Marokko

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Marokko ist ein Königreich im Nordwesten Afrikas. Nördlich liegt das Mittelmeer und westlich erstreckt sich der Nordatlantik. Landesgrenzen bestehen im Süden zu Westsahara, im Osten zu Algerien und im Norden zu den spanischen Exklaven Ceuta und Melilla an der Mittelmeerküste. Durch die Straße von Gibraltar ist Marokko von Spanien und der britischen Kronkolonie Gibraltar getrennt.

Lage
noframe
Flagge
Flagge von Marokko
Kurzdaten
Hauptstadt: Rabat
Staatsform: Konstitutionelle Monarchie
Währung: Marokkanische Dirham (MAD)
Fläche: 447.000 km²
Bevölkerung: 31.167.783
Sprachen: Arabic (offiziell), Berber Dialekte, Französisch (verbreitet)
Religionen: Muslime 98.7%, Christen 1.1%, Juden 0.2%
Stromnetz: 127-220 V/ 50Hz (Europäischer Stecker)
Telefonvorwahl: +212
Internet TLD: .ma
Zeitzone: UTC (MEZ-1h)

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Regionen

Karte von Marokko
  • Atlas-Gebirge - im Sommer besuchenswert sowohl für eine Tageswanderung als auch für wochenlange Trekkingtouren.
  • Erg Chebbi - die Dünenfelder im Südosten des Landes

[Bearbeiten] Städte

  • Agadir ist für seine Strände bekannt. Die Stadt ist sehr modern und hat historisch nicht viel zu bieten. Es empfiehlt sich für ein paar Cent mit dem Bus ein paar Ortschaften nach Norden zu fahren, um die weniger überlaufenen und bettlergesäumten Strände zu genießen.
  • Asni ist ein guter Ausgangspunkt für Touren ins Atlas-Gebirge.
  • Casablanca hat einen großen internationalen Flughafen und wird so für viele Touristen der Ausgangspunkt des Marokkourlaubs sein. Die historische Altstadt und die moderne Moschee, die die zweitgrößte der Welt ist, sind lohnenswerte Ziele für einen schönen Halbtagesausflug.
  • Chefchaouen liegt im Hinterland von Tanger. Gewundene Straßen, blaue Türen und alte Olivenbäume sorgen für eine malerische Atmosphäre und bieten eine willkommene Abwechslung zu Tanger.
  • Essaouira ist ein alter und historischer Küstenort, der vom Tourismus (wieder)entdeckt wurde und von Tagestouristen geradezu überflutet ist. Die Straßen und Plätze der Stadt werden in den letzten Jahren aufwendig erneuert. Die Altstadt zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO.
  • Fès ist die ehemalige Hauptstadt von Marokko und eine der größten mittelalterlichen Städte der Welt. Sie besteht aus der alten zum Weltkulturerbe der UNESCO gehörenden Medina (Altstadt), einer Neustadt aus der Franzosenzeit und einer echten wuchernden Neustadt der Gegenwart.
  • Marrakesch ist die perfekte Kombination aus altem und neuem Marokko und alleine eigentlich schon einen Besuch wert. Man sollte mehrere Tage einplanen, um die labyrinthartigen Souqs (Basare) und die Ruinen der Altstadt zu erkunden. Marrakeschs Medina zählt ebenfalls zum Weltkulturerbe der UNESCO. Ein Tipp ist der Besuch auf dem großen Djeema El Fna zur Abenddämmerung.
  • Meknès moderne und entspannte Stadt, die ein ruhiges Ressort für tourismusgeplagte Besucher des nahegelegen Fès bietet. Auch hier gehört die Altstadt zum Weltkulturerbe der UNESCO.
  • Ouarzazate ist die "Hauptstadt" des Südens. In Ouarzazate hat man ein gutes Beispiel für die sanfte Integration des Tourismus in eine historische Stadt ohne die Atmosphäre zu stark zu verändern. Quarzazate wird oft als Drehort für internationale Filmproduktionen benutzt. Die Hollywoodproduktion Gladiator ist hier entstanden.
  • Rabat ist die Hauptstadt Marokkos, die Stadt hat einen ruhigen und gepflegten Charakter.
  • Rissani ist eine kleine Oasenstadt nahe des Randes der Sahara.
  • Tanger ist für Touristen, die mit der Fähre von Spanien kommen, der Haupthafen.
  • Tétouan ist die wichtigste Stadt im Norden mit wunderschönen Stränden und guter Ausgangslage für Touren in die Rif-Berge. Die Altstadt gehört auch hier zum Weltkulturerbe der UNESCO.

[Bearbeiten] Weitere Ziele

Ait Ben Haddou
Ait Ben Haddou

Das kleine Dorf Merzouga ist ein beliebtes Reiseziel am Rande der Sahara, vor allem bekannt wegen der beeindruckenden Sanddünen, die schon in vielen Filmen als Kulisse dienten.

