London

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Tower Bridge
Lage
Kurzdaten
Fläche: 1.584 km²
Höhe: 15 m ü. NN
Einwohner: 7,2 Mio
Telefonvorwahl: 020
Internet URL: www.visitlondon.com
Zeitzone: UTC
Notrufnummer(n)
Notruf: 999

London (englische Aussprache ˈlʌndən) ist die Hauptstadt von Großbritannien und England. Majestätisch an den Ufern der Themse gelegen, ist sie eine der bedeutendsten Städte der Welt und Zentrum von Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft. London bietet für jeden Reisenden etwas und garantiert einen unvergesslichen Besuch, vorausgesetzt man nimmt sich genügend Zeit. Einige Tage sollte man schon einplanen, wenn man nicht nur einen schnellen Blick von Außen auf die Hauptattraktionen werfen möchte und mindestens eine Woche, wenn man auch das ein oder andere Museum besuchen will. Das Verwaltungsgebilde "Greater London" besteht aus 32 Bezirken (den sogenannten "Boroughs"), die sich über 1.584 km² erstrecken. Die Einwohnerzahl liegt offiziell bei 7,5 Millionen, wobei eine große Dunkelzahl illegaler Einwanderer mit einzurechnen ist.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Stadtteile

  1. City of London
  2. City of Westminster
  3. Kensington and Chelsea
  4. Hammersmith and Fulham
  5. Wandsworth
  6. Lambeth
  7. Southwark
  8. Tower Hamlets
  9. Hackney
  10. Islington
  11. Camden
  12. Brent
  13. Ealing
  14. Hounslow
  15. Richmond
  16. Kingston
  17. Merton
  1. Sutton
  2. Croydon
  3. Bromley
  4. Lewisham
  5. Greenwich
  6. Bexley
  7. Havering
  8. Barking and Dagenham
  9. Redbridge
  10. Newham
  11. Waltham Forest
  12. Haringey
  13. Enfield
  14. Barnet
  15. Harrow
  16. Hillingdon

[Bearbeiten] Hintergrund

Dort, wo sich heute die City of London befindet, gab es bereits vor der Zeit der Römer eine Siedlung, wie Funde aus der Bronzezeit und im Zusammenhang mit der keltischen Kultur belegen. Die römische Stadt Londinium, die 43 n. Chr. gegründet wurde, kurz nachdem die Römer Britannien erobert hatten, stellte den Kern der modernen Besiedlung dar. Einige vereinzelte Überbleibsel sind heute noch in der Stadt zu finden. Nach einem kurzen Niedergang, der auf das Ende der römischen Herrschaft um 410 n. Chr. folgte, erlebte London einen Aufschwung als Handelsstadt unter den Angeln und Sachsen und später den Wikingern. Die beherrschende Stellung Londons wurde durch die Normannen gefestigt, die auch den Tower of London nach der Eroberung von 1066 erbauten.

Symbole im Artikel

Für die verschiedenen Transportmittel in London werden in diesem Artikel folgende Symbole verwendet:
Tube (U-Bahn)
Docklands Light Railway (DLR)
Tramlink
London Overground
Nah- und Fernverkehrszüge, S-Bahnen
Busse
Nähere Infos zu den einzelnen Beförderungsarten stehen im Unterartikel Mobilität.

London wurde immer stärker und mächtiger. Mit dem Aufstieg Englands zur herrschenden Seemacht im 18. und 19. Jahrhundert zur europäischen und schließlich zur Weltmacht, wurde die Stadt das Zentrum der Regierung, Verwaltung, Industrie und Kultur des British Empire und - für lange Zeit - die größte Stadt der Welt. Trotz des unausweichlichen Niedergangs und der schweren Schäden, die während des Zweiten Weltkriegs von der deutschen Luftwaffe angerichtet wurden, ist London nach wie vor eine Stadt von Weltruhm und ein globales Finanz-, Wirtschafts- und Kulturzentrum. London ist die bei weitem größte Stadt des Landes, achtmal größer als Englands "zweite Stadt" Birmingham und dominiert dadurch natürlich das wirtschaftliche, politische und soziale Leben im Vereinigten Königreich.

Londons lange Theatertradition kann bis in die englische Renaissance zurückverfolgt werden. Für Besucher besonders interessant ist dabei Shakespeare's Globe Theatre, dass nach historischem Vorbild in unmittelbarer Nähe zu Tate Modern wieder errichtet wurde und heute als Museum und im Sommer auch für Theateraufführungen dient. Ganz in der Nähe wurden ebenfalls die Reste des Rose Theatre entdeckt.

Das Museum of London im Norden der Stadt ist der ideale Ausgangspunkt für alle Reisenden, die sich für die Geschichte der Stadt interessieren. Der Eintritt ist frei.

Die Stadt ist voll von exzellenten Bars, Theater, Museen, Kunstgalerien und Parks. Sie ist außerdem der kulturell und ethnisch gemischteste Teil des Landes und bietet daher auch kulinarische Genüsse aus allen Teilen der Welt. Ganz egal ob man sich für antike Geschichte oder Moderne Kunst, die Oper Underground Raves interessiert, London bietet alles.

Englands königliche Familie hat über die Jahrhunderte viel zu den touristischen Sehenswürdigkeiten beigetragen: den Tower of London, Buckingham Palace, Kensington Palace, das Albert Memorial, die Royal Albert Hall und natürlich die berühmte Westminster Abbey.

Die Londoner sind ein ziemlich gemischter Haufen. Meist sind sie lieber für sich und ziemlich ruhig, aber mit einem ziemlich schwarzen und verdrehten Humor. Wer versucht, in einen vollgestopften Bus zu kommen, wird häufig derbe Flüche hören.

[Bearbeiten] Sprache

Das in der Schule immer propagierte Oxford-Englisch, Profis sprechen von der received pronunciation (RP), wird man auf der Straße eher selten hören. London ist eine multikulturelle Stadt mit einem sehr hohen Anteil an Einwanderern, Gastarbeitern und Fremden. Dementsprechend viele Dialekte und Akzente gibt es auf den Straßen und in den Geschäften. Auch Reisende mit Erfahrung in dieser Sprache müssen sich also beim Zuhören konzentrieren. Ein freundliches "pardon me" oder "say again" führt aber in der Regel dazu, dass der Gegenüber alles nochmal langsam wiederholt.

