Kassel

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Kassel ist nach Frankfurt und Wiesbaden die drittgrößte Stadt in Hessen. Mit etwa 198.000 Einwohnern ist sie das Zentrum Nordhessens. Im direkten Umfeld der Stadt leben etwa weitere 130.000 Einwohner.

Auch wenn das Stadtzentrum im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört wurde, so besitzt Kassel mit dem Bergpark Wilhelmshöhe und der Karlsaue doch zwei bedeutende Parkanlagen, die auf jeden Fall einen Besuch lohnen. Besonders der Bergpark mit Schloss Wilhelmshöhe und Herkules ist weltweit einmalig.


Herkules - das Wahrzeichen der Stadt
Wappen
Kurzdaten
Bundesland: Hessen
Fläche: 107 km²
Höhe: 135 m - 615 m
Einwohner: 198.600 (02-2007)
Telefonvorwahl: 0561
Postleitzahl: 34001–34134
Kfz-Kennzeichen: KS
Internet URL: www.kassel.de
Touristinformation: www.kassel-tourist.info
Zeitzone: UTC+1
Koordinate: 51° 19' 0" N 9° 30' 0" O
Notrufnummer(n)
Notruf: 112 110

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Hintergrund

Die Stadt wurde im Jahre 913 erstmals erwähnt. Seitdem war sie Hauptstadt von Kurhessen.

Um 1700 prägte Landgraf Karl durch eine intensive Bautätigkeit im Bergpark und in der Karlsaue die Stadt bis heute.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Kassel stark zerstört. Seit dem Wiederaufbau prägt daher moderne, funktionale Architektur die Stadtmitte. In Kassel wurde 1953 übrigens mit der Treppenstraße die erste Fußgängerzone Deutschlands eingerichtet.

1955 wurde in Kassel die Bundesgartenschau eröffnet. Der damalige Standort Fuldaaue ist noch heute ein beliebtes Naherholungsgebiet.

Wer sich für die Geschichte Kassels näher interessiert besucht am besten das Stadtmuseum.

[Bearbeiten] Kasseler Abkürzungen

In Kassel werden einige Abkürzungen für Straßen, Plätze und Gebäude benutzt:

  • Willi-Bahnhof - Fernbahnhof Wilhelmshöhe (ICE Haltepunkt im Stadtteil Wilhelmshöhe)
  • Willi-Allee - Wilhelmshöhe Allee (Hauptachse der Stadt zwischen Bergpark und Stadtzentrum)
  • Köpi - Königsplatz (kreisrunder, Platz in der Stadtmitte, diverse Einkaufsmöglichkeiten, Umsteigestelle des ÖPNV)
  • KuBa - Kulturbahnhof (ehem. Hauptbahnhof, der heute Drehscheibe des Schienennahverkehrs der Region ist; seit den 1990er Jahren wurden im ehem. Hauptbahnhof viele Kultureinrichtungen angesiedelt, deshalb "Kulturbahnhof")
  • Hopla - Holländischer Platz - liegt nördlich der Stadtmitte an der Universität (die Abkürzung wird deshalb auch häufig von Studierenden benutzt).
  • Aue - Karlsaue (Barocke Parkanlage im Herzen der Stadt).

[Bearbeiten] Anreise

[Bearbeiten] Mit dem Flugzeug

Der Verkehrslandeplatz Kassel-Calden bietet derzeit keine Linien- oder Charterverbindungen, ein Ausbau wird derzeit kontrovers diskutiert.

Zum Flughafen Frankfurt/ Main beträgt die Fahrzeit mit dem ICE vom Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe zwischen 1:38 und 2:19 h.

Der Flughafen Paderborn/ Lippstadt ist ca. 90 km von Kassel entfernt und mit dem Auto in etwa einer Stunde zu erreichen. Die Anfahrt per Bahn geht nur über Paderborn Hauptbahnhof und von dort weiter mit den Buslinien 400 und 460 und dauert etwa 1 3/4 Stunden. Ab Herbst 2007 ist jedoch ein Shuttleservice zwischen Kassel und Paderborn/ Lippstadt geplant. Im Hauptbahnhof Kassel gibt es einen Vorabend-Check-in.

[Bearbeiten] Mit der Bahn

Die beste Möglichkeit nach Kassel zu gelangen stellt der Zug dar. Nahezu alle ICE-Züge der Relation Frankfurt/ MünchenHamburg/ Bremen/ Berlin halten am Fernbahnhof Wilhelmshöhe, ebenso ein Großteil der Regionalzüge. Der Hauptbahnhof, der auch den Namen Kulturbahnhof trägt, ist dagegen der Knotenpunkt für den Regionalverkehr in der Region.

Seit Ende 2007 liegt hier die Schnittstelle der Regiotram mit dem Eisenbahnnetz, einer Art S-Bahn, die aus dem Umland in die Stadt hineinfährt. Die meisten Linien verkehren zumindest stündlich.

[Bearbeiten] Mit dem Bus

Eine Reihe nationaler und internationaler Überland-Linienbusse fahren Kassel an. Köln, Hamburg, München und Berlin sind ebenso mehrmals wöchentlich mit dem Bus erreichbar wie Kroatien, Rumänien oder Spanien. Der Überland-Linienbusbahnhof befindet sich am ICE-Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe.

Innerhalb Kassels und seiner Umlandgemeinden verkehren Busse und Straßenbahnen des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV). Reist man am Wochenende oder zu zweit, bietet sich besonders das Multi-Ticket für 5,60 Euro = EUR = €) an, mit dem im Tarifgebiet "Kassel Plus" 24 Stunden oder ein ganzes Wochenende zu zweit gereist werden kann.

