Nürnberg

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Nürnberg ist die größte Stadt in Franken und mit gut 500.000 Einwohnern die zweitgrößte im Bundesland Bayern. Im Zweiten Weltkrieg war Nürnberg eines der bevorzugten Ziele alliierter Luftangriffe, die am 2. Januar 1945 die Nürnberger Altstadt zerstörten und die Stadt als Ganzes schwer beschädigten. Beim Wiederaufbau unter Federführung des Stadtbaumeisters Heinz Schmeißner orientierte man sich an den vormaligen Stadtstrukturen, so dass mittelalterliche und vor allen Dingen frühneuzeitliche Zusammenhänge an vielen Plätzen trotz weitgehenden Verlustes der originalen Bausubstanz noch ablesbar sind, auch wenn die Bausubstanz größtenteils aus Nachkriegsbauten besteht. So bleibt Nürnberg bis heute ein beliebtes Touristenziel. Besonders ausländische Gäste suchen und finden in Nürnberg die "deutsche Romantik".

Nürnberg
Kurzdaten
Einwohner: 503.600 · (Stand Dez. 2008)
Höhe: 302 m
Tourist- Information: gegenüber Hauptbahnhof
Tel.: 0911 - 2336-0 · Internet TI@ctz-nuernberg.de
Lage
Lagekarte
Nürnberg
Nürnberg

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Stadtteile

Die Pegnitz teilt die Nürnberger Altstadt in zwei Hälften. Nach ihren Hauptkirchen wird die Nordseite Sebalder und die Südseite Lorenzer Altstadt genannt. Beide Teile der Altstadt werden von der Stadtmauer umschlossen.

Um die Altstadt gruppieren sich die andere Stadtteile. Im Uhrzeigersinn, ausgehend von der westlichen Pegnitz sind das im Norden:

Und im Süden:

[Bearbeiten] Hintergrund

[Bearbeiten] Anreise

[Bearbeiten] Mit dem Flugzeug

Der internationale Flughafen Nürnberg bietet zahlreiche Linienverbindungen zu europäischen Zielen und viele Charterverbindungen. Air Berlin dient er als Drehkreuz. Der Flughafen hat direkten U-Bahn Anschluss mit der Linie 2 zum Hauptbahnhof. Anschluss an das Netz der Deutschen Bahn besteht dagegen nicht.

[Bearbeiten] Mit der Bahn

Von Nürnberg gibt es direkte ICE-Verbindungen in die Richtungen Augsburg-München, Frankfurt-Köln, Kassel-Hannover-Hamburg, Leipzig-Berlin und Regensburg-Wien, sowie IC-Verbindungen Richtung Stuttgart-Karlsruhe, Bayreuth-Hof-Chemnitz-Dresden, Prag und Ingolstadt. Der Hauptbahnhof liegt direkt vor den Toren der Altstadt und ist ein Knotenpunkt des öffentlichen Verkehrs mit drei U-Bahn- und vier Straßenbahnlinien. Hier liegt auch der Knotenpunkt der S-Bahnlinien.

2006 wurde die Hochgeschwindigkeits-Neubaustrecke Nürnberg-Ingolstadt(-München) eröffnet, die im Nürnberger Vorort Feucht beginnt. Dadurch hat sich die Reisezeit von München nach Nürnberg auf bis zu eine Stunde und zwei Minuten reduziert (vorher ca. 1:45 h).

[Bearbeiten] Mit dem Bus

Fernbusse steuern meist den Zentralen Omnibusbahnhof an, der sich etwa 200 Meter östlich des Hauptbahnhofs (an der Bahnhofstraße und dem Willy-Brand-Platz) befindet.

[Bearbeiten] Auf der Straße

Die Stadt liegt verkehrsgünstig am Schnittpunkt wichtiger Bundesautobahnen. Östlich der Stadt kreuzen sich die Autobahnen A 3 Köln-Frankfurt-Passau(-Wien) und die A 9 München-Berlin. Beide Autobahnen werden im Südosten der Stadt von der A 6 Saarbrücken-Mannheim-Amberg(-Prag) gekreuzt. Ferner beginnt südlich der Stadt als Abzweigung der A 9 bei Feucht der so genannte „Frankenschnellweg“, die A 73 über Bamberg nach Suhl, über die man auch weiter nach Erfurt gelangt. Durch das Stadtgebiet führen die Bundesstraßen B 2, B 4, B 8 und B 14 in alle Himmelsrichtungen. Dabei führt die B 4R in einem großen Ring um die Innenstadt.

Die Burgenstraße führt durch den Ort.

[Bearbeiten] Mit dem Schiff

Die Anreise per Schiff über den Rhein-Main-Donau-Kanal ist eher exotisch.

[Bearbeiten] Mobilität

Die Nürnberger Altstadt erkundet man am besten zu Fuß. Die Entfernungen in der Altstadt sind nicht so groß, dass es lohnt Bus, U-Bahn oder Auto zu nehmen. Aufgrund der Verkehrsberuhigung ist Autofahren in der Altstadt ohnehin nicht zu empfehlen.

Vom Hauptbahnhof aus ist die Altstadt auf kurzem Wege zu Fuss zu erreichen.

[Bearbeiten] Auto

Die Altstadt ist für den Autoverkehr in fünf Bereiche eingeteilt ("Schleifenlösung"). Wenn man mit dem Auto von einem Bereich in den anderen will, muss man aus der Altstadt hinaus und zu einem anderen Tor wieder hineinfahren. Im Bereich der Burg gilt ein Nachtfahrverbot. Viele Parkplätze sind für Anwohner reserviert. Freie Parkplätze sind knapp und oft mit Parkuhren versehen. Es gibt jedoch verschiedene Parkhäuser und ein Parkleitsystem, dass die Anzahl der freien Plätze schon vor der Einfahrt in die Altstadt anzeigt. Man kann auch "Park and Ride"-Parkhäuser etwas außerhalb mit U-Bahn-Anschluß nutzen. (z.B. Herrnhütte in der Äußeren Bayreuther Straße)

[Bearbeiten] Fahrrad

Die Altstadt ist wegen Kopfsteinpflaster und der großen Fußgängerzone nur bedingt zum Radfahren geeignet. Abends ist die Fußgängerzone allerdings für den Radverkehr geöffnet. Außerhalb der Altstadt gibt es nur ein lückenhaftes Radwegenetz. Allerdings gibt es einige ausgeschilderte Radrouten. Gut ausgebaut sind die Radwege im Pegnitztal (West-Ost-Richtung).

[Bearbeiten] Bus und Bahn

Die öffentlichen Verkehrsmittel in Stadt und Region sind im Verkehrsverbund Großraum Nürnberg zusammengeschlossen, auf dessen Seiten auch Fahrplanauskünfte zu finden sind. In Nürnberg gibt es drei S-Bahn-, drei U-Bahn-, fünf Straßenbahn- und zahlreiche Buslinien (Die S-Bahn soll im Dez. 2010 in mehrere Richtungen verlängert werden, Straßenbahnlinien sind im Bau). Die wichtigsten Umsteigeknoten Hauptbahnhof und Plärrer werden von zwei U-Bahnlinien (U1, U2) bedient. Die Linie 1 fährt unter anderem zur Messe und in die Nachbarstadt Fürth, die Linie 2 zum Flughafen.

