Ronda

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Ronda ist eine Stadt in der Provinz Málaga.

Ronda
Puente Nuevo
Puente Nuevo
Kurzdaten
Einwohner: 35.512
Höhe: 723 m
Tourist-Information: Officina de Turismo, Plaza de España 1, Tel. 952 87 12 72
Lage
An einer Schlucht des Rio Guadalevin in der Serrania de Ronda

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Hintergrund

Es gibt archäologische Funde, die auf eine Besiedlung in neolithischer Zeit hinweisen. Die Dolmen del Chopo sind ein Beispiel. Die Höhlenmalereien in der Cueva de la Pileta (Höhle von Pileta) stammen aus der paleolithischen Zeit. Vor 3000 Jahren siedelten die Phönizier. Die Römer nannten die Stadt Arunda. Bedeutender war Acinipo unweit von Ronda (siehe Ausflüge). Dann kamen die Mauren, nannten sie Hisn-Rand-Onda und beherrschten sie über 700 Jahre lang. Das Eingangstor zur Stadt Puerta de Almocávar aus dem 13. Jahrhundert steht heute noch an der Straße, die von San Pedro (Marbella) kommt. Ihre Blütezeit erlebte die Stadt im Mittelalter. Sie wurde Hauptstadt der Provinz Takurunna und nach dem Untergang des Califato de Córdoba sogar ein unabhängiges Taifa-Reich. Im Zeitalter der Nasriden, dem Königreich von Granada, erhielt Ronda große Bedeutung, denn die Stadt war Grenzstadt. Erst 1485 eroberten die katholischen Könige die Stadt und veränderten sie. Im 18. Jahrhundert erhielt Ronda seine heutige Bedeutung. Wichtige Baudenkmäler, u.a. die Puente Nuevo, die Stierkampfarena und Adelspaläste wurden gebaut. Im 19. Jahrhundert wurde das romantische Bild der Stadt und die Legende der Serrania geboren, in der Banditen und Stierkämpfer die Reisenden beeindruckten. Die Vielfalt und Reichtum der Kultur und Tradition machen Ronda schön und reizvoll. Heute lebt Ronda noch von der Landwirtschaft und vor allem vom Tourismus, der eine immer größer gewordene Rolle spielt.

In Ronda und den umliegenden Bergen spielte nach der Vorstellung des Autors Prosper Mérimée die Erzählung Carmen. Hier wurde die Oper Carmen auch 1983 verfilmt, obwohl der Komponist Bizet die Handlung nach Sevilla verlegt hatte. Wenn man sich in Ronda die Autos wegdenkt, kann man sich auch leicht in die Stimmung dieser Erzählung versetzen.

[Bearbeiten] Anreise

[Bearbeiten] Flugzeug

Der Flughafen von Málaga ist der nächst gelegene. Von hier aus fährt man über Marbella und das Gebirge Serrania de Ronda nach Ronda.

[Bearbeiten] Bus

  • Vor dem Flughafen Malaga fahren alle 20Min. Buse ins Centrum von Malaga mit Endstation Bushof.
  • Vom Bushof fährt ein Autobus des Unternehmens Los Amarillos in 1,5 - 2 Std. direkt nach Ronda.

Reisebüros an der Costa del Sol veranstalten im Sommer geführte Busausflüge nach Ronda.

  • Von Marbella fährt das Busunternehmen Portillo mehrmals täglich von Marbella (San Pedro) nach Ronda und zurück.
  • Von Málaga kann man mit Portillo nach Marbella fahren (Bus Station Plaza Concepción oder Garcia Redondo).
  • Von Cádiz fährt das Busunternehmen Transportes Generals Comes nach Ronda und zurück.

