Libanon
Aus Wikivoyage
| |
Es besteht eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland |
Die Republik Libanon ist ein kleines Land im Nahen Osten. Es besitzt im Osten einen langen Küstenstreifen zum Mittelmeer und im Westen eine ebenfalls lange Staatsgrenze zum ungleich größeren Nachbarn Syrien. Eine nicht festgesetzte Grenze im Süden teilt sich das Land außerdem mit Israel.
| Lage
| |
| Flagge
| |
| Kurzdaten | |
| Hauptstadt: | Beirut |
|---|---|
| Staatsform: | Parlamentarische Republik |
| Währung: | 1 Liban. Pfund (LBP) = 100 Piastres |
| Fläche: | 10.452 km² |
| Bevölkerung: | 3,78 Mio |
| Sprachen: | Arabisch (offiziell), Französisch, Englisch, Armenisch |
| Religionen: | Muslime 70 % (Shi'a, Sunniten, Druze, Isma'ilite, Alawite oder Nusayri), Christen 30 % |
| Telefonvorwahl: | +961 |
| Internet TLD: | .lb |
| Zeitzone: | MEZ + 1h |
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Regionen
[Bearbeiten] Städte
[Bearbeiten] Weitere Ziele
[Bearbeiten] Hintergrund
Die Zedern des Libanon werden schon in den Schriften des alten Testamentes bei König Salomon erwähnt. Die Region gehört mit zu den am längsten besiedelten Räumen der Erde. Im ersten und zweiten Jahrtausend v. Chr. liegt der heutige Libanon unter anderem im Machtbereich der Ägypter und Babylonier. In dieser Zeit entstehen aber auch unabhängige Kleinkönigreiche in Byblos, Tyros und Sidon. Durch den Handel bedingt steigen die Küstenstädte rasch auf.
Ab 1000 v. Chr. entwickeln sich diese Küstenstädte zu Kleinkönigreichen und werden zu dem Kultur- und Handelsraum Phönizien. Dessen Handelsbeziehungen erstrecken sich über den gesamten Mittelmeerraum. Hier wird das phönizische Alphabet entwickelt, das die Grundlage auch für unser Heutiges bildet. Mit Karthago (nahe Tunis im heutigen Tunesien) wird 814 v. Chr. in Nordafrika die bedeutendste phönizische Kolonie gegründet.
Etwa 500 Jahre später wird 332 Tyros durch Alexander den Großen belagert, da es sich nicht wie Tripolis, Byblos, Beirut und Sidon ergab. Alexander lässt einen Damm aus Zedernholz errichten, um die Inselstadt einzunehmen. Nach sechs Monaten fällt Tyros als letzte der Städte an Alexander.
Mit dem Aufstieg der Römer als alles beherrschende Macht fällt es 64 v. Chr. an Rom und wird 395 Teil des oströmischen Reiches. Die Bedeutung des Landes ist bereits deutlich geschwunden, als es 551 n. Chr. durch ein Erdbeben weitgehend zerstört wird.
Zwischen dem zehnten und elften Jahrhundert wandern die aramäischen Maroniten in den Libanon ein und bilden damit die größte christliche Glaubensgemeinschaft im Land.
Im Zuge der Ausbreitung des Islam und der arabischen Eroberungszüge wird der Libanon 636 nach der Schlacht am Yarmuk an das Kalifat angeschlossen, zu dem bereits Syrien gehört. Im elften Jahrhundert wurde der Libanon Zufluchtsstätte der muslimischen Sekte der Drusen, die bis heute im Libanon und in Israel siedeln.
Mit den Kreuzzügen beginnt eine wechselvolle Zeit für das Land, in dem es Schauplatz zahlreicher Kämpfe ist. Mit dem Sieg über die Seldschuken im ersten Kreuzzug kann 1109 die Grafschaft Tripolis errichtet werden. Die Herrschaft der Kreuzfahrer dauert bis Ende des 13. Jahrhunderts (1291), dann werden sie von den Mamelucken vertrieben.
