Spanien
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Spanien liegt in Südeuropa. Es teilt sich zusammen mit Portugal die Iberische Halbinsel. Einst Weltmacht mit Kolonien in Mittel- und Südamerika sowie auf den Philippinen, durchlebte Spanien im 20. Jahrhundert durch Bürgerkrieg und Faschismus eine schwere Zeit. Spätestens seit der Demokratisierung nach 1975 und dem Beitritt zur Europäischen Union 1986 sind die schweren Jahre vorbei; Spanien ist mit seinen Stränden, seinem Nachtleben und seiner kulturellen Vielfalt zum Touristenmagnet aufgestiegen.
| Lage
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| Flagge
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| Kurzdaten | |
| Hauptstadt: | Madrid |
|---|---|
| Staatsform: | Parlamentarische Monarchie |
| Währung: | Euro (EUR) |
| Fläche: | 505.000 km² |
| Bevölkerung: | 43,5 Mio. |
| Sprachen: | Kastilisch 74 %, Katalanisch 17 %, Galicisch 7 %, Baskisch 2 % |
| Religionen: | Römisch-Katholisch 94 % |
| Stromnetz: | 230 V / 50 Hz |
| Telefonvorwahl: | +34 |
| Internet TLD: | .es |
| Zeitzone: | ME(S)Z |
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Regionen
Die insgesamt 17 Regionen Spaniens werden als autonome Gemeinschaften (comunidades autónomas) bezeichnet:
- Andalusien
- Aragonien
- Asturien (spanisch Principado de Asturias)
- Balearen (spanisch Las Islas Baleares, balearisch Les Illes Balears)
- Baskenland (spanisch El País Vasco, baskisch Euskadi)
- Extremadura
- Galicien
- Kanarische Inseln (spanisch Las Islas Canarías)
- Kantabrien
- Kastilien-La Mancha
- Kastilien-León
- Katalonien (spanisch Cataluña, katalanisch Catalunya)
- La Rioja
- Madrid - die Ballungsregion um die Hauptstadt Madrid.
- Murcia
- Navarra
- Valencia (spanisch Comunidad Valenciana, valencianisch Comunitat Valenciana)
[bearbeiten] Städte
Spanien besitzt hunderte von interessanten Städten. Die touristisch bedeutsamsten von ihnen sind:
- Aranjuez
- Barcelona - Hauptstadt Kataloniens, eine lebhafte und weltoffene Stadt. Berühmt für die Architektur von Antoni Gaudi.
- Bilbao - frühere Industriestadt mit dem Guggenheim-Museum.
- Granada - Maurische Hauptstadt des Landes bis 1492. Größte Universität nach Madrid und Barcelona.Plaza Mayor in Madrid
- Madrid - Hauptstadt des Landes, lebhafte Stadt mit großartigen Museen und wilden Nächten.
- Marbella - luxuriöser, an der Costa del Sol gelegener Ferienort mit exklusiven Restaurants, Hotels und Clubs.
- Pamplona - mit den berühmten Stierrennen.
- Salamanca - eine malerische, alte Universitätsstadt.
- Santiago de Compostela - Pilgerziel in Galicien.
- Santander - Hafenstadt im Kantabrien.
- Sevilla - besitzt die drittgrößte Kathedrale der Welt.
- Toledo - bereits in der Maurenzeit eine weltoffene Stadt mit christlichen, jüdischen und muslimischen Zügen; auch bekannt durch den Maler El Greco.
- Valencia - hier wurde die Paella erfunden.
- Valladolid - hier wird das akzentfreieste Spanisch gesprochen.
- Zaragoza - römische Ruinen.
[bearbeiten] Weitere Ziele
- El Arenosillo
- Empuriabrava - Größte Marina Europas an der nördlichen Costa Brava. Langer feinsandiger Strand.
