München/Sehenswürdigkeiten

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Folgend eine Beschreibung der wichtigen oder zentral gelegenen Sehenswürdigkeiten. Weitere Sehenswürdigkeiten sind bei den Stadtteilartikeln aufgeführt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Zentrum

[Bearbeiten] Marienplatz

und umgebender Bereich

Rathausturm (Neues Rathaus)
Rathausturm (Neues Rathaus)
Marienfigur der Mariensäule
Marienfigur der Mariensäule
Glockenspiel im Rathausturm
Glockenspiel im Rathausturm

Der Marienplatz mit dem neuen und dem alten Rathaus ist seit der Stadtgründung 1158 das Herz der Stadt. Die Mariensäule ist der offizielle Stadtmittelpunkt. Das Glockenspiel im Rathausturm aus dem Jahre 1908 und fünftgrößtes in Europa ist das meistabgelichtete Motiv in ganz München. Ein Durchkommen durch die zuschauenden Touristen ist manchmal fast unmöglich. Die Statistik, die besagt dass jeder vierte Mensch auf der Welt ein Asiate ist, wird von keinem Münchner ernsthaft in Zweifel gezogen.

Wer für oder gegen etwas ist, hält hier seine politische Veranstaltung ab, mal mit mehr, manchmal mit weniger Gefolge.

Auf dem Balkon des neuen Rathauses feiert der FC Bayern seine Meisterschaften und Europapokalsiege und der TSV 1860 seine Bundesligaaufstiege.

Der Münchner Straßenfasching am Faschingsdienstag schwappt oft vom Viktualienmarkt bis zum Marienplatz herüber. Am Aschermittwoch wird dann, mit dem Bürgermeister und dem Stadtsäckel vorneweg, der leere Geldbeutel demonstrativ im Fischbrunnen gewaschen, anschließend geht's zum Fischessen beim Donisl nebenan. Im Juni feiert dann München sein Stadtgründungsfest und der Marienplatz wird zu einem großen Biergarten mit Bänken und Tischen umfunktioniert.

In der Adventszeit findet auf und um den Marienplatz der Christkindlmarkt, Münchens größter und traditionsreichster Weihnachtsmarkt statt.

Und wenn es sonst was zum Feiern gibt in München, dann kriegt man das auf dem Marienplatz sowieso zuerst mit.

[Bearbeiten] Mariensäule

Die 11 m hohe, rote Monolithsäule aus Tegernseer Marmor ist eine Stiftung von Maximilan I. nach einem Gelübde im Jahre 1635 zum Dank für die Verschonung der Städte München und Landshut von Brandschatzung unter der schwedischen Besatzung. Gefertigt wurde die Säule 1637/1638 nach italienischen Vorbildern auf dem Mercato Nuovo in Udine und auf der Piazza S. Maria Maggiore in Rom.

Die vergoldete 2,15 m große Madonna mit der Mondsichel zu ihren Füßen gilt als Sinnbild für die Patrona Bavariae als Schutzfrau Bayerns, stammt wahrscheinlich aus dem Jahre 1593 und war ursprünglich von Hubert Gerhard für das Stiftergrab Herzog Wilhelm V. in der Michaeliskirche geschaffen worden. Die Figur stand seit 1606 auf dem provisorischem Hauptaltar der Frauenkirche.

Die marmorne Ballustrade wurde 1639/1640 hinzugefügt. Die vier bronzenen Heldenputti (heute Kopien, die Originale befinden sich im Stadtmuseum) an den Ecken der Ballustrate stammen aus dem Jahr 1641 von einem unbekannten Meister. Die Figuren versinnbildlichen den Sieg Marias über Hunger (Drache), Krieg (Löwe), Pest (Basilisk) und Ketzerei (Schlange) und gelten als früheste Formen des bayerischen Barocks. Andere Deutungen weisen die vier Putti auch als die Hauptfeinde des Kurfürsten Maximilan aus, nämlich als Gustav Adolf von Schweden, den Pfälzer Kurfürsten Friedrich V. sowie Frankreich und Sachsen als Ausgangspunkt der Reformation.

Die Mariensäule ist Nullpunkt der Kilometerzählung für die von München ausgehenden Strassen und damit geometrischer Stadtmittelpunkt. Sie war Vorbild für ähnliche Säulen in Wien (Am Hof) und in Prag (Altstädter Ring, bis 1918);

[Bearbeiten] Neues Rathaus

Das Neue Rathaus am Marienplatz wurde im neugotischen Stil von G. J. v. Hauberrisser zwischen 1867 und 1909 erbaut. Es beherbergt das weltberühmte Glockenspiel und die Figuren beim Schäfflertanz und Ritterturnier.

Das Glockenspiel findet dreimal täglich um 11 Uhr, 12 Uhr und 17 Uhr statt, von November bis Februar entfällt der 17 Uhr – Termin. Im Herbst 2007 wurde das Glockenspiel erstmals in seiner über 100 jährigen Geschichte generalüberholt und verstummte. Die Sanierung wurde Mitte November abgeschlossen, seitdem erklingen die 43 Glocken in neuer harmonischer Abstimmung zur gewohnten Zeit.

Öffnungszeiten Turmbesteigung Nov-April: Mo-Do 9–16 Uhr; Fr 9–13 Uhr; Sa, So und Feiertag geschlossen; Mai-Oktober: Mo-Fr 9-19 Uhr; Sa, So, Fei 10-19 Uhr

Stadtinformation, Eingang vom Marienplatz aus,

[Bearbeiten] Altes Rathaus

Das Alte Rathaus am Marienplatz wurde im gotischen Stil von Ganghofer von 1470 bis 1480 erbaut.

Alter Peter
Alter Peter

[Bearbeiten] Alter Peter

Die Kirche ist die älteste Pfarrkirche Münchens und deren Turm eines der Wahrzeichen der Stadt. Sie steht auf dem "Petersbergl", unmittelbar am Marienplatz. Wer die paar Meter zur Kirche läuft, wird aber vom Berg nicht mehr viel merken. Vom Turm hat man bei schönem Wetter einen herrlichen Blick auf München und bei Föhnwetter auch bis auf die Alpenkette. Enge Holzstiegen, insgesamt 302 Stufen, führen zur Aussichtsplattform. Ein Gewölbe unter der Kirche wird der vor-merowingischen Zeit zwischen der Spätantike und dem frühem Mittelalter zugeordnet. Die Kirche selbst entstand im 13. Jahrhundert in gotischem Stil an Stelle eines romanischen Vorläuferbaus aus dem 11. Jahrhundert und wurde am 17. Mai 1294 durch Bischof Emicho von Freising eingeweiht. Es folgten am 14. Februar 1327 eine Brandkatastrophe in München, bei der beide Türme ausbrannten, eine Umbauphase mit der Umgestaltung von einer Zweiturmfassade zur Mittelturmfassade mit dem heutigen Turm aus dem Jahre 1386, einer Erweiterungsphase an der Ostseite nach dem Dreißigjährigen Krieg und die Umgestaltung im heutigen Rokoko-Stil im 18. Jahrhundert durch Ignaz Anton Gunetzrhainer und Johann Baptist Zimmermann. Im Zweiten Weltkrieg wurde St.Peter weitestgehend zerstört. Die bereits zur Sprengung freigegebene ausgebrannten Ruine aus Außenmauern und Turm wurde in letzter Minute auf eine Initiative des damaligen Stadtpfarrers durch Michael Kardinal Faulhaber gerettet, und anschließend wieder historisch getreu als gotische Pfeilerbasilika mit Rokokoeinrichtung aufgebaut. Weitere Info: wikipedia;

Solang der alte Peter .....

Das als Schunkelwalzer bekannte Volkslied stammt vom Wiener Volkssänger und Komponisten Carl Lorens (1851 - 1909) und ist ursprünglich ein Wienerlied, das zum Text "Solang der alte Steffel am Stephansplatz noch steht" gesungen wurde.

Legendär wurde die Melodie durch den bayerischen Rundfunk, der sie im Jahre 1948 als Pausenzeichen verwendete, aber den letzten Ton auf den Pe - ter nicht ausspielte, um auf die zerstörte Kirche hinzuweisen. Erst nach dem Wiederaufbau verwendete der Radiosender ab Oktober 1951 die Melodie wieder vollständig, sie ist heute noch der Jingle für die Verkehrsdurchsagen im Sender Bayern 3.

Wichtige 'Sehenswürdigkeiten' im Kircheninneren sind:

  • Der barocke Hochaltar von Nikolaus Gottfried Stuber, Johann Georg Greiff, Egid Quirin Asam, (1730–1734);
  • Das Deckenfresko über das Leben des Apostels Petrus, eine Arbeit von Johann Baptist Zimmermann, 1753–1756, rekonstruiert durch Hermenegild Peiker 1999–2000.

Adresse: Rindermarkt 1 (am Marienplatz);

Öffnungszeiten Kirche: Tägl. 7–19 Uhr; Mittwoch Nachmittag geschlossen; während der Gottesdienste keine Besichtigung möglich.

Öffnungszeiten Turm: Sommer: Mo–Sa 9–19 Uhr; So u.Feiert. 10–19 Uhr, Winter: Mo–Sa 9–18 Uhr; So u.Feiert. 10–18 Uhr (kurzfristige Schließung möglich);

Tel.: 26 04 828; Für "Fußkranke" empfiehlt sich der Rathausturm (mit Lift) gegenüber.

