Kapstadt

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Kapstadt - das schönste Kap der Welt (Englisch "Cape Town", Afrikaans "Kaapstad") ist die Hauptstadt der Provinz Western Cape in Südafrika und befindet sich am Kap der Guten Hoffnung. Das unverwechselbare Wahrzeichen ist der Tafelberg.
Kapstadt und der Tafelberg, gesehen vom Bloubergstrand
Kapstadt und der Tafelberg, gesehen vom Bloubergstrand

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Hintergrund

Der Portugiese Bartholomeus Diaz umsegelte bereits 1488 die Südspitze des afrikanischen Kontinents, 1497 segelte Vasco da Gama auf seiner Indienfahrt daran vorbei. Doch erst António de Saldanha ging 1503 in der Tafelbucht vor Anker. Zwischen Europa und dem Fernen Osten entwickelte sich eine rege Handelsbeziehung. Jedoch waren die Schiffe nach Indien vier bis sechs Monate unterwegs und viele der Seeleute litten unter Skorbut und anderen oftmals tödlichen Mangelerscheinungen, weil ihnen auf der langen Reise die frischen Nahrungsmittel ausgingen. Auf halber Strecke zwischen Europa und Indien lag das Kap der Guten Hoffnung und war somit bestens als Proviantstation geeignet. 1653 wurde deshalb Jan van Rieebeck im Auftrag der Niederländischen Ostindienkompanie entsandt und gründete Kapstadt als erste Stadt des späteren Südafrika. Einer der wenigen Überreste des frühen Kapstadt ist das Fort in der Nähe der Adderley Street. Mit der Zeit entwickelte sich Kapstadt zum wichtigen Handelspunkt und Ausgangsort für die "Vortrekker", der Siedler, die landeinwärts zogen, um den Rest des Landes zu erkunden und zu besiedeln. Kapstadt wird deshalb nicht zu Unrecht, "Mother City" (Mutterstadt) genannt.

[Bearbeiten] Anreise

[Bearbeiten] Mit dem Flugzeug

Der Cape Town International Airport ist der zweitgrößte Flughafen Südafrikas. Fast alle Flughäfen im Inland, wichtige Städte in den Nachbarländern und einige Ziele in Europa, Asien und Amerika werden direkt bedient. Die Strecke mit den meisten Direktverbindungen ist London-Heathrow. British Airways fliegt die Strecke zweimal täglich, South African Airways (SAA) und Virgin Atlantic jeweils einmal am Tag. Aus Frankfurt am Main gibt es einen Flug mit Lufthansa am Tag, sowie mehrere Umsteigeverbindungen mit SAA und Lufthansa über Johannesburg. Air Namibia fliegt ebenfalls ab Frankfurt mit Umsteigen in Windhuk nach Kapstadt. Die niederländische KLM kommt täglich aus Amsterdam, genauso wie Emirates aus Dubai und Turkish Airlines aus Istanbul. Air Berlin (LTU) fliegt zweimal in der Woche ab München. Weitere Ziele beinhalten Doha (Qatar Airways), Singapur (Singapore Airlines) und New York über Dakar mit Delta. Malaysia Airlines verbindet Kapstadt mit Kuala Lumpur und Buenos Aires.

Innerhalb des Südlichen Afrika fliegen eine Reihe von Fluggesellschaften von Kapstadt aus. Die meistgeflogene Route ist nach Johannesburg, gefolgt von Durban. Es gibt auch drei Billigfluggesellschaften vor Ort.

