Kinshasa

Aus Wikivoyage

Wechseln zu: Navigation, Suche
Kinshasa
Kinshasa Downtown
Kinshasa Downtown
Kurzdaten
Provinz: Kinshasa
Einwohner: 8.096.254
Höhe: 350 m
Lage
Lagekarte
Kinshasa
Kinshasa

Kinshasa (früherer Name Léopoldville) ist Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Hintergrund

Kinshasa, von 1971 bis 1997 Hauptstadt von Zaire, ist heute Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo. Nirgendwo sonst wie hier herrscht eine derartige Symbiose zwischen der Moderne und dem Traditionellen. Kinshasa liegt am Fluss Kongo und ist in 24 Gemeinden (communes) aufgeteilt. Als Hauptstadt dieser 24 Gemeinden ist Kinshasa den Provinzen gleichgestellt und wird von einem Gouverneur verwaltet. Die größte Stadtgemeinde nach der Fläche ist Maluku und hat eine Fläche von 7.948,80 Quadratkilometern, was fast 80%. der Gesamtfläche ausmacht. Die kleinste Stadtgemeinde stellt mit 2,72 Quadratkilometern Kintambo dar. Im Vergleich zu Maluku beträgt hier der Anteil an der Gesamtfläche ca. nur 0,03%. Die höchste Einwohnerzahl der 24 Gemeinden von Kinshasa hat mit 946.372 Einwohnern Kimbanseke, was ca. 13,5% der Gesamtbevölkerung ausmacht. Gombe ist die Gemeinde, in der sich die meisten staatlichen und internationalen Institutionen befinden und ist zugleich Wohnsitz der meisten Diplomaten im Lande. Mit ca. 33.000 Einwohnern hat Gombe die niedrigste Bevölkerungszahl von Kinshasa. Während mit ca. 63000 Einwohnern je Quadratkilometer Bumbu die Gemeinde mit der höchsten Bevölkerungsdichte darstellt, hat Maluku mit nur 23 Einwohnern je Quadratkilometer die geringste Bevölkerungsdichte.

Kinshasa hieß bis zum 3. Mai 1966 Léopoldville (Léoville, Leopoldstadt). Léopoldville wurde am 3.Dezember 1881 von Henry Morton Stanley als Handelsposten und zu Ehren des damaligen belgischen Königs Leopold II. gegründet. Nachdem 1923 die Hauptstadt des Belgisch-Kongo von Boma nach Léopoldville verlegt wurde, erlebte Léopoldville ein rasches Wachstum.

Vor der Unabhängigkeit war Léopoldville in zwei Teile geteilt: a) Europäerstadt b) Afrikanerstadt (Quartier Indigène)

In Léopoldville war das Betreten von einem Stadtteils in den Anderen nach 21 Uhr abends strengstens verboten. Nur mit einem Sonderausweis war es den Bewohnern gestattet, sich von einem Stadtteil in den Anderen zu bewegen.

1960 galt Léopoldville mit etwa 400.000 Einwohnern als die größte Stadt Zentralafrikas. Als 1966 Joseph-Désiré Mobutu die Macht ergriff, veranlasste er die Umbenennung von Léopoldville in Kinshasa (Namen eines ehemaligen Dorfes im Stadtgebiet). Im September 1996 begann unter Führung von Laurent Désiré Kabila im Osten des Landes eine Rebellion, die militärisch von Ruanda und Uganda unterstützt wurde. Obwohl die Rebellion durch Flüchtlingsströme aus den beiden Nachbarländern, Ruanda und Uganda, verstärkt wurde, wurde sie zunächst nicht ernst genommen. Am 16. Mai 1997 zog Kabila mit seinen Truppen in Kinshasa ein und es gelang ihm der Sturz des schwer kranken und international isolierten Mobutu. Am 29. Mai 1997 erklärte Kabila sich zum neuen Präsidenten.

Weitere Informationen zur Geschichte stehen auf Wikivoyage unter "Kongo".

[Bearbeiten] Anreise

[Bearbeiten] Flugzeug

South African Airways und Kenyan Airways bieten eine Reihe von Flügen pro Woche von ihren Drehscheiben Johannesburg und Nairobi an. Direktverbindungen aus Europa gibt es mit Air France aus Paris und SN Brussels aus Brüssel.

Der Flughafen hat wegen seines bestechlichen Personals einen schlechten Ruf. In der letzten Zeit hat sich die Situation etwas gebessert, es ist jedoch nach wie vor eine Herausforderung, ohne lokale Unterstützung vom Flughafen an sein Ziel zu gelangen. Folgen Sie einfach irgend jemandem und outen sich nicht als Tourist! Ein Nachweis über Gelbfieberimpfung ist obligatorisch.

Seit dem 1.4.2009 verlangt die Flughafenverwaltung eine Ausreisegebühr in Höhe von 50 US-Dollar für internationale Flüge und 10 US-Dollar für nationale Verbindungen. Bitte bar zum Flughafen mitbringen.

Zwischen Europa und der Demokratischen Republik Kongo verkehren zurzeit folgende Fluggesellschaften:

  • Bruxelles Airlines, Rückflug aus Kinshasa 2 Tage vorher bestätigen von 8h30 bis 16h00 unter Tel.: 099 60 17 000 ; Check-in in der Stadt, Boulevard du 30 Juin, von 11h00 bis 16h00 am Abreisetag. http://www.brusselsairlines.be
  • Air France, http://www.airfrance.fr
  • ETHIOPIAN AIRLINES, http://www.ethiopianairlines.com; Adresse : Avenue du Port n°9; Gombe; Tél. : (+243)817006585 - 810884000; E-mail : fihres@ethiopianairlines.com
  • KENYA AIRWAYS; Bd du 30 juin - Immeuble Ruwenzori; Kinshasa-Gombe; E-mail : kinshasa@kenya-airways.com; Tél. : (+243)999911239 - 998581508 - 999303442; Lubumbashi : chaussée L.D.KABILA, bâtiment LAC - Tél. : (+243)817009540/42/43 - 0898948118 kenyaairwaysgsa_fbm@yahoo.fr
  • SOUTH AFRICA AIRWAYS; 6147 Ngongo; Lutete Kinshasa-Gombe; Tél. : (+243)817005908 - 999925121 - 819047995; E-mail : saardc@jobantech.cd - saamarketing@netcourrier.com; www.flysaa.com

Für Flüge innerhalb Kongo:

Alle im Kongo angemeldeten Fluglinien stehen auf der schwarzen Liste der EU. Fliegen innerhalb des Landes ist ein hohes Risiko. Die Flüge der MONUC und der europäischen Entwicklungsorganisation ECHO sind zwar sicher, stehen i.d.R. aber nur den Mitarbeitern dieser Organisationen zur Verfügung. Die hier aufgeführten Fluglinien werden aus lokaler Sicht dennoch oft von internationalen Hilfsorganisationen gewählt und erfüllen einen technisch vertretbaren Standard.

  • FILAIR, Avenue Tabora 1686; Barumbu Kinshasa; Tél. N° vert appel gratuit : (+243)998001486 - 998002486; Email : filairaviat@ic.cd
  • AIR ZIMBABWE; Boulevard du 30 juin, Immeuble Shell n° 1525; 4ème Niveau Kinshasa Gombe; Tél : (+243) 999983610 - 857123965 - 997091001; E-mail : alheelamkin@yahoo.fr
  • Air Tropique
  • ASF
  • Kinavia

Darüber hinaus werden von Kongolesen und häufig auch Expats folgende nationale Linien benutzt:

  • Hewa Bora
  • CAA

Alle anderen Fluglinien sind nicht zu empfehlen! Die Absturzzahlen im Kongo sind beeindruckend.

Flugvorbereitung z.B. mit SN Brussels

Reservierungen SN aus der DRC: salesrdc@brusselsairlines.com/ Tel: 00243(0)996017000 von 8h30-16h00

SN Bruxelles: Flüge nach Kinshasa in Brüssel telefonisch bestätigten unter 0032(0)278183010 o. 0032(0)278183014 o. 0032(0)278183015

Rückflug: 2 Tage vor Abflug telefonisch bestätigen

carte d’embarquement: In der SN Filiale am Boulevard abholen am Reisetag oder früher

Check-in: Gepäck am Reisetag von 11h00 bis 16h00 im Check-in in der Stadt (Boulevard) abgeben

Protokoll: Einige Organisationen haben eigene Verbindungsoffiziere am Flughafen, die die Ein- und Ausreise begleiten. Diesen Service nutzen.

Fahrt: wegen des dichten Verkehrs ca. 2 Stunden vor Boarding aus der Innenstadt abfahren. Mehr Zeit einplanen, falls die carte d’embarquement erst am Flughafenschalter abgeholt wird oder Gepäck noch am Flughafen eingecheckt werden soll

Souvenirs: Lebensmittel (Mangos etc.) kann man ohne Probleme in einer Kühlbox einchecken. Besser nicht im Koffer transportieren. Keine Tiere, auch keine Toten wie Schlangenhäute oder Schmetterlinge. Offiziell ist die Ausfuhr von Schmuck o.ä. aus grünem Malachit untersagt.

