Marseille

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Marseille ist die drittgrösste Stadt Frankreichs und das wirtschaftliche Zentrum der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur. Die Stadt ist Verwaltungssitz des Departement Bouches-du-Rhône (13).

Marseille
Mairie am Vieux Port
Kurzdaten
Einwohner: 808.700
Höhe: 12 m
Lage
Lagekarte
Marseille
Marseille

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Stadtteile

[Bearbeiten] Hintergrund

Lateinisch: Massilia

[Bearbeiten] Anreise

Cathedrale
Cathedrale

[Bearbeiten] Flugzeug

Der Flughafen von Marseille mit Namen "Marseille-Provence" (MRS) liegt ca. 15 km nord-westlich der Stadt in der Gemeinde Marignane. Vom Flughafen Marignane erreicht man Marseille (Gare Saint-Charles) mit einem Schnellbus in ca. 25 Minuten (8,50 €). Vom Flughafen Marignane gibt es gute Flugverbindungen nach München (MUC), Frankfurt (FRA) und Düsseldorf (DUS) mit Lufthansa/Lufthansa City Line und zum Euro-Airport Freiburg-Basel-Mülhausen mit Twinjet/Air France und mit RyanAir ab Karlsruhe-Baden. Die preisgünstigen Verbindungen mit Hapag-Lloyd Express von und nach Köln/ Bonn und Condor von und nach München wurden dagegen mit Beginn des Winterflugplans 06/07 eingestellt und sollen im Sommer auch nicht wieder aufgenommen werden. Zudem wird nahezu jeder bedeutende Flughafen in Frankreich angeflogen (Umsteigeverbindungen nach Deutschland über Paris, Lyon, Strasbourg). MRS gilt auch als wichtig(st)er Knotenpunkt für Flüge nach Korsika.

[Bearbeiten] Bahn

Der Hauptbahnhof Marseille St. Charles ist der Endpunkt der Strecke TGV-Méditerrannée, welche die Stadt mit Avignon und Lyon verbindet. Paris erreicht man in wenig mehr als drei Stunden (tagsüber im 1-Stunden-Takt). In nördlicher Richtung existieren u.a. direkte TGV-Verbindungen nach Lille, Brüssel, Lyon, Nantes, Rennes, Toulouse (über Avignon-TGV), Le Havre, Strasbourg und Paris-Charles-de-Gaulle. Direkte Zugverbindungen nach Deutschland gibt es derzeit (Winter 2007) allerdings nicht.

Richtung Osten verkehren sowohl TGV- wie auch herkömmliche Fern- und Regionalzüge auf einer Trasse über Aubagne und Bandol nach Toulon (hier sehr dichter Takt) und weiter über Nizza und Monaco nach Italien (teilweise direkte Züge bis Ventimiglia). Aufgrund der niedrigen Bahnpreise in Italien ist eine Anreise aus Süddeutschland auf diesem Wege oft günstiger.

Ferner gibt es stündliche Regionalzugverbindungen nach Avignon (Achtung: verschiedene Streckenführungen!), teilweise verlängert nach Lyon bzw. sogar Paris (Fahrzeit ca. 12 Stunden!). Über Arles und Nîmes verläuft die einzige Hauptlinie Frankreichs in Ost-West-Richtung, welche nicht über Paris führt, hier werden mehrmals täglich Verbindungen nach Montpellier und weiter nach Narbonne-Perpignan-(nachts auch direkt nach Port Bou in Spanien) bzw. Carcassonne-Toulouse-Bordeaux angeboten.

Zuletzt existiert eine vergleichsweise schlecht bediente Trasse nach Aix-en-Provence (hier empfiehlt sich der Bus von Cartreize), die von dort weiter in die Alpen führt (Gap-Briançon-Grenoble).

Das französische Tarifsystem ist sehr undurchsichtig, so dass sich der günstigste Preis meist nur erfragen lässt. Es sei aber insbesondere auf die Internetseite der französischen Bahn verwiesen, auf welcher günstige Angebote (Paris-Marseille ab 19 Euro, etc.) erworben werden können.