[bearbeiten] Spanische Küste
Costa Brava | Costa del Maresme | Costa del Garraf | Costa Daurada | Costa del Azahar | Costa Blanca | Costa Cálida | Costa de Almería | Costa Tropical | Costa del Sol | Costa Gaditana | Costa de la Luz | Costa Verde | Costa de Cantabria | Costa Vasca
[bearbeiten] Hintergrund
[bearbeiten] Anreise
[bearbeiten] Flugzeug
Mittlerweile gibt es von Deutschland aus zahlreiche Angebote im sogenannten Low-Cost-Bereich:
- Air Berlin fliegt von zahlreichen deutschen Flughäfen in alle größeren Städte Spaniens.
- EasyJet bietet Verbindungen von Dortmund nach Alicante sowie von Berlin nach Barcelona, Madrid und Valencia.
- Germanwings offeriert günstige Flüge ab Köln/ Bonn und Stuttgart nach Barcelona, Madrid, Málaga und Jerez.
- HLX bietet Flüge von Hamburg, Köln/ Bonn, Berlin, Stuttgart, Hannover, München vor allem in den Süden Spaniens, auf die Inseln und nach Bilbao.
- Ryanair fliegt von Frankfurt-Hahn, Karlsruhe-Baden und Niederrhein/ Weeze nach Barcelona-Girona; des weiteren von Frankfurt-Hahn nach Barcelona-Reus, Granada, Barcelona-Girona, Valencia, Murcia, Santander (Nordspanien) und Jerez de la Frontera (Andalusien).
- Lufthansa fliegt direkt von München.
[bearbeiten] Bahn
Tipp: Da die Bahnseiten der spanischen Staatsbahn horarios.renfe.es gerade einmal taugen, um bei grob bekannter Route von Hand eine Verbindungsmöglichkeit zusammen zu stellen, kann man alternativ auch die Reiseauskunft der Deutschen Bahn reiseauskunft.bahn.de für die Routenplanung innerhalb Spaniens nutzen!
Im Gegensatz zu den spanischen Seiten bekommt man bei der DB einen vollständigen Routenvorschlag vom Abfahrtsbahnhof zum Zielbahnhof geliefert, auch wenn diese Verbindung ein Umsteigen erfordert. Wer den Reisepreis ermitteln möchte, kann die einmal gefundene Route auf den spanischen Bahn-Seiten von Hand nachklicken und so die Kosten und den Zugtyp erfahren.
Tipp: Für alle Fernzüge besteht Reservierungspflicht. Also rechtzeitig buchen. Am Bahnhof kann es passieren, dass man am Schalter lange warten muss. Der grobe Ablauf ist wie auf einem deutschen Arbeitsamt. Zunächst eine Nummer ziehen und dann warten bis am Schalter die Nummer angezeigt wird. In Madrid und Barcelona kann es im Sommer so bis zu 4 Stunden Wartezeit kommen ==> Also den Anschlusszug nicht zu knapp planen :-)
[bearbeiten] Bus
Es existieren Überlandbusverbindungen von deutschen Großstädten nach Spanien. Z.B. mit Eurolines. Vom Saarland oder der Pfalz aus verkehren regelmäßig einmal in der Woche Reisebusse an die Costa Brava, mit denen man fahren kann auch ohne eine komplette Reise zu buchen. Z.B. mit Anton Götten Reisen
[bearbeiten] Auto
Vorab: egal von welchem Punkt Deutschlands, Österreichs oder der Schweiz man mit welchem spanischen Ziel auch immer startet - von einer Fahrzeit mit +/- 24 Stunden sollte man rechnen. Es ist dringend empfohlen, dass sich mindestens zwei Fahrer im Auto befinden. Für Routenvorschläge durch Frankreich sei auf den dortigen Gliederungspunkt Auto verwiesen.
[bearbeiten] Schiff
Ferryto.com bietet Informationen zu Fährverbindungen von Großbritannien nach Spanien an. Fährlinien führen von Portsmouth nach Bilbao (AT Ferries; P&O) und von Plymouth nach Santander.
Eine sehr umfangreiche Informationsquelle über alle Fährlinien und Detailbeschreibungen der Schiffe nach Spanien sowie Buchungsmöglichkeiten und Tipps um die Schiffsanreise bietet Ferryknowhow.info
[bearbeiten] historische Reisewege
- Via de la Plata, die alte Römerstraße, auf der Gold aus dem Nordwesten Spaniens nach Sevilla transportiert wurde.