[Bearbeiten] Hofbräuhaus

Hofbräuhaus
Hofbräuhaus

Das Hofbräuhaus ist das bekannteste Wirtshaus der Welt. Das Gebäude selbst besteht aus der "Schwemme", das sind die Bierhallen im Erdgeschoss mit Platz für 1000 Personen, in den Obergeschossen dem Festsaal mit seinem neun Meter hohen Gewölbe und Platz für weitere 1000 Personen, und verschiedenen kleineren Räumen für insgesamt nochmals 1000 Personen (z.B. Schäfflersaal, Wappensaal und Bräustüberl). Außerdem dient der Innenhof als Biergarten.

Die Geschichte des staatlichen Hofbräuhauses beginnt im Jahre 1589, als Herzog Wilhelm V. es leid war, den ständig wachsenden Bierbedarf seines Hofstaates für teures Geld zu importieren und daher beschlossen hatte, im "Alten Hof" eine eigene Brauerei zu bauen. Unter dem Sohn Wilhelms V., dem späteren Kurfürst Maximilian, fiel das Privileg des Weißbierbrauens vom Grafen von Degenberg an den Herzog zurück. Das war dann der Anlass aufgrund des noch höheren Bierverbrauchs ein neues Brauhaus unmittelbar am Platzl benachbart zu bauen. Das Datum der Fertigstellung des damals neuen Braugebäudes im Jahre 1607 wurde im Jahre 2007 vom Hofbräuhaus als Geburtstag gefeiert. Im Jahre 1896 wurde die Brauerei selbst in die "Innere Wiener Straße" ausgelagert (der heutige Hofbräukeller, da ist sie aber jetzt auch nicht mehr, sondern seit ein paar Jahren in Riem). Am Platzl wurde der alte Bau eingerissen und das heutige reine Wirtshaus-Gebäude von Max Littmann einem Architekten aus Chemnitz (erbaute in München unter anderem auch noch das Prinzregententheater und die königliche Anatomie) im Stil der Renaissance mit bayerisch-barocken Elementen errichtet.

Politisches Datum in der Geschichte des Wirtshauses war der 13. April 1919 (die Zeit der Münchner Räterepublik) als Betriebs- und Soldatenräte hier die Kommunistische Räterepublik ausriefen.

In München steht ein Hofbräuhaus .....

Das heute weltbekannte Stimmungslied ist ein "preußisches" Produkt aus dem Jahre 1935: Der Text stammt von Klaus Richter aus Hindelang, die Melodie komponierte Wiga Gabriel in einem Cafe seiner Heimatstadt Berlin und Wilhelm Gebauer aus Leipzig, als der dritte in diesem Freundeskreises, nahm das Stück in das Repertoire seines Musik-Verlages auf.

Auf dem Dürkheimer Wurstmarkt wurde dann der Stimmungswalzer von einer bayerischen Kapelle zum ersten mal gespielt und anschließend zum deutschlandweiten Faschingssschlager.

..... oans, zwoa, g'suffa;

Weiteres politisches Intermezzo war am 24. Februar 1920 der Auftritt eines gewissen Adolf Hitler mit den Mitgliedern der im Hofbräuhaus neugegründeten NSDAP und offensichtlich einer größeren Anzahl von protestierenden Gegnern. Das Ganze endete dann in einer Saalschlacht mit Gummiknüppeln und Bierkrügen zwischen den 2000 Anwesenden und der Polizei. Die vorgenannte Person hatte auch später in München keinen ungeteilten Zuspruch, siehe hierzu auch die Ereignisse an der Feldherrnhalle.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude bis auf die Schwemme fast vollständig zerstört. Im Jahre 1958 wurde die Wiederherstellung abgeschlossen.

Das Hofbräuhaus in München hatte schon immer Kultcharakter als die Manifestation aller Träume eines Biertrinkers. Selbst der Engel Aloisius in der Politsatire des Dichters Ludwig Thoma findet seinen Himmel auf der Erde im Hofbräuhaus, wo er kein Manna essen und auch kein Halleluja mehr singen muss. Der eigentliche Spezialauftrag, die Überbringung der himmlischen Botschaften an die bayerische Staatsregierung, bleibt da zwangsläufig auf der Strecke.

Heute ist das Hofbräuhaus neben der Marienkirche und dem Olympiagelände eines der Wahrzeichen der Stadt und Hauptanziehungspunkt für trinkfreudige Touristen aus aller Welt (bis zu 35.000 Besucher täglich, davon viele auch nur zum Schauen). Die Münchner selbst kommen auch ab und zu vorbei, vor allem dann, wenn sie den Touristen das Hofbräuhaus zeigen. Es gibt aber auch ein paar echte Stammtische von Münchnern, deren Mitglieder dann sogar ihre persönlichen Gläser im Hofbräuhaus deponiert haben. Recht beliebt bei den Münchnern ist der Biergarten.

Adresse: am Platzl 9, ca. fünf Minuten vom Marienplatz; Info Hofbräuhaus; Info wikipedia;

Zugang: vom Marienplatz ins Tal, direkt am Schneider-Weißbräu links durch die "Böhmler Passage";

Alter Hof: Burgstock mit Torturm und Affenturm;
Alter Hof: Burgstock mit Torturm und Affenturm;
Zwingerstock und Lorenzistock, Weinfest;
Zwingerstock und Lorenzistock, Weinfest;

[Bearbeiten] Alter Hof

Der Alte Hof ist die Kaiserresidenz und Hofburg der Wittelsbacher.

Die Gesamtanlage besteht heute aus den einzelnen Bauteilen Burgstock mit dem Torturm an der Südseite, Zwingerstock an der Westseite, Lorenzistock und Pfisterstock an der Nordseite und dem Brunnenstock an der Ostseite des Hofes.

Durch Grabungsfunde sind Siedlungsspuren bereits für das 10. Jahrhundert und eine befestigten Burganlage für das 12. Jahrhundert belegt. Kaiser Ludwig IV. der Bayer (1282–1347, Kaiser ab 1328) baute dann die Anlage zur ersten festen Kaiserresidenz in Deutschland aus und betrieb von hier aus eine rigorose Machtpolitik. Das brachte ihm zwar Händel mit dem damaligen Papst ein und hatte einen Kirchenbann zur Folge, was ihn aber anscheinend nicht weiter störte. München entwickelte sich unter seiner Herrschaft zu einem Zentrum der Wissenschaften mit einer für damalige Verhältnisse einmaligen Bibliothek.

Im Weiteren wurde dann der Alte Hof, in dem zeitweise auch die Reichskleinodien aufbewahrt wurden, durch die Jahrhunderte kontinuierlich umgebaut und erweitert. Die Wissenschaftler sprechen nach neuesten Forschungen von zehn verschiedene Bauphasen bis zum 18. Jahrhundert. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage dann weitgehend zerstört und ab 1950 wieder aufgebaut, Pfisterstock und Brunnenstock wurden dabei komplett abgerissen und ersetzt.

Neueste Bauphase war der Umbau des nördlichen und östlichen Flügels der Anlage von 2001 bis 2006. Der Brunnenstock (Ostseite) und Pfisterstock (Nordseite) wurden nach den Plänen der Architekten Auer + Weber neu gebaut und beherbergen jetzt Läden, Büros und hochwertige Wohnungen. Der nördliche Lorenzistock wurde nach Entwürfen von Professor Peter Kulka umgebaut. Wie in anderen vergleichbaren Fällen auch wurde die Mischung aus moderner Architektur, hier mit dem eingesetzten Element bedruckter Glasflächen, und der gegebenen historischen Bebauung lebhaft in der Münchner Bevölkerung und den Medien diskutiert.

Sehenswürdigkeiten sind:

  • Der Affenturm, ein gotischer Erker am Burgstock. Von ihm gibt es die nette Sage vom Affen aus der herzoglichen Menagerie, der den kleinen Ludwig den Bayern aus der Wiege entführt hatte, dann im Turmgebälk wie ein Kindermädchen schaukelte und erst nach langem Zureden wieder unversehrt in die Wiege zurückbrachte. Eine andere Variante erzählt, dass der zahme Affe den Säugling vor einer wild gewordenen Sau gerettet habe. Ganz nett ist in diesem Zusammenhang ebenfalls, dass der Turmerker um 1470 erbaut wurde, Ludwig der Bayer aber schon 1347 nach einem Jagdunfall verstarb.
  • Der alte Gewölbekeller, entstanden um 1300, der Älteste in München;
  • Infopoint museen & schlösser in bayern der "Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern";
Öffnungszeiten: Mo.-Fr.: 10 – 18 Uhr; Sa.: 10 – 13 Uhr
Alter Hof 1, 80331 München; Tel.: 089/ 21 01 40-50; Info;

Lage "Alter Hof": zu Fuß drei Minuten nordöstlich vom Marienplatz, Zugang vom Marienhof hinter dem Rathaus oder über die Burgstraße vom Marienplatz aus;

Links zum Alten Hof:

[Bearbeiten] Fußgängerzone und Stachus

Vom Marienplatz nach Westen führt die Fußgängerzone (Kaufingerstraße/Neuhauserstraße) zum Stachus mit dem Karlstor. Die in der Neuhauserstraße (Hausnummer 2) gelegene ehemalige Augustinerkirche wird seit der Säkularisation nicht mehr als Gotteshaus genutzt und beherbergt heute das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum (siehe Artikel zu den Museen).

[Bearbeiten] Karlsplatz

Karlsplatz (Stachus)
Karlsplatz (Stachus)

Der Karlsplatz, volkstümlich als Stachus bezeichnet nach dem Wirt Eustachius Föderl, der 1755 im Bereich des heutigen Kaufhofs das Wirtshaus "Stachusgarten" eröffnet hatte. Eingerahmt wird der Platz rechts und links vom Stadttor durch historische halbrunde Häuserzeilen. Bekannt ist das Bild vom Springbrunnen und dessen Fontänenschleier. Im Untergeschoss befindet sich ein etwas heruntergekommenes Einkaufszentrum, das in Kürze renoviert werden soll.