[Bearbeiten] Bus

Der Busbahnhof Marseilles befindet sich neben dem Hauptbahnhof in nördlicher Richtung und verfügt neuerdings über einen direkten Zugang aus dem Bahnhofsgebäude. Es existieren Busverbindungen in nahezu jeden Ort der Provence (eventuell mit Umsteigen in Aix-en-Provence), allerdings sollte beachtet werden, dass die letzten Busse abends ca. um 19 Uhr fahren. Lediglich Aix-en-Provence wird bis Mitternacht bedient (Achtung: Abfahrt baustellenbedingt z.Zt. am Place Jules Guèsde mit der Porte d'Aix am Autobahnende ("Triumphbogen"), zu erreichen mit der Métro 2 ab St-Charles. Dies kann sich jedoch laufend ändern. Informationen bietet lepilote.

Achtung: Der Schnellbus zum Flughafen verkehrt am entgegengesetzten Ende des Bahnhofes ab Square Narvik auf der Seite der großen und bekannten Bahnhofstreppe (Süden). Der Abfahrtspunkt und Kartenverkauf (man spricht Englisch) befindet sich gegenüber des Ibis-Hotels (parallel zur Bahnhofshalle ca. 100m gehen).

Auch die französische Bahn führt in Zusammenarbeit mit dem Conseil Régional Busverkehre insbesondere Richtung Aix und darüber hinaus in die Alpen durch. Ferner existieren Verbindungen nach Osten (bis Nizza). Die Preise sind, verglichen mit der Bahn, teurer. allerdings kommt man häufig auch schneller an sein Ziel.

Marseille ist auch an das Netzwerk von eurolines/ Deutsche Touring angebunden, so existieren etwa direkte Verbindungen nach Frankfurt und Berlin. Auch Italien, Spanien, Ungarn, Rumänien, Kroatien, Slowenien und Marokko haben direkte Busverbindungen mit Marseille.


[Bearbeiten] Auto

Vieux-Port (Alter Hafen)
Vieux-Port (Alter Hafen)

Marseille bildet den Endpunkt der "Autoroute du Soleil" (A7), welche (in Paris als A6 beginnend) Lyon mit Valence, Montélimar und Avignon verbindet und an der Porte d'Aix am Place Jules Guèsde nach 310 km in den Stadtverkehr übergeht. Sie ist ab Salon-de-Provence mautfrei.

Kurz hinter dem Flughafen Marseille-Provence, an welchem man in nördlicher Richtung vorbeifährt besteht auch die Möglichkeit, auf die A55 zu wechseln, welche als weniger stauanfällig gilt und direkt zum Alten Hafen führt. Will man die Stadt nur durchfahren (Richtung Toulon), so empfiehlt es sich dringend, die A55 zu benutzen, da man über zwei Tunnel (Tunnel du Vieux-Port, Tunnel du Prado-Carénage (MAUT!) direkt auf die folgende Autobahn gelangt.

In/ aus Aix-en-Provence gelangt man über die mautfreie A51 zum Autobahndreieck bei St. Antoine, wo man in die A7 einmündet [Achtung, hier befinden sich stationäre Radaranlagen: Tempo 90!].

Für Fahrten über St. Tropez hinaus empfiehlt sich trotz der landschaftlich reizvolleren Fahrt die Küste entlang (A50 bis Toulon-West, A57 ab Toulon-Ost), insbesondere in östlicher Richtung die Fahrt über Aix-en-Provence und die A8 Richtung Fréjus, Cannes und Nizza, da sonst Toulon durchfahren werden muss (keine Umgehung). In westlicher Richtung besteht eine Untertunnelung des Zentrums.

In westlicher Richtung besteht die ebenfalls mautfreie Autobahn in Richtung Martigues, die dort zu einer vierspurig ausgebauten Bundesstraße wird. Sie bildet die Hauptverbindung Richtung Camargue, Montpellier und Spanien (alternativ kann auch -mautpflichtig und länger- über Salon und die A8 gefahren werden)

[Bearbeiten] Schiff

Vom neuen Hafen, dem Port de la Joliette verkehren regelmäßig Fähren nach Nordafrika (Algier, Oran, Béjaja, Skikda, Annaba, Tunis, Souuse, Sfax, Bizerte, Tanger), nach Korsika (Ajaccio, Bastia, Calvi, Ile-Rousse, Propriano, Porto-Vecchio) sowie nach Sardinien (Porto-Torres, teilweise über Korsika). Marseille ist u.a. der Heimathafen der SNCM (Société Nationale de Corse Maritime).