  • South African Airways fliegt in Zusammenarbeit mit seinen Regionaltöchtern fast jede wichtige Stadt in Südafrika an. Dazu kommen noch die internationalen Ziele weltweit, sowie Maputo, Walvis Bay und Windhuk.
  • British Airways (durchgeführt von Comair) fliegt nach Johannesburg, Durban
  • Interlink Airlines fliegt nach Johannesburg
  • Mango (Billigfluggesellschaft von SAA) fliegt nach Johannesburg, Durban und Bloemfontein
  • Kulula (ältester Billigflieger) fliegt nach Johannesburg International, als einzige nach Johannesburg-Lanseria, sowie nach Durban und Port Elizabeth
  • Billigflieger 1Time fliegt nach Johannesburg, Durban, Port Elizabeth und East London
  • Air Namibia fliegt täglich mehrmals nach Windhuk International, Windhuk-Eros, Walvis Bay, Lüderitz und Oranjemund.
  • Air Mauritius zweimal wöchentlich nach Mauritius

Der Flughafen liegt etwa 20 Kilometer außerhalb der Innenstadt. Am Flughafen befinden sich einige Mietwagenstationen im Ankunftsbereich. Ebenso stehen genügend Taxis vor dem Terminal bereit. Dabei sollte man aber darauf achten, ein offizielles Taxi zu benutzen. Dies mag im ersten Moment zwar etwas teurer sein, ist aber definitiv zuverlässiger. Bei privaten Taxis muss man damit rechnen, dass unnötige Umwege gefahren werden und so den Preis in die Höhe treiben.

[Bearbeiten] Mit der Bahn

Das Fernnetz der südafrikanischen Eisenbahn ist nicht mit dem Europas zu vergleichen. Nichtsdestotrotz bietet die Eisenbahngesellschaft Spoornet verschiedene Verbindungen nach Kapstadt an. Man kann von Johannesburg und Durban mit der Bahn Kapstadt erreichen. Auf Grund der Länge der Strecken handelt es sich dabei um Züge, die meist mehr als einen Tag unterwegs sind. Die Züge besitzen aus diesem Grund Liegewagen verschiedener Kategorien und einem Bistrowagen. Wer die edle Variante des Eisenbahntransportes wählt kann auf den berühmten Blue Train zurück greifen. Die modernen Züge verbinden Tshwane (Pretoria) und Johannesburg mit Kapstadt. Diese ehemals wichtigste Verbindung zwischen den politischen und wirtschaftlichen Zentren Südafrikas lebt heute überwiegend vom Tourismus. Leider stimmt bei dieser Verbindung das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht und die schönsten Teilstrecken werden in der Nacht zurückgelegt. Alternativ zum Blue Train kann der Eisenbahnliebhaber mit den Dampfzügen von Rovos Rail nach Kapstadt fahren. Teilstrecken werden von Dampflokomotiven betrieben. Bei den Schlafwagen handelt es sich um alte Wagen, die liebevoll restauriert wurden. Der Charme dieser Züge ist unbestritten und es werden unterwegs verschiedene Stopps eingelegt, so zum Beispiel in Kimberley beim Big Hole und in Matjesfontein. Um von den Vororten Kapstadts in die Innenstadt zu gelangen bieten sich Nahverkehrszüge der Metrorail an. Sie sind preiswert und relativ schnell. Aber bitte nicht am falschen Ende sparen. Auf das Ticket der dritten Klasse sollte man verzichten. Für Besucher, die nicht gerade südafrikanisch aussehen und sofort als Touristen erkannt werden, kann dies mit dem Verlust von Geld und Wertsachen verbunden sein.

[Bearbeiten] Mit dem Bus

Alle wichtige Überlandbusgesellschaften fahren Kapstadt an. Reisen nach und von Kapstadt sind so vollkommen unproblematisch zu bewerkstelligen. Zu den wichtigsten und größten Unternehmen gehören Greyhound Cityliner, Translux Intercity und Mainliner Intercape. Genaue Informationen finden sich auf den Internetseiten der Unternehmen. Der überregionale Busbahnhof von Kapstadt befindet sich neben dem Bahnhof an der Adderley Street. Zusätzlich wird Kapstadt auch durch BazBus bedient. Dies ist eine besonders auf die Belange von Backpackers ausgerichtete Busgesellschaft. Das lokale Busnetz von Golden Arrow ist nicht besonders gut ausgebaut und unzuverlässig. Um in die Vororte zu kommen sollte man auf den Vorortzug von Metrorail, das Taxi oder den Mietwagen zurückgreifen.

