Thema:Werratal-Radweg

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Die Werra entspringt bei Masserberg im Thüringer Wald. Hier am Hauptkamm des Gebirges startet auch der Werrratal-Radweg. Die Route folgt dem Fluss durch Südthüringen und Nordhessen. Auf der abwechslungsreichen Strecke warten Fachwerkdörfer und -städte auf den Besucher. Auch viel Landschaft gibt es zu entdecken. Bei Hann. Münden in Südniedersachsen vereinigt sich die Werra schließlich mit der Fulda zur Weser.

Der Werra-Radweg bei Hedemünden
Der Werra-Radweg bei Hedemünden

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Streckenprofil

  • Länge: 278 km
  • Ausschilderung: Die Strecke an der mittleren und unteren Werra ( Vacha - Hörschel - Hann. Münden) ist mit Zwischenwegweisern ausgeschildert. Normgerechte Hauptwegweiser fehlen weitgehend. Die Ausschilderungsqualität kann als ausreichend bewertet werden (Befahrungen Benutzer:Celsius in 2006 und 2007).
  • Steigungen: Hügel teilweise vorhanden.
  • Wegzustand: Die Strecke an der mittleren und unteren Werra ist meist gut ausgebaut (im Prinzip bis auf die Werraschleife Lindewerra). Im Oberlauf der Werra finden sich teilweise noch schlechtere Abschnitte.
  • Verkehrsbelastung: An der mittleren und unteren Werra (Hörschel - Hann. Münden) ist die Stecke oft verkehrsfrei. Es werden allerdings hin und wieder wenig befahrene Ortsverbindungsstraßen benutzt. Für die obere Werra (Südthüringen) liegen keine Daten vor.
  • Geeignetes Fahrrad: Am besten Tourenrad mit 7-Gangnabe oder bergtauglicher Kettenschaltung, da es hin und wieder Hügel gibt.
  • Familieneignung: Der Weg ist im Bereich der mittleren und unteren Werra (Hörschel - Hann. Münden) für Familien mit Grundschulkindern geeignet. Für die übrige Strecke liegen keine Daten vor.
  • Inlinereignung: lokal gegeben, durchgängig nein

[Bearbeiten] Hintergund

[Bearbeiten] Vorbereitung

[Bearbeiten] Anreise

[Bearbeiten] Öffentliche Verkehrsmittel

Bahnanreise in den Bereich der Werraquellen:

[Bearbeiten] Fahrrad

Der Werraweg ist gut in das Netz der Radfernwege eingeschlossen. Die wichtigsten Anschlusse sind:

[Bearbeiten] Auto

Da der Werra-Radweg eine Streckentour ist, wird es bei dieser Anreisvariante komplizierter. Entweder Rückfahrt zum KFZ mit der Bahn oder "Konstruktion" einer Rundtour. Vorschlag:

  • Untere Werra (Abschnitt Phillipsthal - Hann. Münden)
  • Fulda-Radweg (Abschnitt Hann. Münden - Bad Hersfeld)
  • Hess. Radfernweg R 7 (Abschnitt Bad Hersfeld - Phillipsthal: bergig; Alternaitve: Bahnnutzung zwischen Bebra und Gerstungen

[Bearbeiten] Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Neuhaus am Rennweg - Hildburghausen: km

Rathaus von Hildburghausen
Rathaus von Hildburghausen

[Bearbeiten] Sehenswertes

  • Thüringer Wald mit viel Wald und guter Luft. Sehenswürdigkeiten im Bereich der Werraqullen: Pumpspeicherkraftwerk Goldisthal (Besichtigung per Führung möglich; Reservierung mehrere Monate im voraus notwendig); Masserberg mit Aussichtsturm Rennsteigwarte; Dreistromstein (Wasserscheide Weser,Elbe, Donau); Bleßberg (867 m, Aussichtsturm, Gipfelgastronomie)

[Bearbeiten] Strecke

  • Neuhaus am Rennweg - Werrapuelle Siegmundsburg: ca. xy km
  • Werrapuelle Siegmundsburg - Eisfeld: ca. 13 km
  • Eisfeld - Hildburghausen: ca. 15 km

[Bearbeiten] Hildburghausen - Meiningen ca. 37 km

[Bearbeiten] Allgemeines

  • Kurze Etappe, damit nachmittags Zeit für die Stadtbesichtigung in Meiningen übrig bleibt.

