Malakka

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Kirche in Malakka
Kirche in Malakka

Malakka (Bandar Melaka, (Malakka (dt.), bzw. Malacca (engl.)) ist die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates in Malaysia. Diese kleine verschlafene Stadt an der Westküste unterhalb von "Kuala Lumpur" wurde im Holländischen Kolonialstil erbaut.

Malakka
Einwohner: 180.671 (2005)
Fläche: 303 km²
Telefonvorwahl: 06
Postleitzahl: 75000 - 75300
Entfernungen
Port Dickson: 90 km
Kuala Lumpur: 150 km
Johor Bahru: 216 km
Singapur: 200 km

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Hintergrund

Die historische Stadt Malakka, zwischen den Bundesstaaten Negeri Sembilan und Johor an der Westküste gelegen, war in der Frühzeit Malaysias ein wichtiger Handelsposten und Treffpunkt für die asiatischen, chinesischen und indischen Händler der ganzen Gegend. Gegründet von einem exilierten Prinzen namens Parameswara entwickelte sich Melaka zu einem mächtigen Zentrum für den Handel zwischen Ost und West. Strategisch gut gelegen entstand die berühmte Gewürzstrecke. Kolossale Schiffe dockten im Hafen an und brachte Kaufleute aus dem nahe gelegenen Kambodscha, Siam, Burma, Borneo und Java wie auch aus Indien, China und Arabien. Der Handel mit Gewürzen, Gold, Seide, Tee, Opium und Tabak erregte die Aufmerksamkeit der Kolonialmächte des Westens und Malakka fiel später in die Hände von drei Konionalherren: den Portugiesen (1511), den Holländern (1641) und den Engländern (1824) Einige Stadtteile haben sich dank der von den früheren Herrschern Melakas zurückgelassenen Gebäuden und der Architektur den anheimelnden Charme vergangener Zeiten bewahrt.

In der Bevölkerung zeigt sich ein sympathisches interkulturelles Erbe von Gebräuchen, Kulturpraktiken, Festen und traditionellen Speisen. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören unter anderem die Portugiesische Ansiedlung, das holländische Stadthaus mit den Regierungsgebäuden, doe Porta de Santiago und die alten Baba-Nyonya Häuser im Herzen der Stadt. Die Erkundung der Stadt beginnt am Holländischen Platz – auch roter Platz genannt. Dieser zentrale Punkt ist umgeben von einigen Erbstücken, wie dem hübschen Uhrenturm, dem Viktoria Wasserbrunnen und von den Stadthuys; einem beeindruckenden Kolonialgebäude. Errichtet im Jahr 1650 als Amtsresidenz des holländischen Gouverneurs. Heute ist dort das Geschichtsmuseum und das Ethnographie-Museum untergebracht.

[Bearbeiten] Anreise

Anreisen kann man von Singapur mit für europäische Verhältnisse sehr preiswerten Bussen.

[Bearbeiten] Mobilität

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Auf dem zentralen Platz findet man viele Souvenierläden, die farbige Stoffe, Schmuck und alle Art von Andenken verkaufen. Touristen können sich hier eines der beliebten Trishaws für eine Stadtrundfahrt mieten. In aller Gemütlichkeit fährt man zu den Sehenswürdigkeiten und lauscht gespannt den Erzählungen des Führers. Neben dem Stadthuys steht die Christ Church, eine holländische Kirche die 1753 erbaut wurde. Die bemerkenswerte Architektur ist ein Besuch wert. Steinstufen führen zum St. Pauls Hügel wo man die majestätischen Ruinen einer Kapelle findet, die von einem portugiesischen Kapitän 1521 erbaut wurde. Die Kapelle diente als Basis des großen Missionars St. Francis Xavier, dessen Abbild man am Eingang in Stein gehauen findet. Er fand hier auch seine Grabstätte.. Im 17. Jahrhundert wurde diese Kapelle Begräbnisstätte für den holländischen Hochadel.

Das portugiesische Fort Porta de Santiago wurde 1511 erbaut. Die Granitmauern waren 60 Fuß hoch. Wahrscheinlich eines der berühmtesten Standorte, der die Kolonialherrschaft in Malacca symbolisierte. Mit der britischen Besatzung wurde dieses bedeutsame Fort weitgehend zerstört.

Der Sultanatspalast von Malakka ist eine sehr schöne Nachbildung des ehemaligen aus Holz erbauten Palastes. Die alten Holzstrukturen sind nicht erhalten geblieben und so wurde auf Grundlage von Beschreibungen der Palast aufgebaut der ein kulturelles Museum beherbergt. Eigentlich sollte man hier seine Stadterkundung beginnen. Verlässt man das Holzmuseum, findet man das Unabhängigkeitsdenkmal, das 1912 erbaut wurde.

