Rumänien
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Rumänien ist ein Staat in Südosteuropa, der am Schwarzen Meer liegt. Rumänien grenzt an Bulgarien, Serbien, Ungarn, die Ukraine und Moldawien. Rumänien ist Mitgliedsstaat der Europäischen Union.
| Lage
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| Flagge
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| Kurzdaten | |
| Hauptstadt: | Bukarest |
|---|---|
| Staatsform: | Republik |
| Währung: | Lei (RON), (gültig bis 30.12.2006: ROL) |
| Fläche: | 238.000 km² |
| Bevölkerung: | 22,4 Mio. |
| Sprachen: | Rumänisch (Amtssprache), Ungarisch, Deutsch |
| Religionen: | Rumänisch-Orthodox 87%, Katholiken, Protestanten |
| Stromnetz: | 220V/ 50Hz |
| Telefonvorwahl: | +40 |
| Internet TLD: | .ro |
| Zeitzone: | UTC+2 |
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Regionen
Rumänien ist ähnlich wie Frankreich in viele kleine Verwaltungseinheiten (Judeţe) gegliedert. Reisende orientieren sich aber am besten an den historischen Regionen:
[Bearbeiten] Städte
- Bukarest
- Iaşi
- Klausenburg/ Cluj-Napoca
- Timişoara
- Constanţa
- Craiova
- Galaţi
- Kronstadt/ Braşov
- Ploieşti
- Brăila
- Großwardein/ Oradea
- Bacău
- Arad
- Piteşti
- Hermannstadt/ Sibiu
- Târgu Mureş
- Baia Mare
- Buzău
- Satu Mare
- Botoşani
- Râmnicu Vâlcea
- Suceava
- Piatra Neamţ
- Drobeta-Turnu Severin
- Focşani
- Târgu Jiu
- Tulcea
- Fagaras
- Baila Herculane
- Hunedoara
- Sighişoara/ Schäßburg
- Sinaia
- Mamaia
[Bearbeiten] Weitere Ziele
[Bearbeiten] Hintergrund
[Bearbeiten] Anreise
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige visafrei mit Reisepass oder Personalausweis möglich.
[Bearbeiten] Flugzeug
Rumänien hat folgende internationale Flughäfen:
- Bukarest Henri Coanda,
- Bukarest Baneasa
- Constanţa Mihail Kogalniceanu,
- Timisoara
- Cluj-Napoca
- Sibiu
- Suceava
- Tirgu Mures
Blue-Air, ein low-cost Carrier, fliegt dreimal die Woche aus Deutschland von Frankfurt-Hahn nach Bukarest-Baneasa. Mit dem Billigflieger Wizzair kann man von Tirgu Mures über Budapest nach Deutschland (EasyJet) fliegen. Ebenso bietet Wizzair die Strecke CLUJ-NAPOCA - DORTMUND und umgekehrt dreimal wöchentlich an.
[Bearbeiten] Bahn
Bahnfahren ist in Rumänien sehr günstig, aber auch nicht besonders schnell. Alle größeren Ortschaften sind ans Bahnnetz angeschlossen. Zwischen den Großstädten verkehren zahlreiche Schnellzüge. Die Kategorien sind:
- Persoane. Sehr langsam, hält überall.
- Accelerat. Der Eilzug.
- Rapid. Der Schnellzug.
- Expres (IC, EC). Empfehlenswert, da nicht nur relativ zügig, sondern auch mit modernen Waggons ausgestattet.
Der EN "Ister" zwischen Budapest und Bukarest wird als Rapid behandelt.
Für Rumänien ist das InterRail-Ticket ein schlechter Kauf, da die Fahrkarten ohnehin so günstig sind. Interrail lohnt sich erst, wenn außer Rumänien noch weitere Länder besucht werden und/ oder man sich das ständige Kaufen von Einzelfahrscheinen ersparen will. Alle schnelleren Züge sind aufpreispflichtig.
Für alle Züge außer Persoane sind Platzkarten nötig. Diese kauft man in sogenannten "Agentie de Voiaj" (C.F.R.) oder am Bahnhof, allerdings bekommt man die Tickets dort erst eine Stunde vor Abfahrt. Meist ist nur ein bestimmtes Kontingent vorhanden, daher ist es ratsam die Tickets frühzeitig zu kaufen.