Im Jahr 1517 fällt der Libanon an das osmanische Reich, zu dessen Gebiet er bis 1860 gehört. Allerdings erhält der Libanon weitgehende Unabhängigkeit unter den drusischen Herrschern. Von 1517 bis 1635 herrscht der Man-Klan. Der letzte Herrscher Fahrradin II. erhebt sich gegen die Osmanen und wird 1635 geschlagen und hingerichtet. Ab 1697 übernimmt der Chehab-Clan die Herrschaft und stellt die Emire. Dieser Clan konvertierte zum maronitischen Glauben und herrschte bis 1840. Der Libanon gewinnt wieder an Bedeutung und wird im 19. Jahrhundert auch als Levante bekannt. Bedingt durch unterschiedliche Interessen sowohl Ägyptens, Frankreichs, Englands und des osmanischen Reiches kommt es zu zunehmenden innerpolitischen Spannungen mit religiösem Charakter. Das führt zum Ende der drusischen Herrschaft und einer Neuordnung des Landes 1845. Der Nordteil wird maronitisch und der Südteil drusisch regiert, der Wali von Sidon ist beiden vorgesetzt. In dieser Zeit werden auch Räte gebildet, die den Gouverneuren unterstehen und die jeweilige religiöse Gemeinschaft repräsentieren. Diese Aufteilung der Ämter nach Religionszugehörigkeit besteht bis heute fort. Der unruhige Frieden hält bis 1860. Ein ursprünglich als Bauernprotest begonnener Protest wandelt sich in einen religiösen Zwist zwischen den maronitischen Bauer und den drusischen Feudalherren. Es kommt zu einer Eskalation in deren Verlauf es zu einem Massaker an den Maroniten kommt. Es wird von 7000 bis 20.000 toten Maroniten gesprochen. Da das osmanische Reich nichts unternimmt interveniert Frankreich und es kommt zur Bildung der Region Mont-Liban als autonomes Gebiet. Der übrige Libanon wird nun autonome Region im osmanischen Reich mit einem katholischen Gouverneur, der nicht aus dem Libanon stammen darf. Beirut blüht auf und erlangt seinen Ruf als Paris des Orients. 1915 wird der Libanon unter osmanische Militärverwaltung gestellt, die bis 1919 andauert.
Nach dem Ersten Weltkrieg wird Libanon 1920 zusammen mit Syrien unter das Mandat Frankreichs gestellt. Libanon wird 1926 mit einer eigenen Verfassung gemäß den Bestimmungen des Völkerbundes versehen. Damit war die Idee einer Förderation mit dem ebenfalls unter französischem Mandat stehenden Syrien ad acta gelegt. Im Zweiten Weltkrieg wird der Libanon durch Truppen der Alliierten und des freien Frankreichs unter de Gaulle befreit. Gemeinsam mit den Briten erstreiten die maronitischen und sunnitischen Vertreter Libanons die Unabhängigkeit.
Der Libanon gehört zu den Gründungsmitgliedern der UN 1945 und ist maßgeblich, in Gestalt von Charles Malik, an der Ausarbeitung der UN-Charta beteiligt.
In den nächsten Jahrzehnten kommt es immer wieder zu Unruhen, deren Ursache in dem Streit um die politische Ausrichtung des Staates zu suchen ist. Diese Auseinandersetzungen rufen sowohl die US-Regierung als auch die PLO und Israel auf den Plan. So kam es 1968 zur Bombardierung des Beiruter Flughafens durch Israel, nach einer Guerillaoperation der PLO. Sie ist seit 1970 mit ihrem Hauptquartier im Libanon.
1975 beginnt der Bürgerkrieg, der Interventionen von Syrien und Israel mit sich bringt. Es kommt hierbei zu direkten Auseinandersetzungen von US-amerikanischen Streitkräften mit der syrischen Armee. Im Süden operiert die Hisbollah gegen die israelischen Truppen. Die Israelis verlassen den Libanon 1985 bis auf eine Sicherheitszone im Süden und 1989 beginnt mit dem Abkommen von Haif die Nachkriegszeit und der Wiederaufbau.
