München

Aus Wikivoyage

Wechseln zu: Navigation, Suche
München
Frauenkirche und Rathausturm
Kurzdaten
Bundesland: Freistaat Bayern
Einwohner: ca. 1 328 000 (2011)
Höhe: 519 m
Tourist-Information: Bahnhofsplatz 2 u. Marienplatz
Tel.: 089 - 233 96 500 tourismus@muenchen.de Internet

München ist die Hauptstadt des deutschen Bundeslandes Bayern und des Regierungsbezirks Oberbayern. Mit 1,3 Mio. Einwohnern (Großraum 2,3 Mio.) ist München die drittgrößte Stadt Deutschlands. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt, die Nähe zu den Bayerischen Alpen, den oberbayerischen Seen und den Königsschlössern machen München zu einem attraktiven, vielbesuchten Reiseziel.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Stadtteile

München ist in 25 Stadtteile aufgeteilt, die gleichzeitig den Verwaltungsbezirken entsprechen.

Für den Touristen sind dabei die meisten dieser Stadtbezirke (und ihre relativ willkürliche verwaltungstechnische Einteilung) zunächst einmal relativ uninteressant. In ihrer Gänze dürften ihn in erster Line die Bezirke Altstadt-Lehel (historische Altstadt, Museen, Einkaufsmöglichkeiten), Maxvorstadt (Museen und Universitätsviertel), Schwabing-West (beliebtes Ausgeh-und Wohnviertel, Englischer Garten) interessieren. Darüberhinaus stellen Au-Haidhausen und die Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt (gemeinhin Glockenbachviertel/ Gärtnerplatzviertel), in Teilen auch Neuhausen, beliebte Wohn-und Ausgehviertel dar. Alle übrigen Stadtbezirke lohnen sich für eine ausgedehnte Besichtigung weniger; dennoch finden sich dort einzelne touristische Ziele. So befindet sich der sehenswerte Tierpark Hellabrunn in Harlaching in unmittelbarer Nachbarschaft des (renaturierten) Naherholungsgebietes der Isarauen (Flaucher). Das Schloß Nymphenburg und der botanische Garten sind in Neuhausen-Nymphenburg. Der Olympiapark (Sommerspiele 1972) ist Teil des Bezirks Milbertshofen-Am Hart.

Die Stadtbezirke von München
Die Stadtbezirke von München
  1. Altstadt-Lehel
  2. Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt
  3. Maxvorstadt
  4. Schwabing-West
  5. Au-Haidhausen
  6. Sendling
  7. Sendling-Westpark
  8. Schwanthalerhöhe
  9. Neuhausen-Nymphenburg
  10. Moosach
  11. Milbertshofen-Am Hart
  12. Schwabing-Freimann
  13. Bogenhausen
  1. Berg am Laim
  2. Trudering-Riem
  3. Ramersdorf-Perlach
  4. Obergiesing
  5. Untergiesing-Harlaching
  6. Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln
  7. Hadern
  8. Pasing-Obermenzing
  9. Aubing-Lochhausen-Langwied
  10. Allach-Untermenzing
  11. Feldmoching-Hasenbergl
  12. Laim

[Bearbeiten] Hintergrund

[Bearbeiten] Stadtgründung

Statistiken zu München (2008)
Theater: 56
Kinos: 82
Museen (ohne Galerien): 43
Öffentliche Orchester: 7
Öffentliche Bibliotheken: 124
Krankenhäuser: 46
Berherbergungsbetriebe: 355
Betten: 46327
Übernachtungen: 9.533.035
Gäste (Gesamt): 4.701.717
Gäste (Ausland): 2.097.521

(LH München, Direktorium statist. Amt)

Heinrich der Löwe aus dem fränkischen Geschlecht der Welfen, Herzog von Sachsen und Bayern, Vetter des amtierenden Kaisers Friedrich Barbarossa und damals zeitweise die mächtigste Person im Kaiserreich legte sich so um 1155 mit Bischof Otto I. von Freising an, um seinen Einfluss in Bayern auszubauen.

Heinrich der Löwe begründete einen neuen Markt mit einer eigenen Isarbrücke weiter südlich zum bischöflichen Übergang in Föhring (heute in der Nähe von Sankt Emmeramsmühle / Bogenhausen), wo bisher die Salztransporte abgefertigt wurden. Da aber die Händler weiterhin die Brücke der Freisinger benutzten und auch dort ihre Gebühren zahlten, zerstörte er nach der Legende kurzerhand die konkurrierende Brücke.

Der Konflikt wurde dann durch Kaiser Friedrich I. Barbarossa am 14. Juni 1158 im den sog. "Augsburger Schied" beendet: Heinrich der Löwe durfte Zoll, Markt und Münze "bei den Mönchen" (seinem Isarübergang) nutzen, dem Bischof standen ein Drittel der Einnahmen zu. München war geboren, das Datum des Schiedes gilt heute als offizieller Gründungstag der Stadt. Im Wappen von München finden sich die Mönche wieder. Aus welchem der altbayerischen Klöster die Mönche Münchens stammten, darüber diskutiert die Forschung noch. Favorisiert wird derzeit das Kloster Schäftlarn vor dem Kloster in Tegernsee.

Zu sehen ist die Stadtgründung vor dem Hintergrund der Oberbayerischen Salzstraße, ab 1158 wurde der gesamte Salzhandel von Reichenhall und Hallein nach Südwestdeutschland und in die Schweiz über München abgewickelt, der ersten Tagesrast nach dem Innübergang von Wasserburg und vor der nächsten Haltestelle, dem damals ebenfalls durch Heinrich den Löwen gegründeten Landsberg mit seinem Lechübergang. Die Zolleinnahmen auf dem wertvollen Salz waren die Grundlage für den Aufschwung der Stadt München.

Eine kleine Stadtchronik zur Geschichte Münchens ist im Artikel zur Altstadt geführt.

[Bearbeiten] Jugendstil

München ist eines der großen Zentren des Jugendstils. Die weltweite Kunstrichtung, im französischen "Art Nouveau" und im englischen ebenfalls "Art Nouveau" oder "Modern Style" genannt, entstand zur Wende vom 19. in das 20. Jahrhundert vor dem gesellschaftliche Hintergrund der rasanten Industrialisierung mit ihren billigen Massenproduktionen. Der Jugendstil ging zunächst von den Künstlern aus und stand in Opposition zum dominierenden Historismus (Neugotik, Neubarock) wie er damals vom Zeitgeist und damit auch von vielen Kunstmäzenen gefordert wurde.

Die Kunstrichtung des Jugendstils hat ihren deutschen Namen von einer Zeitschrift, die seit 1896 in München erschien: "Jugend. Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben". Herausgeber war Georg Hirth (1841 – 1916) Verleger der damals führenden Tageszeitung "Münchner Neueste Nachrichten" im Verlagshaus in der Sendlingerstr. 8, das Verlagshaus geht nach dem zweiten Weltkrieg in der "Süddeutschen Zeitung" auf.

Schwabing, Detail Jugendstilfassade Ainmillerstr. 22
Schwabing, Detail Jugendstilfassade Ainmillerstr. 22

Typisches Stilmittel des Jugendstils sind die dekorativen floralen und geometrische Ornamente gebildet aus geschwungenen Linien, eine flächenhafte Malerei sowie eine Stilisierung der menschlichen Gestalt. Die Kunstrichtung gilt als die letzte Stilrichtung, die Einfluss auf alle Künste, von der Architektur über Möbel, Plakate, Glas, Töpferwaren, Textilien und Buchabbildungen nahm, sie endete spätestens mit Beginn des ersten Weltkriegs.

Trotz vieler Verluste im zweiten Weltkrieg und einer anschließenden "Modernisierungswut" in der viele Jugendstilobjekte als "Kitsch" abgerissen und zerstört wurden, gibt es in München aber immer noch zahlreiche zum Teil in neuester Zeit sorgfältig restaurierte Beispiele für den Jugendstil zu bewundern:

  • Schwabing als Wohnort der Künstler und der Boheme war einer der Höhepunkte des Münchner Jugendstils, hier gibt es viele Bürgerhäuser als Beispiele für in jüngster Zeit hervorragend restaurierte Jugendstilfassaden zu besichtigen. Gleiches gilt für die Stadtteile Nymphenburg, Bogenhausen und Sendling.

[Bearbeiten] Anreise

[Bearbeiten] Mit dem Flugzeug

Der Flughafen München "Franz Josef Strauß" (IATA Code: MUC) ist der zweitgrößte Deutschlands und wird daher von aller Welt aus angeflogen. Er hat nur einen Nachteil: Er liegt ca. 40 km vom Stadtzentrum entfernt. Um nach München zu kommen, empfiehlt sich erstens die S-Bahn (MVV) mit zwei Linien, die beide ins Zentrum führen: Die S8 fährt über die östlichen Stadtteile in das Zentrum (ca. 40 Min). Sie sollte man nehmen, wenn man z.B. zur Neuen Messe oder zur Buga will; die S1 fährt über die westlichen Stadtteile ins Zentrum (ca. 50 Min). Alternativ gibt es einen Flughafenbus, der mit nur einem Halt im Norden von München direkt bis zum Hauptbahnhof fährt (ca. 45 Min). Dieser ist für den Norden von München die schnellste Verbindung, wenn nicht gerade Stau auf der Autobahn ist.

[Bearbeiten] Mit der Bahn

Hauptbahnhof, Bahnsteighalle.
Hauptbahnhof, Bahnsteighalle.

Der Münchner Hauptbahnhof ist mit einer Zahl von 350.000 Reisenden täglich hinter dem Spitzenreiter Hamburg und gemeinsam mit dem Frankfurter Hauptbahnhof der zweitmeist frequentierte in Deutschland und aus allen Himmelsrichtungen gut zu erreichen. Der Hauptbahnhof ist ein Kopfbahnhof in zentraler Lage am Westende der Fußgängerzone, mit 32 oberirdischen und den zwei unterirdischen Gleisen der S-Bahn (plus sechs weiteren für die U-Bahn, die nicht zur DB gehören) hat er die meisten Hauptgleise aller Bahnhöfe in Deutschland.

Zahlreiche ICE, IC, EC und Regionalverbindungen verbinden München mit dem Rest Deutschlands bzw. Europas. Ab München bestehen Direktverbindungen unter anderem nach Mailand, Venedig und Rimini über Innsbruck, nach Budapest über Wien, nach Belgrad über Villach und Zagreb, nach Mannheim, nach Essen über Frankfurt am Main und Köln, nach Berlin über Nürnberg und Leipzig, nach Hamburg über Würzburg, nach Lindau und Passau.

Der Starnberger Bahnhof ist ein nördlicher Nebenflügel der Bahnhofshalle des Hauptbahnhofs (Gleise 27–36, an der Arnulfstraße), die gelegentlich noch verwendete Bezeichnung Holzkirchner Bahnhof bezeichnet die Gleise 5–10 in der Bahnhofshalle (Südseite zur Bayerstraße);

Der Hauptbahnhof wird vom MVV mit allen S-Bahnlinien, von der U-Bahn, Linien U1, U2, U4 und U5 und von zahlreichen Tram- und Buslinien direkt angefahren.

Außerdem bietet der Bahnhof auch Sonntags Einkaufsmöglichkeit für Lebensmittel, Zeitschriften etc. Die weitgeschrittenen Planungen für den kompletten Umbau des wenig attraktiven Hauptbahnhofs sind seit Mai 2007 aus Kostengründen auf Eis gelegt.

Hauptbahnhof München, Bahnhofplatz, 80335 München. (Koordinate: 48° 8' 25" N 11° 33' 38" O)

Weitere Bahnhöfe in München:

  • Vom Fernverkehr angefahren wird auch der Münchner Ostbahnhof im Stadtteil Haidhausen, unter anderem von den Nachtzügen. Hier besteht beispielsweise auch eine Direktverbindung nach Straßburg, die nicht über den Hauptbahnhof führt.
  • Der Bahnhof München-Pasing liegt im Westen Münchens und ist der viertgrößte Bahnhof Bayerns, er wird ebenfalls von vielen Fernzügen angefahren.

Die drei Münchner Bahnhöfe der Bahn sind mit der S-Bahn (fast alle Linien) direkt miteinander verbunden.

[Bearbeiten] Mit dem Bus

ZOB
ZOB

Der ZOB (Zentraler Onmibusbahnhof) für München wurde im September 2009 an der Hackerbrücke neu eröffnet. In dem modernen Gebäude befinden sich neben verschiedenen Gastronomiebetrieben auch Infrastruktur wie Banken, Apotheke, Drogerie und weitere Einkaufsmöglichkeiten.

Vom ZOB aus gibt es verschiedene internationale Busverbindungen von verschiedenen Reiseunternehmen in die europäischen Nachbarstädte, vorwiegend in den osteuropäischen Raum und teilweise auch mit Zwischenstop in weiteren deutschen Städten. Die Anzahl der Verbindungen wird derzeit zunehmend ausgebaut. Beispiele für den Linienverkehr der Busverbindungen (Fahrplan) sind:

ZOB (Zentraler Omnibusbahnhof München), Arnulfstraße 21, 80335 München (Nähe Hauptbahnhof an der Hackerbrücke), Tel.: +49 (0)89 / 4520 9890, Email: zob@muenchen-zob.de

Anfahrt ZOB mit dem MVV: alle S-Bahnen und Tram Linien 16/17, Haltestelle Hackerbrücke.

[Bearbeiten] Auf der Straße

Achtung: In München wurden Umweltzonen im Sinne der Feinstaubverordnung eingerichtet. Ohne entsprechende Plakette riskiert man bei Einfahrt in eine Umweltzone einen Punkt in Flensburg sowie ein Bußgeld.

Einfahrverbot für Fahrzeuge der   Schadstoffgruppe 1 +2     Info des Umweltbundesamtes


Die Zufahrt in die Umweltzone, das ist der gesamte Bereich innerhalb des Mittleren Rings, ist seit Oktober 2010 nur noch mit grüner und gelber Plakette erlaubt. Der Mittlere Ring selbst gehört nicht zur Umweltzone. Wer hier ohne oder mit einer roten Plakette unterwegs ist, riskiert 40 Euro Bußgeld und einen Punkt in Flensburg. Das betrifft alle Pkw sowie Busse, Wohnmobile und Lkw.

Lage
Lagekarte
München
München
Entfernungen (Straßen-km)
Tegernsee: 53 km
Rosenheim: 70 km
Ingolstadt: 80 km
Garmisch: 90 km
Regensburg: 124 km
Salzburg: 143 km
Berchtesgaden: 150 km
Nürnberg: 166 km
Frankfurt am Main: 392 km
Verona: 435 km
Wien: 437 km
Mailand: 557 km
Köln: 577 km
Berlin: 590 km
Hamburg: 776 km
Paris: 840 km

Die Anreise nach München mit dem Auto ist aus allen Himmelsrichtungen möglich. Immerhin enden bzw. beginnen in München die Autobahnen A8 (aus/ nach Stuttgart bzw. aus/ nach Salzburg), A9 (aus/ nach Nürnberg), A92 (aus/ nach Deggendorf), A94 (aus/ nach Altötting), A95 (aus/ nach Garmisch-Partenkirchen) sowie die A96 (aus/ nach Lindau).

Die A99 bildet den Autobahnring München, der jedoch nicht komplett geschlossen ist, da im Südwesten Münchens die Verbindung zwischen der A95 und der A8 in Richtung Salzburg fehlt. Der Mittlere Ring umschließt den Innenstadtbereich, der Altstadtring das Zentrum. Radial verlaufende Straßen führen in die Stadt hinein.

Parken in der Innenstadt ist, wie in den meisten anderen Städten auf dieser Welt, kein Spaß. Kostenlose Parkplätze gibt es innerhalb des Mittleren Rings so gut wie keine. Seit der Einführung der Parklizenzbereiche sind aber, zumindest in den Wohnvierteln, kostenpflichtige Parkplätze verfügbar. Parkhäuser in der Innenstadt verlangen mindestens 3 Euro pro Stunde. Es empfiehlt sich bei einer Anreise mit dem Auto schon im Voraus mit dem Hotel die Parkmöglichkeiten und die Preise hierfür zu klären.

