Prag

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Prag (tschechisch: Praha) ist die Hauptstadt der Tschechischen Republik und des Mittelböhmischen Gebiets (Středočeský kraj). Prag hat etwa 1.200.000 Einwohner, das sind weit über ein Zehntel der Gesamtbevölkerung des Landes. Die Mehrheit verteilt sich allerdings auf die zahlreichen Außenbezirke und auf die Neubaugebiete an den Stadträndern. Die historische Innenstadt hat lediglich etwa 40.000 Einwohner.

Blick auf den Hradschin („Burgstadt“). Links der Bildmitte die Burg, die zwei kleineren Türme rechts davon gehören zur St. Georgsbasilika, im Vordergrund die Moldau.
Blick auf den Hradschin („Burgstadt“). Links der Bildmitte die Burg, die zwei kleineren Türme rechts davon gehören zur St. Georgsbasilika, im Vordergrund die Moldau.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Stadtteile

Prag setzt sich aus 15 durchnummerierten Stadtbezirken zusammen: Praha 1 bis Praha 15. Praha 1 ist der älteste Teil der Stadt und besitzt bei weitem die höchste Dichte an Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Man kann den Bezirk in folgende Artikel unterteilen:

  • Schlossbezirk (Hradčany) - der historische Knotenpunkt der Stadt und der höchste Punkt auf der linken Seite der Moldau.
  • Prager Kleinseite (Malá Strana) - die Straßenzüge um das Schloss herum; Standort der meisten nationalen Institutionen, wozu auch das Parlament gehört.
  • Altstadt (Staré Město) - der auf der linken Flusseite gelegene Stadtkern; ältester Teil Prags.
  • Neustadt (Nové Město) - der an die Altstadt angrenzende Distrikt; im 14. Jahrhundert entstanden.
  • Josefstadt (Josefov) - das ehemalige jüdische Ghetto Prags.

Die Außengebiete von Prag waren ursprünglich Dörfer und Kleinstädte auf dem freien Land, die im Laufe der Jahrhunderte nach und nach von der wachsenden Stadt „verschluckt“ wurden. Sie können wie folgt zusammengefasst werden:

  • Norden - Praha 7, Praha 8 und Praha 9.
  • Osten - Praha 3, Praha 10, Praha 14 und Praha 15.
  • Süden - Praha 2, Praha 4, Praha 11 und Praha 12.
  • Westen - Praha 5, Praha 6 und Praha 13.

[Bearbeiten] Hintergrund

Der Sage nach erwählte sich die Fürstin Libuše einen einfachen Bauern zum Manne und gründete mit ihm die Dynastie der Premysliden, die 400 Jahre über das Land herrschen sollte. Libuše hatte seherische Fähigkeiten. Eines Tages - sogar der Wind hielt den Atem an - streckte sie ihre Hand nach Osten, zur friedlich fließenden Moldau aus. Die Untertanen lauschten ihr andächtig. „Ich sehe eine Stadt, deren Ruhm bis zu den Sternen steigen wird...“ Als der prophetische Geist von ihr gewichen war, machte sich der Stamm auf, die Vision seiner Fürstin in die Tat umzusetzen. So will es die Sage – heute ist Prag eine Stadt, in der sich viele Jahrhunderte verewigt haben: die goldene Stadt. Die Bomben des Zweiten Weltkrieges verschonten ihre Türme und Mauern, doch die ältere Vergangenheit hat ihre Narben hinterlassen: Glaubensstreit, Kriege und Plünderungen. Immer wieder aber stieg Prag wie ein Phönix aus der Asche und schaffte in der Neuzeit den Aufstieg zur europäischen Kulturmetropole. Die Moldau (Vltava) war seit Anbeginn die Lebensader der altertümlichen Königsstadt Prag, Schutz gegen Angreifer und wichtiger Handelsweg zugleich. Heute ist der Fluss romantischer Blickfang, der sich seinen Weg meist behäbig durch die umliegenden sieben Hügel sucht und die Stadt in zwei Hälften teilt. Hochwasser trennte einige Male mit zerstörender Gewalt die Siedlungen auf beiden Uferseiten. Es dauerte Jahrhunderte, bis zunächst mit der steinernen Judith- und später mit der Karlsbrücke ein dauerhafter Übergang über die Moldau geschaffen war. Seit dem Mittelalter wurde der Flußlauf stark verändert. Eingefaßt in steinernen Kaimauern, durch Wehre reguliert ist der Strom heute auch für den Schiffsverkehr passierbar.

