Griechenland

Aus Wikivoyage

Wechseln zu: Navigation, Suche

Griechenland (Griechisch Ελλάς, Hellas) ist ein Land im Südosten Europas. Es hat ausgedehnte Küstenlinien zum Ägäischen, Ionischen und zum Mittelmeer und grenzt an Albanien, Mazedonien, Bulgarien und die Türkei. Das alte Griechenland hat entscheidend die Kunst, Sprachen, die Philosophie, die Politik und den Sport der westlichen Kultur geformt. Weiterhin ist Griechenland ein attraktives Reiseziel mit einem gebirgigen Inland und idyllischen Stränden und Inseln.


Lage
noframe
Flagge
Flagge von Griechenland
Kurzdaten
Hauptstadt: Athen
Staatsform: Parlamentarische Republik
Währung: Euro (EUR)
Fläche: 132 000 km²
Bevölkerung: 11,2 Mio. (Schätzung von 2007)
Sprachen: Griechisch 99 % (offiziell), Englisch, Französisch
Religionen: Griechisch-Orthodoxe 98 %, Muslime 1,3 %, andere 0,7 %
Stromnetz: 220 V / 50 Hz
Telefonvorwahl: +30 / 0030
Internet TLD: .gr
Zeitzone: MEZ + 1 / UTC + 2

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Regionen

Die traditionelle Einteilung Griechenlands erfolgt in 10 Regionen:

Karte
Ägäische Inseln mit den Kykladen und der Dodekanes.
Attika - die Hauptstadtregion um Athen.
Epirus
Ionische Inseln
Kreta - die größte griechische Insel.
Makedonien - hier befindet sich die zweitgrößte Stadt Thessaloniki
und die Halbinsel Chalkidiki mit dem Berg Athos.
Mittelgriechenland mit den Sporaden im Osten.
Peloponnes - durch den Kanal von Korinth wurde diese Halbinsel 1893 zur Insel.
Thessalien - hier befindet sich u.a. die Halbinsel Pilion.
Thrakien

[Bearbeiten] Städte

Die größten und touristisch bedeutsamsten Städte:

[Bearbeiten] Weitere Ziele

Karte von Griechenland

Griechenland ist bekannt für seine antiken und mittelalterlichen Städten. Zu den antiken Städten gehören Delphi im südlichen Mittelgriechenland sowie Epidaurus, Mykene, Olympia, Alt-Korinth auf dem Peloponnes. Dort liegt ebenfalls die byzantische Ruinenstadt Mystra (Mistras). In Mittelgriechenland liegen die Meteora-Klöster.

[Bearbeiten] Hintergrund

Griechenland erreichte seine Unabhängigkeit im Jahre 1830 vom Osmanischen Reich, das ungefähr ein halbes Jahrtausend lang das Land besetzte.

[Bearbeiten] Anreise

Deutsche Staatsbürger benötigen für die Einreise einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Kinder unter 16 Jahren müssen im Pass der Eltern eingetragen sein oder benötigen einen Kinderausweis (ab 10 Jahren mit Lichtbild). Griechenland gehört zum Schengener Abkommen, sodass bei Einreise aus Deutschland oder anderen Schengen-Staaten in der Regel gar keine Identitätskontrolle vorgenommen wird. Die Drohung, die Einreise zu verweigern, falls sich Stempel der international nicht anerkannten Türkischen Republik Nordzypern im Pass befinden, ist seit dem EU-Beitritt Zyperns vom Tisch.

[Bearbeiten] Flugzeug

Die wichtigsten Flughäfen für den Linienverkehr sind Athen (IATA Code: ATH), Thessaloniki (IATA Code: SKG) auf dem Festland. Dazu kommen die mehr für den touristischen Verkehr ausgelegten Flughäfen von Corfu (IATA Code: CFU), Kreta mit den Flughäfen von Heraklion (IATA Code: HER) und von Chania (IATA Code: CHQ), der Flughafen von Kos (IATA Code: KGS) und der Flughafen Rhodos Diagoras (IATA Code: RHO).

Athen wird täglich angeflogen. Vom Athener Flughafen fahren Busse sowie U-Bahn-Linien zum Hafen von Piräus und ins Athener Stadtzentrum (Omónia- und Sýntagma-Platz). Thessaloníki wird von Deutschland und Österreich täglich angeflogen. In Stundenabständen verbinden Linienbusse den Flughafen mit dem Stadtzentrum.