[Bearbeiten] Auto

  • Von San Pedro de Alcantara, einem Vorort von Marbella an der Costa del Sol, führt eine gut ausgebaute Straße (A-376) über das Gebirge nach Ronda. Man muss für die Fahrt (43 km) je nach Verkehrssituation 1 - 1,5 Stunden einplanen. Sie führt vom Meer auf über 1.125 m hinauf und dann wieder hinab nach Ronda. Unterwegs kann man hier und da halten und die Aussichten genießen. An der höchsten Stelle stehen ein Denkmal für Rainer Maria Rilke, eine stilisierte Schreibfeder, und ein Gedenkstein. Eine kurvenreiche schöne Strecke.
  • Von Sevilla fährt man über die A-376 in Richtung Utrera nach Ronda. Das ist eine schöne Strecke.
  • Von Jerez de la Frontera fährt man über die A-382 nach Arcos de la Frontera, weiter zur Puerta Serrana (Abbiegung nach Sevilla) und dann auf der A-376 nach Ronda.
  • Von Cádiz fährt man nach Jerez de la Frontera und weiter nach Ronda (siehe oben).

[Bearbeiten] Bahn

Es gibt zwei Renfe-Bahnverbindungen

  • nach San Roque und weiter nach Algeciras. Die Fahrt dauert ca. 1,5 Stunden und ist reizvoll, weil sie von der Küste hoch ins Gebirge nach Ronda führt.
  • nach Antequera mit umsteigen nach Málaga.

[Bearbeiten] Mobilität

In Ronda kann man alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Kirchen

  • Die Kathedrale Santa Maria la Mayor entstand nach der Rückeroberung Rondas durch die katholischen Könige durch Umgestaltung einer Moschee.
    Kathedrale Santa Maria de Mayor
    Kathedrale Santa Maria de Mayor

Die Arbeiten begannen 1485 und endeten erst Ende des 17. JJahrhundert. Während der maurischen Zeit stand hier die Hauptmoschee Medina. Nach dem Umbau blieb aus dieser Zeit nur der Bogen von Mirhab und ein Stück der Mirhabmauer mit Stuck. Beide Teile sind hinter dem Retabel des Sagrariums verborgen. Man kann verschiedene Stilarten erkennen, so z.B. den Spätgotikstil an den drei Schiffen der Kirche. Nach der teilweisen Zerstörung durch das Erdbeben von 1580 und dem Wiederaufbau ist sie nicht mehr rein gotisch. Das Chorgestühl ist im Renaissancestil aus Nuss- und Zedernholz. Man kann außerdem Barockelemente finden, so z.B. das Retabel der Heiligen Jungfrau des größten Leidens. Der Glockenturm war früher ein Minarett. Ungewöhnlich ist ein Balkon an der Frontseite gegenüber dem Ayuntamiento (Rathaus). Die Kathedrale Santa Maria La Mayor ist die bedeutendste Kirche in Ronda.

  • Bau der Kirche des heiligen Geistes wurde 1485 begonnen und 20 Jahre später vollendet. Sie sieht wie eine wehrhafte Festung aus. Die Kirche besteht aus einem Schiff mit drei Gewölben.

[Bearbeiten] Paläste

  • Palacio Mondragón im historischen Viertel wurde renoviert. Es hat schöne Innenhöfe und eine Terrasse. In diesem Palast wohnten sowohl maurische Herrscher als auch katholische Könige. Heute ist hier das Stadtmuseum untergebracht.
  • Casa del Gigante weist eine Vielzahl maurischer Bauelemente auf, wie Hufeisenbogen, Stuckdekorationen und schmückende Holzdecken.
  • Palacio del Marqués de Montezuma wird unter Museum de Peintado beschrieben.
  • Palacio del Marqués de Salvatierra ist ein Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert mit einer schönen Fassade.