[Bearbeiten] Anreise

[Bearbeiten] Flugzeug

Flüge z.B. mit Germanwings von Köln/ Bonn.

Vom Flughafen mit dem Bus Nr. 119 oder 254 (ca. 20-30 min. Fahrtzeit) zur Metro-Station DEJVICKA, von dort mit Linie A ins Zentrum (MUSTEK oder MUZEUM).

Auch die Linie B Metro-Station ZLICIN wird von einem Bus angefahren. Vom Flughafen fährt der Bus Nr. 100.

[Bearbeiten] Bahn

Schlossstiege
Schlossstiege

Für die Anreise mit dem Zug aus Deutschland sind folgende Bahnhöfe relevant:

  • Praha Hlavni (Wilsonovo) nadrazi, der Hauptbahnhof. Dieser wird u.a. von Zügen aus Richtung Nürnberg angefahren. Auch die direkten ECs Wien–Prag enden hier. Zudem erreicht man vom Hauptbahnhof per Bahn alle Ecken des Landes.
  • Praha-Holesovice, falls man aus Richtung Dresden kommt. Dieser ist etwas weiter vom Stadtzentrum entfernt (30 Minuten zu Fuß), besitzt aber Anschluss an das örtliche U-Bahn-Netz (Linie C, die den Bahnhof auch mit dem Hauptbahnhof verbindet). Dieser Bahnhof wird von den ECs zwischen Budapest und Berlin/ Hamburg sowie den ECs Wien-Berlin angefahren.
  • Praha-Smichov: Im Westteil der Stadt gelegen, die Schnellzüge vom Hauptbahnhof nach Plzen/ Cheb halten hier auch.
  • Praha-Masarykovo: Nur für den Inlandsverkehr interessant. Von hier starten Schnellzüge nach Usti nad Labem und Cheb.

[Bearbeiten] Bus

Fernlinien von und nach Prag bietet unter anderem Eurolines an.

[Bearbeiten] Auto

Entfernungen
Wien: 309 km
Nürnberg: 285 km
Breslau: 272 km
Brünn: 208 km
Chemnitz: 174 km
Dresden: 143 km

Prag besitzt Autobahnverbindungen aus fünf Richtungen. Unglücklicherweise ist das tschechische Autobahnnetz immer noch unfertig und einige Autobahnen sind alt und in einem schlechten Zustand. Momentan gibt es zwei Autobahnen, die die Landesgrenzen durchweg mit der Stadt verbinden. Die eine ist die Südwestautobahn D5 (E50), die als A 6 aus Richtung Nürnberg die A 93 kreuzt und hinter der Grenze über Pilsen verläuft. Auf deutscher Seite ist ein kurzer Abschnitt dieser Autobahn noch im Bau. Für die 160 km von der Landesgrenze bis nach Prag benötigt man 1,5 Stunden. Die andere Autobahn ist die älteste und am stärksten befahrene in Tschechien: Die sich in einem ziemlich schlechten Zustand befindliche Südost-Autobahn D1, die Bratislava in der Slowakei über Brünn mit Prag verbindet. Sie ist vor allem für die Anreise aus Wien, Budapest und Osteuropa generell interessant. Für die 250 km benötigt man normalerweise über zwei Stunden.

Aus Richtung Nordwesten kann man die Autobahn D8 (E55) nehmen, die allerdings noch nicht durchgehend befahrbar ist. Sie ist die Fortsetzung der deutschen A 17 (Berlin, Leipzig, Dresden), endet bei Ústí nad Labem und beginnt erst wieder bei Lovosice, etwa 60 km von Prag entfernt. Aus Richtung Nordosten führt die Autobahn R10 (E65) nach Prag. Strenggenommen handelt es sich hierbei um eine Schnellstraße, nicht um eine Autobahn, aber sie hat vier Spuren und unterscheidet sich nicht wesentlich von letzterer. Sie beginnt in Liberec und führt über Turnov. Für Fernreisen ist sie weniger interessant, da es in dieser Richtung keine bedeutenden Städte gibt (Zittau in Deutschland, einige Städte in Polen). Dafür verbindet sie mit dem Isergebirge und dem Riesengebirge die besten Skigebiete der Tschechischen Republik mit der Hauptstadt. Aus Richtung Osten gibt es noch die kürzlich fertiggesellte D11 (E67), die Polen und Königgrätz (Hradec Kralove) mit Prag verbindet.

