Meiningen
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| Wappen
| |
| Kurzdaten | |
| Bundesland: | Thüringen |
|---|---|
| Fläche: | 41,38km² |
| Höhe: | 287 m.ü. NN |
| Einwohner: | 21 267 (Dez. 2006) |
| Telefonvorwahl: | 03693 |
| Postleitzahl: | 98617 |
| Kfz-Kennzeichen: | SM / MGN |
| Internet URL: | www.meiningen.de |
| Touristinformation: | Tourist Info |
| Zeitzone: | UTC+1 |
| Notrufnummer(n) | |
| Notruf: | 112/110 |
Meiningen liegt im Werratal zwischen Thüringer Wald und Rhön an der Grenze zu Bayern. Die Stadt ist eine Station der Klassikerstraße und hat für den Städtetourismus und den Kulturtourismus gleichermaßen ein großes und breites Angebot. Allgemein bekannt ist Meiningen als „Theaterstadt“. Die Mundart ist Henneberg-Fränkisch, eine Unterart von Main-Fränkisch.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Hintergrund
Meiningen war eine Gründung des Fränkischen Reiches und wurde 982 erstmals urkundlich als Königsgut erwähnt. 1008 gelangte es zum Bistum Würzburg. 1230 erstmalig als Stadt (civitas) genannt, erhielt Meiningen 1344 mit den erweiterten Stadtrechten der Stadt Schweinfurt weitgehend Autonomie. 1542 kam die Stadt zur Grafschaft Henneberg. Durch Erbteilung entstand 1680 das ernestinische Herzogtum Sachsen-Meiningen und Meiningen wurde Haupt- und Residenzstadt. Mit einer noch heute gültigen durchgreifenden Theaterreform im Jahr 1874 und zahlreichen Gastspielenreisen des Hoftheaters durch ganz Europa bis 1890 machte Herzog Georg II. die Stadt weltbekannt. Hans von Bülow entwickelte die Meininger Hofkapelle ab 1880 zu einem europäischen Eliteorchester, dem später weitere bekannte Dirigenten wie Richard Strauss, Johannes Brahms und Max Reger vorstanden. Weiterhin war die Stadt im 19. und 20. Jahrhundert ein bedeutender Finanzstandort Deutschlands. 1918 musste Herzog Bernhard III. abdanken und Meiningen wurde Hauptstadt des Freistaates Sachsen-Meiningen. Dieses ging 1920 in das neu gegründete Land Thüringen auf mit Meiningen als eine der Kreisstädte. Heute ist die Stadt das Kultur-, Finanz- und Justizzentrum von Süd- und Westthüringen und die Kreisstadt vom Landkreis Schmalkalden-Meiningen.
[Bearbeiten] Anreise
[Bearbeiten] Mit dem Flugzeug
Vom Flughafen Erfurt fährt man 83 Kilometer über die Autobahn A 71 direkt nach Meiningen.
[Bearbeiten] Mit der Bahn
Der Bahnhof der Stadt ist ein Verkehrsknotenpunkt an der Werrabahn, der zweitältesten Bahnstrecke Thüringens und der Bahnstrecke Erfurt - Schweinfurt. Die Züge der Werrabahn verkehren von Eisenach und von Sonneberg und dem Raum Coburg. Die Züge fahren in alle Richtungen im 1-Stunden-Takt. Der Bahnhof befindet sich nahe dem Stadtzentrum neben dem Englischen Garten.
[Bearbeiten] Mit dem Bus
| Lage
| |
| Entfernungen | |
| Erfurt: | 87 km |
|---|---|
| Eisenach: | 53 km |
| Fulda: | 66 km |
| Schweinfurt: | 81 km |
| Sonneberg: | 75 km |
Verschiedene Busbetriebe der Region im ÖPNV betreiben Buslinien zwischen Meiningen und den benachbarten Städten. Der Zentrale Busbahnhof liegt direkt neben den Bahnhof.
[Bearbeiten] Auf der Straße
- Autobahn: Meiningen ist über die A 71 mit den Anschlussstellen Meiningen-Nord (
21) aus Richtung Erfurt (A 4) und Meiningen-Süd (
22) aus Richtung Schweinfurt (A 70) gut erreichbar.
- Bundesstraße: Von Eisenach führen die B 19 und von Sonneberg die B 89 direkt nach Meiningen.
