschlag:

  • Untere Werra (Abschnitt Phillipsthal - Hann. Münden)
  • Fulda-Radweg (Abschnitt Hann. Münden - Bad Hersfeld)
  • Hess. Radfernweg R 7 (Abschnitt Bad Hersfeld - Phillipsthal: bergig; Alternative: Bahnnutzung zwischen Bebra und Gerstungen

[Bearbeiten] Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Neuhaus am Rennweg - Hildburghausen: ? km

Rathaus von Hildburghausen
Rathaus von Hildburghausen

[Bearbeiten] Allgemeines

Die Werra entspringt im Thüringer Wald. Es gibt viel Wald und guter Luft.

[Bearbeiten] Eckpunkte

Sehenswürdigkeiten im Bereich der Werraquellen:

- Pumpspeicherkraftwerk Goldisthal (Besichtigung per 2-stündiger Führung möglich; Reservierung bis zu 6 Monate im voraus notwendig; Kontakt: Thomas Schubert (Öffentlichkeitsarbeit Pumpspeicherkraftwerk Goldisthal) Tel.: 036781-332210; Kraftwerksbetreiber ist Vattenfall)
- Masserberg mit Aussichtsturm Rennsteigwarte (Webcam)
- Dreistromstein (Wasserscheide Weser,Elbe,Donau)
- Bleßberg (867 m, Aussichtsturm, Gipfelgastronomie)

[Bearbeiten] Strecke

- Sigmundsburg siehe Ferienregion Limbach bei Steinheid
  • Werraquelle Siegmundsburg - Eisfeld: ca. 13 km

[Bearbeiten] Hildburghausen - Meiningen ca. 37 km

[Bearbeiten] Allgemeines

Guter Weg in weitem Tal
Guter Weg in weitem Tal
  • Kurze Etappe, damit nachmittags Zeit für die Stadtbesichtigung in Meiningen übrig bleibt. Die Radwege dieses Abschnittes wurden in den letzten Jahren erheblich verbessert. Nun ist die ganze Strecke asphaltiert. Die Gegend ist sehr ruhig, das Tal, in dem sich die noch junge Werra hier schlängelt, recht breit und man atmet die Höhenluft der Rhön. Die Auschilderung ist recht lückenhaft (zumindest in Flussaufwärtsrichtung). Das gleiche gilt für die parallel geführten Routen.

[Bearbeiten] Eckpunkte

Uriger Landbahnhof in Vachdorf
Uriger Landbahnhof in Vachdorf
Blick über Werra auf Villa in Meiningen
Blick über Werra auf Villa in Meiningen
  • Themar mit Kloster Veßra
  • Vachdorf hat einen Bahnhof (Foto). Hier halten die Diesel-Triebwagen der STB (Süd-Thüringen-Bahn), die diesen Abschnitt des Werratals begleiten. Außerdem gibt es eine spätmittelalterliche Wehrkirche.
  • Grimmenthal hat auch einen Bahnhof. Wer zum Main will, kann hier auf den Main-Werra-Radweg abzweigen, der in Würzburg endet.
  • Einhausen - hier geht es über die Werra
  • Meiningen - wenn man den Ort sehen will, muss man über die Werra abzweigen. Wegweiser für Radler gibt es nicht. Kein anderer Ort mit weniger als 25000 Einwohnern hat wohl so viele Villen und Paläste

[Bearbeiten] Meiningen - Bad Salzungen: 40 km

[Bearbeiten] Allgemeines

  • Kurze Etappe. Mit dem Abstecher nach Schmalkalden kommt man auf ca. 65 km. Die Wegequalität lässt jetzt deutlich nach. Unbefestigte Wald- und Feldwege wechseln mit Landstraßen. Die STB begleitet auch diese Etappe auf einer eingleisigen Strecke mit ihren Triebwagen. Die genannten Orte haben (fast?) alle einen Bahnhof.