Seit dem 1.10.2008 gilt auch in München die gesamte Innenstadt innerhalb des mittleren Rings als sogenannte Umweltzone (Karte als pdf-Download), in der nur Fahrzeuge mit einer Umweltplakette erlaubt sind. Bis zum 30.9.2010 sind hier noch alle drei Plaketten erlaubt (rot, gelb, grün). Ab dem 1.10.2010 dürfen dann nur noch Fahrzeuge mit der gelben und grünen Plakette in den Bereich innerhalb des Mittleren Rings einfahren, ab 1.10.2012 nur noch mit grüner Plakette. München-Urlauber ohne die entsprechende Plakette müssen in der Innenstadt mit einem Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen. Weitere Infos, auch zu den Ausgabestellen der Feinstaubticker und zum Plakettenbezug über das Internet, siehe Umweltzone in München, der Preis für die Plakette beträgt in der Regel 5 Euro.

Seit Sommer 2009 wird der Luise Kiesselbach Tunnel, das ist am Mittleren Ring im Münchner Südwesten die Einmündung der Autobahn A95 aus Garmisch-Partenkirchen, gebaut. An dem bisher schon überlasteten wichtigen Verkehrsknoten mit bis zu über 100.000 Autos jeden Tag ist bis zum Ende der voraussichtlichen Bauzeit im Jahre 2015 am ganzen Tag mit erheblichen Stauungen zu rechnen. Es empfiehlt sich daher, insbesondere zur Rush Hour an den Werktagen und zur nachmittäglichen Rückreisezeit an den Wochenenden, dem zu erwartenden Stau am Luise Kisselbach Platz je nach Fahrtziel großräumig auszuweichen.

[Bearbeiten] Mobilität

[Bearbeiten] Zu Fuß

München fühlt sich nicht als Weltstadt, sondern als großes Dorf, die Entfernungen sind überschaubar. Die Innenstadt zwischen Hauptbahnhof und Isartorplatz läßt sich sehr gut zu Fuß erkunden. An ein paar Stellen muss man sich jedoch in Erinnerung rufen, dass es auch befahrene Straßen in der Innenstadt gibt auf denen der Fußgänger keinen Vortritt hat.

[Bearbeiten] Öffentlicher Personennahverkehr

Münchner U-Bahn
Münchner U-Bahn

Für den Gast die einfachste Möglichkeit die Stadt zu erkunden, sind im Normalfall die öffentlichen Verkehrsmittel:

MVV

Der MVV (Münchner Verkehrsverbund) unterhält ein dichtes und vielverzweigtes Netz des öffentlichen Personennahverkehrssystems mit einem gemeinsamen Tarifsystem, das heißt dass die gelösten Karten für alle Verkehrsmittel gültig sind. Die Verkehrsmittel verkehren einigermaßen pünktlich.

Die U-Bahnlinien U1 bis U8 haben, je nach Bedarf, einen Zeittakt von 5 oder 10 Minuten, der Abstand der Haltestellen im innerstädtischen Bereich ist kleiner als 1 km.

Die 7 S-Bahnlinien verbinden die Stadt mit dem Umland. Der Zeittakt der Linien ist 20 Minuten im stadtnahen Innenbereich, und 40 Minuten für einige Außenbereiche. In der Münchner Innenstadt zwischen den Haltestellen Donnersbergerbrücke und dem Ostbahnhof verkehren alle Linien auf deiner Strecke, der sogenannten Stammstrecke, und damit ca. alle 2 Minuten. ·

Die Tram verkehrt auf verschiedenen Linien kreuz und quer durch das Stadtgebiet. Grundsätzlich fährt sie oberirdisch. Einige Strecken sind neben ihrer Beförderungsfunktion auch touristisch interessant, da sie an sehenswerten Orten vorbeiführen, so z.B. die Linie 19 zwischen Stachus und Max-Weber-Platz, welche komplett durch die berühmte Maximilianstraße und hinauf zum Bayerischen Landtag (Maximilianeum) führt.

Über 40 verschiedene Buslinien verkehren in München. Dabei wird in Metro-Busse (zweistellige Nummern, verkehren auf langen Strecken) und Stadt-Busse (dreistellige Nummern, verkehren auf kurzen Strecken) unterschieden.

Die einzelnen Linien der U1 mit U8 und der S-Bahn Linien S1 mit S7 und der Sonderlinien S20 und S21 sind jeweils einer Farbe zugeordnet. Die Zuordnung der Fahrtrichtung zu den Gleisen am Bahnsteig ist aus der Anzeigetafel über dem Bahnsteig ersichtlich: stadtauswärts die Endstation und stadteinwärts Marienplatz bzw. Hauptbahnhof.

Handyempfang soll bis Ende 2011 überall im MVG-Netz möglich sein. Ausgerüstet werden seit dem Jahr 2009 die Bahnhöfe und Tunnelstrecken vom Zentrum aus in Richtung stadtauswärts.

In den Fahrzeugen gilt ein Alkoholverbot.

In einer europaweiten Studie zu 23 Großstädten vergab der ADAC im Jahr 2010 an den MVV den ersten Platz der Gesamtwertung mit Bestnoten (sehr gut) für die Einzelkriterien Reisezeit, Umsteigen und Information. Einzig die Fahrpreise wurden als zu teuer und nur mit ausreichend bewertet.

Tarife: (Stand ab 12.12.2011)

  • Die Tageskarten: Für beliebig viele Fahrten an einem Tag in verschiedenen Varianten:
Nach Nutzer (Single-Tageskarte, Partner-Tageskarte, Kinder-Tageskarte, 3-Tage Karte) und nach Bereichen: Innenraum (das ist in etwa der gesamte Bereich aller U-Bahn-Linien, außer U6, Ende Garching), Außenraum im Umland, und Gesamtnetz. Gültig vom Zeitpunkt der Entwertung bis zum Folgetag 6 Uhr früh; Die Tageskarte ist in der Regel die günstigste Möglichkeit mehrere verschiedene Ziele anzusteuern.
Preis: Single-Tageskarte Erwachsene Innenraum = 5,60 €; 3-Tageskarte = 13,30 €; Partner-Tageskarte für 5 Erwachsene Innenraum = 9,80 €; 3-Tageskarte = 22,80 €. Vor Fahrtantritt ist eine Entwertung erforderlich.
  • CityTourCard: Spezielle Tageskarte, mit Rabatt auf derzeit über 30 Eintrittspreise wie z.B.: BMW-Museum, Allianz Arena, Bavaria Filmstadt, Sea Life, Hard Rock Cafe, etc. Info;
Beispiele: Tageskarte Innenraum: 9,80 €, Partnerkarte 16,00 €; 3-Tage Innenraum: 22,80 €, 3-Tage Gesamtnetz: 29,50 €;
  • Einzelfahrkarte: Für eine Person und eine Fahrt in eine Richtung (2,50 €), Umsteigen und Fahrunterbrechung sind erlaubt, Rück- und Rundfahrten sind nicht erlaubt; als Kurzstrecke: vier Haltestellen, davon maximal 2 U-Bahnstationen, ansonsten: nach den durchfahrenen Zonen. Der Innenraum ist eine Zone. Höchstfahrzeiten: 3 Stunden (Kurzstrecke: 1 h) bzw. 4 Stunden. Vor Fahrtantritt ist eine Entwertung erforderlich.
  • Streifenfahrkarte: System wie Einzelfahrkarten, je nach Tarif werden von der Streifenkarte die entsprechende Anzahl Streifen entwertet. Z.B.: Der Innenraum ist eine Zone, das sind zwei Streifen für eine U-Bahn Fahrt. Die Kurzstrecke ist ein Streifen. (Preis für die 10-er Streifenkarte = 12,00 €). Vor Fahrtantritt ist eine Entwertung erforderlich.
  • Isarcard: die Wochen- und Monatskarte;
Für beliebig viele Karten in den gewählten Ringen. Der Innenbereich der Tageskarte besteht hier aus mehreren Ringen! Interessant bei immer wieder gleicher Strecke. Keine Entwertung erforderlich, gültig ab Kaufzeit.
  • weitere Sondertarife für Jugendliche und Senioren;

Tickets: Fahrkarten gibts am Automaten und am Kiosk. Die Automaten nehmen Kleingeld und Scheine bis 20 €.

Gesamtnetz Münchner U-Bahn und S-Bahn
Gesamtnetz Münchner U-Bahn und S-Bahn

Weitere Informationen beim MVV. Hier kann man auch die planmäßigen Fahrzeiten nachsehen oder sich z.Bsp. die kürzeste Verbindung von Punkt A nach B anzeigen lassen.

Die Seite zu den Strecken-Netzplänen des MVV (Download als pdf - Datei).

Telefonische Fahrplan-Auskunft (Telefoncomputer): 089 / 41424344

Nach einer Studie des Internetportals ab-in-den-urlaub.de gilt das Preisgefüge des Münchner Verkehrsverbundes (MVV) im Vergleich zu anderen Städten als nicht übermäßig teurer. Bei Einzelfahrten und der Verbindung zum Flughafen liegt München dagegen deutlich über dem deutschen Durchschnitt,

[Bearbeiten] Fahrradmitnahme

Die Mitnahme eines gefalteten Klappfahrrades ist kostenlos und jederzeit möglich, auch in Bussen und Trams. Für Fahrräder, die größere Reifen als 20" haben, muss zusätzlich eine „Fahrrad-Tageskarte MVV“ zu 2,50 € oder eine „Fahrrad-Tageskarte Bayern“ zu 4,50 € gelöst werden. Die Fahrräder können nur außerhalb der Sperrzeiten (Mo.-Fr. von 6 bis 9 Uhr und 16 bis 18 Uhr) und nur in S- und U-Bahnen sowie in Regionalzügen mitgenommen werden. Fahrradmitnahme MVV

[Bearbeiten] Fahrrad

München lässt sich dank der vielen Fahrradwege ausgezeichnet auf dem Zweirad erkunden. Es gibt sogar Stadtführungen mit dem Fahrrad. Das einzige Problem sind die oft rücksichtslosen Autofahrer. Aber aufpassen: Seit neuestem gibt es auch Polizei auf Fahrrädern, die einen relativ schnell einholen und anhalten, wenn man als Fahrradfahrer mal was falsch gemacht hat. Für Besucher stehen im ganzen Stadtgebiet Fahrräder von der Deutschen Bahn - Call a Bike an den Straßen, die recht einfach (per Handy) ausgeliehen und an der jeder Kreuzung wieder abgestellt werden können.

Wichtig zu Wissen: Das Radfahren in der Fußgängerzone Münchens ist verboten und wird von den Ordnungshütern verfolgt.

Hier gibt es Informationen zum Radwegenetz der bayerischen Hauptstadt: Radlnetz

[Bearbeiten] Taxi

Für diejenigen, die in der Gruppe unterwegs sind, kann auch das Taxi eine wirtschaftliche Möglichkeit sein, das Ziel anzusteuern. Für eine Fahrt von der Innenstadt bis zum Bereich am Mittleren Ring sind, je nach Verkehrssituation, gute 10 bis 15 Euro zu veranschlagen.

Wer allerdings nicht auf die Entfernung achtet, braucht sich nicht zu wundern, wenn es teurer wird. Vom Ost zum Westende zur Rush Hour können dann locker 35-45 Euro zusammenkommen.

Insbesondere an den Massenveranstaltungen wie Oktoberfest, Silvester, Fasching und bei Fussballspielen sind auch bei der Anforderung eines Taxis längere Wartezeiten einzukalkulieren.

[Bearbeiten] Auto

München, insbesondere als Ortsfremder, mit dem Auto zu erkunden, ist nicht jedem zu empfehlen. Der Autofahrer wird in München von zwei Problemen geplagt: Staus bzw. langsamer Verkehr auf den Ring-, Ein- und Ausfallstraßen zu fast jeder Zeit und vom Mangel an kostenlosen Parkplätzen. Am besten parkt man auf den Park & Ride-Plätzen des öffentlichen Nahverkehrs (MVV), die rund um die Stadt an S- und U-Bahn-Haltestellen existieren und steigt dann um. Das ist billiger, schneller, entspannter und schont die Umwelt.

Parkplätze in der Innenstadt (innerhalb des Mittleren Rings) von München sind, zumindest in den Wohngebieten und seit der Einführung von Parkschein und Parkausweis, kostenpflichtig verfügbar. Parkplätze im Zentrum sind tagsüber und auch in der Nacht generell nur sehr schwer zu ergattern, es empfehlen sich die Parkhäuser (Parkleitsystem). An den beliebten Einkaufstagen z.Bsp. an den Adventswochenenden sind die Zufahrtsstraßen in das Zentrum und auch die Parkhäuser aber oft schon früh am Tag überfüllt und zugestaut.

  • Parkscheine: gibt es an aufgestellten Automaten an der Strasse. Sie sind nur für den an den Verkehrsschildern ausgewiesenen Parklizenzbereich gültig. Der Tarif ist werktags von 9-23 Uhr pro angefangenen 12 Minuten: 0,20 €, Maximalgebühr 6.- €/ Tag;
  • Parkzonen gibt es in besonders neuralgischen Bereichen in den Stadtteilen Schwabing, Lehel und Haidhausen/ Au. In den Parkzonen gilt werktags von 8-19 Uhr: Entlang der blauen Linien kostet das Parken pro angefangenen 12 Minuten 0,50 Euro. Ansonsten gilt an allen nicht markierten Stellen ein eingeschränktes, an unübersichtlichen Stellen absolutes Halteverbot.
  • Parkausweise gibt es kostenpflichtig nur für Anwohner mit nachgewiesenem Bedarf;
  • Ein Parkleitsystem im Bereich des Zentrums weist die freien Plätze in den Parkkäusern aus.

Die Stadt hat an den Gebühren für die Parkplätze eine sprudelnde Einnahmequelle entdeckt und kontrolliert daher gerne und häufig.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Folgend nur eine Kurzbeschreibung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Weitere Sehenswürdigkeiten und detaillierte Informationen (z.B. Öffnungszeiten etc.) sind bei den Stadtteilartikeln und in Sehenswürdigkeiten in München aufgeführt.

München und die bayerischen Alpen bei Föhn
München und die bayerischen Alpen bei Föhn

[Bearbeiten] Zentrum

[Bearbeiten] Marienplatz

Rathausturm am Marienplatz
Rathausturm am Marienplatz

Der Marienplatz mit dem neuen und dem alten Rathaus ist seit der Stadtgründung 1158 das Herz der Stadt. Die Mariensäule ist der offizielle Stadtmittelpunkt. Das Glockenspiel im Rathausturm aus dem Jahre 1908 und fünftgrößtes in Europa ist das meistabgelichtete Motiv in ganz München, ein Durchkommen durch die zuschauenden Touristen manchmal fast unmöglich. Die Statistik, die besagt, dass jeder fünfte Mensch auf der Welt ein Chinese oder Japaner ist, wird von keinem Münchner ernsthaft in Zweifel gezogen.

  • Neues Rathaus am Marienplatz, im neugotischen Stil von G. J. v. Hauberrisser (1867-1909) erbaut ; mit dem weltberühmten Glockenspiel und den Figuren beim Schäfflertanz und Ritterturnier. Stadtinformation, Eingang vom Marienplatz aus,
  • Altes Rathaus am Marienplatz, im gotischen Stil erbaut von Ganghofer 1470-1480;
  • Alter Peter: Älteste Pfarrkirche Münchens, deren Turm ein Wahrzeichen Münchens ist. Unmittelbar am Marienplatz.