[Bearbeiten] Preisniveau

London ist eine Weltmetropole. Und wie alle modernen Megastädte sind die Preise hier auf einem exorbitantem Niveau. Die englische Hauptstadt ist nicht nur die teuerste Stadt im Königreich, sondern auch die mit Abstand teuerste Europas. Und selbst im Weltvergleich erzielen Londons Preise Spitzenwerte. Man kann im Vergleich zum Rest des Landes ruhig auf alles 30% aufschlagen und das obwohl die Preise in Großbritannien schon höher sind als in Mitteleuropa. Gerade die Discounter- und Geiz-ist-geil-verwöhnten Deutschen erleiden regelmäßig einen Kulturschock, wenn sie feststellen, dass sich die Preisunterschiede zum Heimatland nicht in Prozent, sondern in Faktoren berechnen lassen. Man kann davon ausgehen, dass der Preis einer Ware in Euro in London genauso viel in Britischen Pfund kostet, man muss also etwa mit 1,5 bis 2 multiplizieren. Von einem vermeintlichen Schnäppchen ist man dann manchmal enttäuscht, da man z.B. im Restaurant eine kleinere Portion erhält als üblich. Ganz anderes verhält es sich mit den vielen Angeboten nach dem Muster „Buy one – get one free“ (Kauf eines – bekomme ein zweites umsonst) oder „Buy one – get one half price“ (Kauf eines – bekomme ein zweites für den halben Preis) bei jeweils identischen Produkten. Hier lässt sich bares Geld sparen, vorausgesetzt man braucht gerade drei Shampooflaschen oder 20 Batterien.

[Bearbeiten] Anreise

[Bearbeiten] Mit dem Flugzeug

Im Großraum London gibt es fünf Flughäfen, die alle aus dem deutschsprachigen Raum erreicht werden können. Sie liegen jeweils in anderen Himmelsrichtungen und bedienen somit den ganzen Großraum Londons. Der bekannteste und größte Flughafen Londons ist Heathrow im Westen der Stadt, gefolgt von Gatwick im Süden. Der kleine City Airport liegt in den Docklands und ist sehr stadtnah. Billigflieger nutzen meist die Flughäfen Stansted (im Nordosten) und Luton (im Norden), die beide aber schon weit außerhalb der Stadt liegen. Im Allgemeinen sind alle Flughäfen sehr gut an das Straßennetz angeschlossen und können auch sehr gut per Zug oder Bus verlassen/ erreicht werden. Gerade Heathrow und Gatwick verfügen über eine große Zahl von Busverbindungen in alle Teile Englands.

[Bearbeiten] Heathrow

London Heathrow - Londons größter Flughafen, unvermeidbar und doch von fast jedem gehasst, da er eine ständige Baustelle und zum Teil heruntergekommen und unendlich langsam ist, z.B. bei der Gepäckausgabe oder den aktuellen, allgegenwärtigen Sicherheitskontrollen auch für Transitreisende!

An-/ Abreise: Heathrow ist direkt an das Londoner U-Bahnnetz angebunden, allerdings liegt der Flughafen in der äußersten Zone, sodass ein entsprechendes Ticket erforderlich ist - ferner sollte vor allem beim Rückflug die lange Fahrzeit kalkuliert werden (z.B. direkt mit der Picadilly Linie von Green Park in ca. 50 Min.). Sehr komfortabel und schnell ist der Heathrow Express, ein Schnellzug der ohne Stop nach Paddington fährt. Fahrzeit 15 Minuten für 14,50 Pfund pro Fahrt. Nähere Infos zur Anreise und dem Flughafen selbst gibt es hier.

[Bearbeiten] Gatwick

Der Flughafen Gatwick liegt im Süden von London und lohnt sich daher vor allem, wenn man in dieser Ecke der Stadt wohnt oder übernachtet.

Die An-/ Abreise nach Gatwick ist relativ einfach, da es mehrere Zugverbindungen gibt, z.B. mit dem Gatwick Express (Fahrzeit etwa 30 Minuten). Zusätzlich fahren Busse zu vielen Städten in England, die Autobahn verläuft am Flughafen und natürlich gibt es regen Taxiverkehr.

Nähere Infos zur Anreise und dem Flughafen selbst gibt es hier.

[Bearbeiten] Stansted

Der London Stansted ist Londons Airport der Billigflieger. Man sollte sich bewusst sein, das der Flughafen ziemlich weit außerhalb liegt!

Die An- und Abreise ist nach Stansted ist relativ langwierig. Mit dem Stansted Express beträgt die Fahrzeit zur Liverpool Street etwa 45 Minuten, allerdings gibt es auch billigere Zug- und Busverbindungen in die Londoner Innenstadt. Der Flughafen selbst wurde vor kurzem ausgebaut und bietet in einem modernen Terminal alles was man als Flugreisender braucht.

Nähere Infos zur Anreise und dem Flughafen selbst gibt es hier.

[Bearbeiten] Luton

London Luton ist ebenfalls ein Hub für Billigairlines mit guten Anbindungen an andere europäische Länder, Nordeuropa und Business-Flüge in die USA. Der Flughafen liegt etwa 32 Meilen (etwa 50 km) nördlich der Londoner Innenstadt und ist gut zu erreichen, wobei die Reisezeiten allerdings entsprechend lang sind. Aufgrund der nördlichen Lage befindet er sich relativ nahe an Cambridge und Oxford. Einzige Fluggesellschaft mit Direktflügen in den deutschsprachigen Raum ist derzeit easyJet.

  • easyJet: Basel, Berlin-Schönefeld, Dortmund, Genf, Hamburg, Wien und Zürich.

Die An-/ Abreise ist recht einfach und zum Beispiel mit dem Zug in die Innenstadt möglich. Allerding muss man dazu erst mit einem Shuttle-Bus zum nächsten Bahnhof fahren. Es gibt aber auch Busverbindungen und der Flughafen ist gut an das englische Straßennetz angeschlossen. Weitere Informationen gibt es hier

[Bearbeiten] City

Flughafen London City - Zentral mitten in den Docklands gelegen eine echte Alternative, zumal der Flughafen angenehm überschaubar ist.