[Bearbeiten] Auf der Straße

  • Die N1 verläuft durch die Karoo nach Bloemfontein, Johannesburg und Tshwane (Pretoria) und von dort weiter nach Harare in Simbabwe. Die Strecke Kapstadt-Johannesburg fahren Südafrikaner in knappen 24 Stunden. Dies ist aber nicht zu empfehlen. Ermüdungserscheinungen auf einer recht eintönigen Strecke lassen es immer wieder zu schweren Unfällen kommen. Dies beweist jedes Jahr aufs neue die Unfallstatistik zu Weihnachten. Viele möchten die Weihnachtsferien am Kap verbringen und setzen sich in Jo'burg ins Auto, um die Strecke nach Kapstadt so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. Diese Raserei wird alle Jahre wieder mit Toten bezahlt. Wer diese Strecke schnell überbrücken möchte sollte auf das Flugzeug zurückgreifen. Wer ein Liebhaber der Eisenbahn ist kann aus einer Vielzahl der unterschiedlichsten Verbindungen wählen. Wer unbedingt sein Auto benutzen möchte, sollte die Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke nicht links liegen lassen. Es kann manch ein Juwel dabei entdeckt werden. So zum Beispiel der kleine Ort Matjesfontein oder Prince Albert oder auch der Karoo National Park in Beaufort West. Auf jeden Fall sollte man eine Übernachtung, zum Beispiel in Kimberley oder Bloemfontein einplanen.
  • Die N2 führt als wichtige Verbindungsstraße an der Küste entlang nach George, Port Elizabeth und Durban. Dabei durchquert man die Kornkammer rund um Caledon und fährt entlang der Garden Route und dem Tsitsikamma National Park.
  • Die N7 verbindet Kapstadt mit der West Coast und ist die direkte Verbindung nach Namibia. Auf der Strecke werden Orte wie zum Beispiel Malmesbury, Citrusdal, Clanwilliam und Springbok berührt. Am Orange River wird die Grenze nach Namibia erreicht. Von der Grenze geht es via Keetmanshoop weiter nach Windhoek. Die Strecke bis Windhoek kann in zwei Tagen geschafft werden, ohne zu sehr rasen zu müssen.

[Bearbeiten] Schiff

Kapstadt ist auch mit dem Schiff zu erreichen. Ein regelmäßiger Verkehr wird zur Zeit nur vom Royal Mail Ship St. Helena aufrechterhalten. Bis zu zwei Mal im Jahr fährt die RMS St. Helena auf der Strecke von Portland (Großbritannien) nach Kapstadt. Auf dem Wege werden Teneriffa, St. Helena, Ascension, Walvis Bay und Lüderitz angefahren.

Häufigere Abfahrten werden mit Frachtschiffen angeboten. Diese fahren je nach Streckenführung einige Häfen in Europa an und nehmen dann direkten Kurs auf Kapstadt. Anbieter für eine solche Reise ist zum Beispiel die Deutsche Afrika Linie. Sie arbeitet zusammen mit der südafrikanischen Safemarine.

Wer eines der luxuriösen Kreuzfahrtschiffe bevorzugt, kann auch in diesem Fall aus einem großen Angebot schöpfen. Fast alle weltweit operierenden Kreuzfahrtgesellschaften fahren auf ihren Weltreisen Südafrika und Kapstadt an. So ist zum Beispiel die Europa von Hapag Lloyd und die Queen Elizabeth 2 der britischen Cunard Line schon häufiger Gast in Kapstadt gewesen.

Ein Gang ins Reisebüro hilft, die passende Schiffsanreise zu wählen. Man darf dabei allerdings nicht vergessen, dass eine Schiffsreise entsprechend lange dauert. Die durchschnittliche Reisedauer beträgt mindestens 14 Tage. Auf einem Frachter heißt das, dass man sich viel Lesestoff mitbringen kann. An Bord dieser Schiffe wird kein großes Unterhaltungsprogramm geboten. Das hautnahe Erleben einer Äquatortaufe dagegen bleibt ein Erlebnis, das man nie vergessen wird.