Die nördliche Altstadt (Sebalder Altstadt) erreicht man am besten mit der Buslinie 36 (zwischen den U-Bahnhöfen Plärrer und Rathenauplatz, Ost-West-Richtung) und den Buslinien 46/47 ab Heilig-Geist-Spital/Lorenzkirche (Nord-Süd-Richtung). Die südliche Altstadt (Lorenzer Altstadt) ist sehr gut mit der U-Bahn erschlossen (Bahnhöfe Lorenzkirche (U1), Weißer Turm (U1) und Opernhaus (U2)).

Einen ersten Überblick über die Sehenswürdigkeiten in Nürnberg bietet eine Fahrt mit der Linie 36 (Plärrer - Rathenauplatz - Doku-Zentrum). In den Bussen liegt ein Faltblatt mit 36 Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke aus.

Sehenswerte U-Bahnhöfe

Sehenswert sind vor allem die U-Bahnhöfe der U2 sowie der U1 zwischen Fürth-Rathaus und Fürth-Klinikum, insbesondere die Mosaiken am Rathenauplatz, das Graffiti am Rennweg, die verfremdete Panoramafotografie in Fürth-Rathaus und die überlebensgroße DNS-Doppelhelix in Fürth-Klinikum.

Die U-Bahnlinie U1 fährt zwischen den Bahnhöfen Plärrer und Stadtgrenze auf (bzw. unter) der Strecke der ersten deutschen Eisenbahn, der Ludwigseisenbahn. Der Nürnberger Bahnhof der Ludwigsbahn lag am Plärrer wo heute das "EWAG-Hochhaus" steht. Der Fürther Bahnhof der Ludwigsbahn lag am Fürther Rathaus.

Fahrkarten

Für Fahrten innerhalb Nürnbergs gilt grundsätzlich die Preisstufe 2 (2 Streifen). An jeder Haltestelle hängt eine Liste mit Zielen, die man von dieser Haltestelle mit einer Kurzstreckenfahrkarte (Preisstufe K) erreichen kann. Fahrkarten gelten für die gelöste Stecke in allen Verkehrsmitteln (Bus, Straßenbahn, U-Bahn, S-Bahn, Nahverkehrszüge (nicht IR/IC/ICE)), beim Umsteigen muss keine neue Fahrkarte gelöst werden. Einzelfahrkarten, Streifenkarten und Tageskarten müssen vor der Fahrt entwertet (gestempelt) werden (Tageskarten nur einmal vor der ersten Benutzung). Dazu stehen bzw. hängen in allen Straßenbahnen, Bussen und an den Eingängen der U-Bahn, der S-Bahn und der Bahnhöfe der Deutschen Bahn Entwerter zum Stempeln der Karten. Fahrkarten werden an Fahrkartenautomaten und bei Busfahrern verkauft (Im Bus nur Einzel- und Tageskarten). Achtung: In der Straßenbahn und den Zügen der U-Bahn, der S-Bahn und der DB kann man keine Fahrkarten kaufen, aber an jeder Haltestelle ist ein Automat. Zum Betreten der Bahnsteige in der U-Bahn braucht man eine gültige Fahrkarte.

  • Eine Einzelfahrt Preisstufe 2 in Nürnberg und Fürth kostet 2,- €, Kinder von 6 bis 14 Jahre: 1,- € (*), Kurzstrecken: 1,60 €, Kinder 0,80 €.
  • Eine 10er-Streifenkarte kostet 9,20 € / 4,60 € (für jede Preisstufe muss ein Streifen gestempelt werden, insgesamt mindestens 2 Streifen pro Fahrt), eine 5er-Streifenkarte Kurzstrecke kostet 6,40 € / 3,20 € (für jede Kurzsteckenfahrt einen Streifen stempeln)
  • Ein Tagesticket kostet 4,- € für einen Erwachsenen oder 6,80 € für bis zu 6 Personen, davon maximal 2 Erwachsene. Kauft man eine Tageskarte am Samstag, gilt sie auch am folgenden Sonntag.
  • Hunde und Fahrräder brauchen immer eine Kinderfahrkarte
  • Viele Hotels bieten besondere 3-Tages-Tickets an.

(* = alle Angaben Stand 19.01.2010, Preise notiert als Erwachsener/Kind, sofern Kinderfahrkarten erhältlich)

  • Für längere Aufenthalte bietet sich die MobiCard an, die ab 9 Uhr für bis zu 6 Personen gilt, bis 9 Uhr für 1 Person:
    • Die MobiCard ist in 3 Varianten erhältlich: 7 Tage ganztägig gültig (17,70 EUR für Preisstufe 2), 31 Tage ganztägig gültig (60,40 EUR für Preisstufe 2) und 31 Tage ab 9 Uhr gültig (48,10 EUR für Preisstufe 2).
    • Die Gültigkeit kann an jedem beliebigen Kalendertag begonnen werden (ersten Gültigkeitstag beim Kauf angeben).
    • Alle MobiCard sind übertragbar (kein Foto nötig)
    • Alle MobiCards gelten wochentags ab 9 Uhr und am Wochenende ganztägig für 6 Personen, davon maximal 2 Erwachsene. Die ganztägig gültigen Varianten der MobiCard gelten wochentags vor 9 Uhr nur für eine Person.
    • Mobicards können an vielen (aber nicht allen!) Fahrkartenautomaten, bei den Kundencentern der VAG am Nürnberger und Fürther Hauptbahnhof (Zwischengeschoss) und am Plärrer (Zwischengeschoss) und bei allen Fahrkartenausgaben der Deutschen Bahn im Verbundsgebiet erworben werden. Für Nürnberg werden die Zonen 100 und 200 benötigt.
  • Ein Hunde ist frei, statt 2 Erwachsene können auch 2 Fahrräder mitgenommen werden.
  • Schönes-Wochenende-Tickets und Bayerntickets gelten im gesamten Verkehrsverbund als Tageskarte und können in allen Verkehrsmitteln benutzt werden.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Weinstadel
Weinstadel
Heilig Geist Spital
Heilig Geist Spital
Henkersteg
Henkersteg

Die Pegnitz teilt die Nürnberger Altstadt in zwei Hälften. Nach ihren Hauptkirchen wird die Nordseite Sebalder und die Südseite Lorenzer Altstadt genannt. Beide Teile der Altstadt werden von der Stadtmauer umschlossen.

[Bearbeiten] Stadtmauer

Die Nürnberger Stadtmauer war ursprünglich fünf Kilometer lang und hatte fünf Tore: Laufer, Spittler-, Frauen-, Neu- und Tiergärtner Tor. Vom 13. bis zum 16. Jahrhundert wurde die Befestigung ständig ausgebaut und hat mit dazu beigetragen, dass die Stadt in dieser Zeit allen feindlichen Angriffen standhalten konnte. Heute stehen noch knapp vier Kilometer Mauer. Vor allem auf der Ostseite zwischen Frauentor (Hauptbahnhof) und Laufer Tor (Rathenauplatz) gibt es größere Lücken. Der Stadtgraben, der nie mit Wasser gefüllt war, ist noch auf etwas mehr als zwei Kilometer in voller Breite erhalten und begehbar. Zwischen Färber- und Spittlertor (Plärrer) sollte man die Innenseite der Mauer meiden, hier befindet sich der Nürnberger Rotlichtbezirk. Ungefähr die Hälfte der Stadtmauer kann man von der Straßenbahn aus besichtigen: Linie 4 zwischen Plärrer und Tiergärtnertor sowie Linien 8 und 9 zwischen Hauptbahnhof und Rathenauplatz. Der U-Bahnhof Opernhaus (U2) ist in den ehemaligen Stadtgraben eingebaut und im Stil der Stadtmauer mit Sandstein und schmiedeeisernen Gittern gehalten.