Die Anreise zum Flughafen ist sehr einfach, da dieser an die Docklands Light Railway angeschlossen ist und damit Verbindungen nach Tower Gateway und Bank bietet, von wo man Anschluss an das weitreichende Nahverkehrsnetz hat.

[Bearbeiten] Mit der Bahn

London ist über den frisch renovierten Bahnhof St. Pancras an das europäische Eisenbahnnetz angeschlossen und vom Kontinent aus durch den Kanaltunnel von Paris (2 h 15 min) und Brüssel (1 h 53 min) mit dem Eurostar erreichbar. Es empfiehlt sich, rechtzeitig im Voraus zu buchen. Der Bahnhof befindet sich im Herzen der Stadt und ist ein zentraler Knotenpunkt der Bus- und U-Bahnlinien.

London ist auch aus anderen Teilen Großbritanniens gut per Bahn erreichbar. Es gibt zwölf große Bahnhöfe, die in einem Ring um Central London angeordnet sind und jeweils einen anderen Teil des Landes versorgen. Abgesehen vom Bahnhof Fenchurch Street, der nur per Bus oder Taxi erreicht werden kann (die U-Bahn-Station Tower Hill ist ca. 5 Minuten zu Fuß entfernt), sind alle unmittelbar an das U-Bahn-Netz angeschlossen.

Ein detailliertes Profil jeder Station kann man hier finden: Network Rail Stations website.

Die wichtigsten Bahnhöfe sind (im Uhrzeigersinn)::

Abfahrtszeiten findet man hier: National Rail Planner oder unter den Nummer +44 845-748-4950.

[Bearbeiten] Mit dem Bus

Die Haltestellen der meisten internationalen und nationalen Buslinien (Englisch: coach services) befinden sich in der Nähe der Victoria Station. Alle Linien von National Express oder Eurolines halten an der Victoria Coach Station, die sogar verschiedene Ankunfts- und Abfahrtsterminals hat. Die Linien anderer Anbieter benutzen entweder diese Haltestellen oder die Green Line Coach Station gegenüber Buckingham Palace Road. Die wichtigsten Busunternehmen:

  • National Express ist bei weitem die größte Linie. Die Buchung im voraus ist aber unbedingt notwendig.
  • Eurolines ist eine Schwestergesellschaft von National Express und betreibt Verbindungen zu verschiedenen Städten in Nordirland und der Republik Irland sowie auf dem Kontinent.
  • MegaBus betreibt Billiglinien von verschiedenen Großstädten nach London. Tickets müssen online gebucht werden (Fahrten gibt es ab 1.50 Pfund, wenn man rechtzeitig bucht).

Organisierte Pauschalreisen nach London bieten viele Busunternehmen in Deutschland an.

[Bearbeiten] Auf der Straße

London mit dem Auto zu besuchen ist keine besonders gute Idee. Abgesehen von den mangelnden Parkplätzen in der Innenstadt und den horrenden Gebühren für falsches Parken, gibt es seit einigen Jahren eine Gebühr für die Innenstadt in Höhe von acht Pfund (Congestion Charge - zu erkennen an einem grossen weissen "C" in einem roten Kreis). Für LKW fallen extra Gebühren an. Der Londoner Verkehr erscheint zwar chaotisch, für routinierte Autofahrer ist er aber nach kurzer Eingewöhnungszeit kein Problem. Mit dem öffentlichen Nahverkehr ist man aber wahrscheinlich besser bedient.

[Bearbeiten] Mobilität

London hat eines der dichtesten Netze für den öffentlichen Nahverkehr. Weltbekannt sind die roten Doppelstockbusse, bei denen man mittlerweile nicht mehr hinten offen fährt und die U-Bahn Underground. Daneben existieren noch die typischen schwarzen Taxis, die mitunter recht bunt daherkommen. Und obwohl die Londoner dauernd über ständige Verspätungen und Ausfälle nörgeln, ist dieses Netz die mit Abstand beste Möglichkeit für Touristen und Einheimische, sich in der Stadt fortzubewegen und dabei wesentlich zuverlässiger als man manchmal glaubt.

Moderner Doppelstockbus in London.
Moderner Doppelstockbus in London.

Wichtigstes Fortbewegungsmittel in der Innenstadt ist die Tube , die Londoner U-Bahn. Sie durchzieht mit ihren zwölf Linien die Stadt von West nach Ost und Nord nach Süd. Die Züge verkehren alle paar Minuten und sind trotzdem während der Stoßzeiten berstend voll. Allerdings lohnt sich eine U-Bahnfahrt meist schon, um von einer Attraktion zur nächsten zu pendeln, da diese zu Fuß teilweise relativ weit auseinander liegen. Eine weiteres Transportmittel sind Busse . Die roten Doppeldecker- und Niederflurbusse verbinden alle Punkte der Stadt auf unendlich vielen Linien. Besucher und Einheimische nutzen statt normaler Einzelfahrten meist die sogenannten Travelcards. Das sind Tageskarten die die Benutzung der U-Bahn, Busse und weitere Nahverkehrsmittel der Stadt erlauben. London ist dabei in mehrere Zonen eingeteilt. Die Zonen 1 und 2 liegen im Stadtzentrum und reichen meist für Touristen aus, die höheren Nummern liegen weiter außerhalb. Für Touristen empfehlen sich die sogenannten Off-Peak-Travelcards, die erst nach 09.30 Uhr gültig sind, dafür aber auch günstiger. Beim Betreten und Verlassen von U-Bahnstationen und Bahnhöfen führt man die Karte in eine Schranke ein, um diese passieren zu können. Mit Travelcards erhält man bei Schiffsfahrten Rabatt. Oyster Cards sind ebenfalls beliebt. Sie funktionieren ähnlich, sind aber mit Geld aufgeladene Chip-Karten, die automatisch den günstigsten Tarif aller Fahrten eines Tages ermitteln.

Detaillierte Informationen sind im Unterartikel Mobilität zu finden.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Westminster und Big Ben
Westminster und Big Ben

London platzt fast vor Sehenswürdigkeiten und Attraktionen für den Reisenden. Die Preise sind allerdings oft exorbitant hoch. Inhaber einer Travelcard erhalten allerdings bei vielen Sehenswürdigkeiten Rabatte, oft bis zu 50%! Die folgende Auswahl gibt nur einen Bruchteil der vielen Attraktionen:

[Bearbeiten] City of Westminster

Die hier aufgeführten Sehenswürdigkeiten bilden nur eine kleine Auswahl der vielen Attraktionen in der City of Westminster. Dieser Bereich liegt im Herzen der Stadt und wird näher im Unterartikel City of Westminster beschrieben.