[Bearbeiten] Mobilität

Eine nette, günstige wenn auch nicht immer ungefährliche Möglichkeit sind die MiniCabs. Sie sind notorisch überfüllt und trotzdem nie voll. Allerdings kann man so auch nette Gespräche beginnen und Leute kennenlernen. In Kapstadt wird allgemein davon abgeraten (den Touristen) die Minibusse nach Einbruch der Dämmerung zu nutzen, da dann ein erhöhtes Risiko besteht ausgeraubt zu werden.

Am sichersten sind offizielle Taxis. Der Kilometerpreis liegt lediglich bei rund 10 Rand. Das Stadtzentrum ist aber auch leicht per Fuß erkundbar - was wieder tagsüber gilt und nachts nur in den belebten Kneipen- und Touristengegenden.

Wer unabhängig sein möchte sollte sich schon in Deutschland einen Mietwagen reservieren. So kann man sich frei bewegen und auch Ausflüge in die nähere Umgebung unternehmen. Bitte Achtung! Tankstellen akzeptieren keine Kreditkarten. Hier muss bar oder mit einer Tankkarte bezahlt werden. Einige Mietwagen-Anbieter in Deutschland haben eine solche Tankkarte automatisch mit im Paket eingeschlossen. Die Abrechnung des Treibstoffes erfolgt dann mit der Mietwagenfirma in Südafrika.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Blick auf das Zentrum von Kapstadt vom Signal Hill. Links befindet sich die V&A Waterfront, rechts der Tafelberg.
Blick auf das Zentrum von Kapstadt vom Signal Hill. Links befindet sich die V&A Waterfront, rechts der Tafelberg.

[Bearbeiten] Kirchen

  • St. George`s Cathedral

[Bearbeiten] Bauwerke

Kapstadts Rathaus
Kapstadts Rathaus
  • Bertram`s House
  • Rathaus (City Hall)
  • Castle of Good Hope
  • Koopmans de Wet House
  • Groote Kerk
  • Parlament
  • Old Town House

[Bearbeiten] Denkmäler

[Bearbeiten] Museen

Die farbenfrohen Häuser im Bo-Kaap.
Die farbenfrohen Häuser im Bo-Kaap.
  • National Gallery
  • SA Museum
  • Cultural Museum
  • District Six Museum
  • Bo-Kaap Museum

[Bearbeiten] Straßen und Plätze

  • Adderley Street - Einkaufsstraße, verbindet den Bahnhof mit dem Parlament.
  • St Georges Mall
  • Green Market Square
  • Grand Parade
  • Long Street

[Bearbeiten] Parks

  • Company`s Garden - die grüne Lunge des Stadtzentrums. Der älteste Park der Stadt war früher der Gemüsegarten der Holländischen Ostindien Company und wurde Mitte des 19. Jahrhundert in einen einen Park verwandelt. Die Oase ist ideal zum Entspannen während einer Stadttour. Rund um den Park befinden sich viele historische Gebäude, einige Museen, Archive und auch das Parlament
  • Kirstenbosch Botanical Gardens - Der botanische Garden liegt an den Osthängen des Tafelberg und beherbergt über 6.000 verschiedene Pflanzenarten, davon sind viele endemisch.