Die Dünen sind tatsächlich sehr schön, leider aber nur allzu bekannt. Äusserst sehenswert sind auch die grossen Dünenmeere im südlichen Draa-Tal gelegen. Erreichbar z.B. von Marrakesch aus über den hohen Atlas, Ouarzazate, dann Zagora und noch weiter bis in die Region von Mhamid. Der südliche Teil des Draa-Tals (zwischen Agdz - Zagora - Mhamid) ist für eine der schönsten Strecken ganz Marokkos.

Das zum Weltkulturerbe gehörende befestigte Ksar (Dorf) Ait-Ben-Haddou Fuße des Hohen Atlas im Südosten in etwa 30 Kilometer Entfernung von der Ouarzazate ist immer eine Reise wert.

Die Ausgrabungsstätten von Volubilis nahe Meknès zwischen Fès and Rabat. Die ebenfalls zum Weltkulturerbe gehörende Stätte zeigt die am besten erhaltenen Ausgrabungen aus dem römischen Reich im westlichen Teil Nordafrikas.

[Bearbeiten] Hintergrund

Marokko ist seit 1956 von der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich unabhängig und ein autonomer Staat. Im selben Jahr wurde Tanger, das zuvor internationalen Status hatte, an Marokko zurückgegeben. In der zweiten Hälfte der 1970er Jahre hat Marokko die Westsahara annektiert und betrachtet diese bis heute als marokkanisches Staatsgebiet.

[Bearbeiten] Anreise

Bab Bou Jeloud, Tor zur Altstadt von Fès
Bab Bou Jeloud, Tor zur Altstadt von Fès

Marokko ist von Europa aus rasch mit dem Flugzeug oder Fähren erreichbar.

[Bearbeiten] Einreisebestimmungen

Deutsche benötigen für Marokko einen Reisepass, der ab Einreise eine Mindestgültigkeit von sechs Monaten haben muß. Kinder brauchen entweder den neuen Kinderreisepass, den alten Kinderausweis mit Lichtbild oder müssen im Paß der Eltern eingetragen sein. Nur im Rahmen touristischer Pauschalreisen ist auch die Einreise mit Personalausweis möglich. Touristen erhalten automatisch ein Visum für 90 Tage. Eine Verlängerung des Visums ist möglich, kann aber sehr aufwendig sein. Leichter ist es, in die spanischen Exklaven Ceuta oder Melilla auszureisen und wieder neu einzureisen. Ein Überschreiten der Aufenthaltsdauer hat strafrechtliche Konsequenzen.

Eine Einreise über die Landgrenze zu Algerien ist nicht möglich, da die Grenze geschlossen ist. Einzige Landesgrenzen sind die zu den spanischen Exklaven.

Ein mitgebrachtes Fahrzeug muß zwingend wieder ausgeführt werden, dies gilt auch für Unfallfahrzeuge (siehe unten unter Auto).

Die Devisenvorschriften verbieten die Ein- und Ausfuhr der einheimischen Währung Dirham. Es droht bei Nichtbeachtung die strafrechtliche Verfolgung. Bei der Ausreise werden Dirham gegen Vorlage einer Umtauschquittung zurückgetauscht.

[Bearbeiten] Flugzeug

Der Billigflieger Ryanair fliegt nun von Frankfurt-Hahn nach Fes und Marrakesch (ab Oktober)

[Bearbeiten] Bahn

Eine Bahnverbindung gibt es von und nach Algerien, aber aufgrund von Streitigkeiten mit Algerien ist die Grenze zwischen Marokko und Algerien seit einigen Jahren geschlossen und kann nicht passiert werden. Man kommt per Bahn nur bis zur Grenze nach Oujda.

In Spanien gibt es zwar Züge, die bis nach Algeciras fahren, aber von dort aus muss man zum Fährhafen und per Fähre nach Tanger übersetzen. Von Tanger aus kann man dann in alle größeren Städe fahren, die ans Schienennetz angebunden sind. Diese sind u.a. Rabat, Casablanca, Fes und Marrakesch. Mit überfüllten Zügen ist vorallem im Sommer zu rechnen.

Vom Hafen in Tanger zum neuen Bahnhof ("Gare Tanger Ville") nimmt man am besten ein Taxi.

[Bearbeiten] Bus

[Bearbeiten] Auto

Die Einreise über Algerien ist nicht möglich. Man kann aber mit einer Autofähre, z. B. von Algeciras in Südspanien nach Tanger oder Ceuta übersetzen. Eine Einreise aus Mauretanien ist mittlerweile problemlos möglich.

Bei der Einreise mit dem eigenen Auto muss dieses beim Zoll deklariert werden. Man kann dies direkt vor Ort machen oder über das Internet.

Es wird die grüne Versicherungskarte benötigt. Es muss darauf geachtet werden, dass MA für Marokko nicht durchgestrichen ist. Wenn man mit einem Fahrzeug einreist, das nicht auf den eigenen Namen zugelassen wurde, muss eine Vollmacht vom Fahrzeugbesitzer vorliegen. Am einfachsten bekommt man diese vom ADAC vor der Anreise.