  • Palace of Westminster - Sitz des Parlamentes inklusive Big Ben. Eine Besichtigung ist für Menschen, die nicht im Vereinigten Königreich leben derzeit nicht möglich.
  • Westminster Abbey - Prachtvolle Abtei gegenüber des Palace of Westminster (Parlament), in der die Krönungszeremonien vorgenommen werden. Im Inneren sind zahlreiche prunkvolle Gräber vergangener Herrscher zu sehen. Ein kompletter Rundgang dauert mindestens eine Stunde. Die Kirche ist normalerweise Montag bis Samstag 09.30-15.45 Uhr geöffnet.
  • Buckingham Palace - die offizielle Residenz der Königin von England. Bei gutem Wetter ist um 11.30 Uhr Wachwechsel. Man sollte aber mindestens eine halbe Stunde vorher da sein, da es auf dem Vorplatz sehr voll wird.
Marble Arch
Marble Arch
  • Marble Arch
  • Somerset House
  • In Westminster befinden sich auch viele berühmte Plätze und Straßen. Der Trafalgar Square ist einer der zentralen Plätze. Er befindet sich in der Nähe des Westminster Palace und erinnert an die Schlacht von Trafalgar, als die englische Seestreitkraft die überlegene spanische Armada vernichtend schlug. Zu Ehren des Marinekommandanten Sir Nelson steht deshalb auf dem Platz die Nelson's Column, eine große Gedächtnissäule. Direkt am Platz befinden sich auch berühmte Museen, wie die National Gallery oder National Portrait Gallery. Etwas weiter westlich und ganz in der Nähe von Chinatown liegt der Leicester Square. Er bietet nicht nur die Gelegenheit zur Pause oder Erfrischung in einem der umliegenden Restaurants, sondern ist auch immer wieder Schauplatz von Premierenfeiern internationaler Kassenschlager, denn um ihn herum befinden sich gleich mehrere Kinos. Nur wenige Minuten entfernt liegt der Picadilly Circus, der mit seinen großen bunten Werbetafeln immer wieder die Menschen fasziniert. Die kleine Eros-Statue am Rande des Platzes ist dabei immer ein gern genommenes Fotomotiv. Vom Picadilly Circus schlängelt sich die Regent Street, eine der großen Einkaufsstraßen durch London, bis sie in die berühmte Oxford Street mündet. Hier kann das muntere Shoppingvergnügen beliebig lang weitergehen...

[Bearbeiten] South Bank

London Eye
London Eye
  • Das London Eye - ein gigantisches Riesenrad am Themseufer gegenüber der Bootsanlegestelle Westminster, direkt neben der ehemaligen County Hall. Die Standardfahrt kostet für Erwachsene 15 £, dauert etwa 20 Minuten und bietet einen grandiosen Überblick über London. Es können auch einzelne Kapseln, Touristenführer die etwas zur Geschichte Londons erzählen oder zusätzliche Bootsfahrten auf der Themse gebucht werden. Eine Reservierung der Karten im Voraus ist empfehlenswert, denn gerade in den Stoßzeiten muss man sonst eventuell sehr lange Anstehen. Buchungen sind möglich über das Internet oder per Telefon unter +44 (0)870 5000 600, bzw. bei Buchungen für einzelne Kapseln unter +44 (0)870 220 2223. Die nächsten U-Bahn-Stationen sind Waterloo und Westminster.
Shakespeare's Globe Theatre
Shakespeare's Globe Theatre
  • Shakespeare's Globe Theatre - von außen mag es nicht spektakulär sein, aber innen kann man die detailgetreue und originale Rekonstruktion des Theaters bestaunen, an dem schon Shakespeare gearbeitet hat, auch wenn seines etwa 100 Meter weiter östlich stand. Regelmäßig finden Aufführungen statt und während die Stehplätze (!) eventuell noch kurzfristig verfügbar sind, so sollte man Sitzplätze weit im Voraus reservieren.

[Bearbeiten] City of London

In der City finden sich so viele Attraktionen, dass man diese nicht alle hier aufführen kann. Deshalb gibt es einen Unterartikel City of London, der detaillierter und vollständiger ist.

  • Der Tower of London - Kein Turm, sondern Londons ehemalige königliche Festung, über 900 Jahre alt und Heim der Kronjuwelen (inklusive der Teile des Cullinan-Diamanten, dem größten der je gefunden wurde). Der Eintrittspreis beträgt 15 Pfund und wird von vielen als zu hoch eingestuft. Mit dem Eintritt hat man zwar die Möglichkeit sich diverse Ausstellungen im Inneren des Towers anzusehen, außerdem gibt es eine sehr gute (leider nur auf Englisch) gehaltene Führung durch den Tower mit den Beefeatern, die man sich keinesfalls entgehen lassen sollte, aber insgesamt sollte man sich darauf einstellen, zu viel bezahlt zu haben. Wer sich den Tower wirklich ansehen möchte, sollte schon einige Stunden einplanen. In unmittelbarer Nähe des Towers kreuzt die berühmte Tower Bridge die Themse. Das Überqueren der Brücke zu Fuß ist kostenlos. Optional kann man eine Ausstellung zur Geschichte und Wirkungsweise der Brücke besichtigen, die auch in den oberen Teil der Konstruktion führt. Der nächste U-Bahn-Halt für Tower und Tower Bridge ist Tower Hill.
  • St. Paul's Cathedral - die von Sir Christopher Wren zwischen 1675 und 1710 errichtete Kathedrale ist heute einer der vielen Höhepunkte Londons und fast nur nebenbei Bischofssitz und aktive Kirche. Unweit der Themse gelegen bestauen jedes Jahr Tausende dieses wunderschöne Gebäude oder finden sich zu den mehrmals täglich stattfindenden Andachten und Gottesdiensten ein. Die nahe gelegenen Tube-Station St. Paul's der Central Line bietet eine gute Verkehrsanbindung.