[Bearbeiten] Eckpunkte

Schöner Seeblick hinter Breitungen (NSG)
Schöner Seeblick hinter Breitungen (NSG)
  • Walldorf
  • Wasungen - hat ein Ortseingangsschild für Radler. Vielleicht ist es das letzte der Route.
  • Zwischen Schwallungen und Wernshausen führt der Werra-Radweg über einen steilen "Hangpass" im Wald (ca. 40 - 50 Höhenmeter). Der westlich der Bahn gelegene Erde/ Schotterweg ist stellenweise steiler als 10 %. Jemand hatte in einem Baumstamm am Wegesrand entsprechend "Monte Brutalo" geritzt (Datenstand 04-2004).
  • Wernshausen - lohnende Abzweigung Mommelstein-Radwanderweg nach Schmalkalden und Abzweigung zum Rosatal-Radwanderweg
  • Breitungen - nach diesem Ort gibt es einige Seen. Bei einem Teil besteht eine Bademöglichkeit.
  • Bad Salzungen - Kurort mit "Keltenbad".

[Bearbeiten] Bad Salzungen - Creuzburg bei Eisenach: 72 km

[Bearbeiten] Eckpunkte

Die Krayenburg
Die Krayenburg
Blick auf Vacha von der "Brücke der Einheit"
Blick auf Vacha von der "Brücke der Einheit"
Monte Kali
Monte Kali
Radweg:Steg durch das Feuchtgebiet bei Heringen
Radweg:Steg durch das Feuchtgebiet bei Heringen

[Bearbeiten] Strecke

Bad Salzungen - 23,8 km - Philippsthal - 9,5 km - Heringen - 13,8 km - Gerstungen - 18,6 km - Hörschel - 6,7 km - Creuzburg

...............

Zwischen Bad Salzungen und Merkers verläuft der Radweg auf der rechten Werraseite. Ab Tiefenort gibt zwei Alternativrouten, einmal entlang der Werra (bei Hochwasser gesperrt) und einmal über den Berg nach Kieselbach. Hier lohnt ein Abstecher zur Krayenburg (kräftige Steigung) mit schönen Ausblicken vom Burgturm ins Werratal.
Bei Merkers wechselt der Radweg auf die linke Werraseite und führt auf der Trasse der alten Werkbahn (Bahntrassenradweg) nach Dorndorf.
Zwischen Vacha und Phlippsthal wechselt der Radweg von Thüringen nach Hessen. In Vacha bzw. Philippsthal Anschluss an den Ulstertal-Radweg (hier identisch mit dem Rhönradweg)
Strecke im Kalidreieck: Zwischen Philippsthal und Heimboldhausen führt die Route ca. 5 km entlang der stark befahren B 62 (Es sind Radwege vorhanden). Auch im weiteren Verlauf bis Heringen (Werra) bleibt der Werra-Radweg an stärker befahrenen Landstraßen (meist auf Radwegen).
In Heringen kann das Kalimuseum besucht werden, das direkt an der Strecke liegt.
Richtig schön wird es erst wieder nördlich von Heringen. Der Radweg durchquert hier auf einem Bollensteg ein Feuchtgebiet. Der grobe Bollensteg ist von der Breite her noch kinderanhängertauglich. Vor dem Steg gibt es einen Rastplatz (Überdachter Beobachtungsturm mit Bänken).
Auf landschaftlich schönen, flussnahen Schotterwegen geht nun an Widdershausen vorbei weiter nach Dankmarshausen.