[Bearbeiten] Verschiedenes

Afrikanische Musiker an der 'V&A Waterfront'
Afrikanische Musiker an der 'V&A Waterfront'
  • Waterfront - Die Victoria & Alfred Waterfront ist eines der Vergnügungsviertel Kapstadts. Aus den alten Hafenanlagen entstand seit 1988 eine kleine Unterhaltungsstadt. Neben Shopping Malls finden sich hier auch viele Restaurants, Kinos, Theater, Bars und Kneipen, Touristeninformation und Hotels. Mit kleinen Booten kann man Hafenrundfahrten machen. Das hier gelegene Two Oceans Aquarium bietet einen Einblick in die Fauna und Flora der Meere am Kap. Am Old Clock Tower an der Waterfront fährt auch die Fähre nach Robben Island los. Unmittelbar neben der Waterfront befindet sich einer der größten Hochseehäfen Südafrikas. An den Docks gibt es auch Werften, einen Fischereihafen und ein geschäftiges Treiben. Gerade in letzter Zeit wurde im Bereich der Waterfront massiv gebaut und es entstanden eine große Anzahl Hotels und Appartments.
  • Tafelberg - Der Tafelberg ist das Wahrzeichen der Stadt. Man kann hinauf wandern oder per Seilbahn hinauf fahren.
  • Lionshead
  • Signal Hill - von hier hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt und die Tafelbucht, sowie den Tafelberg. Signal Hill befindet sich oberhalb des Stadtteils Green Point.
  • Robben Island - ist die ehemalige Gefängnisinsel in der Bucht vor Kapstadt. Hier waren Nelson Mandela und weitere ANC-Kämpfer vor dem Ende der Apartheid eingesperrt. Heute dienen die Anlagen nur noch der Aufklärung. An der Waterfront befindet sich die Abfahrtsstation, gleich am Klockenturm, von wo aus es per Schiff zur Insel geht. Hier findet eine kleine Rundfahrt und eine Führung, meist mit ehemaligen Häftlingen statt.
  • Two Oceans Aquarium - Das Aquarium befindet sich ebenfalls an der Waterfront und bietet einen guten Einblick in die Fischwelt der Ozeane vor Südafrika. Es gibt eine eigene Kinderabteilung mit Blick auf Robben und ein großes Becken, in dem hinter Glas Haie und andere Hochseefische bestaunt werden können.
  • Rhodes Memorial
  • Ratanga Junction

[Bearbeiten] Aktivitäten

Von Kapstadt aus kann man wunderschöne Ausflüge unternehmen.

[Bearbeiten] Tauchen

Kapstadt liegt an zwei Ozeanen, dem Atlantik und dem Indischen Ozean. Der Atlantik ist sehr kalt (ca. 10°C), hier gibt es Kaltwasserkorallen und Kelp-Wälder, in denen sich Robben tummeln. Der Indische Ozean ist etwas wärmer, dadurch sind hier auch die bunteren Fische zu sehen.

In Kapstadt selber gibt es das Two Oceans Aquarium, in dem es auch möglich ist, zu tauchen. Außerdem gibt es die Möglichkeit zu Käfigtauchgängen mit Haien.

Links zu Tauchbasen:

  • Sub-Atlandian Diving: Gerrit Conradie - Tauschule in Stellenbosch
  • Weißer Hai - Käfigtauchen - Tauchen in einem Käfig vor der Küste von Gaansbai, um dem großen weißen ganz nah zu sein. Teilnehmer werden in Kapstadt abgeholt und erhalten ein Frühstück vor der Fahrt mit dem Boot vor die Küste.
  • Unreal Dive Expeditions - Weißer Hai - Touren und mehr in der Umgebung von Kapstadt
  • Kapstadt-Tauchen.com - Der einzige Deutsche Tauchveranstalter in Kapstadt und Umgebung. Tauchsafaris, Tagestrips, Schnupperkurse, Tauchkurse nach Europäischen Standard und mit Deutschen Guides und Tauchlehrern

[Bearbeiten] Einkaufen

  • Long Street
  • Waterfront. Die berühmte Victoria & Alfred Waterfront bietet eine Menge Läden mit allen Waren des täglichen Bedarfs, Luxusartikeln und Andenken.
  • Canal Walk (Ratanga Mall)

[Bearbeiten] Küche

Ein kleiner Tipp zum Frühstück oder Lunch: In Blaauwberg gibt es ein kleines Cafe mit dem Namen Cafe Blouwberg. Besonders schön sind die Tische am Fenster oder bei gutem Wetter auf der Terrasse. Man hat einen wunderschönen Blick über die Tafelbergbucht auf Kapstadt. Gute Lage und riesige Portionen.

