Spremberg
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Spremberg (niedersorb.: Grodk) ist eine an der Spree gelegene Stadt im Süden des Bundeslandes Brandenburg. Die Stadt war abwechselnd im Besitz des Hauses Wettin, der Mark Brandenburg, des Königreichs Böhmen und des Kurfürstentums Sachsen, bis sie 1815 an Preußen fiel. Nach 1952 gehörte sie zum Bezirk Cottbus und seit 1990 zum Land Brandenburg. Spremberg liegt in einer reizvollen Auenlandschaft, während sich im Westen ein großer Braunkohlentagebau auftut.
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[Bearbeiten] Anreise
Aus Richtung Berlin fährt man über die A 13 bzw. ab Lübbenau die A 15 bis zur Abfahrt „Cottbus-Süd“ (
5) und wechselt dann auf die B 97, über die man nach 17 km in die Innenstadt gelangt. Aus Richtung Dresden bietet sich die Abfahrt „Großräschen“ (
14) der A 13 an. Über Großräschen, die B 96 und die anschließende B 156 gelangt man dann in die Stadt.
Der Bahnverkehr wird auf der Strecke Cottbus–Spremberg–Görlitz–Zittau von der privaten Lausitzbahn im Stundentakt betrieben.
[Bearbeiten] Mobilität
Spremberg besitzt sechs innerstädtische Buslinien.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Das älteste Bauwerk der Stadt ist das Schloss Spremberg, eine dreigeschossige barocke Flügelanlage, deren Urprünge bis in das 11. Jahrhundert zurückgehen. Es beherbergt heute ein Museum, das Niederlausitzer Heidemuseum, Schlossbezirk 3, Tel.: +49 (0)3563 602350, Fax: 03563 602353, Email: kontakt@heidemuseum.de. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 09.00-17.00 Uhr; Samstag, Sonntag sowie an Feiertagen 14.00-17.00 Uhr. Eintritt: Erwachsene 2 €, ermäßigt 1 €, Gruppen (ab 10 Personen) 1 €/Person.
Spremberg war einst der Mittelpunkt des Deutschen Reiches 1871-1918. Die Inschrift des Gedenksteines wurde 1946 zerstört, 1991 stellte man jedoch eine originalgetreue Kopie wieder auf.
Weitere Sehenswürdigkeiten:
- Kreuzkirche
- Wendische Kirche
- Rathaus
- Kavalierhaus
- Bullwinkel
- Burglehnhaus
- Postgebäude
- Bismarckturm
- Stadtpark
[Bearbeiten] Aktivitäten
[Bearbeiten] Einkaufen
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[Bearbeiten] Unterkunft
[Bearbeiten] Ausflüge
- Hoyerswerda (22 km südwestlich, B 97) - auf den ersten Blick steht Hoyerswerda, die „zweite sozialistische Stadt der DDR“, für eher eintönige Architektur, aber es gibt auch ein Alt-Hoyerswerda und in der Umgebung das Lausitzer Seengebiet.
- Weißwasser (22 km südöstlich, B 156 bis Graustein, dort rechts ab) - wie Hoyerswerda hauptsächlich durch die Braunkohle groß gewordene Stadt; Glasmuseum.
- Cottbus (23 km nördlich, B 97) - die größte Stadt in der Niederlausitz liegt zwischen Spreewald, Lausitzer Grenzwall und Lieberoser Heide.
- Bad Muskau (26 km östlich, B 156) - Fürst-Pückler-Park; Neißebrücke nach Polen.
- Senftenberg (32 km westlich, Senftenberger Straße nach Lieske) - Schloss mit Museum; Senftenberger See.
[Bearbeiten] Literatur
- Heimatkalender des Kreis Spremberg 1958, Herausgeber Kulturbund Spremberg
- 700 Jahre Stadt Spremberg, Herausgeber Stadt Spremberg
- Heimatkalender der Stadt Spremberg und Umgebung 2001, 2003, Herausgeber Kulturbund Spremberg
- Heimatkalender der Stadt Spremberg und Umgebung 2007, darin: Ein Stein erzählt aus seiner Vergangenheit von Eckbert Kwast