Aufgrund der langen Fahrzeiten und folglich höheren Preise sollte bei Fahrten nach (Ost-)Korsika allerdings auch die Möglichkeit eines Landtransfers nach Toulon oder Nizza in Betracht gezogen werden. (Ehemalige) Inselbewohner profitieren gerade von Marseille aus jedoch von speziellen Tarifen, was die sehr guten Verbindungen mit der Insel trotz der Konkurrenz durch Flugzeug und die anderen Häfen erklärt.

Kreuzfahrtschiffe

Der Hafen verfügt über drei Anlaufstellen für Schiffe, an denen 10 Schiffe gleichzeitig andocken können. Eine Anreisebeschreibung zum Kreuzfahrtterminal findet man hier.

  • Die Anlaufstelle La Joliette, in nächster Nähe zum Stadtzentrums, war bisher kleineren Jachten der Premiumklasse für Zwischenstopps auf einer Ferienreise vorbehalten, nun können auch Kreuzfahrtschiffe bis zu einer Länge von 220 Metern anlegen. In der Nähe des Terminals gibt es die Tram- und Metro-Station Joliette, außerdem fahren die Buslinien 35, 49 und 55.
  • Das Terminal du Cap Janet für Schiffe bis zu 220 Meter Länge als Anlauf- oder Endhafen.
  • Die Anlaufstelle Môle Léon Gourret und ihr Terminal, das am Quai die größten Passagierschiffe aufnehmen kann.

[Bearbeiten] Mobilität

Öffentlicher Nahverkehr

Altes Rathaus
Altes Rathaus

Statistisch bildet Marseille in Frankreich (ohne Überseegebiete) mit ca. 240 km² die fünftgrößte Kommune des Landes, weit vor Paris (105 km²), allerdings sind große Teile davon unbewohnt (insbesondere sei hier das Massiv der Calanques erwähnt). Nichtsdestotrotz verfügt die Stadt zwischen Callelonge im Süden und L'Éstaque im Norden über eine beachtliche Ausdehnung.

Im Gegensatz dazu ist der öffentliche Nahverkehr eher bescheiden ausgebaut: Marseille verfügt nur über zwei Métrolinien. Es gibt einen Übersichtsplan für Metro und Tra, als pdf:

- Métro 1 beginnt im Nordosten (La Rose), durchquert die Stadt in einem Bogen (u.a. wird der Bahnhof "St-Charles" und der Alte Hafen "Vieux Port" bedient), um wieder nach Osten (Krankenhaus La Timone) abzubiegen. Eine Verlängerung über den zweitwichtigsten Bahnhof La Blancarde hinaus ist geplant.

- Métro 2 beginnt im Nordwesten (Bougainville) und durchquert die Stadt nach Südosten (Ste Maguerite-Drômel). Sie bedient insbesondere den (Fähr-)Hafen "Joliette", den Bahnhof "St-Charles" und den "Rond-Point du Prado", von dem aus man den Stadtstrand am Prado mit Bussen sowie den Haupteingang des Stade Vélodrome zu Fuß erreicht.

Beide Linien treffen sich in "Castellane" und am Bahnhof. Sie verkehren Mo-Do von ca. 5-21 Uhr, Fr-So ca. 5-0 Uhr.

Aufgrund des geringen Angebotes übernehmen die diversen Buslinien in den einzelnen Vierteln die Hauptlast des Verkehrsaufkommens. Der Großteil der Linien fährt am "Centre Bourse" in der Nähe des alten Hafens ab, durch die umfangreichen Bauarbeiten zur Fertigstellung der Trambahn wurden jedoch diverse Linien verlegt, umgeleitet oder gestrichen. Am Centre Bourse befindet sich jedoch ein Informationsbüro der Verkehrsgesellschaft rtm, wo die neuesten Infos erfragt werden können.

Für Touristen interessant erscheinen insbesondere die Buslinien 35 (nach l'Éstaque), 60 (zur Kirche Nôtre-Dame-de-la-Garde "Bonne Mère") und 83 (entlang der Corniche), die allesamt (von verschiedenen Haltestellen!) direkt am alten Hafen (nicht am Centre Bourse!) abfahren. Um in die Calanquen zu gelangen, empfiehlt es sich, ab Centre Bourse Bus 21 bis zur Endstation "Luminy" (Fahrzeit ca. 45 Minuten), Bus 20 (ab Montrédon, zu erreichen mit Bus 19 ab Prado) nach Callelongue oder Bus 22 ab Prado bis zur Endstation Les Baumettes zu benutzen. Von den Endstationen steht dem Besucher jedoch noch ca. 1 h Fußweg bis zum Meer bevor!!!