Zubehör: kleine Schlösser für Koffer ohne Hartschale (auch wenn die Wirksamkeit fraglich ist, aber man muss es den Dieben nicht leichter machen als nötig), Klebeband für Kühlboxen, Adressschilder, evt. Koffergurt

Gepäck: Auch in economy Flügen dürfen p.P. 64 Kilo mitgenommen werden. Koffer aber nicht schwerer als 30 kg packen. Deshalb schwere Gegenstände besser in einen kleinen Koffer und mit drei Gepäckstücken (exkl.Handgepäck) verreisen.


[Bearbeiten] Schiff

Wenn Sie ein Visum besitzen, können Sie mit dem Schiff aus Brazzaville anreisen. Es gibt Schnellboote, die in kurzer Zeit eine begrenzte Zahl von Passagieren ans andere Ufer bringen können. Wenn Sie Zeit haben, können Sie alternativ auch einen Lastkahn der örtlichen Händler benutzen. Fragen Sie nach "the Beach", welches das Fährterminal ist.

[Bearbeiten] Mobilität

In Kinshasa ist die eigene Mobilität mit einem PKW unerlässlich, da hier das Benutzen der öffentlichen Verkehrsmittel selbst für die eigene Bevölkerung eine Zumutung darstellt. Auch Taxis sollten nach Möglichkeit gemieden werden, da Taxen hier als solche nicht gekennzeichnet sind und es sich hierbei um Privatfahrzeuge handelt, welche mit mehreren Fahrgästen geteilt werden. Für eine Strecke gilt ein gewisser Fixpreis, den alle gleichermaßen entrichten. Für kurze Strecken zahlt man 300 FC (= 0,50 cent). Wer ein Fahrzeug allein für sich in Anspruch nehmen möchte, sollte auf jeden Fall mit dem Fahrer vor der Fahrt den Preis aushandeln, um Missverständnisse zu vermeiden. Bei der Auswahl eines Fahrzeugs sollte man sich wegen der besseren Übersicht in der Stadt und der schlechten Strassen für ein hoch gebautes vierradgetriebenes Fahrzeug entscheiden. Überdies sollte das Fahrzeug unbedingt eine Klimaanlage haben. Am Anfang kann auch ein Fahrzeug angemietet werden. Für die Mietfahrzeuge sind Chauffeure obligatorisch, denn insgesamt gibt es in den Strassen nicht nur keine Beschilderung, sondern die Verkehrsregeln insgesamt werden nicht beachtet.

Autovermietungen:

  • AVIS - Autovermietung, Hôtel Inter Continental, Aéroport de Ndjili
  • JEFFERY TRAVELS, Building Mayumbe, Blv 30 juin - Kinshasa Gombe, Tel.: (+243)818887777 - 818444461 - 819920786, EMail: jeffery@ic.cd - jt@ic.cd
  • OKAPI TRAVEL AND BUSINESS AGENCY (OT&BA), 3559, Boulevard du 30 juin - Kinshasa / Gombe, Tel.: (+243)999915795 - 8933826 - 819915795, Fax : 0017085704308, EMail: okapitravel_aba@yahoo.fr

Im Auto Fenster und Türen trotz aller Hitze geschlossen halten, vor allem im stehenden oder langsamen Verkehr wg. Diebstahlgefahr. Nach Möglichkeit standesgemäß hinten sitzen. Das ist wichtig um von den Kongolesen ernst genommen zu werden. Chauffeure erwarten Trinkgeld für ihren eigenen Transport nach Hause: ca. 2000 Franc. Verkehrspolizisten bitte ignorieren, nicht grüßen, andernfalls fühlen sie sich aufgefordert nach Geld zu fragen und halten Sie möglicherweise fest. Deshalb nicht hinsehen, auch nicht als Beifahrer. Sollte es dennoch zu Diskussionen kommen: der Chauffeur erledigt das. Kommt der Chauffeur auch nicht mehr zurecht, dann jemanden anrufen und sich abholen lassen oder ein Taxi nehmen. Auto und Chauffeur zurück lassen. Das erleichtert es dem Chauffeur die Situation aufzulösen.

Unfall? Ihr Auto fährt jemanden an? Die Passanten werden das dem "Weißen" zuschreiben, auch wenn Sie keine Schuld tragen. Deshalb mit dem Auto den Unfallort so schnell wie möglich verlassen. Nicht anhalten, nicht helfen! Egal wie schwer oder leicht der Unfall ist. Es besteht Lynchgefahr.

Lassen Sie sich immer fahren, auch auf kurzen Strecken. Nie spazieren gehen, auch wenn der Boulevard friedlich aussieht, das ist er nicht. Besonders Sonnatgsmorgens sind dort in den letzten Wochen wiederholt Ausländer gezielt entführt worden. Wer Bewegung sucht kann zur deutschen Botschaft fahren und dort in Sicherheit und mit Aussicht auf an den Fluss ca. anderthalb Kilometer auf den Straßen um die Botschaften spazieren.

Bei kurzen Fahrten sollten Sie an Bord mitführen: Wasserflaschen, Taschentücher, Hygienetücher, Anti-Brumm/Autan, Sonnencreme, Sonnenbrille, Taschenmesser

Für lange Strecken zusätzlich: Reisemedizin, Telefonnummern, ggf. Funkgeräte, Landkarte, ggf. GPS, Picknickgeschirr, Seife, Handtuch