[Bearbeiten] Fußgängerzone und Stachus

Alter Peter
Alter Peter
  • Der Karlsplatz, volkstümlich als Stachus bezeichnet nach dem Wirt Eustachius Föderl, der 1755 im Bereich des heutigen Kaufhofs das Wirtshaus "Stachusgarten" eröffnet hatte. Das Karlstor hieß ursprünglich Neuhauser Tor und war Teil der zweiten Stadtbefestigung aus dem 14. Jahrhundert.
  • Frauenkirche: eigentlich ist die Frauenkirche der Dom zu Unserer Lieben Frau und die Kathedralkirche des Erzbischofs von München und Freising. Eines ist sie sicher, das Wahrzeichen von München.
  • Bürgersaalkirche: Bau aus dem 18. Jahrhundert. Grabeskirche des Seligen Pater Rupert Mayer. Neuhauser Straße 14 (Fußgängerzone),
  • Michaelskirche: Renaissancekirche aus dem 16. Jahrhundert, Jesuitenkirche. Sie besitzt nach dem Petersdom in Rom das zweitgrößte freitragende Tonnengewölbe der Welt. Grablege der Wittelsbacher, z.B. König Ludwig II., Neuhauser Straße 52, (Fußgängerzone)

[Bearbeiten] Isartorplatz

Mit dem Isartor und dem legendären Valentin Musaeum in seinem Inneren.

[Bearbeiten] Lenbachplatz

mit Justizgebäude, Künstlerhaus und Wittelsbacherbrunnen

[Bearbeiten] Odeonsplatz und Ludwigstraße

Am Odeonsplatz befindet sich die Feldherrnhalle, die Theatinerkirche, die Residenz und der Hofgarten der Residenz mit der östlich angrenzenden Staatskanzlei.

Die Staatskanzlei wurde 1992 als Sitz der bayerischen Regierung fertiggestellt. Der Mittelteil mit Kuppel stammt noch vom 1906 errichteten, aber im Zweiten Weltkrieg ansonsten zerstörten bayerischen Armeemuseum.

In der Ludwigsstraße befindet sich die Kirche St. Ludwig mit dem zweitgrößten Altarfresko der Welt.

Maximilianeum (bayr. Landtag)
Maximilianeum (bayr. Landtag)

[Bearbeiten] Maximilianstraße

Von der Residenzstraße verläuft in Höhe des Bayerischen Nationaltheaters in östliche Richtung die Maximiliansstraße, eine Prachtstraße, die König Maximilian II. 1851 bis 1853 von Friedrich Bürklein errichten ließ. Die Gebäude wurden im sogenannten Maximiliansstil, einem Mix unter anderem aus Elementen der niederländischen Gotik und italienischer Renaissance, erbaut. In der Sraße befindet sich neben Nobelgeschäften und Szenelokalen die Münchner Kammerspiele und das Völkerkundemuseum. Endpunkt der Prachtmeile ist das sich schon auf der anderen Seite der Isar befindliche Maximilianeum, in dem der bayerische Landtag tagt.

Friedensengel
Friedensengel

[Bearbeiten] Prinzregentenstraße

Die Prinzregentenstraße wurde 1891 bis 1912 erbaut und ist nach Prinzregent Luitpold benannt. Nördlich grenzt der Englische Garten an, südlich der Stadtteil Lehel. An der Straße befinden sich das Haus der Kunst, die Schackgalerie und das Bayerische Nationalmuseum. Die Straße führt nach Westen über die Isar zum Friedensengel, einer 23 m hohen korinthischen Säule mit goldenem Engel, der an den Friedenschluss in Versailles 1871 erinnern soll. Die Straße führt weiter an der Villa Stuck vorbei zum Prinzregententheater.

[Bearbeiten] Königsplatz

Entworfen vom Architekt Leo von Klenze 1817 im Auftrag von König Ludwig I. als "königlicher Platz" im Stil eines antiken Gesamtkunstwerks mit der ionischen Glyptothek, der korinthischen Antikensammlung und den dorischen Propyläen als Torbau. Fertiggestellt im Jahre 1862. Stilentfremdung im Dritten Reich durch vollflächig ausgelegte Granitplatten für Aufmärsche und Versammlungen der NSDAP. Nach dem Zweiten Weltkrieg lange als Parkplatz zweckentfremdet, seit 1987/ 1988 in der jetzigen Form mit Rasenflächen.

[Bearbeiten] Englischer Garten

Der Englische Garten als größter innerstädtischer Park der Welt mit dem Chinesischen Turm, Monopteros, Kleinhesseloher See und den Biergärten wird im eigenen Artikel behandelt.

[Bearbeiten] weitere Kirchen, Bauwerke und Denkmäler

Asamhaus und Asamkirche
Asamhaus und Asamkirche
  • Asamkirche: Von den Brüdern Asam gestiftete und im 18. Jahrhundert erbaute, üppig ausgestattete Barockkirche. Rollstuhl-Zugänglichkeit: Nebeneingang Sakristei. Vorher bitte die zuständigen Schwestern, die gerne behilflich sind, unter Tel. 2609171 kontaktieren. Sendlinger Straße 62,

[Bearbeiten] weitere Sehenswürdigkeiten im Innenbereich

Hofbräuhaus
Hofbräuhaus
  • Hofbräuhaus bekanntestes Wirtshaus der Welt, "bayerische Stimmung" als Touristenattraktion. Mit empfehlenswertem Biergarten: eine Maß unter schattigen Kastanien, der Engel "Aloisius" sitzt gleich nebenan.
am Platzl 9, ca. 5 Minuten vom Marienplatz; www.hofbraeuhaus.de;
Zugang: vom Marienplatz ins Tal, direkt am Schneider-Weissbräu links durch die "Böhmler Passage";
Insbesondere bei schönem Wetter im Frühjahr und Herbst sehr gut besucht.
Besuchszeit: April bis September von 8 - 18 Uhr, Oktober bis März von 9 - 17 Uhr;
Tierparkstr. 30, 81543 München; Tel.: (089)/62508-0, Fax: (089)/62508-32; www.zoo-munich.de;
Anfahrt: U3 bis U-Bahn-Station Thalkirchen, ca. 3 Minuten Fußweg; Buslinie 52 ab Marienplatz bis Endstation „Tierpark";
Ruhmeshalle und Bavaria
Ruhmeshalle und Bavaria
  • Ruhmeshalle auf der Theresienhöhe, mit den Büsten verdienter bayerischer Köpfe und der im inneren zugänglichen Bavaria

[Bearbeiten] Weitere Parks im Innenbereich

  • Alter Botanischer Garten eine Insel der Ruhe direkt am Hauptbahnhof, leider manchmal etwas verwahrlost: Bierflaschen in Plastiktüten an Parkbänken;
  • Flaucher Freizeitgelände an der Isar im Süden der Stadt, beliebt fürs Grillen und Baden;
  • Westpark im Stadtbezirk Sendling-Westpark, das zur internationalen Gartenaustellung angelegte und 72 Hektar große Gelände mit seinen asiatischen Elementen zum Entspannen, Sporteln, Grillen und Modellbootfahren (im unteren Teil treffen sich regelmässig Modellbootfreunde).

[Bearbeiten] Olympiapark

Olympiaturm mit Olympia-Schwimmhalle
Olympiaturm mit Olympia-Schwimmhalle

Der Olympiapark München mit seiner herausragenden Architektur entstand anlässlich der Sommerspiele 1972. Der Entwurf und die Idee des Zeltdachs für die Veranstaltungsorte stammte vom Architektenteam Günter Behnisch und Partner aus Stuttgart und wurde von Frey Otto umgesetzt. Die Erschließung des Sportstätten erfolgte durch eine bereits vorhandenen Hügel aus dem Bombenschutt des zweiten Weltkriegs. Heute hat sich der Park als weltweit beachtetes Freizeit- und Veranstaltungszentrum mit mehreren Millionen Besuchern im Jahr etabliert, nicht eingerechnet sind die vielen Spaziergänger und Jogger.

  • Olympiastadion: Neben der Olympiade 1972 auch der Ort des Endspiels der Fußballweltmeisterschaft 1974 und damit Stätte des Endspieltriumphs der deutschen Fußballer um Beckenbauer und Gerd Müller. Außerdem im Jahre 1988 der Ort des Endspiels der Fußball-Europameisterschaft in Deutschland, in dem die Oranje-Stars endlich ihren ersten internationalen Titel als Fußball-Europameister erringen konnten. Im Sommer ist das Stadion regelmäßiger Veranstaltungsort für die Konzerte der Rolling Stones, Bon Jovi & Co.
  • Olympiahalle
  • Theatron, Seebühne im Olympiapark, alljährlich Stätte für das Pfingst-OpenAir und den MusikSommer im THEATRON; Infos: www.theatron.de;
  • Olympiaturm, 291 Meter hoher Fernsehturm mit Aussichtsplattform in 190 Metern und Turmrestaurant in 182 Metern Höhe. Oben gibt es das Rockmuseum Munich;
  • Sea Life Center, eröffnet 2006, Tiere der Unterwasserwelt von der Isar bis zum Mittelmeer; über 10.000 Exemplare aus 120 verschiedenen Meerestierarten vom kleinen Seepferdchen bis hin zu Rochen und Haien.

[Bearbeiten] Schloss Nymphenburg

  • Schloss Nymphenburg: errichtet als Sommerschloss im Auftrag von Kurfürst Ferdinand Maria und seiner Gemahlin Henriette Adelaide von Savoyen im Jahre 1664 anlässlich der Geburt des Thronfolgers. Dem zunächst schlichten kubischen Bau wurden dann unter Max Emanuel und Karl Albrecht Erweiterungsbauten nach Plänen von Enrico Zuccalli und Joseph Effner angefügt.
  • Amalienburg Für die Kurfürstin Amalia nach Entwürfen von François Cuvilliés d.Ä. von 1734 bis 1739 erbautes Jagdschlösschen, ein Hauptwerk des europäischen Rokokko mit kostbaren Schnitzereien und Stuckarbeiten von Joachim Dietrich und Johann Baptist Zimmermann;
Öffnungszeiten Nymphenburg, Amalienburg: Täglich geöffnet; April-15. Oktober: 9-18 Uhr; 16. Oktober-März: 10-16 Uhr;
Eingang 19, 80638 München; Tel. (089)/17908-0, Fax: (089)/17908-6 27;
Anfahrt: Bus 151, N41 und Tram 12, 16: Haltestelle Romanplatz; Bus 51, Tram 17: Haltestelle Schloss Nymphenburg;
  • Ausgedehnter historischer Schlosspark;
  • Botanischer Garten: mit einer Fläche von 22 ha, rund 14.000 Pflanzenarten, ca. 4.500 qm Gewächshäusern und über 400.000 Besuchern im Jahr einer der bedeutendsten Botanischen Gärten der Welt. Eine botanische Reise in feuchttropische Gebiete, kühltropische Bergwälder und heiße Wüsten. Besonders interessant von Dezember bis April: Lebende tropische Schmetterlinge im Wasserpflanzenhaus
Rollstuhlfahrer haben zu allen wesentlichen Teilen des Gartens Zugang.
Öffnungszeiten: täglich geöffnet, Nov-Jan: 9.00 - 16.30 Uhr, Feb., März, Okt.: 9.00 - 17.00 Uhr, April, Sept.: 9.00 - 18.00 Uhr, Mai bis Aug.: 9.00 - 19.00 Uhr; Abendöffnungen nach Ansage;
Eingang: Menzinger Straße 65,80638 München; Tel.: (089)/ 17861-316, -310, Fax (089)/17861-340; www.botmuc.de;
Anfahrt: Tramlinie 17 und Buslinie 143, Haltestelle: Botanischer Garten;
  • Museum Mensch und Natur, Marstallmuseum und Museum Nymphenburger Porzellan in Nymphenburg und Internationale Jugendbibliothek im Schloss Blutenburg: siehe hierzu auch im Artikel zu den Münchner Museen;

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten im Außenbereich

  • Bavaria Filmstadt im Grünwalder Ortsteil Geiselgasteig. Besichtigungstour beim bekannten Filmstudio. Zu sehen sind zahlreiche Kulissen aus Filmproduktionen wie Das Boot oder Asterix, ebenso eine Stuntshow und ein 3D-Effektkino mit Rüttelsitzen. Außerdem kann man eine Besichtigungstour durch die Studios machen und sich selbst als Laiendarsteller ausprobieren. Man sollte etwa 3 Stunden einplanen.
  • Münchner Norden. Im Stadtnorden befinden sich auch einige Stadtviertel der 1970er Jahre mit starkem Anteil an Sozialhilfeempfängern. Vor allem das Hasenbergl gilt als sozialer Brennpunkt. Dagegen wirkt Feldmoching fast noch ländlich.
  • Ebenfalls im Norden auf dem Riesenfeld (oder: bis 1972 Oberwiesenfeld, ehemaliger Flugplatz, jetzt teilweise Olympiagelände) liegt das BMW-Gelände (vormaliger Lieferant von Flugmotoren) mit Büroturm, BMW-Welt und dem BMW-Museum (BMW-Emblem = stilisierter Propeller).
Allianz Arena in der Farbe des FC Bayern
Allianz Arena in der Farbe des FC Bayern
  • Allianz Arena in Fröttmanning, im Jahre 2005 nach drei Jahren Bauzeit eröffnet und von den Fussballvereinen FC Bayern München und TSV 1860 München gemeinsam genutztes Fussballstadion.
Etwas Statistik: 69.901 komplett überdachte Plätze, davon 66.000 Sitzplätze. Die Außenhülle aus 2760 rautenförmigen, aufgepumten Kissen aus einer 0,2 mm dünnen Spezialfolie, jeweils dreifarbig mit insgesamt 25.344 Leuchtstofflampen beleuchtet, ist die größte Membranhülle der Welt.
Im Jahre 2006 Eröffnungsspiel zur Fussball-Weltmeisterschaft in Deutschland.
Anfahrt: U6 (in der City: Marienplatz); Anfahrt mit dem PKW: Autobahn A9 (von/ nach Nürnberg), Abfahrt Fröttmanning (Parkhaus);
Tagsüber Stadionführungen; Eintrittskarten für Fussballspiele gibt es unter anderem bei den Vereinen (vgl. vor); www.allianz-arena.de;
  • Münchner Süden. Im Süden der Stadt finden sich die wohlhabenden Viertel wie Harlaching und Solln oder die schon nicht mehr zu München gehörenden Vororte Grünwald und Pullach. In Grünwald befindet sich auch die Filmstadt Geiselgasteig mit den Kulissen von "Das Boot" und der "Unendlichen Geschichte". In Fürstenried steht das von Joseph Effner erbaute Schloss Fürstenried, in dem von 1883 bis 1916 der als geisteskrank geltende Otto lebte. Südlich von München breiten sich die großen Stadtwälder Perlacher Forst und Forstenrieder Forst aus, die von Spaziergängern und Radfahrern stark frequentiert sind.
  • Münchner Westen. Im Westen befindet sich Pasing, das 1905 zur Stadt erhoben wurde, dann aber 1938 nach München eingemeindet wurde. Zentrum ist der Pasinger Marienplatz mit Mariensäule. Die Pasinger Fabrik beim Bahnhof heute ist ein Kulturzentrum. Der Stadtteil wird von der Würm durchflossen. Nördlich von Pasing an der Würm liegt das Schloss Blutenburg. Im Westpark, der 1983 die Internationale Gartenbauausstellung beherbergte, ist unter anderem eine Nepalesische Pagode zu sehen.
  • Münchner Osten. In Altperlach und Ramersdorf mit der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt ist die Struktur des alten Dorfes noch gut erkennbar. Der Ruf von Neuperlach, einer Hochhaussiedlung der 1970er Jahre, ist wegen des hohen Anteils an Ausländern und Spätausiedlern und einer hohen Kriminalitätsrate eher schlecht. Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafen München-Riem entstand ein neues Stadtviertel, mit Landschaftsgarten für die Bundesgartenschau 2005 und dem neuen Messegelände. In Berg am Laim (Clemens-Auguststr. 9) steht mit St. Michael eine bedeutende Kirche des bayerischen Rokokkos. Erbaut wurde sie 1738 bis 1758 von Johann Michael Fischer. Im Inneren Werke von Johann Baptist Zimmermann, Johann Baptist Straub und Ignaz Günther.

[Bearbeiten] Museen

München hat eine vielfältige Museumslandschaft zu bieten. Voran mit dem Deutschen Museum auf der Museumsinsel, dem größten Technischen Museum der Welt, den Bildersammlungen in den Pinakotheken zu allen Epochen, den klassizistischen Sammlungen am Königsplatz und einer Vielzahl an weiteren Museen zu interessanten Spezialgebieten ist ein weltweit einmalig breites Spektrum in der gesamten Kulturentwicklung der Menschheit dokumentiert.