[Bearbeiten] Auf der Straße

Kassel liegt an den Bundesautobahnen 7 (Hamburg - Würzburg), 44 (Kassel - Dortmund) und 49 (Kassel - Neuental). Die A 49 ist "Stadtautobahn", die Abfahrten "Auestadion" und "Waldau" liegen der Innenstadt am nächsten. Bergpark und Schloss Wilhelmshöhe, den Herkules sowie den ICE-Bahnhof Wilhelmshöhe erreicht man allerdings besser über die A 44, Ausfahrt Kassel-Bad Wilhelmshöhe.

[Bearbeiten] Mit dem Schiff

Ab Kassel ist die Fulda auch für größere Schiffe befahrbar.

Zwei Gesellschaften bieten Fahrten von Kassel nach Hann. Münden an. (Personenschiffahrt K. & K. Söllner, Rehbein-Linie Kassel)

[Bearbeiten] Mit dem Fahrrad

[Bearbeiten] Mobilität

Die barocken Wasserkünste am Herkules in Wilhelmshöhe
Die barocken Wasserkünste am Herkules in Wilhelmshöhe

Kassel besitzt ein gut ausgebautes Straßenbahnnetz sowie ein dichtes Busnetz. Betrieben wird das Netz von der Kasseler Verkehrs-Gesellschaft AG

Die Regiotram verbindet als Stadtbahnsystem die Stadt Kassel mit dem Umland. Dank gemeinsamer Nutzung von Straßenbahn- und Bahnlinien gelangt man ohne Umsteigen vom Stadtzentrum in die Region und umgekehrt.

Ebenfalls vom Fernbahnhof aus kann man auch zum Bergpark laufen, der vom Bahnhofsvorplatz aus bereits zu sehen ist (ca. 1,5 km).

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Bergpark Wilhelmshöhe

Der Bergpark Wilhelmshöhe ist mit 240 ha Europas größter Bergpark. Eine große Kaskadenlandschaft, an deren Spitze der Herkules, Kassels Wahrzeichen, steht, geht in einen Landschaftsgarten über, der ein wenig an ein "Disneyland des 18. Jahrhunderts" gemahnt: die Löwenburg, eine im Maßstab 1:2 nachgebaute Burgruine im gotischen Stil für die Romantiker, das ebenso als Ruine gebaute Aquädukt für die Antikefans und eine Reihe kleinerer Tempel für den Hellenisten.

Die winterliche Teufelsbrücke im Bergpark Wilhelmshöhe
Die winterliche Teufelsbrücke im Bergpark Wilhelmshöhe

Mittendrin und mitten in einer Sichtachse, die vom Herkules über die Wilhelmshöher Allee bis zum Rathaus führt, steht das Schloss Wilhelmshöhe, einst Residenz der Landgrafen und später Kurfürsten von Hessen-Kassel. Interessant ist es natürlich die Wasserspiele in Aktion zu sehen (immer Mi und So/ feiertags zwischen 1. Mai und 3. Oktober um 14.30 Uhr am Herkules beginnend)

[Bearbeiten] Stadtmitte

  • Obere- und Untere Königstraße: Dieser Straßenzug ist die zentrale Einkaufsstraße von Kassel. Entlang der von Straßenbahnen durchfahrenen Fußgängerzone gibt es vielfältige Einkaufsmöglichkeiten.
  • Königsplatz: Zentraler Platz in der Innenstadt mit Cafés, Kneipen und Einkaufszentrum "City Point". Das Kaufhaus besitzt eine sehenswerte Innenhalle. Alle 15 Minuten zentraler Treffpunkt von Straßenbahnen in alle relevanten Richtungen.
  • Friedrichsplatz: Der Platz liegt an der Königsstraße und ist Teil der Fußgängerzone. Am Platz liegt die Kunsthalle Fridericianum (siehe Museen). Direkt an der Treppe zum Fridericianum sind übrigens unscheinbare in Stein gemeißelte Namen zu finden. Diese Namen sind Teil eines Mahnmals für an Aids gestorbene Menschen. Ein sehenswertes historisches Modell des Friedrichsplatzes ist übrigens im Stadtmuseum zu finden.
Blick in die Treppenstraße
Blick in die Treppenstraße
  • Treppenstraße: Die erste Fußgängerzone Deutschlands ist die Kasseler Treppenstraße. Sie wurde bereits am 9. November 1953 eröffnet. Das nüchterne Flair der 1950er Jahre herrscht auch noch heute in der Treppenstraße. Der Straßenzug steht als Nachkriegsbauwerk daher auch unter Denkmalschutz. Auf den grünen Podesten kann man gut bei einem Kaffee das hektische Treiben der Großstadt beobachten. Lage: Der Treppenzug führt vom Scheidemannplatz südöstlich des Hauptbahnhofs bis zum Friedrichsplatz an der Königsstraße.
  • Druselturm - Der Turm nordöstlich des Königsplatzes ist eines der letzten größeren Überreste des mittelalterlichen Kassel. Der Turm wurde 1415 errichtet und war Teil der Stadtbefestigung.

