Nikkō
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Nikkō ist eine japanische Stadt in der Präfektur Tochigi in der Region Kantō.
| Wappen
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| Kurzdaten | |
| Fläche: | 1499,87 km² |
|---|---|
| Einwohner: | ca. 92 000 |
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Hintergrund
Die Stadt Nikkō selbst ist recht jung (1954 gegründet), auf ihrem Gebiet liegen aber einige sehr alte Sehenswürdigkeiten Japans, die zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen. Auch die Berglandschaft lockt viele einheimische und ausländische Touristen an.
[Bearbeiten] Anreise
Die Stadt Nikkō liegt ca. 140 km nördlich von Tokio im Bergland am Rand der Japanischen Alpen.
[Bearbeiten] Mit der Bahn
Nikkō liegt an der Tobu-Nikkō-Linie und ist über diese in weniger als 2 Stundne von Tokio aus zu erreichen.
[Bearbeiten] Auf der Straße
Von Tokio aus führt nach Norden eine gebührenpflichtige Straße über Urawa und Oyama nach Utsunnomiya, von hier aus geht ein Abzweiger ins ca. 35 km entfernte Nikkō
[Bearbeiten] Mobilität
Die Stadt Nikkō selbst kann zu Fuß erkundet werden, allerdingas ist sie selber nicht so interessant. Bis auf die zum Weltkulturrerbe zählenden Tempel und Schreine liegen die meisten Sehenswürdigkeiten so weit entfernt, dass sich die Benutzung eines Busses der Tobu-Buslinien empfiehlt. Startpunkt sind die im Südosten der Stadt gelegene Bahnhöfe der Tobu-Nikkō-Linie und der staatlichen JR.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] In der Nähe der Stadt Nikkō
Am nordwestlichen Rand der Stadt steigt die Straße an und führt über den Daiya-Fluss. Hier ist zunächst
- die Shinkyo-Brücke, die Schlangenbrücke, ein heiliges Bauwerk mit 28 m Länge und 7 m Breite, das den Fluss Daiya überquert. Nicht weit entfernt ist
- der Rinno-ji, ein buddhistischer Tempelkomplex, zu ihm zählt
- der Sanbutsu-do, der größte Tempel im Bergland von Nikkō. Bei der Besichtigung gilt - wie fast überall - Schuhe ausziehen und in Socken oder barfuß laufen und fotografieren verboten. In diesem Tempel befinden sich 3 goldene Buddha-Figuren. Daneben ist
- der Sohrinto-Turm, er ist aus Bronze und ca. 13 m hoch.
- Der Tosho-gu ist ein Schrein bestehend aus rund 40 einzelnen Bauwerken. Dazu zählen unter anderem
- das Ishi-dorii, das Eingangstor oder Torii zum Gelände des Schreins,
- die fünstöckige Pagode mit einer Höhe von ca. 35 m,
- der heilige Stall, in dem ein einsames lebendes Pferd untergebracht ist und auf dessen Giebelseite die berühmten 3 Affen zu bewundern sind.
- die drehbare achtseitige Bibliothek Rinzo
- Das Yomei-mon-Tor oder Tor des Sonnenlichts ist geschmückt mit Schnitzereien, wie sie sonst in Japan eigentlich nicht üblich sind.
- Die Nemuri-Neko oder schlafende Katze ziert den Eingang des Mausoleums von Ieyasu und ist das Werk eines berühmten japanischen Schnitzers Hidari Jingoro (Linkshänder).
- Der Futarasan-Jinja oder Futarasan-Schrein
- Das Taiyuin-Mausoleum des Iemitsu Tokugawa.
[Bearbeiten] Im Nikko Nationalpark
Am Ortsende von Nikko befinden sich es heiße Quellen. Hier ist auch der botanische Garten der Stadt. Von hier führt eine Straße mit zahlreichen Kurven führt hinauf zum Bergsee Chuzenji-ko. Sie ist benannt nach dem alten japanischen Silbenalphabeth I - ro - ha mit 46 Silben und heißt daher Iroha-zaka. Oben angekommen liegt auf 1269 m Höhe der Chuzenji-See, der einst durch den Ausbruch des inzwischen längst erloschenen Vulkans Nantai entstand, seine Höhe beträgt 2486 m. Der See hat eine Fläche von fast 12 km² und einen Umfang von 22 km. Sein Abfluss dieses Sees ist spektakulär: es ist
- der Kegon - Wasserfall, der 97 m tief ins Tal stürzt. Hier ist ein kleines Dorf entstanden, in dem in einfachen Gaststätten japanische Kost geboten wird, auch gibt es< Souvenirläden. Außerdem gibt es noch Boote im Verleih, kurz es ist ein Ausflugsziel für Familien.
- Die Ryuzu-Fälle sind auf der entgegengesetzten Seite des Sees, sie bilden einen Zufluss, der gespeist wird von dem tiefer in den Bergen liegenden Yunoko-See und den Yutaki-Fällen.
- Sehenswert ist auch die Zedernalle oder Cryptomeria Avenue: der Baumeister des Tosho-gu kam auf die Idee, vom Schreingelände aus entlang der Zufahrtsstraßen über 20 000 Zedernschößlinge zu pflanzen. Heute sind es noch über 13 000 teils riesige, jedenfalls aber uralte Bäume.
[Bearbeiten] Aktivitäten
[Bearbeiten] Einkaufen
[Bearbeiten] Küche
[Bearbeiten] Nachtleben
[Bearbeiten] Unterkunft
[Bearbeiten] Gesundheit
[Bearbeiten] Klarkommen
[Bearbeiten] Post und Telekommunikation
[Bearbeiten] Ausflüge
- Nördlich von Nikkō liegt bei Kinugawa das Nikko Edo Mura. In diesem Park wird versucht, die Edo-Periode mit originalgetreuen Kostümen, Darbietungen und Ausstellungen lebendig zu machen.
- Hier gibt es auch eine Anzahl von Onsen, heiße Quellen, die für viele Japaner eine beliebte Erholung sind.
- Ebenfalls bei Kinugawa ist der Tobu World Square, eine Art Legoland, bei dem 25 historisch bedeutende Stätten im Maßstab 1 : 25 nachgebildet sind, unter anderem der Petersplatz von Rom.

