Malta
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Malta ist ein aus der Hauptinsel Malta und drei weiteren Inseln bestehender Staat im Mittelmeer. Er ist seit 2004 Mitglied in der Europäischen Union.
| Lage
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| Flagge
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| Kurzdaten | |
| Hauptstadt: | Valletta |
|---|---|
| Staatsform: | Republik |
| Währung: | 1 Euro (EUR) = 100 Cents |
| Fläche: | 316 km² |
| Bevölkerung: | 397.000 |
| Sprachen: | Maltesisch, Englisch |
| Religionen: | Römisch-Katholisch 98 % |
| Stromnetz: | 240 V/ 50 Hz |
| Telefonvorwahl: | +356 |
| Internet TLD: | .mt |
| Zeitzone: | ME(S)Z |
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Regionen
Neben der Hauptinsel besteht Malta auch aus den Inseln
- Gozo,
- Comino und
- Filfla
Der Zutritt zur Insel Filfla ist nicht erlaubt, so dass dort keine Menschen leben. Auf Comino beträgt die Einwohnerzahl weniger als 10 Personen.
[Bearbeiten] Städte
Die Städte rund um Valletta sind miteinander verwachsen, so dass eine Großstadt mit rund 300.000 Einwohnern entstanden ist. Die Orte sind entweder mit dem Bus oder dem Boot verknüpft. Die größte Stadt ist Birkirkara mit rund 23.000 Einwohnern. Die besten Einkaufsmöglichkeiten gibt es in Sliema.
[Bearbeiten] Weitere Ziele
Von Malta aus kann man Tagesausflüge nach Sizilien unternehmen, das 90 Minuten Fahrtzeit mit dem Schnellboot entfernt liegt. Höhepunkt ist hier ein Besuch auf dem Ätna, dem größten aktiven Vulkan Europas. Bustouren fahren bis auf etwa 1.900 Meter, von dort geht es per Seilbahn auf 2.500 Meter. Dort kann man noch per Geländebus und Bergführer bis knapp unter den Kraterrand kommen, wofür bei organisierten Touren jedoch keine Zeit bleibt, es sei denn, man koppelt sich ab. Bei einem solchen Ausflug wird zusätzlich entweder Taormina oder Modica angesteuert. In Modica sind die Schokoladengeschäfte interessant, die ungewöhnliche Schokolade in zahlreichen Geschmacksvariationen anbieten.
Auf Malta selbst sind folgende Sehenswürdigkeiten erwähnenswert:
- Hypogäum von Hal Saflieni - Prähistorische unterirdsche Tempelanlagen, die zwischen 1914 und 1919 ausgegraben wurden, rechtzeitig im Voraus buchen, da oft ausgebucht. Online-Buchung über: Heritage Malta Shop.
- Tempelanlagen von Hagar Qim und Mnajdra
- Tempelanlage Ggantija auf Gozo - knapp 6.000 Jahre alte Kultstätte, bei der man sich vor allem fragt, wie die großen Felsbrocken der Außenmauer transportiert wurden. Ansonsten gibt es nicht viel zu sehen, Besuchsdauer 15 Minuten.
- The Three Cities (Die drei Städte)
- Mdina - älteste Stadt Maltas.
- Dingli Cliffs
- Blue Grotto - Bootsfahrt bei gutem Wetter möglich.
- Valletta (Weltkulturerbe) Festungsstadt, von den Rittern 1565 erbaut.
- Katakomben von Rabat
- San Anton Gärten
- Red Tower in Marfa Besuchszeiten sind nur dienstags und donnerstags am Vormittag.
- Sonntagsmarkt in Marsaxlokk
- Blaue Fenster auf Gozo
- Buskett Garden Künstlich von den Rittern angelegter Wald mit angrenzendem Sommerschloss.
In folgenden Orten ist Baden im Meer möglich: Sliema (Felsstrand), St. Julian's mit der kleinen Sandbucht und Badestrand St. Georges Bay, Bugibba und Qawra jeweils an den Felsbadestränden. Sandstrände findet man in Marsascala, Gnejna Bay, Ghajn Tuffieha, Golden Bay und Mellieha sowie im Norden der Insel mit Paradise Bay oder Armier Bay.
Die beliebtesten Strände sind Golden Bay und Mellieha Bay, die häufig mit öffentlichen Bussen angefahren werden und gut zu erreichen sind.
Der schönste Sandstrand befindet sich jedoch auf der Nachbarinsel Gozo und heißt Ramla Bay.