[Bearbeiten] Bauwerke

  • Die Puente Nuevo (neue Brücke) ist die Hauptattraktion von Ronda. Sie verbindet die Altstadt mit der Neustadt und überquert die tiefe Schlucht (Tajo). Die 70 m lange und 98 m hohe Brücke wurde im 18. Jahrhundert gebaut. Der weite Blick auf die Sierra de Grazalema über die beidseitig der Schlucht angeordneten weiße Häuser ist sehr schön. Schon 1735 wurde eine Brücke mit einem Bogen von 35 m Durchmesser gebaut, die aber sechs Jahre nach dem Bau zusammenbrach und 50 Menschen tötete.
  • Die Stierkampfarena von 1785 im neoklassizistischen Stil war eine der ersten in Spanien. Wenn man über die Brücke in Richtung Plaza de España (Parador) geht, gelangt man nach 100 m zum Plaza de Torro, der Stierkampfarena.
    Blick in die Stierkampfarena
    Blick in die Stierkampfarena
    Sie ist die Wiege des modernen spanischen Stierkampfes. Pedro Romero (1754-1839) aus Ronda schuf neue Regeln, wie den Kampf des Torero zu Fuß (nicht vom Pferd) und die Verwendung eines roten Tuches. Sein Sohn und Enkel setzten die Tradition fort. Der Arena ist ein Stierkampf Museum angegliedert. Pedro Romero zog sich erst zurück nachdem er 5.000 Stiere getötet hatte und unverletzt geblieben war. Arena und Museum sind geöffnet: Vom November bis Februar von 10:00-18:00 Uhr; von April bis September von 10:00-20:00 Uhr und im März und Oktober von 10:00 bis 19:00 Uhr. Bei Stierkampf Veranstaltungen ist kein Zutritt für Besucher von Arena und Museum möglich, es sei denn, man will den Stierkampf sehen. Audioführer in deutscher Sprache kann man mieten.
  • Sehenswert ist die Casa Don Bosco, aus dem frühen 20. Jahrhundert, die man durch eine einladende mit Keramikkacheln (Azulejos) ausgekleideten Halle betritt. Man muss eine Eintrittsgebühr entrichten und kann dann hinaus auf die Terrasse gehen und den schönen Blick auf die Schlucht und die neue Brücke genießen. Darüber hinaus gibt es noch weitere sehenswerte Adelspaläste wie z.B. Palacio de Mondragón in Ronda.
  • Baños Árabes (maurische Bäder) sind noch gut erhalten. Sie wurden im 13. bis 14. Jahrhundert gebaut. Die Bögen sind eindrucksvoll.

[Bearbeiten] Denkmäler

An der Hauptstraße vor der Stierkampfarena steht das Denkmal für den Torero Pedro Romero, der den modernen Stierkampf erfand.

[Bearbeiten] Museen

  • Das Stierkampf Museum an der Plaza de Toro ist sehenswert, wenn man sich für den Stierkampf und seine Geschichte interessiert. In der Eintrittsgebühr ist der Besuch der Arena und des Museums enthalten. Öffnungszeiten siehe oben.
  • Das Museum de Peintado findet man im Palacio de Montezuma (benannt nach dem letzten aztekischen Sonnenkönig vom Mexiko), an der Plaza Del Gigante, im Kern des historischen Stadtviertels von Ronda. Das Gebäude aus dem 19. Jahrhundert hat gemischte Baustile. Die beiden Höfe sind sehenswert. Joaquin Peinado wurde 1898 in Ronda geboren. Er war ein Nachkomme von Cézanne und geistiger Sohn von Picasso. Er wird als der eleganteste der Maler, der sogenannten "spanischen Schule" von Paris, bezeichnet. Peinado starb 1975 in Paris. Es werden Bilder aus den verschiedenen Schöpfungsphasen des Malers von 1923 bis 1974 gezeigt. Die Sammlung besteht aus mehr als 190 Werken unter denen sich auch gänzlich unbekannte befinden. Sie gehörten zu Peinados privater Sammlung. Werke wie zum Beispiel "Stillleben mit Birnen", "Figur mit Taube", "Der Früchtekorb" und "Weibliche Nackte" haben besondere Bedeutung.
  • Das Museum von Lara zeigt Kunst und Antiquitäten. Es wurde vor kurzem durch die Initiative von Juan A. Lara Jurado eröffnet. Das Museum befindet sich in der Calle Armiñán, im historischen Stadtviertel von Ronda, nahe der Schlucht. Das Museum zeigt mehr als 2000 Kunstwerke und Antiquitäten. Es ist das größte private Museum in Andalusien.
  • Außerdem gibt es ein Jagd-, Banditen und Weinmuseum in Ronda,

[Bearbeiten] Straßen und Plätze

  • Plaza de España an der Puente Nueva.
  • Plaza del Campillo an der Schlucht mit wunderbarer Aussicht. Von hier aus kann man zu Fuß in die Schlucht hinunter gehen. Schöner Blick auf die Brücke.
  • Plaza del Socorro ist ein großer Platz in der Neustadt mit Restaurants, Kirche und Brunnen. Unter der Plaza befindet sich ein großes Parkhaus.