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Isle de Mimosa - Les Cataractes au Fleuve Congo, nicht weit von Gombe befindet ein sehr schöner Ort, um am Strand sich auszuruhen. Die Wellen sind großartig! Um dort zum Strand zu gelangen, muss man aufgrund schlechter Strassen einen Kilometer zu Fuß gehen. Meistens wird man von einem Einheimischen für ein geringes Entgelt, d. h. für 500-1500 CF (=1-3$) dahin begleitet. Auf keinen Fall sollte man versuchen zu fotografieren, denn auch wenn man den Wachen am Eingang Bescheid gesagt hat, trifft man andere Kongolesen, die eventuell damit nicht einverstanden sind und deshalb dafür bezahlt werden möchten. Hier gilt die „Regel“ „donner et recevoir“: jemand, der ein Foto macht, bekommt etwas, d.h. das Bild und muss daher dafür zahlen. Auf dem Weg zu den großen Wellen am Fluss von Kongo sieht man Einheimische, die Steine abklopfen, um diese anschließend zu verkaufen.
  • Les Bonobos „les singes intelligentes“ - La Chute de Lukaya, sehenswert sind auf jeden Fall die Bonobos, eine Primatenart aus der Familie der Menschenaffen, die in den mittleren und südlichen Teilen der Demokratischen Republik Kongo vorkommen. Da diese Menschenaffen gefährdet sind, wurde 2006 ein großes Regenwaldgebiet unter Naturschutz gestellt: Das Lamoko-Yokokala-Reservat in der Provinz Équateur. Claudine André veranlasste 2002 die Errichtung des „Lola ya Bonobo“, des Bonobo-Paradieses. Auf dem Weg zu den Bonobos beschreiben einige Plakate das Verhalten der Bonobos, wie z.B. „Faites l’amour, pas la guerre! oder die englische Version „Make Love, not War!“. Zwischen den einzelnen Gruppenmitgliedern ist die Interaktion meist friedlicher als bei anderen Primaten und beinhalten Sexualverhalten, um Spannungen abzubauen. Bonobos, die in menschlicher Obhut leben, können ein Alter von 50 Jahren erreichen. Ein Geheimtipp sind die Masken, die man im hinteren Ausstellungsbereich kaufen kann. Mit dem Auto erreicht man das Bonobo-Gehege indem man auf der route de Matadi stadtauswärts fährt; vorbei am Palais de Marbre; danach hinter der dritten Tankstelle auf der linken Seite (rechte nicht mitzählen) die erste Straße links fährt, dann die erste wieder links und die erste rechts. Ab hier den Schildern zu "lac ma valée" folgen, ca. 15 Min. geradeaus, nach dem Überqueren der Eisenbahnschienen rechts fahren und geradeaus weiter, nicht über den Fluß, bis zum Ziel.
  • Le Port de Maluku, am Hafen von Maluku kann man Liboke, in Bananenblättern gegrillten Fisch, essen. Allerdings kann man insofern nicht in Ruhe essen, weil Kinder und Frauen neben einem sitzen und um Essen betteln. Man ist aber unter den Einheimischen, die sehr nett sind und kann beobachten, wie geangelt wird. Fischer fahren meistens mit großen Booten hinaus, um große Beute zu machen. Auf den kleinen Booten, „pirogues“, kann man sich beim entsprechenden Wetter bis zur andern Seite des Flusses fahren lassen.
  • Kisantu – Le jardin de Kisantu, (120 km von Kinshasa entfernt) Auf den Strassen nach Matadi mehrere umgekippte LKWs, mehrere Verletzte. Die Fahrt dauert aufgrund der schlechten Strasse mehr als zwei Stunden. Für einen Ausflug an einem Tag sollte daher die Zeit für Hin- und Rückfahrt berücksichtigt werden. Insgesamt bleibt wenig Zeit, um in dem schönen Garten spazieren zu gehen und abzuschalten. Auch wenn die Fahrt anstrengend sein kann, lohnt sich der Ausflug letztendlich, weil man für einige Stunden ein ganz anders Bild vom Land erhält. Im Garten gibt es ein Restaurant und eine Baumschule, in der man günstig Setzlinge kaufen kann.
  • Bandal - kleines Vergnügungsviertel, ist vor allem bekannt für Gegrilltes, was sehr lecker ist! Im Vergleich zu Matonge ist dieser Vergnüngsteil der Stadt nicht nur viel ruhiger, sondern auch sicherer.
  • Matonge - Das Vergnügungsviertel in Kinshasa, der Stadtteil Matonge ist das Vergnügungsviertel von Kinshasa. Das Nachtleben in Kinshasa fängt bereits in der Nähe des Stadtteils „Victoire“, wo man u.a. das Restaurant „Acropolis“, das aus einem Restaurant, einer Bäckerei und einem Nachclub besteht, vorfindet. Geht man weiter, so gelangt man in das Innere des Vergnügungsviertels. Die Strassen hier sind voller Straßenstände und Bars, wo man kaltes kongolesisches Bier, Primus oder Skol, trinken kann. Das Primus Bier schmeckt ganz gut und muss auf jeden Fall probiert werden, auch wenn die Geschmäcker verschieden sind.
  • Mbudi, wer für einen Moment das Chaos im Lande vergessen möchte, der ist in Mbudi bei den Livingstonefälle genau richtig: Die Livingstonefälle sind Wasserfälle des afrikanischen Stroms Kongo und ist nach dem Afrikaforscher und Missionar David Livingstone genannt. Hier trifft man Einheimische, die tanzen, schwimmen, Beach–Volleyball oder Beach-Soccer spielen. Das ist noch längst nicht alles: Hier kann die Natur bewundert werden. Riesig große Steine befinden sich hier.
  • Lac de ma vallée Bester Ausflugsort um spazieren zu gehen. See mit einem knapp 6 km langen Wanderweg. Ausgangspunkt ist ein kongolesisches Restaurant und ein Tretbootverleih. Zutritt zum See für ca. 700 CF pro Person. Achtung: festes Schuhwerk zum Schutz vor Schlangen empfohlen. Auch im Wasser aufpassen (Schangen können unter Wasser nicht zubeißen). Wegen Bilharziose nicht im See schwimmen oder das Wasser längere Zeit berühren (Larven bohren sich binnen weniger Minuten durch die Haut. Bei einer Länge von 0,5 mm sind sie praktisch unsichtbar). Anfahrt wie unter "Bonobos" beschrieben, aber am Ende den Schildern zu "lac de ma valée" weiter folgen. Am Ende der Strecke ist man mit einem Geländefahrzeug besser bedient.
  • Stade des Martyrs, das "Stade des Martyrs" (Märtyrerstadion) ist ein Multifunktionsstadion. Am 07.09.2008 fand z.B. ein Fußballspiel zwischen der Demokratischen Republik Kongo und dem Afrika-Meister Ägypten statt. Das Märtyrerstadion hat 80.000 Plätze, wurde 1994 mit chinesischer Unterstützung gebaut und ersetzt heute das alte Stade Tata Raphaël, in dem 1974 der als "Rumble in the Jungle" bekannt gewordene Kampf von Muhammad Ali und George Foreman stattfand. Die Fussballkarten gab es für 2000 CF (4 $), 3000 CF(6 $) und für 15000 CF (30 $). Aus Sicherheitsgründen sollten Sie nur in Begleitung eines Kongolesen hingehen und 50-100 $ Dollar in kleinen Scheinen Zusatzausgaben bereithalten. Sie sollten nicht vergessen, dass hier Ihre Sicherheit nicht garantiert werden kann. Es ist empfehlenswert sich die Fussballspiele im Fernsehen anzuschauen.
  • Jardin de Symphonie des Arts Eine große Auswahl an Souvenirs findet man im „Jardin de Symphonie des Arts“: Afrikanische Masken und andere kulturelle Gegenstände sind hier gut zu finden. Allerdings sind die Preise hier sehr teuer, weil sie meistens doch für die Ausländer und die Reichen gedacht sind. Nähe Utex.
  • Zoo
  • Schlangenfarm Vipern, Kobras, Mambas und Pythons: besonders sehenswert ist die belgische Forschungsstation, in der dutzende Schlangenarten gehalten werden. Alles Schlangen, die rund um Kinshasa und im Kongo leben - übrigens ist nur eine Minderheit ungefährlich. Für den Besuch ist eine telefonische Terminvereinbarung notwendig. Tel: 0899460477. Dafür gibt es eine gründliche Führung und Schlangen zum Anfassen. Mindestens 2 Stunden Zeit einplanen. Anfahrt: stadtauswärts auf der route de Matadi, vorbei am Palais de Marbre, an den Möbelständen und einer Kirche mit quadratischem Turm. Hinter dem unscheinbaren Hotel "le refuge" die erste Straße links in die Rue Katanga einbiegen. Nach ca. 500 m ist die Farm rechts hinter einem Tor. Kein Schild weist auf diesen Ort hin, deshalb in der Straße nach dem Haus fragen.
  • Marché de voleurs: hier werden Bilder, Papageien und ein große Auswahl an Souvenirs verkauft. Seien Sie hier vorsichtig, denn Verkäufer halten Sie auf, erzählen Ihnen vieles und versuchen Sie zu überreden, etwas zu kaufen. Der Markt befindet sich in der Innenstadt am Anfang des Boulevards, gleich neben dem (ehemaligen) Bahnhof.
  • Artisanat et développement: Möbel aus arfikanischen Hölzern im Stadtteil Bandal. Verhältnismäßig gute Qualität. Neben Tischen, Betten und Regalen gibt es auch eine gute Auswahl kleinerer Souvenirs wie Schmuck, Deko und Schachfiguren zu angemessenen Preisen. Anfahrtsbeschreibung auf der Homepage:[1]
  • Mampu: Aufforstungsprojekt das bis März 2009 von der Hanns-Seidel-Stiftung geleitet wurde. Dort stehen auf 6000 Hektar Akazienwälder in denen Holzkohle produziert wird. Zu dem Projekt gehört ein kleiner Ort mit einem Markt und Schulen und den Verhältnissen entsprechen gut ausgestatteten Gästezimmern, die man günstig mieten kann. Da das Projektgelände praktisch ein Privatbesitz ist, gibt es hier keine Polizei oder andere staatliche Kontrolle. Man kann unbehelligt auf den Wegen durch die Wälder spazieren und die Abwechslung von der Großstadt genießen. Anfahrt: Landstraße Richtung Kiwit. Von Kinshasa aus ca. 2 Stunden bis zum Ort Bankana. Dort nach der Abzweigung nach Mampu fragen. Nach 45 Minuten auf ca. 17 km Piste (Defender o.ä. erfoderlich) erreicht man Mampu. Telefonnummer zur Zimmerreservierung bei der Hanns-Seidel-Stiftung in Kinshasa erfragen. Nicht vergessen den lokal produzierten Akazien-Honig einzukaufen.
