Thema:Camping
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Dieser Artikel befasst sich mit dem Thema „Camping“. Hier sollten nicht Plätze aufgelistet werden, sondern eventuell die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern dargestellt werden.
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[Bearbeiten] Übersicht
Camping ist die günstigste Art Land und Leute kennenzulernen. Ausnahmen bestätigen hierbei, wie überall, die Regel. Wer die großen Plätze kennenzulernen möchte, dem bieten sich diverse Campingführer online oder auch in Buchform an.
[Bearbeiten] Zelten
Wenngleich sich das Aufstellen des Zelts in den Jahren erheblich vereinfacht hat, musste man bis vor 10 Jahren noch zu zweit mühsam sein Zelt aufstellen, so ist es heute, dank moderner Technik möglich alleine, sein Iglo-Zelt in 5 Minuten aufzubauen. Auch das lästige Gräbenziehen ist (abgesehen von sehr regenreichen Regionen oder auf den Dünenplätzen in der Normandie) nicht mehr notwendig.
[Bearbeiten] Wildzelten
Ja es gibt sie noch, die Urlauber, die mit dem Fahrrad oder Motorrad, manchmal auch Auto oder Pferd unterwegs sind und abends eine weiche Wiese suchen, auf der sie ihr Nachtlager aufschlagen können. Allerdings ist das Wildzelten nicht in allen Ländern gestattet. Problemlos möglich ist es in Schweden, Finnland und Norwegen.
[Bearbeiten] Zelten auf Campingplätzen
[Bearbeiten] Mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen unterwegs
In den letzten Jahren hat es sich auch in Mitteleuropa eingebürgert, mit seinem kompletten Hausstand in die Ferien zu fahren. Hier stellt sich die Frage, ob eine Ferienwohnung nicht günstiger ist, aber jeder lebe nach seiner Façon.
Für die Wohnmobilisten und Caravaner wurden in vielen Städten Plätze geschaffen, an dem diese Menschen ein oder mehrere Nächte, meist kostenfrei übernachten können. Ein Abstellen des Gespanns oder Vehikels an anderen Orten zum Übernachten ist mittlerweile vielerorts untersagt.
Siehe dazu: Thema:Reisen mit dem Camper
[Bearbeiten] Heuhotels
Eine geeignete Schlechtwetter-Notlösung für per pedes/ per fiets Reisende sind zumindest in Deutschland auch die Heuhotels. Wenn das Wetter allzu schaurig ist und man getrost auf den Gedanken, durch nächtlichen Dauerregen zum Waschhaus zu laufen, verzichten kann, sind Heuhotels mit dem eigenen Schlafsack günstige und trockene Ergänzungen zur Camping-Landschaft.
[Bearbeiten] Camping in Europa
[Bearbeiten] Deutschland
Zumeist in den Ferienregionen anzutreffen, gibt es Plätze mit vielen Dauercampern aber auch Plätze für Durchgangstouristen. Einige Platzbetreiber sind gar nicht mehr an den Campern mit Zelt interessiert und bieten nur noch bekieste und festgewalzte Plätze an. Auch ist auf vielen Plätzen eine Duschmünze für warmes Wasser obligatorisch.
Am Günstigsten sind die kleinen Plätze, die von Ruder- oder sonstigen „wassernahen“ Clubs betrieben werden. Das gilt auch für die Nachbarländer Schweiz und Österreich.
[Bearbeiten] Frankreich
Dieses Land hat mit den Jahren eine richtige Camping-Kultur entwickelt, so bezeichnen sich viele Campingplätze als Hôtel du plen air, aber auch die Preise sind in den Küstenregionen teilweise sehr hoch. Günstiger kann man im Hinterland, meist auf sauberen Plätzen, zum größten Teil in kommunaler Regie sehr gut nächtigen. Im Sommer haben in manchen Regionen für mehrere Wochen - analog zu den französischen Schulferien - viele kleine und provisorische Plätze geöffnet. Diese Plätze sind meist nur für Zelttouristen geeignet. In Südfrankreich ist wildes Zelten teilweise nicht gestattet (Waldbrandgefahr an der Côte d'Azur, beispielsweise). Hat man einen Platz gefunden mit sehr hohem Anteil von französischem Campnern ist die Stimmung freundlicher, als auf Plätzen, die von verschiedenen Nationen stark frequentiert werden.
[Bearbeiten] Schweiz
Größtenteils finden sich hier Plätze, auf denen Dauercamper Ihre Wohnwagen abgestellt haben. Ausser an den exponierten Plätzen, wie die verschiedenen Seen und in den Bergen sind selten Übernachtungsmöglichkteinen zu finden.
