Karlsbad
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| Karlsbad
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| Kurzdaten | |
| Region: | Karlovarský kraj |
|---|---|
| Einwohner: | 53.708 (2008) |
| Höhe: | 447 m |
| Lage
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Die weltbekannte Bäderstadt Karlsbad (Karlovy Vary) liegt im engen, romantischen, von waldbekränzten Bergen umschlossenen Tal der Teplá, unfern ihres Einflusses in die Eger, am Südrand des Erzgebirges.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Hintergrund
Die malerische Kurstadt besitzt eine sehr klassischer Architektur. Sie war zusammen mit Prag Drehort für die Montenegro-Szenen des Bond-Films 007 Casino Royale.
Die älteste Urkunde über Karlsbad datiert von 1325. Man kennt von ihr zwar nur den Titel: „König Johanns Privilegium oder Breve testatum und Lehenbrief über den Tiergarten sub anno 1325“; doch stellt es sich hiernach als bloße Sage heraus, dass Karlsbad durch Karl IV. auf einer Hirschjagd 1347 entdeckt worden sei. Dagegen ließ dieser Kaiser nach vollendeter glücklicher Heilung seiner bei Crécy erhaltenen Wunden 1358 ein festes Schloss bei der Quelle erbauen, und der um dasselbe bald entstehende Ort erhielt bereits 1370 städtische Rechte. Kaiser Joseph I. erhob Karlsbad zur königlichen Freistadt. Schon 1531 hatte Graf Albrecht Schlik das erste Armenhospital in Karlsbad erbaut; 1762 ließ Maria Theresia das Bade- und Trinkhaus am Mühlbrunnen aufführen, und 1812 wurde aus einer Schenkung des Grafen Kinsky das Badehaus und Hospital für arme Kurgäste am Spitalbrunnen errichtet. Bis 1520 wurde in Karlsbad nur gebadet; um diese Zeit erst wurde es auf Anraten eines Dr. Payer auch zu Trinkkuren verwendet. Auch hat dieser Arzt die erste medizinische Abhandlung über Karlsbad. 1522 drucken lassen. Unter seinen größten Wohltätern nennt Karlsbad den schottischen Lord Jakob Ogilvi, Grafen von Findlater, der Karlsbad mehr als 20 mal besuchte und jeden Besuch mit Anlegung eines Gebäudes, einer Straße, eines Spaziergangs etc. bezeichnete. In späterer Zeit gründete dort der Dichter und Erzbischof Ladislaus Pyrker ein Hospital, namentlich für arme Offiziere.
[Bearbeiten] Anreise
[Bearbeiten] Flugzeug
Obwohl es einen kleinen Internationalen Flughafen gibt, sind die einzigen regulären Verbindungen Flüge von und nach Moskau (zwei mal die Woche).
[Bearbeiten] Bahn
Von Prag aus gibt es keine schnellen Direktverbindungen.
[Bearbeiten] Bus
Ab Prag-Florenc kann man die Busse der Gesellschaften Asiana oder CSAD nehmen (Verbindung hier abfragen und das Ticket in einem Geschäft der jew. Gesellschaft kaufen, z.B. in der Haupthalle in Florenc). Die Fahrt dauert etwas mehr als zwei Stunden und kostet etwa 150 CZK (Studenten mit einer ISIC-Karte wird etwa 15 % Nachlass gewährt).
[Bearbeiten] Auto
| Lage
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| Entfernungen | |
| Prag: | 126 km |
|---|---|
| Hof: | 98 km |
| Zwickau: | 91 km |
| Chemnitz: | 89 km |
| Pilsen: | 83 km |
| Plauen: | 77 km |
Derzeit gibt es noch keine Autobahnen. Mit der Hauptstadt Prag ist Karlsbad über die E48 verbunden.
Aus Richtung Chemnitz fährt man über die B 95 zum Grenzübergang Oberwiesenthal und dann über Jáchymov und Ostrov nad Ohří. Wer aus Franken kommt, benutzt die B 303 durch das Fichtelgebirge bis zum Grenzübergang Schirnding. Danach geht es ziemlich geradlinig - teilweise über Autostraßen - nach Karlsbad. Von Plauen im Vogtland fährt man wiederum über Schöneck zum Grenzübergang Klingenthal und dann über Kraslice.
Karlsbad ist der Beginn der Europäischen Goethestraße, die bis nach Venedig führt.
[Bearbeiten] Schiff
Die Eger, ein linker Nebenfluss der Elbe, ist nicht schiffbar.