Eine weitere Bademöglichkeit ergibt sich im Sommer in der zwischen Gozo und Malta liegenden Blauen Lagune auf der Insel Comino. Im Sommer fahren regelmäßig kleine Fähren, Ausflugsschiffe und Schnellboote zu diesem beliebten Badeplatz. Der Fahrpreis mit der Fähre beträgt ca. 7 Euro für Hin- und Rückfahrt.
In Mosta und auf Gozo sind zwei der größten Domkuppeln der Welt. Der Dom in Mosta ist 400 Jahre alt, während der auf Gozo ein auf alt getrimmter Neubau der letzten Jahrzehnte ist.
Organisierte Ausflüge bieten zahlreiche Veranstalter an, die man in noch viel zahlreicheren kleinen Agenturen auf der Insel buchen kann. Am bekanntesten und teuersten ist Captain Morgan, welcher auch über eine eigene Schiffsflotte verfügt. Bei Bustouren gibt es jedoch zahlreiche billigere Anbieter (Silverstar, Maltarama, Nova, etc.), die dieselbe Leistung teilweise für den halben Preis anbieten. Die Zuverlässigkeit gepachtet haben jedoch alle nicht. Mit erheblichen Verspätungen bei Busabholung oder gar einem Ausfall der Touren muss man immer rechnen.
[Bearbeiten] Hintergrund
[Bearbeiten] Geographie
Malta ist ca. 27 km lang und maximal 14,5 km breit und liegt 90 Kilometer südlich von Sizilien. Die Inselhauptstadt Valletta befindet sich südlicher als Tunis, die Hauptstadt Tunesiens. Die höchste Erhebung Maltas ist 253 Meter hoch und liegt in der Nähe der Dingli Cliffs im Westen. Malta wird durch die von den Engländern im 19. Jahrhundert gezogenen Victoria Lines in einen Süd- und einen Nordteil getrennt. Die meisten Menschen leben im Südteil der Insel. Fast die gesamte Insel ist von Felsküste umgeben, hier genannte Sandstrände sind zum Teil nur einige Meter lang.
[Bearbeiten] Geschichte
Malta hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. So war Malta vor 1530 unter dem Einfluss der Punier, Römer, Normannen und Araber. Im Jahr 1530 wurde Malta an den Johanniter-Orden abgetreten, nachdem der Orden zuvor von der Insel Rhodos vertrieben worden war. 1565 standen die Türken mit 40.000 Mann vor Malta, doch konnten sie die Insel nicht vollständig erobern. Der Orden herrschte bis 1798 über die Insel, ehe sich Napoleon auf dem Weg nach Ägypten der Insel bemächtigte. Doch die französische Herrschaft dauerte nur zwei Jahre, ehe die Engländer unter Lord Nelson von den Maltesern zu Hilfe herbeigerufen wurden. 1814 wurde Malta englische Kronkolonie und sollte dies 150 Jahre bis zur Unabhängigkeit von England 1964 bleiben. Aufgrund der strategischen Lage wurde Malta im Zweiten Weltkrieg von deutschen Bomben schwer beschädigt, so dass viele Gebäude rund um den Hafen dem Bombardement zum Opfer fielen. Die Hauptstadt Valletta wurde nach dem Zweiten Weltkrieg fast vollständig wieder aufgebaut.
[Bearbeiten] Anreise
[Bearbeiten] Einreisebestimmungen
Da Malta Mitglied der Europäischen Union ist, reicht für die Einreise der Personalausweis. Dies gilt auch für Bürger der Schweiz. Seit dem 21.12.2007 ist Malta Mitglied des Schengen Abkommens. Damit entfallen die Grenzkontrollen zu EU Mitgliedsstaaten.
[Bearbeiten] Flugzeug
Charterflüge z.B. mit Condor oder Linienflüge mit Air Malta direkt zum Malta International Airport in der Nähe von Luqa im Süden der Insel, aber auch mit der Lufthansa oder Alitalia via Rom oder Mailand. Der Flug dauert von Frankfurt nach Malta ca. 2 1/2 Stunden.
Von Pisa aus ist Malta zudem mit der irischen Billigfluglinie Ryanair mehrmals wöchentlich zu erreichen.
[Bearbeiten] Mobilität
Auf Malta herrscht Linksverkehr! Zu beachten ist auch, dass die Tankstellen sonntags geschlossen sind. Ein Mietwagen ist nicht unbedingt vonnöten, da man fast alle Orte auch per Linienbus erreichen kann. Nach starken Regenfällen können die Straßen außerhalb der Stadtregion rund um Valetta unter Wasser stehen, da es dort kaum Kanalisation gibt.