[Bearbeiten] Bedeutende Kirchen der Stadt

  • Martinskirche - erbaut ab 1330. Der Bau ist heute die größte Kirche der Stadt. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs wurde das Gotteshaus mit modernen Elementen wieder aufgebaut. Die Kirche war Ruhestätte der Landgrafen zu Kassel (Besichtigung der Gruft ist möglich). Lage: in der Stadtmitte unweit des Königsplatzes.
  • Lutherkirche - ab 1897 im neugotischen Stil erbaut. Der Bau wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Der erhaltene Turm ist mit 76 m aber immer noch das höchste Gebäude der Stadt. Zu besonderen Veranstaltungen kann der Kirchturm über 156 Stufen bestiegen werden. Turmführungen bietet der Förderverein übrigens auch nach Vereinbarung an.
  • Brüderkirche - eher unscheinbarer Bau am Steinweg, aber älteste Kirche der Stadt. Der Bau wurde zusammen mit dem Kloster bereits 1376 fertig gestellt. Das Gotteshaus wird heute u a. für Musikveranstaltungen genutzt.
  • Durch die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurden in Kassel viele Kirchen vernichtet.

[Bearbeiten] Karlsaue

Sommer an der Orangerie im Staatspark Karlsaue
Sommer an der Orangerie im Staatspark Karlsaue

Die Karlsaue ist eine barocke Parkanlage im Herzen der Stadt. Zusammen mit der Fuldaaue stellt sie die "grüne Lunge" von Kassel dar. Sehenswert sind u. a. die Orangerie und sowie die Blumeninsel Siebenbergen.

Blumeninsel Siebenbergen, Auedamm 18, Tel.: 0561-7392173 - Die Blumeninsel Siebenbergen ist ein kleiner botanischer Garten, der 1710 angelegt wurde. Die parkartige Insel mit Hügel besitzt einen sehenswerten Baumbestand. Von der Erhebung hat man einen schönen Blick auf die Zentralachse der Karlsaue. Die Pflanzen sind übrigens durchnummeriert. Einen passenden Pflanzenführer kann man an der Kasse erwerben.

Öffnungzeiten: Anfang April bis 3. Oktober: Di bis So, Feiertags von 10 Uhr bis 19 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene: 2,00 €, Ermäßigt (u. a. Studenten): 1,50 € Familienkarte: 4,00 € (03-2007)

[Bearbeiten] Museen

Die Kasseler Museumsnacht, bei der viele Museen bis 1 Uhr geöffnet sind, findet jährlich Anfang September statt (nächster Termin 2009). Zur Museumsnacht gibt es ein Sonderticket, das zum Eintritt in alle teilnehmenden Häuser und zur Nutzung von Bus und Bahn berechtigt. Weitere Informationenen mit Programmhinweisen sind unter www.museumsnacht.de zu finden.

  • Fridericianum, Friedrichsplatz 18 - Das Museum Fridericianum, heute Kunsthalle Fridericianum, wurde bereits im Jahre 1779 eröffnet und gilt als der erste öffentliche Museumsbau auf dem europäischen Kontinent. Es finden wechselnde Kunstausstellungen statt. Das Fridericianum ist auch Ausstellungsort der Documenta. Öffnungszeiten: Mi - So 11-18 Uhr; Mo, Di sowie am 24., 25., sowie am 31.12 ist geschlossen. Mi ist der Eintritt übrigens kostenlos. Museumseite
  • Stadtmuseum Kassel,Ständeplatz 16 - Das Museum zeigt eine Sammlung zur Geschichte Kassels vom Mittelalter bis zur Neuzeit mit insbesondere hochinteressanten Einsichten in die Zeit vor der Zerstörung der Stadt im zweiten Weltkrieg. Die anschauliche Sammlung umfasst ein paar interessante Modelle von der Stadt. Interessant sind auch die historischen Ansichten der Stadt, die in einem Rechner abgerufen werden können (übrigens auch ein paar Stummfilme). Öffnungszeiten: Di, Do bis So 10-17 Uhr Mi 10-20 Uhr (jeden zweiten Mittwoch im Monat bis 22.00 Uhr); Eintritt: Erwachsene: 1,50 € Ermäßigt: 1 € (u. a. Studenten, Rentner) Kontakt: Tel.: (0561) 787-1400 bzw. 4105; Museumseite
  • Museum für Sepulkralkultur, Weinbergstraße 25–27 - Das bisher einzige deutsche Museum für Grabsteine, Särge und Bestattungskultur. Öffnungszeiten: Di - So: 10-17 Uhr, Mi ist bis 22 Uhr geöffnet, Mo ist geschlossen, Museumseite
  • Hessischen Landesmuseum mit Deutschem Tapetenmuseum, Brüder-Grimm-Platz 5 - Das Landesmuseum zeigt Ausstellungen zur Vor- und Frühgeschichte sowie eine Sammlung angewandte Kunst.Das 1923 gegründete Deutsche Tapetenmuseum, das heute über 18.000 Objekte umfasst gehört zum Museum. Präsentation und Darbietung sind nicht mehr auf der Höhe der Zeit, die Räumlichkeiten heruntergekommen, Ende 2008 beginnt endlich die überfällige Sanierung der großen Räumlichkeiten. Öffnungszeiten: Di - So und Feiertags: 10-17 Uhr; Montags, 24., 25. und 31. Dezember: Geschlossen; 1. Januar: 12-17 Uhr; Achtung: Ab dem 2. November 2008 ist das Museum aufgrund der Generalsanierung bis auf weiteres geschlossen.; Museumseite
  • Brüder Grimm Museum, Schöne Aussicht 2 - zeigt Handschriften aus der Sammlung der Brüder Grimm. Öffnungszeiten: Di - So von 10 - 17 Uhr, montags ist geschlossen, ebenso am 24, 25 und 31.12 sowie am 01.01 Kontakt: Tel.: 0561-7872033; Museumseite
  • Naturkundemuseum Kassel im Ottoneum, Steinweg 2 - Das Haus zeigt eine Ausstellung zur Erdgeschichte und Natur in Nordhessen, daneben gibt es laufend Sonderausstellungen. In der Dauerausstellung sind viele ausgestopfte einheimische Tierarten zu sehen. In schönen Dioramen (Lebensraummodellen) werden diese Tiere hinter Glas präsentiert. "Star" ist sicherlich das nachgebildete Mammut in Originalgrösse, das in der Eiszeitausstellung zu finden ist. (Die Eiszeitausstellung wird bis 2009 derzeit neu gestaltet). Einige interaktive Elemente sind im Museum ebenfalls zu finden (u. a. Filme und Vogelstimmen, die auf Knopfdruck ertönen). Eine Rarität im Museum ist ferner die Holzbibliothek, die im Erdgeschoss zu finden ist. Öffnungszeiten: Di, Do - So 10-17 Uhr; Mi 10-20 Uhr; Am 24.12 und 31.12 ist geschlossen; An Feiertagen ist auch Mo geöffnet. Kontakt: Tel.: 0561 / 787-4066, Museumseite
  • Astronomisch-Physikalisches Kabinett mit Planetarium - Das Museum hat seinen Sitz in der Orangerie in der Karlsaue.