[Bearbeiten] Günstig

  • Mama Africa, Long Street.

[Bearbeiten] Mittel

  • Pearl.

[Bearbeiten] Gehoben

  • Tantris (Gardens).
  • Buitenverwachiting (Constantia).
  • Blue Danube.
  • Quay Four.
  • Cape Grace.

[Bearbeiten] Weingüter

  • Groot Constantia.
  • Klein Constantia.
  • Buitenverwachting, Klein Constantia Road (Constantia), Tel.: 021 794-5190, Fax: 021 794-1351. Buiten Blanc, Christine, Cabernet Sauvignon.

[Bearbeiten] Nachtleben

  • Long Street
  • Sea Point
  • Observatory
  • Waterfront. Die Victoria & Alfred Waterfront ist das größte Vergnügungsviertel der Stadt. Hier gibt es unzählige Boutiquen, Restaurants, Bars und Kneipen.
  • Observatory. Observatory ist ein Teil der Southern Suburbs. Da die UCT um die Ecke liegt, leben hier viele Studenten und Backpacker in den Student Residences. In der Main Street gibt es viele Poolbars und Restaurants. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei und man kommt mit den jungen Leuten gut bei einer Runde Billiard ins Gespräch.
  • Cool Runnings. Cool Runnings ist eine Strandbar in der Abends viel los ist.

[Bearbeiten] Unterkunft

[Bearbeiten] Günstig

  • Cactusberry Lodge liegt 200 m von Gardens Shopping Centre, 10 min zu Fuß bis Green Market Square. Komfortable Doppelzimmer mit Dusche/WC. Ab R 450 pro Zimmer und Nacht.
  • Tudor Hotel in Zentrum von Kapstadt, direkt am berühmten Greenmarket Square. Alle Attraktionen (Waterfront, Innenstadt, Kap-Halbinsel) sind von hieraus leicht zu erreichen. Die Zimmer haben eine gute Ausstattung und sind sehr günstig (ab R 210), vor allem bei der hervorragenden Lage.
  • The Lenox German Guest House im Zentrum von Kapstadt unterhalb des Tafelberges an der Mill Street gelegen. Etwa 500 m zum Zentrum und etwa ein Kilometer zur Waterfront. Die Zimmer haben nur Waschbecken und Etagendusche, sind aber sauber.
  • Nine Flowers Guest House im historischen Zentrum von Kapstadt. Saubere Zimmer, tolles Frühstück, gutes Preis-Leistungsverhältnis. Und sehr hilfreiche Besitzer. Absolut empfehlenswert.

[Bearbeiten] Mittel

  • Die Sunset Lodge befindet sich im Vorort Bloubergstrand, der für seine weißen Strände und den weltbekannten Blick auf den Tafelberg berühmt ist. Die Lodge befindet sich in einer der ruhigeren Ecken und liegt direkt am Meer. Die luxuriös ausgestatteten Zimmer haben ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und die Lodge hat schon viele sehr gute Qualifikationen erhalten.
  • In der direkten Nachbarschaft (zwei Häuser nebenan) befindet sich das Secret Garden Guesthouse, welches über fünf luxuriöse mit vier Sternen ausgezeichnete Appartements verfügt. Appartement für zwei Personen ab 49 Euro pro Nacht mit zwei Personen.

Noch ein Geheimtipp ist die Durbanville Weinroute im Norden von Kapstadt - hier befindet sich das Grapevine Cottage Guesthose. Frühstück mit Blick auf das Weinland, entspannen am Pool, und ein Abendessen in einem der Weingüter in der Nähe - viel schöner kann Kapstadt nicht sein. Ein Zimmer mit Frühstück gibt es schon ab R 300 pro Person, ein Appartement für 4 Personen ist ab R 600 verfügbar.