[Bearbeiten] Parks

  • Der Parque Alameda grenzt an die Schlucht unweit der Stierkampfarena.

[Bearbeiten] Rundgang

Parken Sie das Auto im Parkhaus unter der Plaza del Socorro. Wenn Sie sich auf der Plaza nach rechts wenden, gelangen Sie zur Plaza de Toro. Vor der Arena steht das Denkmal Romeros. Überqueren Sie die Hauptstraße und gehen Sie links an der Stierkampfarena vorbei. Am Denkmal des Stiers ist der Eingang zum Museum und zur Arena. Wenn Sie geradeaus weitergehen, kommen Sie zur Schlucht des Rio Guadalevin. Genießen Sie die Aussicht auf das Land. Wenden Sie sich dann links und folgen Sie dem Pfad an der Rückseite des Paradors vorbei bis zur Brücke. Sie haben einen schönen Blick auf das Brückenbauwerk. Gehen Sie über die Brücke. Überqueren Sie die Straße. Der Blick von der anderen Seite auf die Sierra und die Brücke ist ebenfalls sehr schön. Gehen Sie weiter und biegen Sie in die erste Straße rechts ab. Rechts und links sind stolze Herrenhäuser. Sie kommen an der Casa Don Bosco vorbei. Von deren Terrasse und vom anschließenden kleinen Park haben Sie einen schönen Blick auf die Brücke. Nach der Plaza del Campillo, von der sie in die Schlucht hinunter gehen können, biegen Sie links und dann sofort rechts ab. Durch die Gasse gelangen Sie zur Kirche Santa Maria la Mayor und zum Rathaus. Sie können nun zu den arabischen Bädern hinabsteigen oder rechts an der Kirche vorbeigehen und durch enge Gassen zurück zur Brücke.

[Bearbeiten] Aktivitäten

[Bearbeiten] Ausflüge

  • Westlich von Ronda liegt der Naturpark Sierra de Grazalema. Man folgt zunächst der A-376 in Richtung Sevilla und biegt hinter La Quinta auf die A-372 nach links in Richtung Grazalema ab. Auf der schöneren und serpentinenreichen Bergstraße CA-531 gelangt man nach Grazalema über den besuchenswerten Ort Zahara de la Sierra. Die Straße steigt in Serpentinen hinauf auf 1331 m. Man hat sehr schönen Ausblicke auf den Stausee Embalse de Zahara. Die Sierra de Grazalema ist berühmt für botanische und ornithologische Exkursionen. Im Park leben viele Gänsegeier. Durch die häufigen Regenfälle ist die Natur vielfältig und grün. Hier findet man oberhalb von 1000 m die seltene spanische Tanne Albies pinsapo. Der Zugang zum Naturpark ist aus Naturschutzgründen reglementiert. Auskünfte erteilt das Informationszentrum des Naturparks in El Bosque am Ortsausgang in Richtung Arcos de la Frontera, Tel. 956 727029, in Grazalema (am Dorfplatz, Tel. 956 132225) oder in Zahara de la Sierra (am östlichen Ende der Hauptstraße, Tel. 956 123114). Dort sind die Genehmigungen für die Wanderungen in die Kernzone des Naturparks erhältlich. In Grazalema kann man ein spanischsprachiges Büchlein Guía Turística de Grazalema erwerben. 1977 wurde der Park von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt und 1984 wurde er der erste andalusische Naturpark.
  • östlich von Ronda in Richtung Küste liegt der der Naturpark Sierra de la Nieves. Der Park ist ein Wandergebiet.
  • Die Cueva de Pileta (Höhle) wurde 1906 entdeckt. Sie war in der Jungsteinzeit bewohnt. Strichzeichnungen an den Wänden erinnern daran. Es gibt Führungen. Man muss sich warm anziehen, denn in der Höhle ist es kühl. Wie kommt man hin? Man fährt auf der A-376 etwa 15 km in Richtung Jerez bzw. Sevilla bis zur Abzweigung der Landstraße MA-505 nach links und dann 18 km bis zur Tropfstein-Höhle. Die Abzweigung ist beschildert.
  • Nach Ronda de Vieja (altes Ronda) folgt man zunächst der A-376 und biegt dann bald auf die Landstraße MA-449 nach rechts ab. Auch diese Abzweigung ist beschildert. Die Reste der römischen Stadt Acinipio sind bescheiden, denn 429 n. Chr. haben die Vandalen den Ort verwüstet. Es gibt außer den Resten eines römischen Theaters nicht mehr viel zu sehen .
  • Weiter entfernt ist der Naturpark El Torcal mit seinen bizarren Kalksteinplatten. Er liegt bei Antequera und ist sehr sehenswert.