Alle staatlichen Museen in Kassel werden übrigens auf der offiziellen Seite unter www.museum-kassel.de vorgestellt.

[Bearbeiten] weitere Bauwerke, Kunstwerke und Denkmäler

  • Spitzhacke an der Fulda: Die 12 m hohe Skulptur liegt östlich der Orangerie. Der amerikanische Künstler Claes Oldenburg stellte das Kunstwerk 1982 anläßlich der documenta 7 auf.
  • Kunstwerk „7000 Eichen“ - Das weltweit einmalige Kunstwerk wurde von Joseph Beuys zur documenta 7 initiiert. Die Eichen stehen über das gesamte Stadtgebiet verteilt und sind mit je einer Basaltsäule gekennzeichnet. 2005 wurde das Kunstwerk unter Denkmalschutz gestellt. Im Kulturstadtplan (erhältlich in der Touristinfo) sind die Standorte der Bäume verzeichnet.
  • Linearuhr an der Ecke Ständeplatz /Wilhelmsstraße. Die Uhr ist wie eine sechsstellige Digitaluhr zu lesen (von oben nach unten. Das Ablesen funktioniert allerdings nur, wenn keine Lampen defekt sind (Info zur Funktionsweise)
  • Laserscape Kassel - ein grüner Laser, der jeden Samstag von 18:00 - 1:30 in Betrieb ist, kann gut vom Herkules aus angeschaut werden (bei klarem Wetter). Der grüne Laser ist mit zwei weiteren Lasern auf dem Zwehrener Turm am Fridericianum montiert.
  • "Himmelsstürmer" - Die Skulptur (offizieller Name "man walking to the sky") steht auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs. Das Werk wurde von Jonathan Borowsky anlässlich der documenta 9 im Jahr 1992 erschaffen. Es stand zur documenta 9 auf dem Friedrichsplatz und wurde erst nachträglich nach dem Ankauf durch die Stadt Kassel (der teilweise über Spendengelder finanziert wurde) am Hauptbahnhof aufgestellt.
  • Auefenster - zu finden am Staatstheater an der Documentahalle. Das begehbare Kunstwerk wurde zur documenta 6 1977 errichtet. Wenn man den eisenen Steg erklommen hat, schaut man durch einen stählernen "Bilderrahmen" auf den Mittelbau der Orangerie. Im Mittelbau der Orangerie befindet sich übrigens das Planetarium des Astronomisch-Physikalischen Kabinetts.

[Bearbeiten] weitere Parks und Gärten

[Bearbeiten] Park Schönfeld

Der Park Schönfeld liegt zwischen den Stadtteilen Wehlheiden und Niederzwehren im Süden von Kassel. Ein Bachlauf in einem kleinen Tal, der zu mehreren Teichen angestaut ist, bestimmt das Landschaftsbild des langgestreckten Parks. Die Anlage besitzt teilweise einen alten Baumbestand, der besonders im Sommer zu schattigen Spaziergängen einlädt. "Hörenswert" ist der noch im Ausbau befindliche Klangpfad. Am Park liegt ferner der Botanische Garten (siehe unten).

Anfahrt Öffentlicher Verkehr ab Stadtmitte: Tramlinie fünf Richtung Baunatal bis zu Haltestelle "Park Schönfeld".

[Bearbeiten] Botanischer Garten

Der Garten oberhalb des Park Schönfeld ist kostenlos zugänglich. Die Anlage mit Rosengarten, Heilkräutergarten, Staudengarten, Kakteenhaus und einem schönen Teich wurde saniert. Im hinteren Teil des Gartens befindet sich auch ein kleiner Spielplatz. Auch ein kleines Kakteenschauhaus kann besichtigt werden (geöffnet Mo - Do: 7:30 - 15 Uhr und Fr von 7:30 - 12 Uhr).

