Thema:Wandern in der Schweiz
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Wandern in der Schweiz ist sehr gut möglich, besitzt das Land doch über 60 000 Kilometer gut ausgeschilderter Wanderwege. Diese werden von den kantonalen Verbänden, der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Wanderwege, ehrenamtlich betreut.
Grundsätzlich ist zu empfehlen, sich neben der Kleidung auch mit den nötigen Karten auszurüsten. Diese können normalerweise in den Gebirgsorten gekauft werden und sich eine unverzichtbare Hilfe. Zwar sind die Markierungen exzellent, doch sind Karten verlässlich.
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[Bearbeiten] Sicherheit
Die Hauptgefahr geht vom Wetter aus. In höheren Lagen kann es auch im Sommer schneien. Trotz der guten Ausschilderung sollte man eine genaue Karte und Kompass dabei haben. Dies sollte bei den Gebirgstouren als Pflicht angesehen werden.
Am besten befragt man früh genug Einheimische, weil die meist mit dem Wetter und seinen raschen Wechseln am besten vertraut sind. Wer gut ausgerüstet ist, hat auf normalen Wanderwegen normalerweise nichts zu befürchten. Nützlich ist auf jeden Fall eine gute Karte, am besten mit Massstab 1:25 000 oder 1:50 000.
[Bearbeiten] Beschilderung
Es gibt vier Arten von Wanderwegen, die entsprechend ausgeschildert sind. Es ist die Farbe der rombenformigen Wegzeichen angegeben, dann die Art. Die Zeitangaben auf den Wegweisern verstehen sich ohne Pausen.
[Bearbeiten] Gelb, Wanderwege
Es handelt sich hier bei um eher leichte Routen, die mit Wanderschuhen und ohne spezielle Vorkenntnisse begangen werden können. Meist ganzjahrig begehbar.[Bearbeiten] Pink, Winterwanderwege
Spezielle im Winter angelegte Wanderwege. Gleiche Anforderungen wie Gelbe Wanderwege. Es ist mit Rutschgefahr auf Schnee und Eis zu rechnen. Daher sind Gehstöcke und umschnallbare Spikes für die Schuhe empfohlen.
Die Wege können manchmal auf Skipisten angelegt sein. Es ist dann zu empfehlen, dass man am Rand der Piste geht und unübersichtliche Stellen meidet.
[Bearbeiten] Weiss-Rot-Weiss, Gebirgswanderwege
Anspruchsvolle Strecken, meist im Gebirge. Um sie zu begehen ist gute Kondition notwendig. Man sollte auch trittsicher und schwindelfrei sein. Bachläufe werden oft nicht mit Brücken überquert. So ist es möglich, dass eine Überquerung nach einem starken Regenfall nicht möglich ist. Es ist ebenso vorgängig abzuklären, ob gegebenfalls Firnfelder gequert werden müssen, bei welchen ein Sicherungsseil zu empfehlen ist. Durch die Gebirgslage, ist vorgängig abzuklären ob die Strecke überhaupt begehbar ist (Schnee).
Wichtig: Bei Gewitterwarnung und angekündigtem Wetterumsturz ist von diesen Routen abzusehen.
[Bearbeiten] Variante Jurahöhenweg
Der Jurahöhenweg ist mit Rot-Gelb Wegweisern ausgestattet, er stellt aber die gleichen Anforderungen wie ein Bergwanderweg.
[Bearbeiten] Weiss-Blau-Weiss, Alpinwanderwege
Sehr anspruchsvolle Hochgebirgsrouten. Teilweise mit Kletterabschnitten. Hochgebirgsausrüstung ist zwingend notwendig. Wichtig: die Schweizer Wanderwege empfehlen, diese Routen nur in Begleitung eines Bergführers oder mit entsprechenden Erfahrung im Hochgebirge zu begehen.
[Bearbeiten] Routen
[Bearbeiten] Fernwanderwege
- Jakobsweg
- Via Alpina, 3 Routen
- Jura-Höhenweg
- Kulturwege Schweiz , 12 Routen
- Swiss Trails, 2 Routen
- Jurahöhenweg
[Bearbeiten] Mehrtagesroute
- Gommerhöhenweg
- Rottenweg
[Bearbeiten] Tagesrouten
- Lötschbergsüdrampe