Wer des Rumänischen mächtig ist, findet nähere Informationen unter diesem Weblink.
[Bearbeiten] Bus
Zwischen den größeren Städten und nach Westeuropa besteht mittlerweile ein dichtes Netz an Busverbindungen privater Anbieter.
Kleinere Ortschaften sind hingegen mit dem Bus oft sehr schwer zu erreichen.
[Bearbeiten] Auto
[Bearbeiten] Schiff
Theiss, Muresch, Siret, Pruth und Donau sind die schiffbaren Flüsse Rumäniens. Vor allem die Donau und der Donau-Schwarzmeer-Kanal werden vom Schiffsverkehr nach der Reparatur der serbischen Kriegsschäden wieder rege in Anspruch genommen. Schiffahrten auf der Donau und vor allem ins Donau-Delta sind beliebt.
[Bearbeiten] Mobilität
[Bearbeiten] Eigenes Fahrzeug
In Rumänien gilt gelten im Strassenverkehr 0 Promille. PKW und Wohnmobile sowie LKW müssen auf Nationalstrassen und Autobahnen Maut bezahlen. Diese wird über eine Vignette erhoben. Dier Höhe der Gebühr ist von der Schadstoffklasse abhängig. Für PKW mit Euro II kostet die Tagesvignette 0,60 Euro, die Wochenvignette 1,80 Euro, die Monatsvignette 3,60 Euro (1/2 Jahr 9 und 1 Jahr 16,80 Euro). Motorräder sind mautfrei unterwegs. Die Vignette kann man an Tankstellen und Postämtern erwerben. Der Zahlungsbeleg muß aufgehoben werden, da er bei Kontrollen vorzuweisen ist.
Achten Sie unbedingt auf die Gültigkeit der Vignette, es drohen Geldstrafen bis 150 Euro, wenn keine gültige Vignette vorliegt. Seit Ende 2006 ist das Fahren mit Ablendlicht auch tagsüber Pflicht, desweiteren muss man ein Feuerlöscher im Auto mit sich führen. Auch die Strafen bei Verkehrsdelikten haben sich drastisch erhöht, man sollte sich daher an die Regeln halten. Polizeikontrollen sind insgesamt recht häufig.
[Bearbeiten] Tips zum Verhalten im Strassenverkehr
Dem Reisenden mit dem Auto wird schnell auffallen, dass der Straßenverkehr viel dynamischer und rauher ist als in Deutschland. Wenn man vom Gegenverkehr per Lichthupe angeleuchtet wird, sollte man sich freundlich per Handzeichen bedanken und darauf warten, dass auf der Strecke vor einem ein Polizist ist.
Fahrten im Dunkeln sollten vermieden werden, da zahlreiche Fahrzeuge ohne Licht oder mit nur unzureichendem Licht unterwegs sind. Auch auf Fernstrassen gehören Pferdefuhrwerke zum alltäglichen Bild. Insgesamt muß im Strassenverkehr mit allem gerechnet werden, also unbeleuchtete Fahrzeuge jeder Art, auch Kutschen und landwirtschaftliche Großgeräte ohne Beleuchtung, Fußgänger u.a.m. mit insgesamt eher unberechenbarem Verkehrsverhalten. Der Fahrstil in Rumänien ist in der Regel chaotisch und Verkehrsregeln werden oft ignoriert. So kann es durchaus vorkommen, dass einem Fahrzeuge auch nachts und unbeleuchtet in einer Einbahnstraße als Geisterfahrer entgegenkommen! Außerdem kommt es vor, dass Unfallverursacher handgreiflich werden! Man sollte daher immer vorsichtig fahren und im Falle eines Unfalls immer die Polizei benachrichtigen. Bei der Ausreise an der Grenze kann es bei nicht polizeilich aufgenommenen Unfallschäden sonst zu Problemen kommen.