Seit geraumer Zeit ist die Eröffnung dreier Trambahnlinien geplant, deren Kritiker der Stadt vorwerfen, die Trassen verliefen in etwa den U-Bahn-Linien. Die Baumaßnahmen zogen und ziehen starke Behinderungen des Oberflächenverkehrs nach sich.

Eine Einzelfahrt kostet 1,70 Euro, es existieren auch "Streifen"- (es handelt sich um ein Ticket, das für eine bestimmte Anzahl Fahrten geladen wird), Tages-, 3-Tages-Karten (10 Euro), welche am Automaten erworben werden können. Für die sehr günstigen Wochen- und Monatskarten (1 Monat ca. 40 Euro) benötigt man ein Passfoto, eine Adresse (Hoteladresse aufschreiben!) und gute Französischkenntnisse. Aus Deutschland bekannte "Zonen" oder "Ringe" existieren nicht, ein Einzelticket erlaubt 60 Minuten freie Fahrt im gesamten Netz, im Gegensatz zu Paris ist das Umsteigen zwischen U-Bahnen und Bussen beliebig möglich (erneutes Entwerten des Fahrscheins nicht vergessen, dies zählt nicht als zusätzliche Fahrt, macht man es jedoch nicht, fährt man schwarz).

Mit dem Auto

Obgleich das Auto sicherlich unschätzbare Vorteile genießt, sollte man sich überlegen, mit dem Auto nach Marseille (bzw. ins Zentrum der Stadt) zu fahren:

- Das historische Zentrum der Stadt ist relativ klein und gut zu Fuss zu erkunden - Aufgrund der angesprochenen Baumaßnahmen zu Trambahn usw. herrscht ein völliges Verkehrchaos - Einen Parkplatz zu finden, gleicht einem Lottogewinn - Verwirrende Straßenführungen (Einbahnstraßen!) - Diebstahlgefahr (insbesondere in den "Quartiers Nord", aber auch in der Innenstadt) - auch der südliche Fahrstil ist nicht jedermanns Sache - und zuguterletzt: Marseillais, ob Fußgänger oder Autofahrer, machen sich nicht viel aus Verkehrszeichen, inkl. Ampeln. Deshalb auch Vorsicht, wenn die Ampel grün ist!

Fazit: Für Fahrten in die Calanques, nach l'Éstaque oder die Provence ein unschätzbarer Vorteil, für Marseille selbst eher ein Klotz am Bein

Zu Fuß

Stadtpläne sind im Office du Tourisme am Alten Hafen kostenlos erhältlich und enthalten auch einige interessante Vorschläge für Besichtigungen. Weite Teile Marseilles (auch interessante Stadtteile wie das Panier oder Noailles) lassen sich am besten zu Fuß erkunden.

Mit dem Fahrrad

Auch wenn in letzter Zeit einige Fahrradwege geschaffen wurden (z.B. den Boulevard Michelet am Stadion entlang) ist von einer Erkundung der Stadt mit dem Fahrrad dringend abzuraten. Rücksichtslose Fahrweise der Autofahrer, Treppen, teils schlechte Straßenverhältnisse und die Diebstahlgefahr sind allgegenwärtig

Barrierefrei

In einer 2005 veröffentlichen Studie wurde Marseille zu einer der am schlechtesten auf die Bedürfnisse behinderter Menschen angepassten Städte in Frankreich gewählt. Von den Sehenswürdigkeiten bis hin zur Métro ist noch kaum etwas ausgestattet.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Basilika Notre-Dame de la Garde
Basilika Notre-Dame de la Garde

Südlich des Stadtkerns befindet sich die Basilika Notre-Dame de la Garde. Die Kirche ist im neobyzantinischen Stil gebaut und befindet sich auf einem 162 m hohen Kalksteinfelsen südlich der Altstadt. Sie ist von Norden über Treppen zu erreichen und entstand in den Jahren 1853 bis 1864 an der Stelle einer mittelalterlichen Wallfahrtskapelle. Architekt war Henri-Jacques Espérandieu. Der 41 m hohe Turm wird von einer 9 m hohen, vergoldeten Marienfigur gekrönt. Das Innere ist mit Marmor, Mosaiken und Wandbildern verziert. Von der Terrasse hat der Besucher einen eindrucksvollen Blick über die Stadt und das Mittelmeer mit den Inseln Ratonneau, Pomègues und dem Château d'If.

