Kopenhagen

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Kopenhagen (dän. København) ist die Hauptstadt Dänemarks. Auf der Insel Seeland gelegen, gehört sie mit einem Teil des südlichen Schwedens zur Öresund-Region. Sie ist mit 1,7 Mio. Einwohnern (Ballungsraum) die größte Stadt Skandinaviens.

Die dänische Hauptstadt ist ein erholsamer und extremer Kontrast zum kleinräumigen und sehr ruhigen ländlichen Dänemark. In Kopenhagen pulsiert das Leben besonders in der Altstadt und wird durch ein umfangreiches Kulturleben und die Studenten geprägt.

Kopenhagen bietet viele Möglichkeiten von Museen, Architektur über Nachtleben und eher ruhigere Plätze. Die Stadt bildet einen Übergang zwischen Mitteleuropa und Nordeuropa. Dies drückt sich einerseits in der Architektur, aber auch bei den Leuten und der Atmosphäre aus.


Nyhavn in Kopenhagen
Kurzdaten
Fläche: 88 km²
Höhe: 0 - 24 m ü. NN
Einwohner: 503 699
Telefonvorwahl: 0045
Internet URL: http://www.kk.dk
Touristinformation: http://www.visitcopenhagen.com
Zeitzone: ME(S)Z / UTC+1
Notrufnummer(n)
Notruf: 112

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Stadtteile

Karte der Stadtteile
Karte der Stadtteile

[Bearbeiten] Hintergrund

[Bearbeiten] Anreise

[Bearbeiten] Flugzeug

Der Flughafen Kopenhagen Kastrup befindet sich nur eine kurze Zugsfahrt vom Hauptbahnhof entfernt. Es gibt ebenfalls regelmässig Züge nach Malmö und weiter nach Stockholm oder Ystad, Bornholm.

Lufthansa/ SAS, Air Berlin und easyJet bieten regelmäßige Linienflüge von den meisten deutschen Städten nach Kopenhagen an.

[Bearbeiten] Bahn

Die Anreise aus Deutschland und der Schweiz ist mit dem Nachtzug der CityNightLine möglich. Die drei Züge starten in Basel, Amsterdam und München. Sie fahren täglich und kommen fahrplanmässig um 9:59 Uhr in Kopenhagen an. Verspätungen treten allerdings manchmal auf, also sollte man etwas Zeit einplanen.

Von Hamburg gibt es eine ICE-Verbindung mit mehreren Fahrten täglich - Fahrzeit etwa vier Stunden inkl. der Fährüberfahrt mit der Vogelfluglinie.

[Bearbeiten] Auto

[Bearbeiten] Schiff

[Bearbeiten] Mobilität

S- und U-Bahn-Netz von Kopenhagen
S- und U-Bahn-Netz von Kopenhagen

Das Rückgrat des öffentlichen Personennahverkehrs in Kopenhagen ist die S-Bahn (S-Tog). Seit ein paar Jahren besitzt Kopenhagen eine sehr moderne (und sehenswerte!) U-Bahn (Metro), die immer weiter ausgebaut wird. Ziele abseits der Schienenwege sind gut mit Bussen erreichbar.

Der gesamte öffentliche Personenverkehr ist, wie im Rest des Landes, in Zonen eingeteilt. Die kleinste Einheit ist das zwei-Zonen-Ticket für 19 DKK, welches an Fahrkartenschaltern, Automaten und im Bus erworben werden kann. Es ermöglicht Fahrten in und um Kopenhagen für eine Stunde. Für mehr Fahrten lohnt sich die Klippekort (120 DKK) mit 10 Fahrten, die man vor jeder Fahrt entwerten muss. Dabei spart man 7 DKK pro Fahrt gegenüber dem Einzelfahrschein.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

siehe auch: Kopenhagen/Sehenswürdigkeiten; Im Folgenden werden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Südwesten nach Nordosten des Zentrums beschrieben.

Der gegenüber vom Hauptbahnhof gelegene Tivoli ist der älteste Freizeit- und Vergnügungspark der Welt. Am Rande des Parks läuft der Andersen Boulevard entlang, an dem sich auch das Rathaus befindet. Es ist mit vielen Skulpturen geschmückt und wurde zwischen 1892 und 1905 im Stil der italienischen und normannischen Renaissance erbaut. Der Rathausturm ist mit 113 m Dänemarks höchster Turm.

In der Nähe der Universität liegt die St. Petri-Kirche (Sankt Petri Kirke). Sie ist seit 1586 Pfarrkirche der deutschen Gemeinde und die älteste Kirche von Kopenhagen. Östlich schließt sich die Liebfrauenkirche (Vor Frue Kirke) an.

Weiter nördlich liegt der Rundetaarn (Runder Turm). Ein 209 m langer, stufenloser Wendelgang führt zu diesem zwischen 1637 und '42 erbauten Aussichtsturm hoch. An den Turm schließt sich die Dreifaltigkeitskirche (dän. Trinitatis Kirke) an. In der Kirche befindet sich ein Museum, in dem zeitgenössische Kunst gezeigt wird. Früher wurde der Raum auch für die Universitätsbibliothek verwendet.