Das Karlstor am Karlsplatz hieß ursprünglich Neuhauser Tor und war zusammen mit Isartor und Sendlinger Tor Teil der zweiten Stadtbefestigung aus dem 14. Jahrhundert. Davon sind heute nur noch die beiden Außentürme erhalten. Im Mittelteil befinden sich in den Ecken die sogenannten Kragenköpfe, die vier Münchner Originale darstellen. Da ist der Kutscher Krenkl, der im Englischen Garten König Ludwig I. überholte und ihm ein 'Wer ko, der ko' entgegenrief, der letzte bayerische Hofnarr Prangerl, der Bassgeiger aus dem Hofbräuhaus Baron Sulzbeck und der Finessensepperl, der Liebesbriefe zustellte.

[Bearbeiten] Frauenkirche

Frauenkirche
Frauenkirche
Innenraum
Innenraum
Prunkgrabdenkmal Kaiser Ludwigs des Bayern
Prunkgrabdenkmal Kaiser Ludwigs des Bayern
Krypta
Krypta

Die offizielle Bezeichnung ist Metropolitankirche zu unserer Lieben Frau in München, erbaut wurde sie von 1468 bis 1488 nach Entwurf des Maurers Jörg von Halspach, die Ausführung erfolgte aus Kostengründen als Ziegelbau. Im Neubau wurden verschiedene Elemente einer Vorgängerkirche an gleicher Stelle mitverwendet.

Die Maße des spätgotischen Baues sind: Länge 109 m, Breite 41,5 m, Höhe Dachfirst 55 m; Turmhöhe Nordturm 98,57 m, Südturm 98,45 m. Die Kirche ist für 20 000 Menschen ausgelegt, ein Kuriosum, da München zum Zeitpunkt der Entstehung der Kirche nur ca. 13 000 Einwohner hatte. Der dreischiffige Innenraum ist in Weiß als Grundfarbe hell und schlicht gestaltet. Zwei Reihen aus je elf achteckigen Säulenpaaren tragen das Sterngewölbe.

Die berühmten Welschen Hauben wurden erst 1525 aufgesetzt. Die heutigen Kirchenforscher deuten das Motiv der Zwiebelhauben als einen Hinweis auf den Tempel Salomos in Jerusalem nach zeitgenössischer Vorstellung. Eine weitere Deutung ist auch schlicht die einer provisorischen Abdeckung aus Kostengründen.

Das Bildprogramm der Frauenkirche ist, im Vergleich zu anderen gotischen Bauwerken, einfach und schlicht gehalten. Die zwei Motive sind Maria mit dem Kind als Gebärerin des Heilands und Christus, der Heilsbringer, als Schmerzensmann. Das Thema wiederholt sich an der Außenseite an allen Eingängen.

Der Liebfrauendom wurde 1944 im II. Weltkrieg durch Luftangriffe schwer beschädigt. Das Hallengewölbe stürzte ein, die Innenausstattungen wurden zerstört oder geplündert. Der Wiederaufbau erfolgte in mehreren Phasen in nüchterner und schmuckloser Form. Von der ursprünglichen Inneneinrichtung sind nur einige Skulpturen, einzelne Gemälde und Glasgemälde der Chorfenster erhalten geblieben.

Seit Herbst 2008 bis vorraussichtlich 2012 wird nacheinander die Außenfassade an den beiden Türmen und im übrigen Bereich wegen Nässeschäden saniert, die Kirche ist daher eingerüstet.

Kirchensehenswürdigkeiten: die Portale:

  • Hauptportal, der Muttergottes geweiht;
  • Sixtusportal;
  • Bennoportal, mit wertvollen Fragmenten historischer Glasgemälde vom 14. bis 16. Jahrhundert im Fenster über dem Portal;
  • Donatusportal, südöstliches Tor, das sogenannte Brautportal;

Sehenswürdigkeiten im Kircheninneren sind:

  • Kenotaph (Prunkgrabdenkmal) Kaiser Ludwigs des Bayern links am Südeingang aus Schwarzmarmor, der Kaiser selbst ist in der Krypta bestattet;
  • Die farbigen Glasfenster;
  • Insgesamt 21 Seitenkapellen:
    • Nordturmkapelle/Tulbeckkapelle;
    • ehemalige Apolloniakapelle;
    • Dreikönigskapelle;
    • Thomas- und Korbiniankapelle;
    • Kapelle des heiligen Blasius und der Unschuldigen Kindlein;
    • Sakramentskapelle, ehemalige Alte Sakristei;
    • Chorhauptkapelle mit Mariengnadenbild von 1659;
    • Bennokapelle mit Reliqiuar und Büste des hl. Benno;
  • Krypta unter dem Chor, Grablege der Wittelsbacher;

Infos im Internet:

Adresse: Frauenplatz 12 (Fußgängerzone), 80331 München; Tel.: 089 / 290082-0;

Die Kirche ist tagsüber frei zugänglich. Ein kleiner Kirchenführer kann vor Ort erworben werden.

Das Turmstüberl im südlichen Turm der Frauenkirche ist über Lift unnd einige Treppenstufen zugänglich, schöner Rundblick über die Innenstadt;

Geöffnet April bis Okt. Mo. bis Sa. 10 bis 17 Uhr; Eintritt Erwachsene 3.-€

[Bearbeiten] Michaeliskirche

St.Michael, Fassade zur Fußgängerzone
St.Michael, Fassade zur Fußgängerzone
Innenraum mit Tonnengewölbe
Innenraum mit Tonnengewölbe

Die Jesuitenkirche St. Michael besitzt nach dem Petersdom in Rom das zweitgrößte freitragende Tonnengewölbe der Welt.

Außerdem ist das auch Michaeliskirche genannte Gebäude die Grablege der Wittelsbacher, z.B. für König Ludwig II. oder Maximillian I, Kurfürst von Bayern.

Als Vorgeschichte der Kirche ist anzuführen, dass sich Herzog Wilhelm IV. von Bayern nach Luther und der Reformationszeit entschieden hatte, "altgläubig" zu bleiben, und den katholischen Glauben in Bayern von innen heraus zu reformieren. Maßgebende Impulse dieser Gegenreformation gingen von der Geisteshaltung der Jesuiten aus, die seit 1556 eine Schule in München unterhielten.

Die Grundsteinlegung für das Gebäude fand im Jahre 1583 durch Herzog Wilhelm V. statt, der von den Jesuiten in Ingolstadt erzogen worden war. Ein einzelner verantwortlicher Baumeister für den Bauplan ist nicht bekannt. Als "Paumeister" wird Friedrich Sustris genannt, Sohn eines niederländischen Malers, außerdem Wendel Dietrich aus Augsburg und der Steinmetz Wolfgang Miller. Das monumentale Tonnengewölbe wurde von April bis Oktober 1587 eingezogen und überbrückt mit 22 cm Schalenstärke bei einer Spannweite von 20 m. Im Jahre 1590 stürzte der Turm mit den gerade angehängten Glocken ein und zerstörte den Chor der Kirche, das Tonnengewölbe hielt jedoch stand. Daraufhin wurde das Hauptschiff abgemauert, so dass zumindest hierin zunächst Gottesdienste abgehalten werden konnten.

1593 wurden die Bauarbeiten wieder aufgenommen, der Chor verlängert und ein Querhaus am Hauptschiff angefügt. Außerdem wurde die Gruft als die Grablege des Kirchenstifters bestimmt. Am 6. Juli 1597 fand dann, nach dem Rückbau der Abmauerung des Hauptschiffs, die Kirchenweihe statt. Zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung war der Kirchenbau der erste monumentale Neubau nach der Reformation, und übertraf in seinen Abmessungen mit 78,20 m Länge, 20,29 m Breite, und 28,16 m Höhe sogar die Mutterkirche der Jesuiten in Rom, hatte aber auch gleichzeitig den Kirchenstifter, Herzog Wilhelm V., fast in den Staatsbankrott geführt. Im Jahre 1697, zur Einhundertjahrfeier, wurden dann die Seitenaltäre, die Orgel und die Kanzel hinzugefügt.

Im Jahre 1773 wurde der Jesuitenorden aufgehoben. Nach mehrfachem Besitzerwechsel wurde die Kirche mit dem Jesuitenkolleg während der Säkularisation Staatsbesitz und gehört heute dem Freistaat Bayern. Seit 1921 wird sie von den zurückgekehrten Jesuiten als Rektoratskirche geführt.

Im Zweiten Weltkrieg nahm die Kirche großen Schaden. So wurde beim Fliegerangriff am 22. November 1944 auch das Tonnengewölbe zerstört. Der Wiederaufbau der Kirche erfolgte von 1946 bis 1948 mit einem neu gemauerten Tonnengewölbe, 1971/ 1972 erfolgte eine Renovierung der Fassade. 1983/ 1983 wurde der Innenbereich mit dem Stuck des Tonnengewölbes wieder in der historischen Fassung hergestellt.