- Der Jakobsweg nach Santiago de Compostela
[bearbeiten] Mobilität
Es gibt in Spanien Autopistas (Autobahnen, AP xx), Autovias (Schnellstraßen, A xx), Nationalstraßen (N xxx) und Landstraßen (A xxx). Es gibt keine klare Abgrenzung zwischen Autopistas und den Autovias, wenn man von der Maut für die Autobahnen einmal absieht. Die Höchstgeschwindigkeit auf den Autopistas ist auf 120 km/ h beschänkt, dieses Tempolimit gilt auch auf den Autovias, auch wenn es in Reiseführern teilweise anders dargestellt wird. Der Vorteil der Autopistas gegenüber den Autovias ist der geringere Verkehr und eine gleichbleibende Qualität der Straßen, bei Autovias gibt es hier durchaus Schwankungen. Innerorts gilt ein Tempolimit von 50 km/ h, auf einstreifigen Nationalstraßen 90 km/ h (sonst 100 km/ h) und auf Landstraßen sind ebenfalls 90 km/ h das Tempolimit.
Die Maut auf Autobahnen beträgt ca. 10 € pro 100 Kilometer, bezahlt wird an Mautstationen auf der Autobahn, ähnlich wie in Italien oder Frankreich. Akzeptiert werden neben Bargeld auch die üblichen Kredikarten oder Maestro-Karten. Wer häufiger in Spanien auf Autobahnen fährt kann die Kosten auch automatisch abbuchen lassen.
Eine Besonderheit ist das Linksabbiegen in Spanien. Die Spuren dafür befinden sich meist auf der rechten Seite und führen dann im rechten Winkel über die Straße. Aufpassen muss man auch auf die Ampeln, die es in größeren Städten in einer Vielzahl gibt, teilweise findet man vier Ampeln innerhalb von fünfzig Metern.
Weitere wichtige Regelungen im Straßenverkehr sind die Promillegrenze von 0,5 ‰, die Anschnallpflicht vorne und hinten und das Verbot des Telefonierens am Steuer, das in Spanien mit 600 € Bußgeld richtig teuer werden kann. Der Mietwagen oder das eigene Auto muss zudem mit zwei Warndreiecken und einer Warnweste ausgerüstet sein.
- In vielen Reiseführern und auch beim ADAC wird berichtet, in Spanien gelte auf der Straße das Recht des Stärkeren. Ganz so schlimm ist es nicht mehr und auch rote Ampeln werden heutzutage in der Regel respektiert. Trotzdem ist die Unfallhäufigkeit überdurchschnittlich hoch, und wer sich mal auf einem Parkplatz umsieht wird unzählige Fahrzeuge mit Blechschäden finden. Erwähnt werden sollte auch die Liebe der Spanier zu Kreisverkehren und Geschwindigkeitsbegrenzungsschildern. Erstere finden sich in ungeheurer Zahl auch an den unpassendsten Stellen, an stark befahrenen Kreuzungen sind diese Kreisverkehre immer wieder Anlass für Unfälle, da gerne von Innen nach außen fahrende Fahrzeuge geschnitten werden, leider schützt hier zurückhaltende Fahrweise auch nicht. Für Heiterkeit sorgen nicht selten Geschwindigkeitsbegrenzungen, oft drei verschiedene innerhalb von nur 50 Metern, auch werden nicht selten andere Geschwindigkeiten aufgehoben, als vorher begrenzt wurden - im Zweifel lieber langsam das spart Diskussionen mit der Polizei.
[bearbeiten] Sprache
Da in Spanien der Tourismus eine der Haupteinnahmequellen ist, kommt man in den größeren Touristenzentren mit Deutsch und Englisch gut zurecht. In den ländlichen Gebieten empfiehlt es sich, ein paar Brocken Spanisch (Kastilisch) zu beherrschen. Das Kastilische ist neben Galizisch, Katalanisch und Baskisch Amtssprache in Spanien und wird von nahezu jedem Spanier gesprochen, da es in der Schule als Pflichtfach unterrichtet wird. In den autonomen Gebieten von Spanien, insbesondere in Katalonien und im Baskenland herrschen das Katalanische (catalán) bzw. das Baskische (vasco, euskera) vor. Während der Zeit der Franco-Diktatur wurden diese Sprachen unterdrückt, konnten jedoch, da sie von der Bevölkerung weiterhin kultiviert wurden, überleben und werden heute mit großem Stolz gesprochen.