[Bearbeiten] Messe München

München ist Messestadt mit rund 40 Fachmessen, mehr als 30.000 Ausstellern aus über 100 Ländern und mehr als zwei Millionen Besuchern aus über 200 Ländern jährlich;

Regelmäßige und wichtige Fachmessen sind:

Messe München
Messe München
M.O.C. in Freimann;
M.O.C. in Freimann;
  • "Bau", Europäische Leitmesse für Baustoffe, Bausysteme und Bauerneuerung, findet alle zwei Jahre Ende Januar statt.
  • "C-B-R", Caravan-Boot-Reisen, Messe für Freizeit und Reisen, jährlich Ende Februar.
  • "IMOT", im "M.O.C.", jährlich Ende Februar, größte und besucherstärkste Motorradausstellung in Süddeutschland.
  • "IFAT", Internationale Fachmesse für Wasser-Abwasser-Abfall-Recycling, die weltweit größte und bedeutendste Messe für Umwelttechnologien findet alle zwei Jahre (2012) im Frühjahr statt.
  • "bauma", Weltmesse Nummer eins der Bau- und Bergbauindustrie, findet alle drei Jahre (2007/ 2010) im Frühjahr statt, im Jahre 2007 mit 400000 Besuchern die größte Messe der Welt.
  • "ihm", internationale Handwerksmesse, jährlich Anfang März.
  • "Heim+Handwerk", Verbrauchermesse jährlich in der Vorweihnachtszeit Anfang Dezember.
  • "ispo", Internationale Sportartikelmesse, saisonal mehrmals im Jahr.

VERANSTALTUNGSORTE sind:

Zur Orientierung: Das neue Messegelände ist im wesentlichen eine südliche und eine nördliche Hallenreihe (die nördliche mit einzelnen nochmaligen nördlichen Erweiterungshallen) beidseits entlang eines Innenhofs in West-Ost-Richtung: Der Zugang erfolgt (je nach Hallenbelegung) von zwei Eingangshallen am Westende oder Ostende des Innenhofes. Jede dieser beiden Eingangshallen (West bzw. Ost) hat ihren eigenen ausgeschilderten "Treffpunkt";
  • Adresse: Messegelände, 81823 München; Tel. (+49) 089 / 949207-20, Fax: (+49) 089 / 949207-29;
  • Übersichtsplan der Messe München als PDF;
  • Stadtteilplan der Messestadt Riem als PDF;
  • Anfahrt MVV mit der U-Bahn Linie 2, Haltestellen Messestadt-West oder Messestadt-Ost (Endstation);
  • Anfahrt PKW: Über die Autobahn A94, München - Kreuz München Ost, Bild:AB-AS-blau.png München, Messe Riem;
Lilienthalallee 40, D-80939 München; Tel. (+49) 089 / 32353-0, Fax: (+49) 089 / 32353-176;
Anfahrt MVV: U-Bahn Linie 6, Bahnhof Freimann, weiter noch ca. 10 min zu Fuss;
Anfahrt PKW: Von der Autobahn A9 (Nürnberg-München), Bild:AB-AS-blau.png Freimann, das M.O.C. befindet sich unmittelbar an der Abfahrt;

[Bearbeiten] Aktivitäten

Aussichtspunkte in München: Höhe über Grund
in der ALTSTADT:
Alter Peter/ Marienplatz (Stiege): 56 m
Rathausturm/ Marienplatz (Lift): 85 m
Frauenkirche Südturm (Lift): ca. 90 m

an der THERESIENWIESE:
Bavaria/ Theresienwiese (Stiege): ca. 30m
Paulskirche (Stiege, nur zum Okt.-Fest):

im NORDEN:
Olympiaturm/ Olympiapark (Lift): 192 m
Olympiaberg/ Olympiapark: 60 m
Luitpoldhügel/ Luitpoldpark: 37 m
Fröttmaninger Berg an der Allianz-Arena: 75 m

im OSTEN:
Technisches Rathaus / Turm (Berg am Laim): 63m

[Bearbeiten] Besichtigungen

Abfahrt am Bahnhofsplatz gegenüber dem Hauptbahnhof, stündlich 10 - 16.30 Uhr; Tel. 089/ 55 028 995
  • Biertour durch München im Doppeldeckerbus: wichtige Orte zum Thema Bier in München: Bierbrunnen, Hofbräuhaus, Nockherberg, Theresienwiese und die Augustiner- und Spaten-Brauerei mit abschließender Brauereibesichtigung. Als vierstündige Vormittagstour 34 Euro, (inklusive Brotzeit mit Brezn, Leberkäs oder Weisswürst) und als dreistündige Nachmittagstour ohne Essen 29 Euro.
Mittwochs bis Samstags, Abfahrt 9.30 und 14 Uhr an der Parkharfe am Hauptbahnhof Nordseite, Anmeldung: 089/55 07 90 00; www.biertour-muenchen.de;
Frauenlobstraße 24 Rgb, 80337 München; Tel. 089/ 54 40 42-30, Fax -99
  • ThemenGeschichtsPfad - Der Nationalsozialismus in München: Ein Fußweg vom Marienplatz zum Königsplatz;
Plan, Text als pdf und mp3-Downloads auf www.stadt-muenchen.net;
  • KulturGeschichtsPfade: siehe bei den verschiedenen Stadtteilen;
  • Kanalführungen der Münchner Stadtentwässerung: Besichtigung des Münchner Untergrunds und nichts für sensible Nasen. Die Entstehungsgeschichte und die tägliche Arbeit in den Kanälen unter der Stadt. Festes Schuhwerk erforderlich, entfällt bei starkem Regen.
Teilnahme kostenlos, je nach Bedarf drei bis vier Führungen pro Woche; Gruppen ab 10 Personen, darunter Sammeltermine. Anmeldung unter 089 / 23 36 20 08;

[Bearbeiten] Oktoberfest

Wiesn vom Turm der Paulskirche
Wiesn vom Turm der Paulskirche

Das Oktoberfest ist das größte Volksfest der Welt mit über 6 Millionen Besuchern (das sind fast eine halbe Millionen jeden Tag), insgesamt 100 000 Sitzplätzen in den Zelten, 7 Millionen verkauften Maß Bier und einem geschätztem Gesamtumsatz von fast einer Milliarde Euro.

Ausführliche Infotmationen gibts im eigenen Artikel: Oktoberfest

[Bearbeiten] weitere Feste

  • Der Münchner Fasching beginnt unmittelbar nach Dreikönig mit einer Vielzahl von Faschingsbällen. Eine Auswahl sind hier:
Die "Rundfunkbälle des Bayrischen Rundfunks".
Die Faschingsbälle der "damischen Ritter".
Die "Weissen Feste" in der Max-Emanuel Brauerei.
Der "Olyfasching", das sind die Faschingsbälle in der Mensa des Olympischen Dorfes;
Faschingshöhepunkt und gleichzeitiger Faschingsausklang ist der Münchner Strassenfasching am Faschingsdienstag mit dem Tanz der Marktfrauen auf dem Viktualienmarkt.
  • Die Starkbierzeit, auch fünfte Jahreszeit, findet an zwei Wochen um den Josephitag (19. März) während der Fastenzeit statt. Das in den Bierkellern ausgeschenkte Starkbier beruft sich auf die Tradition der Paulanermönche, die nach dem Motto "Flüssiges bricht Fasten nicht" seit etwa 1634 versuchten, in der Fastenzeit mit dem Brauen eines Starkbieres ihren Kalorienhaushalt auszugleichen. Im Jahre 1861 wurde im "Zacherl-Keller" am Nockherberg erstmals im Frühjahr Starkbier ausgeschenkt. Die Bezeichnung des Starkbiers ist "...ator", und wird mit einer Extrasteuer belegt. Heutzutage ist der Starkbieranstich im Paulaner am Nockerberg mit dem Politikerderblecken im TV die bekannteste Veranstaltung in der Starkbierzeit.
Starkbierausschank der Brauereien findet in den folgenden Bierkellern statt:
Augustiner-Keller (Maximator), Arnulfstraße 52, 80335 München.
Forschungsbrauerei (St. Jakobus), Unterhachinger Str. 76, 81737 München.
Löwenbräukeller am Stiglmaierplatz (Triumphator), Nymphenburger Straße 2, 80335 München.
Paulaner am Nockherberg (Salvator), Hochstraße 75, 81541 München.
Unionsbräu Haidhausen (Unimator), Einsteinstraße 42, 81675 München; .
Dass die Polizei den Autoverkehr um die Bierkeller während der Veranstaltungen überdurchschnittlich kontrolliert, sollte jedem Besucher klar sein.
  • St. Patricks Day: Eine Parade aus irischen und schottischen Vereinen mit bayerischen Trachtengruppen von der Münchner Freiheit zum Odeonsplatz; mit 30000 Besuchern im Jahre 2008 die "größte irische Veranstaltung östlich von Dublin", alljährlich zum 17.März;
Frühlingsfest Theresienwiese
Frühlingsfest Theresienwiese
  • Das Münchner Frühlingsfest ist ein Volksfest im April/Mai auf der Theresienwiese. Wie das Oktoberfest, nur viel kleiner.
  • Die Auer Dult ist ein traditionelles Volksfest und findet dreimal im Jahr, am ersten Maiwochenende (Maidult), im Juli (Jakobidult) und am Wochenende nach Kirchweih (Kirchweihdult) statt.
  • Die Die Lange Nacht der Musik findet alljählich im Frühsommer statt. Im Jahre 2008 bestand die Veranstaltung aus über 100 Konzerten und Veranstaltungen mit einem Kombiticket für 15€ einschließlich Shuttle-Verbindungsdienst der Buslinien der Münchner Verkehrsgesellschaft für beliebig viele Fahrten.
Sommertollwood (2007);
Sommertollwood (2007);
  • Das Tollwood ist ein Kulturfestival mit Theater, Musik, Kunst und Gastronomie und findet zweimal im Jahr statt:
- Das Sommertollwood auf dem südlichen Olympiagelände im Juni/ Juli;
- Das Wintertollwood auf der Theresienwiese in der Adventszeit bis zum Jahreswechsel mit Weihnachtsmarkt;
  • Der CSD (Christopher-Street-Day) ist die bunte, kunterbunte bis überbunte Parade der schwul-lesbischen Szene durch die Innenstadt mit mehreren Zehntausend Teilnehmern, Abschlußveranstaltung und anschließendem "Rathaus-Clubbing" am Marienplatz und im Rathaus mit bis zu 100.000 Teilnehemern: Party-Event bis in den frühen Morgen; alljährlich an einem Wochenende im Hochsommer.
  • Der MusikSommer im THEATRON im Olympiapark ist ein alljährliches einmonatiges Open-Air-Festival im August mit täglich mehreren Konzerten; vom Liedermacher bis hin zu Pop, Rock und HipHop, ergänzt durch Klassik und Jazz, bei freiem Eintritt für alle Veranstaltungen. Selbst der alleroberste Benediktiner (Notker Wulf & Band) hat hier schon abgerockt.
Streetlife - Festival (2007)
Streetlife - Festival (2007)
  • Das Streetlife-Festival und Corso Leopold:
Das Streetlife-Festival ist ein ökologisch ausgerichtetetes Strassenfestival und hat seinen Ursprung im autofreien Sonntag im Jahre 1999. Das Festival findet zweimal im Jahr statt. Einmal im Sommer und einmal im Herbst wird übers Wochenende die Ludwigs- und Leopoldstraße vom Odeonsplatz bis zur Münchner Freiheit für Autos gesperrt und ist dann Aktionsfläche für Straßenkünstler, Musik und Gastronomie. Weitere Infos siehe im Artikel zu Schwabing.

[Bearbeiten] Christkindlmärkte

In München selbst gibt es über dreißig Christkindlmärkte, nicht gezählt sind dabei die vielen kleinen Verkaufsstände wie sie von den Kaufhäusern und vielen Gastwirtschaften betrieben werden. Hinzu kommt dann noch eine weitere Vielzahl an Christkindlmärkten im unmittelbaren Umland Münchens.

Im folgenden sind daher nur die für den angereisten Besucher interessanten und wichtigen Christkindlmärkte aufgeführt, der Eintritt und auch das Rahmenprogramm ist generell frei.

Sparifankerl Pass am Kripperlmarkt / Rindermarkt
Sparifankerl Pass am Kripperlmarkt / Rindermarkt

Für den Müchner Krampuslauf zuständig ist seit 2001 die erste Münchner Krampusgruppe Sparifankerl Pass, wobei Sparifankerl für Teufel steht, Pass ist österreichisch für Gruppe. Die archaischen Perchtenmasken der Gruppe sind den Gasteiner Perchten-Masken nachempfunden und stammen vom Kultschnitzer Astei, das ist der Bildhauer Rupert Kreuzer und der Restaurator Gerhard Seer aus Astlhof. Die Perchten haben es bei ihrem Umtrieb nicht leicht: die sechs bis acht Ziegenfelle wiegen um die 20 Kilogramm, der Ledergurt mit den Kuhglocken kommt auf rund 10 Kilo und die Holzmaske, in Fachkreisen „Larve” genannt, bringt zwischen 10 und 20 Kilo Gewicht und wird jedes Jahr neu angefertigt.

Die Münchner Krampusläufe sind nicht so ruppig und etwas gesitteter als vergleichbare Auftritte im Alpenraum, bei denen meist auch einiges mehr an Alkohol im Spiel ist: Die Sparifankerl lassen sich gerne bei ihren Auftritten auf den Münchner Weihnachtsmärkten mit den Touristen fotografieren.

Christkindlmarkt am Marienplatz
Christkindlmarkt am Marienplatz
  • Marienplatz: Münchens größter und ältester Christkindlmarkt mit fast drei Millionen Besuchern aus der ganzen Welt mit Ursprüngen in der bis in das Jahr 1642 nachweisbaren Nikolaidult.
Geöffnet vom ersten Adventswochenende bis Heiligabend, am Abend bis 20.30 Uhr, aber bereits ab dem späten Nachmittag meist gut gefüllt. Täglich um 17.30 Uhr Adventsmusik live vom Balkon des Rathauses. Eigener Kripperlmarkt um den Rindermarktbrunnen. Eigenes Christkindlpostamt in der Pförtnerloge im Rathausdurchgang: alle Postsendungen, die in den Sonderbriefkasten am Rathaus eingeworfen werden, erhalten den Sonderstempel "Münchner Christkindlmarkt".
Neuerdings auch wieder mit Krampuslauf an den Adventssonntagen.
Anfahrt mit U- und S-Bahn, Marienplatz. Weitere Infos siehe im entsprechenden Abschnitt im Artikel zur Altstadt.
  • Tollwood - Das Winterfestival: Multi-Kulti mit großem Veranstaltungsprogramm auf der Theresienwiese. Weihnachtsmarkt vom ersten Adventswochenende bis zum Tag vor Weihnachten, zwischen den Feiertagen dann nur noch Festivalprogramm. Abends bis 24 Uhr bzw. 1 Uhr am Wochenende; Anfahrt U4 und U5, Theresienwiese.
  • Mittelaltermarkt: Weihnachtlicher Mittelaltermarkt mit Adventsspektakel am Wittelsbacherplatz (Nähe Odeonsplatz); "mittelalterlicher Dorfcharakter", am Wochenende Rahmenprogramm;
In der Adventszeit täglich 11 - 20Uhr; Anfahrt U3, U6: Odeonsplatz; Weitere Infos im Artikel zur Maxvorstadt.
Schwabinger Weihnachtsmarkt an der Münchner Freiheit
Schwabinger Weihnachtsmarkt an der Münchner Freiheit
  • Weihnachtsmarkt Schwabing, im Forum der Münchner Freiheit. Schwabinger Flair. Werktags großes Kinderprogramm, Kindertheater;
  • Weihnachtsmarkt Chinesischer Turm im Englischen Garten, "Münchens romantischter Weihnachtsmarkt" Kunsthandwerk und traditionelle Weihnachts- und Geschenkartikel; Christbaumverkauf;
Geöffnet vom ersten Adventswochenende bis Heiligabend, Abends bis 20.30 Uhr; Anfahrt U3, U6, Münchner Freiheit;
Weitere Infos zu diesen beiden Weihnachtsmärkten siehe auch im Artikel zur Schwabing.