Bei der Ausreise mit dem Auto kann es zu Schwierigkeiten kommen, wenn eine andere Person das Auto ausführt, als es eingeführt hat.

GPS-Geräte müssen am Zoll angemeldet werden.

[Bearbeiten] Schiff

Vor allem von Spanien bestehen Schiffsverbindungen nach Marokko. Dabei werden hauptsächlich die Häfen von Tanger, Nador sowie die der spanischen Exklaven Ceuta und Melilla angesteuert. Fähren fahren ab Algeciras, Tarifa, Malaga und Almeria in Spanien, ab Sète bei Montpellier und Port Vendres bei Perpignan in Frankreich, ab Genua und Neapel in Italien. Zwischen Tanger und Algeciras verkehrt eine Expressfähre. Fähr- oder Schiffsverbindungen auf die Kanaren gibt es nicht.

[Bearbeiten] Mobilität

Hassan-II.-Moschee in Casablanca
Hassan-II.-Moschee in Casablanca

[Bearbeiten] Bahn

Die wichtigsten Städte wie Marrakesch, Meknès, Fès, Tanger, Rabat, Casablanca, usw. sind alle durch ein zuverlässiges Streckennetz, auf dem auch Hochgeschwindigkeitszüge fahren, verbunden. Obwohl Züge nicht in der Frequenz wie in Mitteleuropa fahren, gibt es in der Regel mehrere Zugverbindungen pro Tag zwischen diesen Städten.

Zugreisen ist in Marokko vergleichsweise günstig. Eine einfache Fahrt von Tanger nach Marrakesch kostet ungefähr 200 Dh in der zweiten Klasse, bzw. 300 Dh in der ersten Klasse.

Züge bieten eine gute Alternative zu den oft überfüllten Bussen, die erheblich länger für dieselbe Strecke brauchen. Natürlich verbinden Züge längst nicht alle Städte und Orte in Marokko. In der Regel sind die Marokkaner freundlich und aufgeschlossen in den Zügen und Reisende werden oft in Gespräche über ihren Trip verwickelt. Dies ist oft eine gute Möglichkeit, noch weitere gute Tipps für die Reise zu bekommen.

Auskunft kann man über die Internetadresse der marokkanischen Eisenbahn bekommen.

[Bearbeiten] Auto

Überall in den großen Städten findet man Autovermietungen. Wenn man bei den kleinen Firmen mietet, sollte man das Auto vorher gründlich untersuchen und beispielsweise überprüfen, ob ein Reserverad und Wagenheber an Bord ist. Beachten sollte man auch, ob im Vertrag die Nutzung unbefestigter Straßen erlaubt ist, vor allem wenn man in abgelegenere Gegenden fahren möchte.

Das Straßennetz ist in weiten Teilen in Ordnung. Die wichtigsten Städte sind durch mautpflichtige Autobahnen verbunden, die immer noch erweitert werden. Die A3 führt heute von Casablanca über Rabat, Kénitra, Asilah nach Tanger. Das letzte Stück nach Tanger ist mittlerweile fertig gestellt. Von Rabat nach Fès führt die A2. Von Casablance Richtung Süden führt die A7 und soll 2007 bis Marrakesch führen. Informationen über die Maut und die Einteilung der Fahrzeugklassen kann man hier finden Mautarife.

Straßenschilder sind auf Arabisch und Französisch. Die Verkehrsregeln entsprechen im Großen und Ganzen denen in Kontinentaleuropa. Polizeikontrollen gibt es auf den großen Straßen. Geschwindigkeitsübertretungen werden vor allem innerorts geahndet. Hier ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit, wenn nicht anders angegeben, 40 km/ h. Grande Taxis, Busse und LKWs scheinen teilweise eigenen Vorfahrtsregeln zu folgen und man besteht besser nicht auf seinem Recht. Im Kreisverkehr gilt rechts vor links, es sei denn, es sind entsprechende "Vorfahrt achten"-Schilder aufgestellt.

Die Spritversorgung ist im ganzen Land ausreichend. Man bekommt praktisch im ganzen Land Super bleifrei und Diesel sowie Eurodiesel.

[Bearbeiten] Bus

Eigentlich jeder Ort hat einen Busbahnhof, an dem man auch die Tickets kaufen kann. Oft hat man die Wahl, ob man die touristischeren Busse mit Klimaanlage und Fernseher nehmen möchte oder die wesentlich günstigeren und unkomfortableren Busse, die die meisten Einheimischen benutzen. In letzteren bekommt man mehr von Land und Leuten mit. Teilweise fahren die Busse auch andere Routen, abseits der Touristenstrecken. Es kann durchaus ein interessantes Abenteuer sein, mal mit den billigen Bussen zu fahren.