Öffnungszeiten des Gartens: 1. April bis 30. September: 8 - 19 Uhr; 1. Oktober bis 15. November: 8 - 18 Uhr; 16. November bis 31. Januar: 8 - 15.30 Uhr; 1. Februar bis 31. März: 8 - 18 Uhr; Weitere Infos: Botanischer Garten Kassel

[Bearbeiten] Zoo am Rammelsberg

Im Stadtteil Wilhelmshöhe findet man am Rammelsberg einen kleinen privaten Kleintierzoo, der sich vor allem an Familien mit Kindern wendet. Neben vielen Vogelarten gibt es auch Ziegen, Esel, Alpakas und Affen zu sehen. Die Ziegen fressen übrigens gerne trockene Spaghetti.

Eintritt: Der Eintritt ist frei - Spenden sind erwünscht.
Öffnungszeiten: Geöffnet ist Mo - Fr von 14-18 Uhr und Sa & So von 10-18 Uhr.
Die Anlage ist vom Fernbahnhof Wilhelmshöhe in 10 - 15 Minuten zu Fuß zu erreichen.

[Bearbeiten] Naturschutzgebiet Dönche

Das Schutzgebiet, das gleichzeitig ein beliebtes Naherholungsgebiet ist, liegt ca. 5 km südwestlich der Stadtmitte zwischen den Stadtteilen Brasselsberg, Süsterfeld-Helleböhn, Niederzwehren, Oberzwehren und Nordshausen. Einige schöne Wanderwege durchziehen die Grünlandgesellschaft. Bänke laden zum Verweilen ein. Zwei kleinere reizvolle Bachläufe erschließen das Gebiet, das früher teilweise als Truppenübungsplatz genutzt wurde.

Anfahrt öffentlicher Verkehr: Buslinie 24 ab Fernbahnhof Wilhelmshöhe bis Haltestelle "Holzgarten" oder "Westfriedhof"

[Bearbeiten] Aktivitäten

[Bearbeiten] Kulturelle Ereignisse

[Bearbeiten] Documenta

Fridericianum zur Documenta XII
Fridericianum zur Documenta XII

Kassel ist alle fünf Jahre Schauplatz der documenta, der weltweit bedeutendsten Ausstellung für zeitgenössische Kunst, die immer 100 Tage dauert. Die letzte documenta 12 fand im Jahr 2007 statt und zählte etwa 750.000 Besucher.

Die nächste documenta beginnt am 9.6.2012.


[Bearbeiten] weitere Kulturelle Ereignisse

  • Kulturzelt Kassel - Musikfestival am Ufer der Fulda, jedes Jahr von Anfang Juli bis Mitte August.
  • Kasseler Museumsnacht - Jährliche Museumsnacht Anfang September.
  • Zissel - Heimat- und Wasserfest an den Ufern der Fulda, immer Ende Juli/ Anfang August. Größtes Fest in und um Kassel

[Bearbeiten] Kulturzentren

  • CARICATURA: Seit 15 Jahren betreibt die CARICATURA nun schon ihre erfolgreiche Ausstellungs- und Veranstaltungsarbeit in den Bereichen Karikatur und Cartoon sowie Kritik und Komik. Sie hat Kassel damit zu einem wichtigen Satire-Zentrum in Deutschland gemacht. Bereits 1987 erhielt die CARICATURA den Kulturförderpreis der Stadt Kassel.

[Bearbeiten] Badeseen, Frei- und Hallenbäder

  • Kassel besitzt drei Freibäder sowie ebenfalls drei Hallenbäder. Die offiziellen Bäderinfos sind auf der Seite der Stadtwerke zu finden, Das Hallenbad Ost wurde aufgrund baulicher Mängel geschlossen.
  • Badesee in der Fuldaaue: Der See liegt direkt an der Fulda im ehem. Bundesgartenschaugelände.

[Bearbeiten] Wintersport

  • Im Habichtswald werden auf über 500 m Höhe verschiedene Loipen gespurt.
  • Auf dem 615 m hohen Gras gibt es auch einen Skilift mit 510 m langer Piste (80 m Höhenunterschied).
  • Schneetelefon der Stadt Kassel: 0561-7884100

[Bearbeiten] Tretboot fahren und Wasserwandern

Die Fulda lädt zur Erkundung mit dem Tretboot ein. Zwischen der Drahtbrücke und dem Wehr neue Mühle können die Tretboote genutzt werden. Beim Tretbootverleih kann man auch Kajaks und Kanadier für länger Touren zum Wasserwandern auf der Fulda mieten:

Wassersportzentrum Kissler, Blücherstraße 22, 34123 Kassel, Tel. 0561-56702 Fax 0561-56257 Preise Tretboote für eine Stunde: Boot für 2 Personen: 8 €, für 3 Personen: 11 €, für 4 Personen 13 € (putzig ist das Zweipersonen-Tretboot in Form eines Schwanes). Es gibt auch Elektroboote für bis zu 5 Personen zu leihen: 1/2 Stunde 10 € 1 Stunde: 18 € (Stand 10/2008 - Kajak und Kanupreise siehe Seite des Verleihs). Der Verleih liegt auf den östlichen Fuldaufer direkt gegenüber der Orangerie bzw. dem Kunstwerk "Spitzhacke". Von den Parkplätzen am Auedamm sind es zu Fuss ca. 500 m über die Drahtbrücke bis zum Bootsverleih.

[Bearbeiten] Sonstiges

[Bearbeiten] Einkaufen

Kassel besitzt diverse Einkaufsmöglichkeiten. Hervorzuheben sind einige auch architektonisch sehenswerte Einkaufstätten, die in der Innenstadt zu finden sind.