Das tschechische Autobahnnetz wird ausgebaut (die D8 und die D11 werden vervollständigt, die D3 von Linz über Budweis soll 2020 fertig sein), so dass Hoffnung auf Verbesserung der Verkehrssituation besteht. Außer bei Straßenbauarbeiten sind Autobahnstaus mit Ausnahme der D1 im Ballungsraum Prag und bei Mirosovice eher selten.

Eine Autobahnvignette ist für Autos auf Autobahnen und den meisten Schnellstraßen Pflicht, wer mit dem Motorrad fährt, muss keine kaufen. Es ist aber auch mit etwas Fleiß möglich, Prag ohne Autobahn- oder Schnellstraßenbenutzung zu erreichen. Es könnte unter Umständen interessanter sein, als auf der E55 die tschechische Hauptstadt zu erreichen. Außerorts gilt: der schnellere überholt! Die Straßen sind nicht überall in einem guten Zustand, nach dem Winter gibt es sehr viele Schlaglöcher. Im Winter findet auf den Nebenstraßen keine Schneeräumung wie in Deutschland statt.

Prag ist eine Stadt wie jede andere, das einzige was man gut beachten sollte, sind die Namen der Schilder. Ansonsten ist die Stadt gut beschildert. Die Verkehrsdichte nimmt zu, je näher man ans Zentrum kommt. An Wochentagen leidet Prag besonders unter der Verkehrslast; die Hauptstraßen sind dann ein geschlossenes Staugebiet. Hinzu kommt, dass Prag im Gegensatz zu Berlin oder München keinen geschlossenen Autobahnring besitzt. Es ist daher ratsam, an P+R-Parkplätzen zu geringen Gebühren das Auto stehenzulassen und mit dem ÖPNV in die Stadt zu fahren. Die P+R-Parkplätze befinden sich an allen Autobahnen und sind gut ausgeschildert. In der gesamten Innenstadt von Prag besteht Parkverbot!

[Bearbeiten] Schiff

Die Anreise mit dem Schiff ist über die berühmte Moldau möglich, die dereinst Schriftsteller und Komponisten wie Smetana und Dvorak inspiriert hatte.

[Bearbeiten] Mobilität

Prag verfügt über einen sehr gut ausgebauten ÖPNV. Er besteht aus einem weit verzweigtem Bus- und Straßenbahnsystem sowie der Metro, die aus drei U-Bahnlinien in der Innenstadt besteht. Ein - schon fast als Ausflugsziel mögliches, interessantes - Verkehrsmittel ist die Standseilbahn, die auf den Berg Petrin führt.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Bibliothek im Kloster Strahov
Bibliothek im Kloster Strahov

Stadtführungen durch Prag sind sehr beliebt. Man findet mehr Informationen auf der Seite der autorisierten Stadtführer in Prag. Dort kann man auch Transfers vom Flughafen, Schifffahrtskarten und andere ähnliche Dinge bestellen.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf einem Blick (weitere Sehenswürdigkeiten in den Stadtteilartikeln):

  • Fernsehturm Prag - das 1992 vollendete neue Wahrzeichen der Stadt mit eigenwilliger Architektur und Restaurant
  • Schloss Troja - aus dem 17. Jahrhundert stammendes Barockschloss in der Nähe des Zoos (50° 6' 58" N 14° 24' 54" O)
  • Petřínská rozhledna, ein 60 m hoher dem Eiffelturm nachempfunder Aussichtsturm von 1891 (Aufzug für Behinderte) im Stadtteil Prager Kleinseite (Malá Strana)
  • Hradschin - Prags Burgstadt, hier fand der zweite Fenstersturz statt - den die Herausgeworfenen überlebt haben, da sie auf einem Misthaufen gelandet sein sollen. Weitere Informationen finden sich auf der deutschen Webseite von Radio Prag.
Karlsbrücke bei Nacht
Karlsbrücke bei Nacht
  • Karlsbrücke - unterhalb des Hradschin befindet sie sich. Im Sommer und Ostern ist der Andrang riesig. Man kann sich an der einen Seite anstellen und dann von den Massen durchschieben lassen.
  • Hellichova, benannt nach dem Maler Josef Vojtěch Hellich.
  • Kloster Strahov, Strahovské nádvorí 1/132, Praha 1 - Hradcany Prag, 9-12 h und 13-17 h, Telefon 233 107 711
  • Ausstellungsgebäude

[Bearbeiten] Aktivitäten

Schifffahrten: Die romantischen Schifffahrten auf der Moldau sind in Prag sehr populär. Die Boote verlassen die Anlegestellen jeden Tag und dies das ganze Jahr hindurch. Die Fahrten kann man auf der Seite der Schifffahrten in Prag bestellen.