Es gibt auf Malta zwei Arten von Taxis. Die weißen und auch teureren Taxis sind am Taxistand zu finden. Die günstigeren schwarzen Taxis kann man nur auf (telefonische) Bestellung bekommen. 10 Kilometer kosten umgerechnet ca. 14 Euro, einen Halbtagestrip kann man für ca. 40 Euro durchführen.
Es gibt auf Malta einen gut ausgebauten Nahverkehr. Die meisten Linienverbindungen fahren den Busbahnhof in Valletta an. Die Preise für ein Ticket liegen zwischen 47 Cent und 1,16 Euro für einfache Tickets. Komfort braucht man bei den Bussen allerdings nicht zu erwarten, die Fahrzeuge haben nur eine Tür und keine Klimaanlage und stammen meist noch aus der Zeit der britischen Kolonialzeit. Die Busse haben, da sie sehr viele Haltestellen anfahren, eine Durchschnittsgeschwindigkeit von ungefähr 10 km/ h, so dass man von Süden nach Norden, wenn man das Umsteigen in Valletta berücksichtigt, für die 27 Kilometer weit über 2 Stunden benötigt. Wichtig: Immer Kleingeld in Form von Münzen dabeihaben! Viele Busfahrer verweigern sogar die Annahme von 5- oder 10-EUR-Scheinen.
Kinderwägen kann man in fast allen Bussen nur klein zusammengefaltet mitnehmen. Sollte der Bus allzu ungeeignet (oder zu voll) sein, lohnt es sich, auf den nächsten zu warten.
Es gibt ein sehr hilfreiches Faltblatt "Malta Bus Routes", das von der Busgesellschaft MTP herausgegeben wird. Es ist kostenlos und verzeichnet alle Linien mit entsprechenden Routen, was allein schon deshalb unverzichtbar ist, da alle Busse ausschließlich Nummern, aber keine Zielangaben tragen. Es ist in den Tourist-Infos zu erhalten sowie direkt bei ATP im WWW zum Download erhältlich.
Seit einiger Zeit kann man Malta auch mit dem Wasserflugzeug entdecken. Die HarbourAir Malta fliegt täglich mehrmals vom Grand Harbour in Valletta aus Mgarr auf Gozo an und bietet darüberhinaus auch Rundflüge für 88 € an, bei denen man die interessante Geologie Maltas gut betrachten kann.
Es existierte früher auch einmal eine Bahnverbindung zwischen Mdina und Valetta. Diese einzige Bahnverbindung wurde jedoch 1931 eingestellt, so dass man auf andere Verkehrsmittel angewiesen ist. Ein Relikt aus dieser Zeit kann man noch in den San Anton Gärten in Attard bewundern.
[Bearbeiten] Sprache
Da Malta bis 1964 englische Kolonie war, ist neben Maltesisch Englisch die offizielle Amtssprache. Die Amtssprache Italienisch wurde in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts abgeschafft. Die maltesische Sprache ist eine semitische Sprache und daher dem Arabischen sehr ähnlich, gespickt mit Anleihen aus dem Französischen, Italienischen und Englischen. Die Sprache wird als einzige semitische Sprache in lateinischen Buchstaben geschrieben. Jeder Malteser lernt in der Schule Englisch, aber es bleibt eine Fremdsprache. Wer sich auf Malta in Englisch unterhalten will, muss sich auf einen mehr oder weniger starken Akzent seines Gegenübers einstellen.
[Bearbeiten] Kaufen
Seit dem 1. Januar 2008 gilt in Malta der Euro als offizielles Zahlungsmittel. Die ehemalige maltesische Lira sind 2,33 Euro. Praktisch alle Unternehmen haben sich einer "fairen" Umrechnung verschrieben, so dass man eigentlich überall sehr krumme Beträge bezahlen muss - 47 Cent im Bus, 96 Cent für den Espresso,... so dass sich ein großer Haufen sehr kleiner Münzen ansammelt, da man deswegen überall wenige Cent Wechselgeld bekommt.
Malta hat nur relativ wenige Supermärkte. Es ist das Land der kleinen Läden, die es zu Tausenden auf der Insel gibt. Die besten Einkaufsmöglichkeiten findet man in Sliema oder in Valletta in der Republic Street, die am alten Bahnhof beginnt. Das Bezahlen mit den gängigen Kreditkarten ist in den meisten Geschäften und Restaurants möglich. Die Versorgung mit Geldautomaten ist mit Deutschland vergleichbar.