Von Athen aus sind alle griechische Städte mit einem Flughafen gut erreichbar. Im Sommerhalbjahr bestehen von deutschsprachigten Ländern aus preiswerte Charterflüge nach Áraxos, Athen, Kalamáta, Kaválla, Préveza und Thessaloníki, ab Wien auch nach Vólos. Bei einer Zwischelandung in Athen mit anschließendem Weiterflug muss man in Athen aufpassen, denn es gibt zwei Flughäfen. Man sollte sich schon vorab informieren, ob der Weiterflug auf dem selben Flughafen ist. Generell fliegt Lufthansa den Internationalen Flughafen an, von dem man keine Inlandsflüge bekommt.

[Bearbeiten] Bahn

Durchgehende Züge aus den deutschsprachigen Ländern nach Griechenland gibt es zurzeit nicht. Man muss in Budapest umsteigen (MünchenThessaloniki = 35 Std. Fahrzeit).

Eine Karte mit allen Zugstrecken findet ihr bei All Europe Rail

[Bearbeiten] Bus

Europabusse verbinden Deutschland einmal wöchentlich mit Thessaloníki und Athen.

[Bearbeiten] Auto

Straßenverbindungen bestehen nach Albanien, Mazedonien, Bulgarien und der Türkei. Inzwischen ist die einst gefürchtete Autoput-Route durch Ex-Jugoslawien (Kroatien, Serbien, Mazedonien) wieder sicher und problemlos zu befahren (Grüne Versicherungskarte ist notwendig). Man kann aber auch über Italien und dann per Schiff über die Adria anreisen. Bei der Einreise mit dem eigenen Fahrzeug müssen der nationale Führerschein und der Kraftfahrzeugschein mitgeführt werden. Die Internationale Grüne Versicherungskarte ist in Griechenland nicht vorgeschrieben, aber ebenso wie Zusatzversicherungen empfehlenswert.

[Bearbeiten] Schiff

Autofähren verbinden Venedig, Ancona, Bari und Brindisi ganzjährig mit Igoumenitsa nahe der albanischen Grenze und mit Patras auf dem Peloponnes.

Korfu wird von Venedig aus von Minoan Lines und Anek Lines angelaufen. Die Inseln Kefalonia und Zakynthos können über Kyllini, etwa 50 km südlich von Patras auf dem Pelopennes mehrmals täglich mit Schiffen von Ionian Ferries erreicht werden. Im Sommer gibt es auch direkte Verbindungen von den süditalienischen Häfen.

Die Inseln der Ägäis werden von verschiedenen Reedereien von Piräus und Rafina angefahren.

Eine sehr umfangreiche Informationsquelle über alle Fährlinien und Detailbeschreibungen der Schiffe nach Griechenland sowie Buchungsmöglichkeiten und Tipps um die Schiffsanreise bietet www.ferryknowhow.info

Eine Übersicht der nationalen und internationalen Fährverbindungen befindet sich auf www.ferries.gr.

[Bearbeiten] Mobilität

In Griechenland herrscht Rechtsverkehr; es gelten die international üblichen Verkehrsschilder. Die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten für alle Fahrzeuge betragen innerorts 50 km/ h, auf Landstraßen 90 km/ h, auf Schnellstraßen 110 km/ h (bei Nässe 100 km/ h) und auf Autobahnen 120 km/ h (bei Nässe 100 km/ h). Geschwindigkeitbegrenzungen für PKW + Anhänger auf Straße und Autobahn: 80 km/ h. Auf Schnellstraßen werden die Standspuren allgemein als Fahrspuren genutzt. Die Promillegrenze liegt bei 0,5.

Neben Pannendreieck und Verbandskasten ist in Griechenland das Mitführen eines Feuerlöschers vorgeschrieben.

Die Straßenverhältnisse sind gut, doch ist einige Vorsicht geboten: Viele Griechen schneiden gern die Kurven und überholen an unübersichtlichen Stellen. Eine äußerst defensive Fahrweise am äußerst rechten Rand ist angebracht. Auch auf guten Straßen muss man aufpassen: tiefe Schlaglöcher treten oft unvermutet auf, Baustellen sind meist nur unzureichend gesichert.

Es empfiehlt sich gerade in abgelegenen Gebieten, das griechische Alphabet einigermaßen zu beherrschen, da dort nicht immer (wie an großen Straßen üblich) eine Beschildung auch in lateinischen Buchstaben gegeben ist.

Sehr empfehlenswert sind die Karten von Road Editions - am besten direkt in Griechenland besorgen. Es gibt verschiedenste Auflösungen und Regionen (bis zu Wanderkarten).