- Landesstraße: Über die Landesstraßen L 3174 und L 1124 gelangt man von Fulda (Hessen) und aus der Rhön in die Theaterstadt. Aus Richtung Bad Neustadt und Mellrichstadt in Bayern führt die L 3019 nach Meiningen.
- Parken: Gute Parkmöglichkeiten in der Innenstadt sind das Parkhaus Zentrum-Ost direkt an der Hauptdurchgangsstraße (ehemals B 19, gut erreichbar aus Richtung Eisenach und der Autobahnabfahrt Meiningen-Nord), das Parkhaus Am Mittleren Rasen im Westen der Altstadt, der Parkplatz Zentrum-West (ebenda, beide gut erreichbar aus Richtung Mellrichstadt) und der Parkplatz an der Reithalle. Alle diese Parkmöglichkeiten sind kostenpflichtig. Für Theaterbesucher ist der kostenfreie Parkplatz auf dem Volkshausplatz vorgesehen. Kommt der Besucher aus Richtung Sonneberg bzw. der Autobahnabfahrt Meiningen-Süd, kann er sein Fahrzeug kostenlos und zentrumsnah auf dem Parkplatz „Großmutterwiese“ abstellen. Unweit vom Zentrum Richtung Rohr kann man tagsüber das Parkhaus des Einkaufszentrums „Kaiserpark“ nutzen.
[Bearbeiten] Mit dem Schiff
Da die Werra nicht schiffbar ist, ist Meiningen nicht mit dem Schiff erreichbar. Aber Wasserwanderer können mit einem Kanu oder Kajak nach Meiningen reisen, im Schlosspark befindet sich eine Bootsanlegestelle mit einer Rastanlage.
[Bearbeiten] Mit dem Fahrrad
Per Fahrrad kommt man über den Werratal-Radweg aus Richtung Bad Salzungen und Hildburghausen und über den Main-Werra-Radweg aus Richtung Würzburg nach Meiningen. Am Schloss Elisabethenburg befindet sich eine Fahrradschließanlage.
[Bearbeiten] Mobilität
Der Großteil der Sehenswürdigkeiten befindet sich im Stadtzentrum. Diese lassen sich bequem zu Fuß erkunden. Außerhalb vom Zentrum liegende Sehenswürdigkeiten und Freizeiteinrichtungen sind gut mit der Meininger Busbetriebs GmbH erreichbar. Diese betreibt ein dichtes Netz mit 12 Buslinien und hoher Fahrtenfolge. Der zentrale Busbahnhof ZOB direkt am Bahnhof, der Knotenpunkt Sachsenstraße im Stadtzentrum und insgesamt 64 Haltestellen erschließen jeden Stadtteil. Weiterhin stehen ausreichend Taxis am Bahnhof bereit.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Als ehemalige Residenz- und Hauptstadt des Herzogtums Sachsen-Meiningen ist die Stadt reich an sehenswerten Schlössern und Palästen, eindrucksvollen Geschäfts- und Bürgerhäusern und ausgedehnten Parkanlagen.
[Bearbeiten] Kirchen
Die Grundsteinlegung der Evangelisch-Lutherischen Stadtkirche „Unserer lieben Frauen“, auch St. Marien genannt, fand bereits 1003 statt. Nach mehreren Umbauten und Erweiterungen präsentiert sie sich heute vorwiegend im neugotischen Baustil, den sie bei einem Umbau zwischen 1884 und 1889 erhielt. Der Chor, errichtet bis 1455, ist gotisch. Die Westfassade unter den Türmen wurde bis 1278 vollendet und ist romanisch.
Die Katholische Kirche „Unsere liebe Frau“ ist ein sehenswerter Neubau aus dem Jahre 1972. Drei Seiten der Kirche werden von großen farbigen Glaswänden eingenommen, die sich kirchlichen Themen widmen.
Im Englischen Garten steht die Herzogliche Gruftkapelle. Der neugotische Bau aus dem Jahre 1839 beherbergte viele Jahre die Särge von herzoglichen Familienmitgliedern. Heute befindet sich hier eine Ausstellung über den Englischen Garten.
[Bearbeiten] Burgen, Schlösser und Paläste
Das hervorragendste Gebäude der Stadt ist das einstige Residenzschloss Elisabethenburg, erbaut von 1682 bis 1692. Hervorzuheben sind das Treppenhaus, der Hessensaal, der Marmorsaal und der Johannes-Brahms-Konzertsaal (ehemalige Schlosskirche) im Südflügel. Im Schloss befinden sich die Meininger Museen, die die umfangreichste Kunstsammlung in Thüringen beherbergen.