[Bearbeiten] Einkaufen

Karlsbrücke
Karlsbrücke

Wie jede andere Großstadt auch, bietet Prag eine Fülle an Einkaufsmöglichkeiten. Alle bekannten Marken sind in der Stadt vertreten, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Von Touristen überbevölkert ist die Einkaufsmeile unterhalb des Nationalmuseums. Hier sind vor allem Bekleidungsgeschäfte zu finden, die preislich gesehen dem Autonormalverbraucher alle Wünsche erfüllen.

Wer es lieber etwas teuerer mag, wird auf der „Parizka“-Straße fündig. Hier tummeln sich Designerläden und Boutiquen.

Darüber hinaus entstanden in den letzten Jahren in Prag zunehmend Shopping Malls. Sie befinden sich meist in der Nähe von Metrostationen, so dass sie leicht zu erreichen sind.

Hier findet sich eine Zusammenfassung einiger Adressen von Shopping-Malls in Prag.

[Bearbeiten] Küche

Deftige böhmische Küche mit z.B. Gulasch und Knödeln. Gutes Essen zu fairen Preisen, speziell in den Seitenstraßen oder im näheren Umkreis von Prag. In den Touristenzentren der Stadt (z.B. Altstädter Ring) sind auch entsprechende Preise zu zahlen. Dennoch sind Speisen in gehobenen Restaurants auch an exponierten Plätzen (z.B. das Restaurant U Prince) im Vergleich zu Deutschland erschwinglich.

[Bearbeiten] Nachtleben

Wenn man kein unbegrenztes Budget zur Verfügung hat und ein Lokal aus dem eher alternativen Milieu mit Konzertangebot sucht, ist der „Palác Akropolis“ nicht der falsche Ort. Hier trifft man auch hauptsächlich Einheimische und kaum Touristen an. Das Lokal befindet sich an der Straße „Kubelíkova“ in der Nähe vom „Fernsehturm“. Per Metro erreicht man die Adresse, wenn man bei der Station „Jiřího z Poděbrad“ der Linie A aussteigt.

[Bearbeiten] Unterkunft

Einzelne Unterkünfte in den Stadtteilartikeln.

Prag besitzt eine Fülle an Übernachtungsmöglichkeiten, viele davon in Fußmarschentfernung zur Altstadt. Die Hochsaison dauert üblicherweise von April bis Oktober, außerdem ist zum Jahreswechsel mit einer erhöhten Auslastung zu rechnen. Die Preise für Übernachtungen können zu diesen Zeiten zweimal so hoch sein wie sonst üblich und Vorreservierungen werden dann empfohlen. Am Hauptbahnhof, Hlavní nádraží, befindet sich ein Service zum Buchen von Unterkünften. Normalerweise sind Steuern und Frühstück in den Preisen enthalten.

Sogar in der Hochsaison sind Schlafsäle in Hostels in Altstadtnähe für 350 Kč pro Person und Nacht zu haben. Prag leistet seinen Beitrag zu den zusammengepfuschten Jugendherbergen mit Partylärm, aber es gibt viele mit einer entspannten Atmosphäre und einige sind in schönen restaurierten, eher an Hotels erinnernden Gebäuden, untergebracht. Viele Herbergen bieten auch individuelle Schlafzimmer, mit oder ohne gemeinsamen Bädern - und das viel preiswerter als eine Pension oder ein Hotel. Um den Hauptbahnhof herum gibt es viele Schwarzhändler, die günstige Angebote haben. Viele von ihnen sind Stadtbewohner, die einen Teil ihrer Wohnung vermieten. Die Preise sind nicht sonderlich verschieden, aber einige sind ggf. nicht vertrauenswürdig, so dass hier Vorsicht angebracht ist.

Pensionen und preiswerte Hotels sind im Bezirk Praha 1 und hier besonders in der Altstadt, in der Neustadt und im Judenviertel leicht zu finden. Für die, die nach etwas Ungewöhnlichem suchen, dürfte ein botel (Hotelboot) interessant sein. Die meisten sind Süden des Flusses in den Bezirken Praha 4 und 5 festgemacht.