[Bearbeiten] Gehoben

Zu den Top-Adressen in Kapstadt zählt sicherlich das altehrwürdige Hotel Mount Nelson. Wer sich hier keine Übernachtung leisten kann, sollte es aber nicht verpassen einmal zum Tee vorbei zuschauen. Der Charme des britischen Kolonialreiches kann hier geatmet werden. Darüber hinaus darf man die ***** Hotels an der Waterfront nicht vergessen. Dazu zählt das Table Bay und das Cape Grace. Vor den Toren der Waterfront sind neu das Arabella Sheraton, das Holiday Inn Waterfront und das The Cullinan entstanden.

  • Luxus pur verspricht die Villa Atlantica. Sie bietet absolute Luxus-Appartements in Kapstadts nobelstem Vorort Camps Bay, direkt am Atlantik und mit Blick auf die bekannten "Zwölf Apostel". Zimmer sind ab R 400 in der Nebensaison und R 900 in der Hochsaison erhältlich. Die Preise für Appartements starten bei R 2200. Man sollte aber schon länger vorher buchen, da sie oft ausgebucht sind.

[Bearbeiten] Lernen

[Bearbeiten] Arbeiten

Um in Südafrika zu arbeiten, muss man einige Bedingungen erfüllen. Voraussetzung ist eine Arbeitserlaubnis. Diesbezüglich wendet man sich am besten an die südafrikanische Botschaft in Berlin. Wer ein Studienpraktikum in Südafrika absolvieren möchte, sollte sich an seiner Universität oder direkt beim DAAD informieren, welche Möglichkeiten hier geboten werden. Für die Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis wendet man sich dann anschließend ebenfalls an die Botschaft. Ebenso gibt es studentische Austauschprogramme.

[Bearbeiten] Sicherheit

Kapstadt liegt in einem Schwellenland. Dies darf man bei der Betrachtung der Sicherheitslage nicht vergessen. Diese wird in den europäischen Medien aber überdramatisch zugespitzt dargestellt und entspricht so nicht der Realität. Doch natürlich besitzt auch Kapstadt Townships, die nicht ungefährlich sind. Wer einen Einblick in das Leben eines Townships bekommen möchte, kann dies auf geführten Touren tun.

Wie in allen Städten der Welt gibt es auch in Kapstadt Kleinkriminalität. Bitte nicht die teure Videoausrüstung und den gesamten Familienschmuck zur Schau stellen. Es ist nicht unbedingt erkennbar, ob es sich um Modeschmuck oder etwas Wertvolles handelt. Aus diesem Grund so einfach und unspektakulär wie möglich aussehen, um nach Möglichkeit nicht sofort als Tourist erkannt zu werden. Nach Büroschluss und an Sonntagen sollte man sich nicht mehr im Stadtzentrum zu Fuß aufhalten oder durch Parks spazieren. Ausnahmen hierzu sind aber zum Beispiel die Vergnügungsgebiete in der Longstreet, in Seapoint, an der Waterfront oder in Observatory. Weitere Sicherheitshinweise bekommt man auf der Webseite des Auswärtigen Amtes der BRD.

[Bearbeiten] Gesund bleiben

Grundsätzlich gilt bei diesem Thema, dass vor Reisebeginn der Hausarzt aufgesucht wird. Nur ein Arzt darf entsprechende medizinische Auskünfte geben.

Es gilt, dass Kapstadt und die Western Cape Province malariafrei sind. Alle diesbezüglichen Mittel dürfen getrost zu Hause bleiben. Impfungen sind nicht vorgeschrieben.

Wer in Kapstadt einen Arzt benötigt, der kann sich an Dr. Pieper wenden. Dr. Pieper spricht Deutsch und hat seine Praxis sehr zentral in der Kloofnek Road.

Die medizinische Versorgung in Südafrika ist hervorragend und so sind auch die Krankenhäuser in Kapstadt sehr gut ausgestattet. Man sollte nie vergessen, dass in Kapstadt die erste Herztransplantation vorgenommen wurde. Ein großer Unterschied besteht aber zwischen privaten und governmantal Hospitals. Um einen deutschen Standard zu bekommen, sollte man auf jeden Fall ein nicht-staatliches Krankenhaus aufsuchen.