[Bearbeiten] Sehenswertes

[Bearbeiten] Strecke

[Bearbeiten] Meiningen - Bad Salzungen: ca. 45 km

[Bearbeiten] Allgemeines

  • Kurze Etappe, es gibt aber viel zu sehen. Mit dem Abstecher nach Schmalkalden kommt man auf ca. 65 km.

[Bearbeiten] Sehenswertes

[Bearbeiten] Strecke

Zwischen Schwallungen und Wernshausen führt der Werra-Radweg über einen steilen "Hangpass" im Wald (ca. 40 - 50 Höhenmeter). Der westlich der Bahn gelegene Erde/ Schotterweg ist stellenweise steiler als 10 %. Jemand hatte in einem Baumstamm am Wegesrand entsprechend "Monte Brutalo" geritzt (Datenstand 04-2004).

[Bearbeiten] Bad Salzungen - Creuzburg bzw. Eisenach: ca. 75 km

[Bearbeiten] Sehenswertes

[Bearbeiten] Strecke

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Strecke im Kalidreieck: Zwischen Philippstal und Heimboldhausen führt die Route ca. 5 km entlang der stark befahren B 62 (Es sind Radwege vorhanden). Auch im weiteren Verlauf bis Heringen (Werra) bleibt der Werra-Radweg an stärker befahrenen Landstraßen (meist auf Radwegen).
In Heringen kann das Kalinmuseum besucht werden, das direkt an der Strecke liegt.
Richtig schön wird es erst wieder nördlich von Heringen. Der Radweg durchquert hier auf einem Bollensteg ein Feuchtgebiet. Der grobe Bollensteg ist von der Breite her noch kinderanhängertauglich. Vor dem Steg gibt es einen Rastplatz (Überdachter Beobachtungsturm mit Bänken).
Auf landschaftlich schönen, flußnahen Schotterwegen geht nun an Widdershausen vorbei weiter nach Dankmarshausen .

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[Bearbeiten] Hörschel/ Creuzburg - Eschwege: ca. 50 bzw. 40 km

Historische Werrabrücke bei Creuzburg
Historische Werrabrücke bei Creuzburg

[Bearbeiten] Allgemeines: Variante für Tagestour

  • Fahrt mit dem Zug bis Hörschel (Strecke Bebra - Eisenach)
  • Radtour entlang der Werra bis Eschwege: Strecke ca. 55 - 60 km.
  • Ab Eschwege-West geht es mit dem Zug wieder nach Hause (gelegen an der Strecke Göttingen - Eisenach)

[Bearbeiten] Sehenswertes

  • NSG Werradurchbruch zwischen Creuzburg und Mihla
  • Treffurt
  • Wanfried
  • Allgemein zwischen Creuzburg und Eschwege: Landschaftlich sehr abwechslungsreiches Flußtal mit viel grün und einigen schönen Fachwerkdörfern

[Bearbeiten] Strecke

Werradurchbruch zwischen Creuzburg und der Siedlung Buchenau
Werradurchbruch zwischen Creuzburg und der Siedlung Buchenau
Von der alten Werrabrücke bei Creuzburg geht es zuerst noch ca. 3 km auf Asphalt weiter. Am Beginn des Schotterweges (Länge ca. 3 - 4 km, eher nicht rennradtauglich) ist der schroffe Werradurchbruch schon zu sehen. Das Tal verengt sich und schroffe Muschelkalkwände säumen die Talhänge. Direkt in der schattigen Werraschreife gibt es einen Rastplatz mit Schutzhütte. Infotafeln informieren hier über den Werradurchbruch. Kurz vor Buchenau nutzt der Radweg ein Stück die geschotterte Trasse der ehem. Werratalbahn. Vom ehem. Brückenkopf hat man einer schöne Aussicht auf den Fluß.
Ab der Siedlung Buchenau führt die Route wieder auf Asphalt (z.T. Schlechte Oberfläche) nach Mihla.
Herbst am Werradurchbruch bei Creuzburg: Rechts der Werra-Radweg
Herbst am Werradurchbruch bei Creuzburg: Rechts der Werra-Radweg
Ab Mihla radelt man am Schwimmbad vorbei auf asphaltierten Wege bis Ebenshausen, dass über eine Rad- und Fußgängerbrücke erreicht wird. Auf einer ruhigen Ortsverbindungsstrasse kommt man dann nach Frankenrode (Einkehrmöglichkeiten). Zwischen Frankenrode und Falkenrode wird das Werratal noch mal eng. Der KFZ-freie Weg besitzt hier eine gute Asphaltdecke. Wer möchte kann im Landgasthof Probstei-Zella einkehren (auch Campingplatz).
Ab Falken weitet sich das Tal wieder und der 504 m hohe Heldastein rückt in das Blickfeld. Auf verkehrfreien asphaltierten Wegen (inlinetauglich) erreicht man Treffurt.
In Treffurt bietet sich ein Abstecher in die hübsche Altstadt an (Einkehrmöglichkeiten).
Weitgehend auf Asphalt geht es weiter nach Wanfried (ca. 10 km). 4 km vor Wanfried bietet sich evtl. das Fachwerkdorf Altenburschla für eine Rast an (Gastronomie). Wanfried selbst kann mit vielen Fachwerkbauten aufwarten. Für einen Stadtrundgang stellt man das bepackte Rad am besten in den Fahrradboxen im Rathaushof ab (Einstellung kostenlos; Boxen besitzen Münzpfandschloss).
Von Wanfried wird auf der nördlichen Werraseite Frieda erreicht (auf verkehrsfreien Asphaltwegen). In Freida geht es wieder über den Fluss (über enge Brücke mit Einbahnregelung per Ampel). Die letzten 6 km auf verkehrsfreiem Asphalt bis Eschwege sind bei richtigem Wind ein Fahrtgenuss. Leider gibt es öfter West- statt Ostwind.
Vor der Altstadt von Eschwege bietet sich ein Abstecher zum Werratalsee an (Zugang über Brücke mit Spiralauffahrt; Campingplatz und Gastronomie am See)
Eschwege selbst ist eine attraktive Etappenstadt. Die Altstadt mit zahlreichen Fachwerkbauten lädt zum Bummel und zur Einkehr ein.