Inzwischen hat sich die Situation insofern gebessert, dass es für alle Fahrzeuge eine Haftpflichtversicherung gibt (Aussage gilt mit Vorbehalt!). Im Falle eines Unfalls kommt Fahrerflucht jedoch immer noch vor und besonders nachts ist das Eintreffen der gerufenen Polizei und Krankenwagen erst nach 30 Minuten oder länger normal. Dies gilt zum Teil auch für große Städten.
Bei einem Stopp durch die Polizei muss die Warnblinkanlage eingeschaltet werden! Weiterhin sollte man immer genau zuhören oder sich anders verständigen. Ein Aufenthalt im Revier, auch bei einer einfachen Unfallaufnahme, kann durchaus einen ganzen Tag in Anspruch nehmen. Strafzettel lassen sich auch in Euro begleichen, daher ist es ratsam Euronoten mit sich zu führen.
[Bearbeiten] Straßenzustand
Die Europastraßen sind mittlerweile in einem passablen Zustand, der Verkehr besonders auf den Transitstrecken jedoch höllisch. Die gilt besonders für die Strecke von Arad nach Sibiu auf der sehr viel Schwerlastverkehr unterwegs ist. Das Autobahnnetz befindet sich erst im Aufbau, es existieren bisher knapp 235 km Autobahnen die A1 von Bukarest nach Pitesti (113 km), geplant ist diese über Sibiu-Deva-Timisoara-Arad über Nadlac nach Ungarn zu erweitern, die A2 von Bukarest nach Fetesti (120 km) die Fertigstellung bis Constanza (220 km) soll 2009 abgeschlossen sein. Desweiteren ist die Autostrada Transilvania A3 in Bau und gilt als das momentan größte Infrastruktur-Projekt in Europa. Sie wird über (415 km) Brasov-Sighisoara-Cluj-Oradea-Bors mit Ungarn verbinden. Die Fertigstellung ist 2013 geplant. An der Karpaten-Autobahn der Verlängerung der A3 von Brasov bis Bukarest (174 km) wird gearbeitet. Die Fertigstellung soll 2010 sein. Die Landstrassen sind oftmals eher eine Piste als eine Strasse.
Die meisten Straßenschilder sind nicht wie in Deutschland aus einem reflektierendem Material, sondern einfacher. Das heißt bei Dunkelheit kann es vorkommen, dass man schnell ein solches übersieht. Des Weiteren sollte jedem klar sein, dass es in Rumänien weniger Straßenschilder gibt, als in Deutschland, die Beschilderung auf Landstrassen ist aber ausreichend. Es gilt also der Grundsatz, "Wo 40 steht, wird 40 gefahren!"
In den großen Städten kommt es oft zu Staus und es wird äußerst temperamentvoll gefahren, jenseits davon sind Staus o.ä. jedoch eine Seltenheit.
[Bearbeiten] Kraftstoff
Es gibt wie in Mitteleuropa Diesel, "Super" Benzin, "fara plumb" und "Super Plus" Benzin "fara plumb premium". Es gibt kein normales bleifrei mit 92 Oktan. Man wird in der Regel betankt. Nur zum Zahlen muss man aussteigen. Der Tankwart ist in der Regel ein sehr hilfsbereiter Mensch. In der Zeit, wo man bezahlt, putzt dieser die Autoscheiben und wenn man freundlich auf die Reifen zeigt, macht er auch den Luftdruck. Man sollte aber daran denken, dass man ihm oder ihr eine Kleinigkeit zusteckt. Taktisch sollte dazu geraten werden, das vor dem Verlassen des Fahrzeuges zu tun. Schließen sie ihr Fahrzeug dann aber auch unbedingt ab, selbst wenn sie nur wenige Sekunden weg sind.
[Bearbeiten] Taxi
Taxifahren ist im übrigen billiger als in Deutschland. Es wird geraten nur offizielle Taxis zu verwenden. Man sollte sich aber eine Karte des Hotels mitnehmen, da der Fahrer dann besser weiß, wo man hin möchte. Bei Taxis kann man eventuell etwas sparen, wenn man in Euro bezahlt, man sollte aber in jedem Falle das Taxameter im Auge haben.