[Bearbeiten] Innenstadt

  • Obere- und Untere Königstrasse - Dieser Straßenzug ist die zentrale Einkaufsstraße von Kassel.
  • Das Einkaufszentrum Citypoint am Königsplatz ist schon allein wegen seiner sehenswerten Innenhalle einen Besuch wert. Im Keller befindet sich u. a. ein Supermarkt (tegut) der bis 21.00 Uhr geöffnet hat.
  • Kurfürstengalerie - Die zweistöckige Einkaufsgalerie bietet einige Möglichkeiten zum Speisen. Am Ende der unteren Ebene ist ein Discounter (Aldi) zu finden. Die Galerie liegt oberhalb des Königplatzes.
  • Königsgalerie - Die Galerie an der Königstraße besitzt eine sehenswerte Innenhalle. In dieser Halle gibt es einiges an Gastronomie, die zur Einkehr einlädt. Im Kellergeschoss der Galerie gibt es einen Supermarkt (tegut), der bis 21.00 Uhr geöffnet hat.
  • Markthalle, Wildemannsgasse 1 - Die historische Markthalle Kassel erstreckt sich über zwei Stockwerke, geöffnet Do u. Fr. von 7 - 18 Uhr, Sa. von 7 – 14 Uhr.

[Bearbeiten] Stadtteile

  • Einkaufszentrum DEZ - Das Zentrum liegt im Stadteil Niederzehren im Süden von Kassel und bietet ein reichhaltiges Angebot. Von der Innenstadt (Königsstraße) ist das Einkaufszentrum gut mit der Tramlinie 5 erreichbar (Haltestelle Leuschnerstraße aussteigen, von hier ca. 300 m Fußweg)

[Bearbeiten] Küche

Einen Überblick über das Angebot in und um Kassel mit einer Fülle von Adressen bietet auch der Online-Gastronomieführer Essen & Trinken in Kassel und Nordhessen.

[Bearbeiten] Café

[Bearbeiten] Innenstadt

  • Café Nenninger, Friedrichsplatz 8 - Nettes gern besuchtes Café mit Konditorei, Frühstücksbuffet, Cocktails uvam. Mit Aussenbestuhlung. Öffnungszeiten: Mo - Fr: 8 - 20 Uhr; Sa: 9 - 20 Uhr; Sonn- und Feiertags: 9 - 19:30 Uhr (in 10/2008)
  • Pianobar Caruso, An der Garnisonkirche 2 - Großes Caférestaurant in angenehmen Ambiente mit schöner Außenfläche in einer alten Ruine. Unter der Woche Abends Live-Piano, aber auch Weinverkostungen im Weinkeller und Sonderveranstaltunge wie beispielsweise dem Kasseler Komedy Klub.

[Bearbeiten] Wilhelmshöhe

  • Cafe / Konditorei Streiter, Wilhelmshöher Allee, Höhe Straßenbahnhaltestelle Kunoldstraße der Linie 1 - Die Bächerei/Konditorei besitzt im Obergeschoß einen gemütlichen Caferaum, in dem Kaffee und guter Kuchen serviert wird (nach Bestellung unten in der Bäckerei). Anmerkung zur Toilette im Caferaum: Der Zugang zur Toilette befindet sich hinter einer Tapetentüre.

[Bearbeiten] Restaurants

[Bearbeiten] Innenstadt

  • Zeus, Entenanger 4 - Griechisches Restaurant nur ein paar Schritte vom Zentrum der Fußgängerzone im typischen Kitschstil, jedoch mit herzlicher Bedienung und sehr gutem traditionellen griechischen Essen.
  • Bolero Kassel, Schöne Aussicht 1A - großzügiges Restaurant mit Bar auf zwei Ebenen; Terrasse mit schönem Blick auf die Karlsaue; Speisekarte mit mexikanischen Gerichten; das Brüder Grimm-Museum liegt direkt schräg gegenüber.
  • Pizzaria "Boys and Girls", Treppenstraße 9, Tel.: 0561-7013449 - Gemütliche Pizzaria direkt in der Stadtmitte mit guter Pizza. Imposant ist besonders die grosse "Zweipersonenpizza" mit ca. 60 cm Durchmesser, die auf einem runden Holzbrett serviert wird. Die grosse Pizza reicht problemlos auch für 3 Personen.

[Bearbeiten] Vorderer Westen

  • Ristorante Boccaccio, Querallee 36 - Italienisches Restaurant im Herzen der Szene im stylischen Ambiente.
  • Xallo Cook, Goethestr. 31 - Bistrorestaurant mit italienischer Küche und Seeräuberambiente, günstige Preise.
  • Restaurant El Erni, Parkstraße 42 - Sehr schönes, gehobenes spanisches Restaurant mit nettem Ambiente.
  • Ristorante Da Vinci, Lassallestr. 1 - Großzügig gestaltetes italienisches Restaurant mit täglich frischem Fisch und einer umfangreichen Speisekarte.

[Bearbeiten] Wehlheiden

  • Limerick, Wilhelmshöher Allee 116 - Café, Bar und Restaurant mit eher jüngerem Publikum und großer, vielfältiger Speisekarte.

