Nara
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Nara (奈良市 Nara-shi) ist Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur Nara im Süden der japanischen Hauptinsel Honshū.
| Wappen
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| Kurzdaten | |
| Fläche: | 276,84 km² |
|---|---|
| Einwohner: | 370 000 |
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Hintergrund
Nara war von 710 bis 784 unter dem Namen Heijō-kyō (平城京) die Hauptstadt von Japan. Danach wurde Kyoto zur Hauptstadt erklärt. Die meisten Tempelanlagen und Schreine wurden während dieser Zeit gegründet. Durch den Verlust der weltlichen Macht konnte sich Nara zu einem religösen Zentrum entwickeln. Heute ist Nara auch eine wichtige Universitätsstadt. Das Straßennetz ist nach chinesischem Vorbild schachbrettartig aufgebaut.
[Bearbeiten] Anreise
[Bearbeiten] Bahn
Von Kyoto führt die Kansai-Linie der JR nach Nara, ebenso die private Kintesu-Kyoto-Linie. Sowohl der JR Bahnhof Nara Station (rund 1.5 km) als auch der Endbahnof Kintesu Nara Station (rund 1 km) liegen in Gehdissdanz zu den wichtigsten Sehenswürdikeiten im Nara-Park.
[Bearbeiten] Mobilität
Der JR Bahnhof, Nara Station gilt als Hauptbahnhof der Stadt. Von hier fahren öffentliche Busse zu allen Sehenswürdigkeiten.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Die meisten Touristen besuchen Nara als Tagesausflug von Kyoto aus. Es gibt allerdings mehr zu sehen, als man an einem Tag genießen kann. Besser wäre es, 2 Tage einzuplanen, einen für die Gebäude in und um den Nara Park, sowie ein Tag für die restlichen Sehenswürdikeiten.
In Nara gibt es mehrere Gebäude die in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurden. Dies sind: Hōryū-ji, Todai-ji, Kofuku-ji, Kasuga-Schrein, Gangō-ji, Yakushi-ji, Toshodai-ji und die Überreste des Heijō-Palastes.
[Bearbeiten] Religiöse Gebäude
[Bearbeiten] Hōryū-ji (Tempel des erhabenen Gesetzes)
Der Hōryū-ji ist die älteste grösstenteils erhaltene budistische Tempelanlage Japans. Sie befindet sich ausserhalb der eigentlichen Stadt Nara. Bushaltestelle Hôryûji-mae, Fahrzeit ab Bahnhof JR-Nara ca. 45 min.
Die heutige Anlage besteht aus mehreren Einzelgebäuden. Einige der zum Tempel Chûgû-ji gehörenden Gebäude, der Halle des Traumes, die Reliquienhalle und Denpô-dô befinden sich ein wenig abgesetzt östlich vom Hōryū-ji beim Nonnenkloster.
- Denpô-dô
- Das Nandaimon (Grosses Südtor), wurde im Jahre 1439 wiederaufgebaut. Es handelt sich um einen einstöckigen Bau, der in drei Raumeinheiten aufgeteilt ist.
- Chûmon
- Kairô
- Kondô (Goldene Halle), die eigentliche Haupthalle der Anlage.
- Pagogge
- Kôdô
- Sutren Bibliothek
- Glockenturm
- Westliche Gartenhalle
- Das Shôryô-in, welches dem Gedächtnis Shôtoku Taishis gewidmet ist, wurde im Jahre 1284 erbaut. Die Holzfiguren stammen allerdings von 1121 und stellen Shôtoku und Personen aus seinem Umfeld dar, welche in der höfische Tracht der damaligen Zeit gekleidet sind. Das angegliederte Higashimuro-Gebäude stammt aus dem 7. Jahrundert. Es handelt sich hierbei um das älteste erhaltene Gebäude eines Mönchquartiers in Japan.
- Das Sangyô-in, wurde 1231 errichtet.
- Obere Halle
- Schatzhaus
- Tôdaimon (Osttor)
- Yumedono (Halle des Traumes)
- Reliquienhalle
- Denpô-dô
[Bearbeiten] Der Kofuku-ji
Vom Tempelkomplex Kofuku-ji mit ursprünglich 175 Gebäuden sind noch 12 erhalten geblieben. Die restlichen Gebäuden fielen Feuersbrüsten und änlichem zum Opfer. Der Tempel war ursprünglich in Kyoto erbnaut worden, wurde aber im jahre 710 hierher versetzt. Er ist der Haupttempel der Fuijwara-Familie. Es ist eine 3 stöckige (1143) und eine 5 stöckige Pagode (1426) erhalten geblieben. Die Fünfstöckige ist nur wenige Zentimeter kleiner als die Pagode des To-ji in Kyoto und damit die zweitgrösste Japans.