[Bearbeiten] Feste, Fiestas

Die Feria Anfang September wird in Ronda mit Umzügen und Stierkämpfen gefeiert.

Feria am 10.9.2006

[Bearbeiten] Einkaufen

In Ronda werden Gebrauchsgegenstände aus weißer emaillierter Keramik hergestellt.
weiße Keramik in einem Laden am Plaza de Espana
weiße Keramik in einem Laden am Plaza de Espana

[Bearbeiten] Küche

  • Auf der Fahrt von Marbellas Stadtteil San Pedro de Alcantara nach Ronda kann man nach dem höchsten Punkt der Straße (bei km 12,5) an der linken Straßenseite einen Cafe trinken. Bar/ Restaurante "La Laja" ist eine kleine rustikale Bergkneipe, in die man einkehren kann. Dort macht man auch ein gutes Frühstück (Desayuno). Bei gutem Wetter kann man draußen sitzen und die Aussicht auf die Berge genießen.
  • Um zwei, drei Ecken von der von den Touristenführungen begangenen Hauptstraße findet man schöne kleine Lokale, wo man sehr gut essen kann. Zum Frühstück sollte man eine Art Teigkringel (nicht süss) probieren, wie er in den Cafés in riesigen Metalltöpfen in Öl gebacken wird. Sie heißen churros und werden vor dem Essen in flüssige Schokolade getaucht. Sie sind sehr fett.

[Bearbeiten] günstig

  • Pizzeria Telepizza, C/Jerez 9
  • McDonald's Plaza de España
  • Pizzanova, C/Granada 21

und andere

[Bearbeiten] mittel

  • Don Miguel Plaza de España
  • Don Javier C/Virgen de la Paz 7, (an der Straße von der Brücke vorbei an der Stierkampfarena)

und andere

[Bearbeiten] gehoben

  • Parador de Ronda Plaza España
  • Sol y Somba C/Virgen de la Paz 26, (an der Straße von der Brücke vorbei an der Stierkampfarena)
  • Albacara C/Tenorio 8. Es gibt ein paar Tische auf einer Terrasse mit Blick auf die Brücke.

und andere

[Bearbeiten] Unterkunft

Adressen für Hostals und Hotels bekommt man im Touristenbüro an der Plaza de España. Hier befinden sich der Parador und Läden, u.a. auch für weiße Keramik.