Weitere Weihnachtsmärkte sind auch in den Stadtteilartikeln aufgeführt, auch auf den kleineren der Münchner Christkindlmärkte gibt es für Interessierte oft viel Interessantes zu entdecken und zu erleben.

Im näheren Münchner Umfeld gibt es empfehlenswerte Weihnachtsmärkte im Kloster Fürstenfeldbruck, der Christkindlmarkt vor dem Rathaus in Dachau, und in Freising in der oberen Altstadt, am Schafhof und am Marienplatz.

Im weiteren Umfeld Münchens zu nennen wären die Weihnachtsmärkte in Andechs und in Dießen am Ammersee, der einzige deutsche Inselchristkindlmarkt auf der Fraueninsel im Chiemsee, und, noch etwas weiter, die Innsbrucker Bergweihnacht, oder der Nürnberger Christkindlmarkt, der bekannteste der Welt.

[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen

Schäfflertanz: Reifenschwinger
Schäfflertanz: Reifenschwinger
  • Der Münchner Schäfflertanz ist der Ursprung dieses altbairischen Brauchtums und hat mittlerweile eine über 500-jährige Tradition. Getanzt wird zwischen Dreikönig und Faschingsdienstag in einem siebenjährigen Turnus, aktuell sind die Tanzjahre 2012 und anschließend 2019.
  • Dokumentarfilmfestival München: Das bundesweit größte Festival für den langen Dokumentarfilm findet seit 1985 alljährlich im Frühjahr statt, seit 2002 unter dem Markennamen DOK.fest. Gezeigt werden an verschiedenen Spielorten fast 100 Dokumentarfilme aus aller Welt im Original mit deutschen oder englischen Untertiteln. Hinzu kommt ein Rahmenprogramm für die alljährlich rund 12 000 Besucher.
  • Filmfest München, seit 1983 regelmäßig im Juni, nach den Berliner Filmfestspielen das größte Filmfestival in Deutschland. Der Festival stellt im Gasteig und verschiedenen Kinos Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme sowie TV-Movies in internationaler, europäischer oder deutscher Erstaufführung vor.
Kontakt: Internationale Münchner Filmwochen GmbH, Sonnenstraße 21, D-80331 München; Tel. +49/(0)89-381904-0.
  • Die Münchner Sicherheitskonferenz (msc) ist eine inoffizielle Tagung mit international hochrangigen Teilnehmern, sie findet alljährlich an einem Wochenende Anfang Februar statt. Tagungsort ist das renommierte Hotel Bayerischer Hof im Kreuzviertel der Altstadt. Für den Besucher der Stadt München bedeutet die Konferenz eine erhebliche zusätzliche Präsenz von Sicherheitspersonal im gesamten Bereich der Altstadt, komplett gesperrte Bereiche um das Tagungshotel (Pacellistraße, Promenadeplatz) und Personalkontrollen im angrenzenden unmittelbaren Umfeld. Außerdem finden in der Altstadt auch immer unüberhörbare Protestveranstaltungen und Demonstrationen der Tagungsgegner statt, begleitet ebenfalls von einem großen Aufgebot an Sicherheitskräften. Im Allgemeinen bleiben diese Demonstrationen friedlich, die Polizei sieht hier in den letzten Jahren einen Rückgang der Signale für die Gewaltbereitschaft einzelner Tagungsgegner.

[Bearbeiten] Freizeit

[Bearbeiten] Schwimmbäder

Müller'sches Volksbad an der Isar
Müller'sches Volksbad an der Isar

Die Stadtwerke betreiben in München insgesamt 17 öffentliche Bäder. Die Anlagen wurden in den letzten Jahren alle auf den neuesten Spaß-Stand gebracht und brauchen den Vergleich mit privaten Thermen nicht zu scheuen. Einen Besuch lohnt immer das Müller´sche Volksbad (Bj. 1901) gegenüber dem Deutschen Museum: In Jugendstil-Ambiente schwimmen, saunieren und genießen.

Sauna ist die Regel, die angegeben Öffnungszeiten gelten für das Bad. (Stand Mai 2007)
Bäder-Hotline: 01801-796-223; Info: Stadtwerke;

Hallenbäder

  • Olympia - Schwimmhalle, Schwimmen in der Erfolgsbahn des Olympiasiegers Mark Spitz;
Öffnungszeiten Schwimmhalle: Mo, Mi, Fr-So: 7.00 - 23.00 Uhr; Di und Do: 7.00 - 17.15 Uhr, 20.30 - 23.00;
Coubertinplatz 1, 80809 München;
Anfahrt mit dem MVV: U3, Olympiazentrum; Buslinie 51, 173, 174, Olympiazentrum;
  • Cosimawellenbad, im Cosimapark im Münchner Osten Nähe Krankenhaus Bogenhausen;
Öffnungszeiten Schwimmhalle: täglich 7.30 - 23.00 Uhr;
Cosimastraße 5, 81925 München;
Anfahrt mit dem MVV: U4, Arabellapark; Bus Linien 59,154, 184, 189, Haltestelle Cosimapark;
  • Michaeli-Hallenbad im Ostpark;
Öffnungszeiten: täglich 7.30 - 23.00 Uhr;
Heinrich-Wieland-Straße 24, 81735 München;
Anfahrt mit dem MVV: U5, Michaelibad; Buslinie 195, 199, Michaelibad;
  • Bad Forstenrieder Park, etwas weiter am südwestlichen Stadtrand;
Öffnungszeiten: Mo 8.00 - 18.00 Uhr; Di - So: 8.00 - 22.00 Uhr;
Stäblistraße 27 b, 81476 München;
Anfahrt mit dem MVV: Bus 134, Bad Forstenried;
  • Bad Giesing-Harlaching, etwas weiter im Süden;
Öffnungszeiten: Mo, Sa, So: 8.00 - 18.00 Uhr; Di, do, Fr: 8.00 - 21.00 Uhr; Mi 8.00 - 20.00 Uhr; Frauenbadetag: Mi 15.00 - 20.00 Uhr;
Klausener Straße 22, 81547 München;
Anfahrt mit dem MVV: U1, St.-Quirin-Platz; Tram 15, 25, Kurzstraße; Buslinie 220, St.-Quirin-Platz;
  • Westbad im Westen, Pasing;
Öffnungszeiten: täglich 7.30 - 23.00;
Weinbergerstraße 11, 81241 München;
Anfahrt mit dem MVV: Tram 19, Westbad; Buslinie 57, Westbad

Freibäder (eine Auswahl)

  • Dante-Winter-Warmfreibad, bei Schneetreiben und eisigen Temperaturen ohne zu frieren unter freiem Himmel schwimmen, im Nordwesten Nähe Mittlerer Ring;
Öffnungszeiten: Do bis Die: 7.30 - 23.00 Uhr; Mi: 7.00 - 23.00 Uhr;
Postillonstraße 17, 80637 München;
Anfahrt mit dem MVV: U1, Westfriedhof; Tram 20, 21, Borstei; Bus 164, 165, Westfriedhof;
Isar Seitenkanal am Müller'schen Volksbad
Isar Seitenkanal am Müller'schen Volksbad
  • Schyrenbad, im Süden an der Isar;
Claude-Lorrain-Straße 24, 81543 München;
Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 18 Uhr, an heißen Tagen von Mai mit August bis 20 Uhr;
Anfahrt mit dem MVV: U1, U2, Kolumbusplatz; Bus 58, Claude-Lorrain-Straße; Bus 52 - Haltestelle Kolumbusplatz;

In zentraler Lage in der Altstadt und in Nähe des deutschen Museums befindet sich das Müller'sche Volksbad, ein Hallenbad im Jugendstil.

Nördlich des Zentrums:

  • In Schwabing befinden sich das Nordbad (Hallenbad) und die beiden Freibäder Ungererbad und Bad Georgenschweige.

[Bearbeiten] Seen und Gewässer

  • Die Isar Münchens größtes Freibad mit dem längsten Strand und der größten Besucherzahl.
zentral gelegen, 24 h geöffnet, Eintritt frei, allerdings sind die besten Plätze wegen des enormen Andrangs oft schnell besetzt.
Zu beachten ist das generelle Badeverbot in der Isar, wegen der reißenden Strömung und des im ganzen Jahr insgesamt doch recht kalten Wassers kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen.
Anfahrt mit U Bahn, S-Bahn, Tram oder zu Fuss.
  • Feldmochinger See im Stadtteil Feldmoching im Norden Münchens, Teil der Münchner "Dreiseenplatte";
Breite ca. 0,2 km, Länge ca. 0,80 km, Fläche: ca. 17 ha, maximale Tiefe: ca. 8,0 m;
Wasserqualität: sehr gut; sommerliche durchschnittliche Wassertemperaturen: 18 - 23°C;
An der Nordseite des Sees behindertengeeigneter Zugang (Rollstuhlrampe), im Südwesten FKK-Bereich. Der Südosten ist für den Badebetrieb gesperrt (eingezäuntes Biotop);
Kiosk und Restaurant, ausgewiesene Grillplätze in der Uferumgebung. Beach-Volleyball Plätze, Sandspielplätze, Tischtennis;
Anfahrt mit dem MVV: S1, Feldmoching oder Fasanerie, dann ca. 1 km zu Fuß. Bus-Linie 172 direkt, nur an Sommerwochenenden;
Anfahrt mit PKW von München über die Ferchenbach- oder Karlsfelder Straße, Nähe A99, Ausfahrt Ludwigsfeld; mehrere bewachte PKW-Parkplätze (bis zu 1000 PKW) am See;
  • Fasaneriesee, ehemaliger Baggersee im Norden Münchens, Teil der Münchner "Dreiseenplatte";
Fläche: ca. 14,5 ha, maximale Tiefe: ca. 11,0 m;
Wasserqualität: gut;
Baden, Fußball, Angeln; Hunde im Badebereich nicht gestattet, ausgewiesene Hundewiese;
Restaurant "Bella Italia" mit sonnenbeschirmter Terrasse in der Nähe; ausgewiesene öffentliche Grillplätze; das Mitbringen von Möbeln (Tischen, Bänken, Pavillons usw.) und organisierte Feiern sind untersagt.
Anfahrt mit dem MVV: S1 bis Feldmoching, dann ca. 500 m zu Fuß;
Anfahrt mit PKW: Über die Feldmochinger bzw. Lerchenauer Straße, mehrer Parkplätze vorhanden;

[Bearbeiten] Einkaufen

In München gibt es keine verkaufsoffenen Sonntage, die einzige Ausnahme bisher gab es im Sommer 2006. Am Hauptbahnhof (Untergeschoss) und am Ostbahnhof gibt es einige Lebensmittel- und Zeitschriftenläden, die auch Sonntags- und Feiertags geöffnet haben. In den Geschäften am Flughafen München ist auch Sonntags und Feiertags Einkaufen möglich.

Wochenmärkte und Bauernmärkte gibt es tagsüber und Werktags in allen wichtigen Stadtteilen an den enstprechenden Marktplätzen der Stadtviertel. Angeboten werden vor allem Lebensmittel, Blumen und Pflanzen von Produzenten aus München und dem Umland. Siehe hierzu die Abschnitte Einkaufen in den Artikeln zu den jeweiligen Stadtbezirken und auch die Gesamtübersicht auf dem offiziellen Stadtportal münchen.de.

Folgend eine Übersicht über die wichtigsten Einkaufsstraßen und Einkaufsmeilen der Stadt:

Fußgängerzone Neuhauserstr.
Fußgängerzone Neuhauserstr.

Die Münchner Fußgänerzone in der Altstadt ist die größte Einkaufsmeile Deutschlands mit zahlreichen Einkaufsstraßen und einer riesigen Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten, sie besteht im wesentlichen aus dem Marienplatz mit Viktualienmarkt und Umgebung, Kaufinger und Neuhauser Straße, Sendlinger Straße, Theatinerstraße und der Nobelmeile Maximilianstraße. Die Palette reicht von den großen Kaufhäusern bis zu den Luxusläden in der Maximilianstraße. Die Statistik nennt hier alleine rund 150 Kaufhäuser und Läden mit 200 000 Quadratmetern Verkaufsfläche, an guten Einkaufstagen werden bis zu 17 000 Passanten in der Stunde und bis zu 70 000 Kunden gezählt. Das Preisniveau des Angebots reicht hier von mittel über gehoben bis exclusiv.

Große Einkaufszentren außerhalb des Stadtzentrums sind:

pep
pep
  • Im Norden und im Stadtbezirk Moosach gibt es das OEZ (Olympia-Einkaufs-Zentrum), eine Einkaufspassage mit 135 Fachgeschäften, Warenhäusern und Gastronomiebetrieben.
  • Ganz im Norden fast an der Stadtgrenze und im Stadtteil Feldmoching befindet sich das im März 2008 eröffnete mira Einkaufszentrum mit 70 Läden auf 15 000 Quadratmetern. Im Stadtbezirk befindet sich auch der Euro-Industriepark, ein Areal mit zahlreichen Großmärkten (Lebensmittel, Möbel, Elektro etc.).
  • Im Süden Münchens und im Stadtteil Perlach befindet sich das pep mit insgesamt 80 Fachgeschäften, Warenhäusern, Cafés und Restaurants.
  • Ganz im Osten und im Stadtteil Riem befinden sich die Riem Arkaden, ein im März 2004 eröffnetes modernes Einkaufszentrum mit unter anderem rund 120 Geschäften.

Das Preisniveau des Angebots reicht hier von manchmal günstig bis mittel und gehoben, manchmal auch exclusiv.

[Bearbeiten] Verschiedenes

Flohmarkt Theresienwiese
Flohmarkt Theresienwiese
  • Der Flohmarkt Theresienwiese des BRK ist mit bis zu 2.000 Ausstellern und 20.000 Besuchern der größte in Bayern. Er findet alljährlich am ersten Samstag des Frühlingsfestes gegen Ende April statt.
  • Computerteile und Zubehör gibt es in und an der Schillerstraße unmittelbar südlich des Hauptbahnhofs. Die technisch aktuellsten Teile werden durch Direktimport aus Fernost zu absoluten Niedrigstpreisen in verschiedenen Läden angeboten, leicht erkennbar an den frischgedruckten Preiszetteln und an den nachmittäglichen Warteschlangen vor dem Eingang.

[Bearbeiten] Küche

[Bearbeiten] Essen

Die Küche in München ist großstädtisch gemischt mit den Schwerpunkten Bayerisch (zum Teil auch pseudobayerisch), Italienisch in letzter Zeit auch zunehmend Asiatisch. Große Biergärten sind im Regelfall nicht billiger als Gastwirtschaften bei begrenzter Auswahl, in vielen traditionellen Biergärten darf man aber sein mitgebrachtes Essen verzehren.

In ihrer Auswahl typisch für die Münchner Küche sind die Brauereigaststätten: In der Altstadt sind das namentlich die Augustiner-Bräustuben auch in der Fußgängerzone und in der Landsbergerstraße im Stammhaus der Brauerei (Schwanthalerhöhe, gut, reichlich und günstig, dafür schon etwas vom Zentrum entfernt), das Alte Hackerhaus (Hackerbräu), das Weisse Bräuhaus (Stammhaus der Brauerei Schneider / Schneider Weisse), und natürlich das Hofbräuhaus. In diese Sparte kann man auch traditionelle Gasthäuser wie den Donisl und auch Ayinger, eigenlich keine Münchner Brauerei, einsortieren. In Haidhausen gibt es noch den Unions-Bräu.

Die Metzgerkette vinzenz murr betreibt in ihren stadtweit vertretenen Läden eine Art besseren Schnellimbiss mit einem wechselnden Speisenangebot von Suppen über Nudeln bis zum Schweinebraten. Wer auf den allerletzten kulinarischen Schnickschnack verzichten kann, isst hier für Münchner Verhältnisse einigermaßen preiswert.

