Kamakura
Aus Wikivoyage
Kamakura ist eine Stadt in der Präfektur Kanagawa.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Hintergrund
Kamakura liegt südwestlich von Tokio an der Sagami-Bucht. Die Strände werden teilweise zum Baden und zum Surfen genutzt. In der Stadt gibt es zahlreiche Schreine und Tempel, sie wird deshalb gerne von Tokio aus zu Tagesausflügen genutzt und kann dementsprechend überlaufen sein. Zur Zeit des Kamakura-Shogunats war sie praktisch der Mittelpunkt des Landes, danach wurde der Regierungssitz wieder nach Kyōtō zurückverlegt.
[Bearbeiten] Anreise
[Bearbeiten] Mit dem Flugzeug
[Bearbeiten] Mit der Bahn
Von Tokio aus mit der JR Yokosuka-Linie, Fahrtdauer ca. 1 Stunde.
[Bearbeiten] Auf der Straße
[Bearbeiten] Mit dem Schiff
[Bearbeiten] Mobilität
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Der bekannteste Tempel ist der Kōtoku-in mit der großen Buddhastatue, dem Daibutsu. Diese 11 m hohe und über 90 Tonnen schwere Statue aus dem Jahr 1252 steht ungewöhnlicherweise im Freien, befand sich aber ursprünglich in einem Tempel. Durch einen Tsunami wurde dieser Tempel 1495 weggerissen, und seit dieser Zeit steht das Bildnis des Amida-Buddha im Freien. Seine eindringlichste Wirkung zeigt die Statue aus einer Entfernung von ca. 5 m, sie wurde offensichtlich für ein geschlossenes Gebäude berechnet. Man kann für 20 ¥ in die Statue hineingehen und dabei feststellen, dass die Bronzestatue in insgesamt 8 Schichten gegossen wurde, aber ansonsten sieht man von innen nicht viel.
- Der Hase dera Tempel. Im Jahr 721 entdeckte ein Mönch in der Region Nara einen riesigen Kampferbaum, aus dessen Stamm er 2 Statuen einer elfköpfigen Kannon-Buddha-Figur schnitzte. Die eine Figur stellte er im Hasedera-Tempel bei Nara auf, die andere wurde als Opfergabe ins Meer geworfen. Jahre später tauchte diese Figur hier an der Halbinsel Miura auf, sie wurde nach Kamakura gebracht und ihr zu Ehren dieser Tempel gebaut. Wichtigste Gebäude des Tempels sind
- die Kannon-do Halle, in der die Hase-Kannon-Statue mit 9,18 m Höhe steht, daneben ist
- die Amida-do Halle, in ihr eine 2,8 m hohe Statue eines Amida-Buddha, etwas unterhalb ist
- die Jizo-do Halle. Sie ist umgeben von tausenden kleinen Figuren, die für ungeborene gestorbene Kinder stehen.
- die Daikoku-do Halle beherbergt einen der japanischen Glücksgötter Daikokuten.
- die Benten-kutsu Höhle ist unten in der Nähe des Eingangs. In ihr sind die Gottheit Benzaiten und ihre Kinder aus den Felswänden gemeißelt. Vorsicht: Höhle ist dunkel und selbst für Japaner etwas niedrig.
- das Kyozo Sutra Archiv. Es ist eine riesige Gebetsmühle, genannt Rinzo, in dem buddhistische Sutren aufbewahrt sind. Dreht man den Rinzo, hat man alle Sutren einmal gelesen.
- Das Museum Homosutkan und ein schöner Garten ergänzen die Tempelanlage. Von oberhalb der Tempel hat man einen schönen Blick über die Bucht von Kamakura.
- Tōkei-ji, ein Nonnenkloster, in das sich Frauen zurückziehen konnten, wenn sie die Scheidung anstrebten.
Fast alle Tempel verlangen 300 Yen Eintritt.
[Bearbeiten] Aktivitäten
Es gibt 2 Wanderwege, die einen abseits der vollgestopften Straßen von Tempel zu Tempel bringen. Für jeden der Wege sollte man ca. 90min einplanen (Ausschließlich der Tempelbesichtigungen).
[Bearbeiten] Einkaufen
[Bearbeiten] Küche
[Bearbeiten] Nachtleben
[Bearbeiten] Unterkunft