[Bearbeiten] Taxi

Es ist üblich, ein Taxi in Marokko zu nehmen. Dabei wird zwischen den kleinen Taxis (petite taxi) für innerstädtische Fahrten und den großen Taxis (grande taxi) für längere Fahrten nach Auswärts unterschieden. Die Preise sind vergleichsweise günstig und per Gesetz ist festgelegt, dass die innerstädtischen Taxis über ein Taxameter verfügen. Das heißt aber nicht unbedingt, dass diese auch funktionieren. Auf langen Strecken ist es üblich, dass das Taxi anhält und wie ein Bus weitere Passagiere mitnimmt. Der Preis richtet sich in der Regel nach der Anzahl der Passagiere, der Länge der Strecke und ob man auch wieder zurückfährt. Grande Taxis sind normalerweise große Mercedes, bei denen viele Fahrer im Wettstreit zu liegen scheinen, wer am meisten Extras und Verzierungen an den Wagen bekommt. Ein schön aufgemachtes Auto läßt oft auf einen guten Fahrer schließen. Grande Taxis sind oft die günstigsten Verbindungen um von Ort zu Ort zu fahren.


[Bearbeiten] Sprache

Die ofizielle Amtssprach ist Arabisch, allerdings ist Französisch als Geschäfts- und Bildungssprache weit verbreitet. Daneben werden lokale Berberdialekte gesprochen.

[Bearbeiten] Kaufen

Die marokkanische Währung heißt Dirham. Ein Dirham (Dh) wird unterteilt in 100 centimes (c). Münzen gibt es zu 5c, 10c, 20c, 50c, 1 Dh, 2 Dh, 5Dh und 10 Dh. Scheine sind gestückelt in 10 Dh, 20 Dh, 50 Dh, 100 Dh und 200 Dh. Der Wechselkurs April 2006 beträgt ungefähr 1 Euro = 10,75 Dirham.

Bankautomaten finden sich in der Regel nahe der Touristenhotels und in den modernen Stadtvierteln. Auf Souqs und in den Altstätten sind die eher selten zu finden. Nicht alle Bankautomaten akzeptieren ausländische Karten, also sollte man nach dem entsprechenden Logo (Maestro, Cirrus, Plus) Ausschau halten. Oft wird der Umtausch von Bargeld durch Einheimische angeboten. Dabei sollte man sehr vorsichtig sein und niemals größere Summen tauschen. Sicherer ist immer der Umtausch bei einer Bank.

Man sollte möglichst alle Dirham ausgeben bevor man zurück reist. Dirham werden nur in Marokko verwendet und sollten nicht ausgeführt werden. Der Rücktausch ist im Ausland in der Regel nicht möglich.

[Bearbeiten] Küche

Hassan-Turm in Rabat
Hassan-Turm in Rabat

Die marokkanische Küche hat international einen guten Ruf und ist für die unzähligen Gerichte, die arabische und koloniale Einflüsse verbinden, bekannt. Leider bieten die günstigen Restaurants oft nur eine kleinere Auswahl der reichhaltigen Küche, die überall ähnlich zu sein scheint.

Traditionelle Küche

  • Tajine ist wahrscheinlich das populärste marokkanische Gericht. Dabei handelt es sich um einen scharf gewürzten Fleischeintopf, der stundenlang in einem speziellen Tontopf geköchelt hat. Oft werden verschiedene Variationen angeboten, wie beispielsweise Hühnchen-Tangine mit Limonengras und Oliven oder Garnelen-Tangine mit einer scharfen Tomatensauce. In günstigen Restaurants kostet die Gerichte ungefähr 25 Dh.
  • Couscous ist ein in Nordafrika sehr verbreitetes Gericht.
  • Kaliya ist ein berbisches Gericht und besteht aus Lamm, Tomaten, Paprikas und Zwiebeln. Normalerweise wird Brot oder Couscous als Beilage serviert.
  • Pastilla ist eine beliebte Delikatesse: zwischen dünnen Teigschichten wechseln sich Schichten aus süßem, gewürztem Fleisch (meist Lamm oder Huhn, besonders empfehlenswert ist Taube) und Schichten mit Mandelmasse ab. Der Teig wird auf Tellergröße zusammengelegt und nach dem Backen mit Puderzucker bestreut.
  • Harira, französisch soupe morrocaine, ist eine leckere Suppe aus Linsen, Kichererbsen, Lamm, Tomaten und Gemüse. Dazu isst man gewöhnlich Brot. Das Gericht kostet ungefähr 2,5-5 Dh.
  • Besara ist eine traditionelle Suppe, die zum Frühstück serviert wird. Der Brei, der aus Brechbohnen und einem guten Schuss Olivenöl besteht, wird vormittags praktisch überall auf Märkten und in den Altstädten angeboten. Für 3-5 Dh bekommt man eine Schüssel Besara und etwas Brot.