[Bearbeiten] Eschwege - Hann. Münden: 55 km

Bad Sooden-Allendorf: Fischerstad an der Werra
Bad Sooden-Allendorf: Fischerstad an der Werra
Blick von der Teufelkanzel (ca. 450 m) auf die Werraschleife mit Lindewera (links). In der Mitte liegt Oderrieden. An Horizont ist der Kaufunger Wald zu erkennen.
Blick von der Teufelkanzel (ca. 450 m) auf die Werraschleife mit Lindewera (links). In der Mitte liegt Oderrieden. An Horizont ist der Kaufunger Wald zu erkennen.
Blick auf die Burg Hanstein. Unterhalb der Burg liegt das Dörfchen Rimbach
Blick auf die Burg Hanstein. Unterhalb der Burg liegt das Dörfchen Rimbach

[Bearbeiten] Sehenswertes:

  • Burg Hanstein - Die imposante Burgruine liegt hoch über der Werra. Nach der schweißtreibenden Auffahrt kann man eine schöne Aussicht geniesssen.
  • Aussichtspunkt "Teufelskanzel" - Die hoch über Lindewerra gelegene Felsklippe ist ein beliebtes Ausflugsziel. Direkt an der Klippe liegt ein gemütliches Waldgasthaus. Die Felsklippe ist frei zugänglich. Als Radfahrer kann man den Aussichtspunkt von der Burg Hanstein über einen ca. 3 km langen Fahrweg erreichen (Achtung Fußgänger). Dieser Weg ist allerdings sehr hügelig und holprig (eher was für das MTB, als für ein bepacktes Tourenrad). Alternativ kann man über einen geschotterten Forstweg ab Wahlhausen auffahren. Der Fahrweg zweigt ca. 500 m nördlich von Wahlhausen von der Straße Wahlhausen - Lindewerra ab. Auf dieser Straße verläuft auch der Werra-Radweg. Tourentipp: 2 Übernachtungen in Lindwerra oder auch Bad Sooden-Allendorf und die Teufelskanzel zusammen mit Burg Hanstein auf einer schönen Tageswanderung ab Lindewerra erkunden.
  • und einige hübsche Dörfer ...

[Bearbeiten] Strecke

Zwischen Eschwege und Bad Sooden-Allendorf ist der Radweg gut ausgebaut. Die Strecke ist fast durchgehend asphaltiert. Es gibt lediglich ein ca. 2 km langes gut fahrbares Schotterstück.