Sehenswürdigkeiten in der Kirche sind:

  • Der Hochaltar, geschaffen von Wendel Dietrich;
  • Das Hochaltarbild von Christoph Schwarz mit dem Thema "St. Michael im Kampf mit dem Teufel";
  • Der Reliquienschrein der Heiligen "Cosmas und Damian" aus mit Silber überzogenem Eichenholz vor dem Apostelaltar in der Apostelkapelle (Seitenkapelle), gefertigt um 1400 in Bremen, seit 1649 in München;
  • Die Kreuzkapelle neben dem Chor mit verschiedenen Reliquien;
  • Die Orgel mit 64 Registern, gebaut von der Fa. Sandtner aus Dillingen;
  • Die Fürstengruft unter dem Chor für 41 Mitglieder des Hauses Wittelsbach;
Neuhauser Straße (Fußgängerzone); Infos bei wikipedia;
Die Kirche ist tagsüber frei zugänglich, ein kleiner Kirchenführer kann vor Ort erworben werden.

[Bearbeiten] Bürgersaalkirche

Bau aus dem 18. Jahrhundert. Grabeskirche des Seligen Pater Rupert Mayer.

Neuhauser Straße 14 (Fußgängerzone),

[Bearbeiten] Sendlinger Straße

Asamhaus und Asamkirche
Asamhaus und Asamkirche

[Bearbeiten] Asamkirche

Von den Brüdern Asam gestiftete und im 18. Jahrhundert erbaute, üppig ausgestattete Barockkirche. Rollstuhl-Zugänglichkeit: Nebeneingang Sakristei. Vorher bitte die zuständigen Schwestern, die gerne behilflich sind, unter Tel. 26 09 171 kontaktieren.

Sendlinger Straße 62,

[Bearbeiten] Sendlinger Tor

Zusammen mit dem Karlstor und dem Isartor ist das Sendlinger Tor am Sendlingertorplatz Teil der zweiten Stadtbefestigung und heute das kleinste der noch erhaltenen Stadttore aus dem Mittelalter. Das Tor war der Stadtausgang an der Fernstrasse nach Süden wurde im Jahre 1319 erstmals urkundlich erwähnt. Im Zuge des Ausbaus der Münchner Stadtbefestigung mit einem doppelten Mauerring erfolgte in den Jahren 1430 bis 1475 auch der Ausbau des Sendlinger Tors als eine der Stadtbefestigung vorgelagerte halbrunde Bastion mit einem Mittelturm und den beiden heute noch erhaltenen, markant sechseckigen äußeren Flankentürmen. In den wuchtigen Türmen konnten seinerzeit sogar Geschütze untergebracht werden. Im Zuge des Rückbaus der Münchner Wehranlage ab dem Ende des 18. Jahrhunderts wurde dann der Stadtgraben verfüllt, das Geländeniveau des Vorplatzes angehoben, der vorgelagerte Mittelturm/Torzwinger abgebrochen und und die beiden Fußgängerdurchbrüche geschaffen. 1906 entstand der große Durchgangsbogen als Ersatz für drei schmale Durchfahrten.

Anfahrt MVV: U2, U3, U6: Sendlingertorplatz; Zu Fuss: ca. 7min. vom Stachus bzw. Marienplatz;

[Bearbeiten] Isartorplatz

[Bearbeiten] Isartor

Zusammen mit dem Karlstor und dem Sendlinger Tor Tor Teil der zweiten Stadtbefestigung aus dem 14. Jahrhundert, im Inneren ist das legendäre Valentin-Musäum beheimatet (siehe hierzu den Artikel Museen in München).

Die Torburg des Isartors, bestehend aus dem 1337 fertig gestellten stadtseitigen Hauptturm und den beiden vorgeschobenen achteckigen Flankentürme um den "Wehr-" oder "Fanghof", ist als einziges von den erhaltenen Münchner Stadttoren noch weitgehend in der mittelalterlichen Anordnung überliefert. Im Zuge des Rückbaus der Münchner Wehranlage ab dem Ende des 18. Jahrhunderts wurden drei Spitzbogentore und weitere Durchgänge eingebrochen. In den Jahren 1971 / 1972 erfolgte ine umfassende Restaurierung. Die Flankentürme werden heute Liesl-Karlstadt-Turm (Nordturm) und Karl Valentin Turm (Südturm) bezeichnet.

Das 20 m breite Fresko an der ostseitigen Stirnwand zum Altstadtring entstand in der Urfassung 1835, wurde aber bereits 1850 neu übermalt und zeigt den Siegeseinzug Ludwigs des Bayern nach der Schlacht bei Ampfing. Die weiteren Figuren stellen berühmte Münchner Persönlichkeiten dar.

Anfahrt MVV: S-Bahn (alle Linien), Isartortorplatz (westseitiger Ausgang); Zu Fuss: ca. 5min. vom Marienplatz;

[Bearbeiten] Lenbachplatz

Am Lenbachplatz steht das Künstlerhaus, eine Art Vereinshaus der Münchner Künstler. Es wurde um 1890 von Gabriel von Seidl errichtet und im Inneren von Franz von Lenbach gestaltet. Ebenfalls am Lenbachplatz stehen die um 1890 im neobarocken Stil errichtete Bayerische Börse, das Justizgebäude und der Wittelsbacherbrunnen.

[Bearbeiten] Wittelsbacher Platz

Wegen der Einheitlichkeit der klassizistischen Fassaden gilt der Wittelsbacher Platz als der vornehmste Platz Münchens. Geschaffen wurden die repräsentativen Gebäude vom Architekten Leo von Klenze zunächst für Bauspekulanten, sie gingen dann aber bald in Adelsbesitz über und sind heute Verwaltungssitze.

Panorama Wittelsbacherplatz: li.: Palais Arco Zinneberg, mi.: Palais Ludwig Ferdinand, re.hinten: Palais Leuchtenberg
Panorama Wittelsbacherplatz: li.: Palais Arco Zinneberg, mi.: Palais Ludwig Ferdinand, re.hinten: Palais Leuchtenberg
  • Im Zentrum des Platzes befindet sich das Reiterstandbild des Kurfürsten Maximilian I.. Der Entwurf stammt von Bertel Thorwaldsen, der Bronzeguss erfolgte durch Johann Baptist Stiglmaier 1836/1873;
  • Das Palais Arco-Zinneberg (Wittelsbacher Platz 1) befindet sich im Westen des Platzes. Im Jahre 1824 nach den Plänen Klenzes geschaffen gilt das Wohnhaus im Palladio-Stil als einer der Höhepunkte von Klenzes Baukunst. Im Krieg fast völlig zerstört wurde das Gebäude und die Fassaden wieder originalgetreu restauriert.
  • Palais Ludwig Ferdinand an der Nordseite, 25 Jahre lang das Wohnhaus des Hofarchitekten Leo von Klenze; heute Sitz der Firmenleitung des Weltkonzerns Siemens. Fassade im Jahr 2008 renoviert.
  • Palais Leuchtenberg an der Ostseite (Odeonsplatz 4, bereits in der Altstadt): siehe bei Odeonsplatz im Artikel zur Altstadt;
  • mittelalterlicher Weihnachtsmarkt; siehe den Abschnitt Aktivitäten;
  • Anfahrt MVV: U3, U4, U5, U6 Odeonsplatz;

[Bearbeiten] Odeonsplatz

Odeonsplatz mit Theatinerkirche und Feldherrnhalle (bestuhlt: Klassik-Open Air)
Odeonsplatz mit Theatinerkirche und Feldherrnhalle (bestuhlt: Klassik-Open Air)
  • Palais Leuchtenberg (Odeonsplatz 4) nach Westen zum Wittelsbacher Platz hin: Erbaut von Klenze von 1817 bis 1821 als "vorstädtischer Stadtpalast" mit 250 Räumen in architektonischer Anlehnung an an das Palazzo Farnese in Rom für Eugène-Rose de Beauharnais (Herzog von Leuchtenberg, ein Stiefsohn Napoleons). Die Baukosten betrugen seinerzeit 770.000 Gulden, das entsprach dem gesamten Bauetat Bayerns im Jahr 1819. Das Gebäude war das erste in klassizistischer Renaissancearchitektur an der damals geplanten Ludwigstrasse. Bis 1933 wurde das Gebäude von den Wittelsbachern genutzt, und erlitt im Krieg schwere Schäden. Heute ist im wiederaufgebauten Gebäude das Bayerische Staatsministerium der Finanzen untergebracht.
  • Bazargebäude am Hofgarten (Odeonsplatz 6-18, bereits in der Maxvorstadt); Erbaut von Leo von Klenze 1824-1826. Von Anfang an mit Einkaufsläden geplant befindet sich im Gebäude außerdem noch das vielbesuchte Cafe "Tambosi": Es ist benannt nach Luigi Tambosi, der 1831 das Cafe erwarb und Geschäftsleiter des Bauherrn vom Palais Leuchtenberg gegenüber war. Das Cafe wurde unter Tambosi zum vornehmen Treffpunkt des Adels und des gehobenen Bürgertums und zehrt noch heute von seinem damaligen Ruhm.
  • Hofgartentor, errichtet 1816/1817 von Leo von Klenze; siehe Hofgarten folgend;
  • Odeon
  • Palais Moy

[Bearbeiten] Feldherrnhalle

Erbaut wurde die Feldherrnhalle in den Jahren 1841 bis 1844 durch Friedrich von Gärtner im Auftrag von König Ludwig I. und zu Ehren des bayerischen Heeres als ein klassizistischer Arkadenbau nach dem Vorbild der Loggia dei Lanzi in Florenz.