In vielen Cafés und Restaurants bekommt man Frühstück (petit déjeuner) angeboten, dass in der Regel aus einem Tee oder Kaffee, Orangensaft und einem Croissant oder Brot mit Marmelade besteht. Dafür sollte man ungefähr 10 Dh bezahlen.

Wer sich für die nähere Zusammensetzung der Gerichte interessiert, der findet unter http://www.mincom.gov.ma/english/gallery/cuisine/recipes/cuisine.htm eine Ansammlung von 30 Rezepten.

Imbisse und Fastfood

Eine weitverbreitete Fastfoodkette in Marokko ist Rotisserie chicken, wo man ein gebratenes Viertel Huhn mit Pommes Frites und Salat schon für ungefähr 20 Dh bekommt. Dort bekommt man auch Sandwiches für ungefähr 10 Dh, die man aber auch an kleinen Ständen oft angeboten bekommt. Dabei handelt es sich um krosse Baguettes, die mit verschiedenen Füllungen zu haben sind: u.a. Thunfisch, Hühnchen und verschiedene Salate. Dazu kommen dann noch Pommes Frites in das Sandwich, und Mayonnaise oben drauf. Oft wird man auch von Straßenverkäufern angesprochen, die kleine Beutel mit Nüssen, dicke Bohnen oder Popcorn anbieten. Die Patisserien bieten in der Regel ausgezeichnetes Gebäck, sowohl nach europäischer als auch nach marokkanischer Tradition.

Wer es nicht lassen kann, findet in allen großen Städten auch einen McDonald's.

[Bearbeiten] Ausgehen

Marokko ist ein streng muslimisches Land. So verzehrt die einheimische Bevölkerung normalerweise keinen Alkohol. In den modernen Vierteln der größeren Städte gibt es auch Bars die Alkohol ausschenken, allerdings oft zu überhöhten Preisen und teilweise in einer unangenehmen Atmosphäre: deutlicher Männerüberschuss und zwielichtiges Ambiente. Größere Supermärkte - vor allem die Kette Marjane hat sich einen Namen gemacht - haben einen speziellen Bereich, in dem man Alkoholika kaufen kann. Man wird dann gebeten, durch einen extra Ausgang den Laden zu verlassen.Für Touristen gilt das i.d.R. nicht. Auf den Hauptverkehrsadern der größeren Städte finden sich teilweise auch spezielle Alkoholgeschäfte, z.B. in Meknès oder Tétouan.

Leichter hat man es da mit dem "Marokkanischen Whiskey", wie der Minztee (französisch thé de menthe, arabisch atay nanna) scherzhaft bei den Einheimischen heißt. Der Tee wird aus chinesischem Grünen Tee hergestellt, der mit einigen Minzblättern und unglaublich viel Zucker versetzt wird. Der Tee ist ein Nationalgetränk und wird von Einheimischen überall und zu jeder Tageszeit getrunken. Ein Glas kostet ungefähr 5 Dh.

Ein weiteres Nationalgetränk ist Kaffee, den man in jedem Café oder Restaurant bekommt. Der Kaffee wird meist mit viel Milch und Zucker serviert. Eine Tasse kostet ungefähr 5 Dh. Die französischen Kaffeebezeichnungen werden in der Regel verstanden: z.B. café au lait, café casse, usw.

Sehr weit verbreitet sind in Marokko auch Fruchtsaftstände, an denen man verschiedene frischgepresste Fruchtsäfte bekommt. Ein Glas frisch gepresster Orangensaft kostet ungefähr 2,50 Dh.

[Bearbeiten] Unterkunft

In Marokko finden sich Hotels aller Preisklassen und Ansprüche. Internationale Hotelketten mit gehobenem Standard, wie beispielsweise das Hyatt oder Sheraton, finden sich in den moderneren Vierteln der größeren Touristenstädte. In kleineren Städten finden sich oft exquisite Gasthäuser, meist palastartige marokkanische Stadthäuser, (riads), die in Boutique-Hotels umgewandelt wurden.

Am anderen Ende der Preisskala befinden sich Jugendherbergen, die in allen größeren Städten vorhanden sind. Ein Bett im Schlafsaal kostet ungefähr 50 Dh. Die günstigsten Herbergen und Hostels bieten Einzelzimmer ab 65 Dh an und sind oft in den alten und historischen Innenstädten. Diese Häuser können oft sehr einfach sein und haben teilweise keine Dusche oder heißes Wasser. Manchmal muss man dafür auch extra bezahlen (ca. 5-10 Dh). Wenn keine Dusche vorhanden ist, kann man oft auf ein nahegelegenes hamman (öffentliches Badehaus) ausweichen.

Neuerere, sauberere und etwas teurere Hostels und kleine Hotels finden sich meist außerhalb der historischen Stadtkerne. Ein Einzelzimmer gibt es hier ab 75 Dh.

Die Hotels in den Medinas haben oft schöne Dachterrassen, auf denen man auch schlafen kann. Dies bietet sich vorallem an, wenn es zu heiß in den unklimatisierten Zimmern wird. Wenn man kein Zimmer braucht, kann man für ungefähr 25 Dh eine Matratze auf dem Dach mieten.