Ein Einkaufsparadies ist Malta nicht. Die Lebensmittelpreise sind mit hierzulande vergleichbar, manchmal geringfügig billiger. Am ehesten als Reisemitbringsel eignen sich maltesischer Wein oder Olivenöl, wenn man sich den Transport nach Hause traut (Handgepäckregeln zu Flüssigkeiten beachten). Oder maltesische Euro für Münzsammler. Tipp: Wer einen Ausflug nach Sizilien macht, sollte lieber dort eine Shoppingtour einplanen und Olivenöl, Wein, Schokolade aus Modica oder eine der vielen süßen oder herzhaften Pasten aus Mandeln, Pistazien und ähnlichem mit nach Hause nehmen.
[Bearbeiten] Küche
Das Nationalgetränk ist Kinnie, eine Limonade aus Bitterorangen und Gewürzen ohne Alkohol, die ähnlich wie Martini schmeckt.
Was die maltesische Küche angeht, so hat die lange britische Kolonialzeit leider ganze Arbeit geleistet. Es gibt nur wenige Lokale, die klassische Gerichte anbieten. Durch die geografische Nähe zu Sizilien und den moslemischen Besetzungszeiten ist die ursprüngliche maltesische Küche auf stark gewürzte Pasta und herzhafte Blätterteigwaren ausgerichtet. Und wenn es überhaupt ein traditionelles Gericht auf Malta gibt, dann ist es Kaninchen ("Fenek"). Fast überall sind neben den der englischen Tradition geschuldeten Sandwiches meist auch belegte Ftira-Brote zu bekommen, besonders mit Thunfisch und Kapern.Interessanterweise kommt durch den Massentourismus und der damit verbundenen Ansiedlung internationaler Restaurants wieder eine gewisse Esskultur nach Malta zurück. Eine Parallele zu Großbritannien gibt es allerdings immer noch: Sauberes Besteck und Geschirr sind eine absolute Seltenheit.
[Bearbeiten] Nachtleben
In den Touristengegenden gibt es jeweils eine größere Anzahl an Restaurants und Kneipen, wo für jeden Geschmack etwas zu finden ist. Abseits der Touristengegenden wird es jedoch schwierig das Gewünschte zu finden. Das Zentrum des Nachtlebens überhaupt sind St. Julian und Paceville. Hier sind zahlreiche Tanzschuppen, Nachtlokale und Ähnliches zu finden. Am Wochenende geht es hier bis in die frühen Morgenstunden sehr laut zu.
Café's in Paceville (St. Julian's)
- A Piece of Cake - Triq Il-Wilga - hier wird definitiv der günstigste Cappuccino angeboten (LM 0,55 = € 1,38), außerdem ist hier ein beliebter Treffpunkt von SprachschülerInnen.
- Cesar's Café - Portomaso Marina - riesige Auswahl von Eissorten und -kombinationen, schöne Aussicht auf den Portomaso Marina (Yachthafen)
[Bearbeiten] Unterkunft
In fast allen größeren Orten findet man zumindest ein Hotel. Die größte Auswahl hat man naturgemäß in den Touristenregionen am Meer, wie in Bugibba, Sliema oder St. Julian's. Es gibt dort von zwei bis fünf Sterne Hotels für jeden Geldbeutel etwas Passendes. Wer in St. Julian's wohnen will, sollte aber daran denken, dass man dort auf keinen Fall mit ruhigen Nächten rechnen darf. Wer selbst gerne nachts um die Häuser zieht, ist hingegen dort genau richtig. Privatunterkünfte sind in der Regel nur mit einem Englischkurs buchbar.
[Bearbeiten] Lernen
Malta ist das Land der Sprachreisen! Da Englisch Amtssprache ist, kann man aus über 40 Sprachschulen seinen Englischkurs auswählen. Die Leistung der Sprachschulen ist prinzipiell in Ordnung, jedoch sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die Schulen darauf ausgerichtet sind, vorhandene Englischkenntnisse zu verbessern. Sie sind nicht darauf vorbereitet, wenn jemand überhaupt kein Englisch kann. Die Schulen sind oft sehr viel größer als sie auf den Fotos im Internet erscheinen und haben meist mehrere Filialen. Man sollte sich also rechtzeitig informieren, wohin man genau muss. Stiftung Warentest hat ein Spezialheft zum Thema Sprachreisen herausgegeben [1].