Die internationalen Ketten mit Fast Food und Pizza sind an allen wichtigen Plätzen Münchens vertreten.

[Bearbeiten] Münchner Spezialitäten

  • Münchner Weißwurst, hier sind einige Spielregeln zu beachten: Verzehr als klassiches Weißwurstfrühstück nur mit süßem Senf, Brezel und Weißbier. Die Wurst selbst wird vom Kenner "ausgezuzelt" (mit den Fingern halten und das Brät mit den Zähnen aus dem Darm ziehen) kann aber auch nach einem halbierenden Längsschnitt an der Oberseite aus der Haut gepellt werden. Absolut verpönt ist der Mitverzehr des Naturdarms und damit auch das Abschneiden im "Bockwurststil". Eine kleine Philosophie über die von den Essensteilnehmer angewendeten Techniken gehört zum Tischgespräch. Nach alter Tradition darf die Weißwurst das Zwölfuhr-Leuten der Kirchenglocken nicht mehr hören. Das hatte seine Ursache in der Herstellung, die Weißwurst wird nämlich nicht gekocht sondern nur gebrüht. Mit moderner Nahrungsmittelhygiene wird diese Regel nicht mehr so eng gesehen. Bei der Zubereitung ist ebenfalls zu beachten, daß die Wurst keinesfalls gekocht wird. Um ein Aufplatzen zu verhindern empfiehlt sich langsames Erhitzen (großer Topf) bis auf ca. 80°C oder die Würste in kochendes Wasser zu legen und dann bei abgeschaltetem Herd 15 min ziehen zu lassen.
  • Der Münchner Leberkäse, ist ein beliebter Münchner Imbiss und wohl die bayerische Antwort auf Fast Food. Bei Metzgereien wird er üblicherweise warm, in dicken Scheiben, in einer Semmel (Brötchen) mit süßen Senf verkauft. Inzischen gibt es auch moderne Varianten, wie den Pizza-Leberkäse, der im Fleisch mit eingebacken Käse, Tomaten und Paprika enthält. Traditionell enthält die Spezialität aber trotz des namens weder Käse noch Leber.
  • Wammerl ist geräuchertes fettes Bauchfleisch vom Schwein und krustig angebraten.
  • Ein Steckerlfisch ist eine auf einem Stock aufgespießte und über Holzkohle gebratene Makrele, die Spezialität gibt es im Biergarten und auf dem Oktoberfest.
  • Weiterhin sind an jeder Bäckerei und an fast jedem Bahnhofskiosk bei Münchnern zu jeder Tages- und Nachzeit sehr beliebte "Brez´n" zu erstehen. Es gibt sie in breiter Auswahl: pur, als Käsebrez'n, mit Mohn oder Sesam bestreut, als Butterbrez'n, normal und groß (Wiesnbrez'n) und jede Brez'n passt zu allem. Selbst Supermärkte (Penny, Aldi & Tengelmann etc.) haben sie in München im Sortiment.

[Bearbeiten] Alt-Münchner Küche

Unter dem gelegentlich verwendeten Begrif der "traditionellen Alt-Münchner Küche" versteht man die großstädtische Variante der an sich schweinefleischreichen bayerischen und ländlichen Küche mit ihren deftigen Beilagen, die dann um einige Hauptspeisen aus Kalbs- und Rindfleisch erweitert ist:

  • Kalbshaxen gibt es gegrillt und besteht aus der Vorder- oder Hinterkeule des Kalbes.
  • Kalbsfüße gibt es ebenfalls gebacken, sie sind das unterste Teilstück der Vorder- oder Hinterkeule eines Kalbs und waren lange Zeit eine Arme-Leute Essen.
  • Münchner Sauerbraten ist saures Rindfleisch mit einer pikanten Würze.
  • Münchner Tellerfleisch, auch Ochsenfleisch mit Meerrettich, ist der gekochte Tafelspitz aus dem Rinderbrustkern und wird in Scheiben geschnitten und etwas schärfer mit Meerrettich oder scharfen Senf serviert.
  • Kalbsbriesmilzwurst ist die bis zu 10 cm dicke Wurst aus dem Kalbsbries mit kleinen Milzstücken, sie wird meist in Scheiben gegrillt oder gebacken und mit Beilagen wie Kartoffel-Gurkensalat serviert.
  • Saures Lüngerl ist ein Ragout aus Lunge vom Kalb, dazu wird eine saure Rahmsauce mit Semmelknödel serviert.

[Bearbeiten] Münchner Bier

im Hofbräuhaus
im Hofbräuhaus

Die Wurzeln der Münchner Bierkultur sind zum einen die Brauereien der Klöster, welche ihr Bier auch an die Bevölkerung ausschenkten und zum anderen der überregional wichtige Münchner (Salz-) Markt: Ein erfolgreicher Handelstag wurde in einem der Gasthäuser um den Marienplatz und an der Sendlinger Straße abgeschlossen.

München wurde 1158 gegründet, eine erste Erwähnung der Münchner Brauer allgemein stammt aus dem Jahre 1280, das Weißbierbraurecht für das Heilig-Geist-Spital ist für 1286 belegt, die älteste in München nachweisbare Brauerei ist der Anger-Kloster-Bräu, die Jahreszahl ist hier 1306. Die Anger-Kloster-Bräu ging nach verschiedenen Übernahmen im Löwenbräu auf.

Maibaum am Viktualienmarkt: Die Münchner Brauereien
Maibaum am Viktualienmarkt: Die Münchner Brauereien

Im Jahre 1400 sind elf bürgerliche Brauereien in München belegt, der Höchststand beträgt 74 Braustätten um das Jahr 1600.

Das Getränk Bier im heutigen Verständnis entsteht ab dem 15. Jahrhundert: bis dahin war der teilweise gefährliche Zusatz von Rauschmitteln wie Tollkirsche und Mohn oder Kräutern wie Bilsenkraut und Seidelbast durchaus üblich, 1447 wird in der Münchner Brauordnung festgelegt, dass ausschließlich Gerste, Hopfen und Wasser gesiedet werden darf. Diese Verordnung ist das Münchner Reinheitsgebot. 1516 wird eine sinngemäße Verordnung von Herzog Wilhelm IV von Bayern für sein ganzes Herrschaftsgebiet erlassen, es ist das Bayerische Reinheitsgebot und gilt als älteste lebensmittelrechtliche Vorschrift der Welt.

Der Aufstieg der Münchner Brauereien beginnt nach der Säkularisation um 1803: die Klöster wurden aufgelöst, deren Brauereien privatisiert, und mit dem technischen Fortschritt der Industrialisierung (Carl von Linde: Kältemaschine ab 1871) in den Braubetrieben der Gründerzeit entstanden stark exportorientierte Großunternehmensstrukturen aus Brauerei und zugehörigem Nebengewerbe wie Faßmacher und Transportwesen als ein Spiegel für die gesamte gesellschaftliche Entwicklung im 19. Jahrhundert, einschließlch der sozialen Probleme und einschließlich der folgenden wirtschaftlichen Einbrüche in den beiden Weltkriegen. Die Löwenbräu AG ist ab 1872 die weltweit erste Brauerei als Aktiengesellschaft und zählte zeitweise mit fast 1000 Beschäftigten zu den größten Arbeitgebern Münchens.

Stolz der Brauerei: polierte Sudkessel
Stolz der Brauerei: polierte Sudkessel

Die im internationalen Vergleich immer noch vielfältige Münchner Brauereilandschaft mit daher "kleinen" Unternehmen wurden Ende des zwanzigsten Jahrhunderts ein Teil der Globalisierung: in Privatbesitz ist nur noch Augustiner, das Hofbräuhaus ist staatlich. Alle anderen Großbraureien haben mittlerweile die internationalen "Global-Player" zum Partner.

Die typischen Münchner Biere sind, mit Ausnahme des Weißbiers, untergärig: Dank der Nähe zu den Alpen war Eis für die Kühlung der Gärbottiche und Lagerkeller leicht verfügbar, mit der niedrigeren Gärtemperatur sinkt die Hefe ab, das Bier ist untergärig, braucht aber auch länger zum durchgären.

  • Das Weißbier ist obergärig und wird mit mindestens 50 Prozent Weizenmalz gebraut, die Stammwürze liegt zwischen 11,5 und 13,5 %, der Alkoholgehalt liegt bei 4,5 bis 5,5 %.
Weißbier
Weißbier
Weißbier hatte im Mittelalter im Münchner Raum traditionell immer einen sehr hohen Anteil am gesamten Bierumsatz, bis dann das allgemein übliche Brauen von Weizenbier unter Herzog Maximilian I. von Bayern gegen Wiederstände aus allen Kreisen verboten wurde. Grund war das entstehende Weizenbiermonopol, das als herzögliches Privileg teuer verkauft wurde. Das 1589 neu gebaute Hofbräuhaus war dann die Brauerei des Herzogs, die als einzige Weißbier brauen durfte, Kunde waren Adel und feiner Hofstaat, das Bier hatte seitdem etwas exklusives. 1789 fiel das Monopol, es durfte wieder jeder Weißbier brauen, als Volksgetränk lies aber die Beliebtheit später nach. Weißbier wurde erst in der Neuzeit wieder zum Modegetränk, dafür aber in ganz Deutschland.
Das typische Weißbier schmeckt leicht säuerlich, hat etwas mehr Kohlensäure, entscheidend ist der "sämige" Geschmack, es wird von allen Brauereien angeboten. Das Weißbier ist im Normalfall hefetrüb, es gibt helle und dunkle Varianten, außerdem leichte und alkoholfreie. Das Weißbierradler (Weißbier mit Zitronenlimo) ist der Russ oder Russn. Eine Zitronenscheibe am Glasrand eines Weißbiers ist in München genauso unüblich, wie woanders eine Orangenscheibe am Pilsglas.
  • Das Münchner Helle (Lager) ist ein untergäriges Bier:
Das Helle wurde von der Spatenbrauerei ab 1894 populär gemacht, die anderen Brauereien folgten aber schnell, es ist heute Standart im Brauereiprogramm der Großbrauerein.
Bierbrunnen vor dem Brauerhaus (Münchner Brauereien e.V.) am Oskar-von-Miller-Ring/Ecke Brienner Straße
Bierbrunnen vor dem Brauerhaus (Münchner Brauereien e.V.) am Oskar-von-Miller-Ring/Ecke Brienner Straße
Gebraut wird das Helle feinhopfig, also nicht zu bitter, der Alkoholgehalt liegt um die fünf Prozent, es ist damit auch recht gut verträglich, es hat auch nicht zu viel Kohlensäure und ist damit süffig. Wer in München untypisiert ein "Bier" bestellt, bekommt in der Regel ein Helles und nicht "Pils", ordentlicherweise ist "die Halbe" 0,5 Liter, aber die Sparversion mit 0,4 Litern Glasinhalt ist nicht immer zu verhindern. Im Biergarten gibts das ganze im Maßkrug.

Saisonbiere sind:

  • Das untergärige Märzenbier ist eine helles Bier, das im Frühjahr mit weniger Kohlensäure und etwas mehr Stammwürze (13,0 %) eingebraut wird, Folge ist auch ein etwas höherer Alkoholgehalt von 6,0 % und auch eine bessere Haltbarkeit: Nach der Münchner Brauordnung aus dem Jahre 1539 war festgelegt, dass wegen der Brandgefahr nur vom Tag des Heiligen St. Michael (29. September) bis zum Tag des Heiligen St. Georg (23. April) Bier gebraut werden durfte.
  • Das Starkbier (Doppelbock) ist untergärig und hat seine Tradition als Fastenbier im Paulanerkloster am Neudeck. Es ist nur im Frühjahr zur Fastenzeit im Ausschank, die Stammwürze liegt mindestens bei 18 %, der Alkoholgehalt beträgt rund 7,5 %, der Geschmack ist aromatisch und stark malzig süß. Die Bezeichnung „Salvator - Bier“ ist seit Ende des 19. Jahrhunderts von der Paulaner - Brauerei geschützt. Insgesamt sind als "-ator Bier" etwa 120 unterschiedliche Namen für Doppelbockbier verschiedener Brauereien eingetragen, viele allerdings ungenutzt, die weiteren Sorten der Münchner Braureien sind Triumphator (Löwenbräu) und Maximator (Augustiner).
  • Das Oktoberfestbier ist eigentlich ein Märzenbier, es enstand als Verlegenheitslösung weil auf der Wiesn das bis 1872 übliche Sommerbier ausgegeangen war.
BrauereiTypBraustätteProduktion (hl/a)Biersorten
Löwenbräu GroßbrauereiNymphenburger Str. 7, Maxvorstadt2 000 0009
Paulaner Brauerei GroßbrauereiHochstr. 75 (Nockherberg), Au2 000 00014
Augustiner-Bräu GroßbrauereiLandsbergerstr. 31-35, Westend1 000 0008
Spatenbrauerei GroßbrauereiMarsstraße 46+48, Maxvorstadt500 0005
Hacker-Pschorr GroßbrauereiHochstr. 75 (Nockherberg), Au500 00013
Hofbräuhaus GroßbrauereiPlatzl 9, Altstadt, Braustätte in Riem243 00013
Unions Bräu HausbräuEinsteinstraße 42, Haidhausenca. 5 0002, Saisonbiere
Forschungsbrauerei HausbräuUnterhachinger Straße 76, Perlachca. 5 000derzeit geschlossen
Hacker-Pschorr Bräuhaus HausbräuTheresienhöhe 7, Westendca. 2 0002, Saisonbiere
Bierlaboratorium HausbräuBirkenau 5, Giesingca. 1 000Fruchtbiere

Seite des Vereins der Münchener Brauereien e.V. (Großbrauereien), Seite zum Münchner Bier- und Oktoberfestmuseum;

Literatur:

Wolfgang Behringer ; Löwenbräu AG München (Hg.) : Löwenbräu, von den Anfängen bis zur Gegenwart. München : Süddeutscher Verlag, 1991, ISBN 3-7991-6471-5, 376 Seiten. umfangreiche Darstellung der Geschichte der Brauerei und des gesamten Münchner Brauwesens

Astrid Assél, Christian Huber : München und das Bier. Auf großer Biertour durch 850 Jahre Braugeschichte [. München : Volk, 2009, ISBN 978-3937200590, 216 Seiten.

[Bearbeiten] Biergärten

Die Biergärten sind schon öfter als das eigentliche Wohnzimmer des Münchners bezeichnet worden, als der Ort, wo er sich am wohlsten fühlt, und das ist vielleicht gar nicht so falsch.

Augustinerkeller
Augustinerkeller

Sobald die ersten Strahlen der Januarsonne den Kleinhesseloher See beleuchten, ist es für einen Münchner das wichtigste, hier am Seehaus die allererste Maß Bier des Jahres im Freien zu geniessen, oder auch oben auf dem Olympiaberg in der Olympia-Alm und dick in wärmende Kleidung eingepackt, mit einem Weissbier dem Schnee zu trotzen. Und wenn dann im März der Föhn die Temperaturmarke das erste Mal an die zwanzig-Grad Marke drückt, sind am Nachmittag alle Bierbänke gefüllt. Der Höhepunkt der Biergartensaison sind die lauen Sommernächte, da verlegt der Münchner große Teile seiner abendlichen Freizeit an den Biertisch und so mancher braucht seine Wohnung eigentlich nur noch zum Schlafen. Grandioser Saisonausklang sind dann die letzten Schönwetter-Nachmittage in der Sonne des Oktoberfestes, wenn der Münchner auf einer Bierbank nochmal so richtig gegen die tiefstehende Sonne über den Bierzelten anblinzeln kann.