[Bearbeiten] Sprache
Anders als bei den meist slawischen Sprachen der umliegenden Länder handelt es sich beim Rumänischen um eine romanische Sprache, verwandt mit dem Französischen, Spanischen und Italienischen, die Bedeutung einfacher Sätze oder einzelner Begriffe lässt sich so für Sprachkundige leicht erraten. Im Norden Rumäniens, in Siebenbürgen, finden sich gelegentlich deutsche Sprachinseln. Man bezeichnet die deutschen Einwanderer als "Sachs" oder "Sachsen". Daher kann die Frage einem immer begegnen das man als Sachse gilt. Es sollte dennoch klar sein, dass die deutschen Einwanderer z.B. aus dem Gebiet der Karpaten, eigentlich mehr aus dem Niederrheingebiet kommen. Allgemein sind grundlegende Englischkenntnisse bei jüngeren Leuten vorhanden.
Die rumänische Bevölkerung ist normalerweise Reisenden gegenüber sehr hilfsbereit. Allerdings ist in ländlichen Gebieten mit Analphabetismus zu rechnen. Somit ist es nicht immer angebracht, mit einer Landkarte den Einheimischen zu fragen versuchen, wo ein bestimmter Ort liegt. Ein Rumänisch-Wörterbuch kann recht hilfreich sein. Deutsch sprechen zu versuchen kann nicht schaden, viele Rumänen sprechen ein paar Worte. Besonders im Banat und Siebenbürgen, wo manche Orte sogar nur deutsche Namen haben (Nitschdorf, Liebling usw.)
[Bearbeiten] Kaufen
Das Preisniveau in Rumänien ist für im Lande hergestellte landwirtschaftliche Produkte, Obst und Gemüse, Tiere, Wein und Dienstleistungen äußerst niedrig. Es gibt starke Preisunterschiede zwischen Stadt und Land! Beispielsweise kostet im Dorfcafé ein Espresso cirka 50 Cent (Preisstand Juli 2005). Märkte finden in Städten fast täglich statt, wo man frisches Gemüse und Obst aus der Umgebung bekommt. Importierte Waren sind teilweise teurer als in Westeuropa. In ländlichen Gegenden gibt es überwiegend kleine Tante-Emma Läden. Größere Lebensmittel-Märkte gibt es in Städten. Metro, Real, Kaufland, Penny, Plus und andere in Deutschland nicht bekannte wie Carrefour, Cora, Intermarché, Billa, nur um einige zu nennen, sind vertreten. Desweiteren entstehen oder gibt es in den größeren Städten, riesige Mehrstöckige-Einkaufszentren ab 30000 qm Fläche, da die Konkurrenz recht gering ist, sind die Preise auch recht hoch. Trotzdem kann ich jeden nur empfehlen sich mal so ein Einkaufszentrum (Mall) anzusehen, die "Julius-Mall" in Timisoara ist auf jedenfall sehenswert.
Am 1. Juli 2005 wurde die Landeswährung ROL durch die neue Währung RON ersetzt. Dabei wurden vier Nullen gestrichen. Aus 4.250.300 Lei (ROL) wurden bspw. 425,03 Lei (RON). ROL wird auch als leu (Löwe) und RON als leu greu (schwerer Löwe) bezeichnet. Seit dem 1. März 2005 sind die Preise in beiden Währungen angegeben. Die alte Währung ROL hat mit dem 31. Dezember 2006 ihrer Gültigkeit verloren. Die neuen Geldscheine sehen genauso aus wie die alten, sind jedoch etwas kleiner.
[Bearbeiten] Küche
Die rumänische Küche ist zugleich traditionsreich und voller Einflüsse aus der bewegten Geschichte des Landes: Mit Ungarn hat man den Gulasch (heißt in Rumänien "tocanà") und die gefüllten Paprika gemein, mit Griechenland die Weinblätterröllchen (sarmale), das Auberginenmus ("zacuscà") und die Schafskäsegerichte, mit der Türkei die sauren Suppen ("ciorbe") und die auf Honig basierenden Süßspeisen wie "baclava" und "sarailie".