  • Bombo Lomene: Größter Naturpark in der Umgebung von Kinshasa. Man kann dort wandern und in der Frühe Tiere beobachten oder am kleinen Fluss picknicken. Trotz der kräftigen Strömung im Fluss kann man dort schwimmen und sich im Wasser treiben lassen. Kindern bitte Schwimmwesten anlegen. Es gibt keine Versorgungsmöglichkeit; Lebensmittel etc. müssen mitgebracht werden. Der Eintritt in den Park kostetet 15 $. Übernachten kann man auf dem Camping für 10$, im Chalet (25$) oder Gite (20 $). Reservierung Mo. bis Sa. vormittags unter : 0995798723 oder 0997000097. Anfahrt: ca. 2 Stunden auf der Stecke nach Kikwit. Wenige Kilometer vor Bankana steht rechts ein deutliches Schild des ICCN (Naturschutzbehörde) am Straßenrand, dass die Abzweigung zum Naturpark anzeigt. Der Park, der Fluss und die Hängebrücke gehören zu den schönsten Ausflugszielen für Kinshasa.
  • Montagne de Magengenge: Die höchste Erhebung vor Kinshasa, die man von der Straße Richtung Kikwit auf Höhe des Flughafens aus sehen kann. Ein Wallfahrtsort. Näher bei Gott verbringen die Menschen hier mehrere Tage. Davon lebt das kleine Dorf hinter dem Gipfel. Von oben hat man eine schöne Aussicht auf die Ebene von Kinshasa und den Kongo. Ca. 10 km hinter dem Flughafen biegt man rechts in den Stadtteil Magengenge ab. Auch mit Chauffeur muss man sich etwas durchfragen. Zunächst fährt man langsam durch ein Marktviertel und folgt dem Weg den Hügeln hinauf bis zu den letzten Häusern von Magengenge und mit Aussicht auf das Wanderziel. Hier kann man die Fahrzeuge parken und nimmt die gut sichtbaren und leicht zu findenden Trampelpfade. Sie führen an der rechts liegenden Flanke leicht ansteigend bis zur Steilwand. Dort sind auf dem letzten Stück Treppen in den Felsen geschlagen, die einen auf den Gipfel bringen. Eine Strecke sind ca. 5 km. Kein Militär oder Polizei behindert den Ausflug. Die Wache auf dem Weg macht keine Schwierigkeiten und lässt die Wandergruppe für 1000 Francs Trinkgeld passieren. Auch kann man am Wegesrand Wanderstöcke für 50 Francs erstehen. An heißen Tagen – also praktisch immer – ausreichend Wasser mitführen: 3 Liter p.P. sowie Proviant. Die Wanderroute ist auch für Kinder ab ca. 8 Jahre geeignet.
  • Kinkole: beliebter Ausflugsort der Kongolesen am Flussufer. Besichtigen kann man die Anlandung der Schiffe und Piroggen am Fluss, die Marktstände und Bootsbauten. Für 1000 Franc p.P. kann man mit Piroggen eine Fahrt auf dem Fluss unternehmen – Schwimmwesten gibt’s an Bord. Viele Restaurants bieten Liboke und frischen Fisch an. Wer es sauberer möchte bringt sein eigenes Pick-nick-Geschirr/Besteck und Servietten mit. Nicht versäumen sollte man die von Straßenverkäufern angebotenen Chenille (Palmraupen) und Cri-cri (Grillen), die gegrillt auf Holzspießen für max. 500 Francs verkauft werden und rund um Kinshasa hauptsächlich hier zu bekommen sind. Das ist ungewohnt, schmeckt aber gut. Also probieren! Anfahrt: ca. 10 km hinter dem Flughafen links abbiegen und runter zum Fluss. Kinkole kennt jeder. Der Weg lässt sich leicht erfragen.
  • Académie de beaux arts: Hier kann man Kunst direkt bei den "Herstellern" einkaufen. Es gibt zwei Ausstellungsbereiche auf dem Gelände der Akademie: wenn man durch das Tor fährt, befindet sich auf der linken Seite eine Halle in der Keramik und Skulpturen hergestellt werden. Ganz hinten links auf dem Gelände sind zwei Ausstellungsräume mit Bildern, Statuen, Keramiken und anderen Kunstgegenständen. Dort kann man unbehelligt stöbern und findet nahezu dasselbe Angebot wie in den wenigen Souvenirläden. Vom Boulevard kommend nimmt man die Avenue 24 Novembre. Nach circa 600 m ist auf der rechten Seite das Gelände der Kunstakademie. Die Zufahrt durch das linke Tour benutzen.
  • Galérie des Artistes: wenn man links am Eingang des Zoos die Straße 150 Meter weiter geht, befindet sich rechter Hand ein Veranstaltungszentrum in dessen Hinterhof Bilder in einer Reihe kleiner Buden gemalt werden. Gemälde werden hier in Serie hergestellt und anschließend auf den Märkten und an Straßenständen zum Kauf angeboten. In der Galerie des Artistes kann man sie direkt bei den Produzenten einkaufen.
  • Symphonie Naturelle: Etwas schwierig zu finden, dafür aber sehr idyllisch ist dieses Ausflugsziel. Hier kann man einen Tag gemütlich an kleinen Seen verbringen, darin angeln, ein wenig spazieren und kongolesisch im Restaurant essen. Der Ort ist praktisch noch im Stadtgebiet Kinshasas, aber so abgelegen, dass man den Eindruck hat weit in die Natur gefahren zu sein. Um dort hinzukommen muss man auf der Route de Matadi bis zum palais de marbre fahren und auf Höhe des Palasteingangs nach rechts abbiegen, am Ende der Straße schräg links über die Kreuzung und dann bis zur nächsten größeren Straße fahren. Hier links abbiegen und das gut sichtbare Schild zur Syphonie Naturelle suchen. Erneut rechts abbiegen und den schmalen Weg ganz runter ins Tal und auf der anderen Seite über die Sandpisten wenige Kilometer bis ans Ende folgen. Im Zweifelsfall auf der Piste nach rechts abbiegen.
  • Les chutes de Zongo: Die Wasserfälle an einem Nebenlauf des Kongoflusses lohnen einen Ausflug. Hinter der Staumauer in Zongo rauscht der Fluss lautstark über ein paar Stromschnellen und auf einen Wasserfall zu, der eine ansehnliche Größe hat. Die herabstürzenden Wassermassen spritzen so hoch, dass man auf der gegenüberliegenden Seite des Tals duschen kann. Ein echter Spaß und eine willkommene Abkühlung. Direkt neben den Wasserfällen kann man Bungalows oder Zelte mieten. Die hygienischen Verhältnisse sind ungewöhnlich gut (libanesisches Management). Im September 2009 befanden sich weitere Bungalows und ein Restaurant im Bau. Am Ufer stehen Pailottes, die man für 50 USD mit Grill und Kohle mieten kann, wenn man seine eigene Verpflegung mitbringen möchte. Man kann aber auch Essen bestellen. Die Küche ist kongolesisch und gut. Anfahrt: Auf der Route de Matadi ca. anderthalb Stunden, dann steht kurz hinter der Ortschaft „Sana Bata“ rechts deutlich ein Schild Richtung „Chutes de Zongo“. Der Piste und gelegentlich den Schildern ca. 50 km bis Zongo folgen. Es ist leicht zu finden, aber es empfiehlt sich dringend vor Anreise zu reservieren und dabei nach den Straßenverhältnissen zu fragen, denn in der Regenzeit kann die Strecke unpassierbar sein. Ohnehin sind die Wasserfälle in der Trockenzeit schöner, weil im niedrigen Wasserstand mehr von dem Wasserfall zu sehen ist. Tel: +243-999980280/ +243-898391774, seli@sunguza.com, info@selisafari.com. Der Anbieter hat ein Informationsbüro in Kinshasa.
  • Ausflug auf den Kongofluss: Viele nehmen sonntags ihr eigenes Boot und fahren zum Picknick und schwimmen raus auf eine Sandbank im Fluss. Man kann aber auch ein Boot für 20-25 Personen mieten. Der Preis ist Verhandlungssache sollte aber auf 20 bis 25 USD pro Person rauslaufen. Dafür fährt das Boot morgens ab 9 Uhr aus dem Yachtclub Kinshasa und kehrt zum Sonnenuntergang zurück. Auch Grill und Kohle und ggf. Verpflegung können dazu gebucht werden. Ein sicheres und schnelles Aluminium-Boot hat Boris, Tel: +243-999918080.
  • Tarmac des Auteurs: Theater in Kintambo. In einem Hinterhof arbeitet das Tarmac-Team mit rund 20 Künstlern und inszeniert sozialkritische Dramen. Langsam füllt sich der kleine Hinterhof mit Menschen. Die Hühner werden vertrieben, das Licht gedimmt, das Tor geschlossen. Für einen Moment ist es absolut ruhig im Tarmac des Auteurs. Angespannt wartet das Publikum. Die Schauspieler treten auf die Bühne und nach kurzer Ansprache beginnt endlich das Stück. Es wird von der Geräuschkulisse der Straße begleitet, der Musik vom Café nebenan, von der Kirche - ein paar Tieren und vor allem Kindern. Autos hört man nicht. Die Vorstellungen enden immer mit einem tosenden Applaus, Pfiffen und Gebrüll. Wenn danach das Licht wieder angeht, fängt für viele der Abend jedoch erst richtig an. Publikum und Schauspieler vermischen sich. Es gibt Bier. Man spricht über das Stück. Offen tragen die Zuschauer ihre Kritik an die Schauspieler heran. Musik wird gespielt und an manchen Abenden verwandelt sich das Theater sogar in eine kleine Disco. Adresse: Tarmac des auteurs, Avenue Uele 6 bis/ commune de kintambo, Référence: croisements des avenues Boma et Komoriko. Aktuelles Programm anfordern unter: tarmacdesauteurs@yahoo.fr
  • Halle de la Gombe: Französisches Kulturzentrum mit einem abwechslungsreichem Programm aus Theater, Kino, Tanz und Ausstellungsräumen. Es befindet sich praktisch im französischen Gymnasium und neben dem cercle français (Schwimmbad, Tennis, 2 Restaurants, Veranstaltungsräume). Das aktuelle Programm steht auf www.ccf-kinshasa.org
  • La crèche: kongolesisches Tanzlokal an der place victoire, links neben dem Restaurant Acropolis und auf der 5ten Etage im Freien. Live Musik. Besonders samstags zu empfehlen ab ca. 23h30.