Hier befinden sich auch die Einkaufsstraßen Strøget und Strædet. Sie sind über 1 km lang und stellen ein beliebtes Einkaufszentrum dar.

Zwischen den Fußgängerzonen und dem Inderhavn erstreckt sich einer der wichtigsten Touristenmagneten der Stadt, das Schloss Christiansborg (Christiansborg Slot). Dieses Gebäude, das seit 1918 Sitz des Parlaments ist, befindet sich an der Stelle der von Bischof Absalon im Jahre 1167 erbauten ersten Burg Kopenhagens. Der heutige Bau mit dem 90 m hohen Schlossturm entstand 1907 bis 28. An der Nordseite des Schlosses steht die 1826 vollendete klassizistische Schlosskirche (Slotskirke). Neben dem Schloss befindet sich die Königliche Bibliothek Dänemarks, die Nationalbibliothek. Dem schließt sich die Kopenhagener Börse (Børsen) an. Sie befindet sich unmittelbar neben dem Schloss Christiansborg. Der Renaissancebau entstand zwischen 1619 und 1640 und ist mit seinem 54 m hohen Turm in Form von verschlungenen Drachenschwänzen ein weiteres Wahrzeichen der Stadt. Bis 1974 diente das Gebäude dem ursprünglichen Zweck als Kopenhagener Börse.

Über einen Kanal führt von hier aus die Børsbroen zur Nationalbank und zur Holmenskirche (Holmens Kirke), die genau gegenüber der Börse und dem Schloss Christiansborg liegt. Sie wurde im 17. Jahrhundert erbaut. Von der Börse führt auch die Knippelsbro, eine interessante Klappbrücke, über den Inderhavn nach Amager. Über sie gelangt man auch am besten zur im Stadtteil Christianshavn gelegenen Erlöserkirche (Frelser Kirke). Diese barocke Kirche aus den Jahren 1602 bis 92 besitzt den mit 93 Metern zweithöchsten Turm Kopenhagens. Er ist Wahrzeichen des Stadtteils Christianshavn und lässt sich über eine 1752 angefügte Wendeltreppe besteigen.

Eine ebenfalls herausragende Sehenswürdigkeit ist der Nyhavn. Diese Straße mit den schmucken Giebelhäusern beiderseits des gleichnamigen Hafenarms ist Zentrum der Gastronomie in Kopenhagen. An ihrem westlichen Ende befindet sich der Königliche Neue Markt (Kongens Nytorv). Von diesem größten und wichtigsten Platz der Stadt führen sternförmig ein gutes Dutzend Straßen weg. An dem Platz mit einem Standbild Christians V., volkstümlich auch Hesten - das Pferd genannt, liegen das Königliche Theater, das Kaufhaus Magasin du Nord, das Thotts Palais (1685) und das in den Jahren 1672 bis 83 erbaute Schloss Charlottenborg. Es beherbergt heute die Kunstakademie und steht in Verbindung mit dem neuen Kunstausstellungsgebäude.

Schloss Rosenborg (2004)
Schloss Rosenborg (2004)

Ein gutes Stück nordöstlich vom Kongens Nytorv, am besten über die Gothersgade zu erreichen, befindet sich das Schloss Rosenborg (Rosenborg Slot). Das 1607 bis 1617 als Sommerresidenz für Christian IV. erbaute, durch holländische Architektur beeinflusste Renaissanceschloss, beherbergt die dänischen Kronjuwelen. Seit 1833 ist es ein Museum. Sehenswert sind der Elfenbeinthron mit drei silbernen Löwen und die mit Edelsteinen verzierte Goldkrone Christians IV. Gegenüber dem Schloss liegt der Botanische Garten mit einem Gewächshaus.

Die Frederikskirche (Frederikskirken), auch Marmorkirche genannt, ist ein 1794 von Nicolai Eigtved entworfenes, 84 Meter hohes Gotteshaus mit einer 45 Meter hohen, freskengeschmückten Kuppel, eine der größten Europas und ein Abbild des Petersdoms in Rom. Es wurde erst 140 Jahre nach Baubeginn fertiggestellt. Im Innern findet man Denkmäler bedeutender kirchlicher Persönlichkeiten, wie Moses oder Martin Luther. Unmittelbar neben der Kirche befindet sich das Schloss Amalienborg. Das Schloss, wo die Königin lebt, wurde 1749 bis 1760 errichtet und besteht aus vier gegenüberliegenden Palästen. In der Mitte des großen, achteckigen Schlossplatzes (Amalienborg Plads) steht das Reiterstandbild Frederiks V. Jeden Mittag um 12 Uhr findet hier die Wachablösung der Garde statt. Die kleinste Sehenswürdigkeit der Stadt ist zugleich ihre Bekannteste: die am 24. August 1913 eingeweihte kleine Meerjungfrau, deren Geschichte Hans Christian Andersen in seinem Märchen erzählt.