Landschaftlich schön aber schlecht zu Fahren: Der Flußpfad bei Lindewerra
Landschaftlich schön aber schlecht zu Fahren: Der Flußpfad bei Lindewerra
Von Bad Sooden-Allendorf aus radelt man über eine ruhige Ortsverbindungsstraße nach Lindewerra.
Flußpfad bei Lindewerra: Im Bereich der Werraschleife Lindewerra gibt es auf 3 km ein schönes, aber schlechtes Wegstück. Der lehmige Erdpfad (z.T. nur 1 - 1,5 m breit) ist besonders bei Nässe schlammig. Die Strecke ist auch im trockenen Zustand nichts für Rennräder. Ab dem Eisenbahnviadukt geht es dann wieder auf asphaltierten Wegen nach Werleshausen. Hier kann man zur Burg Hanstein auffahren (steile Asphaltstrecke) oder einen Spaziergang zur Burg Ludwigstein unternehmen.
hinter Werleshausen stehen ab der B 27 zwei Wege nach Witzenhausen offen:
  1. über Wendershausen: Bis Wenderhausen müssen von der Werrabrücke ca. 3 km Landstraße genutzt werden. Die Strecke ist zwar je nach Verkehrszeit zwar nur mäßig, aber trotzdem schnell befahren.
  2. über Unterieden: Diese Strecke ist weitgehend verkehrsfrei. Allerdings liegt ist der Weg im Bereich der B 27 und ist zudem etwas hügelig.
Der Werra-Radweg bei Hedemünden
Der Werra-Radweg bei Hedemünden
Der Weserstein in Hann. Münden: Links liegt die Fulda und rechts die Werra
Der Weserstein in Hann. Münden: Links liegt die Fulda und rechts die Werra
Zwischen Witzenhausen und Ernschwerd folgt die Route als asphaltierter Radweg der Landstraße. Kurz vor dem Ort geht es in einer steilen Abfahrt mit Kurve (ca. 15 %; Gefahrenschilder unbedingt beachten) hinunter an den Fluß. Ermschwerd selbst, das einige sehenswerte Fachwerkbauten besitzt, wird auf der Ortsdurchfahrt gequert (kein Radweg).
Auf dem Weg nach Blickershausen radelt es sich sehr schön direkt am Wasser. Die Strecke ist asphaltiert. Zwischen Blickerhausen und Oberode wird es hügelig. Dafür wird man mit einem schönen Blick in das Flusstal bei Hedemünden belohnt. Die asphaltierten Wege verlaufen abseits des KFZ-Verkehrs.
Auf einer ruhigen Straße wird das Wirtshaus Zell erreicht (Ausflugsgastronomie, Zeltplatz).
Unterhalb der Werratalbrücken (Autobahn A7 und die ICE Strecke queren hier das Tal) wird es auf ca. 3 km noch einmal richtig romantisch. Das Tal verengt sich. Der Weg führt eingekeilt zwischen Bahnlinie und Werra (Gut fahrbarer Schotterweg, der zum Teil allerdings nur ca. 1,5 m breit ist). Viele Bäume säumen das Flußufer und spenden viel Schatten.
In Hann. Münden endet der Werra-Radweg am bekannten Weserstein. Hier fliessen Fulda und Werra zusammen und es wird die Weser geboren. In Hann. münden sollte man unbedingt die historische Fachwerkaltstadt erkunden. Tipp: Einen gemütlichen Tourenausklang kann man auf der Tillyschanze verbringen. Vom Turm hat man einen "Eins A" Panoramablick auf die Stadt.

[Bearbeiten] Weitere Übernachtungsorte

[Bearbeiten] Sicherheit

[Bearbeiten] Weiter geht's

[Bearbeiten] Literatur- und Kartenhinweise

  • Fulda ~ Werra ~ Rhön - Radwandern im Herzen Deutschlands: Der 288-seitige Radwanderführer stellt die schönen Flussradwege an Fulda, Werra sowie die Rhön mit Ulster und Milseburg-Radweg vor (insgesamt 620 km Radrouten). Genaue Etappenbeschreibungen mit viel Hintergrundwissen, 120 Farbfotos, 25 Karten im Maßstab 1:150000 und die hochwertige Fadenbindung kennzeichnen das Buch. Fünf Stadtrundgänge mit Plänen ergänzen übrigens die Etappen. Ferner gibt es natürlich Infos zu Sehenswürdigkeiten und ein Verzeichnis fahrradfreundlicher Unterkünfte.
Buchdaten: ISBN 3-9809629-1-1, 18,90 €, Witti Verlag Steinhagen, Autor: Frank Wittenbrock, Seite zum Buch: www.fulda-werra-rhoen.de.

[Bearbeiten] Weblinks

  • Werratal Touristik e.V. - offizielle Touristikseite zum Werratal mit Infos über den Radweg, zum Wasserwandern usw.
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