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  • Hörschel-Ortsmitte - Creuzburg / alte Werrabrücke: 6,7 km
In Hörschel: Abstecher nach Eisenach, (ausgeschilderte Strecke der Thüringer Städtekette: 8,5 km
In Hörschel (Bahnanschluss an die Strecke Bebra - Eisenach) fährt man auf einer ruhigen Nebenstraßen unter der imposanten Talbrücke der Autobahn A 4 durch. Nach etwa 1,5 km erreicht man über die Nebenstraße den Weiler Spichra.
Über weite Felder geht es von Spichra über teilweise neu asphaltierte Wege Richtung Creuzburg. Unterwegs kommt man noch am Stiftsgut "Wilhelmsglücksbrunn" vorbei (Gästehaus mit Restaurant-Cafe).
Über die historische Werrabrücke erreicht man den Marktplatz des kleinen Städtchens. Für eine Übernachtung sind einige Quartiere im Angebot. Nach dem Bezug des Zimmers kann man einen Spaziergang zur gleichnamigen Burg unternehmen, die oberhalb des Städtchens liegt.

[Bearbeiten] Creuzburg - Eschwege: 47 km

Historische Werrabrücke bei Creuzburg
Historische Werrabrücke bei Creuzburg

[Bearbeiten] Allgemeines: Variante für Tagestour

  • Fahrt mit dem Zug bis Hörschel (Strecke Bebra - Eisenach)
  • Radtour entlang der Werra bis Eschwege: Strecke ca. 54 km.
  • Ab Eschwege geht es mit dem Zug wieder nach Hause (gelegen an der Strecke Göttingen - Eisenach)

[Bearbeiten] Sehenswertes

  • NSG Werradurchbruch zwischen Creuzburg und Mihla
  • Treffurt
  • Wanfried
  • Allgemein zwischen Creuzburg und Eschwege: Landschaftlich sehr abwechslungsreiches Flusstal mit viel grün und einigen schönen Fachwerkdörfern

[Bearbeiten] Strecke

Werradurchbruch zwischen Creuzburg und der Siedlung Buchenau
Werradurchbruch zwischen Creuzburg und der Siedlung Buchenau
Von der alten Werrabrücke bei Creuzburg geht es zuerst noch ca. 3 km auf Asphalt weiter. Am Beginn des Schotterweges (Länge ca. 3 - 4 km, eher nicht rennradtauglich) ist der schroffe Werradurchbruch schon zu sehen. Das Tal verengt sich und schroffe Muschelkalkwände säumen die Talhänge. Direkt in der schattigen Werraschleife gibt es einen Rastplatz mit Schutzhütte. Infotafeln informieren hier über den Werradurchbruch. Kurz vor Buchenau nutzt der Radweg ein Stück die geschotterte Trasse der ehem. Werratalbahn. Vom ehem. Brückenkopf hat man einer schöne Aussicht auf den Fluss.
Ab der Siedlung Buchenau führt die Route wieder auf Asphalt (z.T. Schlechte Oberfläche) nach Mihla.
Herbst am Werradurchbruch bei Creuzburg: Rechts der Werra-Radweg
Herbst am Werradurchbruch bei Creuzburg: Rechts der Werra-Radweg
Ab Mihla radelt man am Schwimmbad vorbei auf asphaltierten Wege bis Ebenshausen, dass über eine Rad- und Fußgängerbrücke erreicht wird. Auf einer ruhigen Ortsverbindungsstraße kommt man dann nach Frankenroda(Einkehrmöglichkeiten). Zwischen Frankenroda und Falkenrode wird das Werratal noch mal eng. Der KFZ-freie Weg besitzt hier eine gute Asphaltdecke. Wer möchte kann im Landgasthof Probstei-Zella einkehren (auch Campingplatz).
Ab Falken weitet sich das Tal wieder und der 504 m hohe Heldrastein rückt in das Blickfeld. Auf verkehrsfreien asphaltierten Wegen (inlinetauglich) erreicht man Treffurt.
In Treffurt bietet sich ein Abstecher in die hübsche Altstadt an (Einkehrmöglichkeiten). Für einen unbeschwerten Stadtrundgang findet man im Bürgerhaus an der Tourist-Information abschließbare Fahrradboxen.
Weitgehend auf Asphalt geht es weiter nach Wanfried (ca. 10 km). 4 km vor Wanfried bietet sich evtl. das Fachwerkdorf Altenburschla für eine Rast an (Gastronomie). Wanfried selbst wartet mit vielen Fachwerkbauten auf. Für einen Stadtrundgang stellt man das bepackte Rad am besten in eine der Fahrradboxen im Rathaushof ab (Einstellung kostenlos; Boxen besitzen Münzpfandschloss).
Von Wanfried wird auf der nördlichen Werraseite Frieda erreicht (auf verkehrsfreien Asphaltwegen). In Frieda geht es wieder über den Fluss (über enge Brücke mit Einbahnregelung per Ampel). Die letzten 6 km auf verkehrsfreiem Asphalt bis Eschwege sind bei richtigem Wind ein Fahrtgenuss. Leider gibt es öfter West- statt Ostwind.
Vor der Altstadt von Eschwege bietet sich ein Abstecher zum Werratalsee an (Zugang über Brücke mit Spiralauffahrt; Campingplatz und Gastronomie am See)
Eschwege selbst ist eine attraktive Etappenstadt. Die Altstadt mit zahlreichen Fachwerkbauten lädt zum Bummel und zur Einkehr ein.