[Bearbeiten] Greenwich

[Bearbeiten] Museen und Galerien

London hat etliche weltberühmte Museen und Ausstellungen. Das meistbesuchte und bei den Briten beliebteste Museum ist übrigens das Naturhistorische Museum. Grundsätzlich gilt, bei allen staatlichen Museen ist der Eintritt kostenlos (ausgenommen Sonderausstellungen) - dazu gehören beispielsweise British Museum, Tate, Natural History Museum und Science Museum. Demgegenüber sind Eintritte für die privaten Museen teils sehr hoch - dazu gehören beispielsweise Madame Tussaud, Saatchi und der Tower.

  • das British Museum - eines der weltbesten Museen. (Eintritt frei).
  • die National Gallery - und die National Portrait Gallery gleich um die Ecke
  • das Museum of London
  • dieTate Galleries mit Tate Britain und Tate Modern - eine weltbekannte Ausstellung moderner Kunst
  • das Victoria and Albert Museum
  • das Natural History Museum (Eintritt frei). Kinder (und auch Erwachsene) werden die Ausstellung der Dinosaurier lieben.
  • das Science Museum (Eintritt frei)
  • Madame Tussauds - Das weltberühmte Wachsfigurenkabinett, dessen nur knapp einstündige Besichtigung mit enormene 25 Pfund (keine Kinder- oder Studentenrabatt!) zu Buche schlägt. Leider ist auch die Anzahl der Figuren geringer als erwartet. Es gibt zwei Eingänge: Einen zum Ticket kaufen mit langer Schlange und eine für im Internet im voraus gebuchte Karten ohne Wartezeit.
  • das Sir John Soane's Museum
  • die Saatchi Gallery - Saatchi zieht derzeit um und wird Anfang 2007 in neuem Domizil in Chelsea eröffnet.
  • das National Maritime Museum and Royal Observatory Greenwich
  • und The Wallace Collection (Eintritt frei). Eine wirklich erstaunliche Sammlung, die man sich unbedingt ansehen sollte. Die Sammlung umfasst neben Schmuck und Waffen auch eine Reihe hervorragender Gemälde sowie Beispiele von Kunsthandwerk aus verschiedenen Epochen und Nationen.
  • das Imperial War Museum Hervorragendes Museum über die Kriege des 20. Jahrhunderts, insbesondere den Ersten und Zweiten Weltkrieg. Man sieht Panzer, Kanonen und eine V2. Ein komplettes Drittel des Museums beschäftigt sich informativ mit dem Dritten Reich, was einem vielleicht sogar mehr über das Denken der Briten verrät, als über diese Epoche: denn zum Falkland- und zum Vietnam-Krieg gibt es jeweils nur eine Vitrine mit einer Uniform und einer Texttafel, zu den Massakern der englischen Kolonialmacht überhaupt nichts.
  • HMS Belfast - ein Schiff aus dem Zweiten Weltkrieg. Für acht Pfund kann man auf dem Schiff einen Blick in den Alltag britischer Soldaten werfen. Dauer etwa eine Stunde. Allerdings gibt es in London spannenderes zu besichtigen.
  • Die London Dungeons sind ein Londoner Gruselkabinett unter dem Bahnhof London Bridge, das die Besucher durch die blutige Geschichte Englands der letzten 2000 Jahre führen soll.

[Bearbeiten] Parks

London hat ein paar sehr schöner Parks, die sehr sehenswert sind. Sie sind auch ein beliebtes Ausflugsziel der Bewohner von London. An Sonntagen trifft man dort auf Tausende von Menschen.

  • Regent Park - liegt nicht ganz im Zentrum. Besonders sehenswert sind die Rosen!
  • Hyde Park - der größte Park in London.
  • Green Park -liegt gleich gegenüber dem Buckingham Palace.

[Bearbeiten] Aktivitäten

  • Musicals, Konzerte und Theater - Weltbekannt ist London für seine Musicals, aber auch Theater. Die meisten liegen im Westend, oft nur einen Steinwurf voneinander entfernt. Manche laufen seit vielen Jahren mit großem Erfolg, manche kommen neu raus. Das Agatha Christie Theaterstück The Mousetrap läuft sogar schon im 54. Jahr. Auch wer keine vorausgebuchten Karten hat, hat dennoch große Chancen noch am Boxoffice des Theaters kurzfristig oder sogar für den selben Abend Karten zu bekommen. Einen guten Überblick über alle Stücke bietet der vierzehntägig erscheinende, kostenlose The Official London Theatre Guide, eine Übersicht über den aktuellen Tag findet man in den zahlreichen kostenfreien Zeitungen.
  • Open top bus tours bietet eine gute, wenn auch etwas teure Einführung zu den Sehenswürdigkeiten Londons. Es gibt zwei große Unternehmen, die den Markt hierbei dominieren: The Original Tour und The Big Bus Company. Beide funktionieren nach dem hop-on/ hop-off System, d.h. der Bus fährt die Attraktionen ab und man kann ganz nach Belieben, so oft man will, ein- und aussteigen. Bei beiden gehören Audiokommentare, live vom Fahrer in Englisch und vom Band in anderen Sprachen, zum Service. Die Busse fahren täglich von 8.30 bis 18.00 Uhr (außer am 25. Dezember!). Erwachsene zahlen 16-17 Pfund, Kinder acht bis neun Pfund. Hin und wieder gibt es Rabatte bei Onlinebuchungen.
  • Wem nicht nach solch einer kommerziellen Bustour ist, der kann natürlich auch eine ganz individuelle Stadtrundfahrt unternehmen, indem er eine Travelcard kauft und sich eine Weile auf dem Oberdeck der Doppeldeckerbusse herumfahren lässt. Man hat dabei natürlich keine Audiokommentare, aber die Aussichten sind durchaus vergleichbar.
  • Sehr empfehlenswert sind auch die Angebote der London Walking Tour - wahrscheinlich der beste Weg, um einzelne Stadtteile etwas intimer kennenzulernen. Die Walks sind recht preiswert (fünf Pfund pro Erwachsener). Geboten werden neben normalen Stadtführungen auch themenbezogene Erkundungen: Geschichte Londons, berühmte Sehenswürdigkeiten, Ghost Walks, Jack-the-Ripper-Walks. Alle Touren dauern zwei bis drei Stunden; sie beginnen und enden jeweils in der Nähe einer U-Bahn- oder Busstation.
  • Eine sehr nette Alternative für Individualisten könnte ein Audiowalk in deutscher Sprache mit dem eigenem iPod oder mp3-Player sein.
  • Die grünen Lungen Londons, die Royal Parks sind unbedingt einen Besuch wert. Im Zentrum liegen der Hyde Park (der Größte) und Kensington Gardens, Green Park, St. James's Park (gleich beim Buckingham Palace), Regent's Park; weiter außerhalb Richmond Park, Bushy Park, Greenwich Park und Brompton Cemetery. Auch Hampstead Heath, eine Heidelandschaft im Norden von London, bietet sich zur Erholung an.
  • Man kann viele von Londons interessantesten Gebäuden am London Open House Weekend besuchen (normalerweise im Herbst; im Jahr 2008 am 20. und 21. September). Während dieses Wochenendes öffnen viele Gebäude, die sonst für das Publikum nicht zugänglich sind - vergleichbar dem Tag des offenen Museums in Deutschland.
  • London bietet viele bunte Flohmärkte, auf denen das Einkaufen ein Erlebnis sein kann.

