Schweizer Alpen

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Die Schweizer Alpen umfassen den Schweizer Abschnitt der Alpen. Bekannt sind die Schweizer Alpen vor allem für die vielen Touristen- und Luftkurorte. Schon seit Anfang des 20. Jhs. ist das Gebirge touristisch erschlossen und für seine Skigebiete, Wanderrouten, Berghütten und Bergbahnen berühmt.

Panorama einiger Gipfel der Schweizer Alpen
Panorama einiger Gipfel der Schweizer Alpen

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Regionen

Die Schweizer Alpen sind grob in die Gebirgskantone Wallis, Uri, Obwalden, Nidwalden, Glarus, Graubünden sowie Teile der Kantone Bern, Schwyz, St. Gallen und Tessin unterteilt.

[Bearbeiten] Orte

[Bearbeiten] Weitere Ziele

[Bearbeiten] Hintergrund

Die Schweiz wird zu 60% von den Alpen bedeckt. Sie machen einen Grossteil der Identität des Landes aus, sowohl kulturell wie auch geschichtlich. Die Alpen werden von Nicht-Schweizern als das schweizerische Merkmal angesehen, auch wenn nur eine kleine Minderheit der Leute heute noch hier lebt. Viele kleinste Täler und deren Talseiten sind denn auch ausgestorben oder drohen zu überaltern.

In den Alpen wurde ein Bund zwischen Uri, Schwyz und Unterwalden gegründen, den man stark vereinfacht als Ausgangspunkt der Eidgenossenschaft ansehen kann.

[Bearbeiten] Sprache

In den Schweizer Alpen werden Französich, Schweizerdeutsch in verschiedenen Dialekten, Italienisch und Rätoromanisch gesprochen. Überall wo Schweizerdeutsch gesprochen wird, verstehen die Leute auch Deutsch, ebenso fast alle Rätoromanen.

[Bearbeiten] Anreise

Da die Alpen in sehr viele Täler gegliedert sind, ist die Anreise gut zu planen. Manchmal braucht man trotz der kurzen Distanz in Luftlinie erheblich länger. Wer auf die Alpennordseite möchte, sollte besser aus dem Schweizer Mittelland anreisen. Dort befinden sich auch die Städte Bern, Zürich, Genf, Basel, die über eine ausgezeichnete Anbindung an das Schienen- und Strassennetz sowie Flughäfen haben.

Ins Wallis kommt man von Norden her durch den neuen Lötschberg-Basistunnel oder durch den alten Lötschbergtunnel. In Kandersteg gibt es einen Autoverlad. Von dort dauert es mit dem Zug zwanzig Minuten bis Goppenstein. Von Süden her erreicht man das Wallis über den Simplon über Domodossola.

[Bearbeiten] Auf der Strasse

Im Winter sind oft viele der Alpenpässe gesperrt. Es empfiehlt sich dann, auf das Auto zu verzichten. Im Sommer reist man entweder über das Mittelland oder von Italien her an. Wer die Alpen überqueren muss, wird denn Gotthard, den San Bernardino, den Simplon oder den Grossen St. Bernhard benützen. Besonders beim Gotthard Strassentunnel ist zu Beginn und Ende der Ferienzeiten in der Schweiz und bei Feiertagen wie Ostern oft mit kilometerlangen Staus zu rechnen. Es kann sich dann lohnen über die Landstrasse via Airolo den Gotthardpass zu überfahren.

siehe auch: Liste der gesperrten Pässe beim ÖAMTC

Durch den Lötschberg vom Wallis nach Bern und umgekehrt kann man das Auto in Kandersteg (Berner Seite) und Goppenstein (Walliser Seite) verladen. Man bleibt direkt im Auto sitzen und fährt in fünfzehn Minuten durch den Lötschbergtunnel. Autoverlad Kandersteg - Goppenstein, Reservation empfohlen

Über den Simplon-Pass kommt man vom Piemont in Oberitalien nach Brig im Wallis. Dort gibt es zwar ebenfalls eine Passstrasse, aber auch einen Autoverlad von Iselle nach Kandersteg und umgekehrt. Kostenpunkt für ein normales Auto: 90 CHF (57.50 EUR). Autoverlad Kandersteg - Goppenstein, Reservation empfohlen

[Bearbeiten] Mit der Bahn

Die Schweizer Alpen sind bahntechnisch durch einige Wunderwerke weitestgehend erschlossen. So finden sich in Graubünden bei der Rhätischen Bahn (RhB) viele Viadukte.