Auch für Campingfreunde bietet Marokko in vielen Städten und Orten Alternativen zu Hotels und Herbergen an. Die Campingplätze haben sehr unterschiedlich Standards, sind oft mit Wasser und Strom versorgt und haben ein gelegentlich ein kleines Café. In ländlichen Gegenden haben die Einheimischen oft keine Einwände, wenn man auf ihrem Grund zeltet, man sollte aber in jedem Falle vorher um Erlaubnis fragen.

[Bearbeiten] Lernen

Wer in Marokko studieren oder lernen möchte, wird sich in der Regel für einen arabischen oder französischen Sprachkurs interessieren. In allen großen Städten gibt es solche Kurse, und bei manchem Programmen hat man sogar die Möglichkeit, für einige Zeit bei einer arabischen Gastfamilie zu wohnen.

  • Das The Institute for Language Communication Studies in Rabat bietet Intensivkurse ab 3.000 Dh an. Adresse: 29 Oukaimeden Str., Agdal. Tel (37) 67 59 68, Fax (37) 67 59 65, Email ilcs.adm@ilcs.ac.ma, http://www.ilcs.ac.ma.
  • Am The Arabic Language Institute in Fès kann man verschiedene Kurse in marokkanischem Arabisch und modernem standardisiertem Arabisch belegen. Adresse: B.P. 2136, Fès 30000, Morocco. Tel (55) 62 48 50, Fax (55) 93 16 08, Email alifez@menara.ma.
  • Das Dar Loughat, (Web: www.abc-arabic.com, email: info@darloughat.info, tel: ++212 66 68 77 88) was übersetzt soviel wie Haus der Sprachen heißt, bietet Sprachkurse in Arabisch in netter und akademischer Atmosphäre. Die Schule liegt im Zentrum von Tetouan.

[Bearbeiten] Arbeiten

[Bearbeiten] Feiertage

Da Marokko ein muslimische Land ist, gelten die entsprechenden Feiertage insbesondere der Ramadan. Nationalfeiertag ist der 30. Juli (Tag der Thronbesteigung Mohammeds VI. 1999).

[Bearbeiten] Klarkommen

In Marokko wird das metrische System für Gewichte und Distanzen verwendet. Neuere Gebäude haben 220 V/ 50 Hz Stromversorgung, ältere bieten teilweise nur 110 V/ 50 Hz Anschlüsse. Teilweise sind die Anschlüsse auch gemischt, so dass man bei Unsicherheit nachfragen sollte.

Marokkanische Toiletten, sogar die in Restaurants oder Hotels, haben in der Regel kein Klopapier. Deswegen sollte man sich eine Toilettenrolle kaufen und immer Taschentücher dabei haben. Etwas vorsichtig sollte man beim Einkauf sein und nicht allzu deutlich gestikulieren, wenn man kein Französisch oder Arabisch spricht.

[Bearbeiten] Wichtige strafrechtliche Bestimmungen

Bereits der Besitz von kleinsten Mengen Rauschgift (z.B. Cannabis) wird in Marokko mit Haftstrafen von bis zu zehn Jahren sowie hohen Geld- und Zollbußen geahndet. Besondere Vorsicht sollte man bei Fahrten durch das Rifgebirge, dem weltweit größten Cannabisanbaugebiet, walten lassen.

Sowohl Homosexualität als auch außereheliche sexuelle Beziehungen sind in Marokko Straftatbestände.

[Bearbeiten] Sicherheit

Wie bei jeder Reise sollte man immer nach gesundem Menschenverstand handeln:

  • Dunkle Gassen vermeiden
  • Wann immer möglich in Gruppen reisen, wenn man wenig Reiseerfahrung hat
  • Geld und den Ausweis in einer gesicherten Innentasche oder im Hotelsafe aufbewahren
  • Rucksäcke und Taschen immer mit sich führen. Immer sicherstellen, dass nichts Wichtiges in den Außentaschen ist.

Frauen, die alleine unterwegs sind, sehen sich gelegentlich Belästigungen ausgesetzt. Normalerweise beschränkt sich das auf Hinterherpfeifen und unfreundliches Zischen. Man sollte sich nicht genötigt sehen, freundlich zu bleiben. Eine marokkanische Frau würde niemals ein solches Verhalten dulden. Dunkle Sonnenbrillen machen es einfacher, Augenkontakt zu vermeiden. Möchte jemand partout nicht mehr von der Seite weichen, sollte man nach Familien, vollen Geschäften Ausschau halten oder zur Not eine einheimische Frau um Hilfe bitten. Wenn man möchte, kann man ein Kopftuch tragen, generell ist dies aber nicht nötig. Frauen sollten aber mehr als Männer auf eine konservative und geschlossene Kleidung achten. Darüber hinaus werden Frauen, die alleine ins Nachtleben und die Bars gehen, von den Einheimischen oft für Prostituierte gehalten, die Kunden suchen.