Von 1992 bis 2004 regiert Ministerpräsident Hariri das Land. In diese Zeit fällt auch der endgültige Abzug der israelischen Streitkräfte aus dem Südlibanon im Jahr 2000. Im Jahr 2004 tritt er zurück. Am 14.02.2005 wird er durch einen Anschlag in Beirut ermordet. Im Zuge der Ermittlungen wird Syrien verantwortlich gemacht und gerät unter Druck. Im April ziehen sich die syrischen Truppen zurück und Libanon erlangt seine volle Souveränität zurück. Im Sommer kommt es zu Wahlen und einer Regierungsneubildung unter Ministerpräsident Siniora.
Im Süden des Landes operierte jedoch weiter die Hisbollah gegen Israel und mit der Entführung zweier israelischer Soldaten am 12.07.2006 beginnt der Konflikt zu eskalieren und führt zu massiven Militärschlägen gegen die Infrastruktur des Landes. Insbesondere Hafenanlagen, Ölterminals und Flugplätze sowie Brücken sind Ziele. Mit der UN Resolution 1701 und deren Verabschiedung am 11. August 2006 tritt am 14. August der Waffenstillstand in Kraft. Zur Stabilisierung werden UN-Truppen im Land verstärkt (UNIFIL).
[Bearbeiten] Anreise
[Bearbeiten] Einreisebestimmungen
Für die Einreise in den Libanon ist ein Visum erforderlich, das auch am Flughafen in Beirut erhältlich ist. Man geht zunächst zum Visa-Schalter und bezahlt dort, dann geht man weiter zur Passkontrolle. Bleibt man weniger als 48 Stunden im Libanon, kann man auch sofort zum einen der beiden Schalter ganz links gehen, wo man ein Transitvisum kostenlos in den Pass gestempelt bekommt. In jedem Fall ist vorher ein Einreisezettel auszufüllen (liegen im Kontrollbereich aus). Der Reisepass darf keinen Sichtvermerk des Staates Israel oder einen jordanischen/ ägyptischen Stempel von einem Land-Grenzübergang nach Israel, enthalten - die Grenzer blättern den Pass Seite für Seite durch und schicken jeden zurück, der einen solchen Pass vorlegt!
[Bearbeiten] Bahn
Im Libanon gibt es keinen Bahnverkehr.
[Bearbeiten] Bus
Busverbindungen gibt es aus Damaskus und anderen Städten in Syrien.
[Bearbeiten] Auto/ Motorrad/ Fahrrad
[Bearbeiten] Schiff
Zeitweise gibt es im Sommer Kreuzfahrtverbindungen aus Limassol (Zypern).
[Bearbeiten] Mobilität
Aufgrund der geringen Größe kann man den Libanon von Nord nach Süd in nur drei Stunden durchqueren. Die Hauptverkehrsmittel sind Busse, Taxis und Privatautos.
Bei Fahrten mit dem Taxi sollte man den Preis vorab aushandeln, um Überraschungen zu vermeiden. Vom Flughafen nach Downtown Beirut fallen ca. 25 USD Taxikosten an (Stand 2005). Innerhalb der Stadt muss man auch für kleinere Fahrten mit rund 10 USD Taxikosten rechnen.
Ein "Service" ist deutlich billiger. Man kann es als eine Mischung aus Taxi und Bus beschreiben. In der Regel ist das Fahrzeug ein Mercedes-Personenwagen. Es wird eine feste Strecke abgefahren und das Fahrzeug hält so bald jemand anzeigt, er möchte mitfahren. Es werden so viele Personen mitgenommen wie hinein passen. Eine Fahrt in Beirut kostet in der Regel 1000 Lira, eine Fahrt von Beirut nach Tripoli etwa 5000 Lira.