[Bearbeiten] Museen

Alle Museen in Marseille und ihre Ausstellungen auf einen Klick, auf Französisch

  • Musée Archéologique Méditerranéenne
Innenansicht von Notre-Dame de la Garde
Innenansicht von Notre-Dame de la Garde
  • Musée d'Art Contemporain (MAC), 69 Avenue de Haïfa, Tel. 04 91 25 01 07, Metrostation Ront-Point du Prado, Di-So 10.00-17.00 Uhr (18.00 Uhr vom 01.06.-30.09.), an Feiertagen geschlossen. Eintritt 3 €. Dynamisches Museum der zeitgenössischen Kunst, mit Werken des Nouveaux Réalisme, der Figuration Narrative, der Support-Surface-Strömung, Fluxus, Arte Povera. Besonders gut vertreten sind die Nouveaux Réalistes mit Werken von Arman, Christo, Spoerry, Niki de Saint-Phalle, Tingely, und von César, dem Sohn Marseilles, dessen meterhoher vergoldeter Daumen im Park des Museums steht. Wer bisher der zeitgenössischen Kunst mit Skepsis begegnete, kann sie hier ein für alle Male lieben lernen.
  • Musée d'Arts Africains, Océaniens et Amérindiens (M.A.A.O.A.)
  • Musée Cantini, 19 rue Grignan, Tel. 04 91 54 77 75, Metrostation Estrangin. Di-So 10.00-17.00 Uhr (18.00 Uhr vom 01.06.-30.09.), an Feiertagen geschlossen. Das nach seinem Stifter, Jules Cantini benannte, in einem schönen Stadtpalast vom Ende des 17. Jahrhunderts untergebrachte Museum präsentiert die Strömungen der Kunst der Moderne von 1900-1960 und verschiedene unklassifizierbare Künstler der 70er/80er Jahre. Die Ausstellung ist in mehrere Sequenzen untergliedert: die Wegbereiter der Moderne, die Zeit zwischen den Kriegen, Marseille und der Surrealismus, von der Nachkriegszeit bis in die 50er/60er Jahre, die Einzelgänger der 70er/80er Jahre. Sehenswert.
Votivbilder in Notre-Dame de la Garde
Votivbilder in Notre-Dame de la Garde
  • Musée des Docks romains
  • Musae de la Faïence
  • Musée Grobet-Labadié
  • Musée d'Histoire de Marseille
  • Musée de la Mode
  • Musée du Vieux Marseille
  • Musée de la Moto
  • Préau des Accoulés in der ehemaligen Akademie der Wissenschaften
  • Das Palais Longchamp liegt im 'Quartier des Cinq-Avenues' am nördlichen Ende des Boulevard Longchamp. Das Museum der schönen Künste, Musée des Beaux-Arts, befindet sich im linken Flügel, das Naturhistorische Museum, Muséum d'histoire naturelle, zur Rechten.
Palais Longchamp
Palais Longchamp

[Bearbeiten] Denkmäler

  • Mémorial des Camps de la Mort

[Bearbeiten] Aktivitäten

[Bearbeiten] Einkaufen

Seifenstand am Vieux Port
Seifenstand am Vieux Port

Das Einkaufscenter "La Bourse" liegt keine 5 Gehminuten vom Vieux Port entfernt. Vom Stil ähnelt es einer amerikanischen Mall und bietet Einkaufsmöglichkeiten für nahezu alles Erdenkliche. Unter anderem findet man eine Filiale von FNAC mit einer Kartenvorverkaufstelle.

Geht man vom Vieux Port die Canebière aufwärts geht nach etwa 500 Metern rechts eine Fußgängerzone ab, wo man eine große Auswahl an Geschäften findet.

Am Vieux Port gibt es einen kleinen Fischmarkt und einen wesentlich größeren Markt für Souvenirs wie Seifen, Keramik, Taschen und was sonst noch gerne von Touristen gekauft wird.