[Bearbeiten] Sprache

Landessprache ist (Neu-)Griechisch. Englisch und Deutsch sind verbreitet, besonders in touristischen Gegenden. Weiterhin wird Albanisch von den albanischen Gastarbeitern und Türkisch von der an der Grenze zur Türkei lebenden muslimischen Minderheit gesprochen. Es empfiehlt sich, das griechische Alphabet einigermaßen zu beherrschen, um z. B. Straßenschilder lesen zu können. Häufig erkennt man an der Aussprache auch deutsche Fremdwörter wieder und kann sich die Bedeutung dann herleiten.

[Bearbeiten] Kaufen

Griechenland liegt in der Eurozone. Außerhalb der Touristenorte und abgesehen von den großen Supermärkten ist eine lange Mittagspause etwa von 14:00 bis 17:00 Uhr üblich. Danach öffnen die Geschäfte wieder bis 20:00 und teilweise noch länger.

Griechenland hat eine relativ große Textilindustrie und orientiert sich von der Mode her stark an Italien, das durch die häufigen Fährverbindungen als Nachbarland betrachtet werden kann. In den Städten gibt es eine Vielzahl an kleinen Boutiquen mit relativ niedrigen Preisen. Kunstvolle Handarbeit hat eine Jahrtausende alte Tradition, es empfiehlt sich jedoch die ausgetretenen Touristenpfade zu verlassen und besonders auf den Inseln einige Kilometer ins Landesinnere zu fahren, um gute Ware zu guten Preisen zu erhalten.

In den Städten gibt es an jeder Straßenecke Zeitungsstände (Períptero), wo neben Zeitungen und Zeitschriften gekühlte Getränke, Süßwaren, Knabbereien, Tabakwaren und Eis gekauft werden können.

[Bearbeiten] Küche

Die Einheimischen essen zu Mittag um 14 Uhr, denn dann schließen die Geschäfte und Büros bis ca. 17 Uhr, aufgrund der Hitze oft nur kleine Snacks oder vegetarische Gerichte und nehmen die Hauptmahlzeit des Tages abends gegen 21 Uhr ein.

Es ist immer noch üblich, vor der Bestellung die Küche zu besuchen, um sich selbst ein Bild von der Sauberkeit zu machen und das Speiseangebot zu erfahren. Auch frischen Fisch sollte man sich unbedingt in der Küche selbst aussuchen und die Größe auswählen. Fisch ist in Griechenland in den Tavernen nicht billig, daher empfiehlt es sich unbedingt, vorher beim Wirt den Kilopreis zu erfragen! Die Griechen legen im allgemeinen großen Wert auf Frische und Geschmack der Speisen, deshalb ist es empfehlenswert, bei der Auswahl des Restaurants in den Touristengebieten darauf zu achten, wo viele Einheimische ihr Essen einnehmen.

Dieser Rat gilt natürlich allgemein und überall auf der Welt. Wer einen empfindlichen Magen hat, sollte vor allem in Touristengebieten bei nur aufgewärmten bzw. warmgehaltenen Gerichten wie Moussaka, Pastitsio, Pites etc. vorsichtig sein. Empfehlenswerter sind dann frisch zubereitete Gerichte wie Salate oder Grill-Spezialitäten. Im Allgemeinen wird das Essen in Griechenland lauwarm gereicht und ist für den deutschen Geschmack zu kalt.

Im Sommer sollte man die „Touristenmeilen“ meiden, wenn man zum Essen ausgeht. Dort finden sich oftmals reine Saison-Tavernen, die Jahr für Jahr von wechselnden Betreibern geführt werden. Suchen sollte man stattdessen im Ortskern und den umgebenden Gassen, dort finden sich meistens die Lokale, welche die einheimische Bevölkerung bevorzugt. Bitte beachten: in Griechenland geht man im Sommer kaum früher als 21 bis 22 Uhr zum Essen.

[Bearbeiten] Nachtleben

[Bearbeiten] Unterkunft

Wie in anderen europäischen Reiseländern gibt es die verschiedensten Kategorien an Übernachtungsmöglichkeiten, wobei das Preis-Leistungs-Verhältnis gut ist. Abseits der stark besuchten Touristenzentren findet man noch herzliche Gastfreundschaft.

Was die Hotels betrifft, so gibt es in den Touristengegenden oftmals noch Betonbauten aus den 60er Jahren. Seit den 80er Jahren sind Hotels meist einfallsreicher und passen sich der Umwelt an. Teurere Hotels verfügen über ausgebildetes Personal und wesentlich besseren Service. Die Xenía-Kette wurde in den 50er Jahren gegründet; bessere Ausstattung und Service zeigen neuere Ketten wie Chandrís und Divani, die im Raum Athen präsent sind. Es gibt zahlreiche 5-Sterne-Hotels mit luxuriöser Ausstattung, die ab 90 € pro Nacht zu bekommen sind. Zahlreiche 3- und 4-Sterne-Hotels sind bereits ab 40 € pro Nacht zu haben.