[Bearbeiten] Feiertage
| Termin | Name | Bedeutung |
|---|---|---|
| 1. Januar | Neujahr | |
| 10. Februar | St. Pauls Schiffbruch | |
| 19. März | St. Josephstag | |
| März/April | Karfreitag | |
| 31. März | Freiheitstag | |
| 1. Mai | Tag der Arbeit | |
| 7. Juni | Sette Giugno | Gedenken an den Aufstand von 1919 |
| 29. Juni | St. Peter und St. Paul | |
| 15. August | Mariä Himmelfahrt | |
| 8. September | Siegestag | |
| 21. September | Unabhängigkeitstag | |
| 8. Dezember | Mariä Empfängnis | |
| 13. Dezember | Tag der Republik | |
| 25. Dezember | Weihnachten |
[Bearbeiten] Sicherheit
Malta ist schon aufgrund der Insellage ein sicheres Land. Aber natürlich sollte man trotzdem auf seine Taschen, wie in jedem Urlaubsland, aufpassen. Es gibt auch deutlich weniger Touristennepp als in anderen klassischen Reiseländern. Hier wirkt sich offensichtlich die stark christliche Prägung der Einwohner aus. Bei Taxifahrern sollte man auf einen eingeschalteten Taxameter achten oder den Preis vorher verhandeln.
[Bearbeiten] Gesund bleiben
Es gibt auf Malta und auf Gozo insgesamt zwei staatliche sowie einige private Krankenhäuser sowie Gesundheitszentren. Auch viele Hotels haben direkten Zugriff auf einen Arzt. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen Behandlungskosten im Rahmen der EU-Abkommen. Die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. provisorische Ersatzbescheinigung sollte man sich vor Reiseantritt bei seiner Krankenkasse besorgen. Eine private Auslandskrankenversicherung mit Rückholmöglichkeit ist auf jeden Fall angeraten. Diese kosten pro Jahr zwischen 20 und 40 €, je nachdem wie viele Familienmitglieder mitversichert sind.
[Bearbeiten] Klima
In Malta herrschen subtropische Temperaturen. Die meiste Regenmenge gibt es zwischen November und Januar, aber es kann auch im Sommer einige Tage mit Regen geben. Im Sommer können es auch mal 45 Grad oder mehr werden. Es geht aber oft ein mehr oder weniger starker Wind, der im Sommer die Hitze erträglicher macht und in den anderen Jahreszeiten es im Schatten auch unangenehm kühl werden lässt.
| Monat | J | F | M | A | M | J | J | A | S | O | N | D |
| Regentage | 15 | 11 | 9 | 6 | 3 | 1 | 0 | 1 | 4 | 11 | 11 | 14 |
| Sonnenstunden | 6 | 6 | 8 | 9 | 10 | 12 | 13 | 12 | 9 | 8 | 6 | 5 |
| Tagestemperaturen in ° C | 14 | 15 | 16 | 18 | 22 | 26 | 29 | 29 | 27 | 24 | 20 | 16 |
[Bearbeiten] Respekt
Beim Besuch von Kirchen sind die Schultern zu bedecken, Umhänge gibt es meist am Eingang der Gotteshäuser. FKK oder "Oben ohne"-Baden wird auf Malta nicht toleriert, obwohl es in einigen Buchten immer wieder zu sehen ist.
[Bearbeiten] Post und Telekommunikation
Es gibt auf Malta mit Vodafone und Go Mobile zwei Mobilfunkanbieter. Vodafone ist teuer, allerdings ist Go Mobile leider nicht sonderlich zuverlässig. Hier muss man mit deutlicher Verzögerung bei der Übermittlung von Nachrichten und der Unerreichbarkeit von Gesprächspartnern rechnen. Praktisch überall ist das Telefonieren mittels Handy möglich. Außerdem ist es empfehlenswert bei Auslandstelefonaten mit primatel oder ähnlichen Anbietern zu telefonieren. Der Preisunterschied ist gewaltig!Es gibt überall zahlreiche Möglichkeiten für den Internetzugriff, entweder in eigens vorhandenen Internet-Telefonzellen oder in Internetcafés. Außerdem gibt es einige WiFi-Hotspots, unter anderem am Flughafen oder in ausgewählten Hotels.
[Bearbeiten] Sonstiges
Die frühere Kolonialzeit Maltas wirkt sich auch auf die Steckdosen aus. So sollte man einen Adapter für englische Steckdosen mitnehmen oder vor Ort erwerben. In einigen besseren Hotels gibt es aber auch deutsche Steckdosen auf dem Zimmer.