[Bearbeiten] Bauwerke

Im Stadtteil Cité de l’OUA befinden sich zahlreiche Ministerien der Regierung der Demokratischen Republik Kongo. Sehenswert sind u.a. folgende Gebäude: Societé de Commercialization (SOZACOM), das Hochhaus Hotel Memling, der Zentrale Markt und die Académie des Beaux-Arts. Der Fischereihafen Kinkole und die Pagoden in den Gärten des Präsidentenpalastes können erwähnt werden. Historische Bauwerke sind das 1891 errichtete Gebäude der American Baptist Missionary Society und die 1941 fertig gestellte Römisch-Katholische Kathedrale. Der Boulevard de 30 Juin ist nach dem Tag der Unabhängigkeit des Landes von Belgien am 30. Juni 1960 benannt und ist eine der wichtigsten Hauptstrassen. Er verbindet den Stadtteil Gombe im Süden mit Kintambo und der Baie de Ngaliema im Westen.

[Bearbeiten] Geld

In Kinshasa wird neben der Landeswährung Francs Congolais (CDF) auch der US-Dollar (USD) als Zahlungsmittel akzeptiert. Nur in wenigen Hotels, Restaurants und Läden kann auch in Euro gezahlt werden. Empfehleswert ist daher die Einreise mit ausreichend USD. Im Kongo wird beim USD Wert auf saubere Banknoten gelegt, die nach 2001 gedruckt wurden. Der Wechselkurs für 100 USD ist günstiger. 1 USD Scheine werden oft nicht akzeptiert.

Geldwechsel von USD in CDF erfolgt überall problemlos und legal auf der Strasse oder auch als Wechselgeld. Geldwechsel von EUR in USD ist kompliziert und teuer. Andere Währungen wie z.B. der südafrikanische Rand ZAR oder der Franc CFA lassen sich nur mit großem Aufwand und Abschlägen tauschen und sind daher für Reisen in den Kongo nicht geeignet. Ein USD sind ca. 800 CDF (Stand März 2009), mit deutlicher Inflation.

Geldautomaten gibt es nur in Kinshasa. Mit Kreditkarte (Visa, Maestro) und PIN können Sie bis zu 500 USD täglich abheben. Die Hotels der obersten Kategorie (Grand Hotel und Memling) akzeptieren im Prinzip Kreditkarten. Technische Probleme verhindern aber häufig diese Zahlungsmethode. Dann muss in USD bar bezahlt werden.

[Bearbeiten] Einkaufen

Es gibt in Kinshasa viele Supermärkte, z.B.:

  • Peloustore, Boulevard de 30 juin
  • City Market
  • Regal, Boulevard de 30 juin
  • Extra Plus
  • Hasson & Frère (hier findet man fast alles)
  • Kin Marché, Boulevard de 30 juin
  • Kin Mart, Boulevard de 30 juin

Da die Produkte nach Kinshasa importiert werden, sind sie insgesamt hier teuer. Am günstigsten sind die Produkte bei Regal auf dem Boulevard de 30 juin und bei Extra Plus. Wer nicht gerne kocht oder immer wieder sich anhören muss, dass hier alles viel zu teuer sei, kann sich bei Peloustore Fertiggerichte zum Mitnehmen besorgen: Reis mit verschiedene Beilagen aus Fleisch und Gemüse, Nudeln, Pommes, Wurst usw. Der Reis ist sehr lecker und kann auf jeden Fall empfohlen werden. Die Fertiggerichte verursachen keinerlei Magen- Darmverstimmungen und was die Sauberkeit angeht, gibt es nichts zu bemängeln. Wichtig vor allem ist, dass man für ca. 5-10 $ gut essen kann. An den Straßenständen und am Supermarkt gibt es lokales Gemüse und Obst, z.B. Avocados, Auberginen, grüne Bohnen, Gurken, Karotten, Kartoffeln, Knoblauch, Kürbis, Lauch, Limetten, Petersilie, Pilze, Salat, Tomaten, Weißkohl, Zitronen, Zucchini, Zwiebeln, Ananas, Bananen, Mangos, Orangen, Pampelmusen und Melonen. Die Anbaumethoden für diese Produkte sind natürlich unklar.

[Bearbeiten] Küche

Zu allen Gerichten wird meist lokaler Reis oder Fufu, ein Brei aus Maniokwurzeln und Maismehl, serviert. Kongolesische Spezialitäten sind:

  • poulet al la moambé , Hähnchenfleisch in einer Sauce aus Palmöl
  • saka saka, zerkleinertes Gemüse, ähnlich unserem Spinat
  • soso, Hähnchenfleischeintopf
  • ngombe, Rindfleischeintopf
  • liboke, in Blätter eingewickelter einheimischer Fisch mit Tomaten und Zwiebeln
  • Capitaine, köstlicher lokaler Fisch, vergleichbar Kingfisch-Karibik
  • Gazelle und Antilope

[Bearbeiten] Kinshasas Gelbe Seiten auf Französisch

Diese Seite, die unsere Gelben Seiten ähnelt, existiert leider nur auf Französisch. Auch wenn Sie kein Französisch sprechen, können Sie den u. a. Link aufrufen und leicht an Kontaktinfos gelangen.