Neben Pensionen machen Gästezimmer oder domátia einen Großteil der Übernachtungsmöglichkeiten aus. Die Zimmer liegen in der Regel in einem seperaten, modernen Zweckbau. Im Vergleich zu Hotels der selben Kategorie bekommt man mehr für sein Geld. Oft verfügen die Zimmer über ein eigenes Bad und auch über eine Küche, die Gäste benutzen dürfen.

Auf den Inseln werden für kostenbewusste Touristen Studios, Apartments und Villen angeboten, die kleine Kochecken oder vollwertige Küchen und damit die Möglichkeit der Selbstverpflegung und auch größeren Familien ausreichend Platz bieten.

Auf dem griechischen Festland gibt es acht Jugendherbergen, die von der IYHF anerkannt wurden. Inoffizielle Herbergen sind meist genausogut. Oftmals jedoch sind Jugendherbergern so teuer, dass für zwei Personen ein Gästezimmer günstiger kommt. Hilfreich sind Hotelführer und Hotelbewertungsseiten auf denen man von ehemaligen Gästen erfährt, wie das Hotel wirklich ist. Auch die aktuellen Fotos auf diesen Seiten sind meist hilfreich, außerdem gibt es hier einen Preisvergleich, wo man sich dann den günstigsten Anbieter aussuchen kann.

Kategorien: Die Einstufung der Hotels und Gästezimmer werden vom EOT vorgenommen. Vor einigen Jahren wurde die Kategorisierung den internationalen Richtlinien und der Einteilung von null bis fünf Sterne angepasst. Damit wurden die griechischen Hotels international direkt vergleichbar.

Auch bei den Campern gewinnt Griechenland immer mehr an Bedeutung, es befinden sich sehr schöne Campingplätzedort.

[Bearbeiten] Lernen

In Griechenland ist es weit verbreitet, die Kinder zum Nachhilfeunterricht zu schicken. Viele angehende Lehrer arbeiten in diesem veritablen Wirtschaftszweig.

[Bearbeiten] Arbeiten

Will man in Griechenland arbeiten, hat man als erstes eine Chance in den Tourismuszentren. Hier sind vor allem Leute gefragt, die mehrere Sprachen sprechen, insbesondere die, die in der Gegend oft gesprochen wird. Man kann hier als Hotelpersonal unterkommen und, wenn man sich entsprechend verhält, auch gut aufsteigen. Allerdings hat man sich da auch einen Knüppeljob geangelt. Kaum Freuzeit, lange Schichten. Viele Griechen in diesem Job arbeiten im Sommer im Hotel, im Winter in der Landwirtschaft. Man muss also seinen Winter planen. An vielen Stellen macht Griechenland im Winter halt zu.

[Bearbeiten] Feiertage

Termin Name Bedeutung
1. Januar Protochroniá Neujahr
6. Januar Theofánia / Fóta Drei Könige
beweglich Kathari Deftéra Rosenmontag
25. März Evangelismoú ("Mariä Verkündigung") Nationalfeiertag (Unabhängigkeit 1821)
25. April 2008 Megáli Paraskeví Karfreitag, vor dem ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond
28. April 2008 Deftéra tou Páscha Ostermontag
1. Mai Protomaiá Tag der Arbeit
15. August Kímisi tis Thetókou Mariä Himmelfahrt
28. Oktober Epétios tou Ochi Nationalfeiertag (1940)
25. Dezember Christoúgena ("Christi Geburt") 1. Weihnachtstag
26. Dezember Synaxis Theotokou 2. Weihnachtstag

[Bearbeiten] Sicherheit

Eine Polizeistation in Griechenland
Eine Polizeistation in Griechenland

Griechenland gilt in Europa als eines der kriminalitätsärmsten Länder. Das hat zu einem die Ursache, dass es tatsächlich so ist, Kriminalität ist hier eine Randerscheinung. Sie wurde mit dem Tourismus auch einwenig importiert, aber auch das ist nicht weiter nennenswert. Wer sich an die normalen Hinweise hält, die für die ganze Welt gelten, der hat hier nicht viel zu befürchten. Man kann hier schöne Ferien verbringen.