[Bearbeiten] Sebalder Altstadt

  • Kaiserburg Nürnberg Burgstraße, Straßenbahnlinie 4: Haltestelle "Tiergärtnertor", Telefon: 0911/2446590, E-Mail: burgnuernberg@bsv.bayern.de

Öffnungszeiten: täglich Apr-Sep 9.00-18.00, Okt-Mär 10.00-16.00 (außer 1.1.,24.,25., und 31.12) Eintritt: Erw. 6€, erm. 5€ (Museum, Führung, Tiefer Brunnen und Sinwellturm. Außenanlagen kostenlos.). In der Nordwestecke der Altstadt ragt auf einem Felsen die Kaiserburg auf. Im Westen beginnt die Anlage mit dem Turm Luginsland. Zwischen diesem und dem fünfeckigen Turm fügt sich die Kaiserstallung ein. Sie wurde 1495 in nur einem Jahr erbaut, diente ursprünglich als Kornspeicher und heute als Jugendherberge. Der fünfeckige Turm entstand bereits vor 1050 und ist das älteste Gebäude von Burg und Stadt. Weiter östlich befindet sich der Zugang zum Burggarten und das Vestnertor. Vom Vestnertor gelangt man zur Freiung die einen der besten Blicke über die Stadt bietet. Wer noch mehr sehen will kann auf den Sinwellturm im anschließenden Vorhof der Burg steigen. Dort befindet sich auch der Tiefe Brunnen. Neben dem Tor zum Haupthof steht der Heidenturm mit der romanischen Doppelkapelle. Im Haupthof befindet sich rechts die Kemenate, links der Palas mit dem Kaiserburgmuseum. Weitere Räume des Palas und die Doppelkapelle können im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

  • Dürerhaus Albrecht-Dürer-Straße 39, Straßenbahnlinie 4: Haltestelle "Tiergärtnertor", Bus 36: Haltestelle "Weintraubengasse", U1: Haltestelle "Lorenzkirche", Telefon: 0911/2312568, E-Mail: museen@stadt.nuernberg.de

Öffnungszeiten: Di-So 10.00-17.00, Do -20.00 (Jul, Aug, Dez auch Mo 10.00 -17.00 geöffnet) Eintritt: Erw. 5€, erm. 2,5€, (Gruppenermäßigungen/Familienkarten), Eintritt ist in der Tageskarte für alle stadtischen Museen ebthalten. Der Maler Albrecht Dürer lebte in diesem Haus von 1509 bis 1528. Ausstellung über das Leben im Haus und Dürers Arbeitsweise.

  • Die gotische Kirche St. Sebald wurde im 13.-15. Jahrhundert erbaut. Im Zentrum der Kirche steht das Sebaldusgrab von Peter Vischer. Das Grabmal zeigt Szenen aus dem Leben des Stadtheiligen.

Öffnungszeiten: täglich Jan-Mär 9.30-16.00, ab Apr 9.30-18.00 Eintritt: Erw. 1€, Kinder 0,50€; Turmführung: Erw. 3€, Kinder 1,50€ (abweichende Preise zum Christkindlesmarkt)

  • Im Burgviertel haben nur wenige alte Häuser den zweiten Weltkrieg überstanden, einige wurden wieder aufgebaut. Die Füll ist mit ihren Sandsteinhäusern eine typische Kaufmannstraße. Die Handwerker in der Weißgerbergasse wohnten dagegen in Fachwerkhäusern. Weitere restaurierte Fachwerkhäuser findet man in den Krämergassen. In der Unteren Krämergasse 16 kann man oft einen Blick in den kleinen Innenhof werfen.
  • Der im 14. Jahrhundert begonnene Bau des Rathauses zog sich über mehrere Jahrhunderte hinweg. Der älteste Teil ist der gotische Rathaussaal. In der Ehrenhalle können Nachbildungen der mittelalterlichen Reichodien angeschaut werden.
  • Unter dem alten Rathaus befinden sich die Lochgefängnisse Rathausplatz 2, Telefon: 0911/2312690. Öffnungszeiten: Apr-Okt Di-So 10.00-16.30 (Führung, Dauer etwa 30 Minuten) Eintritt: Erw. 3€, erm. 1,50€. Im Mittelalter dienten sie als Untersuchungsgefängnis und Folterkammer. Die Besichtigung der Kellergewolbe und Folterkammern ist nur im Rahmen der Führung möglich.
  • Hauptmarkt und Schöner Brunnen
  • Die Felsengänge sind ein weitverzweigtes Labyrinth, bestehend aus teilweise mehrstöckigen Kelleranlagen unterhalb der Nürnberger Altstadt. Mit deren Bau wurde bereits im 14. Jahrhundert begonnen, sie dienten lange Zeit als Lagerraum für Bier. Treffpunkt und Kartenvorverkauf: Brauereiladen, Bergstraße 19, täglich von 10.30-18.00; Führungen 11.00, 13.00, 15.00 und 17.00 Uhr (Dauer der Führung ca. 1 Stunde) Eintritt 7€ (inkl. 2 x 0,2 Ltr. Bier)
  • Der Historische Kunstbunker ist ein während des zweiten Weltkrieges von umsichtigen Nürnbergern bombensicher ausgebauter Felsenkeller in der Nähe des Dürerhauses. In ihm wurden Kunstschätze aus den Nürnberger Museen und Kirchen verwahrt und so vor der Zerstörung durch die Bombenangriffe gerettet. Hier wurde auch der weltberühmte Marienaltar von Veit Stoß aufbewahrt, den die Nazis 1939 aus Krakau geraubt haben. Führungen: täglich 15.00 Uhr (außer 24.12 und 31.12.) durch den Förderverein Nürnberger Felsengänge.
  • Rund um den Trödelmarkt (der auf einer Insel in der Pegnitz liegt) befinden sich viele kleine Gassen, Brücken und Cafes, die einen schönen Ausblick auf die Pegnitz und die umliegenden Häuser bieten. Den Trödelmarkt kann man von Hauptmarkt aus erreichen, wenn man vor der Fleischerbrücke die kleine Treppe unter dem Ochsen hinunter am ehemaligen Schlachthaus - jetzt Kaffeehaus - vorbeigeht. Es bietet sich dann ein Rundweg an, bei dem man über den Henkersteg und den Kettensteg den Ausblick auf die Pegnitz und die umliegenden Fachwerkhäuser genießen kann.

[Bearbeiten] Lorenzer Altstadt

  • Die gotische Kirche St. Lorenz wurde im 13.-15. Jahrhundert erbaut. Unter den zahlreichen Kunsstschätzen ist das Sakramentshäuschen von Adam Kraft und der englische Gruß von Veit Stoß hervorzuheben. Öffnungszeiten: Mo-Sa 9.00-17.00 So 13.00-16.00 Eintritt: freiwillig 1€
  • Das Nassauer Haus ist ein Turmhaus gegenüber der Lorenzkirche. Es ist eines der ältesten Gebäude der Stadt.
  • Vor der Lorenzkirche steht der Tugendbrunnen, dessen Figuren die sieben Tugenden verkörpern.

