Kenia
Aus Wikivoyage
Kenia liegt in Ostafrika. Es ist im deutschsprachigen Raum neben Südafrika das schwarzafrikanische Reiseziel schlechthin. Angrenzende Länder sind der Sudan und Äthiopien im Norden, Somalia im Osten, Tansania im Süden und Uganda im Westen. Im Südosten besitzt das Land einen Küstenstreifen zum Indischen Ozean und im Westen einen kleinen Anteil am Viktoriasee.
| Lage
| |
| Flagge
| |
| Kurzdaten | |
| Hauptstadt: | Nairobi |
|---|---|
| Staatsform: | Präsidiale Republik |
| Währung: | 1 Kenya-Shilling (KSH) = 100 Cents |
| Fläche: | 583.000 km² |
| Bevölkerung: | 32 Mio |
| Sprachen: | Englisch (offiziell), Swahili (offiziell), Stammessprachen |
| Religionen: | Protestanten 45 %, Katholiken 33 %, Naturreligionen 10 %, Muslime |
| Stromnetz: | 240 V/ 50 Hz, Stecker Typ G |
| Telefonvorwahl: | +254 |
| Internet TLD: | .ke |
| Zeitzone: | MEZ+2h |
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Regionen
[Bearbeiten] Städte
[Bearbeiten] Weitere Ziele
- Das Rift Valley - der innerafrikanische Grabenbruch
[Bearbeiten] Nationalparks und Reservate
Kenia ist international für seine reiche Tierwelt bekannt. Zu den wichtigsten Nationalparks gehören:
- Amboseli Nationalpark
- Lake Nakuru Nationalpark
- Masai Mara Nationalreservat
- Nairobi Nationalpark
- Meru Nationalpark
- Samburu Nationalpark
- Tsavo East Nationalpark
- Tsavo West Nationalpark
[Bearbeiten] Hintergrund
[Bearbeiten] Anreise
[Bearbeiten] Flugzeug
[Bearbeiten] Bahn
[Bearbeiten] Bus
[Bearbeiten] Auto
[Bearbeiten] Schiff
[Bearbeiten] Mobilität
[Bearbeiten] Sprache
Offizielle Landessprachen: Swahili und Englisch. Handelssprache ist mehrheitlich das Englische. Daneben gibt es verschiedene Stammessprachen und viele Dialekte.
Zum Lernen empfiehlt sich "Kisuaheli - Wort für Wort" von Christoph Friedrich ISBN: 3-89416-074-8 (Zwar eins der schlechtesten aus der Reihe aber immer noch das beste zu Kisuaheli!)
Internetwörterbuch Kisuaheli - Deutsch (einfach zu bedienen und umfangreich)
[Bearbeiten] Kaufen
Bei einem Strand(pauschal)urlaub wird man am Strand von unzähligen Verkäufern belagert. Das Sortiment ist unerschöpflich. Es reicht von Bootstouren, Safaris, (selbst)geschnitzten Figuren, Zöpfe flechten, bis zu Massagen und anderer Körperpflege. Für Souvenirs sollte man vielleicht lieber nach Mombasa fahren und auch dort das Handeln nicht vergessen!