Schusswechsel zwischen Regierungstruppen und der Polisario Front in der Westsahara kommen weniger häufig als früher, kommen aber immer noch vor. Man sollte dort nicht zu weit von den Touristenrouten abweichen und stets in Erinnerung behalten, dass in der Region unzählige Minen vergraben wurden.

In den Städten rund um das Rif-Gebirge, besonders in Tétouan und Chefchaouen, wird Reisenden oft kif (Marihuana) angeboten. Manche der Dealer verkaufen die Droge nur, um hinterher den Touristen bei der Polizei zu verpfeifen. Dafür werden sie an der Baksheesh-Zahlung, mit der man sich bei der Polizei wieder freikauft, beteiligt. Ein anderer beliebter Trick ist es, erst die Kundschaft in Rausch zu versetzen und dann Heu in Plastikbeutelchen zu verkaufen.

Unangenehm ist ein Trick, den Fahrscheinkontrolleure anwenden, um etwas Geld nebenher zu verdienen. Dem Touristen wird erklärt, sein Ticket sei ungültig oder irgendetwas stimme damit nicht. Vor Fahrtbeginn sollte man sich also vergewissern ein ordentliches Ticket erworben zu haben. Im Falle, dass man Probleme mit dem Schaffner bekommt, sollte man darauf bestehen, die Angelegenheit mit dem Stationsleiter des Zielbahnhofs zu besprechen.

In touristischen Gebieten finden sich auch unzählige falscher Tourguides, die Rundgänge durch die Altstadt, den Weg zu "günstigen" Handwerksläden oder sogar zu einem Drogendealer anbieten. Oft sind diese Männer harmlos, aber selbstverständlich sollte man nie Drogen oder andere Produkte akzeptieren. Man sollte klar machen, dass man an ihren Diensten nicht interessiert ist. Wenn sie zu aufdringlich werden, sollte man nach einem Taxi Ausschau halten, ein Teegeschäft oder irgendeinen Laden betreten - dann verscheucht der Besitzer meist den Guide. Wenn man einen solchen Guide für eine Führung anheuert - oft sind sie günstiger als die offiziellen Führer - sollte man den Preis in jedem Falle vorher fest vereinbaren und aufschreiben. Daneben sollte man deutlich machen, dass man kein Interesse an Shopping hat.

Terroranschläge: Seit 2003 gab es mehrere Anschläge und Anschlagsversuche in Marokko, meist in Casablanca. Da es einen wirklichen Schutz oder gute Tipps dafür nicht gibt, muss jeder selbst wissen, ob er nach Marokko fährt.

[Bearbeiten] Gesund bleiben

Es werden keine speziellen Impfungen für Marokko benötigt, aber man sollte sich trotzdem vor der Abreise erkundigen, ob es zu Krankheitsausbrüchen gekommen ist, die eine Impfung erforderlich machen. Grundsätzlich empfiehlt sich eine Schutzimpfung gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Polio (Kinderlähmung) und Hepatitis A (Gelbsucht, diese holt man sich über Verunreinigungen im Wasser), bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B (Übertragung durch Blutkontakt). Bei besonderer Gefährdung (z.B. Landaufenthalt, Jagd, Backpacking mit wechselnden Unterkünften) kann einzusätzlicher Impfschutz gegen Tollwut und Typhus sinnvoll sein. Am besten berät man sich mit einem Reisemediziner rechtzeitig im Voraus (einige Impfungen brauchen drei Injektionen in bestimmten zeitlichen Abständen, um Schutz zu gewährleisten).

Beim Verzehr von Essen und Getränken sollte man einige Dinge beachten: Früchte oder Gemüse, welches nicht gepellt wurde, sollte man nicht roh essen. Essen, das nicht frisch zubereitet wird (z.B. Buffet), sollte man meiden. Gekochtes oder gebratenes Essen ist meist kein Problem. Am besten Wasser nur aus Flaschen und nicht vom Wasserhahn trinken und auf Eiswürfel verzichten.

Sandalen sollten nur am Strand getragen werden. Ansonsten empfehlen sich geschlossene Schuhe, da in Marokko die Straßen in den Ortschaften gelegentlich als Müllkippen verwendet werden und man mancherorts durch Fischköpfe und Hühnchenteile watet.

Im Norden an der Küste besteht vereinzelt die Gefahr von Malaria. Man sollte hier sich gegen Mückenstiche schützen. Es empfiehlt sich eventuell vor Abreise mit einem Tropenarzt bezüglich des Malariaproblems zu sprechen.

[Bearbeiten] Respekt

Insbesondere Frauen, aber auch generell sollte man sich konservativ und geschlossen kleiden. Knappe Kleidung sollte man abseits des Strands vermeiden. Die Achseln und die Knie sollten bedeckt sein. Aufgrund der Hitze empfiehlt es sich sowieso, lange Ärmel und luftige weite Hosen zu tragen.