Eine andere Möglichkeit ist das Mieten eines Appartements. Es eignet sich aufgrund der Größe besonders für Familien. Die Preisspanne reicht für vier Personen von 1700 Kč bis 3200 Kč, und obwohl es möglicherweise nicht günstiger als die Herberge ist, eignet es sich schon aufgrund der größeren Gemütlichkeit besser. Vor der Reservierung sollte man auf jeden Fall einen vergleichenden Blick auf die Karte werfen, da einige Appartements nicht im Stadtzentrum liegen.

Die Stadt besitzt auch zahlreiche Campingplätze; es gibt einen im Süden der Stadt mit Kampiermöglichkeiten auf Flussinseln. Ein anderer liegt im Norden und heißt „Troja“. Die Stellplätze sind hier im großen und ganzen klein und können in der Hochsaison ziemlich voll sein. Erreichbar ist er vom Stadtzentrum aus mit den Straßenbahnlinien 12 und 15.

[Bearbeiten] Lernen

[Bearbeiten] Arbeiten

[Bearbeiten] Sicherheit

[Bearbeiten] Gesund bleiben

Apotheke heißt auf Tschechisch Lekarna.

[Bearbeiten] Klarkommen

Prag ist eine de jure einsprachige, de facto aber mindestens dreisprachige Stadt. Natürlich wird es wie überall auf der Welt gerne gesehen, wenn man die Landessprache beherrscht. Aber es ist in Prag überhaupt kein Problem, nur mit Englisch oder gar Deutsch durchzukommen. Es kann einem als Deutscher sogar passieren, dass die soeben auf Englisch angesprochenen Einheimischen, mit einem Augenzwinkern auf Deutsch antworten. Darüberhinaus sprechen insbesondere viele der älteren Menschen Russisch.

[Bearbeiten] Post und Telekommunikation

Die Postleitzahlen sind 100 00 bis 110 00.

[Bearbeiten] Ausflüge

  • Lidice - 20 km westlich, 1942 von den Nazis zerstört und nach dem Krieg wiederaufgebaut.
  • Burg Karlštejn - weblink hochgotische Burganlage die 1348 durch Karl IV. gegründet und als Schatzkammer der Reichskleinodien des Heiligen Römischen Reiches und der gewaltigen Reliquiensammlung angelegt.
  • Schloss Melnik

[Bearbeiten] Literatur

  • Detlev Arens: Prag. Kultur und Geschichte der „Goldenen Stadt“. DuMont-Kunst-Reiseführer. 3., aktualisierte Auflage. DuMont, Ostfildern 2005, ISBN 3-7701-4303-5
  • Michael Bussmann, Gabriele Tröger: Prag. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. M. Müller, Erlangen 2005, ISBN 3-89953-205-8
  • Sabine Herre: Prag. Polyglott-Reisebuch. München 2004, ISBN 3-493-60381-9
  • Jindřich Lion: Jüdisches Prag – Jewish Prague. Mandelbaum-Verlag, Wien 2005, ISBN 3-85476-139-2
  • Jozef Petro, Karin Werner: Prag und Umgebung. 6., komplett aktualisierte Auflage. Reise-Know-how-Verlag Rump, Bielefeld 2005, ISBN 3-8317-1310-3
  • Emanuel Poche: Prag. Ein Bildhandbuch. Kunstdenkmäler in der Tschechoslowakei. Ed. Leipzig, Leipzig 1978
  • Madeleine Reincke u. a.: Prag. Baedeker-Allianz-Reiseführer. 12. Auflage, völlig überarbeitet und neu gestaltet. Baedeker, Ostfildern 2005, ISBN 3-8297-1044-5
  • Dirk Rupnow: Täter, Gedächtnis, Opfer – Das „Jüdische Zentralmuseum“ in Prag 1942-1945. 231 Seiten. Picus Verlag, Wien 2000. ISBN 3-85452-444-7
  • Harald Salfellner: Prag. Ein Reiseführer. Vitalis, Prag 2005, ISBN 3-89919-022-X
  • Harald Salfellner: Prager Cafes, Vitalis, Prag 2005, ISBN 3-89919-088-2
  • Vladimir Soukup u. a.: Prag. Vis-à-vis. Aktualisierte Neuauflage. Dorling Kindersley, München/ Starnberg 2005, ISBN 3-928044-39-7
  • Alexander J. Schneller: That Jazz of Praha. Vierzehn Jazz-Portraits in Wort und Bild. Vitalis, Prag 2006, ISBN 3-89919-097-1

[Bearbeiten] Weblinks

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