Die Sprache Spanisch gehört zu den romanischen Sprachen und hat sich somit auf der Basis des Lateinischen entwickelt. Aufgrund der Jahrhunderte andauernden maurischen Besetzung des Landes, hat das Spanische einen starken Einfluß des Arabischen genossen und es gibt eine Vielzahl von Worten, die arabischer Herkunft sind (alhambra, almohada [Kopfkissen], alfombra [Teppich]). Die spanische Rechtschreibung folgt im wesentlichen der Aussprache, d. h. ein Wort wird unter der Beachtung der spanischen Ausspracheregeln i. d. R. so geschrieben, wie es gesprochen wird.
Spanisch zu lernen lohnt sich nicht nur für die Reise. Da Spanisch zu den meistgesprochenen Sprachen der Welt zählt, kann das Beherrschen dieser Sprache auch im Beruf von Nutzen sein. Es eröffnet einem sowohl Mittel- und Südamerika als auch weite Teile der USA, in denen Spanisch auf dem Weg zur zweiten Amtssprache ist. Auch in einigen ehemaligen spanischen Kolonien in Afrika und Südostasien kann man noch auf Relikte des Spanischen treffen.
[bearbeiten] Kaufen
Spanien ist immer noch ein Land des Bargelds und es wird überall eher als Kreditkarten akzeptiert. Dies gilt auch für Hotels. Man sollte immer darauf achten kleinere Geldscheine mit sich zu führen. Bei 50 € Scheinen kann es sein, dass diese bei kleinen Beträgen nicht akzeptiert werden.
[bearbeiten] Küche
Typisch für Spanien sind Tapas, kleine Snacks, die man zum Wein oder Bier ist. Der Name kommt von "Deckel", früher wurde eine Kleinigkeit zu Essen vom Wirt auf das Glas gelegt, wie ein Deckel. Heute gibt es in fast jeder Bar eine reichliche Auswahl unterschiedlichster Tapas, von Fisch über Fleisch bis vegetarisch.
[bearbeiten] Nachtleben
[bearbeiten] Unterkunft
[bearbeiten] Lernen
[bearbeiten] Arbeiten
[bearbeiten] Feiertage
Gesetzliche Feiertage:
| Termin | Name | Bedeutung |
| 1. Januar | Año Nuevo | Neujahr |
| 6. Januar | Dia de Reyes | Dreikönigsfest |
| 20. März 2008 | Jueves Santo | Gründonnerstag |
| 21. März 2008 | Viernes Santo | Karfreitag |
| 1. Mai | Dia del Trabajo | Tag der Arbeit |
| 25. Juli | Santiago Apóstel | Sankt Jakobus |
| 15. August | Fiesta de la Asunción | Maria Himmelfahrt |
| 12. Oktober | Día de la Hispanidad | Nationalfeiertag, Jahrestag der Entdeckung Amerikas |
| 1. November | Todos los Santos | Allerheiligen |
| 6. Dezember | Día de la Constitución | Tag der Verfassung |
| 8. Dezember | Purísima Concepción | Maria Empfängnis |
| 25. Dezember | Navidad | Weihnachten |
In der Region Valencia wird am 9. Oktober außerdem die Befreiung von den Mauren gefeiert. Dieser Tag wird Fiesta de San Dionisio genannt.
[bearbeiten] Sicherheit
Hin und wieder versuchen südamerikanische Banden auf Autobahnen, Touristen durch Hinweise über vermeintliche Schäden am Fahrzeug zum Stoppen zu verleiten. Halten Sie nur auf Parkplätzen in Gegenwart anderer Autofahrer bzw. neben Notrufsäulen, um Hilfe anzufordern. Für Kleinkriminalität in den großen Städten zeichnen in der Regel "Sinti" und "Roma" verantwortlich. In den letzten Jahren machen osteuropäische Banden, die in Villengegenden auf Raubzüge gehen und dabei häufig äußerst brutal sind, von sich reden.