[Bearbeiten] Sprache
Neben Arabisch werden in der libanesischen Schule auch Englisch und Französisch gelehrt. Englisch wird überall gesprochen und verstanden.
[Bearbeiten] Kaufen
Die libanesische Lira oder auch libanesische Pfund genannt, sind an den US-Dollar gekoppelt. 1 US$ = 1500 Lira. Im Libanon kann überall entweder mit US$ oder libanesischen Lira ohne Kursverlust bezahlt werden. Je nachdem welche Währung der Verkäufer vorrätig hat bekommt man Lira oder US$ als Wechselgeld.
[Bearbeiten] Küche
Die libanesische Küche ist die berühmteste der arabischen Welt. Sehr bekannt sind die Vorspeisen, die sogenannten Mezze, welche von Auberginenpüree über kleine gefüllte Teigröllchen bis hin zu rohem püriertem Fleischdip führen.
Auch Gegrilltes in allen Varianten mit Saucen, vegetarische Falafel und viele andere Gaumenfreuden laden zum tafeln.
[Bearbeiten] Nachtleben
Herz des Nachtlebens mit zahlreichen Clubs, Bars und Restaurants ist die Rue Mono im Stadtteil Ashrafieh. Ein architektonischer Höhepunkt der Clubszene ist das etwas außerhalb gelegene BO18 des libanesichen Architekten Bernard Khoury.
[Bearbeiten] Unterkunft
Der Libanon wird von vielen Touristen aus den Golfstaaten besucht. Die Liste der Hotels ist daher groß und bietet für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas Passendes. Sehr günstige Tarife erhält man während des Ramadans. Besonders zum Jahreswechsel sind die zahlreichen 5-Sterne Hotels fast immer ausgebucht. Bei der Auswahl einer geeigneten Unterkunft sollte man die Lage unbedingt beachten. Aufgrund des starken Verkehrs und der überwiegend älteren Autos riecht die Luft gerade in Downtown Beirut sehr stark nach Benzin. Legt man Wert auf Ruhe und gute Luft, sollte man einem Hotel am Wasser den Vorrang geben. Fährt man im Winter zum Skifahren in die Berge und Skigebiete rund um die Zedernwälder, sollte man rechtzeitig reservieren. Hier empfehlen sich die Pauschalangebote libanesischer Reiseanbieter, die auch den Transfer vom Flughafen beinhalten.
[Bearbeiten] Lernen und Studieren
[Bearbeiten] Arbeiten
[Bearbeiten] Feiertage
| Datum | Name | Bedeutung |
|---|---|---|
| 01. Januar | Neujahrstag | Neujahr |
| 02. Januar | Eid al-Adha | Opferfest |
| 09. Februar | Opferfest von St. Maron | Christlicher Feiertag |
| 30. März | Mouloud | Geburtstag des Propheten |
| 01. Mai | Tag der Arbeit | Tag der Arbeit |
| 6. Mai | Tag der Märtyrer | Muslimischer Feiertag |
| 15. August | Mariä Himmelfahrt | Gedenken an die Himmelfahrt Marias |
| 22. November | Unabhängigkeitstag | Nationalfeiertag |
| 01. November | Allerheiligen | Christlicher Feiertag |
| 25. Dezember | Weihnachten | Christlicher Feiertag |
| Variabel | Ostern | Karfreitag und Ostersonntag sind Feiertage |
| Variabel | Eid al-Fitr | Ende des Ramadan |
[Bearbeiten] Sicherheit
|
Aktueller Hinweis des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland:
"Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in den Libanon wird daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt dringend abgeraten. Vor Ort befindliche Personen werden zu erhöhter Vorsicht aufgerufen und gebeten, sich aus örtlichen Medien über aktuelle Entwicklungen eng informiert zu halten. Darüber hinaus wird vor Reisen in die Gebiete südlich des Litani, in die südliche Bekaa-Ebene und in das Grenzgebiet zu Israel aufgrund der dort anhaltend unübersichtlichen Lage gewarnt." |
Achtung: Den Scherz "I'm from Israel" sollte man sich auch im westlich orientierten Libanon unbedingt verkneifen.