[Bearbeiten] Vororte

  • St. Johannis die alte Vorstadt im Westen der Sebalder Altstadt, erkundet man am besten mit einem ca. halbstündigen Spaziergang vom Tiergärtner- zum Hallertor. (Straßenbahnlinie 4, Haltstelle "Tiergärtnertor". Durch Johannis fährt die Straßenbahnlinie 6, mit den Haltestellen "Hallertor", "Hallerstraße" und "Brückenstraße"). Noch innerhalb der Altstadt steht gegenüber dem Dürerhaus das sogenannte Pilatushaus. Hier beginnt der Kreuzweg von Adam Kraft dem wir bis zum Johannesfriedhof folgen. Zunächst geht es durch das Tor und über die Hauptstraße der wir noch ein kurzes Stück nach links folgen. Dann biegen wir rechts in die Burgschmietstraße. Nach einiger Zeit treffen wir auf die Johannisstraße in der noch einige Fachwerkhäuser erhalten sind. Sie führt uns zum Johannisfriedhof auf dem zahlreiche berühmte Nürnberger bestattet sind. Nach einem Rundgang über Friedhof gehen wir die Lindengasse bergab und biegen links in den Riesenschritt. Von hier haben wir Zugang zu den Hesperidengärten, kleinen Barockgärten. Am unteren Ende des Riesenschritts kann man noch durch die romantischen Gässchen von Groß- und Kleinweidenmühle streifen. Durch die Parkanlage Hallerwiese kommt man schließlich zurück in die Altstadt.
  • Reichsparteitagsgelände Dokumentationszentrum, Bayernstraße 110 (Straßenbahn 9 (ab Hbf.) oder 6 (ab Plärrer) oder Bus 36 (ab Hauptmarkt) nach Doku-Zentrum), Telefon: 0911/2315666 E-Mail: dokumentationszentrum@stadt-nuernberg.de

Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.00-18.00, Sa/So 10.00-18.00 (letzter Einlass 17.00) Eintritt: Erw. 5€, erm. 2,50€ (Gruppenpreise, Familienkarten), Eintritt ist in der Tageskarte für Museen enthalten. Schon kurz nach der Machtergreifung machten die Nationalsozialisten Nürnberg zum Ort ihrer jährlichen Parteitage. Um ihre Macht zu demonstrieren, planten sie eine Reihe monumentaler Bauwerke. Zum Großteil wurden diese nicht fertiggestellt. Das Dokumentationszentrum zeigt eine Ausstellung zu den Themen: Aufstieg des Nationalsozialismus, Organisation der Reichsparteitage, Zusammenhang mit Judenverfolgung und Zweitem Weltkrieg. Um das gesamte Reichsparteitagsgelände zu besichtigen empfiehlt es sich, ein bis zwei Stunden einzuplanen. Das Dokumentationszentrum bietet einen guten Ausgangspunkt.

Delfin-Show im Delfinarium
Delfin-Show im Delfinarium
  • Tiergarten. Am Tiergarten 30 (Straßenbahn 5 (ab Hbf.)), Telefon: 0911/54546 E-Mail: tg@stadt.nuernberg.de

Öffnungszeiten: Apr-Sep 8.00-19.30, Okt-Mär 9.00-17.00 Eintritt Tiergarten: Erw. 8,50€, erm. 7€, Kinder (4-13) 3,00€ (Gruppenpreise, Familienkarten) Eintritt Delfinarium (zusätzlich): Erw. 4,50€, erm. 4€, Kinder (4-13) 2€ (Gruppenpreise, Familienkarten). Hunde sind nicht erlaubt. Der Nürnberger Tiergarten befindet sich in alten Steinbrüchen im Reichswald. Er ist mit fast 70 ha Fläche einer der größten europäischen Zoologischen Gärten und als Landschaftszoo angelegt. Einer der vielen Anziehungspunkte ist das Delphinarium mit täglichen Vorführungen.

  • Wehrkirche Kraftshof, Kraftshof (Straßenbahn 9 (ab Hauptbahnhof) oder 4 (ab Plärrer) nach Thon. Weiter mit Bus 31. Oder mit dem Rad: Von der Burg der Beschilderung Richtung Almoshof/Erlangen folgen. In Almoshof über die Irrhainstraße nach Kraftshof). Im Mittelalter hatten nur Städte das Recht, sich mit einer Mauer zu schützen. Zahlreiche Dörfer errichteten daher Mauern um Kirche und Friedhof. Kraftshof ist ein gutes Exempel dafür (mit Wehrgang und kleinen Türmchen). Von Kraftshof kann man in einer halben Stunde nach Neunhof spazieren.
  • Schloss Neunhof, Neunhofer Hauptstraße (Straßenbahn 9 (ab Hauptbahnhof) oder 4 (ab Plärrer) nach Thon. Weiter mit Bus 31) Öffnungszeiten: Ostern-Sep Sa/So 10.00-17.00 Schönes Beispiel eines Nürnberger Patrizierschlosses mit kleinem Barockgarten.

[Bearbeiten] Museen

  • Germanisches Nationalmuseum, Kartäusergasse 1 (U1 (Haltestelle Lorenzkirche), U2/U3 (Haltestelle Opernhaus)), Telefon 0911/13310 E-Mail: info@gnm.de.

Öfnnungszeiten: Di-So 10.00-18.00, Mi 10.00-21.00 Eintritt: Erw. 6€, erm. 4€ (Gruppenpreise, Familienkarten, abweichende Preise während größerer Sonderausstellungen). Eines der größten Museen für Kunst und Kunsthandwerk in Deutschland. Der Begriff Germanisch verweist darauf, dass das Sammlungsgebiet des Museums alle deutschsprachigen Länder umfasst. Außerhalb des Museums setzt die Straße der Menschenrechte ein Zeichen der Versöhnung.

  • Spielzeugmuseum, Karlstraße 13-15 (U1 (Haltestelle Lorenzkirche), Bus 36 (Haltestelle Weintraubengasse)) Telefon: 0911/2313164 E-Mail: spielzeugmuseum@stadt.nuernberg.de

Öffnungszeiten: Di-Fr 10.00-17.00, Sa/So 10.00-18.00 (während Christkindlesmarkt und Spielwarenmesse täglich geöffnet) Eintritt: Erw. 5€, erm. 2,50€ (Gruppenpreise, Familienkarten, Eintritt in der Tageskarte für städtische Museen enthalten). Nürnberg ist eines der Zentren der deutschen Spielwarenindustrie. Das Museum zeigt Holz- und Blechspielzeug, Puppen und Puppenhäuser, Modelleisenbahnen und moderne Spielwaren.

  • Verkehrsmuseum, Lessingstraße 6 (U2/U21 (Haltestelle Opernhaus)), Telefon: 0911/230880

Öffnungszeiten: Di-So 9.00-17.00 Sa/So 10.00-18.00, zum Christkindlesmarkt 9.00-17.00 Eintritt: Erw. 4€, erm. 3€, Kinder 2€. Zwei Museen in einem Haus: Das DB Museum und das Museum für Kommunikation. Das DB Museum zeigt die Entwicklung der Eisenbahn von 1835 (erste deutsche Bahnstrecke von Nürnberg nach Fürth) bis heute. Es zeigt eine Reihe historischer Fahrzeuge und eine große Modelleisenbahn. Der umfangreiche Kinderbereich macht es zu einem interessanten Ziel für Familien. Das Kommunikationsmuseum stellt die Entwicklung der bayrischen Post und verschiedene Aspekte moderener Telekommunikation dar.