[bearbeiten] Gesund bleiben
[bearbeiten] Klima
Die eigentümliche Plastik des Landes hat eine große Verschiedenheit des Klimas zur Folge. Es lassen sich drei klimatische Zonen unterscheiden: eine mitteleuropäische oder kältere gemäßigte Zone, zu welcher der größte Teil der Nordküste, die nördlichen Gegenden der Hochebene von León und Kastilien und das Plateau von Alava gehören; eine afrikanische oder subtropische, welche Andalusien bis zur Sierra Morena, Granada, die südöstliche Hälfte von Murcia und den südlichsten Teil von Valencia begreift, und eine südeuropäische oder wärmere gemäßigte Zone, welche das übrige Land umfasst.
In der mitteleuropäischen Zone haben die tiefer gelegenen Gegenden ein sehr angenehmes Klima, in dem die Temperatur selbst im heißesten Sommer nicht leicht über +33 °C steigt, an den kältesten Wintertagen kaum unter -3 °C sinkt und Frost und Schneefall nur vorübergehend auftreten. Die Atmosphäre ist meist feucht, Regen ist besonders im Herbst und Frühling häufig. Die Täler der Nordküste gehören zu den gesündesten Gegenden Europas. Ein ganz anderes Klima herrscht auf den Hochflächen des altkastilischen Tafellandes; hier sind heftiger Frost und starker Schneefall schon im Spätherbst keine Seltenheit und während des Winters ist durch Schneemassen oft wochenlang alle Kommunikation unterbrochen. Im Frühling bedecken kalte Nebel oft tagelang das Land und im Sommer herrscht glühende Hitze, die selten durch Regen gemäßigt wird. Dabei sind in jeder Jahreszeit Stürme häufig. Erst die von Regengüssen begleiteten Stürme bringen dem Plateauland angenehme Witterung. Von Ende September bis November ist der Himmel fast stets unbewölkt, und die Fluren bedecken sich mit frischem Grün; doch oft schon im Oktober machen Frühfröste diesem zweiten Frühling ein Ende. Einen Gegensatz zu diesem der Gesundheit sehr nachteiligen Klima bieten die innerhalb der südeuropäischen Zone gelegenen Küstenstriche dar, namentlich die Flußtäler Südgaliziens, wo ein gleichmäßiges, mildes Küstenklima herrscht, in dem die mittlere Temperatur des Sommers ungefähr +20 °C, die des Winters +16 °C beträgt und Frost und Schnee selten, Regen und Tau häufig sind. Die Ebenen und Täler der Südost- und Ostküste haben im allgemeinen ein dem des südlichen Frankreich entsprechendes, nur wärmeres Küstenklima, doch nicht ohne bedeutende und häufige Temperaturschwankungen. Die afrikanische Zone der Halbinsel ist dadurch ausgezeichnet, dass in ihren Tiefebenen, Küstengegenden und tiefen Tälern Schnee und Frost fast unbekannte Erscheinungen sind, indem die Temperatur höchst selten bis 3 °C sinkt. Die heißesten Gegenden sind die Südostküste bis Alicante sowie die angrenzenden Ebenen, Hügelgelände und Plateaus von Murcia und Ostgranada. Weit gemäßigter sind die Küstengegenden Niederandalusiens. Der glühend heiße, alle Vegetation versengende Solano (Samum) sucht am häufigsten die südöstlichen Küstenstriche heim. Im übrigen ist das Klima in den niederen Gegenden der afrikanischen Zone ein angenehmes Küstenklima mit einer mittlern Temperatur, die nicht leicht über +24,5 °C steigt oder unter +12 °C fällt. Der eigentliche Frühling beginnt hier Ende Februar und dauert an der Küste bis Mitte Mai, im Innern bis Anfang Juni. Während des Sommers vertrocknet auch hier die Vegetation, wie auch die Äquinoktialregen einen zweiten Frühling