Man darf aber nicht denken, dass die Polizei hier genauso arbeitet, wie die Polizei in Deutschland. Es gibt zwar eine so genannte Touristen-Polizei, in die man als Polizist nur hinein kommt, wenn man besondere Voraussetzungen (zum Beispiel eine Fremdsprache) erfüllt. Aber auch die können einem vielfach nicht weiter helfen. Dazu sehen es die Polizisten oft etwas lockerer mit ihren Anzeigen. Die lückenlose Erfassung, wie sie in Deutschland üblich ist, hat sich hier noch nicht durchgesetzt. Dabei muss man zwischen den Städten und den ländlichen Regionen unterscheiden. In den Städten ist man da schon mehr auf einem guten Weg, in den ländlichen Regionen krankt es noch, aber das ist in Deutschland ja genau so.

[Bearbeiten] Klarkommen

So lange man auf internationalen Strassen unterwegs ist, hat man mit normalem Kartenmaterial keine Probleme. Hier sind alle Routen zweisprachig ausgeschildert. Kommt man von diesen Straßen ab, so gelangt man schnell in Gegenden, wo die Schilder nur noch in kyrillisch geschrieben sind. Das muss man sich bei diesen Touren vorher klar machen und sich mit dem Kartenmaterial vorher auseinandersetzen, dass man weiß, wo man lang fahren muss.

In Griechenland wird fast überall englisch und oft auch deutsch gesprochen. Viele Griechen haben in den 60er Jahren in Deutschland gearbeitet und sind wieder nach Griechenland zurück gekehrt. Mit englisch und deutsch kommt man eigentlich überall weiter. Deutsche haben einen guten Ruf in Griechenland. Man sollte (wie überall anders auch) nicht überheblich sein. Dann ist einem die Gastfreudschft gewiss.

[Bearbeiten] Botschaften

Deutsche Botschaft in Athen, Karaoli & Dimitriou 3, 106 75 Athen - Kolonaki, Tel. 0030 / 210 - 72 85 111 (E-Mail: boathens@internet.gr, Fax: 0030 / 210 - 72 51 205). Öffnungszeiten Mo-Fr 9.00-12.00.

Liste der Schweizer Vertretungen in Griechenland, Embassy of Switzerland, Iassiou 2, 115 21 Athen, Tel. 0030 210 723 03 64 / 65 / 66, Tel. 0030 210 729 94 71 / 72 / 74, eMail: ath.vertretung@eda.admin.ch, Fax: 0030 210 724 92 09, Öffnungszeiten: Mo-Fr: 10.00-12.00, Sa & So: geschlossen.

[Bearbeiten] Gesund bleiben

Besondere Schutzimpfungen sind für die Einreise nach Griechenland nicht erforderlich. Mitnehmen sollte man vorbeugende und schmerzlindernde Mittel gegen Mückenstiche. Da griechische Ärzte meist schon bei kleinen Beschwerden Antibiotika verschreiben, empfiehlt sich die Mitnahme von Hausmittelns gegen Erkältungen und Halsentzündungen. Aspirin kann man in Griechenland an Kiosken und Apotheken kaufen. Notfallbehandlungen sind in staatlichen Krankhäusern und Gesundheitszentren kostenlos. Apotheken sind zahlreich; über Nacht und an Wochenenden dienstbereite Apotheken sind jeweils per Aushang an Tür oder Schaufenster angezeigt.

[Bearbeiten] Klima

Bild:Santorini.jpg
Blauer Himmel über Santorin

In Griechenland herrscht weitgehend mediterranes Klima (trockene Sommer und feucht-kühle Winter). Dabei gibt es im Winter manchmal reichlich regnen. An den Küsten ist Wetter trotzdem mild, es gibt praktisch keinen Frost. Im Sommer gibt es fast keinen Regen, die Temperaturen sind hoch, im Hochsommer sehr heiß. Die Luftfeuchtigkeit ist immer recht hoch.

[Bearbeiten] Respekt

Winken nur mit aneinanderliegenden Fingern; gespreizte Finger, insbesondere kombiniert mit einer wegdrückenden Bewegung, heißen "Verzieh' dich". Zeigegesten gehen in Ordnung.

In vielen Klostern und Kirchen wird von den Touristen verlangt, dass sie sich bis unter die Knie verhüllen, keine nackten Schultern und keinen freien Bauch zeigen. Dies betrifft vor allem die Frauen, doch auch Männer im Trägershirt und kurzen Hosen. Manchmal kann man in einem solchen Fall eine Art Rock ausleihen. Günstigerweise wählt man aber die Kleidung so aus, dass man ohne gegen diese Vorschriften zu verstossen bequem Kirchen und Kloster besichtigen kann.

[Bearbeiten] Post und Telekommunikation

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge
Andere Sprachen