Potosí
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Potosí ist eine Stadt im südlichen Altiplano Boliviens. Mit etwa 150.000 Einwohnern ist es die größte Stadt Südboliviens und zudem mit einer Lage von 4.100 m über dem Meeresspiegel die höchstgelegene Großstadt der Welt. Vor allem durch seine weltberühmten Bergwerke bekannt, war sie bis ins 19. Jahrhundert die reichste Stadt der Welt, weshalb sie die prächtigste Kolonialarchitektur Boliviens aufweist.
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[Bearbeiten] Hintergrund
Der Cerro Rico, der (an Mineralien) "reiche" Berg, ist der Grund der Existenz von Potosí. Dort beuteten die Spanier seit dem 17. Jahrhundert das begehrte Silber aus, bauten dafür aber auch die wohl prächtigsten Kirchen und öffentlichen Bauten Südamerikas. Nachdem die Hauptvorkommen im 19. Jahrhundert aufgebraucht waren, ging es mit der Stadt schnell bergab. Erst 100 Jahre später wurden die Bergwerke reaktiviert, heute wird vor allem Zinn abgebaut.
Das Zentrum der Stadt ist sehr gut erhalten und vermutlich eines der schönsten und am besten gepflegten Kolonialzentren des Kontinents. Außerhalb wird die Stadt jedoch schnell sehr schlicht. Der größte Teil der Bevölkerung lebt immer noch vom Bergbau, die Bedingungen haben sich dabei nur wenig seit dem Mittelalter geändert. Krankheiten wie Staublunge, verbreiteter Alkoholismus und recht niedrige Löhne gehören zu den größten Problemen der Stadt.
[Bearbeiten] Anreise
[Bearbeiten] Mit dem Flugzeug
[Bearbeiten] Mit der Bahn
[Bearbeiten] Mit dem Bus
Der Busterminal liegt etwa 2 km außerhalb des Zentrums, in dem tiefer gelegenen Teil der Stadt. Er ist vergleichsweise modern und geräumig.
Die geländegängigen Busse nach Chile und Uyuni fahren auf einem Vorplatz kurz vor dem Busbahnhof ab.
[Bearbeiten] Auf der Straße
[Bearbeiten] Mobilität
Wie in anderen Städten Boliviens ist das gebräuchlichste Verkehrsmittel der Minibus. Daneben gibt es Taxis und vereinzelte "normale" Stadtbusse.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Der Freund der Kolonialarchitektur kommt in Potosí voll auf die Kosten. Lobenswerterweise werden die Bauten vorbildlich gepflegt.
Viele Touristen machen einen Ausflug in die Bergwerke des Cerro Rico. Dort kann man den mühseligen und harten Arbeitstag der Minenarbeiter erleben. Viele Agenturen bieten den Ausflug an, Infos gibt es in jedem Hotel.
[Bearbeiten] Aktivitäten
[Bearbeiten] Einkaufen
Im Zentrum befindet sich wie in den meisten Städten ein großer Markt, auf dem man von Lebensmitteln über gefälschte Turnschuhe bis hin zu exotischen Souvenirs alles erstehen kann.
[Bearbeiten] Küche
Selbst im Zentrum findet man gute und sehr günstige Lokale, die meist die lokalen Spezialitäten des Altiplano (insbesondere Hähnchen mit Reis und "picante", eine Art Paprikasauce) sowie Salteñas (Teigtaschen) anbieten. Will man es "internationaler" haben, wird es teurer.
[Bearbeiten] Günstig
[Bearbeiten] Mittel
[Bearbeiten] Gehoben
[Bearbeiten] Nachtleben
Selbst an Wochentagen herrscht ein für die geringe Größe der Stadt sehenswerter Rummel abends und nachts im Zentrum. Disco-Pubs und Bars (meist lateinamerikanische Musik) sind oft die ganze Woche über offen.
[Bearbeiten] Unterkunft
Viele günstige Hotels und Hostels liegen zwischen Zentrum und Busbahnhof.
[Bearbeiten] Günstig
[Bearbeiten] Mittel
[Bearbeiten] Gehoben
[Bearbeiten] Lernen
[Bearbeiten] Arbeiten
[Bearbeiten] Sicherheit
Potosí ist eine sichere Stadt. Selbst in den ärmeren Viertel kann man sich problemlos bewegen. Natürlich ist Kriminalität nicht unbekannt, aber Raubüberfälle scheinen immer noch Ereignisse zu sein, über die die ganze Stadt tagelang spricht.
[Bearbeiten] Gesundheit
[Bearbeiten] Klarkommen
Geldwechseln in Wechselstuben und Banken, seien es Euro, Dollar sowie argentinische und chilenische Peso, ist unproblematisch.
[Bearbeiten] Post und Telekommunikation
Es gibt zahlreiche Internetcafés.