Zu den meisten rumänischen Gerichten passen die vielfältigen Weine, die im Land wachsen und von den Abertausenden von Kleinproduzenten vor allem im Herbst und Winter sehr günstig zu erwerben sind.
Die im Land gebrauten Biere sind nicht zu unterschätzen, da diese wie die restliche Küche sehr von unterschiedlichen Einflüssen beherrscht wird. Was dem heimischen Biertrinker etwas überraschen wird sind die Bierflaschen. Hier gibt es nicht nur die in Deutschland geliebten 0,5 l Flaschen sondern auch 2 l Flaschen.
Beliebtester Likör ist die "visinatà" auf Sauerkirsch-Basis, berühmtester Schnaps die "tuicà" (gesprochen: zuika) oder "palincà" aus Pflaumen oder Treber. Die beiden letztgenannten werden oft von der ländlichen Bevölkerung in Eigenregie hergestellt und sind nicht für jeden verträglich.
Gerade bei der älteren Landbevölkerung ist es Brauch ein Gläschen zur Mahlzeit zu nehmen. Lassen sich sich ruhig darauf ein, gerade die "tuicà" ist eine Wohltat. Aber nicht zu viel, da in Rumänien die 0,0-Promillegrenze gilt.
In Lokalen ist darauf zu achten, dass es meist nicht möglich ist getrennt zu bezahlen. Abgerechnet wird pro Tisch, daher kann man sich diese Frage oft sparen.
Man sollte sich im Übrigen darauf einstellen, dass man mehr als eine Bedienung hat. In der Regel werden Bestellung und Bedienung von unterschiedlichen Personen gemacht. Das Nachordern sollte daher nur bei der Bedienung gemacht werden, bei der vorher schon bestellt wurde. Außerdem sollte man die Gesamtsumme des Verzehrten im Auge behalten, denn gerne wird mal eine Cola zu viel angerechnet oder die Preise auf der Rechnung einfach teurer angegeben als auf der Speisekarte - also: Nachrechnen!
[Bearbeiten] Nachtleben
Die Musik wird wie die Küche sehr von vielen unterschiedlichen Einflüssen beherscht.
Als deutschprachiger Tourist sollte man immer eine Rammstein-CD dabei haben. Gerade die Jüngeren werden oft nach Übersetzungen fragen.
In Diskotheken oder anderen Lokalen wird einem sehr schnell auffallen, daß die Rumänen wissen wie man feiert. Es gibt selten solch ausgelasse Stimmung wie in den Beachclubs in Constanta.
Für Punks oder Gothics sei anzumerken, daß es davon in Rumänien recht wenige gibt. Zumindest wird dort nicht der gleiche Modekult betrieben, wie in Deutschland.
Vor zufälligen "Damenbekanntschaften" sollte aber gewarnt werden.
Tipp: Alkohol aus Rumänien ist gut und preiswert. Der Rest meist sehr teuer. Taxifahren ist im übrigen billiger als in Deutschland. Man sollte sich aber eine Karte des Hotels mitnehmen, da der Fahrer dann besser weiss, wo man hin möchte.
[Bearbeiten] Unterkunft
In jeder größeren Stadt gibt es Hotels in allen Preisklassen. Im Rest des Landes findet sich mittlerweile ein dichtes Netz kleiner und größerer Pensionen und Unterkünfte bei Privatpersonen.
[Bearbeiten] Lernen
Die meisten Rumänen erwerben nach zwölf Jahren die Hochschulreife und sehr viele von ihnen studieren auch. Bukarest, Klausenburg, Timisoara und Iasi verfügen über Universitäten, die auch Bachelor- und Master-Studiengänge anbieten. Ausländische Studierende müssen in der Regel Studiengebühren zahlen, die allerdings zum Glück nicht mit denen angelsächsischer Länder vergleichbar sind.