[Bearbeiten] Restaurant

  • Kin Alimentaire; 6ème Rue Limete n°378 place commerciale - Kinshasa / Limete; kinalimentairesprl@yahoo.fr; +243 (0) 998370980; Einfache Kategorie; Täglich geöffnet
  • Mama Colonel; 10, Av. Bayaka, Q/Kimbondo, Kinshasa/Bandalungwa; +243 (0) 999909672, +243 (0) 815111837, +243 (0) 999988024; Kongolesische Küche; Einfache Kategorie; Täglich geöffnet
  • Auberge du Cercle; c/o Cercle français, 33, Avenue des Forces Armées Congolaises, Kinshasa/Gombe; modikilo2001@yahoo.fr; ; +243 (0) 812710101, +243 (0) 999089158; Restaurant und Bistrot-Terrasse mit französischer, internationaler und kongolesischer Küche ; Sonntagsbuffet ; Schwimmbad, Tennisplätze für Clubmitglieder; Mittlere Kategorie; Täglich geöffnet
  • Caf conc; 13, avenue de la Nation, Kinshasa/Gombe; bureau@cafconc.cd; www.cafconc.cd; +243 (0) 898934107, +243 (0) 818993090; Restaurant, Catering, Bäckerei-Konditorei; Mittlere Kategorie; 13h00 - 16h00, 19h00 - 03h00
  • Café Mozart; Av. Libération (ex. 24 novembre), Kinshasa/Gombe; Bäckerei-Konditorei, Eiscafé, Snacks; Mittlere Kategorie; Täglich geöffnet
  • Chantilly; 707, Avenue Colonel Lukusa, Kinshasa/Gombe; lechantilly@yahoo.com; +243 (0) 819930300, +243 (0) 816999990; Bäckerei-Konditorei, Eiscafé, Restaurant; Mittlere Kategorie; Täglich 7h00 - 18h30
  • Chez Gaby; 9b, av. De la Mongala, Kinshasa/Gombe; restogaby@yahoo.fr; +243 (0) 819904213; Mittlere Kategorie; sonntags geschlossen
  • TAJ Tandoori; Building Forescom höchstes Gebäude am rond point Forescom; Raman_05in@yahoo.co.in; +243 (0) 819927612 und (0) 896378019; mittlere Kategorie; schönste Aussicht Kinshasas
  • Chez Regina; Boulevard du 30 juin, 67, Immeuble Résidence Golf, Kinshasa/Gombe (neben DGM); +243 (0) 997343257, +243 (0) 998737228; ; Mittlere Kategorie; 8h00-22h00
  • Hunga Busta; Boulevard du 30 juin, Kinshasa/Gombe; +243 (0) 998239796, +243 (0) 815141400; Pizza, Sandwich, Hamburger, Shawarma, Lieferservice; Mittlere Kategorie; Täglich geöffnet
  • Inzia; Av. Cadeco, Kinshasa/Gombe; ; +243 (0) 998601607; Kongolesische Küche; Mittlere Kategorie; Täglich geöffnet
  • L’Orangeraie; Boulevard du 30 juin 342 - Kinshasa Gombe; senteri@hotmail.com; +243 (0) 998273997, +243 (0) 999946106 +243 (0) 814937844; Beliebtes Retaurant für mittags; Mittlere Kategorie; 12h00 - 15h00, 19h00 - 21h00 sonntags geschlossen
  • La Perle; 5580, Boulevard du 30 juin, Kinshasa/Gombe; Laurentmbuku@yahoo.fr; +243 (0) 998776689, +243 (0) 818992344; Chinesische Küche; Mittlere Kategorie; 11h00 - 15h00, 17h00 - 22h00
  • L'Apero (ex Chez Toni); Avenue de la Douane 1538 Kinshasa/Gombe; ppollie@ic.cd; +243 (0) 999956765, +243 (0) 815689672; Portugiesische und belgische Küche, Am Wochenende Tapas; Mittlere Kategorie; Täglich 10h00 - 12h00
  • Le Philo; Avenue colnel Ebeya, Kinshasa/Gombe; +243 (0) 998172138; Bestes Preis Leistungsverhältnis; Mittlere Kategorie; 12h00 - 23h00, dienstags geschlossen
  • Lolo la crevete; Avenue Colonel MPIA n°7 Joli Parc - Binza Ma Campagne - Kinshasa / Ngaliema; lololacrevette@yahoo.fr ; +243 (0) 898925939, +243 (0) 999915081, +243 (0) 818106339; ; Mittlere Kategorie; Täglich geöffnet
  • El Flamenco; Kreuzung Avenue des huileries und Tombalbaye; Kinshasa/Gombe; Pizza und kongolesische Küche
  • Mandarin; Boulevard du 30 juin, Immeuble INSS, 7ème Etage, Kinshasa/Gombe; +243 (0) 999931358; Chinesische Küche; Mittlere Kategorie; 12h00-15h00, 19h00-22h30
  • O Poeta; Boulevard du 30 juin, Kinshasa/Gombe; Pizzeria, kongolesische und portugiesische Küche; Mittlere Kategorie; Täglich geöffnet
  • Piccolo; av. Polo Moris, Kinshasa/Gombe; +243 (0) 990147944; Pizzeria; Mittlere Kategorie
  • Restaurant Kin Marché; Avenue de la Presse 11 (Immeuble ex-Regina Boulevard du 30 juin, Gombe/Kinshasa; moise786222@yahoo.fr; +243 (0) 817872222, +243 (0) 817872222 ; Mittlere Kategorie; Täglich geöffnet
  • Grand Hôtel Kinshasa; Avenue Batetela, Kinshasa/Gombe; grandhotelkinshasa@ic.cd und grandhotelkinshasa@yahoo.fr Konferenzsäle; +243 (0) 898946660/61/62/63 ; +243 (0) 818110003 ; Reservierungen unter +243 (0) 817008871, +243 (0) 997800340; Restaurant mit Pizzeria am Schwimming-Pool. Überteuert.; Gehobene Kategorie; Täglich geöffnet
  • La ciboulette; 15, Colonel Lukusa, Cercle Elaeis - Kinshasa/Gombe; ciboulette@ic.cd; +243 (0) 999942710, eservierungen, +243 (0)999942710; Teuer, günstiger in der « Paillotte »; Gehobene Kategorie; 12h00 - 15h00 und 19h00 - 22h00 sonntags geschlossen
  • Le Cercle gourmant; Cercle de Kinshasa, 414 (Golfclub), Kinshasa / Gombe; cerclegourmand@gbs.cd; +243 (0) 817155252 +243 (0) 817155253 +243 (0) 812440350; Teuer, günstiger auf der Terrasse; Gehobene Kategorie; Täglich geöffnet
  • Le Roi des Cossas; 220, av. Polo Maurice, Kinshasa/Gombe; +243 (0) 810015825, +243 (0) 811474211; Kongolesische Küche; Gehobene Kategorie; 8h00 - 22h00 montags geschlossen
  • Mythos; 87, Boulevard du 30 juin, Kinshasa/Gombe; Tél: 0815121600; mythoskinshasa@gmail.com; Sonntagabend geschlossen; guter Grieche auf dem Gelände der griechisch-orthodoxen Gemeinde
  • Fleur De Sel, Boulevard du 30 juin, Kinshasa/Gombe; Tél: +243 (0)99917953, (0)818924160; restomilo3615@yahoo.fr, Betreiber des ehemaligen Chateaux Margaux, oberste Kategorie, belgische Küche
  • Super Aubaine, Av. Lokele, 6081, Kinshasa/Gombe, Tél. +243 (0) 815085586, +243 (0) 815085555, kongolesiche Küche, beliebt bei der kongolesischen Upper Class, auf der KArte finden sich auch Raupen und sogenanntes Bushmeat
  • Caravela, Avenue du Livre; Tél. : +243 (0) 998851870; restaurantcaravela@yahoo.fr, protugiesische Küche aber auch mit sehr guten Cossa Cossa
  • O Girasol, Avenue Kitona n°124 (réf. avenue du Livre); Kinshasa/Gombe; Tél. : +243 (0) 819655543; restogirasol@gmail.com

Außerdem:

  • NiceCream Eisdiele, 7A, Avenue du Port, Kinshasa/Gombe, +243(0)992854008, 8h-23h, neben der Kneipe Los Latinos, 36 Eissorten aus eigener Produktion, eine Waffel zu ca. 3 USD

[Bearbeiten] Nachtleben

Das Nachtleben der Stadt spielt sich in Matonge und in Bandal ab.

  • Acropolis befindet sich auf dem "La Place des Artists". Hier finden Sie alles in einem: Kneipe, Restaurant, in der zweiten Etage Diskothek. Dieses Lokal gehört den Griechen. Das Essen ist super lecker. Allerduings sollte man auf keinen Fall ohne kongolesische Begleiter sich in Matonge bewegen.
  • L'Imprevu, Freitags und Samstags ab 22 Uhr, Addresse: 9, avenue de la Paix - Kinshasa - Gombe
  • Estoril Sun; 228 Avenue Kabasele Tshamala (ex Flambeau)
  • Standing Club; Dienstag bis Donnerstag ab 21:30, Addresse: Avenue des syndicats 315 - Kinshasa/ Gombe
  • Ibizabar; avenue de la Nation, 11, Kinshasa/Gombe; ibizabar@ibiza-mail.com ; +243 (0) 15149297, +243 (0) 999926425, +243 (0) 812833172; Restaurant, Bar, Disko, Crêperie; Mittlere Kategorie; 12h-00h, 12h-02h
  • Black&White;
  • VIP/Saloon;
  • La crèche; Place Victoire, Quartier Matonge; Hotel mit Tanzbar auf der Dachterasse; kongolesiche Live-Musik; idealer Ausgangspunkt in das Nachtleben Matonges; Samstags 23h-3h

[Bearbeiten] Unterkunft

Eine Hotelreservierung ist empfehlenswert, da das Angebot an Hotelbetten in Kinshasa knapp ist. Preise und Qualität der Hotelzimmer in Kinshasa sind nicht mit dem Angebot in anderen afrikanischen und europäischen Ländern vergleichbar. Die Preise für Hotels und Restaurants sind hoch. Fast alle Hotels befinden sich im Innenstadtbereich. Am Flughafen gibt es keine Übernachtungsmöglichkeiten.

[Bearbeiten] Günstig

  • Guest House de Macampagne; 153 Joli Parc, Kinshasa/Ngaliema; infoguesthouse@yahoo.fr; +243 (0) 999915415; Preise: $50-$100
  • Hotel de la Gombe; 5258 Kauka, Kinshasa/Gombe; hoteldelagombe@voila.fr; +243 (0) 815094295; Preise: $65, $85
  • Residence 165; 165, Boulevard du 30 juin, Kinshasa/Gombe; residence165kin@hotmail.com; +243 (0) 818512345
  • Résidence le consul; 25 Avenue Kapanga (Croisement Ave Kasai), Kinshasa /Commune de Barumbu; residenceleconsul@yahoo.com; www.asgroup.org/residencelecon...; +243 (0) 898634012; Preise: $45, $80
  • Residence Mutchimba; 25 Quartier Pigeon, Kinshasa/Ngaliema; resmutchimba@yahoo.fr; +243 (0) 810818141; Preise: $60-$80

[Bearbeiten] Mittel

  • Flat Hotel Luntu - [2]; Avenue de l'Oua, gegenüber GB, Kinshasa/Ngaliema; flatshotelluntu@yahoo.fr; www.flatshotelluntu.com; +243 (0) 811451899; Preise: EZ: $75, EZ $85, $95 ohne Kochgelegenheit: $115, mit Kochgelegenheit $170
  • Hotel Estoril; 85 Avenue Kabasele, Kinshasa/Gombe; otelestorilrdc@yahoo.fr; +243 (0) 898912210; Preise: $90, $100, appartement $140
  • Hôtel Invest; Av. Kabinda, Cité RTNC Kinshasa/Lingwala; hoteldepresseinvest@yahoo.fr; +243 (0) 9999237477; Preise: $120, $175, $210