  • Neues Museum, Klarissenplatz (5 Min zu Fuß vom Hauptbahnhof), Telefon: 0911/240200 E-Mail: info@nmn.de

Öffnungszeiten: Di-Fr 10.00-20.00, Sa/So 10.00-18.00 Eintritt: Erw. 4€, erm. 3€ (abweichende Preise für Ausstellungen, Vergünstigungen sonntags). Staatliches Museum für Kunst und Design in Nürnberg. Kunst und Design seit 1945.

Öffnungszeiten: Di-Fr 10.00-17.00 Sa/So 10.00-18.00, zum Christkindlesmarkt Mo 10.00-17.00 Eintritt: Erw. 5€, erm. 2,50€ (Gruppenpreise, Familienkarten, Eintritt in der Tageskarte für städtische Museen enthalten). Das Stadtmuseum befindet sind in einem um 1600 erbauten Patrizierhaus. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden einglagerte Zimmereinrichtungen zerstörter Häuser hier wieder aufgebaut. Das Haus stellt verschiedene Epochen der Stadtgeschichte dar.

  • Museum Industriekultur, Äußere Sulzbacher Straße 62 (S8 (Haltestelle Tafelwerk)), Telefon: 0911/2313875 E-Mail: museen@stadt.nuernberg.de

Öffnungszeiten: Di-Fr 9.00-17.00 Sa/So 10.00-18.00 Eintritt: Erw. 5€, erm. 2,50€ (Gruppenpreise, Familienkarten, Eintritt in der Tageskarte für städtische Museen enthalten, abweichende Preise bei Sonderausstellungen). Entlang der Museumstraße wird gezeigt, wie die industrielle Revolution Wohnbedingungen, Sozialleben und Technik veränderte. Außerdem verschiedene Spezialsammlungen: Motorrad- und Fahrradmuseum, Schulmuseum, Geschichte der Feuerwehr, Geschichte der Lebkuchenindustrie.

  • Kunsthalle Nürnberg, Lorenzer Straße 32 (S8/S9 (Haltestelle Marientor)), Telefon: 0911/2312853 E-Mail: kunsthalle@stadt.nuernberg.de

Öffnungszeiten: Di,Do-So 10.00-18.00 Mi 10.00-20.00 Eintritt: Erw. 4€, erm. 2€ (Gruppenpreise, Familienkarte). In der Kunsthalle finden wechselnde Kunstausstellungen statt.

  • Naturhistorisches Museum, Marientorgraben 8 (U2 (Haltestelle Wöhrder Wiese), S8/S9 (Haltestelle Marientor)), Telefon 0911/227970 E-Mail: nhgnbg@t-online.de

Öffnungszeiten: Mo/Fr 10.00-21.00 So,Di-Do 10.00-17.00 Eintritt: Erw. 2,50€, erm. 1,50€ (Familienkarten, Preisabweichungen für Sonderausstellungen). Das Museum der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg e.V. beinhaltet viele Einzelstücke (Ausgrabungen) und anschauliche Darstellungen zur Vor- & Frühgeschichte in Franken, sowie zur Höhlen- & Karstkunde und Geologie. Zusätzlich finden sich hier auch Exponate zur Völkerkunde (von Südsee bis Sibirien) und zur Archäologie des Auslands.

Öffnungszeiten: Jedes erste Wochenende im Monat 10:00-17:30 (Januar geschlossen) Eintritt: 2€; Rundfahrt mit historischer Straßenbahn: 2€. Das Museum zeigt Straßenbahnfahrzeuge seit 1881 und erzählt viel über die Geschichte der Nürnberger Straßenbahn.

[Bearbeiten] Architektur

Nürnberg bietet neben der Burg eine großartige Vielfalt von interessanten Bauwerken verstreut über die verschiedenen Epochen hinweg. Eine ideale Möglichkeit sich darüber einen Überblick zu verschaffen, bietet die Webseite Baukunst Nürnberg.

[Bearbeiten] Aktivitäten

[Bearbeiten] Christkindlesmarkt

Vom Freitag vor dem ersten Advent bis zum 23. Dezember findet einer der berühmtesten Weihnachtsmärkte der Welt auf dem Hauptmarkt statt. An den Wochenenden oft überfüllt, an Werktagen vor allem abends aber immer noch stimmungsvoll und dann auch nicht so überlaufen.

Öffnungszeiten: Mo. bis Do.: 9.30 bis 20 Uhr; Fr., Sa.: 9.30 bis 22 Uhr; So.: 10.30 bis 20 Uhr; www.christkindlesmarkt.de

[Bearbeiten] Kulturelle Ereignisse

In Nürnberg gibt es zahlreiche Veranstaltungen über das Jahr verteilt. Die Stadt Nürnberg stellt auf folgender Homepage die Highlights des Sommerprogramms bzw. Winterprogramms vor.

  • Die Blaue Nacht: Seit 2000 findet jedes Jahr an einem Samstag Mitte Mai die Blaue Nacht statt, eine Kulturnacht mit geöffneten Museen, Kunstprojekten, Performances und Musik in der gesamten Innenstadt
  • Bardentreffen: Am ersten Wochenende der bayerischen Sommerferien (Ende Juli) spielen mehr als 50 Bands und Einzelinterpreten unterschiedlichster Stilrichtungen aus Deutschland und der ganzen Welt auf sieben Bühnen in der Altstadt. Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei. An diesem Wochenende spielen meist auch an allen Ecken der Stadt Straßenmusiker an den Abenden, ohne dass dies zum offiziellen Programm gehört.
  • Klassik Open Air: Jedes Jahr (Ende Juli/ Anfang August) spielen die beiden großen Orchester Nürnbergs, die Nürnberger Philharmoniker und die Nürnberger Symphoniker auf dem Luitpoldhain. Mittlerweile hat das Konzert, welches als "Woodstock" der klassischen Musik bezeichnet wird, Zuschauerzahlen um die 100.000 erreicht. Die Konzerte sind umsonst und man kann Picknickdecke usw. mitbringen.

[Bearbeiten] Sportliche Ereignisse

  • DTM - Norisringrennen: Jedes Jahr (Ende Juni) findet das Norisring-Rennen der DTM am Dutzendteich statt.

[Bearbeiten] Stadtführungen

  • Verschiedene Organisationen bieten Stadführungen durch Nürnberg an. Neben der Tourismuszentrale sind hier Geschichte für Alle, die Altstadtfreunde und der Verein der Gästeführer Nürnbergs mit regelmäßigen Führungen, Themenführungen für Gruppen und vielen Sonderaktionen aktiv.