[Bearbeiten] Eschwege - Hann. Münden: 58 km

[Bearbeiten] Allgemeines

Dieser Abschnitt hat mit Eschwege, Bad Sooden-Allendorf, Witzenhausen und Hann. Münden gleich vier historische Fachwerkstädte. Die Nähe zu den Großstädten Göttingen und Kassel sorgt für regen Radverkehr. Die Strecke bietet viel Abwechslung und man kann sagen, dass dies der interessanteste und beliebteste Abschnitt der ganzen Route ist. Ab Eschwege verkehrt die Cantusbahn mit Verbindung nach Kassel und Göttingen. Richtung Kassel geht es durch das Werratal bis Hann. Münden.

Bad Sooden-Allendorf: Fischerstad an der Werra
Bad Sooden-Allendorf: Fischerstad an der Werra
Blick von der Teufelkanzel (ca. 450 m) auf die Werraschleife mit Lindewera (links). In der Mitte liegt Oderrieden. An Horizont ist der Kaufunger Wald zu erkennen.
Blick von der Teufelkanzel (ca. 450 m) auf die Werraschleife mit Lindewera (links). In der Mitte liegt Oderrieden. An Horizont ist der Kaufunger Wald zu erkennen.
Blick auf die Burg Hanstein. Unterhalb der Burg liegt das Dörfchen Rimbach
Blick auf die Burg Hanstein. Unterhalb der Burg liegt das Dörfchen Rimbach

[Bearbeiten] Eckpunkte

Grenzmuseum Schifflersgrund - liegt nördlich (Ca. 2km Abstecher mit starker Steigung)
  • Lindewerra - Sonntags kann man hier das Stockmachermuseum besuchen). Man passiert eine nicht so alte Werrabrücke, die erst nach der Wiedervereinigung errichtet wurde (daher "Brücke der Einheit"). Vorher wurde hier scharf geschossen.
Aussichtspunkt "Teufelskanzel" - Die hoch über Lindewerra gelegene Felsklippe ist ein beliebtes Ausflugsziel. Direkt an der Klippe liegt ein gemütliches Waldgasthaus. Die Felsklippe ist frei zugänglich. Als Radfahrer kann man den Aussichtspunkt von der Burg Hanstein über einen ca. 3 km langen Fahrweg erreichen (Achtung Fußgänger). Dieser Weg ist allerdings sehr hügelig und holprig (eher was für das MTB, als für ein bepacktes Tourenrad). Alternativ kann man über einen geschotterten Forstweg ab Wahlhausen auffahren. Der Fahrweg zweigt ca. 500 m nördlich von Wahlhausen von der Straße Wahlhausen - Lindewerra ab. Auf dieser Straße verläuft auch der Werra-Radweg. Tourentipp: 2 Übernachtungen in Lindwerra oder auch Bad Sooden-Allendorf und die Teufelskanzel zusammen mit Burg Hanstein auf einer schönen Tageswanderung ab Lindewerra erkunden.