Die Bahn ist grundsätzlich ein zuverlässiges Verkehrsmittel in den Alpen. Selten fallen Züge aufgrund von Streckenunterbrüchen durch Unwetter aus. Oft ist sogar die Bahn noch in Betrieb, wenn die Strasse wegen Lawinengefahr gesperrt wurde, weil die Züge an kritischen Stellen durch Schutztunnels und -galerien fahren.

[Bearbeiten] Mobilität

Bedingt durch die hohen Berge der Alpen ist die Mobilität zwangsweise beschränkt. Oft gibt es zu Dörfern nur einen Zugang. Diese Dörfer können dann von der Umwelt abgeschnitten sein, wenn Unwetter wie Überschwemmungen, Steinschläge, Murgänge oder Lawinen die Verkehrs- und Kommunikationswege zerstören oder blockieren.

Der öffentliche Verkehr erreicht zwar jedes Dorf in den Schweizer Alpen, so dass man getrost auf das Auto verzichten kann. Jedoch sind die Verbindungen zum Teil wenig häufig.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Aktivitäten

In den Alpen kann man hervorragend Klettern, Bergsteigen, Wandern, Biken, Skifahren und Snowboarden.

[Bearbeiten] Küche

Normalerweise trifft man eine gutbürgerliche Schweizer Küche an, doch gibt es einige Spezialitäten.

  • Capuns, Spätzleteig umwickelt mit Mangold- oder Spinatblättern
  • Fondue, "Käsesuppe"
  • Käse- oder Speckplatte

Weiter regionspezifische Gerichte gibt es in den Artikeln der jeweiligen Regionen und Orte.

[Bearbeiten] Nachtleben

Das Nachtleben ist in den kleinen Dörfern kaum vorhanden. Wer eine Disco oder Bar sucht, wird in den grösseren Orten oder in Skigebieten fündig. Jedes Dorf hat jedoch sicher ein Restaurant, dass auch unter der Woche abends geöffnet ist.

[Bearbeiten] Sicherheit

Die Alpen sind ein extremer Lebensraum - auch für den Menschen. Die Gefahren sind weniger menschlicher als vielmehr natürlicher Art.

Jedes Jahr sterben unzählige Leute in Lawinen. Es ist deshalb unbedingt nötig, die aktuellen Hinweise in Skigebieten zu befolgen. Für Skitouren sollten immer zuerst Informationen eingeholt werden, am besten ist es immer noch, einen erfahrenen Bergführer mitzunehmen. Dafür kann man immer beim örtlichen Touristenbüro nachfragen. Ein jeweils aktuelles Lawinenbulletin gibt es täglich für jede Region und national beim Eidgenössischen Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos.

Im Sommer kann es besonders nach Gewittern, die oft mit einem plötzlichen Wetterumschwung einhergehen, zu gefährlichen Situationen kommen. Oft können Einheimische das Wetter und die Gefahrenlage sehr gut einschätzen. Im Sommer bergen vor allem kleine Bäche, die zu reissenden Strömen anwachsen können und Steinschläge ein erhöhtes Risiko.

Die Kriminalität ist in den Alpen grundsätzlich sehr klein. In kleineren Dörfern ist es normalerweise kein Problem, Autos, Velos oder Wohnungen offen zu lassen. Auch Gepäckstücke und Skis sind sicher.

[Bearbeiten] Klima

[Bearbeiten] Ausflüge

[Bearbeiten] Literatur

  • Handbuch Schweizer Alpen, Heinz Staffelbach; umfangreicher, wissenschaftlich fundierter und praxisorientierter Naturführer zu Pflanzen, Tieren, Gesteine und Wetterlagen;
Haupt Verlag AG, April 2008; 656 Seiten, kartoniert; 39,90 €; ISBN 978-3-258-06895-4 ;

[Bearbeiten] Karten

Alle Karten findet man entweder bei swisstopo.ch oder im Buchhandel.

[Bearbeiten] Weblinks

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