[Bearbeiten] Wilhelmshöhe

  • Ilyssia, Lange Str. 83 - In einer Seitenstraße findet man dieses bekannt gute griechische Restaurant mittlerer Preislage. Die Speisekarte hebt sich deutlich vom griechischen Mainstream ab.
  • La Galleria, Wilhelmshöher Allee 262 (im Atrium) - Italienisches Restaurant im ungewöhnlichen Ambiente eines mehrstöckigen Kuppelbaus in einem kleinen Einkaufszentrum. Leckeres Essen, umfangreiche Speisekarte in mittlerer Preislage, die Bedienung ist vielleicht einen Tick zu schnell. Sonntags geschlossen.
  • Zum Rammelsberg, Rammelsbergstr. 4 - Geräumiges Restaurant und Kneipe im Brauhausstil, sehr angenehme Atmosphäre und reichliche und sehr gute Wirtshauskost.

[Bearbeiten] Nachtleben

[Bearbeiten] Kino

  • Bali Kinos, im Kulturbahnhof, Goethestr. 31 - Mehrfach ausgezeichnetes Arthouse Kino eröffnet im Jahr 1995 mit zwei Sälen.
  • CineStar - Der Filmpalast, Karlsplatz 8 - Multiplex Kino mit 13 Sälen
  • Cineplex Capitol, Wilhelmstraße 2a - Multiplex Kino mit sieben Sälen
  • Filmladen, Goethestr. 31 - Programmkino des Filmladen Kassel e.V.
  • Gloria Friedrich-Ebert-Str. 3 - Drittgrößtes Kino in Kassel unter der Leitung der Bali Kinos
  • Open Air Kino im Hof des Kulturzentrum Dock 4 - Im Sommer meist etwa ab der zweiten Juliwoche

[Bearbeiten] Discotheken/Clubs

  • Nachthallen - Die Nachthallen umfassen drei Floors: das MusikTheater, wo vor allem Metal gespielt wird, das mainstreamigere TonWerk und, in der Wave-Gothic-Szene überregional bekannt, die DarkArea. Großes Bistro, in dem ab und an ohne gesonderten Eintritt Livebands gelauscht werden kann. Am meisten los ist hier freitags ab 21 Uhr und samstags ab 24 Uhr. Eintritt: 4 Euro, bis 21:00 Uhr kostenlos. Mi, Fr und Sa geöffnet.
  • Musikpark A7 - großer Komplex mit mehreren Areas, Do bis Sa geöffnet. Hauptsächlich HipHop und Techno. relativ teuer, auf Spezialaktionen achten! Eintritt (inkl. Mindestverzehr) 5 bis 8 €, viele Leute vom Dorf
  • Discotheque SPOT - dreckig und heruntergekommen, dafür billig. Mit Erlaubnis der Eltern dürfen 16-jährige bis 5 Uhr bleiben. Sie bilden deshalb ein Hauptpublikum. Gemischte Musik freitags, Themenpartys am Samstag, und dienstags gemischte Partymusik, ab 23 Uhr ist hier meistens erst was los. Eintritt 3 €
  • New York the Danceclub - Fr und Sa kann man in diesem Edel-Club zu House und HipHop tanzen. Nicht jeder kommt rein, Preise entsprechend hoch. Eintritt 5-6 €
  • Magnolia Beat Lounge - Angesagter neuerer Club im Vorderen Westen über zwei Ebenen (Fr und Sa).

[Bearbeiten] Theater

  • Starclub Varieté, Mauerstraße 11 - Varieté-Theater mit ca. vierteljährlich wechselndem Programm.
  • Kasseler Staatstheater, Friedrichsplatz 15 - Das renommierte Staatstheater ist ein Drei-Sparten Theater mit Opernhaus, Schauspielhaus und Orchester.
  • tic - Theater im Centrum, Akazienweg 24 - Kleines Musicaltheater am Rande der Innenstadt
  • Cassalla Theater, Jordanstr. 11 - Kleines OFF-Theater zwischen Innenstadt und Vorderem Westen, Spielstätte zahlreicher Amateurtheatergruppen.
  • Komödie Kassel, Friedrich-Ebert-Straße 39 - Kleines Theater im Vorderen Westen

[Bearbeiten] Unterkunft

[Bearbeiten] Günstig

  • Jugendherberge, Schenkendorfstr. 18 - In der Nähe des Hauptbahnhofs befindet sich die Jugendherberge mit 209 Betten. Sie ist mit Bussen der Linie 52 Richtung Naumburg gut zu erreichen, Ausstieg nach drei Haltestellen, an der Ampel in Busfahrtrichtung rechts abbiegen.
  • Haus Riedwiesen, Riedwiesen 11, 34130 Kassel - Die kleine Privatpension liegt in einer ruhigen Wohnstraße im Stadtteil Kirchditmold ca. 15 Minuten zu Fuss vom Fernbahnhof Wilhelmshöhe entfernt. Die einfachen aber gemütlichen Zimmer liegen im Dachgeschoß der Doppelhaushälfte. Für alle 3 Zimmer gibt ein gemeinsames Bad. Preise: Einzelzimmer: 26 €, Doppelzimmer: 39 €, Frühstück kann für 7 € hinzugebucht werden. Zum Bergpark kann man in ca. 20 - 25 Minuten gut zu Fuß laufen. Kontakt: Dorothee Möller, Tel. 0561-6029963 Pensionsseite
  • Reisemobilplatz - Der Platz befindet sich im Süden der Stadt (Straßen Am Sportzentrum / Giesenallee) in der Fuldaaue. Parkgebühr: 7 € pro Tag. Der Parkschein berechtigt übrigens zur Nutzung des öffentlichen Verkehr im Tarifgebiet KasselPlus des NVV.