[Bearbeiten] Strecke

Zwischen Eschwege und Bad Sooden-Allendorf ist der Radweg gut ausgebaut. Die Strecke ist fast durchgehend asphaltiert. Es gibt lediglich ein ca. 2 km langes gut fahrbares Schotterstück.
Landschaftlich schön aber schlecht zu Fahren: Der Flusspfad bei Lindewerra
Landschaftlich schön aber schlecht zu Fahren: Der Flusspfad bei Lindewerra
Von Bad Sooden-Allendorf aus radelt man über eine ruhige Ortsverbindungsstraße nach Lindewerra.
Tipp: Um das Fahren auf Straßen im Abschnitt Bad Sooden-Allendorf bis Lindewerra weitgehend zu vermeiden, kann man auch über den Ortsteil Sooden einen links der Werra gelegenen Wirtschaftsweg nehmen. Der als Fahrradweg ausgeschilderte und komplett asphaltierte Wirtschaftsweg führt im Bereich der Bundesstraße über das Dorf Ellershausen bis an die Werrabrücke nach Lindewerra. Über die "Brücke der Einheit" erreicht man dann wieder den Werratalradweg bei Lindewerra. Die Strecke verläuft allerdings mehr im Lärm- und Abgasbereich der viel befahrenen Bundesstraße, als die offizielle Führung des Werra-Radwegs.
Flusspfad bei Lindewerra: Im Bereich der Werraschleife Lindewerra gibt es auf 3 km ein schönes, aber schlechtes Wegstück. Der lehmige Erdpfad (z.T. nur 1 - 1,5 m breit) ist besonders bei Nässe schlammig. Die Strecke ist auch im trockenen Zustand nichts für Rennräder. Ab dem Eisenbahnviadukt geht es dann wieder auf asphaltierten Wegen nach Werleshausen. Hier kann man zur Burg Hanstein auffahren (steile Asphaltstrecke) oder einen Spaziergang zur Burg Ludwigstein unternehmen.
hinter Werleshausen stehen ab der B 27 zwei Wege nach Witzenhausen offen:
  1. über Wendershausen: Bis Wendershausen müssen von der Werrabrücke ca. 3 km Landstraße genutzt werden. Die Strecke ist zwar je nach Verkehrszeit zwar nur mäßig, aber trotzdem schnell befahren. Wer diese Strecke nutzt kommt am Zweiburgenblick vorbei.
  2. über Unterrieden: Diese Strecke ist weitgehend verkehrsfrei. Allerdings liegt der Weg im Bereich der B 27 und ist zudem etwas hügelig.
Der Werra-Radweg bei Hedemünden
Der Werra-Radweg bei Hedemünden
Landschaftlich schön:
Der Radweg im Steilufer vor Hann. Münden
Schmal aber urig: Der Werra-Radweg unterhalb der Talbrücken nahe Hann. Münden. Auf etwa 500 m Länge verläuft der Pfad unter alten Bäumen direkt zwischen Eisenbahn und Fluss. Teilweise ist der Weg nur 1 bis 1,5 m breit. Die Strecke ist trotzdem noch problemlos mit Anhänger befahrbar, sofern der Gegenverkehr etwas Rücksicht nimmt. Der Weg gehört übrigens der Deutschen Bahn AG und wird auf eigene Gefahr benutzt. Hinweis dazu auch auf dem Schild: "Benutzung des Weges wegen einsturzgefährdeter Bäume auf eigene Gefahr"
Schmal aber urig: Der Werra-Radweg unterhalb der Talbrücken nahe Hann. Münden. Auf etwa 500 m Länge verläuft der Pfad unter alten Bäumen direkt zwischen Eisenbahn und Fluss. Teilweise ist der Weg nur 1 bis 1,5 m breit. Die Strecke ist trotzdem noch problemlos mit Anhänger befahrbar, sofern der Gegenverkehr etwas Rücksicht nimmt. Der Weg gehört übrigens der Deutschen Bahn AG und wird auf eigene Gefahr benutzt. Hinweis dazu auch auf dem Schild: "Benutzung des Weges wegen einsturzgefährdeter Bäume auf eigene Gefahr"