Denkmäler im Gebäude sind:

  • Die Standbilder Graf Tillys und Fürst Wredes, gegossen nach einem Entwurf von Ludwig von Schwanthaler aus erbeuteter Kanonenbronze.
  • Die monumentale Bronzegruppe des bayerischen Armeedenkmals in der Hallenmitte ließ 1892 Prinzregent Luitpold durch Ferdinand von Miller gießen. Sie erinnert an den den Deutsch-Französischen Krieg 1870/71.
  • Die Marmorlöwen links und rechts der Haupttreppe, geschaffen 1905 vom Bildhauer Wilhelm von Rümann, werden wegen des offenen und geschlossenen Mauls vom Volksmund auch als bayerischer und preußischer Löwe bezeichnet, in einer launischen Anspielung auf die "Geschwätzigkeit" der Preußen.

Historisches Ereignis in der Feldherrnhalle war am 9. November 1923 der Hitler-Ludendorff-Putsch, als, von der NSDAP organisiert, eine teilweise bewaffnete Menschenmenge unter der Führung Hitlers und des Generals Ludendorffs zur Feldherrnhalle marschierte, um die damalige innenpolitische Situation auszunutzen. Der Aufmarsch wurde an der Feldherrnhalle durch die bayerische Landespolizei blutig gestoppt. Vier Polizisten und ein Passant verloren ihr Leben, sechzehn der Putschisten wurden erschossen. Adolf Hitler flüchtete durch eine Seitenstraße, wurde aber im Frühjahr 1924 als Hochverräter in München vor Gericht gestellt und zur Festungshaft in Landsberg (leider nur einige Monate bis Ende 1924) verurteilt.

Nach der Machtergreifung versuchten der Nationalsozialisten ab 1933 die Feldherrnhalle zu einem Kultort der "Bewegung" hochzustilisieren, hielten Gedenkfeiern ab und stellten eine Tafel zu Ehren der erschossenen Putschisten auf, die jeder Passant mit dem "Deutschen Gruß" zu würdigen hatte. Seitdem ist die benachbarte Viscardigasse das "Drückebergergasserl", die von denjenigen benutzt wurde, die die Feldherrnhalle umgingen, um den Gruß zu vermeiden. Während einer der von den Nazis inszenierten Gedenkfeiern scheiterte am 9. November 1938 ein Attentatsversuch auf Hitler durch den Schweizer Maurice Bavaud.

Die Tafel der Nationalsozialisten wurde 1945 abmontiert und durch eine kleine Bronzetafel zu Ehren der beim Putschversuch getöteten Landpolizisten ersetzt.

[Bearbeiten] Theatinerkirche

"St. Kajetan":

[Bearbeiten] Residenz

Kaiserhof
Kaiserhof
Brunnenhof
Brunnenhof

Das größte innerstädtische Schloss Deutschlands war die Residenz der bayerischen Herzöge, Kurfürsten und Könige.

Die Schatzkammer und das Residenzmuseum gehören heute zu den wichtigsten Münchner Sehenswürdigkeiten für die Besucher aus der ganzen Welt. Die Münchner selbst sind unter den Besuchern die Minderheit.

Ursprung der Anlage war die sogenannte "Neuveste", eine 1385 nach einem Bürgeraufstand als Fluchtburg erbaute Wasserburg am damaligen Nordostende der Stadt. Kellergewölbe und Grundmauern dieser ehemaligen Burg befinden sich noch heute unter dem Apothekenhof der Münchner Residenz, sie sind durch rote Steine im Pflaster des Hofes markiert.

Im Jahre 1506 wurde die Hofhaltung aus dem "alten Hof" in die Neuveste verlegt. In verschiedenen Bauphasen ab dem 14. bis in das 19.Jahrhundert wurde die Residenz von den Wittelsbacher Herschern aus einer wehrhaften mittelalterlichen Burg zum heutigen Komplex eines repräsentativen Stadtschlosses umgebaut.

Durch die Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs erlitt die Residenz schwere Schäden und Zerstörungen. So war z.B. von 23.500 qm Dachfläche nur ein kläglicher Rest von 50 qm intakt geblieben. Die Anlage wird seit 1945 wieder aufgebaut. Das rechtzeitig ausgelagerte und erhalten gebliebene Kunstinventar kann daher wieder an seinem authentischen Ort präsentiert werden. Die Restaurierungsarbeiten sind noch nicht endgültig abgeschlossen. Im Juni 2008 wurde das renovierte Cuvilliés-Theater wieder eröffnet.

Wichtige Sehenswürdigkeiten im Inneren der Residenz sind (unter insgesamt 147 Prunkräumen):

Antiquarium
Antiquarium
Antiquarium: Sammlung
Antiquarium: Sammlung
Grüne Galerie
Grüne Galerie
Thronsaal
Thronsaal
reiche Kapelle
reiche Kapelle
Hofkapelle
Hofkapelle
Neues Residenztheater
Neues Residenztheater
  • Das Antiquarium ist mit 66 m Länge der größte profane Renaissancesaal nördlich der Alpen. Der älteste Saal der Residenz wurde von Herzog Albrecht V. von 1568 und 1571 für seine Sammlung antiker Skulpturen erbaut. Von "antik" leitet sich die Bezeichnung "Antiquarium" ab.;
  • Hofkapelle erbaut im 17. Jahrhunderts unter Herzog Maximilian I.;
  • Reiche Kapelle, 1607 geweihter privater Andachts- und Gebetsraum für Herzog Maximilian I. und dessen Gemahlin.
  • Die Grüne Galerie, ein ehemaliger Festsaal, Bilder- und Spiegelgalerie;
  • Die Nibelungensäle im Erdgeschoss: Die Wand- und Deckenbilder zeigen Szenen des Nibelungenlieds (um 1200) und wurden ausgeführt nach Entwürfen des Architekten Leo von Klenze in Anlehnung an italienische Vorbilder;
  • Die Allerheiligen-Hofkirche, erbaut von 1826 bis 1837 durch König Ludwig I. im byzantinischem Stil. Die Kirche wird heute als anmietbarer Veranstaltungsraum genutzt.
  • Herkulessaal: Veranstaltungsssal, Zugang vom Hofgarten;
  • Cuvilliés-Theater, bedeutendstes Rokokotheater Deutschlands, Bayerische Staatsoper bzw. Neues Residenztheater und Staatsschauspiel: siehe hierzu den Abschnitt Theater;
  • Besichtigungen der Innenbereiche:
    • Besichtigung "Residenzmuseum": Innenräume und Säle in prunkvoller Ausstattung einschließlich Antiquarium;
    • Besichtigung "Schatzkammer" der Wittelsbacher: Gegründet 1565 von Herzog Albrecht V., Insgesamt über 1250 Exponate aus Spätantike und Mittelalter bis zu Barock und Klassizismus; Meisterwerke des Kunsthandwerks, Edelsteine, Elfenbein, Tafelgerät, Goldschmiedekunst;
Öffnungszeiten Residenzmuseum und Schatzkammer: 1.Apr.-15.Okt.: 9 Uhr - 18 Uhr; 16.Okt.-31.März: 10 Uhr - 16 Uhr;
Zugang über Königshof vom Max-Joseph-Platz bzw. Residenzstraße;
Eintrittspreise: Schatzkammer Erwachsene: 6 €; Residenzmuseum Erwachsene: 6 €; Kombiticket: 9 €; kostenloser Audioguide in de, en ,fr,it, es;
Museumsräume nicht behindertengeeignet, nur über Treppen und Stufen erreichbar;
  • Die Innenhöfe Kaiserhof, Apothekenhof, Kapellenhof, Brunnenhof und Königsbauhof sind frei zugänglich.
  • Der klassizistische Königsbau, mit der Schauseite der Residenz zum Max Josephs Platz, wurde von Leo von Klenze geschaffen.

Einmal jährlich im Herbst findet in der Residenz eine Veranstaltungswoche mit Sonderaussttellungen, verbilligtem Eintritt und Konzerten statt, Info: www.residenzwoche.de;

Adresse: Residenz München, Residenzstraße 1, 80333 München; Tel. 089 / 290 67-1, Fax 089 / 290 67-225;

Anfahrt: U3/U6: Odeonplatz; Bus Linie 100, Odeonsplatz; Tram Linie 19, Nationaltheater; S-Bahn Marienplatz (ca. 5 min.);

Links zur Residenz:

www.residenz-muenchen.de
Die Residenz bei Wikipedia;
Hofgarten, Dianatempel
Hofgarten, Dianatempel
Hofgarten, Nordarkaden
Hofgarten, Nordarkaden
Hofgarten, Armeemuseum
Hofgarten, Armeemuseum

[Bearbeiten] Hofgarten

Erbaut von 1613 bis 1617 unter Herzog Maximilian.

Die Anlage im Stil italienischer Renaissancegärten hat einen rechteckigen Grundriss mit geraden und diagonalen Wegen und wurde nach den schweren Kriegszerstörungen im Jahre 1948 als ein Kompromiss zwischen der Ausformung im 17. Jahrhundert und dem vor 100 Jahren entstandenen Baumgarten wieder angelegt.

Zentral in der Mitte befindet sich der achteckige Dianatempel, gestaltet von Heinrich Schön. Die Bronzefigur auf dem Dach wurde schon 1594 von Hans Krumper geschaffen und symbolisiert das Land Bayern, stilisiert als behelmte Göttin des Landes mit dessen Schätzen, das sind: Salzfass, Ährengabe, Hirschfell, Reuse und Kurapfel. Die Figur ist eine Kopie, das Original kann im Kaisersaal der Münchner Residenz besichtigt werden.

Der Haupteingang der Anlage ist westseitig das zur Theatinerkirche am Odeonsplatz hin gerichtete Hofgartentor (1816), das erste Münchner Bauwerk des bedeutenden Architekten Leo von Klenze.