Zudem gibt es sehr viele kleine Privatkliniken für Schönheitsoperationen. Derzeit gibt es einen großen Trend zum Medizintourismus nach Südafrika.

[Bearbeiten] Klarkommen

Die Menschen in Kapstadt und Umgebung sind sehr freundlich und hilfsbereit. Es findet sich auch häufiger als man denkt jemand, der etwas Deutsch spricht. Orientieren kann man sich immer am im Zentrum gelegenen Tafelberg. Die eigentliche Stadt ist relativ klein und überschaubar. Erst wenn man in die vielen Vororte möchte, wird es komplizierter. Bitte nicht in alle Vororte unvorbereitet fahren. Es gibt leider Gegenden, in denen ein Tourist sich nicht aufhalten sollte. Nebenbei bemerkt, die gibt es auch in Miami und New York, es ist also kein Südafrika-spezifisches Problem. Am besten man erkundigt sich beim Hotelier oder bei anderen Einheimischen. Geübte Globetrotter erkennen vielfach auch ohne diese Informationen, wo sie sich bewegen können und wo nicht. Eine Reise nach Kapstadt bietet garantiert etwas Afrika mit etwas Europa gepaart. Als Einstieg in Reisen nach Afrika unbedingt zu empfehlen. Wer sich nicht allein traut, kann entsprechend begleitete Rundreisen buchen.

[Bearbeiten] Verständigung

Im Zentrum und der Umgebung der Stadt kommt man als Tourist mit Englisch hervorragend aus. Auch wenn viele Kapstädter als Muttersprache Afrikaans oder Xhosa sprechen, ist Englisch doch die Sprache, die alle verbindet. Wenn man natürlich noch ein paar Brocken der anderen Sprache kann, ist das immer schön. Sicher freut sich der Tankwart (in 99,99% ein Schwarzer) über ein freundliches Mola ("Hallo"), wenn man seine Dienste in Anspruch nehmen will. Denn generell gilt, dass die Menschen in Kapstadt sehr höflich und freundlich miteinander umgehen.

Da seit den letzten Jahrhunderten ein stetig anhaltender Schwall deutscher Einwanderer vor allem in die Kapregion strömte, ist es nicht unüblich auf deutsprachige Menschen zu stoßen, auch wenn man es gerade am wenigsten erwartet. Doch gerade in der Touristikbranche wimmelt es förmlich von Deutschen, die ein Gasthaus betreiben oder ein Souvenirgeschäft. Außerdem haben viele Weiße deutsche Vorfahren oder kennen einen Deutschen in der Nachbarschaft. Und auch an einigen Schulen werden Deutschkurse angeboten.

[Bearbeiten] Post und Telekommunikation

Eine Post zu finden kann in Kapstadt mitunter schwer sein, da diese oft an etwas versteckten Orten eingerichtet sind. Wer sich aber in der Nähe eines bedeutenden Platzes oder in einem Einkaufszentrum befindet, kann davon ausgehen, dass auch eine Post in der Nähe ist. Man sollte nur beachten, dass die Postfilialen in Südafrika spät aufmachen und früh schließen!

[Bearbeiten] Ausflüge

Kaphalbinsel
Kaphalbinsel

Tagesausflüge:

Kapstadt als Start-/Endpunkt für längere Reisen:

Von Kapstadt führen viele Wege in die Welt. Wer nur kurze Zeit in Südafrika ist, fliegt vielleicht von hier nach Durban oder in den Kruger National Park. Mit dem Auto kann wunderbar entlang der Westküste nach Namibia weiterfahren, oder durch die Karoo das Landesinnere entdecken oder aber entlang der Südküste zum südlichsten Punkt Afrikas und der Garden Route fahren. Wer Kapstadt als letzten Ort auf seiner Reise durch das südliche Afrika besucht hat, wird hier hoffentlich mit guten Erinnerungen das Flugzeug besteigen und sich schon auf den nächsten Afrika-Aufenthalt freuen.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

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