Von 1836 bis 1840 ließ der damalige Herzog Bernhard II. das neugotische Schloss Landsberg errichten. Das Schloss liegt an der Stadtgrenze Richtung Walldorf und ist heute ein romantisches Vier-Sterne-Hotel, das bei Hochzeitspaaren aus ganz Deutschland beliebt ist.
Sehenswert sind im Stadtzentrum das Große Palais (1823/Umbau 1863) und das Kleine Palais (1821), die ehemals als Wohnstätten für die Erbprinzen und anderen herzoglichen Familienmitgliedern dienten.
[Bearbeiten] Bauwerke
Weltbekannt wurde das Meininger Theater durch eine tiefgreifende Theaterreform im 19. Jahrhundert, die vom Herzog Georg II., seiner Frau Helene von Heldburg und dem Regisseur und Intendanten Ludwig Chronegk durchgeführt wurde. Das schöne und imposante klassizistische Haus zieht noch heute viele Gäste aus nah und fern an und ist nach dem Nationaltheater in Weimar die bedeutendste Bühne in Thüringen.
Direkt neben dem Theater sind die Neuen Kammerspiele, eine 2008 eröffnete Spielstätte des Theaters, in einem ehemaligen prachtvollen jüdischen Kaufhaus (1831) untergebracht.
Nördlich der Altstadt in der Leipziger Straße befinden sich mehrere große und imposante Bankgebäude, die in der Blütezeit Meiningens als bedeutender Finanzstandort Deutschlands um 1900 entstanden. Hier residierten die Deutsche Hypothekenbank, die Bank für Thüringen und die Reichsbank. Die Gebäude sind architektonisch anspruchsvoll und reich verziert.
Das Henneberger Haus in der Georgstraße ließ der bekannte Architekt Eduard Fritze 1894 errichten. Es bietet reich verziertes Fachwerk und einen eindrucksvollen Baustil.
Im Schlundhaus in der Schlundgasse nahe dem Markt wurden der Sage nach die ersten Thüringer Klöße zubereitet. Die Göttin Frau Holle war beim Besuch in der gleichnamigen Wirtschaft so über den sauren Meininger Wein erbost, dass sie daraufhin dem Bürgermeister das Rezept für die Thüringer Klöße mit dem Hinweis „Hüte es !“ übergab. Das Gebäude erhielt bei einem Umbau 1906 einen Nachbau des prächtigen, dreigeschossigen Fachwerkerker vom Merkelschen Haus, das 1874 beim großen Stadtbrand vernichtet wurde.
Weitere sehenswerte Gebäude:
- Büchnersche Hinterhaus - Fachwerkbau von 1596 in einem romantischen Hinterhof in der Georgstraße.
- Hotel „Sächsischer Hof“ - 1802 erbaut und 1900 mit sehenswerten Fachwerkelementen erweitert, am Ende der Georgstraße beim Englischen Garten.
- Alte Posthalterei - Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert, ehemalige Poststation von Thurn und Taxis, in der Ernestinerstraße (westliche Altstadt).
[Bearbeiten] Denkmäler
- Die Denkmalanlage Johannes Brahms befindet sich im Englischen Garten und ist das erste für Brahms errichtete Denkmal in Deutschland (1899).
- Das Denkmal für Jean Paul ist eine Büste auf einem hohen Sockel und befindet sich ebenfalls im Englischen Garten gut sichtbar auf einem Hügel. Jean Paul wohnte von 1802 bis 1803 in Meiningen und schuf hier seinen Bestseller Titan.
- Der bekannte Dirigent Max Reger führte von 1911 bis 1914 die berühmte Meininger Hofkapelle. Ihm zu Ehren steht ein Denkmal im Ostteil des Englischen Gartens nahe dem Bahnhof.
- Eine Büste des Heimatdichters Rudolf Baumbach steht vor seinem ehemaligen Wohnhaus und heutigem Literaturmuseum in der Burggasse. Er dichtete unter anderem den Text zum bekannten Volkslied „Hoch auf dem gelben Wagen“.
- Das Denkmal von Otto Ludwig liegt im Landschaftspark Herrenberg nahe am Ufer der Werra. Otto Ludwig war Mitte des 19. Jahrhunderts ein bekannter Schriftsteller aus Eisfeld.