Werramündung am Weserursprung
Blick auf den Weserursprung vom Fußweg an der B 80: links die Werra und rechts die Fulda. In der Bildmitte die Kastanie auf dem Tanzwerder ...
Blick auf den Weserursprung vom Fußweg an der B 80: links die Werra und rechts die Fulda. In der Bildmitte die Kastanie auf dem Tanzwerder ...
Gefahrenstelle zwischen Witzenhausen und Ernschwerd: Ab Witzenhausen folgt die Route als asphaltierter Radweg der Landstraße. Kurz vor dem Ort Ernscherd geht es in einer steilen, nicht ungefährlichen Abfahrt mit Kurve (ca. 15 %) hinunter an den Fluss. Oben an der Abfahrt wird das "Absteigen" von bergabfahrenden RadlerInnen gefordert. Mit dieser Lösung haben es sich die Verantwortlichen einfach gemacht. Viele Radler werden sich wohl an das Bergabschieben nicht halten. Hier wäre ein Umbau der unteren, uneinsichtigen Kurve die bessere und vor allem sichere Lösung gewesen (z. B. ein breiterer Weg mit getrennten Fahrbahnen im Kurvenbereich).
Ernschwerd selbst, das einige sehenswerte Fachwerkbauten besitzt, wird auf der Ortsdurchfahrt gequert (kein Radweg, mäßiger KFZ Verkehr).
Auf dem Weg von Ernschwerd nach Blickershausen radelt es sich sehr schön direkt am Wasser. Die Strecke entlang der Felder ist asphaltiert. Zwischen Blickerhausen und Oberode wird es hügelig. Dafür wird man mit einem schönen Blick in das Flusstal bei Hedemünden belohnt. Die asphaltierten Wege verlaufen abseits des KFZ-Verkehrs.
Auf einer ruhigen Straße wird das Wirtshaus Zell erreicht (Ausflugsgastronomie, Zeltplatz).
Unterhalb der imposanten Werratalbrücken (Autobahn A7 und die ICE Strecke queren hier das Tal) wird es auf ca. 3 km noch einmal richtig romantisch. Das Tal verengt sich. Der Weg führt eingekeilt zwischen Bahnlinie und Werra (gut fahrbarer Schotterweg, der zum Teil allerdings nur ca. 1,5 m breit ist). Viele Bäume säumen das Flussufer und spenden viel Schatten.
In Hann. Münden endet der Werra-Radweg am bekannten Weserstein. Hier fließen Fulda und Werra zusammen und es wird die Weser geboren. In Hann. Münden sollte man unbedingt die historische Fachwerkaltstadt erkunden. Tipp: Einen gemütlichen Tourenausklang kann man auf der Tillyschanze verbringen. Vom Turm hat man einen "Eins A" Panoramablick auf die Stadt.
Ach ja: Die Weser auf dem Weg zur Nordsee wartet....

[Bearbeiten] Weitere Übernachtungsorte

  • Wartburgstadt Eisenach - Ab Hörschel etwa 10 km Abstecher von der Route.

[Bearbeiten] Weiter geht's

[Bearbeiten] GPS-Daten

  • Daten aus dem Radroutenplaner Hessen - In der Tabelle unten kann man die Daten ab Meiningen als GPX-Datei frei herunterladen.

[Bearbeiten] Literatur- und Kartenhinweise

Digitale Karten:

Bücher:

[Bearbeiten] Weblinks

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