Münnerstadt
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| Kurzdaten | |
| Bundesland: | Freistaat Bayern |
|---|---|
| Fläche: | 93,11km² |
| Höhe: | 236 m.ü. NN |
| Einwohner: | 7 937 (Dez. 2006) |
| Telefonvorwahl: | 09733 |
| Kfz-Kennzeichen: | KG |
| Internet URL: | www.muennerstadt.de |
| Touristinformation: | Tourist-Info; |
| Zeitzone: | UTC+1 |
| Notrufnummer(n) | |
| Notruf: | 112/110 |
Münnerstadt ist eine Stadt in der fränkischen Rhön. Am Südrand des Naturparkes Bayerische Rhön gelegen, mit prächtigen Fachwerkbauten und 700 Jahre alter Stadtmauer.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Anreise
mit dem Auto:
- Von der Autobahn A71 (Thüringer-Wald Autobahn), Abfahrt Münnerstadt;
- Von der A7 (Würzburg-Fulda), Abfahrt Bad Kissingen/Oberthulba und weiter über die Bundesstrassen B287 und B19.
mit der Bahn: Der Bahnhof Münnerstadt liegt an der Bahnstrecke Würzburg-Erfurt.
[Bearbeiten] Mobilität
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Stadtpfarrkirche St. Maria Magdalena erbaut von 1428 bis 1446 im gotischen Baustil;
- Glasmalereien in den Chorfenstern aus dem frühen 15.Jahrhundert; Um 1657 wegen Einsturzgefahr des nördliche Seitenschiff Renovierung und Umgestaltung durch den Würzburger Fürstbischof Julius Echter im Zuge der Gegenreformation (u.a. Abbruch des Riemenschneider-Altars); im Jahre 1818/20 und 1833 Neugotisierung der Kirche und Abbau der barocken Ausstattungen. Weitere Gesamtrenovierung von 1970 - 1979 mit Sanierung von Kriegsschäden und Restaurierung der Glasgemälde.
- Öffnungszeiten: Mai bis Ende Sept. 8.00 - 18.00 Uhr, Okt. bis April 8.00 - 16.00 Uhr,
- Riemenschneideraltar, 15m hoher gerschnitzter Flügelaltar in der Stadtpfarrkirche, gefertigt von Juni 1490 bis September 1492 in der Werkstatt des Würzburger Meisters Tilman Riemenschneider für einen Lohn von 145 Gulden.
- Wesentliche Arbeiten an Figuren und Reliefs wurden vermutlich von Riemenschneider selbst erstmalig in einer neuen Technik gefertigt, bei der er die Strukturen nur einfarbig mit Lasur bemalte. Den Auftraggebern missfiel dieses, sodass sie 1504 den Nürnberger Bildhauer und Schnitzer Veit Stoß für 222 Gulden mit einer farbigen Übermalung beauftragten. 1649 wurde dann der mittlerweile baufällige und nicht mehr "zeitgemäße" Altar durch einen neuen Altar in barockem Stil ersetzt, die Teile aus dem Altar Riemenschneides teilweise mitverwendet oder abgegeben.
- Im Jahre 1833 wird der barocke Altar durch einen neugotischen Schrein ersetzt, in den die in Münnerstadt verbliebenen Teile aus Riemenschneiders Werk neben anderen Elementen wiederverwendet werden. 1981, 1992 und 1999 weitere Restaurationsphasen mit meisterhaften Kopien der außerhalb von Münnerstadt(in Berlin und München) befindlichen Figuren, unter anderem durch den Künstler Lothar Bühner.
- Tafegemälde von Veit Stoß, vier Tafeln mit der Geschichte des Martyriums der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan an der linken Seitenwand des Chores der Stadtpfarrkirche.
- Zunächst gefertigt für die Rückseite der Riemenschneideraltars, aber nach dessen Abbau 1649 als eigenständige Kunstwerke weitergeführt, und wegen der wenigen vom Künstler überlieferten Werke von hoher künstlerischer Bedeutung.
- Zehntscheune, erbaut in den Jahren 1648 - 1699, heute berherbergt das Gebäude die Feuerwehr, die Städtische Musikschule und das Stadtarchiv;
- Hennebergmuseum
[Bearbeiten] Aktivitäten
- Besuch des historischen Freilichtspiels „Die Schutzfrau von Münnerstadt“.
[Bearbeiten] Einkaufen
[Bearbeiten] Küche
[Bearbeiten] Nachtleben
[Bearbeiten] Unterkunft
[Bearbeiten] Ausflüge
- zu den Bädern Bad Kissingen, Bad Bocklet, Bad Neustadt oder nach Bad Königshofen;
- nach Hammelburg, Schweinfurt oder Würzburg;
- in die Rhön, oder den Spessart;