Im Tessin wird teilweise per Hubschrauber nach Wildcampern gesucht.
Campingplätze in der Schweiz:
[Bearbeiten] Skandinavien
[Bearbeiten] Jedermansrecht
Das Jedermansrecht (allemannsretten) in Norwegen und Schweden, gestattet das wilde Campen. Das Jedermannsrecht in Finnland heißt es jokamiehenoikeus.
Hierbei sind allerdings einige Regeln zu beachten.
- Das Jedermansrecht gilt nur für Personen, die nicht motorisiert sind. Dürfte also eigentlich nur von Fussgängern und Fahrradfahren in Anspruch genommen werden.
- Die Natur ist dabei möglichst nicht zu schädigen.
- Man darf maximal 2 Tage (Nächte) am gleichen Platz bleiben.
- Der Platz muss sich ausserhalb von Wohngebieten befinden. Es ist ein Mindestabstand von 150 Metern zum nächsten Nutzgebäude vorgeschrieben (dazu zählen auch Schuppen!). Faustregel ausserhalb Sichtweite von Gebäuden.
- Der Platz darf sich nicht auf Kulturland befinden.
- Feuer machen ist zwischen 15. April und 15. September in Norwegen verboten. Und selbst, wenn es erlaubt ist, ist die Feuerstelle so natürlich wie möglich zu hinterlassen. Feuern auf nacktem Stein ist verboten. Das die Feuerstelle erst verlassen werden darf , nach dem sicher gestellt ist, dass sie erkaltet ist uns somit keine Gefahr mehr darstellt, sollte selbstverständlich sein.
- Alle Abfälle mitnehmen, dies gilt auch für Zigarettenkippen!
- Falls in der Nähe Toiletten sind diese benutzen. Ansonsten gilt, Fäkalien mindesten 50 Meter von einer offene Wasserstelle, mindesten 20 cm tief vergraben. Das Toillentenpapier zählt zum Abfall und ist somit mitzunehmen und ordentlcih zu entsorgen.
- Das Jedermansrecht darf von Komunen und Parkverwaltungen eingeschränkt werden. Unbedingt die Nationalparkanweisungen, und sonstigie Informtionsquellen zurate zeihen. Verbotsschilder sind natürlich zu beachten.
Allgemeiner Tip: Daran denken, dass es in Skandinavien es gerne regnet. Deshalb sollte man seine Zeltstandort so wählen, dass man nicht von Wasser überrascht wird. Allfällige Wassergräben müssen wieder zugeschüttet werden.
In Skandinavien wird man zunehmend empfindlicher, was die uneingeschränkte Nutzung des im Allemannsrätten zugesicherten Übernachtungsrechtes in freier Natur angeht. Im Interesse aller folgenden Reisenden per Fuß, Rad oder Boot wie auch der Einheimischen ist es dringend erforderlich, sich an die oben genannten Regeln zu halten, es ist viel Missbrauch getrieben worden. In einigen Regionen Norwegens z.B. ist das Jedermannsrecht inzwischen eingeschränkt, so ist es auf den Lofoten inzwischen nicht mehr erwünscht, außerhalb von Campingplätzen zu übernachten.
[Bearbeiten] Tschechien
Die Tschechen sind ähnlich wie die Franzosen große Freunde dieser Art von Urlaub. In fast jedem grösseren Ort gibt es einen Autokemp. Teilweise sind keine oder nur Aussenduschen vorhanden. Da diese Plätze jedoch zum größten Teil an Seen und Flüssen liegen, spielt das eine untergeordnete Rolle. Die Qualität reicht von sehr einfach bis gehoben (und daher für viele Einheimische nicht mehr bezahlbar).
Auf vielen Plätzen bietet sich die Möglichkeit, am offenen Feuer zu grillen. Auch sind den Plätzen immer mindestens ein Kiosk bzw. Einkaufsmöglichkeit mit Imbiß/Restaurant angeschlossen.
Interessanterweise sind in den letzten Jahren einige neue Plätze von niederländischen Betreibern übernommen bzw. aufgebaut worden. Einige haben sich zu entsprechenden Kolonien entwickelt.
[Bearbeiten] Vereinigtes Königreich & Irland
Hier ist es in ländlichen Regionen nicht unüblich, freundlich bei der nächsten Farm zu fragen, ob man hier oder dort „wild“ zelten darf.
[Bearbeiten] Siehe auch
- Thema:Unterkunft in den USA mit Informationen über verschiedene Campingstile