Leider sind seit 14. Februar 2005 (Attentat auf Hariri auf der Straße beim Hotel St. Georg) immer wieder Bomben in verschiedenen Teilen Beiruts explodiert. Auch wurden immer wieder Attentate auf verschiedene bekannte Leute verübt.
Im Norden des Landes rund um Tripoli und Baalbeck sowie im Süden rund um Tyrus sollte man sich den islamischen Sitten entsprechend kleiden. In den Grenzgebieten zu Israel sowie auch in den palästinensischen Flüchtlingslagern rund um Beirut ist das libanesische Militär nicht präsent. Diese Gebiete sollte man ohne ortskundige Führung unbedingt meiden.
Der libanesische Straßenverkehr ist sehr gefährlich, was zahlreiche Unfälle belegen. Die geringen Mehrkosten eines eigenen Fahrers sollte man unbedingt in Kauf nehmen. Bei der Annäherung an Straßensperren ist abzublenden und das Licht im Wageninneren anzumachen. Dass der Pass immer mitzuführen ist, ist selbstverständlich.
[Bearbeiten] Gesundheit
Im Libanon, wie auch in anderen Mittelmeerländer findet man sehr viele Straßenrestaurants, Cafés und Fastfoodanbieter. Grundsätzlich sind die meisten sehr hygienisch und man darf essen nach Lust und Laune, doch lieber Vorsicht als Nachsicht.
Grundsätzlich gibt es hier sehr viele Spitäler, das St. Joseph im christlichen Teil Beiruts, das AUB der amerikanischen Uni in der Hamra, das Rassoul an der Straße zum Flughafen etc. Im Prinzip findet man in jedem Quartier und auch außerhalb Beiruts sehr gute, saubere und kompetente Spitäler.
Vorsicht, auch wenn man eine Auslandskrankenversicherung in der Heimat abgeschlossen hat, sollte man mit Bargeld ins Spital kommen (oder eine Kreditkarte dabei haben, bei allen Spitäler gibt´s Bankomaten). Die Aufnahme erfolgt durch Bevorschussung von einem Depot, welches dann abgerechnet wird. Diese Depots sind von 1000 US-$ aufwärts. Z.B. die AUB verlangt 5000 US-$ Kaution. Oder wenn es die Zeit erlaubt, vorher den Auslandkrankenversicherer anrufen und die zuständige Stelle im Libanon herbei rufen, damit die Depotzahlung direkt durch diese Außenstelle beglichen wird.
Sehr gute Fachärzte sind vorhanden.
[Bearbeiten] Verhaltensregeln
Außerhalb der Städte sich den Gegebenheiten anpassen.
Beirut selbst ist eine multikulturelle Stadt, ein Unikum in der arabischen Welt. Dementsprechend gibt es Orte, wie z.B. Moscheen, welche nicht ohne lange Bekleidung und Kopftuch (Frauen) betreten werden sollten. Auch die Kirchen verlangen diesen Respekt.
[Bearbeiten] Post und Telekommunikation
Überall an jeder Ecke sind Internetcafés wie Pilze aus der Erde geschossen und Chatten mit Mic und Cam ist normal, die meisten verfügen über Breitbandtechnologie. Es gibt aber immer noch zahlreiche 56kb Modems.
Die Preise variieren von Quartier zu Quartier, von ca. LBP 1000 bis hin zu LBP 5000.
Die Post funktioniert und wenn man länger im Libanon verweilt kann man sich ein Postfach mieten. Kostenpunkt für ein Jahr (leider bis jetzt nur von Jan.-Jan., d.h. wenn man Mitte des Jahres ein Mietbeginn hat, dann kostet es gleichviel für die restlichen Monate wie für ein Jahr) ca. LBP 75000.
In Beirut erhält man die Post nach Hause, falls man eine Privatadresse hat.