Ihren Ursprung haben die Münchner Biergärten auf den von Kastanien und mit Eis aus den nahen Bergen gegen die Sommerhitze gekühlten Bierkellern der Brauereien. Hier lagerte das im Winter vorgebraute Bier, das Bierbrauen war im Sommer wegen der Brandgefahr untersagt. Es war für die Durstigen naheliegend, sich sein Bier direkt an der Quelle zu besorgen, was aber gegen die Interessen der konkurrierenden Wirtshäuser lief. Die Gastwirtschaften konnten durchsetzten, dass auf den Bierkellern nichts zum Essen verkauft werden durfte. Dieses Problem wurde aber sehr einfach gelöst, der Münchner brachte nämlich die Brotzeit mit Wurst, Käse, Gurken und Tomaten, Rettiche usw. mitsamt allem Zubehör wie Besteck, Tischdecke, Pfeffer und Salz, einfach in einem Korb selber mit, und so ist es auch heute noch üblich (mit ein paar unrühmlichen Ausnahmen).

Gesetzlich geregelt wurde das dann erstmalig in einem Erlass von Bayerns König Max I. am 4.1.1812. Dieses Datum gilt damit als die Geburtsstunde der Biergärten, die im Jahre 2012 ihren 200 jährigen Geburtstag feierten. Die aktuellle Regelung ist die Bayerische Biergartenverordnung in der Fassung vom 20. April 1999, hier sind die für Biergärten zulässige Ausnahmen der Öffnungszeiten vom Bundes-Immissionsschutzgesetz auch mit den Einschränkungen gesetzlich festgelegt.

Biergarten im Hofbräuhaus
Biergarten im Hofbräuhaus

Jeder Biergarten hat sein eigenes Publikum und damit auch seinen eigenen Charakter, ausführlichere Listen gibts bei den Stadtteilen, hier sind nur exemplarisch die größeren und interessantesten Biergärten der Stadt angeführt:

Im Zentrum:

  • Biergarten Viktualienmarkt der "zentralste" Biergarten, im 6-Wochen Rhythmus wechseln die Münchner Brauereien als Bierlieferant durch; 1100 Plätze unter Kastanien und Akazien.
  • Parkcafe Biergarten, zentral im Alten Botanischen Garten und fast am Hauptbahnhof gelegen, 2000 Plätze;
  • Augustinerkeller, bahnhofsnah direkt am Hochhaus des bayerischen Rundfunks, SB-Bereich, 5000 Plätze unter Kastanien, Kinderspielplatz;

Im Osten:

Im Norden:

chinesischer Turm
chinesischer Turm

Im Englischen Garten / Schwabing:

  • Chinesischer Turm, "zweitgrößter" Münchner Biergarten, mit einem Publikum aus Münchnern, Münchner Lebenskünstlern und Touristen aus aller Welt, 7000 Plätze.
  • Aumeister, ehemaliges Königliches Jägerhaus (erbaut 1810) im Nordteil des Englischen Gartens und entsprechend leicht "vornehm", 3000 Plätze.

Im Westen:

Im Süden:

  • Zum Flaucher auf einer Kiesinsel in Thalkirchen in den Isarauen, 2000 Plätze, im Sommer und Winter bei schönem Wetter geöffnet;
  • Waldwirtschaft Großhesselohe nahe Grünwald und Pullach an der Isar, auch kurz als WaWi bezeichnet; mit Live-Jazzmusik, eher jugendliches Publikum, 2500 Plätze; großer Kinderspielplatz;
Die Waldwirtschaft war im Jahre 1995 auch der Ausgangspunkt der Münchner Biergartenrevolution, eine Protestdemonstration gegen verkürzte Sperrzeiten. In Folge wurde damals die Sperrstunde in der Bayerischen Biergartenverordnung auf 23 Uhr festgeschrieben.

[Bearbeiten] Nachtleben

[Bearbeiten] Kinos

"Bg" = Behindertengerecht

NameStraße, Nr.Tel.Anfahrt MVVBgInfos
ABC-KinoHerzogstraße 1089 / 332 300U3,U6: Münchner Freiheitja
Arri KinoTürkenstr. 91089 / 38 89 96 64 --Info
AtelierSonnenstraße 12089 / 591 918U, S, Tram: Karlsplatzja
CadillacRosenkavalierpl. 120180 / 505 08 11 jaInfo
CincinnatiCincinnatistraße 31089 / 690 22 41 ja
Cinema OVNymphenburger Straße 31089 / 555 255 jaInfo
City FilmtheaterSonnenstraße 12089 / 591 983U, S, Tram: KarlsplatzjaInfo
EldoradoSonnenstraße 7089 / 557 174U, S, Tram: Karlsplatz --
Filmtheater SendlingerTorSendlinger-Tor-Platz 11089 / 554 636 U, Bus, Tram: Sendlinger TorjaInfo
Forum-KinosMuseumsinsel 1089 / 21 12 52 00Tram 18: Deutsches Museum, S-Isartor --Info
Gloria PalastKarlsplatz 5089 / 515 651U, S, Tram: Karlsplatzja
Kino SollnSollner Straße 43a089 / 749 92 10 --
LeopoldLeopoldstraße 78089 / 331 050U3, U6: Münchner Freiheit jaInfo
Mathaeser FilmpalastBayerstr. 5089 / 51 56 51U, S, Tram: KarlsplatzjaInfo modern, groß, €€
MaxxAm Isartorplatz018 05 / 24 63 62 99S, Tram: IsartorjaInfo modern
MonopolFeilitzschstraße 7089 / 38 88 84 93U3, U6: Münchner FreiheitjaInfo
Muenchner FreiheitLeopold-/Ecke Feilitzschstr.089 / 383 89 00U3, U6: Münchner Freiheit --
Museum-LichtspieleLilienstraße 2089 / 482 403S-Isartor, Tram 17,18ja
Neues ArenaHans-Sachs-Straße 7089 / 260 32 65Tram: Müllerstr., U: Sendlinger Tor, Fraunhoferstr.--info
TheatinerfilmTheatinerstr. 32089 / 22 31 83U, S: Odeonsplatz - Marienplatz Info
WerkstattkinoFraunhoferstr. 9089 / 260 725 0U: Fraunhoferstrasse Info

Open Air Kino

NameStraße, Nr.Tel.Anfahrt MVVBgInfos
Kino, Mond & SterneSeebühne im Westpark westl. Teil089 Tram 18 Stegener Weg (ca. 5 min. Fußweg) oder U6 Westpark (ca. 8 min. Fußweg) Navi: Westendstrasse 300 Juni / August, Einlass ab 20:00, Kinostart ca. 21:20, auch bei Regen!
Kino am OlympiaseeIm Olympiapark / Theaatron089/550 566 0U3 Olympiaparkja im Sommer, Einlass ab 20:00 entfällt bei schlecht angesagtem Wetter !

Die tagesaktuelle Kino-Programmübersicht bei münchen.de

Zum Dokumentarfilmfestival München, dem bundesweit größten Festival für den langen Dokumentarfilm alljährlich im Frühjahr und zum Filmfest München, dem zweitgrößten Filmfestival in Deutschland alljährlich im Juni, siehe im Abschnitt Regelmäßige Veranstaltungen .

Wem München nicht reicht, für den gibt es auch im Umland einige interessante Kinos.

"Wissen sie schon, dass München heute 76 Kinos mehr hat - gegen Null Stück im Jahre 1848 !" (Karl Valentin);

[Bearbeiten] Cafés und Kneipen, Clubs und Szene

In München gibt es viele Möglichkeiten den Abend und auch die Nacht zu genießen, im folgenden ein zusammengefasster Überblick über die wichtigsten Hotspots, detailiertere Infos gibt es dann in den jeweiligen Stadtteilartikeln.

Ein Partybus mit Bar shuttled die halbe Nacht zwischen Veranstaltungsorten diverser Party Areale, dem Hauptbahnhof, dem Lenbachplatz, dem Viktualienmarkt und Grafing (diverse Vergünstigungen mit Busticket beachten!).

Die größte Auswahl an abendlicher Unterhaltung aus Clubs, Bars und Kneipen hat man in der Altstadt: Münchens Feierbanane in der Innenstadt, auch einfach nur Feiermeile oder Partymeile, ist der Bogen des Altstadtrings vom Sendlinger Tor mit der Sonnenstraße über Stachus bis zum Maximiliansplatz. Hier haben sich in den letzten Jahren eine Anzahl von Diskotheken, Bars und Clubs konzentriert.

Klassisches Ausgehviertel ist fast ganz Schwabing und vor allem der Bereich an der Leopoldstraße und Münchner Freiheit mit zahlreichen Bars und Kneipen.

Die Studenten sind auch in den Kneipen im Univiertel in der Maxvorstadt unterwegs.

Ein eigenständige Szene hat auch die Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt:

  • Für Freunde der eher alternativen (Rock)Szene bieten sich z.B. das Backstage (Friedenheimer Brücke 7) oder aber auch das Substanz an (Ruppertstraße 28, U3/U6 Poccistraße, an einem Sonntag im Monat findet dort ein überfüllter "Poetry Slam" statt).
  • In den Kneipen am Gärtnerplatzviertel trifft sich die rosa Szene.

Auch in Haidhausen gibt es eine gute Auswahl an Möglichkeiten zur Unterhaltung:

  • In der Nähe des Ostbahnhofes befinden sich die Kultfabrik (z.B. Q Club, Americanos) und daran angrenzend die Optimolwerke (z.B. Spielwiese, Drei Türme). Diese stellen eine große Fläche voller Diskotheken, Bars und Clubs dar. Dort ist für jeden Geschmack etwas geboten, auch wenn das ganze Umfeld für Manchen einen leichten Beigeschmack von Massenabfertigung hat.
  • Zwischen dem Deutschem Museum und Rosenheimer Platz an der Isar befindet sich in einem schönen, historischen Gebäudekomplex mit entpannter Atmosphäre das Muffatwerk mit Muffathalle (Mehrzweckhalle für Konzerte und größere Veranstaltungen) das Muffatcafe (leider nicht mehr ganz regelmäßige Nutzung für Clubnächte), der Ampere - Club und ein Biergarten.

In Neuhausen im Westen der Stadt ist in der Nacht ebenfalls einiges los: neben den beiden Veranstaltungszentren Backstage und freiheiz gibt es auch eine rege Kneipenszene.

In Stadtmagazinen wie In München, die in vielen Bars und Restaurants und in den meissten Kinos kostenlos ausliegen, können sich Nachtschwärmer einen guten Überblick über aktuelle Veranstaltungen machen. "Prinz" ist für 1 Euro nicht unbedingt besser, aber an Kiosks dafür seltenst vergriffen.

[Bearbeiten] Kultur

Poetry Slam, also eine junges, unformelles Vortragen von poetischen Texten, Reimen, und lustigen Geschichten mit viel Wortwitz, gibt es einmal im Monat Sonntags ab 21:00 im Substanz (Poccistrasse, siehe Nachtleben, 5-6€ Stand09). Wenn man nicht überpünktlich vor Einlass (20:00) Schlange stehen will um überhaupt noch einen Stehplatz zu bekommen und auf die besondere Atmosphäre verzichten kann, kann man auch gemütlich im Cafe Gap auf einem Sitzplatz und ohne viel Anstehen Lesungen und Poetry Slam genießen ( Speak&Spinjeden 1. & 3. Montag des Monats ab 20:00, Cafe Gap, Goethestrasse 34, 5 Gehmin. vom Hbf).

[Bearbeiten] Bühne

Folgend die großen Spartenbühnen Münchens, weitere Infos zu den Theatern gibt es bei den Stadtteilen.

Max-Joseph-Platz: Bayerische Staatsoper - Nationaltheater
Max-Joseph-Platz: Bayerische Staatsoper - Nationaltheater
  • Die großen Bühnen in der Altstadt sind das Nationaltheater, die Kammerspiele und das Cuvilliés-Theater.
Schwanthalerstraße 13, 80336 München; Tel.: 089/ 55 234-444, Fax: 089/ 55 234-234;
Prinzregententheater
Prinzregententheater
  • Das Prinzregententheater ist nach Prinzregent Luitpold benannt und ist auch der Sitz der Bayerischen Theaterakademie, gezeigt werden großen Opern- und Musicalproduktionen. Das Theater befindet sich im Stadtteil München/Bogenhausen am Prinzregentenplatz 12, Anfahrt MVV: U4, Prinzregentenplatz; Buslinie 100, Prinzregentenplatz;
  • Der Gasteig ist ein Kulturzentrum mit Philharmonie, er beherbergt auch noch das Richard-Strauss-Konservatorium und die Städtischen Bibliotheken. Er befindet sich im Stadtbezirk Haidhausen in der Rosenheimerstraße 5.
  • Das Staatstheater am Gärtnerplatz wurde im Jahre 1865 in der Münchner Isarvorstadt auf private Initiative hin als "Actien-Volkstheater" gegründet, aber dann aufgrund finanzieller Schwierigkeiten von König Ludwig II. zur dritten Hofbühne verstaatlicht. Der Spielplan umfasst im wesentlichen Operetten und Opern. Das Staatstheater befindet sich am Gärtnerplatz 3 in der Isarvorstadt, Anfahrt MVV: U-Bahn: U1/ U2/ U7/ U8, U-Bahn Station Fraunhoferstraße;

"Kunst kommt von könnnen, nicht von wollen, sonst müsste es ja Wunst heißen." (Karl Valentin);

[Bearbeiten] Unterkunft

Die höchste Hoteldichte im Zentrum der Stadt hat der Bereich um den Hauptbahnhof in der Ludwigsvorstadt.

Die Münchner Jugendherbergen befinden sich in Neuhausen und in Thalkirchen, zu erwähnen wäre hier auch das Jugendgästehaus des Paritätischen Wohlfahrtsverband zentral in der Ludwigsvorstadt und das Jugendgästehaus Haus International in Schwabing/West.

Campingplätze befinden sich in Thalkrchen und Obermenzing.

Weitere Unterkunftsmöglichkeiten siehe in den Stadtbezirken im Abschnitt Unterkunft.

[Bearbeiten] Lernen

Der Schalenbrunnen vor der Universität on der Ludwigsstraße
Der Schalenbrunnen vor der Universität on der Ludwigsstraße

München ist Universitätsstadt. Hier sind die altehrwürdige Ludwig-Maximilian-Universität sowie die Technische Universität München beheimatet. Die Fachbereiche beider Universitäten befinden sich nicht auf einem Campus, sondern sind über das Stadtgebiet (größtenteils entlang der U6) verstreut.

  • Adresse LMU-Zentralgebäude: Ludwig-Maximilians-Universität München; Geschwister-Scholl-Platz 1; 80539 München; Telefonvermittlung: +49 (0) 89 / 2180 - 0; Zentrales Telefax: +49 (0) 89 / 2180 - 2322
  • Adresse TUM-Zentralgebäude: Technische Universität München; Arcisstrasse 21; 80333 München;Telefon +49-89-289-01; Telefax +49-89-289-22000

Weiterhin gibt es in München eine Filmhochschule, eine Jurnalistenhochschule eine Bundeswehruniversität, und viele weitere Aus- und Weiterbildungseinrichtungen für Medien, Kunst, Wirtschaft etc.

Die Staatsbibliothek ist zum Lernen dermaßen beliebt, dass man zu Klausurzeiten kaum mehr einen Schreibtischplatz bekommt.

Detailierte Infos zu den Münchner Universitäten und Hochschulen siehe im Münchner Universitätsviertel, das ist die Maxvorstadt.

[Bearbeiten] Arbeiten

Durch die hohe Lebensqualität in München zieht es viele "Auswärtige" (manche sagen auch "Preissn" dazu) in die Stadt. Die Arbeitslosenquote ist für deutsche und auch für bayerische Verhältnisse niedrig.

Nähere Informationen zu Jobangeboten gibt es bei der Arbeitsagentur.

[Bearbeiten] Sicherheit

Allgemeine Sicherheit

München gilt neben Stuttgart als die sicherste deutsche Großstadt.
Selbst in sozialen Brennpunkten wie dem Hasenbergl, Westend und vor allem Neuperlach kann man sich auch nachts relativ sicher auf der Straße bewegen. Natürlich sollte das in München sehr schnell aufkommende, subjektive Gefühl der Sicherheit niemanden dazu verleiten, leichtsinnig zu werden. Doch wer seinen Rucksack fest am Körper trägt, die Handtasche im Auge hat und wessen Geldbeutel nicht schon fast aus der Hosentasche rausfällt, der kann eine völlig unbeschwerte Zeit in der bayerischen Landeshauptstadt verbringen.

Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr

Für eine Großstadt wie München ist die Sicherheitslage in den öffentlichen Verkehrsmitteln geradezu hervorragend, gewalttätige Vorkommnisse, wie sie in anderen Städten an der Tagesordnung sind, kommen hier äußerst selten vor. Kameraüberwachung und die massive Präsenz von U- und S-Bahnwachen gewährleisten ein sicheres Fahren, eigentlich rund um die Uhr.

Sicherheit auf dem Oktoberfest

Taschendiebstahl ist während des Oktoberfestes das größte Sicherheitsrisiko für unbedarfte Touristen. Das gilt nicht nur auf der Wiesn selbst, sondern überall dort, wo viele Menschen zusammenkommen, also auch in der Fussgängerzone am Marienplatz.

Weiteres siehe im Artikel Oktoberfest den Abschnitt Sicherheit auf der Wiesn.

[Bearbeiten] Klima

Bedingt durch seine Lage auf der Münchner Schotterebene ist das Stadtgebiet von München im Vergleich zu anderen Städten mit Kessellage grundsätzlich gut durchlüfted und damit weniger smoganfällig.

Starken Einfluss auf das Münchner Klima üben die benachbarten Alpen aus: Bei Nordstaulagen drohen heftige und oft langanhaltende Regengüsse.

Berüchtigt sind in den Sommermonaten auch die nachmittäglichen Gewitter, die, manchmal auch mit starkem Hagelschlag, von den südwestlich benachbarten oberbayerischen Seen bis nach München hereinziehen.

Ein besonderes Wetterphänomen in München und der Voralpenregion ist der Föhn: ein Mittelmeertief erzeugt auf der Alpennordseite besonders im Frühjahr und Herbst eine trockene, mildwarme Witterung mit weiter Fernsicht, während das übrige Bayern von Wolken bedeckt ist.

Einige Eckdaten zum Münchner Klima:

Relative Luftfeuchtiggkeit im Jahresdurchschnitt: 79 %
Niederschläge : 959mm im Jahr
Temperatur im Jahresdurchschnitt: 8°C
Durchschnittstemperatur im Sommer: 11.9°C
Durchschnittstemperatur im Winter: -1.5°C
gemessene Maximaltemperatur (10 Jahre): +34°C
gemessene Minimaltemperatur (10 Jahre): -34°C

"Alle reden vom Wetter, aber keiner unternimmt etwas dagegen." (Karl Valentin);

[Bearbeiten] Gesund bleiben

München verfügt über zahlreiche öffentliche und private Kliniken. Diese aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen, daher seien nur die beiden Haupthäuser der Universitäten genannt.

  • Klinikum Großhadern (Klinikum der Universität München): Anfahrt mit der U-Bahn Linie 6 bis Endstation Klinikum Großhadern oder den Bussen 56 (Haltestelle Klinikum Ost), 266 oder 269 (Haltestelle Klinikum Großhadern)
  • Klinikum Rechts der Isar (TUM): Ismaninger Str. 22; 81675 München; Telefonzentrale: 089/ 4140-1; U-Bahn Max-Weber-Platz Linie U4/ U5; Tram Max-Weber-Platz Linie 18, 19; Bus Max-Weber-Platz Linie 190, 191

Wichtige Telefonnummern:

  • Ärztlicher Notdienst (24 Std., für nicht aufschiebbare dringliche Fälle): 01805/ 19 12 12 ;
  • allgemeine Notdienste eine Liste ärztlicher und zahnärztlicher Notdienste in München
  • Apothekennotdienst: 089/ 59 44 75
  • Gift-Notruf (24 Std.) Toxikologische Abt. der II. Medizinischen Klinik: 089/ 1 92 40
  • Zahnärztlicher Notdienst München Vermittlung (A&V e.V.) 089-30005515
  • Zahnärztlicher Notdienst: 089/ 72 330-93 oder -94; 10-23 Uhr, tel. Ansagedienst rund um die Uhr;
  • Zentraler Privat-Zahnärztlicher Notdienst: 089/ 51 71 76 98; 7 Tage dienstbereit, 24 h Vermittlung;
  • Bereitschafts-Hotline Zahnärztlicher Service (Notdienst): 01805/ 19 13 13
  • Heilpraktiker Notdienst: 089/ 55 55 40 und 089/ 50 30 50;
  • Telefonseelsorge: katholisch: 0800/ 11 10 222, evangelisch: 0800/ 11 10 111;
  • Mobiler psychiatrischer Krisendienst: 089/ 72 95 96-0 ;
  • Frauen-Notruf: 089/ 76 37 37;
  • Jugendtelefon: 0800/ 111 03 33 ;
  • Kinderärztlicher Notdienst: 089/ 30 680 ;
  • Tierklinik: 089/ 21 800;
  • Tierärztliche Notdienst: 089/ 29 45 28 (Nur am Wochenende);

"Gar nicht krank ist auch nicht gesund" (Karl Valentin)

[Bearbeiten] Klarkommen

[Bearbeiten] Service und Adressen

Sendlinger Str. 1, 80331 München, Tel.: 089/ 23 39 65 00, Fax 089/ 23 30 233, · e-mail: tourismus@muenchen.de
Öffnungszeiten der Tourist Informationen:
Hauptbahnhof, Bahnhofplatz 2, Mo-Sa 9-20 Uhr, Sonntag 10-18 Uhr
Neues Rathaus, Marienplatz 8, Mo-Fr 10-20 Uhr, Sa 10-16 Uhr
Rudolfzellerstr.15, 81243 München, Tel.: 089/ 82 92 180, Fax 089/ 82 91 828
Öffnungszeiten: Mo-Do 9-12, 13-16 Uhr; Fr 9-12.30 Uhr;
  • Münchner Stadtbibliothek (Zentralbibliothek Am Gasteig), Rosenheimer Str. 5, 81667 München (verschiedene Veranstaltungen, u.a. Autorenlesungen, Diavorträge und Filmreihen), Tel.: +49 (0)89 / 480 98 -3313. Mo-Fr 10 - 19 Uhr, Sa 11 - 16 Uhr
Die Stadtbibliothek unterhält auch zahlreiche Filialen in den Stadtteilen, außerdem auch noch das Literaturarchiv Monacensia (Bogenhausen).
Paul-Heyse-Straße 22, 80336 München (westlich des Hauptbahnhofs);
Tel: 089/ 51 41 06 60, Fax: 089/ 51 41 06 96;
  • Fundstelle der Stadtverwaltung München (auch für U-Bahn, städt. Bus, Tram)
Ötztaler Str. 17, Rückgebäude; Tel.:089/ 23 300
Öffnungszeiten Mo-Do 8-12 Uhr, Die 8-12, 14-18.30 Uhr, Fr. 7-12 Uhr;
Anfahrt: U 6, Harras oder Partnachplatz; Bus 134, Ortlerstraße; S7, S20 und S27, Harras;
  • Fundstelle der Deutschen Bahn AG (auch für S-Bahn)
im Münchner Hauptbahnhof,
Tel. 089/ 1308-6664; Fundservice-Hotline: 01805/ 99 05 99;
  • Fundbüro während des Oktoberfestes: Filiale des städtischen Fundbüros im Behördenhof auf der Theresienwiese für alle Fundgegenstände, die auf dem Oktoberfestgelände verloren wurden.
Öffnungszeiten (nur während des Oktoberfestes): Mo- So: 12.30 Uhr bis 23.00 Uhr;
  • Anwalts-Notdienst (Strafsachen) 0171-532 810 4

[Bearbeiten] Sprache

Auch wenn es andersweitige Gerüchte gibt, so wird in München in der Regel relativ klares Hochdeutsch gesprochen. Durch den jahrzehntelangen Zuzug der sogenannten "Zuagroastn" ("die dazu gezogenen") aus allen Ecken Deutschlands hat sich das "Münchnerisch" immer mehr verwässert. Daher sollte es grundsätzlich keine dialektbezogene Kommunikationsschwierigkeiten geben. Natürlich gibt es gemäß der bayerischen Sprache ein paar Besonderheiten:

  • Semmel = Brötchen
  • Grüß Gott = Guten Tag
  • Weißbier = Weizenbier
  • Zefix = Fluch, wenn etwas schiefgelaufen ist (abgeleitet von Jesuskreuz='Kruzefix')
  • Tram = Straßenbahn
  • Servus = Hallo; Tschüss
  • Pfiad Di = Mach´s gut
  • Schleich' Di = Hau ab!
  • Bast scho = Es ist schon in Ordnung; ist OK

Als Fremder sollte man den Versuch bayerisch zu reden, tunlichst unterlassen. Erstens hört es sich furchtbar an und zweitens wird man von den Einheimischen sofort enttarnt. Allerdings kann man sich auch blamieren, wenn man in einer Bäckerei ein Brötchen oder in der Gaststätte ein Weizenbier bestellt. Bayerische Puristen stören sich selbst am norddeutschen Tschüss und ziehen hier selbst das süddeutsche/italienische Ciao (Tschau) vor. Als Regel kann man sich vornehmen: Solange man sich nicht die Zunge verbiegt, kann man bayerische Bezeichnungen verwenden. Versucht man den Ton des Dialekts nachzumachen oder ganze Sätze zu sprechen, tritt man schnell ins Fettnäpfchen. Die Bevölkerung aus dem Umland bezeichnet übrigens die Münchner selbst als "Stooderer" (aus der Stadt) und zuweilen sogar als "Stadtpreißn", wegen der zum Teil schon stark verfälschten untypisch bayerischen Umgangsformen.

[Bearbeiten] Post und Telekommunikation

München bietet eine vollständige Abdeckung durch diverse Mobilfunknetze. In der Stadt existieren zahlreiche Internetcafés und Call Shops (insbesondere in der Nähe des Hauptbahnhofes). In der Nähe des Hauptbahnhofes ist auch die zentrale Post; Adresse: Arnulfstr. 32; 80335 München.

[Bearbeiten] Tageszeitungen

Zeitungen mit Lokalteil für München und Infos zum Tagesgeschehen sind: die „Süddeutsche Zeitung“, „Münchner Merkur“, „Tageszeitung tz“ und Abendzeitung „AZ“. Von der Bild-Zeitung gibt es eine Stadtausgabe.


[Bearbeiten] Ausflüge

[Bearbeiten] Ausflüge im S-Bahnbereich

Odeonsplatz mit Kaltenberger Rittern
Odeonsplatz mit Kaltenberger Rittern
  • Dachau mit der KZ-Gedenkstätte;
  • Erding mit Stadtzentrum und der größten Therme Europas
  • Kaltenberger Ritterturnier: mit der S8 nach Geltendorf, weiter mit dem Shuttlebus;
  • Wildpark Poing, Tierpark mit europäischer Tierwelt, ideal für Familienasuflüge
  • Kloster Schäftlarn, Ursprung der Münchner Mönche: S7 (Wolfratshausen), Bahnhof Ebenhausen-Schäftlarn, und 15 Minuten Fußweg (teilweise durch Wald) zum Kloster;

[Bearbeiten] Größere Städte in der Umgebung

[Bearbeiten] Literatur

  • Stille Winkel in München 20 Spaziergänge zu atmosphärischen Winkeln in München;
Ellert & Richter Verlag 2007; 128 Seiten; 12,95 €; ISBN 3831902798;
  • Das magische München Stadtbummel zu mystischen Kraftorten mit ungewöhnlichen Blickwinkeln;
Nymphenburger Verlag 2007; 141 Seiten; 14,90 €; ISBN 348501107X;
  • Verschiedene ; Martin Bernstein, Wolfgang Görl (Hg.) : München: Die Stadtviertel in Geschichte und Gegenwart. Süddeutsche Zeitung, Oktober 2011, ISBN 978-3866158894. 29,90 €. Das Buch ist die Zusammenfassung einer Artikelserie zu den Münchner Stadtteilen in der SZ im Herbst 2011.

[Bearbeiten] Stadtgeschichte

  • München, Die Geschichte der Stadt, umfangreiche Darstellung, als Serie anläßlich des 850. Stadtgründungstages 2008 in der Süddeutschen Zeitung erschienen.
Verlag: Süddeutsche Zeitung 2008; 430 Seiten; 29,90 €; ISBN 9783866156227;
  • 850 Jahre München, Rudolf Ites, Georg Reichlmayr; die Stadtgeschichte im Taschenbuchformat.
Sutton Verlag 2008; 126 Seiten; 29,90€; ISBN 3866802897;
  • Münchens Weg in die Gegenwart, Peter Claus Hartmann; mit Schwerpunkt von der Weimarer Republik bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg;
Verlag Schnell & Steiner 2008; 296 Seiten; 19,90 €; ISBN 3795420091;
  • Astrid Assél und Christian Huber : München und das Bier. Auf großer Biertour durch 850 Jahre Braugeschichte. Volk Verlag, September 2009, ISBN 3937200592, 2019 Seiten. 24,90 €

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Josef H. Biller / Hans-Peter Rasp : München Kunst & Kultur. Südwestverlag, 2006 (2. Auflage), ISBN 9783517069777, 448 Seiten. Stadtführer und Handbuch, umfangreiches lexikonartiges Werk zu den Münchner Kunst- und Baudenkmälern; 29,90 €
  • Streifzüge durch Münchens Kunstgeschichte. Lothar Altmann (Kunsthistoriker); in 32 thematisch geschlossenen Kapiteln;
Verlag Schnell und Steiner 2008; 296 Seiten; 19,90 €; ISBN 3795420105;
  • Karl Stankiewitz : Prachtstraßen in München: Ludwig- und Maximillianstraße: Ludwig- und Maximillianstraße. Dachau : Bayerland, Juni 2008 (1. Auflage), ISBN 978-3892513902, 168 Seiten. 24,90€
  • Karl Stankiewitz : Prachtstraßen in München: Brienner und Prinzregentenstraße. Dachau : Bayerland, Nov. 2009 (1. Auflage), ISBN 978-3892513971, 168 Seiten. 24,90€
  • Brunnenkunst und Wasserspiele, Juliane Reister; über einhundert Brunnen in zehn Münchner Stadtteilen;
MünchenVerlag GmbH, Mai 2008; 160 Seiten; 16,80 €; ISBN 3937090266;
  • Geschichte der Münchner Brücken, Christine Rädlinger, Hrsg. v. Baureferat der Landeshauptstadt München; Brücken bauen von der Stadtgründung bis Heute;
Verlag Franz Schiermeier, 2008; 288 Seiten, 34,50 €; ISBN 9783981142525;
  • Petzet Michael , Heinrich Habel, Johannes Hallinger, Timm Weski : Landeshauptstadt München Mitte: Denkmäler in Bayern, drei Bände;. München : Lipp, April 2009 (1. Auflage), ISBN 978-3874905862, 1500 Seiten. Denkmalliste, ca. 129 €
  • Michael Petzet, Heinrich Habel, Helga Himen ; Bayern, Landesamt für Denkmalpflege, München (Hg.) : Landeshauptstadt München: Ensembles, Baudenkmäler, Archäologische Geländedenkmäler:, Bd. I/Teil 2. München : Oldenbourg, 1991 (3. Auflage), (Denkmäler in Bayern), ISBN 978-3486523997, 376 Seiten. Denkmalliste, ca. 54,80€
  • Daniela Crescenzio : Italienische Spaziergänge in München, Bd. Band I: Florenz Venedig Rom. IT-INERARIO, 2009/07, ISBN 978-3-9813046-0-2, 112 Seiten. 14,90 €
  • Daniela Crescenzio : Italienische Spaziergänge in München, Bd. Band II: Dynastien aus Italien. IT-INERARIO, 2009/12, ISBN 978-3-9813046-1-9, 144 Seiten. 16,50 €

[Bearbeiten] Weblinks

Unterkunftssuche

[Bearbeiten] Webcams

"Wer am Ende vorn ist, kann von vorn' anfangen, denn das Ende ist der Anfang von der anderen Seite." (Karl Valentin)


Gewählt zum Ziel des Monats
Persönliche Werkzeuge
Übergeordnete Artikel
Reisethemen
Verwandte Sites
Andere Sprachen