Insgesamt 125 Bögen zählen die nördlichen und westlichen Arkadenbauten. In den nördlichen Arkaden, ursprünglich als Galeriegebäude für die Kunstsammlung des Kurfürsten Karl Theodor gebaut, ist das deutsche Theatermuseum und eine Gemäldegalerie griechischer Landschaften untergebracht, in den westlichen Arkadenbauten ein Café. Die nördlichen Bögen dürften außerdem Inspiration für das Schaffen des Malers Giorgio de Chirico (wikipedia) gewesen sein, einem Vorläufer des Surrealismus, der von 1906 bis 1909 in München studierte.

An die Ostseite des Hofgartens schließt die modernistische Glasarchitektur der 1992 fertiggestellten bayerischen Staatskanzlei an. Die Gebäudemitte mit der Kuppel ist der denkmalgeschützte Rest des im Zweiten Weltkrieg zerstörten ehemaligen Armeemuseums aus dem Jahre 1907. Das Gebäude der Staatskanzlei sorgte mit seinem stilistisch harten Kontrast zur Gartenanlage lange für Diskussionsstoff in der Stadt.

An der Südseite grenzt die Residenz mit dem Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst an. (zum Museum: siehe den Artikel Museen in München).

Der Hofgarten ist ganzjährig geöffnet, der Eintritt frei; keine Einschränkungen für Behinderte;

Anfahrt: U3, U4, U5, U6, Odeonsplatz; Buslinie 100, Odeonsplatz; Tram 19, Nationaltheater;

[Bearbeiten] Ludwigsstrasse

Vom Odeonsplatz nach Norden führt die Ludwigsstraße mit der Ludwigskirche bis zum Siegestor, der Anfang Schwabings.

[Bearbeiten] Ludwigskirche

Ludwigskirche
Ludwigskirche
Innenansicht mit Altarfresko
Innenansicht mit Altarfresko
Vierung
Vierung

Die Kirche St. Ludwig ist Pfarr- und Universitätskirche, das Altarfresko gilt als das zweitgrößte der Welt.

Das Gebäude entstand auf Initiative von König Ludwig I., der den Neubau erst unter der Androhung einer Rückverlegung der Universität nach Landshut und eines Umlegens der Residenz gegen die wegen hoher Verschuldung widerstrebende Stadt München durchsetzen konnte.

Die Grundsteinlegung erfolgte am 25. August 1829, dem Patronatstag des Heiligen Ludwig, die Einweihung am 8. September 1844. Die Bauzeit über 15 Jahre enthält eine Ruhephase begründet im schwierigen politischen und gesellschaftlichen Gesamtumfeld der Zeit.

Die Kirche ist das erste Bauwerk des Architekten Friedrich von Gärtner (wikipedia) in München. Er schuf eine dreischiffige Säulenbasilika im neuromanisch-byzantinischem Stil. Das Gebäude mit seiner weißen Fassade und den Doppeltürmen ist über Arkadengänge an die angrenzenden Gebäude angebunden und dominiert so als Gesamtkomplex die Straßenfront der Ludwigsstraße am Endpunkt der Schellingstraße.

Der Innenraum wird von den byzantinisch wirkenden Fresken in Blautönen dominiert, die von 1836 bis 1840 nach den Entwürfen von Peter von Cornelius (wikipedia) von dessen Werkstatt und Mitarbeitern geschaffen wurden. Thema ist das christliche Glaubensbekenntniss. Die Ruhe des Kirchenraums steht in starkem Kontrast zur geschäftigen Verkehrsader Ludwigsstraße unmittelbar vor der Kirchentür.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche schwer beschädigt, war anschließend amerikanische Garnisonskirche, und wurde ab 1954 wiederaufgebaut.

Derzeit erfolgt eine umfangreiche Sanierung des Daches. In der Wiederaufbauphase war das Mosaik aus 60 000 bunten Dachziegeln nicht wiedererstellt worden. Hier erfolgt jetzt eine historisch getreue Rekonstruktion des Motivs aus ineinander verwobenen Kreuzen und Sternen.

Sehenswürdigkeiten im Kircheninneren sind (unter Anderen):

  • Altarfresko an der Chorwand mit dem Thema "das jüngste Gericht" (18,3 m hoch, 11,3 m breit, über 100 Figuren);
  • Fresko im Chorgewölbe über dem Hauptaltar "Erschaffung der Welt"
  • Vierungsfresko mit dem Thema "Die Gemeinschaft der Heiligen";
  • Taufkapelle mit Taufstein und Jahreskrippe im südlichen Turmuntergeschoss;

Die Kirche ist tagsüber frei zugänglich; An jedem dritten Sonntag im Monat: Kirchenführung: 15 Uhr, Orgelführung: 16Uhr;

Ludwigstr. 20, 80539 München; (Maxvorstadt);

Anfahrt MVV: U3, U6: Universität;

weitere Infos bei der Pfarrei (Online-Kirchenführer) und bei wikipedia. ein kleiner Kirchenführer ist vor Ort erhältlich.

[Bearbeiten] Siegestor

Siegestor (Stadtseite)
Siegestor (Stadtseite)

Das Triumphbogen des Siegestores ist der nördliche Abschluss der Ludwigsstrasse, es befindet sich bereits in Schwabing und ist dessen Wahrzeichen.

Erste Planungen für ein nördliches repräsentatives Stadtausfallstor der Maxvorstadt entstanden schon 1825/26, ausgeführt wurde das Siegestor dann von 1843 bis 1852 als ein Torbau in Anlehnung an den Konstantinsbogen in Rom. Architekten waren Theo Gärtner und nach dessen Tod ab 1850 Eduard Metzger. Die Abmessungen des Siegestor sind 21 m Höhe, 24 m Breite und 12 m Tiefe.

Die ursprünglichen Aufschriften aus dem Jahre 1849 lauteten: Erbaut / von Ludwig I. König von Bayern / MDCCCL' auf der Stadtseite (Südseite) und auf der Feldseite (Nordseite): Dem bayerischen Heere. Die Einweihung erfolgte 1850.

Die Quadriga, das Motiv ist die Bavaria mit vier Löwen, wurde 1852 aufgestellt, und das Ganze dann an die Stadt als Geschenk übergeben mit der Auflage dass die stadtauswärts gerichtete Formation nie umgedreht werden dürfte. Der Triumphbogen diente in Folge dem Durchmarsch von Militärparaden.

Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Siegestor am 12.7.1944 einen schweren Bombentreffer, der Abbruch der einsturzgefährdeten Ruine wurde vom US-Offizier Oberst Eugene Keller verhindert. Die Wiederinstandsetzung des Gebäudes erfolgte von 1956 bis 1958, teilweise mit vereinfachtem Relief, die Restauration der Quadriga wurde von 1969 bis 1972 durchgeführt. Der Stadtseite wurde die Inschrift : Dem Sieg geweiht, vom Krieg zerstört, zum Frieden mahnend hinzugefügt, das Siegestor wurde damit zum Friedensmahnmal. Von 1995 bis 1998 folgte eine nochmalige Generalsanierung. (wikipedia:Siegestor);

Ja mei, 's is halt schad, daß es so wenig verwendet worden ist. Karl Valentin über das kriegszerstörte Siegestor.

Maximilianeum (bayr. Landtag)
Maximilianeum (bayr. Landtag)

[Bearbeiten] Maximilianstraße

Von der Residenzstraße verläuft in Höhe des Bayerischen Nationaltheaters in östlicher Richtung die Maximiliansstraße, eine Prachtstraße, die König Maximilian II. 1851 bis 1853 von Friedrich Bürklein errichten ließ. Die Gebäude wurden im sogenannten Maximiliansstil, einem Mix unter anderem aus Elementen der niederländischen Gotik und italienischer Renaissance, erbaut. In der Sraße befinden sich neben Nobelgeschäften und Szenelokalen die Münchner Kammerspiele und das Völkerkundemuseum. Endpunkt der Prachtmeile ist das sich schon auf der anderen Seite der Isar befindliche Maximilianeum, in dem der bayerische Landtag tagt.

Friedensengel;
Friedensengel;

[Bearbeiten] Prinzregentenstraße

Die Prinzregentenstraße wurde 1891 bis 1912 erbaut und ist nach Prinzregent Luitpold benannt. Nördlich grenzt der Englische Garten an, südlich der Stadtteil Lehel. An der Straße befinden sich das Haus der Kunst, die Schackgalerie und das Bayerische Nationalmuseum. Die Straße führt nach Westen über die Isar zum Friedensengel, einer 23 m hohen korinthischen Säule mit goldenem Engel, der an den Friedenschluss in Versailles 1871 erinnern soll. Die Straße führt weiter an der Villa Stuck vorbei zum Prinzregententheater.

[Bearbeiten] Königsplatz

Entworfen vom Architekt Leo von Klenze 1817 im Auftrag von König Ludwig I. als "königlicher Platz" im Stil eines antiken Gesamtkunstwerks mit der ionischen Glyptothek, der korinthischen Antikensammlung und den dorischen Propyläen als Torbau. Fertiggestellt im Jahre 1862. Stilentfremdung im Dritten Reich durch vollflächig ausgelegte Granitplatten für Aufmärsche und Versammlungen der NSDAP. Nach dem Zweiten Weltkrieg lange als Parkplatz zweckentfremdet, seit 1987/ 1988 in der jetzige Form mit Rasenflächen.

Englischer Garten
Englischer Garten

Im Sommer finden auf dem dann gesperrten Königsplatz Freiluftveranstaltungen und Open Air- Konzerte statt; Weitere Informationen zu den Gebäuden: siehe hierzu siehe hierzu den Artikel Museen in München;

[Bearbeiten] Englischer Garten

Der Englische Garten mit dem Chinesischen Turm, Monopteros, Kleinhesseloher See und den Biergärten wird im eigenen Artikel behandelt.