[Bearbeiten] Museen
- Meininger Museen - Die Meininger Museen bestehen aus sechs kulturhistorischen Museen. Vier davon sind im Schloss Elisabethenburg untergebracht. Dort werden Historisches Interieur, Kunstsammlungen, die Meininger Theatergeschichte und die Meininger Musikgeschichte gezeigt. Die Kunstsammlungen bestehen aus Gemälden, Skulpturen, Möbel, Keramiken, Uhren und anderem Kunsthandwerk aus verschiedenen Jahrhunderten und sind die umfangreichsten in Thüringen.
- Theatermuseum - das zu den Meininger Museen gehörende Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“ befindet sich in der ehemaligen Reithalle am Schlossplatz. Hier werden in wechselnden Ausstellungen sehr eindrucksvoll historisch wertvolle Bühnenbilder aus der Reisezeit des Meininger Hoftheaters Ende des 19. Jahrhunderts gezeigt, die zu jener Zeit für großes Aufsehen in der Theaterwelt sorgten. Im Jahr 2008 wird das Bühnenbild vom „Das Käthchen von Heilbronn“ präsentiert.
- Literaturmuseum Baumbachhaus - In einem alten Fachwerkhaus, hier wohnte Rudolf Baumbach, präsentieren die Meininger Museen die Abteilungen Meininger Literaturgeschichte und die Meininger Stadtgeschichte. Besonderes Augenmerk wird den in Meiningen tätig gewesenen Schriftstellern Rudolf Baumbach (u.a. „Hoch auf dem gelben Wagen“), Friedrich Schiller, Ludwig Bechstein (Märchen und Sagen) und Jean Paul gewidmet.
- Zweiradmuseum - Am Fuße des Landsberges befindet sich das Meininger Zweiradmuseum (MZM), das von einem privaten Verein unterhalten wird. Dieser stellt sämtliche in der DDR produzierten Zweiräder (außer Fahrräder) aus. Die meisten Fahrzeuge wurden eigens von den Mitgliedern des Vereins restauriert.
- Technik-Museum Dampflokwerk - An jedem zweiten Samstag im Monat kann man bei einer Führung historische Produktionsanlagen und in der Aufarbeitung befindliche Dampflokomotiven im noch heute tätigen Dampflokwerk der Deutschen Bahn besichtigen.
[Bearbeiten] Straßen und Plätze
- Markt - bereits um 1000 angelegt, beherrschen heute die Stadtkirche, das Fachwerkhaus der Ratsstube, die Hauptpost, der Heinrichsbrunnen und klassizistische Bürgerhäuser das Bild des Platzes.
- Schlossplatz - an diesem weiten Platz vor dem Schloss Elisabethenburg befinden sich weiterhin das Theatermuseum, das ehemalige Gymnasium Bernhardinium und das Arsenal.
- Platz an der Kapelle - geschichtsträchtiger Ort, hier stand eine Sühnekapelle, die im 15. Jahrhundert zum Gedenken der Zerstörung der Synagoge auf diesem Platz erbaut wurde. Heute symbolisiert hier der Kapellenbrunnen die Kapelle, wobei gleichzeitig jedes Wasserrohr die Quellen namentlich bezeichnet, die einst Meiningen mit Wasser versorgten.
- Georgstraße, Hauptgeschäftsstraße im klassizistischen Stil zwischen Markt und Englischen Garten.
- Bernhardstraße, repräsentative Straße mit sehenswerten Gebäuden, darunter das Theater und das große Palais.
[Bearbeiten] Parks
- Englischer Garten - Mitten im Stadtzentrum ist der weitläufige, unter Denkmalschutz stehende Englische Garten gelegen. In dem ab 1782 angelegten Landschaftspark kann der Besucher die Denkmäler von Johannes Brahms, Max Reger, Jean Paul und den Märchenbrunnen von Ludwig Bechstein besichtigen. Der Park wird von vielen Meiningern zum Flanieren und Relaxen genutzt.
- Schlosspark - Langgestreckt zwischen Schloss Elisabethenburg und der Werra liegt die älteste Meininger Parkanlage. 1692 einst als Renaissance-Garten angelegt, bietet der heutige Landschaftspark zeitgenössische Plastiken und Ruhe zum Entspannen.
- Landschaftspark Herrenberg - Im westlich der Werra an einem Berghang gelegenen und stark bewaldeten Landschaftspark findet man das Denkmal von Otto Ludwig. Weiterhin kann man vom Diezhäuschen einen weiten Blick über die Stadt genießen.
- Parkfriedhof - Im als Landschaftspark mit vielen verschlungenen Wegen angelegten Friedhof sind neben dem Herzog Georg II. und seiner Frau Helene (Reform des Regietheaters) viele bekannte Künstler bestattet.