[Bearbeiten] Gehoben

  • Faden House; 117 avenue colonel tshatshi, Kinshasa/Gombe; +243 (0) 812416789, +243 (0) 819943331; Preise: Einzelzimmer ; $150 Doppelzimmer : $130, $150, $170; Mini Suite : $200
  • Grand Hotel Kinshasa 12, Batetela, Kinshasa/Gombe; info@grandhotelkinshasa.net; ; +243 (0) 8946660/ 661/662 / 663, +243 (0) 818110003, +243 (0) 815553000; Preise: $180 - $400
  • Hotel Cana; 3873, Avenue des Palmiers, Kinshasa/Gombe; +243 (0) 815094295; Preise: $65, $85, Mini Suite $150
  • Hotel Memling, 5, av. du Tchad, Kinshasa/Gombe; info@memling.net; www.memling.net; +243 (0) 817001111; Preise: $200
  • Hotel Venus, 306, Avenue de la Gombe, Kinshasa/Gombe; hotelvenus@yahoo.fr, oder reception@venushotel.cd; www.hotelvenus.cd; +243(0) 999917459, +243 (0) 819970150; ; Preise: $210, $300
  • Résidence Voyageur; 15, Av. Colonel Lukusa, Kinshasa/Gombe; reception-voyageurs@ic.cd; +243 (0) 817005070; Preise: $170, Suite $200

[Bearbeiten] Lernen

In Kinshasa gibt es keine deutsche Schule. Es gibt aber dafür eine belgische, eine französische und eine amerikanische Schule. Die Kindergärten sind jeweils in die Schulen integriert. Die französische Schule sieht einen Aufnahmetest vor.

  • Lycée Prince de Liège (belgische Schule), Avenue de la Gombe, Kinshasa/Gombe Tél.: 00243(0)898946452, http://lpl-kin.africa-web.org/, écolebelge-admin@ic.cd
  • Ecole Française René Descartes, 23, av. Kalemie, Kinshasa/Gombe, Tél.: 00243(0)998231711, efrd@ic.cd
  • The American School of Kinshasa (Tasok), Kinshasa/Ngaliema, Tél. : 00243(0)818801330, www.tasok.cd
  • Evangelischer Kindergarten: LES OISILLONS, Avenue Katanga (um die Ecke der französischen Schule), Kinshasa/Gombe

[Bearbeiten] Arbeiten

[Bearbeiten] Deutsche Institutionen

  • Botschaft der Bundesrepublik Deutschland 83, Roi Baudouin, Kinshasa/Gombe; Tel.: +243(0)999925943 und +243(0)81556138-0/-1/-2; Montag bis Donnerstag 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr und freitags 8:00 Uhr bis 13:30 Uhr
  • KfW-Entwicklungsbank (KfW) Bureau de Kinshasa, 7, av. comité urbain, Kinshasa/Gombe; Büroleitung: Oliver Jünger; oliver.juenger@kfw.de; Tel.: +243(0)813064487, +243(0)819500348; Montag bis Freitag 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr
  • Deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) 7, av. comité urbain, Kinshasa/Gombe; Büroleitung: Jörg Maxin, joerg.maxin@gtz.de; +243(0)999110485; Montag bis Freitag 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr

[Bearbeiten] Deutsche Firmen

  • Karl Danzar

[Bearbeiten] Internationale Organisationen

[Bearbeiten] Sport

  • Sport Club Cercle Elaeis, Addresse: Avenue Lt Colonel Lukusa - Kinshasa, Gombe, Tel: (243)818845165, Email: elaeis@ic.cd
  • Sports Club Maison de France Addresse: Avenue de la Gombe - Kinshasa, Gombe
  • Cercle de Kinshasa, Addresse: Avenue du Cercle - Kinshasa, Gombe, Website: [3], Email: golfclubkinshasa@yahoo.fr
  • Volleyball gibt's dienstags und donnerstags ab 20h im Cercle Elaeis

[Bearbeiten] Klima

In Kinshasa lassen sich etwa folgende Jahreszeiten unterscheiden. Es handelt sich um Durchschnittswerte. Mitte Juni bis Ende September: große Trockenheit bei meist bedecktem Himmel. Durchschnittstemperaturen von 20-25 °C am Tag, Luftfeuchtigkeit 70-80% Oktober bis Dezember: Starke Regen und Gewitter, Durchschnittstemperatur 26 °C, Luftfeuchtigkeit 75-86%. Nach einer „kleinen Trockenzeit“ im Januar mit Temperaturen wie im Dezember, folgt von Februar bis Mai: Regen und Gewitter mit sehr feuchter Hitze. Durchschnittstemperaturen von 28-37 °C, Luftfeuchtigkeit 68-92%

[Bearbeiten] Sicherheit

Die Lage in der Hauptstadt Kinshasa ist seit den schweren bewaffneten Auseinandersetzungen am 22./ 23. März 2007 ruhig; der Flughafen N’Djili funktioniert normal.

Das Auswärtige Amt warnt allgemein vor Reisen in die DR Kongo. Besonders die Provinzen Nord und Süd Kivu sind aufgrund von Kämpfen bewaffneter Gruppen kaum zu bereisen. Art um Umfang der Aktivitäten bewaffneter Gruppen sind in den Provinzen unterschiedlich. Im ganzen Land ist jedoch erhebliche Vorsicht beim Kontakt mit Armee, Polizei und bewaffneten Gruppen angebracht.

Bei Fahrten außerhalb der Städte sollten Sie sich vor jeder Fahrt über die Passierbarkeit des Streckenabschnitts und die Sicherheitslage informieren. Fotografieren kann in der Öffentlichkeit schnell zu Missverständnissen und Verhaftungen führen und sollte daher vermieden werden.

Die Botschaft kann generell bei bewaffneten Auseinandersetzungen in der Hauptstadt sowie in anderen Landesteilen nur sehr eingeschränkt konsularische Hilfe leisten.

Am 1.9.2009 hat die amerikanische Botschaft ihre Reisewarnung für die DR Kongo aktualisiert. Gewarnt wir vor allem vor Reisen in die Provinzen Nor- und Süd-Kivu. Bei Reisen in die Provinz wird vor Straßensperren und -zahlungen an Polizei und Militär gerechnet werden. Die Botschaft warnt ausdrücklich vor erhöhter Kriminalität in Kinshasa, vor Reisen mit nationalen Fluggesellschaften und Epedimien (Ebola im 2009 im Kasai). Zudem sollten Demonstrationen und Gruppen gemieden werden.

Vor der Ausreise sollten Sie Ihren Koffer auf Stabilität prüfen und mit einem Schloss verriegeln. Bei der Ankunft am Flughafen ist Filmen und Fotografieren strengstens verboten, denn jeder Ort könnte fürs Militär strategischen Wert haben. Auch wenn Sie nach einiger Zeit den Eindruck bekommen sollten, dass in Kinshasa eigentlich keine Unruhe gäbe, sollten Sie nicht vergessen, dass die Sicherheitslage im gesamten Land sehr fragil ist und es jeder Zeit auch in Kinshasa zu gewalttätigen Unruhen kommen kann. Polizeikontrollen richten sich in der Regel an „Weiße“. Man sollte versuchen, möglichst höflich zu bleiben, um „administrative“ Schwierigkeiten zu vermeiden. Da die Polizisten von den Weißen abkassieren möchten, sollte man einige 500 kongolesischer Francs Scheine für diesen Zweck griffbereit halten. Ferner sollten Sie Ihren Führerschein, Carte rose, Zulassung und Nachweis über die kongolesische Autoversicherung immer in Form von Kopien bei sich haben. Originale sollten Sie sicher aufbewahren. Während der Fahrt mit eigenem Auto sollte man die Türen von innen verschließen, um beim Stau die zahlreichen, teilweise aggressiven Bettlern nicht zu provozieren. Taschen und Wertsachen sollte man nie auf dem Beifahrersitz ablegen. Nach Möglichkeit sollte man nicht alleine unterwegs sein, denn in einer Gruppe ist man sicherer.

Ferner sind einige Verhaltensnormen zu beachten, um nicht die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf sich zu ziehen: Frauen sollten möglichst bei offiziellen kongolesischen Anlässen keine armfreien oder tief ausgeschnittenen Oberteile tragen. Die Kleidung sollte möglichst auch kniebedeckend sein. Bei Einkäufen sollte nur soviel Geld wie nötig mitgenommen und möglichst nahe am Körper getragen werden. Vorsicht vor Taschendieben auf den Märkten. Sicherheit ist im größten Markt von Kinshasa, dem „Grand Marché“ ein Fremdwort. Der Markt ist meistens überfüllt und man hat den Eindruck, als befände man sich im Mittelalter. Hier sollte man – wenn überhaupt notwendig – sich in Begleitung eines Einheimischen befinden, weil man meistens von Jugendlichen verfolgt wird. Auf dem Markt sollte man sein Geld nicht offen zeigen, denn das würde die aggressiven und scheinbar höflichen Verkäufer provozieren.

