Thema:Golden Circle

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Die Golden Circle ist eine Rundreise auf Island.

[Bearbeiten] Los geht's

Blesi, die blaue Quelle
Blesi, die blaue Quelle

Von Reykjavík über die R 1 nach Norden und auf der R 36 Richtung Osten zum Þingvellir-Nationalpark.

Von dort weiter über die R 365 nach Laugarvatn., dem See der warmen Quellen. Hier wurde der letzte katholische Bischofs Íslands, Jón Arnason, 1541 hingerichtet.

Weiter über die R 37, dann die R 35 Richtung Osten ins Haukadalur. Hier liegt die Springquelle, von der alle anderen ihren Namen erhalten haben, der große Geysir. Seit einem Erdbeben im Jahr 2000 bricht der Geysir mehrmals täglich, allerdings unregelmäßig, wieder aus. Wenige Meter weiter schleudert Strokkur, "Butterfass", zuverlässig ca. alle acht Minuten kochend heißes Wasser bis zu 15 m in die Höhe. Die Absperrungen sollten aus Sicherheitsgründen strikt beachtet werden. Außerdem findet man hier noch einige andere kleinere heiße Quellen und blubbernde Schlammtöpfe. Eine Besonderheit ist die Blaue Quelle. Durch einen hohen Mineralanteil von Kieselgur wird das blaue Licht reflektiert.

Gullfoss mit Canyon
Gullfoss mit Canyon

Weiter geht’s über die R 35 Richtung Osten, immer entlang des "weißen Flusses" der Hvítá, bis zum Gullfoss, dem goldenen Wasserfall. Er zählt zu den schönsten Wasserfällen Europas. Er fällt in zwei rechtwinklig versetzten Kaskaden 32 m tief in eine 2,5 km lange Schlucht hinab, welche teilweise eine Tiefe von 70 m hat.

Richtung Süden führt die R 35 vorbei an Skálholt. Von 1056 bis 1785 war hier der Bischofssitz und über Jahrhunderte galt der Ort als geistiges, politisches und kulturelles Zentrum des Landes. Die heutige Kirche wurde 1956 zur 900-Jahr Feier gebaut. Die dabei entdeckten Krypta mit Sarkophag von Bischof Páll Jónsson, um 1200, kann besichtigt werden.

Bei Selfoss erreicht man wieder die R 1 und fährt nach Hveragerði. Hier ist das Zentrum isländischer Treibhauskultur am Fuße des Vulkans Hengill. Die Erdwärme der zahlreichen heißen Quellen wird zur Beheizung der Gewächshäuser genutzt, in denen man Gemüse und Blumen für den eigenen Markt zieht. Im Café Eden kann man unter Palmen eine kurze Rast einlegen. Im Ort selbst findet man ein Feld mit heißen Quellen, da die Gegend zum Hengill-Gebiet gehört, einem vulkanischen Hochtemperaturgebiet. Auch in den Gärten einiger Häuser erkennt man sichtbar heiße (dampfende) und weiße Stellen. Unter weißen Stellen ist die Erdkruste sehr dünn, daher sollte man sie nicht betreten. Am nördlichen Stadtrand liegt der kleine Geysir Grýla. Es gibt einen schönen Wanderweg durch den Park oder über einen Pfad auf der anderen Seite den Bach entlang Richtung Norden, wobei man an zahlreichen dampfenden Stellen vorbeikommt.

Zurück in Reykjavík hat man ca. 230 km zurückgelegt.

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