Im Herzen der Stadt findet man verschiedene Architekturstile und man fühlt sich ein wenig in dieser Zeitepoche. Ladenhäuser mit dekorativen, charakteristischen Strukturen, lasierte Fliesen mit kunstvollen Filigranmustern. Überquert man die Brücke findet man die Nyonya Viertel, bekannt als Heerenstraat. Die Läden sind mit Plaketten geschmückt die chinesische Symbole beinhalten und die Wände tragen kunstvoll gestrichene Familiennamen. Hier findet man das berühmte Baba Nyonya Museum, das Details vom Lebensstil dieser Gesellschaft ausstellt. Man wandert durch die Hallen und Innenhöfe und ist gefangen von der Atmosphäre dieser spektakulären Welt von vergoldeten Tafeln. Touristen finden entlang dieser Straße auch viele reizvolle Restaurants und kleine Hotels. Kunstsammler finden in der Jonkers Street die Antiquiätengeschäfte und können hier alte holländische und portugiesische Münzen, antike Möbel und andere wertvolle Gegenstände erwerben.

Von hier findet man auch die Temple Street, die berühmt für ihre himmlischen Wohnsitze ist. Von weitem sieht man schon den schönsten und mit ältesten chinesischen Tempel in Malaysia – den Cheng Hoon Teng Tempel. Erbaut 1946 mit aus China transportierten Materialien, beherbergt der Tempel prunkvolle Skulpturen und Figuren. Bemerkenswert das dramatisch abfallende Dach mit farbigen Skulpturen und dekorierten Fließen. Nach den Prinzipien von Feng Shui, die Harmonie sicherzustellen, ist dieser von sechs vergoldeten Löwen beschützte Tempel ein wahres Meisterwerk. Für die hervorragende architektonische Wiederherstellung wurde dieser Tempel mit einem UNESCO Preis geehrt. Entlang der Temple Street findet man auch den 1781 in Hingabe an Lord Ganesha erbauten hinduistischen Sri Poyyatha Vonayagar Moorthi Tempel. Die Kampung Kling Moscheee mit ihrer Pagode ist eine der ältesten Moscheen im Land mit einer faszinierenden architektonischen Kombination aus Sumatra, China und Malaysia. Zuerst 1748 in Holz gebaut und dann in Ziegel im Jahr 1872 wieder aufgebaut, ist dieses religöse Haus sehr charakterisiert. In einem Hof hinter der Moschee befindet sich ein erhabener Brunen für Waschungen. Die Temple Street ist eine faszinierende und bezaubernde Gegend der Stadt, der man ruhig einen eigenen Tag zum besichtigen einräumen kann. Von Tempeln geht es weiter zu einer gotischen Kirche, die 1849 erbaut wurde. Die farbigen Buntglasfenster, die das Leben von Christus beschreiben, sind betäubend, wenn das Tageslicht durchsticht. Die älteste römisch-katholische Kirche in Malakka ist St. Peters, die 1710 mit einer Mischung aus orientalischer und abendländlicher Architektur errichtet wurde. Ihr ältestes Merkmal ist eine im Jahr 1608 gestaltete und von den Holländern gerettete Glocke.

Malakka mit seiner großen Kulturgeschichte bietet dem Touristen viele Sehenswürdigkeiten. Auch beim nächsten Besuch gibt es noch genügend neue Entdeckungen.

[Bearbeiten] Aktivitäten

[Bearbeiten] Einkaufen

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[Bearbeiten] Günstig

[Bearbeiten] Mittel

[Bearbeiten] Gehoben

[Bearbeiten] Nachtleben

[Bearbeiten] Günstig

[Bearbeiten] Mittel

[Bearbeiten] Gehoben

[Bearbeiten] Unterkunft

Die Unterkünfte sind mit ab ca. 4 Euro für Gemeinschafts-WC/Dusche und Ventilator relativ teuer. Am Busbahnhof stehen oft "Werber" mit Bildern und Preislisten verschiedener Backpackers und Hotels unterschiedlicher Preislagen.

[Bearbeiten] Lernen

[Bearbeiten] Arbeiten

[Bearbeiten] Sicherheit

[Bearbeiten] Gesund bleiben

[Bearbeiten] Klarkommen

[Bearbeiten] Post und Telekommunikation

[Bearbeiten] Ausflüge

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

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