[Bearbeiten] Mobilität
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Kirchen
Von verschiedenen Aussichtspunkten jenseits der Stadt kann man die goldenen Türme der russisch-orthodoxen Kirche St. Peter und Paul erkennen. Die in der Straße Krále Jiřího gelegene Kirche ist ein Juwel in diesem Teil der Stadt und wurde nach dem Vorbild einer Kirche in der Nähe von Moskau 1897 im byzantinischen Stil erbaut. Das Innere ist mit Gemälden, Figuren und Geschenken wohlhabender russischer Aristokraten ausgeschmückt. Zu den Dekorationen gehört ein Relief des russischen Zaren Peter dem Großen.
[Bearbeiten] Burgen, Schlösser und Paläste
[Bearbeiten] Bauwerke
[Bearbeiten] Denkmäler
[Bearbeiten] Museen
[Bearbeiten] Straßen und Plätze
[Bearbeiten] Parks
[Bearbeiten] Verschiedenes
- Jan-Becher-Museum mit Werksverkauf (Becherovka) befindet sich im Stadtzentrum unter der Adresse: T. G. Masaryka 57, 360 76 Karlovy Vary. Täglich von 9 - 17 Uhr, Tel. +420 359578142,-186,-156, FAX +420 353229421. Email: MUZEUM@JAN-BECHER.COM, Eintritt für Erwachsene 100,- Kč, Studenten und Rentner 50,- Kč.
[Bearbeiten] Aktivitäten
[Bearbeiten] Einkaufen
[Bearbeiten] Küche
Man sollte Karlsbad auf keinen Fall verlassen, ohne einen Becherovka probiert zu haben. Der Kräuterlikör, der in Karlsbad nach geheimem Rezept produziert wird, gilt in der Gegend als Medizin.
[Bearbeiten] Günstig
[Bearbeiten] Mittel
[Bearbeiten] Gehoben
[Bearbeiten] Nachtleben
[Bearbeiten] Unterkunft
[Bearbeiten] Günstig
[Bearbeiten] Mittel
[Bearbeiten] Gehoben
- Carlsbad Plaza, Mariánskolázeňská 23, Tel.: (+420) 352 441 111, Fax: (+420) 352 441 151, Email: sales@edengroup.cz. Check-in: 14:00 bis 21:00 Uhr. Check-out: 12:00 bis 13:00 Uhr. Preisspanne zwischen 163 € und 1210 €.. Das im Dezember 2005 wiedereröffnete Carlsbad Plaza ist das erste Bad- und Wellnesshotel mit 5 Sternen in Karlsbad. Das Hotel liegt in der ruhigen Umgebung des Kurbadbereichs, in der Nähe der Badanlage Lázně I. Hier findet man alles, was man von einem luxuriösen Hotel internationalen Ranges erwartet, so auch ein Schwimmbad und diverse Konferenzeinrichtungen.
[Bearbeiten] Lernen
[Bearbeiten] Arbeiten
[Bearbeiten] Sicherheit
[Bearbeiten] Gesund bleiben
[Bearbeiten] Klarkommen
[Bearbeiten] Post und Telekommunikation
Die Postleitzahl ist 360 01.
[Bearbeiten] Ausflüge
- Ostrov nad Ohří, dt. Schlackenwerth (12 km nordöstlich, E442) - historisches Stadtzentrum; romanische Friedhofskapelle aus dem 13. Jahrhundert.
- Nejdek, dt. Neudek (17 km nordwestlich, Fernstraße 220) - Wintersportort.
- Jáchymov, dt. Sankt Joachimsthal (19 km nordöstlich, E442 bis Ostrov, danach Fernstraße 25 Ri. Grenzübergang Oberwiesenthal) - am Südhang des Erzgebirges gelegen; ältestes Radiumheilbad der Welt.
- Sokolov, dt. Falkenau (20 km südwestlich, E48) - die Stadt liegt egeraufwärts, nördlich befindet sich ein Braunkohlen-Tagebaugebiet; Gedenkplatte für Karl May; Schloss Sokolov.
[Bearbeiten] Literatur
- Stanislav Burachovič: Karlovy Vary a jejich vlastivědné písemnictví. Státní okresní archiv Karlovy Vary 2000, ISBN 8023853635
- Harald Salfellner (Hg.): LeseReise Karlsbad. Vitalis Verlag, Prag 2005, ISBN 3-89919-038-6