Die Führungen des Vereins der Gästeführer beginnen bei der Tourismusinformation am Hauptmarkt. Im Jahr 2009 finden folgende tägliche Führungen statt (Informationen zu Führungen in weiteren Sprachen gibt es auf der Homepage):

Altstadtführung (deutsch): täglich 13.30 (außer 24.12), Sa/So von Mai-Okt und in der Adventszeit 10.30 (zusätzlich)

Altstadtführung (englisch): täglich von Mai-Okt 13.00 (außer 24/25.12)

  • Stadtrundfahrten durch Nürnberg werden angeboten von dem Busunternehmen Neukam Reba und finden vom 1.05-31.10 (27.11-24.12 zusätzlich) täglich um 9.30 Uhr statt. Die Rundfahrten beginnen ab Hallplatz (Mauthalle) und dauern ca. 2,5 Stunden. Angefahren werden das Reichsparteitagsgelände, das Gerichtsgebäude, der St.-Johannis-Friedhof (mit kurzem Zwischenstop) sowie einige Teile der Altstadt. Der letzte Teil der Führung führt zu Fuß von der Kaiserburg, über das Albrecht-Dürer-Haus, Rathaus, St.-Sebald-Kirche zum Hauptmarkt.
  • Dürer-Weg stellt ein Rundgang auf den Spuren Albrecht Dürers durch seine Heimatstadt mithilfe eines Minicomputers dar. Dieser führt Sie mit Ton und Bild durch die Altstadt. Nürnberg ist damit die erste Stadt, die ein audiovisuelles Führungssystem im Freien einsetzt. Die Geräte erhalten Sie beim Albrecht-Dürer-Haus oder dem Germanischen Nationalmuseum.

Eintritt: Erw. 12 €, erm. 8 €; gegen 20 Euro Pfand und Vorlage eines Personal-Ausweises (inkl. Eintritt in die Museen) Ausleihzeiten: Di-So 10.00–15.00 Abgabe: Albrecht-Dürer-Haus oder Germanisches Nationalmuseum jeweils bis 16:45 Uhr

  • An einem Wochende im Jahr finden die Stadtverführungen statt, zahlreiche Gruppen bieten dann Führungen zu verschiedensten Aspekten des städtischen Lebens an.

[Bearbeiten] Einkaufen

Nürnbergs wichtigste Einkaufsstraßen liegen in der Lorenzer Altstadt. Vom Weißen Turm führen drei Einkaufsstraßen in Richtung Lorenzkirche: In der Breiten Gasse finden sich eher die billigen Geschäfte aber auch die junge Mode, in der Karolinenstraße liegen Geschäfte mittlerer Preislage und in der Kaiserstraße bekommt man Luxusgüter. Im Osten sind die drei Straßen durch die Königstraße verbunden, die vom Hauptbahnhof über die Lorenzkirche zum Hauptmarkt führt. Hier liegen die größten Kaufhäuser: Karstadt und Kaufhof.

Neben der Altstadt gibt es noch zwei größere Einkaufszentren. Das mercado Nürnberg befindet sich an der Äußeren Bayreuther Straße im Nordosten der Stadt (U-Bahnlinie U2, Nordostbahnhof). Das Franken-Einkaufszentrum befindet sich in dem Trabantenstadtteil Langwasser (U-Bahnlinie U1, Langwasser Mitte).

In den verschiedenen Einkaufsstraßen und -zentren außerhalb der Altstadt ist das Angebot nicht so groß. Ihr Besuch lohnt nur, wenn man zu einem bestimmten Geschäft will.

Mitbringsel

  • Lebkuchen (siehe Küche).
  • Bratwürste (für längere Reisen in Dosen erhältlich)

[Bearbeiten] Küche

Nürnberger Rostbratwürste: In der Stadt werden vor allem Nürnberger Rostbratwürste verkauft, im Umland Fränkische. Echte Nürnberger Rostbratwürste dürfen nur innerhalb des Nürnberger Stadtgebietes hergestellt werden. Nürnberger sind etwa halb so groß wie Fränkische, aber stärker gewürzt. In Restaurant isst man daher drei Fränkische oder sechs Nürnberger Bratwürste mit Sauerkraut oder fränkischem Kartoffelsalat. Besonders Hungrige können auch neun, zwölf, usw. Stück bestellen. Auf der Straße werden zwei oder drei im Brötchen (3 im Weggla) verkauft. Die nicht ganz so traditionellen Bratwurststände verkaufen meist neben 3 Nürnbergern auch feine ("normale") Bratwürste, Thüringer Bratwürste und "Bauernseufzer" (eine geräucherte, stark gewürzte fränkische Bratwurst). Alle Bratwurstsorten sind in Nürnberg allgemein von ausgezeichneter Qualität und sollten bei einem Besuch in Nürnberg (oder Franken) auch alle gekostet werden.

Eine weitere Art Nürnberger Bratwürste zu genießen, besteht darin, die gebratenen Würste zu sulzen. Als Bratwurstsülze sind sie zusammen mit Röstkartoffeln ein wahrer Leckerbissen.

Wer anstatt der gebratenen Wurst gerne eine Alternative hätte, dem kann zu den "Sauren Zipfeln" geraten werden. Hier wird die Nürnberger Bratwurst in einem Sud aus Essig, Zwiebeln und Gewürzen eingelegt - was zunächst etwas merkwürdig erscheinen mag, jedoch überzeugt der überraschend leckere Geschmack.


Weitere Würste

  • Neben der Rostbratwurst findet in Nürnberg auch die Nürnberger Stadtwurst großen Zuspruch. Es gibt sie als "Geräucherte", "Weiße" oder "Hausmacher" und wird gerne mit einem fränkischen Bauernbrot zum Bier verzehrt. Empfehlenswert: Stadtwurst mit Musik (Stadtwurst in grobe Scheiben geschnitten, mit Essig & Zwiebeln angemacht)
  • Ein typisches Nürnberger Gericht sind auch geräucherte Leberwürste und Blutwürste, welche im Sauerkraut erhitzt werden und dann mit dem Kraut serviert werden (Die Leberwurst/ Blutwurst wird dann aus der Pelle in das Kraut gedrückt und dann durchgemischt). Dieses Gericht findet man inzwischen jedoch selten. In traditionellen Nürnberger Gaststätten wird dieses jedoch noch angeboten.
  • Nicht vergessen sei der Pressack (rot & weiß), wobei hier große Unterschiede im Geschmack und Qualität vorhanden sind. So ist der Pressack aus dem Supermarkt leider nur selten zu empfehlen. In einem richtigen Nürnberger Wirtshaus kann man aber davon ausgehen, dass Geschmack und Qualität stimmen. Der Pressack wird mit Senf gegessen.

Schäufele Nicht eine reine Nürnberger Spezialität, sondern eher eine "Fränkische Instituion" erster Klasse. Einfach ausgedrückt: Eine im Ofen mit viel Liebe gebratene Schweineschulter mit knuspriger Speckschwarte -sehr lecker- wird mit einer dunklen Biersauce und Nürnberger Klößen serviert. Das Schäuferla ist dem Nürnberger (Franken) fast schon eine religiöse Sache und hat zu langen theokratischen Diskursen geführt. Um dem Leser dies hier im Wiki zu ersparen, möge er sich bitte auf die Webseite des Vereines Freunde des fränkischen Schäuferla n.n.e.V. zwecks Detailinformationen rund um das 'Schäuferla' begeben.