[Bearbeiten] Einkaufen

In einer Weltmetropole wie London kann man natürlich so ziemlich alles haben, was man für Geld kaufen kann - wenn man weiß, wo man suchen muss und wenn man es sich leisten kann. London ist nicht gerade als Schnäppchenparadies bekannt.

Central London und besonders das West End haben einige weltberühmte Shoppingtempel zu bieten:

  • Oxford Street: hier findet man alle britischen Bekleidungsketten auf einer Straße.
  • Bond Street und benachbarte Straßen: DIE Adresse für (besonders teure) Mode.
  • Soho: für alternative Musik, Bekleidung und schwulen Lebensstil.
  • Covent Garden: altmodische Läden und vergleichsweise teure Designershops.
  • Knightsbridge: hier finden Sie Harrods, das wahrscheinlich berühmteste Kaufhaus der Stadt (ein Portier weist allzu leger gekleidete Touristen ab und bittet darum, Rucksäcke in die Hand zu nehmen).
  • Chelsea: die King's Road ist für Mode, Haushaltswaren und Kinderspielzeug bekannt.
  • Regent Street: zwischen Oxford and Piccadilly Circus - einschließlich solcher Juwelen wie Hamleys', Londons Flaggschiff in Sachen Spielzeug (sieben Etagen!).
  • Tottenham Court Road: spezialisiert auf Wohneinrichtung und Elektronik.
  • Charing Cross Road: für Bücher und Antiquariate.
  • Camden: alternative Bekleidung, besonders beliebt bei Teenagern und jungen Erwachsenen.

Die Läden in Central London öffnen üblicherweise erst am Vormittag und schliessen zwischen 19.00 und 20.00 Uhr.

[Bearbeiten] Küche

[Bearbeiten] Essen

Es ist eine große Aufgabe für den Londonreisenden, den richtigen Ort zum Essen zu finden. Weniger, weil es nichts Anständiges gäbe, sondern vielmehr, weil man aus einem schier unermesslichen Angebot auswählen kann (oder muss). London hat wahrscheinlich die höchste Dichte an Fast-Food-Läden in ganz Europa (24 x McDonalds, mindestens 53 x Burger King). Sandwich Shops sind die beliebtesten Orte, um sich etwas zum Mittag zu kaufen. Man hat dort die Wahl zwischen fertigen oder speziell nach Wunsch zubereiteten Sandwiches. Einige italienische Läden haben einen besonders guten Ruf und sind leicht an den langen Schlangen zu erkennen, die sich dort zur Mittagszeit bilden.

[Bearbeiten] Restaurants

London hat eine Vielzahl unterschiedlichster Restaurants, wo dem Gast so ziemlich alles, was irgendwie essbar ist, angeboten wird. Chinatown (U-Bahn Station: Charing Cross) hat selbst unter den in London lebenden Chinesen einen hervorragenden Ruf und bietet natürlich das entsprechende Essen. Die Qualität der Mahlzeiten kann sehr stark variieren und hängt auch von persönlichen Vorlieben ab. Wenn man oft und gern Fast-Food isst, gibt es so ziemlich alles, was man auch von zu Hause gewohnt ist. Ist man jedoch gutes Essen, womöglich noch in Verbindung mit einem guten Wein gewöhnt, kann man damit rechnen, etwa den dreifachen Preis für die halbe Qualität zu zahlen. Es ist durchaus üblich, die Mahlzeiten im Mikrowellengerät zuzubereiten. Eine Pizza außerhalb eines echten italienischen Restaurants zu bestellen wird mit großer Wahrscheinlichkeit dazu führen, eine zu Tode gekochte Supermarkttiefkühlpizza serviert zu bekommen - mit Pommes!

Zieht man stattdessen ein französisches Restaurant in Betracht, kann es durchaus passieren, dass das “coq au vin” eher wie ein Gummiadler schmeckt, der einen guten Wein nie auch nur aus der Nähe gesehen hat. Das soll selbstverständlich nicht bedeuten, dass alle französischen Restaurants schlecht wären, aber man sollte auf Überraschungen und Enttäuschungen vorbereitet sein.

Tischtücher sind nicht in allen Restaurants Standard. Weiße Tischtücher mit Flecken zeugen von gutem Willen, mehr aber auch nicht. Weiße und saubere Tischtücher bedeuten, dass man ein teures Etablissement gefunden hat und weiße Tischtücher, die gerade gewechselt wurden, dass man sehr viel Geld ausgeben wird. Für die Kellner gilt: aufmerksame und freundliche Angestellte sind leider nicht selbstverständlich.

Um so erstaunlicher ist folgendes: Egal wie leer das Lokal ist, Sie haben am Eingang zu warten, bis Sie jemand zu einem Platz führt - selbst bei Pizza Hut. Nur reine Fast-Food-Ketten machen da eine Ausnahme.