[Bearbeiten] Mittel

[Bearbeiten] Gehoben

  • Schlosshotel Bad Wilhelmshöhe Schlosspark 8, 34131 Kassel, Das exklusive Vier-Sterne-Hotel nahe dem Schloss Wilhelmshöhe und der Thermalsole Kurhessentherme Kassel bietet zahlreiche günstige Pauschalarrangements für einen Wochenendurlaub, Wellness, Golfen, Firmenmeeting und Kulturreise. Insgesamt elf Gesellschaftsräume bieten den passenden Rahmen für Tagungen, Seminare und Feste für bis zu 200 Personen. Jeden 1. Sonntag im Monat gibt es Brunch mit Livemusik im Hotel-Restaurant.

[Bearbeiten] Lernen

  • Universität Kassel - Die frühere Gesamthochschule Kassel hat heute etwa 17.500 Studierende mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil ausländischer Gaststudenten.

[Bearbeiten] Arbeiten

Wirtschaftlich ist die Region Kassel das Zugpferd der Region Nordhessen. Einige namhafte Unternehmen haben ihren Sitz in der Stadt (u. a. Kali und Salz, Wingas bzw. Wintershall). Zwei weitere wichtige wirtschaftliche Standbeine der Region sind im Ballungsraum Kassel ansässig. Dies sind das Volkswagenwerk in Baunatal und die SMA AG in Niestetal.

Des weiteren ist Kassel Verwaltungs- und Behördenstadt. Viele Verbände und Institutionen unterhalten in der Stadt Verwaltungssitze. Ein zunehmend wichtiger werdender Arbeitgeber ist auch die 1970 als Gesamthochschule gegründete Universität.

Allerdings gibt es auch wirtschaftliche Probleme. So betrug die Arbeitslosigkeit im Dezember 2007 12,5 % (gegenüber 7,0 % im Oktober 2007 hessenweit).

[Bearbeiten] Sicherheit

Kassel ist eine sichere Stadt. Natürlich sollte man die bekannten Regeln wie überall (keine Wertsachen im Auto lassen, Fahrrad immer anschließen usw.) beachten.

[Bearbeiten] Gesund bleiben

  • Kurhessen Therme Die Kurhessen-Therme in Kassel Bad Wilhelmshöhe ist ein Gesundheits- und Erholungsbad mit vielen Möglichkeiten zum Entspannen und Erholen. Das Thermalsole Bad ist im japanischen Stil erbaut und verfügt über einen großzügigen Saunabereich.

[Bearbeiten] Klarkommen

Touristinformation im Rathaus
Obere Königsstraße 8 
Tel.: 0561-70 77 07 
Fax: 0561-70 77-169 
Öffnungszeiten:
Montag - Freitag: 9:00 - 18:00 Uhr
Samstag: 9:00 - 14:00 Uhr
Touristinformation im Fernbahnhof Wilhelmshöhe
Tel.: 0561-340 54 
Fax: 0561-315 216
Öffnungszeiten:
Montag - Freitag: 9:00 - 18:00 Uhr
Samstag: 9:00 bis 13:00 Uhr

[Bearbeiten] Post und Telekommunikation

Die deutschlandweite Vorwahl für Kassel ist die 0561.

In der Stadtbibliothek stehen einige Internetarbeitsplätze zur Verfügung. Standort: Rathaus (im Neubau): obere Königsstraße 8

[Bearbeiten] Ausflüge

Im Nahbereich

  • Schloss und Park Wilhelmsthal (ca. 15 km nordwestlich)

Weiter entfernt:

Mittelalterlich anmutende Städte um Kassel sind:

[Bearbeiten] Wandertipps

Die waldreiche Mittelgebirgslandschaft rund um Kassel lädt zu Wanderungen ein. Für Wanderungen im stadtnahen Bereich des Habichtswaldes bietet sich die Nutzung der unter Literatur angegebenen amtlichen Wanderkarte an.

  • Wanderung von der Hessenschanze nach Erlenloch: Eine schöne innerstädtische Wanderung führt von der Endhaltestelle Hessenschanze der Straßenbahnlinie 8 zunächst der Markierung F, später dann dem Dreieck folgend über 3,5 km teilweise durch naturbelassene Wälder zum Erlenloch, einem kleinen, malerischen See mit der beliebten Ausflugsgaststätte Gasthaus zum Erlenloch in unmittelbarer Nähe. Von dort ist es dann noch ein halber Kilometer bis zur Bushaltestelle Erlenloch der Linie 110, die wieder ins Stadtgebiet zurückführt (Unbedingt vorher über Abfahrtszeiten erkundigen).
  • Wanderung auf das Hohe Gras - Mit 615 m ist die Erhebung gleichzeitig der höchste Berg von Kassel und vom Habichtswald. Am Turm gibt es eine Ausflugsgaststätte (geöffnet Di - So von 11 - 18 Uhr). Der Schlüssel zum Aussichtsturm ist in der Gaststätte auf Nachfrage erhältlich.

[Bearbeiten] Literatur

  • Wandern rund um Kassel - Wander- und Freizeitkarte - Die Karte im Maßstab 1:25000 deckt die Stadt Kassel und den Habichtswald bis nach Zierenberg ab. Preis der 3. Auflage 2008: 4,50 €. Die Karte (ohne ISBN-Nr.) ist erhältlich bei den Touristinformationen, im örtlichen Buchhandel oder direkt bei der Abteilung Geoinformation und Vermessung im Rathaus (obere Kömigsstraße 8).

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Webcams

  • Webcams der HNA: Blick auf den Herkules und auf die Wilhelmshöher Allee (vom Schloss Wilhelmshöhe aus).
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