[Bearbeiten] Küche
[Bearbeiten] Nachtleben
[Bearbeiten] Unterkunft
[Bearbeiten] Lernen
[Bearbeiten] Arbeiten
[Bearbeiten] Feiertage
| Termin | Name | Bedeutung |
| xx. yy | Xyz | Xyz |
[Bearbeiten] Sicherheit
Für Schwarzafrika ist Kenia ein relativ sicheres Reiseland. Es ist im Gegensatz zu zahlreichen Nachbarstaaten kein Kriegsgebiet und auch Unruhen sind seltener. Allerdings gibt es eine hohe Kriminalität. Einzelne Frauen müssen besonders nachts aufpassen, wo sie langgehen. Vergewaltigungen sind durchaus möglich. Falls das passiert, sollte man wenigstens versuchen, schnellstmöglich Maßnahmen gegen eine AIDS-Ansteckung zu ergreifen - sofern möglich in einem Entwicklungsland. Diebstähle sind an der Tagesordnung. Wer seine Sachen unbeaufsichtigt liegen lässt, darf sich nicht wundern, wenn sie weg sind. Da viele Häuser wegen der Hitze keine Fenster haben, ist das Fischen nach Handys etc. mit selbstgebastelten Angeln üblich. Ebenso gibt es Trickdiebe: die Frage nach Wasser an der Tür sollte einen sehr stutzig machen. Auch brutale Raubüberfälle kommen vor - zuweilen mit Schießereien und Toten - allerdings doch selten. Wer mit dem Bus oder Auto reist: Nicht jede Straßensperre ist tatsächlich von der Polizei. Aber Vorsicht, Gegenwehr bei solchen Überfällen kann sehr gefährlich werden. Seit die Kolonialzeiten vorbei sind, können einheimische Polizisten weißen Rassismus nicht ausstehen. Entsprechende Vorwürfe können Sie in große Schwierigkeiten bringen. Ansonsten gelten die für Entwicklungsländer üblichen Sicherheitsmaßnahmen, dann ist Kenia kein besonders gefährliches Land. Kenia gehört zu den 20 korruptesten Ländern der Welt (Lt. Tranparency International). Man kann mit Bestechung alles erreichen und sie wird sehr oft verlangt. Wenn man ohne auskommen möchte, muss man auf viele Dinge länger warten und beharrlich sein.
[Bearbeiten] Prostitution
Prostitution ist in Kenia sehr häufig. Vor allem an den Stränden nördlich und südlich von Mombasa ist die Prostitution derart verbreitet, dass sie einen wichtigen Wirtschaftszweig darstellt. Es gibt sowohl weibliche als auch männliche Prostitution. Vor allem bei allein reisenden Damen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Kenia daher sehr beliebt.
[Bearbeiten] Gesund bleiben
Eine Malaria-Prophylaxe ist dringend zu empfehlen. Informieren Sie Ihren Arzt von der Reise, falls Sie nach Ihrer Rückkehr Fieber-Symptome haben. Mitteleuropäische Ärzte denken oft nicht an Tropenkrankheiten. Das gilt auch für Familienangehörige, die Mücken reisen oft im Gepäck mit.
Große Teile der Bevölkerung haben AIDS. Vor ungeschütztem Sex kann nur eindringlich gewarnt werden!
[Bearbeiten] Klima
Im Hochland, das höher als 1.820 m liegt, kommt es von April bis Juni und von Oktober bis November zu Regenperioden. Der Niederschlag fällt meist nachmittags, abends und nachts. Die Nächte sind relativ kühl. Die kältesten Zeit in dieser Region liegt im Juli und August mit etwa 10 °C Durchschnittsstemperatur. Die warme Periode liegt im Januar und Februar mit 25 ° bis 26 °C Höchsttemperatur. Die Luftfeuchtigkeit beträgt etwa 65 Prozent. In Nairobi liegen die Temperaturen im Juli bei angenehmen 11 ° bis 21 °C und im Februar bei 13 ° bis 26 °C. Die jährliche durchschnittliche Niederschlagsmenge liegt in Nairobi bei 958 mm. Am Victoria-See sind die Temperaturen viel höher, hier gibt es zum Teil auch starke Regenfälle. Das eher gemäßigte Klima macht den Aufenthalt im Hochland angenehmer.
An der Küste liegen die Temperaturen zwischen 22 ° und 32 °C und die mittlere Luftfeuchtigkeit beträgt etwa 75 Prozent. Der meiste Niederschlag fällt von April bis Juni. Die trockensten Monate sind Januar und Februar. Die wärmsten Monate sind Januar/ Februar, die kühle Periode liegt im Juli/ August.
[Bearbeiten] Respekt
[Bearbeiten] Post und Telekommunikation
In den ländlichen Gebieten ist Kommunikation zuweilen sehr schwierig. Regelmäßig fällt der Strom aus oder es werden Telefonkabel geklaut. Sogar Großstädte sind davon betroffen. Telefonieren mit dem Handy nach Europa ist störanfällig. SMS werden nicht zuverlässig zugestellt. Internet-Cafés gibt es nur in Städten. Und das Internet ist sehr, sehr langsam.
[Bearbeiten] Literatur
[Bearbeiten] Weblinks
- www.transafrika.org Informationen für Reisen und Safaris in Kenia



