Sömmerda
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Die etwa 17.000 Einwohner zählende Kreisstadt Sömmerda liegt inmitten des Thüringer Beckens, 20 km nördlich von Erfurt. Sie ist ein Standort der Elektroindustrie und erstreckt sich rechtsseitig der Unstrut. Sömmerda war Geburts- und Wohnort des Erfinders des Zündnadelgewehres, Johann Nikolaus von Dreyse (1787 bis 1867).
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[Bearbeiten] Anreise
Sömmerda ist inzwischen an die A 71 aus Erfurt angeschlossen. Die nördliche Fortsetzung dieser Autobahn bis Sangerhausen (A 38) ist derzeit noch im Bau. In West-Ost-Richtung ist die B 176 Bad Langensalza–Merseburg erwähnenswert.
Der Bahnhof von Sömmerda ist ein sog. „Turmbahnhof“, denn hier kreuzt die elektrifizierte Strecke Erfurt–Sangerhausen die „Pfefferminzbahn“, eine Nebenstrecke von Straußfurt nach Großheringen in der Thüringer Toskana, die ihren Namen von dem früheren Pfefferminzanbau in der Region hat. Zwischen Erfurt und Sömmerda ist der Verkehrstakt auf eine Stunde verdichtet; teilweise verkehren sogar halbstündlich Züge.
[Bearbeiten] Mobilität
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Sömmerda besitzt eine gut, aber nicht mehr vollständig erhaltene Stadtmauer. Es existieren noch ein Stadttor und sechs Stadtmauertürme.
[Bearbeiten] Aktivitäten
[Bearbeiten] Einkaufen
[Bearbeiten] Küche
[Bearbeiten] Nachtleben
[Bearbeiten] Unterkunft
[Bearbeiten] Ausflüge
- Kölleda (10 km östlich, B 176) - gotische Wippertuskirche.
- Heldrungen (26 km nördlich) - Festung Heldrungen.
- Bad Frankenhausen (30 km nördlich) - das Tor zum Kyffhäuser; Bauernkriegsmonument.
- Erfurt (31 km südlich, A 71/B 4) - thüringische Landeshauptstadt mit überregional bedeutenden Sehenswürdigkeiten wie dem Dom, St. Severi oder der Krämerbrücke.
[Bearbeiten] Literatur
- Dietrich Wolf: Sömmerda gestern - heute, 1994, 96 Seiten, Günter Hartmann, ISBN 3-980-39310-0
- Bärbel Albold: Sömmerda. Kleinstadt und Industriestandort, 1998, 128 Seiten, Sutton Verlag, ISBN 3-897-02068-8
- Bärbel Albold: Sömmerdaer Industriegeschichte, 2007, Sutton Verlag, ISBN 978-3-86680-157-8
- Günter Fromm: Der Eisenbahnknoten Sömmerda und seine Strecken, 1999, 200 Seiten, H. Rockstuhl, ISBN 3-932-55459-0