hervorzaubern, welcher aber nicht schnell verfließt, wie im Plateauland, sondern durch den minder blütenreichen Winter, fast die angenehmste Jahreszeit jener Gegenden, in den eigentlichen Frühling übergeht. Die Ebenen und Küstengegenden der afrikanischen Zone haben folglich acht Monate Frühling und vier Monate Sommer. Was die eigentlichen Gebirgsgegenden anlangt, so lassen sich hier fünf Regionen unterscheiden: die untere oder warme (bis 800 m) mit 27-17 °C mittlerer Temperatur, die Bergregion (800-1600 m) mit 16-9 °C, die subalpine Region (1600-2000 m) mit etwa 8-4 °C, die alpine Region (2000-2500 m) mit 3-0 °C, die Schneeregion (2500-3500 m) mit einer mittleren Jahrestemperatur von wahrscheinlich unter 0 °C. In den Pyrenäen findet sich ewiger Schnee nur in der Zentral- und östlichen Kette, wo die Grenze desselben auf der spanischen Seite bei 2780 m liegt. In der Sierra Nevada, dem höchsten Gebirge Spaniens, nimmt man die Schneelinie am Nordabhang bei 3350 m, am Südabhang bei 3500 m an, weshalb hier bloß die höchsten Gipfel, und auch diese sparsam, mit ewigem Schnee bedeckt sind.
Aktuelle Wettervorhersagen für praktisch jeden spanischen Ort bietet das staatliche Instituto Nacional de Meteorología auf seiner Homepage.
[bearbeiten] Respekt
[bearbeiten] Post und Telekommunikation
[bearbeiten] Mobilfunk
International Roaming ist möglich. Das heißt, dass man mit einem deutschen Handy (deutscher SIM-Karte) sich einfach in eine spanisches Netz einwählt und unter der deutschen Nummer erreichbar ist. Dafür muss man recht hohe Verbindungs- und SMS-Kosten in Kauf nehmen - auch wenn man angerufen wird.
Vor allem, wenn man etwas länger in Spanien bleibt und in Kontakt mit Einheimischen treten möchte, sollte man sich überlegen eine spanische SIM-Karte (auf Guthabenbasis) zu kaufen, auf Spanisch tarjeta prepago genannt. Die Karten gibt es für ungefähr 25 € und man kann sie ohne Ausweis in fast jedem Laden besorgen. Je nach Anbieter bekommt man von den Anschaffungskosten mehr oder weniger sofort oder nach Angabe der Adressdaten als Guthaben. (Beispiel: Movistar-Karte: 25 € Kosten, 19 € Sofortguthaben, 6 € bei Einsenden der Adresse.)
In Spanien gibt es drei Mobilfunkanbieter:
- Movistar (es) (vergleichbar mit T-Mobile)
- Vodafone (es, en, fr, de, it, pt)
- Orange (es, en) (vergleichbar mit E-Plus)
[bearbeiten] Festnetz
Telefónica (die "spanische Telekom") berechnet für einen Anruf nach Deutschland 11,87 Cent Einwahlgebühr und weitere 12 Cent pro Minute. Billiger kommt man jedoch in Call-Shops weg oder mit Calling Cards hin (in Supermärkten und Call-Shops zu finden). Ein System der Billigvorwahlen gibt es nicht, jedenfalls nicht im Wettbewerb.
Für internationale Gespräche gibt es aber die Möglichkeit zuerst die 902 999 007, dann nach der Ansage eine "1" und anschließend die internationale Nummer zu wählen. Die Kosten liegen deutlich unter denen der Telefónica, jedoch trotzdem immer über 4 Cent pro Minute. Weitere Informationen dazu gibt es hier (es, en, nl, de, fr).
[bearbeiten] Literatur
[bearbeiten] Weblinks
Spanische Sprache:
Allgemeine Informationen zu Spanien:
- Spanien A-Z Von "Aceite de oliva" (Olivenöl) bis "Zumo" (Saft)
- http://www.spain.info
- Verzeichnis der Fremdenverkehrsämter aller Regionen Spaniens mit Adresse, Homepage und Online-Anfrage
- Weltkarte.com online Landkarten und Stadtpläne von Spanien