[Bearbeiten] Deutschenliste

Alle Deutschen, die - auch nur vorübergehend - im Amtsbezirk der Deutschen Botschaft Kinshasa leben, können in eine Krisenvorsorgeliste gemäß § 6 Abs. 3 des deutschen Konsulargesetztes aufgenommen werden. Die Eintragung in die Liste ist freiwillig. Die Botschaft rät aber, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, damit sie in Krisen- und sonstigen Ausnahmesituationen mit den Deutschen schnell Verbindung aufnehmen kann.

Die Aufnahme in die Krisenvorsorgeliste erfolgt passwortgeschützt im online-Verfahren. Die Daten sind über das Internet einzugeben:

http://service.diplo.de/registrierungav

Man wird automatisch in regelmäßigen Abständen aufgefordert, die Angaben zu bestätigen bzw. zu aktualisieren. Damit sollen Vollständigkeit und Aktualität der Registrierung sichergestellt werden. 90 Tage nach der Registrierung muss die zugehende Aufforderung bestätigt werden. Wird die Aufforderung und die nach weiteren 45 Tagen folgende Erinnerung ignoriert, werden die registrierten Daten 180 Tage nach der letztmaligen Anmeldung automatisch gelöscht.

[Bearbeiten] Gesundheit

Neben der vorgeschriebenen Gelbfieberimpfung wird ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Hepatitis A+B und Meningokokkenmeningitis dringend empfohlen. Es besteht ganzjährig und im ganzen Land ein hohes Risiko für Malaria. Eine eingehende tropenmedizinische Beratung vor der Reise ist ratsam. Weitere Informationen zur Gesundheit entnehmen Sie den Hinweisen des Auswärtigen Amtes. Die medizinische Versorgung in Kinshasa ist auf wenige Kliniken und Fachärzte beschränkt. Außerhalb Kinshasas gibt es nur noch eine einfachste Gesundheitsversorgung ohne jegliche Notfallmedizin.

Ein großes Problem stellt das weit verbreitete HIV Virus dar. Besonders Sex aber auch unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen. Durch konsequenten Mückenschutz, bedeckende Kleidung, Verhalten können die meisten, zum Teil gefährlichen Durchfälle und viele Infektionen, wie Denguefieber und Malaria, vermieden werden.

Man sollte auf keinen Fall Leitungswasser trinken. Die meisten Krankheiten sind wasserinduziert. Im Supermarkt findet man Wasserflaschen. Je nach Marke variieren die Preise sehr stark. Günstig und empfehlenswert ist das z.B. im Supermarkt-„Regal“ angebotene Wasser der Marke „Canadian Pure“.

[Bearbeiten] Krankenhäuser

  • Centre privé d’urgence (CPU); Kreuzung Av. du Commerce/Bas Congo, Kinshasa/Gombe; Dr. Paul Daoust, wechslende französische Ärzte ; cmkcpu@ic.cd; +243(0)898950301, +243(0)999826505, +243(0)898950303; 24h/24
  • Centre hospitalier (CHCMK); Kreuzung Av. Du Commerce/Bas Congo, Kinshasa/Gombe; +243(0)999826505, +243(0)898950303; 24h/24
  • Centre medical de Kinshasa (CMK); Wagenia, Kinshasa/Gombe; dgcmk@ic.cd, pdaoust@ic.cd, mkaskika@yahoo.fr, rogerdongo@yahoo.fr; +243(0)998265004, +243(0)898950300, +243(0)99995881, +243(0)818142999, +243(0)898910405, +243(0)898950301; 24h/24
  • Centre médical Dr. Lelo; 15, Kreuzung avenues Rwakadingi-Kasai Kinshasa/Barumbu; gtoneatti@raga.net; +243(0)999947523, +243(0)999930816; 24h/24
  • Ngaliema medical center; 4197, av. de la montagne, Kinshasa/Ngaliema; bnyakabasa@hotmail.com; +243(0)999909283, +243(0)815094444; 24h/24
  • Scan tech Ngaliema medical center; 4197, av. de la montagne, Kinshasa/Ngaliema; +243(0)999901294; täglich 9h00-13h00
  • Dr. Jacquerey; belgischer Arzt; Compound Safricas; +243(0)818800781
  • Promedis; 23/c, 10ème rue Limete/Kinshasa; Dr. Ndukute; +243(0)819980071, +243(0)851808111; 24h/24
  • Cabinet Articlaut et Garrigue; Zahnarzt; Immeuble Biac, Rond point Forrescom, Kinshasa/Gombe; +243(0)998278729; Mo.-Sa. 8h30-12h30
  • Cabinet dentaire Caravella; Zahnarzt; 124, Boulevard du 30 Juin, Kinshasa/Gombe; Dr. Robert Bare; +243(0)999955155;
  • clinique Bucco dentaire; Zahnärzte; Av. colonnel Mondjiba, (Utex Africa), Kinshasa/Ngaliema; Dr. Frank Cuypers, Dr. Luc Dormal; FrankCu@ic.cd; +243(0)898917281, +243(0)898941564; Mo.-Fr. 8h00-12h00, 14h00-17h00

[Bearbeiten] Apotheken

  • New pharmacie du 30 juin; Kreuzung avenues Batetela et Boulevard du 30 juin, Kinshasa/Gombe; +243(0)999933690, +243(0)815035969; Mo.-Sa. 8h30-23h00, So. 12h00-20h00
  • Pharmacie du Centenaire; Galerie du centenaire, boulevard du 30 juin, Kinshasa/Gombe; +243(0)998222221; 24h/24, 7/7
  • Interpharm; Galerie Grand Hotel Kinshasa, Av. Batetela, Kinshasa/Gombe; ; +243(0)818846076
  • Mempharm; Galerie Hotel Memling, 5, av. du Tchad, Kinshasa/Gombe; ; +243(0)818846076

[Bearbeiten] Klarkommen

Sofort nach der Einreise, noch auf dem Weg zum Hotel, Wasser einkaufen. Nicht in allen Hotels bekommt man Wasserflaschen. Besonders wer abends ankommt sollte sich frühzeitig versorgen. Bei der Ausreise ist es nicht erlaubt frisches Obst im Gepäck aufzugeben. Wer dennoch Mangos oder Mangoustinen mitnehemn möchte kann sie in einer Kühlbox aufgeben (mit Klebeband beim check-in verschließen).

Minimal-Packliste für Reisen nach Kinshasa:

- Doppelte Menge Seife/ Shampoo wg. höherem Hygienebedarf - Fieberthermometer plus Malariaprophylaxe auch über mehrere Monate, lese: Merkblatt des Auswärtigen Amtes - Paracetamol gg. (Kopf-) Schmerzen bei Malaria - Zwei Dosen Insektenspray pro Person und Monat - Repellent: eine Flasche Antibrumm forte (Deet 30%) pro Person und Monat - Moskitonetz - Helle Kleidung, kein rot, gelb oder schwarz – das zieht verschiedenste Insekten an. Outdoorkleidung. - Eigener Vorrat an: Schokolade, Müsliriegel, Kaugummi, Trockenobst, Nutella für die gesamte Zeit bis zum nächsten Flug - Sonnencreme, Sonnenbrille und Baseballkappe o.ä. - JH-Schlafsack - Toilettenpapier für die gesamte Zeit bis zum nächsten Flug - Impfpass mit Gelbfieberimpfung - Reisepass mit Visum - Auslandskrankenversicherung - Dollars Stückelung: 5, 10, 20, 50 keine 1er (werden nicht angenommen). Alle in sauberem, unversehrtem Zustand. - Keine alten Dollar-Scheine = kleine Washingtonköpfe. - Flugtickets gibt’s nur noch als e-tix. Bei Ausreise min. 2 Tage vorher Flug bestätigen

[Bearbeiten] Kommunizieren

Man sollte sich nicht wundern, hier tatsächlich Leute zu treffen, die zwar kein Handy, aber dafür ein Walky-Talky zum telefonieren benutzen. Das Mobilnetz hier ist stark ausgelastet und es kann vorkommen, dass man plötzlich keinen Empfang mehr hat. Da nicht jeder so ein Gerät besitzt, kann man sich trotz der Einschränkung fürs Mobiltelefon entscheiden. Da deutsche Mobil Sim-Karten hier nicht funktionieren, bleibt einem hier nichts übrig als sich hier eine Sim-Karte zu kaufen. Folgende Mobiltelefonanbieter können empfohlen werden. •Vodacom •Zain •Tigo

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Informative Webseiten in französischer Sprache:

Persönliche Werkzeuge
Verwandte Sites
Andere Sprachen