Hakone
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Hakone ist ein Erholungsort in der japanischen Präfektur Kanagawa und liegt am Ashi-See.
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[Bearbeiten] Hintergrund
Hakone liegt am Ashi-See im Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark. Nach Tokio und Yokohama sind es nur ca. 80 km, daher dient der Ort der Naherholung. Dementsprechend ist er frequentiert. Auf dem See fahren Touristenschiffe von Hakonemachi über Motohakone nach Togendai und zurück, sie sind gestaltet als Piratenschiff oder auch als Mississippi-Raddampfer.
Vom Nordufer des Ashi-Sees aus sieht man bei klarem Wetter den Fujisan, im Sommer verbirgt er sich jedoch recht oft in der diesigen Luft.
Durch Hakone verlief der Tōkaidō, die legendäre Fernstraße von Tokio nach Kyōto. In Hakone war eine Kontrollstation, die Seki-sho. Die Gegend östlich davon, also das Gebiet um Tokio, erhielt daher den Namen Kantō, also östlich der Sperre. Westlich davon liegen Kyōto, Kobe und Ōsaka, diese Gegend wurde somit als Kansai, westlich der Sperre bezeichnet.
[Bearbeiten] Anreise
[Bearbeiten] Mit dem Flugzeug
[Bearbeiten] Mit der Bahn
Vom Hauptbahnhof Tokio aus fährt man mit der Bahn bis Odawara, evtl mit dem JR-Tokaido-Shinkansen. Hier steigt man um auf die Hakone-Tozan-Linie, eine private Schmalspurbahn, die bis Hakoneyumoto fährt.
[Bearbeiten] Mit dem Schiff
[Bearbeiten] Mobilität
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Der Hakone Detached Palace liegt in einem Park oberhalb der Bootsanlegestelle in Hakonemachi. Er war einst ein Sommerpalast der kaiserlichen Familie, ist aber wie der Park öffentlich zugänglich. Von hier hat man einen schönen Blick über die Bergwelt der Umgebung. Mit etwas Glück und klarer Sicht kann man den Fujisan von hier aus entdecken.
- Der Kontrollpunkt Hakone Sekisho liegt zwischen Hakonemachi und Moto-Hakone an der alten Fernstraße Tokaido. Ein kleines Museum ist angegliedert.
- Der Hakone-Schrein steht in Moto-Hakone. Eines seiner torii steht spektakulär im Wasser des Ashi-Sees.
- Das Owakudani-Tal entstand vor ca. 3000 Jahren beim Ausbruch des Vulkanbergs Mt. Hakone. An seinen Flanken steigen aus zahlreichen Spalten Dämpfe auf, es gibt zahlreiche Onsen, heiße Quellen,in deren Wasser man teilweise Eier kochen kann. Man erhält dort für 500 ¥ 5 schwarze Eier, deren Farbe beim Kochen durch die im Wasser enthaltenen Mineralien zu Stande kam.
- Der Ashi-See mit seinen Ufern wird von Touristenschiffen durchquert, eine Fahrt dauert ca. eine halbe Stunde. Bei schönem Wetter, und wenn die Luft nicht diesig ist, kann man von hier aus den Fujisan sehen.
Hakone hat einige Museen zu bieten, teilweise vollkommen unerwartet:
- das Hakone Open Air Museum ist bei Chokoku und zeigt Skulpturen im Freien, teilweise sind sie überdacht. Ein kleines Museum mit Werken von Picasso zählt dazu.
- das Meissen Garden Museum ist aus einer Privatsammlung Meißner Porzellan entstanden.
- ein Venetian Glass Museum erwartet man auch nicht unbedingt in einer japanischen Kleinstadt, ebenso wenig wie
- ein Lalique-Museum zur Erinnerung an den Art Déco-Künstler René Lalique.
[Bearbeiten] Aktivitäten
Wer sich traut, sollte die zahlreichen Onsen nutzen. Baden in den heißen Quellen ist in Japan absolut in. Man sollte sich vor dem Baden jedoch sehr gründlich duschen. Am besten geht das in einem Ryokan, diese traditionellen Reisgasthäuser findet man hier häufig.
[Bearbeiten] Einkaufen
[Bearbeiten] Küche
[Bearbeiten] Nachtleben
[Bearbeiten] Unterkunft
Die Princehotel-Gruppe unterhält in Hakone einige Ryokans, so z.B. das Fuyo-Tei, ein schönes kleines Haus in den Bergen mit 2 heißen Thermalbecken. Gastfreundschaft, Unterkunft und Essen sind traditionell japanisch und gut, Webseite ist leider nur japanisch. Die Hotelgruppe hat auch Häuser mit englischsprachiger Webseite.