Am Nordrand der Stadt erstreckt sich das Kastell (Kastellet). Dieses Überbleibsel der alten Stadtbefestigung befindet sich nördlich von Schloss Amalienborg. Unterhalb der Festungswälle verläuft die Promenade Langelinie, die direkt zur kleinen Meerjungfrau führt.

Der Freistaat Christiania ist eine de facto unabhängige Kommune auf Christianhavn. Sie wurde 1971 in vom Militär verlassenen Baracken gegründet und ist seitdem eine wachsende Stadt in der Stadt. Christiania kann kostenlos besucht und durchwandert werden. Es befinden sich viele kleinere und spezielle Läden auf dem Gelände und das bekannte Café Månefiskeren (auch Café Moonfisher), wo man sehr günstig einen Kaffee und Gebäck geniessen kann.

[Bearbeiten] Aktivitäten

Mitten in der Stadt gelegen ist der Tivoli, Europas ältester Vergnügungspark. Es gibt einige nostalgische Fahrgeschäfte, ein paar neue. Außerdem kann man in einem der 28 Restaurants gut essen und die kulturellen Veranstaltungen genießen, die der Tivoli so bietet: musikalische Darbietungen aller Art, Theateraufführungen und nicht zuletzt die allabendliche Illumination des gesamten Parks.

Traditionell gehört der Frueplads in Kopenhagen am 3. Augustwochenende den Kunsthandwerkern und Designern und ihren Fans. Ausgerichtet wird diese kleine, 3-tägige Messe mit circa 120 jurierten Ausstellern vom Verband der Dänischen Kunsthandwerker, unter weißen Sonnenschirmen und zumeist blauem Himmel. Man findet dort wirklich das Beste, was Dänemark auf diesem Gebiet zu zeigen hat. Selbst hochdekorierte Designpreisträger und museumsreife angewandte Künstler sind sich keineswegs zu schade an diesem perfekt organisierten Markt teilzunehmen. Im Gegenteil, von vielen weiß ich, dass sie die entspannte Atmosphäre dort lieben und die Gelegenheit für ausführliche Gespräche mit Kunden und Sammlern gerne nutzen. Die Juroren schaffen es immer wieder eine vielfältige und anregende Mischung aus jungem Design und Tradition zusammen zu stellen. Der offenen, dänischen Art, die nur das freundliche aufeinander zu gehen zu kennen scheint, sind Dünkel und Schubladendenken offensichtlich fremd. Keramik und Porzellan, Glas, Textil, Schmuck und Accessoires werden angeboten, allerdings in erster Linie doch "Marktware", d.h. mehr oder weniger Praktisches bzw. Erschwingliches. Die delikaten Sammlerstücke oder kostbarsten Juwelen bekommt man dann doch nur in Ausstellungen, Galerien und natürlich in den Studios selber zu sehen.

[Bearbeiten] Einkaufen

[Bearbeiten] Küche

[Bearbeiten] Nachtleben

[Bearbeiten] Unterkunft

Die Jugendherberge ist nicht ausgeschildert und sehr weit im Süden der Stadt. Die Anbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist mäßig, das Gebäude recht neu und freundlich.

Eine andere Möglichkeit zum Übernachten bieten die drei Cab Inn Hotels in Kopenhagen. Diese sind zentral gelegen und vom Hautpbahnhof mit dem Bus oder zu Fuß zu erreichen (die Busfahrt dauert ca. 5 bis 10 Minuten). Die Preise für eine Übernachtung beginnen bei 71 EUR pro Zimmer für eine Person. Alle Zimmer sind mit Dusche/ WC und Fernseher ausgestattet. Weiterhin gibt es kostenlos Tee auf den Zimmern (Beutel und Wasserkocher). Auf der Webseite wird damit geworben, dass Internet kostenlos in der Lobby und in den Zimmern zur Verfügung steht. In der Lobby des Cab Inn Scandinavia ist ein PC aufgestellt und das WLAN kann kostenlos genutzt werden - auf den Zimmern gibt es jedoch kein Wireless Lan.

[Bearbeiten] Lernen

[Bearbeiten] Arbeiten

[Bearbeiten] Sicherheit

Kopenhagen gehört sicherlich zu den sichersten Hauptstädten Europas. Die Stimmung ist ausgesprochen friedlich und man kann auch nachts noch ohne Bedenken durch die Parks der Stadt gehen. Bei Problemen kann immer die Polizei über Notruf 112 kontaktiert werden.

[Bearbeiten] Gesundheit

[Bearbeiten] Klarkommen

Generell kann man sich fast überall auf Englisch verständigen. Wer Deutsch und Englisch spricht kann oft auch die Bedeutungen von dänischen Beschreibungen erschließen.

[Bearbeiten] Post und Telekommunikation

[Bearbeiten] Ausflüge

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

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