Lebkuchen: Nürnberg ist berühmt für seine Lebkuchen, die von mehreren großen Herstellern und zahlreichen kleinen Bäckereien hergestellt werden. Insbesondere zur Zeit des Christkindlesmarktes sind die echten Nürnberger Elisenlebkuchen sehr beliebt. Sie sind die besten Lebkuchen und enthalten kein Mehl. Einige Hersteller verkaufen Bruch, dieser enthält jedoch selten zerbrochene Lebkuchen. Vielmehr eignen sich diese Packungen kaum als Geschenk und sind daher preiswerter als Lebkuchen in Schmuckdosen. Bei kleineren Bäckereien ist die Qualität der Lebkuchen oft besser als bei den Fabriken, sie sind jedoch auch teurer. Nicht unterschätzen sollte man den Nährwert dieser süßen Leckereien. Die Schmuckdosen sind übrigens ein schönes praktisches Reiseandenken. Wennn der süße Inhalt verputzt wurde, kann man die Blechschachteln gut als dekorative Aufbewahrungsboxen nutzen.


Weitere Teig- & Backwaren

  • „Nürnberger Eierzucker” ist ein weißes, zartes Eiergebäck, welches seine Form durch geschnitzte Modeln erhält. Diese „Modele” können verschiedene Formen haben wie beispielsweise „Springerle” (Pferdchen). Sie sind meist „mundgerecht”, können aber auch zu größeren Figuren gestaltet sein.
  • Kirschenmännla - Eine Kirschauflauf mit lockerem Teig.
  • Schneeballn - Vom Prinzip her die gleiche Machart wie die Schneebälle, welche nun überall in Deutschland verkauft werden. (Dünner Teig in Schmalz gebacken) - nur das die Nürnberger etwa 20 cm Durchmesser haben und mit Puderzucker versehen sind. Werden gerne zur Kommunion/ Konfirmation/ Hochzeit/ Taufe etc. als Dankeschön an die Gäste verteilt.


Bier:

Franken hat die höchste Brauereidichte der Welt. Unzählige kleine Privatbrauereien produzieren hier hervorragende Biere, welche (zum Glück für uns Franken) jeweils nur im 20-km-Umkreis bekannt werden. - Nur leider sieht es hier im Herzen von Franken (Nürnberg) mit den kleinen Privatbraueren etwas "mau" aus. Hier gibt es Tucher, Patrizier, etc. - alles Großbrauereien mit guter Qualität, jedoch nichts, was einem vom Hocker reißt. Die Ausnahme ist die in der historischen Altstadt gelegene winzige Altstadthof-Brauerei, welche ihr Rotbier nur für den Eigenbedarf (angeschlossenes Lokal) und Straßenverkauf produziert (Brauereibesichtigung möglich).

Bier-Spezialitäten aus dem fränkischen Umland genießt man am besten im Landbierparadies Hier kann man sich in der gemütlichen, rustikalen Umgebung durch eine riesige Auswahl von "Fränkischen Bieren" trinken. Achtung Fettnäpfchen: Die Bestellung einer Cola, Fanta, oder ähnlicher unfränkischer Getränke sollte man dort besser unterlassen - Die gibt es hier nämlich nicht. Es gibt aber normale weiße oder gelbe Limonade. Für die Kleinen gibt es Fränkischen Kirschsaft, Apfelschorle o.ä.

Eine gute Gastronomie Übersicht bietet die Webseite der Nürnberger Nachrichten/ Nürnberger Zeitung.


Bratwurstküchen

  • Zum Gulden Stern, Zirkelschmiedsgasse 26 - Historische älteste Bratwurstküche der Welt seit 1419, tgl. 11-22 Uhr

Restaurants

  • Krakauer Haus (Hintere Insel Schütt) mit einem wunderschön gelegenen Biergarten auf der Stadtmauer. Schönes Stadtpanorama vom Kluttentreter Saal. Gute polnische Küche.

Nachts

Wer nachts noch Hunger verspürt, dem ist das Restaurant Wacht am Rhein empfohlen. Ab 24 Uhr öffnet die Lokalität und schließt erst in den frühen Morgenstunden.

[Bearbeiten] Nachtleben

[Bearbeiten] In der Innenstadt

  • Stars-and-stairs, Engelhardsgasse 33 - Wer einen angenehmen Szene-Club in der Nürnberger Innenstadt sucht, kommt am mitten im Rotlichtviertel gelegenen Stars-and-stairs nicht vorbei. Publikum zwischen 21 und 29 Jahren wird man hier vermehrt antreffen. Die Preisgestaltung ist auch eher moderat.
  • Weißgerbergasse In der Weißgerbergasse reiht sich eine Kneipe an die nächste. Es sind alle Stilrichtungen vertreten, vom rustikalen Pub über die modern-minimalistische Cocktailbar bis zur kleinen Discokneipe. Auch in den Straßen oberhalb der Weißgerbergasse finden sich noch mehrere Bars und Kneipen. Ein Eldorado für Kneipenfans. Haltestelle Hallertor, Straßenbahnlinien 4 und 6, Buslinie 36

[Bearbeiten] Kinos

Einen guten Überblick über das Nürnberger Kinoprogramm erhält man mit der wöchentlich erscheinenden und überall in Nürnberg ausliegenden Kinozeitschrift filmtips.

  • Cinecitta, Gewerbemuseumsplatz 3 - Riesiger, teils unterirdischer Kinokomplex direkt in der Altstadt an der Pegnitz gelegen. 21 Kinos incl. IMAX mit 5.000 Sitzplätze, drei Restaurants, 13 Bars, Außenterassen, Filmshop, Open Air Kino. Parkhäuser in unmittelbarer Nähe, U-Bahn Haltestelle Wöhrder Wiese (U2). Auch wer spät abends oder gar am Wochenende nachts (Vorstellungen beginnen bis ca. 2 Uhr nachts!) ins Kino gehen will, findet hier ein Angebot.
  • Admiral Filmpalast, Königstraße 11 - Nürnbergs zweites Multiplexkino, ebenfalls hochmodern mit interessanter Erlebnisgastronomie z.B. in der Skybar. U-Bahnhaltestelle Lorenzkirche (U1)
  • Roxy-Kino, Julius Loßmann-Str. 116 - Dieses nicht in der Innenstadt sondern am Südfriedhof gelegene Fremdsprachenkino ist für Fans von Originalfassungen interessant, genauso natürlich für ausländische Gäste. Überwiegend englischsprachige Originalfassungen, z.T. auch französisch und spanisch sowie gelegentlich Sonderprogramme in anderen Sprachen. Straßenbahnhaltestelle Nürnberg-Südfriedhof (Linie 8).
  • Meisengeige, Am Laufer Schlagturm 3 - Dieses Programmkino mit Bistro ist eines der allerersten Deutschlands und eine der Keimzellen dieser Kinoart. Zwei Kinosäle.