[Bearbeiten] Olympiapark

Der Olympiapark München mit seiner herausragende Architektur entstand anlässlich der Sommerspiele 1972. Heute hat sich der Park als weltweit beachtetes Freizeit- und Veranstaltungszentrum etabliert, mit mehreren Millionen Besuchern im Jahr, nicht eingerechnet die vielen tausende Spaziergänger und Jogger.

Olympiaturm mit Olympia-Schwimmhalle
Olympiaturm mit Olympia-Schwimmhalle
  • Olympiastadion Neben der Olympiade 1972 auch der Ort des Endspiels der Fusßballweltmeisterschaft 1974 und damit Stätte des Endspieltriumphs der deutschen Fußballer um Beckenbauer und Gerd Müller. Außerdem im Jahre 1988 der Ort des Endspiels der Fußball-Europameisterschaft in Deutschland, in dem die Oranje-Stars endlich ihren ersten internationalen Titel als Fußball-Europameister erringen konnten. Im Sommer regelmäßiger Veranstaltungsort für die Konzerte der Rolling Stones, Bon Jovi & Co.
  • Olympiahalle Münchens größte Veranstaltungshalle hat ein Fassungsvermögen von 12.150 Plätzen bei bestuhlter Arena und bis zu 14.000 Plätzen bei unbestuhlter Arena. Neben regelmäßigen Veranstaltungen wie dem Sechs-Tage-Rennen im Herbst, Holiday on Ice im Winter oder den Aktionärs-Hauptversammlungen der großen Münchner Firmen findet das ganze Jahr über eine Vielzahl an Veranstaltungen mit internationalen Stars statt.
  • Olympia – Schwimmhalle mit insgesamt fünf Becken, hat auch noch nach den Olympischen Spielen einen sportlichem Anspruch mit Veranstaltungen wie den deutsche Meisterschaften oder der Olympia-Qualifikation. Zu normalen Zeiten zeigt die Schwimmhalle ihr familienfreundliches Gesicht mit Whirlpool, Sauna und Solarium und einer Vielzahl weiterer Veranstaltungen für den Breitensport im und um das Wasser.
Öffnungszeiten und weitere Infos: siehe Hauptartikel München, Bäder;
  • Theatron, Seebühne im Olympiapark, alljährlich Stätte für das PfingstOpenAir und den MusikSommer im THEATRON; Info;
  • Olympiaturm, 291 m hoher Fernsehturm mit Aussichtsplattform in 190 Metern und Turmrestaurant in 182 Metern Höhe. Oben gibt es das Rockmuseum Munich, siehe hierzu siehe hierzu den Artikel Museen in München;;
  • Sea Life Center, eröffnet 2006, Tiere der Unterwasserwelt von der Isar bis zum Mittelmeer; über 10.000 Exemplare aus 120 verschiedenen Meerestierarten vom kleinen Seepferdchen bis hin zu Rochen und Haien.
Öffnungszeiten: täglich 10-18 Uhr (letzter Einlass);
Willi-Daume-Platz 1, D-80809 München; Tel: 089/ 45 00-00, Fax: (089)/ 45 000-27;
Panorama Olympiapark: See und Theatron, Stadion, Halle, Schwimmhalle, Turm und BMW-Gelände, ganz rechts Allianz - Arena
Panorama Olympiapark: See und Theatron, Stadion, Halle, Schwimmhalle, Turm und BMW-Gelände, ganz rechts Allianz - Arena

[Bearbeiten] Weitere Sehenswürdigkeiten im Innenbereich

  • Theresienwiese
    • Bavaria
    • Ruhmeshalle
    • Das Oktoberfest, das größte Volksfest der Welt, wird im eigenen Artikel behandelt;
  • Alter Botanischer Garten: der ehemalige botanische Garten ist heute zentral gelegener Stadtpark mit Neptunbrunnen und Kunstpavillon und liegt nordseitig am Karlsplatz/Hauptbahnhof, gegenüber dem Justizpalast; weitere Infos im Artikel zur Maxvorstadt;
  • Flaucher
  • Luitpoldpark
  • Westpark

[Bearbeiten] Schloss Nymphenburg

Schloss Nymphenburg
Schloss Nymphenburg
  • Schloss Nymphenburg: errichtet als Sommerschloss im Auftrag von Kurfürst Ferdinand Maria und seiner Gemahlin Henriette Adelaide von Savoyen im Jahre 1664 anlässlich der Geburt des Thronfolgers. Dem zunächst schlichten kubischen Bau wurden dann unter Max Emanuel und Karl Albrecht Erweiterungsbauten nach Plänen von Enrico Zuccalli und Joseph Effner angefügt.
  • Amalienburg Für die Kurfürstin Amalia nach Entwürfen von François Cuvilliés d.Ä. von 1734 bis 1739 erbautes Jagdschlösschen, ein Hauptwerk des europäischen Rokoko mit kostbaren Schnitzereien und Stuckarbeiten von Joachim Dietrich und Johann Baptist Zimmermann;
Öffnungszeiten Nymphenburg, Amalienburg: Täglich geöffnet; April-15. Oktober: 9-18 Uhr; 16. Oktober-März: 10-16 Uhr;
Eingang 19, 80638 München; Tel. 089/ 17 908-0, Fax: 089/ 17 908-6 27;
Anfahrt: Bus 151, N41 und Tram 12, 16: Haltestelle Romanplatz; Bus 51, Tram 17: Haltestelle Schloss Nymphenburg;
  • Ausgedehnter historischer Schlosspark;
Botanischer Garten
Botanischer Garten
  • Botanischer Garten: mit einer Fläche von 22 Hektar (= ha = 10000 m²), rund 14.000 Pflanzenarten, ca. 4.500 qm Gewächshäusern und über 400.000 Besuchern im Jahr einer der bedeutendsten Botanischen Gärten der Welt. Eine botanische Reise in feuchttropische Gebiete, kühltropische Bergwälder und heiße Wüsten. Besonders interessant von Dezember bis April: Lebende tropische Schmetterlinge im Wasserpflanzenhaus
Rollstuhlfahrer haben zu allen wesentlichen Teilen des Gartens Zugang.
Öffnungszeiten: täglich geöffnet, Nov-Jan: 9.00–16.30 Uhr, Feb., März, Okt.: 9.00–17.00 Uhr, April, Sept.: 9.00–18.00 Uhr, Mai bis Aug.: 9.00–19.00 Uhr; Abendöffnungen nach Ansage;
Eingang: Menzinger Straße 65,80638 München; Tel.: 089/ 17 861-316, -310 (Info), Fax 089/ 17 861-340;
Anfahrt: Tramlinie 17 und Buslinie 143, Haltestelle: Botanischer Garten;
  • Museum Mensch und Natur, Marstallmuseum und Museum Nymphenburger Porzellan in Nymphenburg und Internationale Jugendbibliothek im Schloss Blutenburg: siehe hierzu den Artikel Museen in München;

[Bearbeiten] Tierpark Hellabrunn

"Der Zoo der Stadt" hat erste Ursprünge in einem Gehege für exotische Tiere im Nymphenburger Park und einer Anlage in der Königinstraße am Englischen Garten.

Der heutige Tierpark entstand ab 1902 auf Initiative des Oberstleutnant Hermann von Manz auf dem Gelände des ehemaligen Lustschlösschens Hellabrunn in den Feßlerschen Gründen. Zur Beschaffung des Startkapitals von einer halben Million Mark wurde 1905 der "Verein Zoologischer Garten München e.V." gegründet. Die Eröffnung fand dann am 1. August 1911 statt, der Zoo wurde aber bereits 1922 wegen Geldmangel wieder geschlossen. 1928 wurde der Tierpark dann unter Direktor Heinz Heck nach dem Konzept des Hamburger Zoogründers Carl Hagenbeck wiedereröffnet.

Heute zeigt der Zoo auf einer Fläche von 36 Hektar nach einem "Geo-Konzept" in 15 Parkteilen nach den Regionen der Erde ca. 670 Tierarten und fast 15 000 Tiere.

Besondere Attraktionen sind:

  • Elefantenhaus
  • Schildkrötenhaus
  • Die Großvoliere für den Freiflug der Vögel hat auch architektonische Bedeutung: Sie wurde 1980 vom deutschen Ingenieur und Architekten Frei Otto als eine 18 m hohe luftigleichte zeltartige Konstruktion entworfen und steht als Weiterentwicklung des Dachs der Münchner Olympiaanlagen, die auch von Frei Otto realisiert wurde.
  • Urwaldhaus und Aquarium
  • Affenhaus
  • Streichelgehege: hier können auch Damhirsche und Zwergziegen mit dem Spezialfutter des Zoos gefüttert werden;
  • Für Kinder wird außerdem Haflinger-Reiten und Kamelreiten angeboten.
  • Tierparkrestaurant, Pizzeria und verschiedene Kioske;

Öffnungszeiten: April bis Sept. 8 - 18 Uhr, Okt. bis März 9 - 17 Uhr; Tageskarte Erwachsene: 9.- Euro;

Adresse: Tierparkstr. 30, 81543 München; Tel.: 089 / 62 508-0; www.tierpark-hellabrunn.de;

Anfahrt MVV: U3, Thalkirchen, ca. 5 Minuten Fußweg zum Isar-Eingang; Bus Linie 52 (ab Marienplatz) bis Endstation "Tierpark" (Allemannenstr.), ca. 3 Min. zum "Flamingo-Eingang".