- Kokuhokan. Die nationale Schatzkammer, zeigt die aus den zerstörten Gebäuden geretteten Statuen und Kunstwerke. Öffnungszeiten: täglich 9-16.30 (¥ 500)
- Kasuga-Schrein
- Gangō-ji
- Yakushi-ji
[Bearbeiten] Der Todai ji
Der Große Osttempel oder Todai-ji ist das Hauptheiligtum der budistischen Kengon-Sekte. Er wurde im Jahre 752 eingeweiht. Der Tempel, der eigentlich ein Tempelbezirk ist, besteht aus mehreren Gebäuden, leider sind nicht mehr alle erhalten geblieben. Die Hauptachse (Süd-Nord) der Tempelanlage bilden Nadai-mon, Chu-mon, Daibutsuden und Kodo. Westlich davon befinden sich Shingon-in, Sashizudo, Shosoin, Kaidan-in, Saidei-mon und Tegai-mon. Östlich davon befinden sich Tonan-in, das Tempelamt, Toto-Pagode, der Glockenturm Chisokuin Hogon-in, Oyuya, Hashuin Nembutsudo, Sammai-do, Kaisaido, Kannon-in, Wakasai, Sangatsu-do, Nigasu-do und der Tamakayama Hachimangu-Schrein.
Am Eingang zum Todai ji warten bereits zahlreiche zahme Sikahirsche auf ihr Futter. Man bekommt es hier für 150¥ zu kaufen, und schon hat man - solange das Futter reicht - Begleitung bekommen. Manchmal recht aufdringlich. Bitte nichts anderes füttern, es könnte den Tieren schaden, sie fressen auch Papier und Verpackungen.
- Nadai-mon. Das große Südtor, ist ein von 18 Säulen getragenes zweistöckiges Bauwerk.
- Chu-mon
- Daibutsuden, die Halle des großen Buddha, hat heute nur noch rund 2/3 der ürsprunglichen Größe, gilt heute noch immer als eines der gößten Holzbauwerke der Welt. Mit einer Länge von 57 m, einer Breite von 50,5 m und einer Höhe von 48,5 m glaubt man fast nicht, daß es sich hier um einen verkleinerten Nachbau handelt. Im Innern befindet sich die größte Buddha-Statue Japans. Die bronzene Sitzstatue selber hat eine Höhe von 16,2 m, sie befindet sich auf einem bronzenen Sitzpodest, welches als 56-blättige Lotusblüte ausgebildet ist und eine Umfang von 20,7 m hat.
- Kodo
- Shingon-in
- Sashizudo
- Shosoin
- Kaidan-in. Der Tempel wurde im Jahre 754 gegründet. Das heutige Gebäude musste um 1730 neu errichtet werden. Im Innenraum befinden sich die Statuen von Shakymuni und Taho-Nyo-Rai. In den Ecken befinden sich die vier Himmelswächter in voller Rüstung.
- Saidei-mon
- Tegai-mon
- Tonan-in
- das Tempelamt
- Toto-Pagode
- Im Glockenturm befindet sich die zweitgrößte Glocke Japans (3,9 m Höhe und 2,8 m Durchmesser). Es handelt sich hierbei um einen Neuguss aus dem Jahre 1239, die erste Glocke wurde im Jahre 749 gegossen und bei einem Taifun im Jahre 989 stark beschädigt.
- Chisokuin Hogon-in
- Oyuya
- Hashuin Nembutsudo
- Sammai-do
- Kaisai-do
- Kannon-in
- Wakasai
- Sangatsu-do, die Halle des Dritten Monats ist das älteste noch erhaltene Gebäude auf dem Gelände (kein Nachbau!). Sie wurde im Jahre 733 von Roben errichtet. Die Bethalle Raido wurde um 1200, in der Kamakura-Zeit angefügt. Anhand der Dachkunstrukton läßt sich leicht unterscheiden was zu welchem Bauwerk gehört.
- Nigasu-do. Die Halle des Zweiten Monats, wurde im Jahre 752 von dem Priester Jichu erbaut. Sie musste nach einem Brand im Jahre 1669 wieder aufgebaut werden.
- Tamakayama Hachimangu-Schrein
[Bearbeiten] Kasuga-taisha
Zum Kasuga-Schrein kommt man durch den Nara-Park, vorbei an über 1000 steinernen Laternen.
[Bearbeiten] Toshodai-ji
[Bearbeiten] Burgen, Schlösser und Paläste
- Die Überreste des Heijō-Palastes
[Bearbeiten] Bauwerke
[Bearbeiten] Denkmäler
[Bearbeiten] Museen
- Nationalmuseum Nara
- Neiraku Art Museum
[Bearbeiten] Straßen und Plätze
[Bearbeiten] Parks
- Der Nara-Park (Nara-koen) ist ebenfalls bekannt für seine zahmen Hirsche. Bitte verfüttern Sie nur die speziellen Futterplätzchen an die Hirsche, die im Park verkauft werden.
- Isui-en, der schöne Garten mit Karpfenteich stammt aus der Meiji-Zeit. Es ist sicher einer der schönsten Gartenanlagen der Stadt.
- Man'yô (Botanischer Garten)
[Bearbeiten] Verschiedenes
[Bearbeiten] Aktivitäten
- Rund 2 Kilometer ausserhalb befindet sich das Nara Dreamland, ein Vergnügungspark.
[Bearbeiten] Einkaufen
[Bearbeiten] Küche
[Bearbeiten] Nachtleben
[Bearbeiten] Unterkunft
[Bearbeiten] Ausflüge
[Bearbeiten] Literatur
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Website (Japanisch, Englisch)

