Hội An
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Die vietnamesische Kleinstadt Hội An liegt in der Provinz Quảng Nam am Südchinesischen Meer.
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[Bearbeiten] Hintergrund
| Hội An | |
| Einwohner: | 88.000 |
|---|---|
| Vorwahl: | 026 |
[Bearbeiten] Anreise
[Bearbeiten] Auf der Straße
Reisebusse verkehren täglich entlang der Küste von Đà Nẵng, Huế und Nha Trang nach Hội An. Anzumerken ist, dass sich die Straße aus Nha Trang in einem erbärmlichen Zustand befindet und man für eine Fahrt den ganzen Tag einplanen muss. Die Bahn ist im Vergleich dazu die bessere Alternative.
[Bearbeiten] Mit dem Flugzeug
Der nächste Flughafen befindet sich in Đà Nẵng, dem Ziel regelmäßiger Flüge aus Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt und einiger unregelmäßiger Flüge aus Bangkok, Singapur und Siem Reap (Angkor Wat) ist. Ein Taxi vom Flughafen nach Hội An kostet etwa 15 US-$.
[Bearbeiten] Mit der Bahn
Es existiert kein Bahnhof. Der nächste Bahnhof befindet sich in Da Nang, wo Züge aus Hanoi, Ho-Chi-Minh-Stadt, Huế, Nha Trang und anderen Städten des Landes halten. Die meisten Reisevermittlungen und Hotels können im Voraus Bahntickets buchen.
[Bearbeiten] Mobilität
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Hội An gehört zum Weltkulturerbe und ist durch seine gut erhaltenen alten Gebäude und Tempel mit eines der Highlights einer Reise. Es gibt einen Sightseeing-Pass, der für die Besichtigung einzelner Tempel, Gemeinschaftshallen und der ältesten Häuser der Stadt berechtigt. Ebenfalls kann man mit diesem Pass die Japanische Brücke überqueren (nur tagsüber). Diese verbindet den japanischen Teil der Stadt mit dem chinesischen Teil. Hoi An war ursprünglich ein wichtiger Handelshafen, was die chinesischen und japanischen Händler veranlasste, sich hier niederzulassen und den Handel von hier aus zu betreiben.
[Bearbeiten] Aktivitäten
- Cua Dai. Ein Strand zum Entspannen, wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Ein Taxi vom Stadtzentrum zum Strand kostet etwas 3 US-$. Es ist auch möglich, mit dem Fahrrad dorthin zu fahren, wobei man einen hervorragenden Blick auf die Reisplantagen entlang der Strecke hat. Am Strand selbst gibt es einige Restaurants, die Meeresspezialitäten und Getränke anbieten. Bei ihnen erhält man auch Liegestühle. Ferner existieren einige gehobene Hotelanlagen in diesem Gebiet.
[Bearbeiten] Einkaufen
Hội An hat sich in den letzten Jahren zu einer Hochburg der Schneider entwickelt. An jeder Ecke wird man höflich angesprochen und man versucht den Touristen in den Laden zu bekommen. Stellenweise kann dies schon etwas nervig sein. Viele Touristen kommen allerdings auch hierher um sich neu einkleiden zu lassen. Alles für ein sehr geringes Entgelt. Qualitativ kann man sich in jedem Laden vom möglichen überzeugen. Die Modelle sind aus den in Europa gängigen Katalogen nachgemacht. Aber auch mit der Umsetzung seiner eigenen Vorstellungen trifft man auf willige Könner. Das gleiche trifft auch auf Schuhe zu. An der Nhi Trung (viele Hotels) sind die Schneider zu finden. Innerhalb eines Tages schneidern die KönnerInnen (nach Mass) ein qualitativ hochwertiges Kleid. Knöpfe mit dem gleichen Stoff überzogen und wer will mit eingesticktem Symbol. Preis und Leistung vorher genau abmachen. Sehr zu empfehlen.
[Bearbeiten] Küche
Ganz früh am Morgen bieten die Gemüsebauern aus der Region ganz frische Ware an. In den Restaurants sind die Angebote ebenfalls immer sehr einladend. Wer ein saftiges Steak sucht, wird aber enttäuscht werden. Alles wird klein gehackt. Auch das schönste Filet sieht dann aus wie Geschnetzeltes. Durch die Zubereitung im Wok schmeckt aber alles ausgezeichnet und ist bekömmlich.
Einige, der im Reiseführer beschriebenen Restaurants und Cafés waren geschlossen, oder nicht mehr in Betrieb. Touristisch sehr frequentiert ist die Straße Bach Dang. Dementsprechend hoch ist der Preis, aber nicht die Qualität. In den Parallelstraßen Tran Phu und Nguyen Thai Hoc gibte es bessere Cafés und Restaurants. Empfehlung: Neben dem Hotel Vinh Hung an der Straßenecke sitzt man schön, netter Service, große Auswahl, sauber, gut und günstig.
- Café des Amis. VND 80.000/ Menü
[Bearbeiten] Nachtleben
Nachtleben gibt es so gut wie keins. Ab 22 Uhr bildete die Gruppe des Verfassers die einzige Menschenansammlung auf den Straßen. Dafür stehen die Vietnamesen sehr früh am Morgen auf. Die ersten Mopeds kreischten schon um 4 Uhr 30 vor dem Hotel des Verfassers. Um 7 Uhr waren alle mobilen Marktstände längst aufgebaut und bereit für die erste Suppe.
- Tam Tam Café, in der Altstadt
[Bearbeiten] Unterkunft
Saubere Hotels: Die Hotels sind an der Einfallstraße, wenn man von Da Nang kommt, rechts. Einbiegen in die Nhi Trung. Unseres hatte sogar einen Swimmingpool im Innenhof. 10 Fußminuten von der Altstadt entfernt. In der Nacht ging oft das Licht aus. Worauf alle Hotels sofort die Dieselmotoren anwarfen, mit ohrenbetäubendem Lärm und dem Effekt, dass man nicht mehr schlafen konnte. Bei Tagesanbruch löste dann das Hupen der Mopeds das Motorengeräusch ab.
[Bearbeiten] Ausflüge
Von Hội An aus kann man Ausflüge in die nähere Umgebung machen. Sehr sehenswert ist der alte Shiva Tempel My Soon, ca. 30 km von Hoi An entfernt. Touren kann man in jedem Hotel für ca. 8 US$ buchen. Ebenfalls sollte man sich einen Ausflug zum nahe gelegenen Strand nicht entgehen lassen. Im Monat Oktober kann es durchaus passieren, dass die Straßen in Wassernähe überspült sind. Für die Einheimischen eine Gaudi, und gerade auch die Kinder und Jugendlichen amüsieren sich mit ihren Fahrrädern und Motorbikes köstlich dabei.
Per Boot auf die idyllische Insel Cam Kim, wo die Bootsbauer zu Hause sind. Wir besuchten auf einer nahe gelegenen Insel auch eine der Töpfereien, die die vielen kleinen Souvenirs herstellen, die in Hội An für das Zehnfache zu kaufen sind. Andere Töpfereien stellen in Massen Haushaltsgeschirr her.

