Santorini

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Santorini
Santorini
Kurzdaten
Regionalbezirk: Südliche Ägäis
Einwohner: ca. 13.400 (Stand 2001)
Lage
SantoriniAnafiFolegandrosSikinosIosMilosKimolosAntimilosPoliaigosAmorgosIrakliaSchinoussaKoufonisiKerosDonoussaNaxosSifnosSerifosParosAntiparosSyrosMykonosDelosTinosAndrosGyarosKythnosKeaIkariaAstipalaiaChiosPatmosSamosEgeHydraEuböaAttikaKykladenKykladenÄgäis
Lage der Kykladen-Insel Santorini
Lage der Kykladen-Insel Santorini

Santorini, griech. Σαντορίνη, ist eine Inselgruppe der Kykladen. Eigentlich lautet der offizielle Name Thira, griech. Θήρα, jedoch außerhalb von Griechenland ist diese vom Vulkanismus geprägte Insel unter dem Namen Santorin bekannt und das Traumziel zahlreicher Touristen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Regionen

Der Großteil der Bevölkerung lebt auf der Hauptinsel Thíra. Auf der Insel Thirassía leben nur wenige 100 Menschen, die kleineren Inseln Aspronissi, Paléa Kaméni und Néa Kaméni sind unbewohnt. Die Westseite von Thira ist geprägt durch eine steil abfallende Küste am Rand des ehemaligen Vulkankraters, die Ostseite dagegen neigt sich langsam zum Meer, an ihrer Küste gibt es lange Strände mit dunklem Lavasand.

[Bearbeiten] Orte

  • Firá - Hauptort direkt am Kraterrand. Eigentlich heißt der Ort wie die Insel Thíra, aber die ehemaligen osmaischen Herrscher haben das "th" wie ein "f" ausgesprochen und anders betont.
  • Oia - am Kraterrand im Inselnorden, die Sonnenuntergänge sind Legende.
  • Kamari - Badeort im Südosten der Insel in der Nähe des Flughafens.
  • Perissa - Badeort im Süden der Insel
  • Akrotiri - das "Pompeii der Ägäis", berühmt durch die Ausgrabungen
  • Pirgos - Bergdorf in der Inselmitte, älteste noch bestehende Ansiedlung

[Bearbeiten] Weitere Ziele

Santorini
Santorini

[Bearbeiten] Hintergrund

Besiedelt war Santorini bereits im 3. Jahrtausend v. Chr., damals lebten hier die aus Kleinasien stammenden Karer. Ihnen folgten die Minoer, deren Besiedlung jedoch abrupt beendet wird: zwischen 1630 und 1600 v.Chr. bricht ein Vulkan aus und zerstört die Insel. Von ihrer einst fast kreisrunden Form bleibt nur ein sichelförmiger Kraterrand erhalten. Einige Jahrhunderte später siedeln hier die Dorer, sie bezeichneten die größere Insel als Thira, die kleineren Inseln als Thirassia und Aspronissia. Aber der Vulkanismus blieb aktiv: im Jahr 197 v.Chr. erhob sich die Lava-Insel Paléa Kaméni aus dem Meer.

Etwa um 1200 kamen die Venezianer auf die Insel. Auf sie geht der Name Santorini zurück nach einer Kirche, die Santa Irene geweiht war. Vom 16. Jahrhundert bis zum 19. Jahrhundert war die Insel unter osmanischer Herrschaft, 1834 kam sie zum damals neu gegründeten griechischen Staat.

Der Vulkanismus ist auf Santorin aber immer noch aktiv. Im 16. und 18. Jahrhundert erhoben sich zwei weitere Inseln aus dem Meer, sie vereinigten sich 1925 zur Insel Néa Kaméni, deren Schwefeldämpfe heute noch von der Aktivität im Untergrund zeugen. Und dieser Vulkanismus verursachte 1956 ein Erdbeben, bei dem die beiden Orte Firá und Oía beinahe völlig zerstört wurden.

[Bearbeiten] Sprache

Amtssprache ist Neugriechisch, mit Englisch kann man sich jedoch gut verständigen.

[Bearbeiten] Anreise

[Bearbeiten] Mit dem Schiff

  • Von Piräus gibt es mehrere Fährverbindungen:
    • Westkykladen-Route: Piräus - Sifnos - Milos - Santorini
    • Ostkykladen-Route: Piräus - Syros - Paros - Naxos - Ios - Santorini
  • Von Rafina: Rafina - Andros - Tinos - Mykonos - Paros - Naxos - Ios - Santorini
  • Außerdem gibt es Fähren von und nach Kreta

[Bearbeiten] Mit dem Flugzeug

Der Flughafen Santorini IATA Code: JTR, ICAO Code: LGSR liegt im Osten der Insel Thira zwischen Monolithos und Kamari. Er wird täglich von Athen aus angeflogen von Olympic Airways und Aegean Airlines, in der Saison 4-5 mal am Tag. Von anderen europäischen Flughäfen kommen dann auch Charterflüge auf die Insel, oft auch mit Zwischenstopp in Athen oder auf dem Flughafen in Chaniá auf Kreta.

[Bearbeiten] Mobilität

Gut ausgebautes Busnetz zwischen den größeren Orten. Busfahrpläne siehe ktel

Mietfahrzeug: In Fira, Kamari und Perissa Vermietung von Kleinwägen und Zweirädern. Aufgrund der geringen Entfernungen reicht ein Roller zur Erkundung der Insel meist aus.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Ausgrabungsstätte von Akrotiri nach einem Deckeneinsturz im September 2005 , bei dem ein Tourist ums Leben kam, wurde die Ausgrabungsstätte geschlossen. Am 10.04.2012 wurde sie wieder eröffnet.
  • Bergdorf Pirgos
  • Alt-Thira Ausgrabungsstätte
  • ...

[Bearbeiten] Aktivitäten

[Bearbeiten] Übernachten

Hotels und Appartements mit traumhaften Blick auf die Caldera in den Orten Fira und Oia (meist dementsprechend teuer)

Pauschalunterkünfte meist in Perissa und Kamari

In allen Orten private Zimmer- und Appartementvermietung (Faustregel: je weiter weg vom Kraterrand desto günstiger)

[Bearbeiten] Küche

Inselspezialitäten sind Fava (Brei aus kleinen gelben Kichererbsen), Keftedes (in Öl fritierte Gemüsepflanzerl/Gemüsebouletten aus Fava,evtl. Tomaten, Mehl Zwiebeln und Gewürzen). Ansonsten normale Inselküche

Hervorzuheben sind die auf der Insel erzeugten Weißweine. Durch Asche und Lavagestein im Boden werden hervorragende Weine erzeugt.

[Bearbeiten] Nachtleben

In allen Orten Diskotheken und Bars

Besonderheit: am Kraterrand Blick auf die Caldera bei klassischer Musik genießen

[Bearbeiten] Sicherheit

[Bearbeiten] Klima

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

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