Thema:Laugavegur

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Landmannalaugar
Landmannalaugar

Der Laugavegur führt von Landmannalaugar nach Þórsmörk. Wer möchte kann noch über den Pass Fimmvörðuháls nach Skógar weiter wandern. Das Gebiet liegt im Fjallabak zwischen dem Vatnajökull und dem Mýrdalsjökull.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Hintergrund

Diese Wanderung gehört zu den Top-Trails der Welt. Sie ist sehr abwechslungsreich und führt durch verschiedene Landschaftsformen, deren Art und Farbgebung sich ändert. Grün bemooste Lavaberge, Gletscher, Wasserfälle, Flüsse und dampfende heiße Quellen begleiten den Wanderer während seiner Tour. Nur Bäume gibt es hier nicht, ausser Krüppelbirkenwälder in Þórsmörk.

[Bearbeiten] Anreise

Von Reykjavík fährt morgens ein Bus nach Landmannalaugar (ca. 3 Std., im Hochsommer evt. vorbuchen.)

[Bearbeiten] Vorbereitung

Verpflegung am besten vorher besorgen. Es gibt nur ein kleines Lädchen mit sehr bescheidener Auswahl in Landmannalaugar und am Ende der Wanderung in Þórsmörk. Wasser kann aus Bächen genommen werden.

[Bearbeiten] Ausschilderung

Der Trail ist sehr gut ausgeschildert, ein Verlaufen ist kaum möglich.

[Bearbeiten] Anforderungsprofil

Die Tour ist ca. 51 km lang, dauert ca. 4 Tage. Nur zum Teil geht es bergauf. Der Treck ist nicht besonders schwierig und für Anfänger mit Kondition geeignet. Man kann zelten oder in den Hütten (Gebühr ca. 25 Euro) übernachten. Eine Resevierung ist empfehlenswert. Die Hütten weisen eine Küche mit Kochutensilien auf, Lebensmittel sind aber selbst mitzubringen.

[Bearbeiten] Elfen, Trolle

Man begegnet diesen Wesen mit Respekt, sonst ärgern sie den Wanderer.

[Bearbeiten] Wandern

[Bearbeiten] Landmannalaugar - Hrafntinnusker

ca. 6 Std. Gehzeit, 11 km, Hütte Landmannalaugar 63° 59' 36" N 19° 3' 40" W 600 m ü. NN

Die Strecke führt durch das Lavafeld Laugahraun. Von dort bis auf die Hänge des Brennisteinsalda; ein Abstecher zum Gipfel ist möglich. Die Aussicht bietet ein unglaubliches Spektrum von Farben. Nach 3 bis 4 Stunden erreicht man Stórihver, eine heiße Quelle und eigentlich der einzigste grüne Fleck weit und breit. Meißtens ist der Rest der Strecke bis zur Hütte mit Schnee bedeckt. Die Möglichkeit Nebel zu haben ist sehr hoch. Obwohl die Strecke gut ausgeschildert ist, muß man vorsichtig sein.

Ist man bei der Hütte Hrafntinnusker angekommen, sollte man unbedingt einen Spaziergang zu den Eishöhlen (ca. 1,5 km) unternehmen. Das Betreten kann allerdings lebensgefährlich sein, da der Gletscher immer in Bewegung ist.

[Bearbeiten] Hrafntinnusker - Álftavatn

ca. 5 Std. Gehzeit, 11 km, Hütte Hrafntinnusker 63° 56' 0" N 19° 10' 5" W 1027 m ü. NN

Der erste Teil der Strecke führt durch ein Tal mit einigen kleinen Schluchten. Vorsicht ist geboten da diese möglicherweise mit Schnee überdeckt sind. Wenn die Sicht gut ist, ist ein Abstecher bis auf den Gipfel des Háskerðingur (1281 m) lohnenswert. Nun lässt man das bunte Rhyolitgebirge hinter sich und kommt in einen dunkelfarbigen Bereich der Berg- und Gletscherwelt. Die Vegetation nimmt deutlich zu. Der Weg nach unten ins Jökultungur ist ziemlich steil, aber dann kommt eine Oase am Ufer des Flusses Grashagakvísl, ein Ort der zu einer Pause einlädt. Von dort aus ist der Weg zu den beiden Hütten am See "Álftavatn" auf fast ebenem Land.

[Bearbeiten] Álftavatn - Botnar

ca. 7 Std. Gehzeit, 16 km, Hütte Álftavatn 63° 51' 28" N 19° 13' 38" W 540 m ü. NN

Von hier führt der Weg über den Grat Brattháls in die Hvanngilschlucht, und weiter furtend über den Fluss Bratthálskvísl. Dann kommt die Hütte Hvanngil. Eine kurze Wegstrecke weiter kommt der Kaldaklofskvísl mit einer Brücke. Weniger als einen Kilometer weiter muß der nächste Fluss durchwatet werden. Nach ca. 4 km Weg kommt der Nyrðri Emstruá, aber dieses Mal ist wieder eine Brücke zu überqueren. Nun dauert es nicht mehr lange und die Etappe ist zu Ende. Ein schöner Spaziergang am Abend ist der Markarfljótsgljúfur-Canyon.

[Bearbeiten] Botnar - Þórsmörk

ca. 7 Std. Gehzeit, 13 km, Hütte Botnar 63° 45' 59" N 19° 22' 27" W

Nun muß man die Schlucht von Syðri-Emstruá umrunden und dann einen steilen Pfad hinunter bis zur Brücke gehen. Dann geht es weiter durch Almenningar mit der Furtung der Þröngá. Die Landschaft und Vegetation verändern sich wieder merklich ins Grüne wenn man in der Þórsmörk ankommt.

Es gibt zwei Hütten in Þórsmörk:

[Bearbeiten] Verlängerung

Es ist lohnenswert, die Weiterwanderung über den Fimmvörðuháls nach Skógar anzutreten. Bei schlechtem Wetter wird aber von der Wanderung abgeraten. Besondere Trittsicherheit ist bei gutem Wetter meines Erachtens nicht erforderlich, anfangs geht es ein enig über einen Grat, einmal geht es ca. 200 m über ein Schneefeld, was aber beides auch kein Problem ist.

Den Treck schafft man auch gut an einem Tag, wenn man um spätestens 8 Uhr losmacht.

In Skogar gab es abends keinen Anschlussbus, Trampen ist bedingt möglich ( Erfolg nach 12 Autos in 1,5 Std). Dort gibt es einen Campingplatz, der im September schon geschlossen hatte. Wild zelten irgendwo dürfte kein Problem sein.

[Bearbeiten] Þórsmörk - Fimmvörðuháls

ca. 5 Std. Gehzeit, 12 km, Hütte Fimmvörðuháls 63° 37' 19" N 19° 27' 5" W 1060 m ü. NN

[Bearbeiten] Fimmvörðuháls - Skógar

ca. 5 Std. Gehzeit, 12 km

[Bearbeiten] Literatur

  • Outdoor Handbuch - Laugavegur, Fimmvörðuháls, Jökulsárgljúfur-Nationalpark, Erik Van de Perre, Conrad Stein Verlag ISBN 3-86686-028-5

[Bearbeiten] Weblinks

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