[Bearbeiten] Restaurant-Preise

London ist eine teure Stadt in einem teuren Land! Beachten Sie das, wenn Sie zum Essen ausgehen wollen. Hier sind ein paar über den Daumen gepeilte Tipps:

  • fünf Pfund pro Person: Sandwich Shop, Subway, McDonald's oder Burger King (wenn man nicht sehr hungrig ist). ,
  • 10-20 Pfund pro Person: Pub
  • 15-30 Pfund pro Person: Unteres bis Mittelklasse-Restaurant
  • 50-100 Pfund pro Person: Sehr nettes Restaurant mit mindestens weißen Tischdecken
  • 100 Pfund oder mehr: Savoy oder Ritz

Die Preise steigen direkt proportional zur Nähe von Touristenattraktionen; speziell in der Nähe des British Museum und des Westminster Palace sollte man aufpassen.

Zur besseren Auslastung bieten viele Gaststätten allerdings mittags Sonderangebote, abends wird es dann deutlich teurer.

Einen guten Restaurantführer gibt es bei London-Eating. Bitte beachten sie dabei, dass hier von Londonern geschrieben wird, die das Preisniveau gewöhnt sind.

Viele Imbissstände im Freien versuchen kurz vor der Schließung häufig noch, Übriggebliebenes loszuwerden - so bekommt man beispielsweise auf Camden Towns Märkten abends häufig drastisch heruntergesetztes (ein bis zwei Pfund) Essen angeboten.

Einige bunte Viertel mit einer eben solchen Küche:

  • Brick Lane: vorwiegend indische Küche, aber auch viele Italiener und Osteuropäer.
  • Soho: hier ist die Küche aus aller Welt zu Hause.
  • Chinatown: naja, was wohl.

[Bearbeiten] Trinken

In London gibt es unzählige Pubs, Bars und Nachtclubs. Und bitte immer noch daran denken, dass London eine teure Stadt ist. Dementsprechend wird man in einem durchschnittlichen Pub für eine pint (ca. ein halber Liter) Bier etwa zweieinhalb Pfund zahlen. Richtige Bars und Nachtclubs sind noch wesentlich teurer. Es gibt aber auch auf Studenten spezialisierte Ketten wie Wetherspoons, die erträglichere Preise bieten.

[Bearbeiten] Unterkunft

Wenn man von Deutschland aus Hotels bucht, sollte man ein paar Dinge beachten. Zum einen ist London eine enorm große Stadt und selbst Hotels in City-Lage können sehr weit außerhalb liegen. Gegen solche Überraschungen kann man sich mit einem elektronischen Stadtplan absichern. Des weiteren sollte man beachten, dass das allgemeine Niveau der Hotels und Unterkünfte nicht dem deutschen Standard entspricht. Man kann (und sollte) bei der Buchung gedanklich immer einen Stern abziehen. Prinzipiell gibt es in London einige hundert Übernachtungsmöglichkeiten, vom Vier-Sterne-Hotel über Apartments bis hin zu historischen 'Bed & Breakfast'-Herbergen. Gut möglich, dass man irgendetwas zwischen 20 Pfund und 200 Pfund pro Nacht bezahlt. Der Preis hängt nicht zuletzt davon ab, in welchem Stadtteil man übernachtet. Es ist aber unbedingt empfehlenswert darauf zu achten, dass eine U-Bahn-Station in der Nähe ist.

Einige nette, empfehlenswerte Gegenden sind:

  • Bloomsbury: vergleichsweise ruhige Lage mit einer großen Bandbreite an Übernachtungsmöglichkeiten. Preiswerteres findet man auf der Argyle St.; die Gegend rund um die King's Cross U-Bahn-Station ist aber leider etwas heruntergekommen. Cartwright Gardens hat einige kleine 'Bed & Breakfast'-Hotels in kleinen historischen Häusern.
  • Kensington: in der Earl's Court-Gegend findet man eine Reihe preiswerter Übernachtungsmöglichkeiten.

[Bearbeiten] Günstig

  • Piccadilly Backpackers Hotel, 12 Sherwood Street Piccadilly, London W1F 7BR, Telefon: +44 (0)20 7434 9009, Fax: +44 (0)20 7434 9010
  • Palmers Lodge, 40 College Crescent, Swiss Cottage, London NW3 5LB, Telefon: 00 44 (0) 207 483 8470, Fax: 00 44 (0) 207 483 8471
  • Club Quarters St. Paul's, 24 Ludgate Hill, London EC4M 7DR, Telefon: +44 (0)20 7651 2200, Fax: +44 (0)20 7651 7300
  • Club Quarters Gracechurch, 7 Gracechurch Street, London EC3V 0DR, +44 (0)20 7666 1616, Fax +44 (0)20 7666 1717

Beachte: Das Club Quarters ist ein Club-Hotel, während des Jahres also der Öffentlichkeit nicht ständig zugänglich. An Wochenenden und zu Ferienzeiten (z.B. am Jahresende) werden die Zimmer jedoch, um Leerstand zu vermeiden, sehr preisgünstig vermietet. Die Zimmer sind schlicht, aber warm und sauber, Frühstück ist inklusive. Hervorragend ist die Lage direkt an St. Paul's Cathedral (St.Paul's) bzw. in der Nähe des Towers (Gracechurch).

[Bearbeiten] Mittel

[Bearbeiten] Gehoben

  • Hilton London Paddington****, 146 Praed Street - Gehobenes traditionsreiches Hotel unmittelbar am Bahnhof Paddington mit Direktzugang aus der Bahnhofshalle. Für britische Verhältnisse sehr guter und zuvorkommender Service.
  • Thistle Bloomsbury****, Bloomsbury Way - Don't judge a book by its cover gilt für dieses Hotel in besonderen Maße. Für alle die in London viel unternehmen wollen liegt dieses Hotel genial zentral mitten zwischen den großen Musicals und den bekanntesten Einkaufsstraßen. Unbedingt sollte man prüfen, ob man mit den oftmals über weite Strecken verkehrenden, direkten Buslinien vor der Hoteltür nicht viel schneller an sein Ziel kommt als mit der Tube.
  • Mehr Luxus-Hotels in London

[Bearbeiten] Lernen

[Bearbeiten] Arbeiten

England hat eine niedrige Arbeitslosenquote und qualifizierte Mitarbeiter werden ständig gesucht. Die Arbeitswelt ist im Vergleich zu Deutschland sehr entspannt und die Angst um den Arbeitsplatz ist eher gering und falls man ihn verliert, stehen die Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz recht gut. In London wird man Deutsche in vielen Branchen finden und in einigen Branchen können sie recht zahlreich vertreten sein. Z.B. Mediziner, Biologen und Bänker. Die Gegend zwischen London, Cambridge und Oxford wird aus gutem Grund auch als "Goldenes Dreieck" bezeichnet.