[Bearbeiten] Verschiedenes
- Im Westen der Stadt liegt an einem Berghang in einem Wohngebiet die Goetz-Höhle. Sie ist die größte erschlossene und begehbare Spalt- und Klufthöhle Europas. Man kann hier Kluften und Spalten bis zu 50 Meter Höhe besichtigen. Die Höhle wurde 1915 vom Kaufamnn Reinhold Goetz entdeckt. Sie ist ganzjährig geöffnet. Goetz-Höhle, Am Dietrich, Tel.: 03693 503484.
[Bearbeiten] Aktivitäten
- Am östlichen Stadtrand nahe der Autobahnauffahrt Meiningen-Nord liegt das Freizeitzentrum „Rohrer Stirn“, Tel: 03693 484-400. Hier findet der Besucher folgende Einrichtungen:
- Freibad mit Sportbecken, Nichtschwimmer- und Kleinkinderbecken mit Rutsche, Volleyballplatz und Abenteuerspielplatz, Gastronomie
- Hallenbad mit Sportbecken, Erlebnisbecken mit Rutsche, Kleinkinderbecken, Saunalandschaften und Gastronomie
- Caravan- und Campingplatz
- Rund um die Stadt existieren mehrere Wanderwege mit Schutzhütten. Dazu gehört der Premium-Wanderweg „Der Meininger“.
- In der Werrastraße südlich der Altstadt Richtung Autobahnauffahrt Meiningen-Süd können Bowling-Freunde im „Werra-Bowling-Center“ aufspielen.
[Bearbeiten] Einkaufen
Im Zentrum kann man in rund 200 Fachgeschäften, einem Kaufhaus und dem Shopping-Center „Marktwest“ (ab 2009) bequem einkaufen. Empfehlenswert für Touristen sind hier die Buchhandlungen, das Antiquariat und verschiedene Modegeschäfte. Außerhalb der Innenstadt lohnt sich bei Bedarf die Anfahrt des größten Einkaufzentrums der Stadt, dem toom-SB-Warenhaus mit Shop-in-Shop - Läden in der Leipziger Straße an der B 19. Auf 12.000 qm Verkaufsfläche kann hier der Gast nahezu jedes Produkt erwerben.
[Bearbeiten] Küche
[Bearbeiten] Günstig
- Die Imbissstände auf dem Markt bieten die Thüringer Bratwurst, Kurzgebratenes und Fischbrötchen (Mo-Sa).
- Luisen-Eck, Luisenstraße in Marktnähe, Snacks und kleine thüringer Gerichte.
- Bistro Gourmet Unterstab, in der Georgstraße, Fußgängerzone.
[Bearbeiten] Mittel
- Restaurant Schlundhaus, Schlundgasse, Spezialitäten: Thüringer Klöße, Thüringer Küche.
- Ratsstube, direkt am Markt, gehobene Küche im alt-urigen Ambiente.
- Delphi, Leipziger Straße - Stadtteil Nord, sehr gute griechische Küche im antiken Ambiente.
- Restaurant Italia, am Schlossplatz gegenüber dem Schloss, italienische Küche und Eiscafe.
[Bearbeiten] Gehoben
- Skyline-Restaurant „Monte Cristo“ auf dem Dach des Hotels Altes Knasthaus, An der Oberen Mauer, Internationale Küche, mit Dachterrasse, Schau-Kochen (auf Bestellung), Bar, mit schöner Aussicht auf die Altstadt.
- Schloss-Stuben, Schlossplatz 1, Spezialitäten: Thüringer Klöße, Wild, Fisch.
- Restaurant im Hotel „Sächsischen Hof“, internationale Gourmetspeisen.
[Bearbeiten] Nachtleben
- Das Meininger Theater, Südthüringisches Staatstheater.
- Casino-Lichspiele, modernes Kino mit sechs Sälen in historischem Gemäuer.
- Kunsthaus Meiningen, Performance im denkmalgeschützten Fachwerkhaus Alte Posthalterei.
- Kleinkunstbühne Rautenkramz, eine Bühne der Meininger Kleinkunsttage, hier finden vielfältige Veranstaltungen statt.
- Club Cuba, Diskothek und Bar in der Werrastraße.
- RAW-Liveclub, Rockmusik live vom Feinsten, Flutgraben, beim Dampflokwerk.
