Thema:Darb Sīwa
Aus Wikivoyage
Der Darb Siwa (arabisch: درب سيوة, Darb Sīwa, „Sīwa-Piste“) ist eine antike Karawanenroute und führt von Sīwa zur Senke el-Baḥrīya. Die Oasen entlang der Piste werden auch unter dem Begriff el-ʿArag-Gruppe zusammengefasst. Man benötigt für die 420 km lange Strecke ca. anderthalb Tage.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Hintergund
[Bearbeiten] Vorbereitung
Bevor man die Reise antritt, muss man sich eine Genehmigung der ägyptischen Armee einholen. Sie ist aber relativ einfach erhältlich. Man benötigt hierzu eine Kopie des Reisepasses und US-$ 10. Es ist möglich, dass man vom ägyptischen Grenzschutz begleitet wird.
[Bearbeiten] Mobilität
Die für das Militär angelegte Asphaltpiste ist nicht mehr befahrbar. Wenn sie nicht versandet ist, so besitzt sie immens viele Querrillen. Es ist daher sinnvoll, neben der Piste auf dem recht festen sandigen Untergrund zu fahren. Dazu benötigt man aber geländegängige Fahrzeuge (4×4).
[Bearbeiten] Route
[Bearbeiten] Sīwa - el-Baḥrīya
- Sanddünen von Sitra
- Oase el-ʿArag
- Oase el-Bahrein
- Oase en-Nuweimīsa
[Bearbeiten] Sicherheit
Sie benötigen für die Reise mindestens zwei geländegängige Fahrzeuge (4×4), ausreichend Wasser und Proviant und ein Satellitentelefon.
[Bearbeiten] Literatur
- Populärwissenschaftliche Darstellungen:
- Vivian, Cassandra : The Western Desert of Egypt : An Explorer’s Handbook. Cairo : The American University in Cairo Press, 2000, ISBN 978-9774245275, S. 210 – 212 (in Englisch).
- Fakhry, Ahmed : The oases of Egypt. Vol. I: Siwa Oasis. Cairo : The American Univ. in Cairo Pr., 1973, ISBN 978-9774241239, S. 173 (englisch).
- Populärwissenschaftliche Darstellungen:
- Cosson, Anthony de : Notes on the Barēn, Nuwēmisah, and el-A‘reg Oases in the Libyan Dessert. In: Journal of Egyptian Archaeology (JEA), ISSN 0075-4234, Bd. 23 (1937), S. 226 – 229, Tafeln XXI – XXIV (englisch).
- Kuhlmann, Klaus P. : Das Ammoneion : Archäologie, Geschichte und Kultpraxis des Orakels von Siwa. Mainz : von Zabern, 1988, (Archäologische Veröffentlichungen ; 75), ISBN 978-3805308199, S. 88–90, Tafeln 43 – 47.

