Teufelskanzel (Werra)

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Blick ins Land von der Felsklippe
Blick ins Land von der Felsklippe
Blick von der Teufelkanzel ( ca. 450 m) auf die Werraschleife mit Lindewera (links). In der Mitte liegt Oderrieden. Am Horizont ist der Kaufunger Wald zu erkennen.
Blick von der Teufelkanzel ( ca. 450 m) auf die Werraschleife mit Lindewera (links). In der Mitte liegt Oderrieden. Am Horizont ist der Kaufunger Wald zu erkennen.

Die Teufelskanzel an der Werra ist ein sagenumwobener Aussichtspunkt unweit von Bad Sooden-Allendorf.

Eine Wanderung zur Felsklippe lohnt zu jeder Jahreszeit.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Hintergrund

Die Sage von der Teufelskanzel

Es war einmal vor vielen, vielen Jahren, da trafen sich die Hexen und Hexenmeister sowie der Teufel zur Walpurgisnacht auf dem Brocken im Harz.

Während des Festes hielt der Teufel auf einem Felsen eine Rede, in der er mit seiner Stärke prahlte und die Hexen beleidigte.

Nach der Prahlerei fragten ihn die Hexen, ob er denn bereit sei, seine Kräfte unter Beweis zu stellen.

"Natürlich" willigte er sofort großspurig ein. "Kannst du den Felsen, auf dem du stehst, bis zum Hohen Meißner tragen, ohne ihn abzusetzen" wurde er gefragt. "Kein Problem, das erledige ich mit links." So vereinbarte man die Wette.

Nach dem Fest schulterte der Teufel den Felsen und erhob sich in die Luft.

Zuerst ging alles gut, doch über dem Eichsfeld wurde er immer schwächer. Am Höheberg an der Werra ging schließlich nichts mehr- obwohl es nur noch ein Katzensprung bis zum Hohen Meißner war.

Der Meister der Hölle landete und legte eine Pause ein. Nach kurzer Zeit schlief er ein.

Da die Hexen jedoch misstrauisch waren, schickten sie dem Teufel einige Beobachterinnen nach. An der Werra wurde ihr Misstrauen bestätigt, denn sie fanden dort den schlafenden Teufel.

Eine Hexe rief dem Schlafenden zu: "Hans, du Faulpelz, was ist los?".

Erschrocken wachte der Teufel auf. Die Hexen lachten ihn aus. Beschämt und ertappt stob er in die Luft und tötete die Hexen.

Danach verschwand er.

Als das Volk von der Geschichte Kenntnis erlangte, nannte es den am Höheberg verbliebenen Felsen "Teufelskanzel".

[Bearbeiten] Anreise

[Bearbeiten] Mit der Bahn

Die nächsten Bahnhöfe sind Eichenberg und Bad Sooden-Allendorf. Von Eichenberg aus kann man auf einer Tageswanderung zur Teufelskanzel laufen.

[Bearbeiten] Auf der Straße

In Gerbershausen der Ausschilderung zur Teufelskanzel nach Rothenbach folgen. Am Waldrand befindet sich ein KFZ-Parkplatz. Von hier läuft man ca. 20 - 30 Minuten bis zur Teufelskanzel.

[Bearbeiten] Mit dem Schiff

Mit dem Kanu über die Werra. In Lindewerra anlegen und zur Teufelskanzel aufsteigen.

[Bearbeiten] Mobilität

Die Teufelskanzel ist nur zu Fuß zugänglich. Vom Parkplatz bei Rothenbach läuft man ca. 20 - 30 Minuten.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Felsklippe - nicht spektakulär aber sehenswert
  • Aussicht - Grandiose Aussicht in das 300 m tiefer gelegene Werratal und Richtung Kaufunger Wald. Fototipp: Zur Blüte der Rapsfelder hat man eine besonders farbige Aussicht.

[Bearbeiten] Aktivitäten

[Bearbeiten] Küche

[Bearbeiten] Ausflüge

  • Ruine Hanstein - Zu Fuß ca. 3 km über Waldwege von der Teufelskanzel entfernt.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks


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