[Bearbeiten] Unterkunft
[Bearbeiten] Günstig
- Caravan- und Campingplatz „Rohrer Stirn“, 4 Sterne, 30 Stellplätze, Tel: 03693 484-421, E-mail
- Pensionen und kleine Hotels zu erfragen bei der Touristinformation Meiningen, Markt 14, Tel. 036 93 - 446 50
[Bearbeiten] Mittel
- Hotel im Kaiserpark, 3 Sterne, Günther-Raphael-Str. 9, Tel. 03693 81 57 00
- Altstadthotel, Baumbachstr. 2, Tel. 03693 8769-0
- Hotel Altes Knasthaus - Fronfeste, 3 Sterne, An der Oberen Mauer 1-3, Tel. 03693 478641
- Hotel An der Kapelle, Anton-Ulrich-Str. 19, Tel. 03693 4492-0
[Bearbeiten] Gehoben
- Hotel Schloss Landsberg, 4 Sterne, Landsberger Str.150, Tel. 03693 4409-0
- Romantik-Hotel Sächsischer Hof, 4 Sterne, Georgstr. 1, Tel. 03693 457-0
- Hotel Schlundhaus, 3 Sterne, Schlundgasse 4, Tel. 03693 81 38 38
[Bearbeiten] Lernen
- Polizei-Fachhochschule und Bildungszentrum der Thüringer Polizei
- Volkshochschule, Klostergasse 2, im Zentrum
[Bearbeiten] Gesund bleiben
- Klinikum Meiningen GmbH, mit Notfall-Ambulanz, Bergstraße 3, Tel. 03693/90-0
[Bearbeiten] Klarkommen
- Touristinformation Meiningen, Markt 14, Tel. 036 93 - 446 50, E-mail
- Waschsalon und Internet-Cafe, Anton-Ulrich-Straße 49, fon: +49 (0) 36 93 - 88 55 71, E-Mail
- Tanken
- An der B 19 aus Richtung Eisenach und der Autobahnabfahrt Meiningen-Nord : zwei Shell- (1x mit Erd- und Autogas), eine ELF- und eine Freie Tankstelle.
- Von der Autobahnabfahrt Meiningen-Süd: Total-Station in der Werrastraße.
- Aus der Rhön: Freie Tankstelle im Ortsteil Dreißigacker.
- Banken
- In der Innenstadt: Commerzbank, Deutsche Bank, Dresdner Bank, Sparkasse, Geno-Bank, Schilling-Bank.
- Außerhalb: Sparda-Bank (Leipziger Str.), 3x Sparkasse (Leipziger Str., Kaiserpark, Obertshäuser Platz), Flessa-Bank (Leipziger Str.).
[Bearbeiten] Post und Telekommunikation
Die Vorwahl für Meiningen lautet 03693. Aus dem Ausland wählt man 00493693 als Vorwahl.
Die Postleitzahl ist 98617.
- Hauptpostamt, Eleonorenstr. 2, direkt am Markt.
- Internet-Cafe, 1 Euro für 2 Stunden, im Zentrum, Georgstraße 3, Tel. 03693 880507
[Bearbeiten] Ausflüge
- Wasungen (12 km nordwestlich, B 19) - zahlreiche Fachwerkbauten.
- Themar (20 km südöstlich, B 89 bzw. "Klassikerstraße") - Agrarhistorisches Museum.
- Hildburghausen (28 km südöstlich, ab Themar weiter über die B 89) - Bürgerhäuser aus dem 16. bis 19. Jahrhundert.
- Bad Salzungen (36 km nordwestlich, B 19) - Kur- und Kreisstadt.
[Bearbeiten] Literatur
- Südthüringer Forschungen - Beiträge zur Meininger Stadtgeschichte (Staatliche Museen Meiningen, 1982)
- Denkmale der Innenstadt (Kulturbund der DDR, 1982)
- Schriften zur Stadtgeschichte Meiningens, Heft 5, von Wilhelm Pocher (Stadtarchiv Meiningen, 2000)
- Meininger Ansichten (Staatliche Museen Meiningen, 1982)
- Meiningen - wie es früher war, von Peter Schmidt-Raßmann (Wartburg-Verlag, 1992), ISBN 3-925277-82-X
- Erinnerungen an Meiningen, von Ramona Schäfer (Sutton Verlag, Erfurt 1999), ISBN 3-89702-101-3
- Die Meininger Stadtkirche, von Hannelore Schneider (Bielsteinverlag, Meiningen 2004), ISBN 3-9809504-1-7