[Bearbeiten] Unterkunft

[Bearbeiten] Hotel

Günstig

Mittel

Gehoben

[Bearbeiten] Jugendherberge/Hostel

[Bearbeiten] Camping

[Bearbeiten] Lernen

  • Weiterhin befindet sich hier die Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule an der neben verschiedenen technischen Fächern auch BWL, Sozialwesen, Architektur und Design studiert werden können.
  • Die Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg wurde 1662 von Jacob von Sandrart gegründet und ist damit die älteste ihrer Art im deutschsprachigen Raum. 1954 zog die Akademie, in von Sep Ruf entworfene Bauten, in einem Waldgebiet am Nürnberger Tiergarten ein. Die transparente Pavillonarchitektur im Osten der Stadt ­stellt die erste denkmalgeschützte Nachkriegsarchitektur Süddeutschlands dar.
Die Akademie bietet folgende Fachrichtungen an: Architektur und Innenarchitektur, Bildende Kunst, Bildhauerei, Freie Grafik und Malerei/ Objektkunst, Freie Malerei und Kunsterziehung, Gold- und Silberschmieden, Grafik-Design, Kunstgeschichte, Kunst und öffentlicher Raum und Malerei
  • Die Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg ist seit dem 1. August 1999 durch den Zusammenschluss des Meistersinger-Konservatoriums in Nürnberg und des Leopold-Mozart-Konservatoriums in Augsburg entstanden.
  • Schule für Rundfunktechnik In der SRT werden Mitabeiter für Rundfunk, Fernsehen und andere elektronische Medien aus- und weitergebildet.
  • Am Bildungszentrum Nürnberg kann sich jedermann weiterbilden. Es bietet Kurse in den Bereichen Sprachen, Kultur, Gesundheit und berufliche Weiterbildung an.

[Bearbeiten] Arbeiten

[Bearbeiten] Sicherheit

  • Sicherheit - Grundsätzliches: Nürnberg ist eine sehr sichere Stadt, was u.a. durch schon manchmal unangenehm auffallende hohe Polizeipräsenz erreicht wird. Häufige Personenkontrollen sind z.B. am Hauptbahnhof an der Tagesordnung. Der Hauptbahnhof kann wohl deshalb auch als der sicherste Platz in Nürnberg bezeichnet werden. Früher waren der Hauptbahnhof und seine Umgebung eher ein unsicheres Terrain. Wobei dem Verfasser in seiner bald 40-jährigen Nürnberger Vergangenheit noch nie etwas in Nürnberg zugestoßen ist - auch nicht als Stammgast im berüchtigten KOMM (Heute K4) nahe dem Bahnhof.
  • Rotlichtviertel: Wie in jeder Stadt hat auch Nürnberg ein Rotlichtviertel (sogar das älteste Deutschlands). Der eigentliche Sperrbezirk liegt im Bereich der "Frauentormauer" nahe des Plärrer. Aber auch in den Nachbarstraßen und in der Luitpoldstraße nahe des Bahnhofs hat sich die Sexindustrie ausgebreitet. Damen sollten diese Straße vor allem nachts meiden, wobei hier meist auch nur mit Pöbeleien oder Wassergüssen gerechnet werden muss.
  • Fremdenfeindliche Gewalt: Rechtsextreme Gewalt ist in Nürnberg trotz der vielen Bauten aus der NS-Zeit, die zwangsläufig auch Rechtsextreme anziehen, relativ selten. Man sollte jedoch die leider regelmäßig stattfindenden rechtsextremen Demonstrationen meiden, obwohl auch dort durch hohe Polizeipräsenz Sicherheit gewährleistet ist. Nürnberg ist eine fremdenfreundliche Stadt, wenn der Gast sich etwas auf den Franken eingelassen hat - umgekehrt tut sich der Franke viel schwerer. Unfreundlich erscheint der Franke gegenüber einem Münchner ebenso wie gegenüber einem Migranten. Jedoch nur am Anfang - schnell bricht das Eis, wenn man ein Gespräch beginnt, der Franke ist dann sehr hilfsbereit und fremdenfreundlich.
  • Diebstähle: Autoaufbrüche und Autodiebstahl sind relativ selten. Häufig sind aber Fahrraddiebstähle. Vorsicht sollte man naturgemäß walten lassen bei Massenereignissen, wie z.B. dem Christkindlesmarkt, wo verstärkt Taschendiebstahl stattfindet.
  • Sexuelle Übergriffe kommen leider auch in Nürnberg vor. Damen sollten nachts den Pegnitz-Wiesengrund ab dem Wöhrder-See stadtauswärt meiden. Auch im Burggraben sind leider schon sexuelle Straftaten vorgefallen, deswegen sollte man den unteren Burggraben (auch als Mann) nachts meiden.
  • Lokale und Diskotheken: Es sind dem Verfasser keine Lokale und Diskotheken bekannt, die durch ein spezielles Sicherheitsproblem aufgefallen wären. Man kann sich als Gast in jeder Gastronomie in Nürnberg sicher fühlen. Der Verfasser hat hier in einem Selbsttest eine Anzahl "übler Spelunken" besucht, in die man normalerweise nicht geht, bzw. die so abschreckend sind, dass man natürlicherweise Respekt vor dem Besuch hätte. Im Gegenteil hat er aber dort gerade nette Bekanntschaften und nie eine schlechte Erfahrung gemacht .

Wichtigste Sicherheitsregel: Beim Eintritt in das Lokal die zumindest umliegenden Tische am Eingang durch Klopfen mit den Knöcheln auf die Tischplatte begrüßen - dann wird alles gut (gilt übrigens für ganz Franken - außer natürlich in Szene-Gastronomie), dann "a Halbe" (0,5 Liter helles Bier) bestellen.

Auch solo-Damen können sich in der Regel sicher fühlen. Sie werden kaum belästigt, der Franke spricht sie eh nicht an, außer er ist betrunken ;)

[Bearbeiten] Gesund bleiben

[Bearbeiten] Klarkommen

Nürnberger und allgemein Franken niemals als Bayern bezeichnen. Hilfreich ist es etwas über die Sprache zu wissen. Harte Konsonanten werden weich gesprochen (t wird d, p wird b usw). Typisch sind Fragen wie "Schmidt mit dd oder dd?" oder "Schrebbd mer des mid hardn D odder waachn D? (Schreibt man das mit hartem D oder weichem D?)" Lehrreich zur sprachlichen Eingewöhnung konnen auch die Werke der Mundartdichters Fitzgerald Kuzs sein (Leseproben auf der Seite).

Den Franken wird eine gewisse Zurückhaltung gegenüber Fremden nachgesagt. Sobald man aber die Schale einmal durchbrochen hat, wird man normalerweise hilfsbereite und freundliche Menschen vorfinden. Es ist vorteilhaft, die Initiative zu ergreifen und auf die Menschen zuzugehen. Zuviel Offenheit wird allerdings manchmal als aufdringlich empfunden (Franken sind das nicht gewohnt), es ist also wohldosiertes Vorgehen zu empfehlen.

Zeitungen / Zeitschriften

Tageszeitungen

  • Nürnberger Nachrichten - Wichtigste Tageszeitung in Nürnberg mit auch relativ umfangreichem Onlineangebot
  • Nürnberger Zeitung - Etwas konservativeres Gegenstück der NN. NN und NZ werden vom selben Verlag herausgegeben. Die Anzeigen sind in beiden Zeitungen identisch.

Stadtmagazine

  • Plärrer - Ältestes Nürnberger Stadtmagazin. Online-Veranstaltungskalender. Infos über Events, Gastronomie
  • Curt - Infos über Events.
  • Doppelpunkt - Kostenloses Veranstaltungs- und Kleinanzeigenmagazin. Online-Veranstaltungskalender.

[Bearbeiten] Post und Telekommunikation

[Bearbeiten] Ausflüge

[Bearbeiten] Literatur

  • Ralf Nestmeyer: Nürnberg, Fürth, Erlangen. Ein Reisehandbuch. Michael-Müller-Verlag, Erlangen 2006, ISBN 3-89953-318-6

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge
Verwandte Sites
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