Región de los Lagos
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Die Región de los Lagos liegt im Süden Chiles. Sie ist die landschaftlich wohl vielfältigste Region des Landes und bekannt als Reiseziel wegen ihrer Seen, die ihr den Namen gaben, aber auch für das wildromantische Archipel Chiloé, Skizentren, Inseln und Fjorde.
In der Hauptstadt Puerto Montt endete bis in die 1970er Jahre hinein die Panamericana, bis die Verlängerung, die Carretera Austral gebaut wurde, die sie mit dem lange abgeschnittenen Südteil rund um Chaitén verbindet. Dieser wird oft schon zum sogenannten Großen Süden oder Zona Austral gezählt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Regionen
- Küste des Nordteils
- Südanden
- Chiloé, Archipel im Südwesten
[Bearbeiten] Orte
- Puerto Montt, 180.000 Einwohner, die Hauptstadt, gelegen am Reconcavi-Sund und die einzige größere Küstenstadt Chiles, die eine nac Süden gerichtete Lage besitzt.
- Osorno, 160.000 Einwohner, Metropole des milden von der Landwirtschaft geprägten Nordteils
- Castro, 35.000 Einwohner, Hauptstadt der Provinz Chiloé auf dem gleichnamigen Archipel
- Ancud, 30.000 Einwohner, im Norden von Chiloé, bekannt für seine traditionelle Holzarchitektur
- Puerto Varas, 25.000 Einwohner, am riesigen Lago Llanquihue
- Frutillar, 10.000 Einwohner, nahe Puerto Varas, Badeort am Lago Llanquihue mit Blick auf dern Vulkan Osorno
[Bearbeiten] Weitere Ziele
Eine riesige Anzahl von Reservaten und Nationalparks schützt die üppige Natur:
- Nationalpark Alerce Andino
- Nationalpark Chiloé auf der gleichnamigen Insel
- Nationalpark Corcovado
- Nationalpark Hornopirén
- Nationalpark Puyehue
- Nationalpark Vicente Pérez Rosales
- Pumalín-Park im Süden
- Red de Parques Comunitarios Mapu Lahual, Netz von kommunalen Naturparks
[Bearbeiten] Hintergrund
Die Region war lange die südlichste vom Verkehrsnetz Chiles erschlossene Gegend des Landes, bis in den 70er Jahren die Panamericana nach Süden ausgebaut wurde, auf der sogenannten Carretera Austral.
Durch den Süden der Region führt der noch unfertige Nordteil dieser Straße zwischen Puerto Montt und Chaitén. Er stößt auf heftigen Protest von Umweltschützern, da er durch ein weitgehend unberührtes Reservat mit zahlreichen Fjorden führt und nach Ansicht der Ökologen der geringe Verkehr (heute von einer Fähre bewältigt) keine Straße rechtfertige. Der US-Milliardär und Ökologe Douglas Tompkins, Ex-Chef der Modemarke Esprit, kaufte dieses Stück Land im Jahr 1999, errichtete dort den Pumalín-Park und verteidigt das Gebiet seitdem mit Unterstützung von Greenpeace gegen den Widerstand der Staatsregierung und der Forstkonzerne, die ihn als Handlanger der USA zu diffamieren versuchten, der sich in die inneren Angelegenheiten des Landes mische. Dennoch kündigte 2007 die Regierung den Bau der Straße an.
[Bearbeiten] Sprache
[Bearbeiten] Anreise
Die Orte nördlich von Puerto Montt sind gut per Bus zu erreichen. Puerto Montt hat auch einen internationalen Flughafen. Weiter südlich wird das Transportnetz deutlich weniger dicht, insbesondere im kaum besiedelten Nordteil der Carretera Austral.
[Bearbeiten] Mobilität
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Vulkan Osorno, perfekter schneebedeckter Vulkankegel
- Altstädte von Castro und Ancud mit sehenswerter Holzarchitektur
- Der Lago Llanquihue ist der größte See Chiles
[Bearbeiten] Aktivitäten
[Bearbeiten] Küche
[Bearbeiten] Nachtleben
[Bearbeiten] Sicherheit
[Bearbeiten] Klima
Das Klima ist im Norden noch relativ mild, wird aber im Süden regnerisch und praktisch das ganze Jahr über kühl. Der Südteil hat über 3.000 mm Niederschlag im Jahr.