[Bearbeiten] Arbeiten
Das Durchschnittsgehalt liegt in Rumänien bei 950 Lei das sind etwa 280 Euro Netto/ Monat. Dabei gibt es starke Schwankungen: die höchsten Durchschnittslöhne haben die Bank- und Versicherungsangestellte 840 Euro Netto/ Monat, der niedrigsten Lohn wird in der Holzverarbeitung bezahlt 161 Euro Netto/ Monat. Der gesetzliche Mindestlohn liegt bei knapp etwas über 100 Euro im Monat. Rumänien ist eines der ärmsten Länder der Europäischen Union. (Alles Stand 2006)
[Bearbeiten] Feiertage
| 01.12 | Nationalfeiertag | Der Nationalfeiertag der Rumänier, ist vergleichbar mit dem Nationalfeiertag hier in Deutschland. |
[Bearbeiten] Sicherheit
Die Wahrscheinlichkeit, in Rumänien Opfer einer Straftat zu werden, ist kaum höher als in Westeuropa. Das Land kann als sicheres und gastfreundliches Reiseland bezeichnet werden. Wer der Landessprache nicht mächtig ist, wird des Öfteren übers Ohr gehauen. Reisende sollten die gleiche Vorsicht walten lassen, wie auch in anderen Ländern. Lass keine Wertsachen in Autos, auch kein Autoradio. Vertraue keinen Fremden, auch wenn diese sich als "Freunde" oder "Reiseführer" anbieten. Diebstahldelikte sind relativ häufig. Allein reisende "Herren" sollten besondere Vorsicht bei spontanen "Damenbekanntschaften" walten lassen. Desweiteren sollte auf keinem Fall auf der Straße Geld gewechselt werden, egal wie gut der Kurs ist, die Chance betrogen zu werden ist extrem hoch. In Städten gibt es überall offizielle Wechselstuben oder Banken zu guten Kursen ohne Kommission.
[Bearbeiten] Gesund bleiben
Für Rumänien sind Impfungen gegen Tetanus, Diphterie und Hepatitis A empfohlen, aber nicht zwingend. In Bukarest sollte man vom Genuss großer Mengen Leitungswasser absehen. Vorsicht bei Eis im Straßenverkauf! Medikamente bzw. Hausmittel (Solletti und Cola) gegen Durchfall kann man mitnehmen oder natürlich auch vor Ort kaufen.
[Bearbeiten] Klima
In Rumänien herrscht ein gemäßigtes Kontinentalklima. Die Sommer sind in der Regel sehr heiss, teilweise bis 40 Grad Celsius (Kurze Hosen sind out, nur die GAP Hosen fuer £10 sind erlaubt). Die Winter meist sehr kalt mit Temperaturen bis zu 25 Grad unter Null.
[Bearbeiten] Respekt
Sollte man in jedem Land gegenüber den Menschen mitbringen, auch nicht anders in Rumänien.
[Bearbeiten] Post und Telekommunikation
Internetcafés sind mittlerweile auch in kleinen Orten anzutreffen und kosten pro Stunde ab 2 RON. Zum Teil können in Hotels Computer mit Internetanschlüssen gratis verwendet werden.
Für Benutzer eines Mobiltelefons kann sich das Erwerben einer SIM-Karte eines rumänischen Mobilfunkbieters rasch lohnen, da die Roaminggebühren oft ein mehrfaches ausmachen (betrifft vor allem schweizerische Mobilfunkanbieter). Vorausgesetzt das eigene Handy ist SIM-lock-frei. Für 17 RON erhält zum Beispiel man bereits eine neue SIM-Karte mit bis zu ca. 50 Gesprächsminuten auf das gesamte nationale Fest- und Mobilnetz. Eine Registrierung der Personalien wird noch nicht verlangt und das Prozedere in einer Filiale dauert nur wenige Minuten (Stand Juli 2008).
[Bearbeiten] Literatur
Zwei interessante Artikel über Rumänien sind im Frühling 2008 in der schweizerischen Zeitschrift Das Magazin veröffentlicht worden. www.dasmagazin.ch Kostenlos im Archiv nachzulesen (Schlagwort Bukarest; Bukarester Szenenleben [1] und Rumänien; Dracula wohnt nicht mehr hier [2]).
[Bearbeiten] Weblinks
- Rumänisches Tourismusamt, Budapester Str. 20a, 10787 Berlin, Tel. 030/241 90 41
- Bikeromania Radfahren in Rumänien


