Haßberge
Aus Wikivoyage
Die Haßberge sind eine Mittelgebirgslandschaft in der Mitte Deutschlands, gelegen im nördlichen Unterfranken. Kennzeichnend für die Region sind die von Mischwäldern gekrönten Hügel, sie hat als uralter Kulturraum zahlreiche Burgruinen und mittelalterliche Fachwerkstädtchen aufzuweisen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Regionen
[Bearbeiten] Orte
- Aidhausen
- Baunach
- Breitbrunn
- Burgpreppach
- Ebelsbach
- Ebern
- Ermershausen
- Gädheim
- Haßfurt
- Hofheim in Unterfranken mit Eichelberg und Kloster St. Alfons.
- Kirchlauter
- Königsberg in Bayern, denkmalgeschütztes mittelalterlich-romantisches Fachwerkstädtchen.
- Maroldsweisach
- Maroldsweisach-Altenstein
- Pfarrweisach
- Stadtlauringen
- Stettfeld
- Theres
- Üchtelhausen
- Untermerzbach
- Zeil a. M.
[Bearbeiten] Weitere Ziele
[Bearbeiten] Hintergrund
Geologisch gehören die Haßberge zum Keuper, der Höhenzug ist die Verlängerung des Steigerwalds und wird von diesem durch den Main getrennt.
Die Region ist namensgebend für die Haßberge-Formation, ein geologischer Begriff für die Bodenschicht des Keuper, für die das Mittelgebirge typisch ist (wikipedia:Hassberge-Formation).
[Bearbeiten] Sprache
[Bearbeiten] Anreise
Auto: Im Süden am Main entlang verläuft die A 70 von Kulmbach nach Schweinfurt, die Haßberge selbst werden von den Bundesstraßen B 297 und B 303 durchzogen.
[Bearbeiten] Mobilität
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Berge
- Bramberg (495 m), ein erloschenen Vulkankegel mit der gleichnamigen Burgruine;
- Lage: ca. 2 km nordwestlich von Ebern, Stadtteil Dorf Bramberg;
- Schwedenschanze, auch Grosser Hassberg (487), mit einem 28 m hohen Aussichtsturm und weitem Rundblick über die Haßberge und das nahe Grabfeld bis hin zu den angrenzenden Mittelgebirgen Steigerwald, Spessart, Rhön und Thüringer Wald.
- Die Ringwallanlage der Kelten aus der Hallstadtzeit (um 500 v.Chr) wurde auch noch im dreißigjährigen Krieg während der Schwedenbesatzung von den Einheimischen als Fliehburg genutzt, daher der Name;
- Dr.Krahmer-Hütte, bewirtschaftet am Wochenende und an Feiertagen von 10-18 Uhr;
[Bearbeiten] Burgen und Schlösser
In der Region konzentrieren sich mehr als ein Drittel aller ehemaligen Ritter- und Adelssitze des burgenreichen Unterfrankens.
- Die Bettenburg gilt als das Wahrzeichen der Haßberge. Sie wurde 1535 durch Freiherr Truchseß von Wetzhausen erbaut, und ist heute noch im Besitz der Familie von Truchseß.
- Der Landschaftsgarten im englischen Stil, nahe der Bettenburg: In mit einem Dichtergarten können die Denkmäler bekannter Figuren aus dem Mittelalter (z. Bsp. Götz von Berlichingen, Franz von Sickingen, Ulrich von Hutten) besichtigt werden.
- Burgruine Altenberg, bei Altenberg, sagenumwobener Stammsitz der Herren von Stein zu Altenstein;
- Burgruine Bramberg
- Burgruine Königsberg (in Königsberg in Bayern);
- Burgruine Lichtenstein eine Doppelburg in Pfarrweisach);
- Burgruine Raueneck, entstanden um 1180 als eine Amtsburg des Bistums Würzburg;
- bei Ebern, über dem Ortsteil Vorbach;
- Burgruine Rotenhan, eine der wenigen echten Felsburgen Bayerns;
- bei Ebern, über dem Ortsteil Eyrichshof;
- Burgruine Schmachtenberg
- Burgruine Schwedenschanze
- Burgruine Wildberg
- Schloßruine Dippach
- Kirchenburg Serrfeld
[Bearbeiten] Sonstiges
- Der Querkel am Veitenstein, eine sagenumwobene Formation aus Sandsteinfelsen;
[Bearbeiten] Aktivitäten
- Rennweg, Wanderweg entlang des Kamms der Haßberge;
- Burgenkundlicher Lehrpfad Haßberge;
[Bearbeiten] Küche
[Bearbeiten] Nachtleben
[Bearbeiten] Sicherheit
[Bearbeiten] Klarkommen
- Touristinformation Haßberge
- Obere Sennigstr. 4, 97467 Hofheim i. UFr.; Tel.: 09523 / 9229-25; mailto:tourismus@stadt-hofheim.de ;
[Bearbeiten] Klima
[Bearbeiten] Ausflüge
- Nordwestlich unmittelbar benachbart ist das Grabfeld mit Bad Königshofen, der Veste Irmelshausen und weiteren sehenswerten Schlössern unter anderem in Trappstadt, Sulzfeld an der Lederhecke und Sternberg.
[Bearbeiten] Literatur
- GEYER, Gerd & Hermann SCHMIDT-KALER : Die Haßberge und ihr Vorland: Wanderungen in die Erdgeschichte, Bd. 20. Dr. Friedrich Pfeil, 2006, ISBN 978-3-89937-067-6, 128 Seiten. ca. 18.- €