Anfahrt KFZ: P1 Tierparkstraße am Isar Eingang und P2 Siebenbrunner Straße am Flamingo Eingang, Gebühr 3.- Euro; bei Ausflugwetter sind die Parkplätze aber sehr oft überfüllt.

Karte zum Tierpark Hellabrunn;

Der Tierpark bei wikipedia;

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten im Außenbereich

[Bearbeiten] Münchner Norden

[Bearbeiten] BWM-Welt

BMW-Welt, Museum und Verwaltung
BMW-Welt, Museum und Verwaltung
BMW-Welt
BMW-Welt
im Inneren
im Inneren
im Inneren
im Inneren
im Doppelkonus
im Doppelkonus

Im Münchner Norden, unmittelbar nordseitig am Petuelring / Mittlerer Ring gelegen, teilt sich der Autobauer BMW mit dem Olympiapark das Gelände des Riesenfelds (oder: bis 1972 Oberwiesenfeld), ein ehemaliger Flugplatz.

BMW ist vormaliger Lieferant von Flugmotoren, das BMW-Emblem ist ein stilisierter Propeller. Um die Jahrhundertwende wurden auf diesem Flugplatz mehrere Höhenweltrekorde aufgestellt.

  • BMW-Welt, eröffnet seit Ende Oktober 2007;
Der gigantische Bau der BMW-Welt mit 180 Meter Länge, 130 Meter Breite und sieben Stockwerken Höhe wurde vom Architekten Wolf D.Prix von der Wiener Coop Himmelb(l)au entworfen und versucht sich gegen die Architektur des gegenüberliegenden Zeltdachs der Olympiaanlagen zu behaupten.
Von außen dominiert der Doppelkegel und die unterseitig geschwungene Dachlandschaft der Halle, die im Sinne des Architekten "Wolken" symbolisiert, und größer ist als der Markusplatz in Venedig. Das Innere des weitläufigen Komplexes ist in der Firmenfarbe grausilber gehalten. Die verschiedenen Ebenen der in Glasarchitektur transparenten Halle erschließen sich dem Besucher über ein weitläufiges Netz aus Rampen und insgesamt 18 Aufzügen. Die Baukosten betrugen eine halbe Milliarde Euro.
Zu sehen gibt es in dem Autotempel jede Menge modernster Autos und Motorräder. In verschiedenen Schauausstellungen repräsentiert BMW sein Autoverständnis.
Im Junior Campus können Kinder und Jugendliche nach einem von Pädagogen entwickelten Konzept die Mobilität mit den Sinnen entdecken.
Für die Verköstigung, je nach Anspruch, sorgen verschiedene Restaurants und Clubs. In mehreren Shops kann sich der BMW-Fan mit den entsprechenden Utensilien der Automarke ausrüsten.
BMW erwartet 850 000 Besucher pro Jahr in dem repräsentativen Gebäude, die hauptsächliche Nutzung erfolgt als Auslieferungshalle für Neufahrzeuge.
Auf der Ausgabeplattform "Premiere" sind 45 000 Übergaben im Jahr geplant. Dieser Bereich ist den Normalbesuchern nicht zugänglich.
Neben verschiedenen Sonderveranstaltungen findet im Doppelkegel am Sonntagvormittag eine Konzertreihe (Jazzwochen, Adventskonzerte) statt. Der Eintritt ist hier im Regelfall kostenlos.
Öffnungszeiten: Mo.-Fr.: 9.00 - 19.00 Uhr; Sa., So., Feiertage: 10.00-19.00 Uhr;
Eintrittspreise Halle: Eintritt frei; Workshops Juniorcampus: 4,50 € - 8,50 €; Führungen: Erwachsene 6 € ;
  • BMW-Museum
BMW-Ausstellung benachbart im Olympiagelände: siehe im Artikel Museen in München
  • BMW-Verwaltungshochhaus, architektonischer Vierzylinder; seinerzeit ein Reißer. Die Geschosse sind nach oben am inneren Kern aufgehängt.
  • BMW Werk: Im Stammwerk München werden von 9000 Mitarbeitern die Fahrzeuge der 3er Reihe, Motoren von 4 bis 12 Zylinder und die Hochleistungsmotoren für M3, M5, M6 hergestellt.
Eintritt Werksführungen Erwachsene: 6 €, wochentags 8.30 - 22.00 Uhr;
Voranmeldung Gruppen und Einzelpersonen unter 0180/211 88 22
  • Anfahrt, Adresse BMW:
Anfahrt BMW mit PKW: ab Autobahnende über Mittleren Ring Richtung Olympiazentrum, Parkmöglichkeit in der BMW-Welt (3 €/Stunde);
Anfahrt BMW mit MVV: U3, Olympiazentrum, unmittelbar an der BMW-Welt;
Adresse: BMW-Welt, Am Olympiapark 1, 80809 München; Tel.: 01802 / 211 88 22; www.bmw-welt.com;

[Bearbeiten] Allianz-Arena

Allianz Arena in der Farbe des FC Bayern
Allianz Arena in der Farbe des FC Bayern

In Fröttmanning eröffnete im Jahre 2005 nach drei Jahren Bauzeit das gemeinsam von den Fußballvereinen FC Bayern München und TSV 1860 München genutzte Fußballstadion. Etwas Statistik: 69.901 komplett überdachte Plätze, davon 66.000 Sitzplätze. Die Außenhülle aus 2760 rautenförmigen, aufgepumpten Kissen aus einer 0,2 mm dünnen Spezialfolie, jeweils dreifarbig mit insgesamt 25.344 Leuchtstofflampen beleuchtet, ist die größte Membranhülle der Welt. Im Jahre 2006 Eröffnungsspiel zur Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland.

Anfahrt: U6 (in der City: Marienplatz); Anfahrt mit dem PKW: Autobahn A9 (von/ nach Nürnberg), Abfahrt Fröttmanning (Parkhaus);
Tagsüber Stadionführungen; Eintrittskarten für Fußballspiele gibt es u.a. bei den Vereinen.
Adresse: www.allianz-arena.de

[Bearbeiten] Münchner Süden

Im Süden der Stadt finden sich die wohlhabenden Viertel wie Harlaching und Solln oder die schon nicht mehr zu München gehörenden Vororte Grünwald und Pullach. In Grünwald befindet sich auch die Filmstadt Geiselgasteig mit den Kulissen von "Das Boot" und der "Unendlichen Geschichte". In Fürstenried steht das von Joseph Effner erbaute Schloss Fürstenried, in dem von 1883 bis 1916 der als geisteskrank geltende Otto lebte. Südlich von München breiten sich die großen Stadtwälder Perlacher Forst und Forstenrieder Forst aus, die von Spaziergängern und Radfahrern stark frequentiert sind.

  • Geiselgasteig
  • Bavaria Filmstadt. Besichtigungstour beim bekannten Filmstudio. Zu sehen sind zahlreiche Kulissen aus Filmproduktionen wie Das Boot oder Asterix, ebenso eine Stuntshow und ein 3D-Effektkino mit Rüttelsitzen. Außerdem kann man eine Besichtigungstour durch die Studios machen und sich selbst als Laiendarsteller ausprobieren. Man sollte etwa 3 Stunden einplanen. Preis (wenn man alles bucht) schlappe 19 €.

[Bearbeiten] Münchner Westen

Blutenburg
Blutenburg

Im Westen befindet sich Pasing, das 1905 zur Stadt erhoben wurde, dann aber 1938 nach München eingemeindet wurde. Zentrum ist der Pasinger Marienplatz mit Mariensäule. Die Pasinger Fabrik beim Bahnhof ist heute ein Kulturzentrum. Der Stadtteil wird von der Würm durchflossen.

In Obermenzing liegt das Schloss Blutenburg an der Würm.

Im Westpark, der 1983 die Internationale Gartenbauausstellung beherbergte, ist unter anderem eine Nepalesische Pagode zu sehen.

[Bearbeiten] Münchner Osten

In Altperlach und Ramersdorf mit der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt ist die Struktur des alten Dorfes noch gut erkennbar. Der Ruf von Neuperlach, einer Hochhaussiedlung der 1970er Jahre, ist wegen des hohen Anteils an Ausländern und Spätausiedlern und einer hohen Kriminalitätsrate eher schlecht. Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafen München-Riem entstand ein neues Stadtviertel, mit Landschaftsgarten für die Bundesgartenschau 2005 und dem neuen Messegelände. In Berg am Laim (Clemens-August-Str. 9) steht mit St. Michael eine bedeutende Kirche des bayerischen Rokokos. Erbaut wurde sie 1738 bis 1758 von Johann Michael Fischer. Im Inneren sind Werke von Johann Baptist Zimmermann, Johann Baptist Straub und Ignaz Günther zu sehen.

[Bearbeiten] Museen

München hat eine vielfältige Museumslandschaft zu bieten. Voran mit dem Deutschen Museum, dem größten Technischen Museum der Welt, den Bildersammlungen in den Pinakotheken zu allen Epochen, den klassizistischen Sammlungen am Königsplatz und einer weiteren Vielzahl an weiteren Museen zu interessanten Spezialgebieten ist ein weltweit einmalig breites Spektrum in der gesamten Kulturentwicklung der Menschheit dokumentiert.

[Bearbeiten] Literatur

  • Die Kunstdenkmäler von Bayern, Oberbayern IV,Theil; Stadt München Bezirksamt Erding; Verlag R. Oldenbourg, München 1902; Nachdruck München 1982, ISBN 3-486-50424-X;
  • Das Unterirdische München, Stadtkernarchäologie in der bayerischen Landeshauptstadt; 2001, Buchendorfer Verlag, ISBN 3-934036-40-6
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