Niederlausitz
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Die Niederlausitz ist eine touristische Region im Süden des Landes Brandenburg.
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[Bearbeiten] Regionen
- Cottbus - die größte Stadt in der Niederlausitz liegt zwischen Spreewald, Lausitzer Grenzwall und Lieberoser Heide.
- Lausitzer Grenzwall - Landschaft südwestlich des Spreewalds.
- Lieberoser Heide - Heidelandschaft nördlich von Cottbus mit dem Schlaubetal.
- Niederlausitzer Neiße - das östliche Grenzgebiet zu Polen entlang der Lausitzer Neiße.
- Spreewald - Eine der bekanntesten Landschaften Brandenburgs
- Oberer Spreewald - Bekanntester Ort des Oberspreewalds ist Burg, das größte Streusiedlungsdorf Deutschlands. Die verzweigten Fließe und Wege laden zum Paddeln und Radfahren ein.
- Unterer Spreewald - Von Seen durchzogener Teil des Spreewaldes zwischen Lübben und Schlepzig. Am Nordwestrand die Krausnicker Berge, benannt nach einem Dorf.
- Südliche Niederlausitz - das stark durch Braunkohlenbergbau geprägte Gebiet zwischen Spremberg und Ortrand.
[Bearbeiten] Orte
- Calau
- Cottbus
- Forst
- Guben
- Lauchhammer - Kunstgussmuseum.
- Ortrand
- Schwarzheide - Stadt der Braunkohlensynthese.
- Senftenberg
- Spremberg - Schloss Spremberg.
[Bearbeiten] Weitere Ziele
[Bearbeiten] Hintergrund
Die Niederlausitz hat ihren Namen von dem slawischen Stamm der Lusici erhalten, welche zwischen der Bober und Oder im Ostteil und der Schwarzen Elster im Westen wohnten, und wurde 963 von Markgraf Gero unterworfen und dem Deutschen Reich einverleibt. Anfangs ein Teil der sog. Ostmark, bildete dieses Land später eine besondere Mark Lausitz, die nach häufigem Herrscherwechsel 1136 an Konrad d. Gr. von Meißen gelangte und nun, bald mit Meißen vereinigt, bald wieder davon getrennt, im Besitz der Wettiner blieb, bis 1303 Diezmann sich genötigt sah, sein Land an die Markgrafen von Brandenburg zu veräußern. So standen jetzt die beiden Teile der Lausitz für kurze Zeit gemeinsam unter den brandenburgischen Askaniern. Als 1319 mit Waldemar d. Gr. dieses Haus erlosch, übergab König Ludwig der Bayer Brandenburg und die übrigen noch damit verbundenen Länder 1324 seinem Sohne Ludwig zu Lehn. Von den Wittelsbachern wurde die Niederlausitz mehrfach an benachbarte Fürsten (Meißen, Schweidnitz) verpfändet und endlich 1373 völlig an Kaiser Karl IV. abgetreten. Seitdem dem böhmischen Staatswesen inkorporiert, hatte sie, einzelne neue Verpfändungen abgerechnet, mit der Oberlausitz gleiche Landesherren und gleiche Schicksale. Durch den Traditionsrezess vom 30. Mai 1635 und den Traditionsabschied vom 24. April 1636 wurden die beiden Teile völlig an Kursachsen abgetreten. 1815 kam die gesamte Niederlausitz und die Hälfte der Oberlausitz von Sachsen an Preußen.
[Bearbeiten] Sprache
[Bearbeiten] Anreise
[Bearbeiten] Mobilität
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Aktivitäten
- Am 24. Mai 2008 eröffnete der neue der Sport- und Freizeitpark Teichland. Hauptatttraktion ist eine 900m lange Sommerrodelbahn
[Bearbeiten] Literatur
- Günter Wetzel: Germanen – Slawen – Deutsche in der Niederlausitz. Bericht der Römisch-Germanischen Kommission 83, 2002, 206–242.
- Kerstin und André Micklitza: Die Lausitz entdecken. Trescher Verlag Berlin 2004.
- Rudolf Lehmann: Geschichte der Niederlausitz. Berlin(W) 1963.