[Bearbeiten] Küche

Grundsätzlich gilt: Man muss keine Unsummen investieren, um in Marseille ein ansprechendes Essen zu bekommen. Es finden sich unzählige Restaurants, die besonders Mittags (praktisch als "Lockangebot", da die Restaurants zu dieser Zeit kaum frequentiert sind) zu günstigen Preisen - unter 10 € - Menüs anbieten. Die Palette reicht hier von traditionellen Angeboten über die italienische bis hin zur indischen Küche. Einzige Grundregel: Meiden Sie die scheinbar einladenden Restaurants und Bistros direkt am Vieux Port! Hier findet eine regelrechte kulinarische Massenabfertigung von Touristen statt. Es ist zu empfehlen, sich vom Hafen und der Canébière weg zu orientieren und in den schmalen Gässchen nach einem passenden Restaurant zu suchen. Auch wenn es oft nicht den Anschein hat, die kleinen, unauffälligen Lokale bieten meist die mit Abstand beste Küche.

Die Bouillabaisse ist das berühmteste Gericht vom Marseille. Ursprünglich handelt es sich bei Bouillabaisse um ein Gericht, das die Fischer mit dem Fisch zubereiteten, den sie nicht verkaufen konnten. Im Laufe der Jahre wurde das Rezept jedoch so verfeinert, dass die Bouillabaisse heutzutage häufig zum teuren Luxusgericht wird. Die verschiedenen Bestandteile der Bouillabaisse werden getrennt serviert, auf einem Teller der Fisch, die Bouillon in einem separaten Gefäß. Jeder kann nach seinem persönlichen Geschmack Fisch und Bouillon zusammenstellen. Es werden dazu die Saucen Rouille und/oder Aïoli gereicht, sowie mit Knoblauch eingeriebene Croûtons.

[Bearbeiten] Nachtleben

[Bearbeiten] Unterkunft

[Bearbeiten] Günstig

  • La Cigale et la Fourmi (Backpackers Hostel des Calanques) ist im ruhigen aber zentralen Stadtteil 'Village de Mazargues' ca. 30 Min. mit Bus von der Innenstadt und 30 Minuten zu Fuß vom Strand entfernt. Das alte Fischerhaus wurde über 20 Jahre vom Besitzer liebevoll renoviert. In jedem Raum findet man Küche und Bad. Ansonsten kostenlose Internetbenutzung und WiFi access, Kaffee am Morgen (kein Frühstück, aber Bäckerei um die Ecke), 4 Fahrräder auszuleihen und Nachtcode. Plätze im Schlafsaal bei 15 € die Nacht, Zimmer ab 35 €. Tel.: +33 491 400 512, Fax: +33 491 400 510, info@cigale-fourmi.com
  • Formule 1 Hotel Valentine Das Hotel liegt Traverse de la Montre, ZAC de Valentine. Einfache Verbindung zur Stadt mit dem Bus. Tel: (+33)891705301.

[Bearbeiten] Mittel

[Bearbeiten] Gehoben

  • Sofitel Hotel Vieux Port, Dieses Luxushotel liegt im Herzen von Marseille. 36, boulevard Charles Livon, Tel: (+33)4/ 91155900

[Bearbeiten] Lernen

[Bearbeiten] Arbeiten

[Bearbeiten] Sicherheit

[Bearbeiten] Gesund bleiben

[Bearbeiten] Klarkommen

[Bearbeiten] Post und Telekommunikation

Marseille Tourist office: Office de tourisme et des congrès de Marseille - 4, La Canebière - 13001 MARSEILLE Tél : 04.91.13.89.00 - Fax : 04.91.13.89.20

[Bearbeiten] Ausflüge

  • Ins etwa fünfzehn Kilometer entfernte Cassis mit Europas höchster Klippe

[Bearbeiten] Literatur

  • Ralf Nestmeyer: "Provence & Côte d'Azur". Ein Reisehandbuch. Michael-Müller-Verlag, Erlangen 2007. ISBN 3-89953-367-5
  • Ralf Nestmeyer: "Provence und Côte d'Azur". Literarische Reisebilder aus dem Midi. Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2005. ISBN 3-608-93654-8

[Bearbeiten] Weblinks

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Verwandte Sites
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