Zur Begrüßung küsst man sich unter Freunden und in der Familie zweimal auf die Wange. Wenn man das Gegenüber lange nicht gesehen hat, küsst man sich viermal auf die Wange. Das gilt allerdings nur für das gleiche Geschlecht! Ansonsten gibt man sich die Hand. Wer Respekt und Herzlichkeit ausdrücken möchte, führt nach dem Handschlag die rechte Hand zum Mund oder zum Herzen. Die gleichen Regeln gelten für die Verabschiedung.

Die linke Hand wird in der arabischen Welt als unrein betrachtet. Deshalb sollte man alle Tätigkeiten möglichst mit der rechten Hand durchführen, sogar wenn man Linkshänder ist. Insbesondere Geld mit der linken Hand zu reichen gilt als beleidigend.

Obwohl man sich in Marokko uneins über den neuen König und seine Herrschaft ist, wird in der marokkanischen Gesellschaft Loyalität und eine devote Haltung gegenüber dem Königshaus erwartet. Überall trifft man auf Fotos und Abbildungen des Königs, sei es im öffentlichen Leben oder im privaten Bereich. Majestätsbeleidigung ist ein Verbrechen, das mit Gefängnisstrafe geahndet wird. Man sollte also seine eventuellen Ressentiments gegenüber der marokkanischen Monarchie oder Monarchie im Allgemeinen für nach der Reise aufheben.

[Bearbeiten] Post und Telekommunikation

[Bearbeiten] Telefon

Öffentliche Fernsprecher finden sich in den Innenstädten. Daneben gibt es häufig private Telefongeschäfte (auch teleboutiques oder telekiosques genannt), von denen man telefonieren kann. Für Verbindungen ins Ausland muss man 00 wählen, gefolgt vom Ländercode. Internationale Gespräche sind sehr teuer. Unter Umständen kann es sich schon lohnen in die spanischen Exklaven zu gehen, wenn man viele Auslandsgespräche zu tätigen hat. Oder man holt sich z.B. die Prepaid Karte von Mobile IAM, genannt "Carte Jawal", diese ist bereits für unter 100 DH zu haben. Damit kann man in ganz Marokko quasi umsonst angerufen werden (Reisepass wird beim Kauf benötigt). Damit ist man dann unter einer marokkanischen Handynummer erreichbar und nur der Anrufer bezahlt Gebühren, in der Regel zwischen 20 und 30 Cent.

Wichtige Telefonnummern in Marokko sind: Polizei: 19. Feuerwehr: 15. Straßennotruf: 177. Information: 160. Internationale Information: 120. Telegramme und Telefon: 140. Intercity: 100.

Das GSM Handynetz in Marokko wird durch zwei Betreiber abgedeckt: Meditel und Mobile IAM. Prepaidkarten werden für beide Netze angeboten. Weitere Infos zur Netzabdeckung und Roamingpartnern findet man unter GSM-World. GPRS ist mittlerweile auch möglich. UMTS soll ab 2007 möglich sein. Über EDGE gibt es momentan noch keine Infos.

[Bearbeiten] Post

Grundsätzlich ist die marokkanische Post zuverlässig. In größeren Städten besteht die Möglichkeit, gegen eine kleine Gebühr postlagernde Sendungen zu empfangen. Für das Abholen der Post wird dann ein Ausweis benötigt.

Pakete und Frachtsendungen werden am Postschalter erst untersucht, bevor man eine Sendung abschicken kann. Erst nach dem Check sollte man das Paket zu kleben.

[Bearbeiten] Email und Internet

Das Internet ist auch in Marokko schon angekommen und hat dort viele Freunde gefunden. Internetcafés sind in den Städten und Touristenorten weit verbreitet. Die Internetcafés haben in der Regel lange am Abend geöffnet. Eine Stunde kostet ungefähr 6-10 Dh. Oft sind sie neben einem Telekiosque gelegen. Oftmals sind sie auch am Schild Cybercafé zu erkennen. Im Norden sind die Cafés allgemein besser ausgestattet und warten mit größeren Verbindungsgeschwindigkeiten auf als in den ländlichen Gegenden. In den meisten Internetcafés kann man auch drucken oder CDs brennen.

Seit 2004 gibt es in allen größeren Städten ADSL mit bis zu 1024 KBit/ s Downloadgeschwindigkeit. Ebenso wurden Ende 2004 WLANs zugelassen. ADSL Geschwindigkeiten mit bis zu 4096 KBit/ s sind seit Ende 2005 möglich. Die Zahl der ADSL Anschlüsse zu diesem Zeitpunkt betrug ca. 220000 mit einer Zunahme von über 13000 Einheiten pro Monat.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Karten

  • empfehlenswert ist die Michelin Karte 742 Marokko/ moroc: ISBN 2067009591

[Bearbeiten] Weblinks

28° 21' 2" N 9° 3' 42" W

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