[Bearbeiten] Günstig

  • Pensión Andalucia**, Avda. Martinez Astein 19
  • Pensión Aguilar*, C/ Naranja 28
  • Pensión Biarritz*, C/Almendra 7
  • Hotel Morales*, C/Sevilla 51

und andere

[Bearbeiten] Mittel

  • Hotel Don Miguel*** an der Plaza España, Tel. 952 871 090
  • Hotel El Tajo***, C/Cruz Verde 7

und andere

[Bearbeiten] Gehoben

  • Der Parador de Ronda**** an der Plaza España an der neuen Brücke.
  • Hotel Husa Reina Victoria****, Jerez 25, Tel 952 871 240
  • Hotel Molina del Arco****, Partido de los Frontones
  • Hotel Maestranza****, C/Virgen de la Plaz 24

und andere

[Bearbeiten] Klarkommen

Wenn man mit dem Auto nach Ronda kommt, muss man entweder mühsam einen Parkplatz suchen oder in das Parkhaus unter der Plaza del Socorro im neuen Stadtteil parken. Von Marbella kommend fährt man durch die Altstadt, überquert die neue Brücke (Puente Nuevo), biegt die erste Straße rechts ab, dann links und gerade aus in das unterirdische Parkhaus. Vom Parkhaus kann man leicht die Plaza de Toro erreichen.

Es gibt noch ein zweites Parkhaus. Man überquert die neue Brücke, fährt geradeaus am Parque Alameda vorbei und dann nach links ins Parkhaus.

[Bearbeiten] Post und Telekommunikation

[Bearbeiten] Literatur

  • Rainer Maria Rilke wohnte in Ronda vom November 1912 bis Februar 1913 und vollendete seine 6. Duineser Elegien. Er schrieb über Ronda "... das unvergleichbare Phänomen dieser Stadt, über die Masse von zwei geschnittenen Steinen eingesetzt und durch eine enge und tiefe Fluss-Schlucht getrennt, könnte ganz gut zum Bild dieser anderen Stadt, die in Träumen gezeigt wurde, entsprechen. Das Spektakel dieser Stadt ist unbeschreiblich, und in der Gegend, ein breites Tal mit Arbeitsfeldern, Steineichen und Ölbaumpflanzungen. Und weit entfernt, als ob sie alle ihre Kräfte wieder hätten, kommen wieder die Berge, Gebirgsland nach Gebirgsland, um die wunderschöne Entfernung zu bilden." und an anderer Stelle: "...deswegen war es wunderbar und richtig, Ronda gefunden zu haben, das als Ergebnis von allen Sachen, die ich gewünscht hatte, entspricht: eine spanische Stadt als Wachtturm in einer phantastischen und großartigen Art und Weise..."
  • Auch Ernest Hemingway war in Ronda und hat sich so geäußert: "Wenn ihr nach Spanien fahrt, um Flitterwochen zu verbringen oder um bei einer Freundin zu sein, müsst ihr nach Ronda kommen. Die ganze Stadt und die Gegend haben eine romantische Dekoration. (...) Schöne Spaziergänge, guter Wein, wunderbares Essen, nichts zu machen..."
  • James Joyce schrieb in Ulysses: "... und Ronda, mit den alten Fenstern von den Gasthäusern, mit Augen, die Gitterfenster betrachten, damit ihr Geliebter die Eisenstange küsst, und die Kneipen mit halb geöffneten Türen in der Nacht, und die Kastagnetten und die Nacht, als wir das Schiff von Algeciras verloren hatten, und der Wächter, der seine Arbeit mit einer Laterne macht, und diese schreckliche und tiefe Schlucht, oh, und die See, die rötliche See, manchmal wie das Feuer und die heiligen Sonnenuntergänge, und die Feigenbäume der Promenade. Ja, und alle diese merkwürdigen Gassen und rosa, blaue und gelbe Häuser und die Gärten mit Rosen, Jasmin, Geranien und Kaktus."

Zwei Bücher sind in deutscher Sprache erscheinen:

  • Ronda del Guinardó von Juan Marsé, ISBN 3891510802
  • Luise Rinser und Ronda - der dichterische Zauber einer Stadt von José Sanchez de Murillo, Chr. Rinser und Martin Thuner. ISBN 3000220844

[Bearbeiten] Weblinks

  • Die offzielle Tourismusseite von Ronda: http://www.turismoderonda.es in spanisch, deutsch und englisch mit allen Pensionen und Hotels der Stadt.
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