  • Bewerbung Eine zweiseitige Bewerbung sollte reichen. Alles längere wird hier eher ungern gesehen. Bewerbungsmappen sind in vielen Branchen unüblich und eine Bewerbung per E-Mail ist OK. Ein Bewerbungsfoto wird in England wohl eher einen Lachanfall auslösen und ist hier nicht üblich (es sei den man möchte sich als Model bewerben).
  • Gehalt beim Verdienst sollte man aufpassen, das man die hohen Lebenshaltungskosten von London berücksichtigt. Besonders die Miete in London und das U-Bahn Ticket schlagen hier zu Buche (ca. 3000 -4400 Pfund/ Jahr). Die Gehaltsverhandlungen sind in staatlichen Institutionen/ Universitäten im Vergleich zu Deutschland eher flexibel und bei entsprechender Qualifikation kann man davon noch gut profitieren. Allerdings hat auch hier die EU-Osterweiterung und der Zuzug billiger Arbeitskräfte Folgen und die Gehälter beginnen allmählich zu sinken.

[Bearbeiten] Sicherheit

Wie viele andere Großstädte auch, hat London einige soziale Probleme, die sich in Bettlern, Drogensüchtigen und Diebstählen (besonders von Handys) äußern. Die Londoner Polizei hat das allerdings so gut im Griff, dass sie ihre Polizisten (noch) nicht mit Schusswaffen ausrüstet. Generell ist London ein ziemlich sicherer Ort für Touristen.

Trotzdem: die Notrufnummer lautet "999".

Benutzen sie keinesfalls die illegalen Minicabs (siehe oben).

[Bearbeiten] Gesund bleiben

In England sollte man auf alle Fälle versuchen Gesund zu bleiben, schon weil das Gesundheitssystem eher mäßig ist. An einen Arzt zu kommen so lange man nicht wirklich ernsthaft erkrankt ist, ist meistens sehr schwer und es ist daher ratsam gängige Medikamente mit zu haben, um sie sich nicht verschreiben lassen zu müssen. Wenn man wirklich ernsthaft krank ist, ist der Gang in die Notaufnahme des nächstens Krankenhauses meist schneller als das Warten auf einen Arzt. Leider ist auch dort die medizinische Betreuung eher schlecht.

Im allgemeinen ist Londoner Wasser trinkbar.

[Bearbeiten] Klarkommen

Die Engländer sind an sich ein nettes Volk allerdings sollte man sich nie über ihre Queen und die Royals lustig machen. Das wird meist sehr ungerne gesehen.

Normalerweise ist England recht sicher aber in Kneipen und Pubs kann es manchmal recht rau zugehen und da kann es auch schon zu Handgreiflichkeiten (What do you want from my girl?) kommen. Um 23:00 Uhr (obwohl die Sperrstunde inzwischen aufgehoben werden ist) schliessen immer noch die meisten Lokale und dann sind schlagartig alle Betrunkenen auf der Strasse. Zu diesem Zeitpunkt sollte man vielleicht nicht mehr unterwegs sein.

[Bearbeiten] Post und Telekommunikation

[Bearbeiten] Ausflüge

  • Eine schöne Tour für einen Tagesausflug ist eine Fahrt in die alte Universitätsstadt Oxford, am besten mit dem Bus vom Busbahnhof nahe dem Bahnhof Victoria Station. Auch den großen Rivalen von Oxford, Cambridge kann man gut an einem Tag besuchen.
  • Brighton ist ein altes Seebad an der englischen Küste und circa 100 km entfernt von London. Man erreicht es leicht mit dem Zug vom Bahnhof Victoria Station.
  • Die königliche Residenz in Windsor ist nur eine der Attraktionen des kleinen Ortes. Neben Windsor Castle kann man auch noch ein Legoland besuchen oder sich von der Ruhe und Idylle der englischen Kleinstadt besänftigen lassen. Züge fahren direkt vom Bahnhof Waterloo oder mit einer Umsteigeverbindung ab Paddington.

[Bearbeiten] Literatur

  • Ralf Nestmeyer : London. Michael-Müller-Verlag, Erlangen 2007, 5., veränderte Auflage (2007), ISBN 978-3899533644, S. 224 (Deutsch). Reiseführer für London gibt es viele. Aber selten findet man einen der so gut ist wie dieser. Klar strukturiert und nach Stadtteilen geordnet vermittelt Ralf Nestmeyer Interessantes zu Kultur und Geschichte und gibt praktische Tipps. Mit diesem Buch findet sich jeder in dieser großen Stadt zurecht, sei es auf einem der empfohlenen Spaziergänge und mit Hilfe des Reiseführers selbst zusammengestellten Touren. Einziges Manko: es gibt keinen Stadtplan. Am besten holt man sich den A-Z Visitors' London Atlas and Guide als Ergänzung.
  • A-Z Visitors' London Atlas and Guide. Geographers' A-Z Map Co Ltd, 28. Auflage (Januar 2007), ISBN 978-1843482055, S. 112 (Englisch). Ein nahezu unverzichtbarer Helfer für Touristen und Einheimische. Dieser auf viele Seiten verteilte Stadtplan passt in jede Handtasche und durch seine Spiralbindung kann man eine gesuchte Seite immer griffbereit aufgeschlagen lassen. U-Bahn-Stationen und Sehenswürdigkeiten sind ebenfalls deutlich eingetragen. Ein Klassiker, den man einfach haben muss.
  • Anna Regeniter : Ein Jahr in London. Reise in den Alltag. Herder, Freiburg, 2. Auflage (März 2007), ISBN 978-3451057410, S. 192 (Deutsch). Anna Regeniter ist dauerhaft nach London gezogen und erzählt nun vom Alltag. Jobsuche, Verabredungen mit Freunden, Bestellen im Pub, all die kleinen Sachen des normalen Lebens schildert sie auf humorvolle Art und Weise und beleuchtet dabei die vielen Eigenarten der englischen Gesellschaft. Sehr zu empfehlen für alle London-Fans, aber auch Erstbesucher.

[Bearbeiten] Weblinks

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