Rappoltsweiler
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Rappoltsweiler (französische Ribeauvillé, elsässisch Rappschwihr) liegt malerisch in den Vorbergen der Vogesen am Eingang des Strengbachtals mit vielen alten Fachwerkhäusern, überragt von drei Burgruinen.
Sie ist ein französisches Weinstädchen im Département Haut-Rhin, im Oberelsass an der Elsässischen Weinstraße (Route du Vin).
| Rappoltsweiler | |
| Einwohner: | 4.857 · (Jan. 2008) |
|---|---|
| Höhe: | 240 m |
| Tourist-Information: | www.ribeauville-riquewihr.com |
| Lage
| |
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Hintergrund
Im Jahre 759 urkundlich erwähnt, erhielt Rappoltsweiler 1290 das Stadtrecht. Seit dem 14. Jahrhundert besaß der Graf von Rappoltstein das Jagd- und Pfeiferrecht als Reichslehen.
Ribeauvillé ist die Hauptstadt des Arrondissement Ribeauvillé und Verwaltungssitz des Kanton Ribeauvillé.
Arrondissement Ribeauvillé: · Kaysersberg, · Lapoutroie, · Ribeauvillé, · Sainte-Marie-aux-Mines
Kanton Ribeauvillé: · Ribeauvillé, · Bergheim, · Guémar, · Hunawihr, · Illhaeusern, · Ostheim, · Rodern, · Rorschwihr, · Saint-Hippolyte, · Thannenkirch
Gemeinde Ribeauvillé:
Über Ribeauvillé befinden sich die drei Burgruinen St. Ulrich, Giersberg und Hoh-Rappoltstein, allesamt waren sie Sitze der Herren zu Rappoltstein, welche hier von 1022 bis 1673 herrschten.
[Bearbeiten] Anreise
[Bearbeiten] Mit der Bahn
Der Bahnhof Ribeauvillé befindet sich im Industriegebiet östlich in gut 3 km Entfernung an der „Route de Ribeauvillé“ auf dem Weg nach Guémar.
[Bearbeiten] Auf der Straße
- Route du Vin - Elsässische Weinstraße
- Autobahnende A35 / Schnellstraße D 83 Ausfahrt: „Ribeauvillé/ Bergheim“ und dann D106.
[Bearbeiten] Mobilität
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Im Ortskern befinden sich noch viele schöne alte Fachwerkhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert, so in der Grand'Rue (Nr. 7 u. Nr. 99), in der Rue des Frères-Martian, in der Rue des Juifs und in der Rue Klobb. Es sind Häuser mit geschnitzten Pfosten und Holzgalerien oder Renaissonnce-Bauten mit verzierten Portalen, Erkern und Treppentürmen.
- Marktbrunnen (Fontaine) − Der reichverzierte Brunnen Brunnenstock trägt einen wappenhaltigen Löwen (1536).
- Brunnen am unteren Stadtausgang
- Brunnen am oberen Stadtausgang
- Pfifferhüs − Restaurant des Ménétriers
- Das Rathaus (Hôtel de Ville) und der Place de l'Hôtel de Ville.
- Église de Couvent
- Pfarrkirche Église Saint-Grégoire-le-Grand − 13. - 15 Jahrhundert
- Metzgerturm (Tour des Bauchers) − Der Torturm trennte einst Mittel- und Altstadt. Der untere Teil stammt noch aus dem 13. Jh., der obere Teil mit der großen Uhr, der Plattform und der Maßwerkbrüstung ist von 1536.
- Maison de Bailli
- Musée de la Vigne et de la Viticulture
Das private Wein- und Weinbaumuseum ist sehbehindertengerecht eingerichtet.
[Bearbeiten] Außerhalb der Stadt
- Die Ruine der Ulrichsburg (französisch: Château de St. Ulrich) thront in 510 Meter Höhe über dem Strengbachtal.
- Burgruinen Girsberg (französisch: Château du Girsberg)
- Burgruinen Hohrappoltstein (französisch: Château du Haut-Ribeaupierre)
[Bearbeiten] Aktivitäten
- Entdeckungsbesichtigungen rund um den Wein · kostenlose Führungen mit anschließender kostenloser Weinprobe.
[Bearbeiten] Einkaufen
[Bearbeiten] Küche
[Bearbeiten] Veranstaltungen
Pfifferdaj (Fête des Ménétriers, auch Jour des Fifres; dt. Pfeifertag) − Jeweisl am ersten Sonntag im September ist Ribeauvillé bis heute Schauplatz eines traditionellen Festes. Straßenmusikanten aus der gesamten Region bestätigen ihrem einstigen adligen Schutzherrn, dem Seigneur de Ribeaupierre, den Treueid. · Siehe Wikipedia: Pfeiferrecht
[Bearbeiten] Nachtleben
[Bearbeiten] Unterkunft
[Bearbeiten] Gesundheit
[Bearbeiten] Klarkommen
- Office de Tourisme
- Pays de Ribeauvillé et Riquewihr
- BP 90067
- F-68153 RIBEAUVILLE Cedex
- Tel. 03 89 49 08 40
- Fax 03 89 49 08 49
- info@ribeauville-riquewihr.com
[Bearbeiten] Post und Telekommunikation
[Bearbeiten] Ausflüge
- Bergheim − Stadtmauer und Stadtanlage
- Haut-Kœnigsbourg
- Kaysersberg
- Reichenweiher (Riquewihr)

